Lohnt sich ein binokularer Ansatz im Vergleich zu einem Großfernglas?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Joss1
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Hallo!
ja der Bino von Baader würde mir auch gut gefallen...wenn er denn verfügbar wäre.
Für den Anfang und zum Ausprobieren ob man es wirklich mag tut es auch ein einfacher - mein erster war ein astromodifizierter Russischer Mikroskopansatz für 50€ vom eBay inklusive vier Okularen. Sehr tunnelig aber am Mond durchaus brauchbar.

Oder der „Orion“ in Deinem Video oben. Den gibt es unter verschiedenen Brandings von unterschiedlichen Anbietern, ist aber immer das selbe Chinading. Bis vor kurzem hat er bei Aliexpress/eBay nur knapp über 100€ gekostet, inzwischen liegt er bei 150 inkl. Umsatzsteuer und Versand. Dafür sind schon zwei verschiedene Glaswegkorrektoren dabei so dass man sofort loslegen kann, wenn das Päckchen da ist.

Eine Nummer besser dürfte der Lacerta sein, den ich oben auch schon erwähnt habe. Da ist im Grundpreis aber noch kein Korrektor dabei. Ich bin mit meinem sehr zufrieden. Hab auch noch einen älteren von BW-Optik, den ich aber nicht unbedingt besser als den Lacerta finde. Gibt es auch nur noch gebraucht und wird selten angeboten.

Und schliesslich haben wir an der Sternwarte noch einen von Denkmeier, das aber meistens im Schrank liegt, weil er schwierig im Umgang und für den Publikumsbetrieb eher ungeeignet ist.

Grüße
Maximilian
 
Hallo Reinhold und Maximilian,

das sind auch saugute Ideen!

Ich bin dankbar für Eure Infos!
Es gibt doch immer noch einen Plan B, C, ...

Vielen Dank
 
Hi,
Von William Optics(Sorry WO wie öfters hier abgekürtzt im Forum) den Binoviewer mit 1.6x Glaswegkorrektor und zwei 20mm/66º Okularen.

Muss gestehen das ich sie erworben habe noch bei ner guten Zeit, für 311€(August2020), oben im Link ist das einiges!!! teurer...

Entschuldigung für die Abkürzerrei, bin mich gerade wieder am Rückgewöhnen Deutscher Ausdrucksweise (im Net). Ich gebe dir Recht, auch des öfteren muss ich suchen(keine Anregung! nicht falsch verstehen), da mir das wie in Frankreich aussieht hier des öfteren, da wird vieles abgekürtzt. Und die Deutsche Sprache ist sehr Nutzvoll wenn es um Technische Sachen geht, man weiß gleich wo und was es ist...

Der ist bestimmt nochmal ein dickes Plus bei Mond, Planeten und hellen DS,
Der Baader ist mechanisch sehr gut gemacht, wie ich das abschätzen kann was bei Baader und allgemein weitergegeben wird.
Ich würde mal sagen bei hellen DS kommt dann die Sache, wo es bei den anderen ein par Milimeter fehlt im Durchgang des Lichtstrahles.
Was Mond und, sag ich mal höhere Vergrösserung anbegeht geht der W.O. prima wie der selbe von Lacerta angeboten genau so gut.

Da fällt mir gerade was ein, ich schraub mal meinen Auseinander ich äußerst kluger Mensch(um nicht De**zu sagen), und mach was von dem Fett rein das ich habe,_jungeschlagen:. dann dreht da nix sich mehr.

Eine Sache die du nicht vergessen solltest bei den "normaleren" Binos, der GWK wird unten an die Steck-Hülse des Bino angeschraubt beim W.O.
Bei 2" Umlenkoptik ist das kein Problem, bei 1.25" doch noch mal nachzuprüfen je nach was man hat.

:y:
Sieht köstlich aus. Gleich mal notiert, Danke!



Mit einem Gruß &CS,
- Martin
 
Hallo Joss,

einen letzten Gedanken noch. Stichwort Filter: am Bino bräuchte es zwei. Eigentlich, wenn sie klassisch ins Okular geschraubt werden.

Ich habe statt eines Adapters eine Made-in-China-Filterkassette mit T2-Anschluß direkt mit drei Schrauben an das Bino geschraubt.
Zwei Fliegen mit einer Klappe. Adapter gespart und Filterkassette gewonnen.

Man muß nur drei Gewinde in die Kassette bohren (können).

Und mit T2 und Baader Schnellwechsler oder ähnlichem Gedöns ist alles Weitere kein Thema mehr.

Gestartet bin ich mit 30mm /10x Okularen. Entspricht ungefähr 25mm Brennweite bei sehr großem Eigengesichtsfeld, mehr Feld lässt sich im Grunde aus 25,5mm Feldblende nicht rausholen.

Zu deiner Ausgangsfrage: ein Großfernglas ist kein Zubehör wie ein Bino. Das Großfernglas „lohnt“ sich meines Erachtens DESWEGEN nicht.

Grüße, *entfernt*

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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nach all Euren Berichten und Ratschlägen, bin ich recht zuversichtlich, dass die Kombi Mak 127 und Bino eine gute Entscheidung ist.
Am Refraktor muss ich dann mal schauen, ob es mit GWK funktioniert.
Da aber der Detailgewinn gerade bei Mond und Planeten und das entspanntere Gucken am Mak, ein deutliches Plus versprechen, werde
ich das in Angriff nehmen.
Langfristig wäre ein Doppel-Refraktor sicher erstrebenswert.
 
… zur weiteren Ermunterung.

Hier mit Herschelkeil und Kombifilter (ND3, Polarisation, KG3) in Filterkassette an (feuerfesten) Meade ETX-125

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Hier an Meade M6 (Mak 150) an Flipspiegel.

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Alles in T2-Anschlußtechnik. Hochgradig kompakt das Ganze.
 
einen letzten Gedanken noch. Stichwort Filter: am Bino bräuchte es zwei. Eigentlich, wenn sie klassisch ins Okular geschraubt werden.
Oder einfach in das Gewinde vom Zenithspiegel schrauben.
Besser noch, zwischen ZS und Bino ein Filterrad.
Der TS Großfeld Binoansatz geht übrigens auch super für Hochvergrößerung, die Prismenqualität passt also. Lediglich der Dioptrienausgleich neigt gelegentlich dazu, aus der Achse zu gehen und Doppelbilder zu verursachen, da ist etwas zu viel Spiel drin. Da aber auch Okulare nie perfekt gleich sind, reicht es oft, einfach die Okulare zu tauschen und schon braucht man den Dioptrienausgleich nicht mehr. Jedenfalls bei geringen Unterschieden zwischen den Augen.
Lg
Olli
 
WOW!
Ein Meade M6 mit Bino ist bestimmt ein Erlebnis am Sternenhimmel.
Hast Du eine Idee, in wieweit sich die Brennweite durch das Bino verlängert hat?
 
Ja, macht ungemein Laune. Lädt ein zum „kleinen Guck zwischendurch“. Und dann kann ich nicht weg davon. Da ich dieses Großfeldbino noch nicht so lange im Einsatz habe, habe ich mit Sternen nur kurz und Planeten gar keine Erfahrung. Nur Sonne und Mond. Unglaublich.

Der mechanische Wegbedarf im Bino plus Filterkassette ist ungefähr 160mm. Der Brennweitenwert der Gesamtkombi hat sich sicherlich vergrößert. Gemessen habe ich noch nicht. Da ich die Brennweitenerhöhung so gering wie möglich halten wollte, habe ich alles auf Kompaktheit ausgelegt.

Hier in der Variante mit einem T2-Zenitprisma.

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An meinem Mak 102/1300 habe ich pro 11mm Backfokus eine Brennweitenerhöhung von 36mm gemessen. Von daher ist die Brennweitenverlängerung schon erheblich, aber dennoch kleiner als bei Verwendung eines GWK.
Lg
Olli
 
Ja, das muss ich auch bedenken, dass zB ein Okular von 10mm, dann im Bino vielleicht eine Vergrößerung
hat, wie ein 9mm od. 8mm Okular.
Sehr cool. Ich wünsche Euch atemberaubende Erlebnisse mit den Binos. ; )
 
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