MAK oder Dobson bei meinem Standort?

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OK dann bleib ich erstmal bis zum spontanen Ausbruch von Millionärismus auf der visuellen Schiene. Apropos gleiches Aussehen im Okularrechner^^.Übrigens der von den Sternfreunden genau. Wenn man mal das Display mit nem Lappen abwischt hui dann erkennt man das Staub kein diffuses Strahlen in einem KS ist. Gott wie peinlich. JETZT seh ich auch den Unterschied zwischen Dobson und MAK beim berechnen lach.
 
Hallo Dino,

bevor Du zuschlägst, käme eventuell auch ein Besuch bei der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft Osnabrück in Frage?
Die betreiben auf dem Oldendorfer Berg eine hübsche Sternwarte und beobachten auch sonst mit den verschiedensten
mobilen Geräten.
Und zum Thema Rausfahren: Südwestlich von OS findest Du einige der dunkelsten Stellen im Münsterland (SQM 21.3).
Bei unserem (Sternfreunde Münster) letzten Ausflug am 30. April kamen wir immerhin auf fst 6.4 in UMi.

Grüße und clear skies
Michael

PS: Okularrechner.. schönes Spielzeug, gelle?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Aloha Michael,
aber hallo das Proggie ist mal klasse. Jaaaa genau die Gruppe hab ich gesucht. Früher als Jugendlicher war ich mal öfter auf den Treffen die damals noch im Naturwissenschaftlichen Museum abgehalten wurden. Das die eine Sternwarte auf dem Oldendorfer haben wusste ich. Werde mich mal schlau machen. Wo genau im Münsterland findet man denn solch dunkle Orte? Und kann man da auch mal inner Gruppe spechteln?
 
Hallo Dino,

auch als blutiger Anfänger, wie ich einer bin, geht mit dem 127er Mak auch ohne "Millionärismus" zumindest am Mond und Planeten mit einfachen Mitteln schon einiges. Guckst Du einmal Mond mit DSLR Sony A200 und einmal Mondmosaik (leider unvollständig - wie gesagt Anfänger!) mit einer Celestron Webcam.

Viele Grüße und CS,
Peter
 

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Na also das sieht in meinen Augen doch schon klasse aus. Ich will ja keine High-End Aufnahmen haben sondern was für den Hausgebrauch sprich mal nen tolles Foto von Saturn oder Mars etc. für als Poster an die Wand so das man sagen kann yes selbstgemacht. Früher haben mein Kumpel und ich mit ner normalen Minolta Spiegelreflex auf Stativ aufm Kartoffelacker Sternfeldaufnahmen gemacht und uns das als Dias reingezogen. Wir haben es damals sogar geschafft mit diesen ganz einfachen Mitteln Planetoidenbahnen in den Übersichten darzustellen was uns sogar astreine Spitzennoten im Physikunterricht beschert hat. Ich bin eh so der Typ der versucht das Maximum aus günstig rauszuholen.
Ich vertrete die Meinung klar mit Kohle is alles easy aber aus wenig ganz viel machen is irgendwie befriedigender. Und mal unter uns Pastorentöchtern als Hartz 4er mit Familie kann ich eh nicht die Megasprünge machen da will alles wohlüberlegt und ausgerechnet werden um halt mit dem wenigen das ich habe das Maximum zu erreichen.
 
Ich nochmal.
Da es gestern Abend hier mal ausgesprochen hell war ( Nachbarin von oben hatte Festbeleuchtung an bis nach 2 Uhr)nutzte ich die Gelegenheit schnappte mir mein Fernglas und dödelte mal eben raus aus unserer Siedlung. 2 Minuten mit dem Auto 5 mit Fahrrad und ich hatte es relativ dunkel. Wenigstens kein Störlicht aus Fenstern. Gut ggen die Lichtglocke im Westen konnte ich auch da nix machen aber so sah ich wenigstens schonmal die Cassiopeia wieder. Wie ichda so rumstand auf der dunklen Strasse und von ferne leuchteten die roten Grablichter herüber ( jepp das is genau neben einem Riesenfriedhof^^) kam mir so der Gedanke wie sich hier ein Richfielder so machen würde.
Deswegen schmeisse ich mal den Skywatcher 120/600 ins Rennen.Könnt ihr mir dazu mal Erfahrungen berichten? Stört der ominöse Farbfehler beim Deepsky? Planeten kann man ja wohl etwas verbessern wenn man sich so einen Fringekiller reinschraubt. Ich fände den jetzt nicht soschlecht wegen der Grösse. Monrierung müsste ich mal schauen ob der auf eine EQ-3 sitzt oder auf ner AZ. Zumindest ist der schnell im Rucksack verstaut und ich kann losgucken.
 
120/600 klingt eher nach Contrast-Booster.
 
Hallo,

den 120/600 habe ich mir mit einer AZ-4 zugelegt. Zum kurzfristigen "Schnellspechteln" ist das OK. Nutze den Richfielder aber auch mit der motorisierten NEQ-3, die ich mit dem 127er Mak zusammen erworben habe. Für visuelles Beobachten ist das meines Erachtens ausreichend stabil.

Einen ausführlichen Erfahrungsbericht findest du in diesem Forum unter Link

Gruß, Peter
 
So da ich es eigentlich nicht mehr abwarten kann bis das grosse Teleskop hier steht habe ich heute mal mein Glück in der Bucht versucht und hab für cremige 19 Euronen ein Lidlscope geschossen.Morgen oder übermorgen kann ich es abholen und dann werde ich berichten was ich da so alles mit zu sehen bekomme. Hab hier Freitag Nacht bis um drei Uhr morgens mit den FG auffe Terasse gestanden und gespechtelt. M31 ging war aber nur ein länglicher Nebelfleck zu sehen da die Strassenlaternen da genau drunter ne Suppe bilden.. h&chi per gefunden aber mehr wie zwei diffuse Fleckchen waren nicht zu sehen ich hab den Verdacht das mein FG die besten Zeiten hinter sich hat seufz.Momentan klart es hier auf und wenn es nachher klar ist werd ich mal wiede Richtung Friedhof ziehen und nochmal gucken was so geht.
Achja bis zu welcher Teleskopgrösse kann ich eigentlich die Astro-3 bestücken von dem Lidlrohr?
 
Hi,

Gratulation erstmal, das Lidlskop ist ein netter Einstieg und für 19 Euro ist schon ein super Preis dafür, meist gehn die doch teurer weg. Am Mond und mit Astrosolarfolie(!) an der Sonne zeigt es auch schon einiges und auch die Montierung macht mit leichten Modifikationen Spass. Einen 120/600 trägt die Monti aber nicht mehr auch bei einem 127 Mak wirds eng aber gehn wirds vielleicht noch irgendwie. Ich hab mal meinen 150/750 Newton draufgeschnallt und sie ist auch nicht zusammengebrochen, es zittert und schwingt eben länger aus. Viel Spass damit!
 
So habe heute mit dem Verkäufer telefoniert und Donnerstag kann ich das Teleskop abholen.
Nun noch etwas anderes. Ich habe festgestellt das ich auf meiner Terasse echt viel Störlicht habe und an meinem Spechtelplätzchen ist es echt gediegen besser. Da ich ja nicht motorisiert bin und mein Geraffel dann quasi so leicht wie möglich bzw nicht sperrig sein darf hab ich mir jetzt überlegt einen 102/500 von Skywatcher zuzulegen. Ich denke mir einfach das es mir persönlich sinniger erscheint solch ein doch im Vergleich zu nem 8" Dobson handlicheren Gerät zu nutzen was ich bei Bedarf quasi untern Arm klemmen kann und dann zu meinem dunklen Feldweg transportiere. KEin grossartiges justieren oder abkühlen sondern packen aufstellen losgucken. Ich bin auch in mich gegangen und hab mich mal explizit gefragt was ich wirklich sehen will. Und da siehts dann so aus das es mich ehrlich gesagt mehr reizt Sternhaufen und Nebel zu betrachten und einfach mal spazierenzugucken. Da ich also nicht im Hauptaugenmerk mir die Planeten ansehen möchte denke ich das ich mit so einem Farbwerfer gut leben kann. Nun aber meine eigentliche Frage.
Da der ja ein f/5 ist ist die Okularfrage natürlich nicht so einfach wie ich hier mittlerweile gelesen habe. Könntet ihr mir ein paar Okulartypen nennen die gut funktionieren und auch bezahlbar sind? Würde ein Zoomokular sinn machen oder ist das im Widefieldbereich nicht so sinnig? Habe gelesen das Erfle wohl ne ganz gute Abbildungsqualität haben soll. Einen 2" ZS werde ich auf jeden Fall dabei nehmen damits auch wirklich widefield wird. Wäre super wenn ihr mir da was empfehlen könntet. Die Suche bringt ausser Glaubenskriegen und Verwirrung leider nichts brauchbares raus lach.
 
Hi,

so wie Du von einem Extrem ins andere fällst, willst Du auch den Richy nicht wirklich, denn für dieses Vorhaben reicht der Lidl zunächst mal aus, um zu sehen, was Du wirklich willst.
Medium gebraten für alle Vorhaben wäre dann ein 130/650er Newton sinniger. Aber bitte guck erst mal und trabe fünf bis 10 Mal zu Deinem Feldweg, bevor Du Geld verbrennst.

Gruß
*entfernt*

 
Nenene das is kein Extremhopping. Den Lidl hab ich aus ner Laune heraus ersteigert hauptsächlich mit dem Hintergedanken das ich dann schonmal eine Montierung habe die man mal weiterbenutzen kann. Definitiv ich möchte keinen Spiegel da ich einfach denke das mich der ganze Aufwand mit der Justiererei irgendwann davon abhält einfach mal loszugucken. Schätze das ist etwas unspontan wenn man erstmal justieren muss.
 
Ich meinte nicht del Lidl, und ja ich justiere Stunden bevor ich eine Minute gucke.
Nix für Ungut......!
 
Oha nee kein grosses FG. Ich hab mit meinem jetzt schon genug Nackensteife lach.
@Günther
Sollte nicht blöd daherkommen. Ich will damit nur ausdrücken das mich dieses justieren garantiert stören wird da es mich am spontanen hindert. Denn ich denke nicht das wenn ich den Dobson auf nen Fahrradanhänger packe der immer noch justiert ist wenn ich am Beobachtungsplatz angekommen bin. Das man da natürlich irgendwann Erfahrung mit hat und das quasi ausm eff-eff macht mit geschlossenen Augen will ich ja nicht abstreiten.. Nur hier aufm Dach is es halt so das wenn die Nachbarin von oben meint sie muss nicht schlafen dann habe ich hier den ganzen Lichtschein auf der Terasse und mir bleibt dann halt nix anderes übrig als woanders hinzugehen. Und so habe ich halt den Kompromiss, denn nix anderes ist es in meiner Situation, mit dem 102/500er überlegt. Relativ transportabel und ein Kompromiss bei der Öffnung. Klar hätte ich gerne ein Mordsrohr aber wenn ich es nicht nutze da ich es nicht ins Dunkel bekomme habe ich mit Zitronen gehandelt. Deshalb der Farbwerfer.
 
Hallo Dino,

ich mag diese Anrede und namenlose Art nicht wirklich, trotzdem noch die ansage, dass so eine kleine Linse harte Stöße genau so wenig verträgt wie ein MAK oder Newton.
Wenn Dein Fahrradhänger ordentliche, luftbereifte Räder hat, okay.

Auf Hartplastik durch Schlaglöcher bekommt keinem Teleskop.

Woher nimmst Du den Glauben, dass ein Linsenteleskop nicht justiert sein muss?
Gerade diese Billigprodukte sind häufig schon von Haus aus miserabel zentriert und justiert. Dann fehlen auch ebenso häufig Einstellmöglichkeiten und wenn sie da sind sind sie noch lange nicht sinnvoll und für Laien ist da selten was zu machen, außer verschlimmbessern.

Es ist keineswegs der Nachteil des Newtons, dass man ihn justieren muss. Es ist sein größter Vorteil, dass man es kann.

So ein Richfielder ist ein Spezialteleskop mit eben diesem ganz speziellen Einsatzbereich und nur da bringt er öffnungsbezogene Leistung.
Da wäre ein etwas kleinerer oder eben teurerer ED-Refraktor eventuell sinnvoller.

Von daher sage ich nochmal, nutze erst mal den Lidl.

Gruß
*entfernt*

 
Hallo Günther,
sorry wegen dem namenlosen aber das schleicht sich leider irgendwann ein.Gut das mit dem justieren einer Linsenoptik kann ich nachvollziehen dac hte halt nur das die etwas stabiler wären was das ab Werk justiert heissen sollte.Klar werde ich erstmal den Lidl gut nutzen das mit der Nummer grösser brennt grade nicht wirklich. Nuja so einen 102/500er würde ich in einem Rucksack transportieren was ja nicht wirklich so stark erschüttert wie ein Fahrradanhänger.
Aber da gut Ding weile haben möchte und ich natürlich nicht beratungsresistent bin werde ich mich weiter schlau lesen und mir noch die ein oder andere Alternative durch den Kopf gehen lassen. Ich danke erstmal recht schön für die Hilfe.

Gruss der Dino
 
Hallo Dino,

Würde dir auch erstmal raten mit dem Lidl zu beobachten um mal abzuchecken was dich beim Beobachten am meisten reizt. Dann kriegt man ein Gefühl dafür was einen mehr interessiert und wie groß der Aufwand ist den man letztendlich betreiben will.

Wenn du schreibst du möchtest Sternhaufen (Kugelsternhaufen?) und Nebel (Gasnebel, Galaxien?) beobachten dann ist einfach Öffnung angesagt, da bin zumindest ich mit 100mm Öffnung (und auch mit 150mm) nicht glücklich geworden. Diese Objekte haben einfach eine sehr geringe Flächenhelligkeit und deshalb muss man soviel Licht wie möglich aufsammeln. Für mich reicht dafür gerademal 8Zoll aus, wo wir wieder beim Dobson sind wenns auch noch bezahlbar sein soll. Für Kugelsternhaufen sind die Brennweite und das Auflösungsvermögen eines 100/500 Refraktors eigentlich auch zu gering.

Lade dir mal Stellarium inkl. Okularplugin runter und schau dir die Objekte mal mit verschiedenen Teleskop- und Okularbrennweiten an dann bekommst du ein Gefühl für Objektgrößen,Brennweiten und notwendige Okulare.

Ich will dir den 100/500 FH jetzt nicht ausreden er ist aber ein Spezialgerät mit einigen Einschränkungen (keine hohe Vergrößerung, rel. wenig Öffnung für DS) wie schon gesagt wurde. Auf die Astro3 wird er zwar gerade noch raufpassen aber als Ergänzung zum 70/700 Lidlskop ist er nicht wirklich stimmig. Justierstabiler, kompakter und schneller ausgekühlt als ein Dobson ist er aber zweifellos. Wie Günther schon vorgeschlagen hat wäre auch evtl. ein ED-Refraktor als "nächste Ausbaustufe" zum Lidl sinnvoll, da könntest du wenigstens an Mond/Sonne etwas höher vergrößern, hättest eine spätere Fotooption und die Mechanik ist bei den Dingern auch hochwertiger.
 
Hallo Markus,

hmm und ich dachte ich hätte rausgelesen das man mit den kleinen Achros doch schon etwas mehr reisst was DS anbelangt.
Auf alle Fälle werde ich erstmal schauen was mit dem Lidl so möglich ist und dann explizit entscheiden.
Stellarium hab ich aufm Rechner und da natürlich auch schon die Okularansicht ausprobiert.

Gruss der Dino
 
Hallo Dino,

Das stimmt schon was du gelesen hast. Im Vergleich zu einem 4"Mak wär der FH schon besser für Deepsky geeignet weil du aufgrund der geringeren Brennweite ein viel größeres Gesichtsfeld und eine größere Austrittspupille erreichst. Nichts desto trotz bleiben 4" aber trotzdem nur 4" und das ist für Deepskybeobachtung eben nicht sehr viel Öffnung. Für Übersichtsbeobachtungen (Kometensucher, Milchstrassensurfen) ist der FH aber sicher super, such einfach mal nach ein paar Erfahrungsberichten für das Instrument! Wie gesagt ich will ihn dir nicht ausreden nur klarmachen das du zb. an Galaxien nicht viel damit sehen wirst.
 
Hallo!

Na ja, für Dinos letzt genannten bevorzugten Beobachtungsobjekte, ist der FH schon in Ordnung. Vielleicht reicht das Budget ja auch für den 120er FH? Falls das Ding dejustiert geliefert wird ist das ein Reklamationsgrund und Du schickst ihn zurück! Mach das mal beim Newton mit der selben Begründung ;-))).
Deep Sky sind nicht nur Galaxien und schwache Nebel! Gerade die offenen Sternhaufen bieten oft den reizvollsten Anblick vor allem bei geringer Vergrößerung. Der von Günther ins Gespräch gebrachte 130/650 (f5)ist natürlich universeller. Vor allem was die Vergrößerungsfähigkeit angeht also Mond/Planeten. Doch dazu muss er auch 1a justiert sein! Für spontan mal gucken ist das auch nix. Stichwort Auskühlzeit! Erst kürzlich war ich froh meine alte 63mm Linse nicht verscherbelt zu haben, als die Wolkendecke (wieder erwarten) doch noch aufriss und den Blick zu Saturn für etwa eine halbe Stunde frei gab. Natürlich hatte ich den Newton in Erwartung eines längeren Aufklarens mit aufgebaut. Ergebnis: Spiegel ausgekühlt, Himmel wieder dicht! Klar kann man mit Ventilatoren den Vorgang beschleunigen aber wie wir gelesen haben, ist Dino nicht unbedingt der “Bastler”. Ist ja auch in Ordnung. Manche wollen ein Auto zum Basteln und manche nehmen es dafür wofür es gedacht ist: Zum fahren! Es soll auch welche geben die machen beides ;-)))
Soll es doch etwas universeller sein, wäre der von Günther empfohlene ED etwas.
Von der Öffnung her aber noch eingeschränkter als der FH! Doch zum spazieren gehen nicht nur am Himmel ;-) ideal. Einstecken, Fotostativ nicht vergessen und ab in die Pampa! Da kannst Du wunderschön z.B. in der Milchstrasse surfen. Kugelsternhaufen sind allerdings wenig attraktiv bei 80mm Öffnung.
Hier ein Erfahrungsbericht von Uwe Pilz. Ist aber der "etwas" teurere Dreilinser:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...819324/TS_APO_80_480mm_First_light#Post819324

Auch planetarische Nebel belieben nur winzige diffuse Fleckchen. Doch der 130er Newton ist auch nicht die Offenbarung in dieser Beziehung! Ich würde ihn für Deinen angedachten Zweck nicht empfehlen! Dann lieber gleich auf 150 besser 200mm! Ein Reisedobson wurde ja schon vorgeschlagen.
Ein letzter Aspekt: Solltest Du Dir mal einen richtigen “Lichteimer” zulegen, wirst bzw. kannst Du den ED oder den kurzen FH immer noch sinnvoll einsetzen. Selbst bei Hobbyaufgabe ist das Geld nicht unbedingt versenkt. Als starkes Teleobjektiv oder (mit Zubehör) zu terrestrischen Beobachtungen sind die Dinger ebenfalls einsetzbar.

@ Günther:
Ich denke Du hast schon mal durch den 130/650 Newton geschaut? In Bezug auf Randschärfe ist der eine Katastrophe! Wenn schon eine Empfehlung, dann mit den geeigneten Okularen. Die dürften aber nicht ganz so günstig wie der Newton sein.
Meine anfängliche Begeisterung für das Gerät hat sich mit der Zeit leider gelegt.
Bei direktem Vergleich mit meinem alten Bresser 102 / 1000 an M42 zeigte der FH das “schönere” Bild. Sicher "schöner" ist subjektiv und der Nebel ist ein sehr helles Objekt. Bei schwächeren Nebeln wäre der vergleich vielleicht anders ausgegangen. Vielleicht wäre der 150mm Ts f6 Newton auf Deiner Dobson-Monti (Bild finde ich gerade nicht) eine Empfehlung? Universell, leichtere Justage, okularfreundlicher, schnell aufgebaut und transportabel! Einzieger Nachteil: Die längere Auskühlzeit.

VG,
Michael
 
Hi Michael,

hast Du schon mal (vergleichend) durch 100/500 oder 120/600 FHs geschaut?
Gleiche Okularanforderung bezüglich Randschärfe, und für Großfeld satt tuns auch nur die teuersten 2" Brummer richtig gut. Dafür könnte man mit einem Newton immerhin noch im höheren Vergrößerungsbereich was reißen.
Hilft nix, das soll er sich selbst ansehen, empfehlen tu ich nichts mehr, außer den Lidl erst mal zu nutzen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther!

Habe ich nicht. Doch es entfallen die anderen "Nachteile". Den 130er würde ich mir in dieser Form nie wieder antun! Warum nicht den 150/900 Newton

http://www.teleskop-express.de/shop...lektor---150-900mm---2--Crayford---Tubus.html

mit der der Dobsonmontierung?

Erscheint mir noch am sinnvollsten!
Setz doch mal das Bild rein!
Ist aber etwas sperriger als der kleine FH oder ED auf`n Fotostativ.

VG
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Micha,

geht mit RB und Zubehör auf 500 € zu und ist schon recht sperrig für einen Rucksack. Mit etwas Handanlegen aber ganz sicher ein gutes Teleskop.
Ich schätze, Du meinst dieses Bild?

Link zur Grafik: http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/rb_alpha_transport_klein_.jpg

Ich habe mit sehr viel Handanlegen allerdings ein sehr gutes, rein visuell ausgelegtes Teleskop daraus gemacht.

Link zur Grafik: http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/hpim3098.jpg

Es steht da im Schatten eines recht speziellen 12-Zöllers, rein bildtechnisch. leistungstechnisch zeigt es, was 6" können wenn sie dürfen. :cool:



Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn man einen Dobson im Fahrradanhänger transportiert, stösst er nirgendswo unsanft an, ein Dobson in einem Fahrradkinder bzw Fahrradhundeanhänger wird nicht mehr durchgeruckelt als wenn man ihn mit der Sackkarre durch die Gegend schiebt, im Anhänger steht der Dobsons sogar noch sicherer drinn.

Selbst wenn das Fahrrad umkippt bleibt so ein Anhänger stehen, da kann so gut wie nichts passiren.

Wenn der Radweg gut ist, und die Körperlichen Konditionen es zulassen kann man damit locker mit 20Kmh und mehr durch die Gegend fahren.
Kommt auch aufs Fahrrad drauf an, wie gut es fährt.

Wenn zum Beispiel der Dobson eine Stunde zum auskühlen braucht, kann man wenn man 15Kmh im Durchschnitt fährt immerhin 15km aus der Stadt raus fahren in der Stunde, am Himmel wird man sehr viel mehr sehen können.

Allerdings im Winter macht es natürlich keinen Spass, meine Schmerzgrenze mit dem Fahrrad nachts rauszufahren liegt bei ca. minus 3 Grad, wobei das Radfahren nicht das störende ist, eher das kalt werden beim beobachten, und das Gefühl weit weg von der warmen Stube zu sein.

Anraten möchte ich auch noch, nicht ohne Pannenschutz Reifen loszufahren, ein Platten nachts im dunkeln ist nicht sehr angenehm, auf meinem Citybike sind Pannenschutzreifen montiert, mit denen hatte ich die letzten 5000Km kein platten, allein mit dem Teleskop habe ich allein im Jahr ca. 2000Km gefahren.
Wenn man in einer klaren Nacht schon mit hin und Rücktour schon 30Km zurück legt, kommt im Jahr ganz schön was zusammen an Kilometerleistung.
Meinen Teleskopen ist nie etwas passiert.

Kanntsteine und Schlaglöcher sollte man natürlich weitläufig um fahren, genau wie Pflastersteine.

Gruss Patrick
 
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