Dane Vetter
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich beschäftige mich aktuell wieder mit älteren Datensätzen und bearbeite meine Aufnahmen der Feuerradgalaxie M101 neu. Der umfangreichste Datensatz stammt aus dem Jahr 2022. Wie viele andere habe ich M101 dann 2023 im Zusammenhang mit der Supernova SN 2023ixf erneut aufgenommen, allerdings mit deutlich geringerer Gesamtbelichtungszeit. In beiden Jahren kamen unterschiedliche optische Systeme zum Einsatz.
Aufnahmen 2022
Teleskop: CF-APO 155 mm f/8
Kamera: ZWO ASI 2600MM Pro
Belichtungszeit: ca. 20 h RGB, 14 h L, 12 h Ha
Aufnahmen 2023
Teleskop: C11 EdgeHD f/10
Kamera: ZWO ASI 2400MC Pro
Belichtungszeit: ca. 3,5 h RGB
Ich habe beide Datensätze bewusst möglichst ähnlich bearbeitet, um einen direkten Vergleich zu ermöglichen, mit dem Fokus auf die Supernova SN 2023ixf. Auch habe ich die Ha Daten in beide Variationen eingemischt. Beim Umschalten zwischen den beiden Aufnahmen ist mir neben der Supernova ein weiteres kleines, elliptisch wirkendes Objekt aufgefallen, das in den Aufnahmen von 2022 nicht vorhanden ist. In den 2023er Daten lässt es sich auch sehr schwach bereits in einzelnen Lights erkennen. Das Objekt befindet sich in meinen Aufnahmen im rechten oberen Bildbereich.
Zum direkten Vergleich können die Bilder einfach mit den Pfeiltasten hin und her gewechselt werden, dadurch fällt die Auffälligkeit recht schnell ins Auge.
Ich bin nun natürlich wie immer neugierig, worum es sich hier handeln könnte. Da das Objekt auch sehr schwach in den einzelnen Lights zu erkennen ist, würde ich so etwas wie ein Artefakt durch das Stacking ausschließen. Vielleicht verursacht durch das eingesetzte System? Aber dafür ist es irgendwie auch viel zu klein und zu fein. In den deutlich tieferen Aufnahmen von 2022 ist da nicht einmal ein feines Pünktchen zu erkennen.
Die einzige Erklärung für mich wäre gegenwärtig ein geostationärer Satellit. Die KI meint: Ein geostationärer Satellit im Gesichtsfeld von M101 ist physikalisch ausgeschlossen.
Habt ihr eine Idee?
ich beschäftige mich aktuell wieder mit älteren Datensätzen und bearbeite meine Aufnahmen der Feuerradgalaxie M101 neu. Der umfangreichste Datensatz stammt aus dem Jahr 2022. Wie viele andere habe ich M101 dann 2023 im Zusammenhang mit der Supernova SN 2023ixf erneut aufgenommen, allerdings mit deutlich geringerer Gesamtbelichtungszeit. In beiden Jahren kamen unterschiedliche optische Systeme zum Einsatz.
Aufnahmen 2022
Teleskop: CF-APO 155 mm f/8
Kamera: ZWO ASI 2600MM Pro
Belichtungszeit: ca. 20 h RGB, 14 h L, 12 h Ha
Aufnahmen 2023
Teleskop: C11 EdgeHD f/10
Kamera: ZWO ASI 2400MC Pro
Belichtungszeit: ca. 3,5 h RGB
Ich habe beide Datensätze bewusst möglichst ähnlich bearbeitet, um einen direkten Vergleich zu ermöglichen, mit dem Fokus auf die Supernova SN 2023ixf. Auch habe ich die Ha Daten in beide Variationen eingemischt. Beim Umschalten zwischen den beiden Aufnahmen ist mir neben der Supernova ein weiteres kleines, elliptisch wirkendes Objekt aufgefallen, das in den Aufnahmen von 2022 nicht vorhanden ist. In den 2023er Daten lässt es sich auch sehr schwach bereits in einzelnen Lights erkennen. Das Objekt befindet sich in meinen Aufnahmen im rechten oberen Bildbereich.
Zum direkten Vergleich können die Bilder einfach mit den Pfeiltasten hin und her gewechselt werden, dadurch fällt die Auffälligkeit recht schnell ins Auge.
Ich bin nun natürlich wie immer neugierig, worum es sich hier handeln könnte. Da das Objekt auch sehr schwach in den einzelnen Lights zu erkennen ist, würde ich so etwas wie ein Artefakt durch das Stacking ausschließen. Vielleicht verursacht durch das eingesetzte System? Aber dafür ist es irgendwie auch viel zu klein und zu fein. In den deutlich tieferen Aufnahmen von 2022 ist da nicht einmal ein feines Pünktchen zu erkennen.
Die einzige Erklärung für mich wäre gegenwärtig ein geostationärer Satellit. Die KI meint: Ein geostationärer Satellit im Gesichtsfeld von M101 ist physikalisch ausgeschlossen.
Habt ihr eine Idee?