Wichtiger als die Öffnung ist die Brennweite, vor allem, wenn man mal fotografieren will.
Das stimmt für hochauflösende Planetenfotografie so nicht.
Selbstverständlich ist die Öffnung hier der entscheidende Faktor da diese die maximal mögliche Auflösung bestimmt und natürlich sollte dann das Sampling und die sich daraus ergebende Brennweite zur Öffnung passen damit man auch die volle Auflösung welche die Öffnung bietet mit dem Sensor erfassen kann..
Darum ist hier Pixelgröße und Öffnungszahl entscheidend.
Optimal wäre eine Öffnungszahl von 3,6 x Pixelgröße also bei zb. 3ym Pixeln dann F10,8.
mein 6" MAK braucht für die optimalen 9m eine 6x Barlowlinse, das ist in der Praxis schwierig.
Wie kommst du denn auf die 9m?
Das ist für 6“ Öffnung absolut unsinnig.
Das wären ja F60 und das ist nun derart krass übertrieben das man nur den Kopf schütteln kann.
Wie gesagt entscheidend ist das Sampling und das sollte bei 3,6 x Pixelgröße liegen.
Für 3ym Pixel also F10,8 und das wären bei 150mm Öffnung 1620mm Brennweite.
Ein handelsüblicher 150mm Mak liegt da deutlich drüber und benötigt daher bei der Pixelgröße handelsüblicher Mond und Planetencams gar keine Barlow.
Der grosse Nachteil vom MAK ist auch die Lichtschwäche mit langen Belichtungszeiten.
Das liegt nicht am MAK und ist daher auch kein Nachteil desselben.
Das liegt nur an deinen für 150mm Öffnung krass übertriebenen 9 m Brennweite und dem sich daraus ergeben krass lichtschwachen F60.
Wenn du eine vernünftige Öffnungszahl in Relation zur Pixelgröße deines Sensors nutzt hast du auch kurze Belichtungszeiten.
Grüße Gerd