Markt für 25 bis 30kg Montis um 2000€ ?! geht das?

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Hallo Peter,

nur ein Prototyp-Schnappschuß, der die Version mit Säule zeigt. Man sieht, daß die Säule bei Bedarf verlängert werden kann und zerlegbar ist. Die Neigung kann grob an der Spreizung der Füsse und fein direkt am Fuß eingestellt werden. Die Produktionsversion wird natürlich keine blanken Metallteile mehr haben.
Die Montierung ist sehr kompakt - man sollte das aber nicht unterschätzen. Die konische RA-Achse hat am vordersten Drucklager einen Durchmesser von 70mm - das ist erheblich mehr als andere Montierungen. Zusätzlich ist die Achse 5-fach gelagert, um die Kräfte optimal an die Struktur weitergeben zu können.

Clear skies

Tassilo
 

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Hallo Tassilo,

was wird das Stativ den wiegen? Habt Ihr bereits für die MTB-70 eine Preisvorstellung? Kommt die MTB-70 mit selbigen Stativ?

Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Tassilo,

die Montierung sieht kompakt, gedrungen und schlicht aus. Ähnelt etwas der Byers 812, wirkt aber konsequenter. Wenn das Rückschlüsse auf die Stabilität und das Schwingungsverhalten zuläßt, wird die Montierung ein sehr solides Arbeitspferd werden.

Was mir nicht gefällt (wenig):

1. Krafteinleitung vom Polachsblock in die Säule - die Polhöheneinstellung und die Achse, um die sich der Block beim Einstellen der Polhöhe bewegt, kommen mir etwas ungünstig vor.

2. Füße (nicht Beine) des Stativs - wirken unterdimensioniert.

Was mir gefällt (viel):

1. Montierung insgesamt

2. Säule

3. Beine der Säule

Die Montierung gefällt mir sehr!

Viele Grüße

fquadrat
 
Hallo Uwe,

die MTB-70 kommt leider noch nicht in absehbarer Zeit. Mit Glück habe ich den ersten Prototyp auf dem ITV dabei, sorry. Bis dahin habe ich auch noch keinen belastbaren Preis - nur eine Zielvorstellung. Die liegt bei einem VK von 1399€ mit Stativ. Säule entsprechend teurer.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo fquadrat,

die Byers 812 (und auch die ähnlich aussehende Mountain Instruments MI-250) hat technisch gar nix mit meiner Montierung zu tun - das Design der konischen RA-Gehäuse wurde damals von Russel M. Porter in USA propagiert (das ist der, der Stellafane mit gegründet hat). Ich weis das erst seit kurzem - für mich war die Konstruktion der Byers eher ein abschreckendes Beispiel - wer statt eines kompletten Schneckenrads nur ein Segment verwendet, das man dann nach einer Stunde komplett zurückkurbeln muß um weiter tracken zu können, der gehört in meinen Augen (tief durchatmen, entspannen, alles ist gut...).

Zu Deinen Kritikpunkten:
1. Die Krafteinleitung in das Stativ ist auf dem Bild nicht zu sehen. Du hast recht, daß das bei fast allen Montierungen im Markt ein Schwachpunkt ist. Bei mir sitzt die Montierung nicht irgendwie plan auf, und rutscht in einer zentralen Bohrung hin und her. Das Stativ weist eine große Ringschwalbe auf. Da sitzt die Montierung auf - also weit aussen, damit die Kippmomente der Montierung optimal auf den Unterbau übertragen werden. Nach der Poljustage wird die Montierung zusätzlch durch vier radiale Schrauben gesichert (eine ist auf dem Bild zu sehen), die auf die Schräge der Ringschwalbe drücken und damit eine definierte Auflage auf vier Punkten erzeugen, und durch die Schräge der Ringschwalbe auch noch zusätzlich als Kraftverstärker wirken (Keilnutreibung). Der zentrale "Knubbel", den auch diese Montierung hat, dient also nur als Drehachse. Beim großen Bruder, der MTB135 hatte ich ja einen Konus als Verbindung zum Stativ, meine Tests haben aber ergeben, daß der erheblich billiger zu fertigende Ringschwalbenansatz genauso steif ist. Deswegen diese Lösung.
2) Die unteren Mikroverstelleinheiten sind nur direkt mit Druck beauftragt, und haben einen vollkommen ausreichenden Durchmesser. Sobald keine Momente mehr im Spiel sind, reicht das - die Einheiten sind ja auch sehr kompakt. Schau Dir mal an, auf was für - vergleichsweise winzigen- Gewindestangen große Kräne sitzen.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

nicht nur das konische R-Gehäuse, auch das D-Gehäuse erinnert mich an die Byers. Tatsache ist, daß jemand diese günstige Form zur Zeit nicht einsetzt, erst Du greifst wieder darauf zurück.

Nachführungen, welche nach einiger Zeit zurückgestellt werden müssen, gibt es einige (Barndoor, EQ-Plattform); früher waren Konstruktionen mit Stahlband und Segment verbreiteter. Komfortabel sind sie natürlich weniger, aber das gilt auch für Tangentialspindelantriebe. Die sind dafür steif.

Zum Thema Krafteinleitung habe ich mich vielleicht etwas mißverständlich ausgedrückt. Es ging mir nicht um den Einleitung von gesamten Montierung in die Säule, sondern vom Polachsblock in die Säule, über einen Flansch oder eine ähnliche Vorrichtung.

Die beiden Bereiche, über deren Steifigkeit ich mir nicht sicher bin, habe ich auf dem Bild der Montierung mal markiert. Hoffentlich klappt der Upload.

Bei "1" sehe ich eine Achse unbekannter Dicke, welche in Pfeilrichtung läuft. Der Lochleibungsdruck dürfte sehr groß sein und dadurch das Material elastisch verformen. Ich hätte das Ganze auch seitlich geklemmt.

Unter "2" findet sich eine Konstruktion mit langen Hebeln, welche wie eine Feder wirken könnte.

Na gut, die meisten anderen Hersteller machen es auch so, aber wenn man eine so solide Montierung anbietet wie Du, darf man ruhig auf solche Problemstellen verzichten.

Auf dem nächsten ATT schaue ich mir das Ding mal an, vermutlich bin ich zu pessimistisch.

Sternfreundliche Grüße

fquadrat
 

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Hallo zusammen,

auf dem HATT 2012(!...) hatte ich die Möglichkeit zwei Prototypen zu begutachten.
Die machten schon einen sehr, sehr guten, hochwertigen und "mechanisch richtigen" Eindruck.
Die Konstruktion erinnerte mich sofort an die MAM-Montierungen und die sind ja wohl über jeden Zweifel erhaben.
Tassilo bestätigte auch, dass es da durchaus eine Verbindung gibt, man kennt sich halt in München.

Wenn die Fertigungsqualität stimmt, sehe ich für diese Montierungen bei dem Preis sehr gute Chancen am Markt.

Ich wünsche dem Projekt alles Gute,

viele Grüße

Thomas
 
Hallo fquadrat,

jetzt ist das klar. Und ich sehe, daß ein wichtiges Teil fehlt: die Klemmstrebe. Ich trenne immer konsequent Klemmung und Verstellung - eine Verstellschraube, die auch klemmen soll erfüllt in der Regel beide Aufgaben nicht gut. Deshalb gibt es zwei seitliche Streben mit Langloch. Nachdem man am "Wagenheber" die richtige Höhe eingestellt hat, klemmt man die seitlichen Streben. Dann geht die Kraft am hinteren Ende des RA-Gehäuses direkt in den Block darunter. Wieder sind es reine Zugkräfte, weil das Ganze ein Dreieck bildet. Ich hänge mal ein Bild an, das meinen Prototypen mit unserem 208/812 Photonewton zeigt, da sieht man das.

Clear skies

Tassilo
 

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Hallo Thomas,

Manfred und ich sehen uns fast jede Woche - er ist ja auch der technische Vorstand und Werkstattchef der VSW München. In Sachen "Tragfähigkeit pro kg Eigenmasse" sind seine Montierungen die Referenz, keine Frage. Viele Lösungen sind aber bei unseren Montierungen unterschiedlich - Manfred hat seine Konstruktion auf seine Maschinen optimiert, ich kann mit der Gusstechnik mit den internen starken Verrippungen andere Wege gehen. Aus diesem Grunde war es auch sinnvoll eine Eigenkonstruktion zu machen - sonst hätten wir eine Lizenzfertigung der MAM-Montierungen gemacht. Beide Montierungsarten haben aber natürlich eine Dreieckskonstrukion in der Polhöhe, und bei beiden Montierungen ist der Polblock sehr massiv ausgeführt - nur so hat man eine solide Basis. Oft wird ein großes Achsenkreuz gefertigt, das dann auf zwei Blechen sitzt - ohne Verrippungen oder mit nur kleinen seitlichen Versteifungen. Auch viele teure Montierungen sind so (falsch) konstruiert. Welche, kann sich jeder selber angucken...

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

könntes du evtl. was zum Getriebe erzählen? Auf der vorletzten AME habe ich mir den Prototypen angesehen. Dort war (glaube ich) eine 1:1 Übersetzung mit Zahnrädern. Ist das immer noch so oder verwendest du einen Zahnriemen? (Thema Getriebespiel und Backslash)

Gruß
Frank
 
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Hallo Frank,

kurz vorab: die Bauart des Getriebes (also in dem von Dir angesprochenen Fall des Übersetzungsgetriebes, das den Kraftschluß zwischen Schneckenwelle und dem Vorsatzgetriebe des Motors herstellt) ist unerheblich. Ob man da Zahnräder oder Zahnriementriebe verwendet ist egal - die angebliche Überlegenheit des Zahnriementriebs ist ein Marketingmärchen. Es gibt zwar wirklich spielfreie Zahnriementriebe, aber diese mehrfachverzahnten Versionen sind viel zu groß, um in einer Amateurmontierung Verwendung zu finden. Man spannt den Riemen natürlich - aber die Verzahnung des Riemens hat trotzdem Spiel zur Verzahnung der Scheibe. Wenn man den gleichen technischen Aufwand betreibt - also eine Verstellung des Achsabstandes zum Spannen des Zahnriemens vorsieht - dann ist es sogar besser Zahnräder zu verwenden, weil man eine geringere Lagerbelastung im Vorgetriebe/Motor hat (das Getriebe muß ja die Vorspannung des Riemens aushalten). Sobald man den Abstand einstellen kann, kann man das Spiel ja auch einstellen. Zahnriementriebe haben den Vorteil, daß man erheblich mehr Freiheit bezüglich des Achsabstandes hat.
Aus diesem Grund haben wir auch auf Zahnriementrieb umgestellt.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

wieder was dazugelernt. Ich habe auch was zum Gleichlauf der Schrittmotoren gelesen. Kannst Du evtl. dazu deine Ansicht und Meinung Kundgeben?

http://fornax-102.blogspot.de/

Hat dies wirklich den Einfluss wie beschrieben oder ist man da an der falschen Stelle pedantisch?

(Entschuldigung falls das hier nicht hingehört, aber ich will das mal wissen... können auch gern nen neuen Thread zu den MTB Details aufmachen)

Nachtrag: Ein guter Gleichlauf (=annähernd Sinusförmiger Schneckenfehle) in den Motoren, Getriebe und Schnecke mit entsprechend langer Periode sollte dem Guider und optional dem TDM entgegenkommen unabhängig von der Maximalen Abweichung, richtig!?
 
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Hallo Frank,

ich habe keine Messungen zum Gleichlaufverhalten von Schrittmotoren gemacht - meines Erachtens ist das in dem gezeigten Massstab in der Praxis auch nicht erheblich (außer bei dem Verlierer des Tests). Bei dem Messaufbau hat man ja keine Last, die zusätzlich dämpfen würde - am Himmel sollte das also noch zusätzlich glattgebügelt werden.
Wir setzen Servos ein, da ist der Gleichlauf ein großes Thema, weil er in erster Linie von der Schnelligkeit und Güte des Servoregelkreises abhängt. Das ist auch DER Grund, warum die Montierung noch nicht auf dem Markt ist - der Gleichlauf war zwar auf dem Niveau anderer marktüblicher Montierungen, aber nicht da, wo z.B. Tommy mit seinen Grafiken ist - es gab Schwankungen im Bogensekundenbereich. Jetzt ist das anders, und jetzt können wir das auch mit gutem Gewissen verkaufen. Das war aber ein ganz schönes Stück Arbeit.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

Na da freu ich mich schon aufs fertige Produk und auf die ersten Tests! Ich würde dann, für die Sternwarte, auf die MTB100 oder 135 schielen. Ansonsten habe ich Preis Leistungsmäßig die Fornax 102 im Blick! (Von meinem Wunsch mit der Kabeldurchführung ala Paramount MX bzw. AP1100 hab ich mich schon verabschiedet, alles zu teuer!)

Ich vermute mal der ASCOM Treiber wird von Anfang an zur Verfügung stehen!?

Gruß
Frank

PS: brauchst du Betatester???
 
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Hallo Tassilo,

wenn ich mir das Bild ansehe, scheint mir der Einblick in den Polsucher durch die Polhöhenverstellung blockiert. Kommt da ggfs. eine Off-Axis-Lösung für den Polsucher in Betracht oder erfolgt die Einnordung ausschließlich über ein Alignment?

Viele Grüße
Uwe
 
Hallo Tassilo,

Zitat von ESEurope:
...Das ist auch DER Grund, warum die Montierung noch nicht auf dem Markt ist - der Gleichlauf war zwar auf dem Niveau anderer marktüblicher Montierungen, aber nicht da, wo z.B. Tommy mit seinen Grafiken ist - es gab Schwankungen im Bogensekundenbereich...


vor allem ich halte Dir die Daumen, dass Du die kurzperiodische Schwankungen unter der Bogensekunden Bereich kriegst. Das Problem ist nicht (nur) das Amplitudo, sondern die Schnelligkeit dieser "Vibrationen" im Subsekunden-Bereich. Diese ist mit Autoguider nicht zu korrigieren und mit TDM auch nur dann, wenn Du pro Sekunden öfter messen UND korrigieren kannst, als bisher. Gerade um die 5-8Hz kann es passieren, dass TDM erst dann korrigiert, als der Motor selbst auch sein eigenen Gleichlauffehler korrigiert und dadurch ein Schaukeleffekt entsteht.

Guter Motor - Schlechter Motor (oft nur schlecht eingestellt)
Link zur Grafik: http://2.bp.blogspot.com/-dJvsUMI_-ZE/Ub2cjy6Aa8I/AAAAAAAACcM/5SmHckKD5jk/s1600/Schaukel-SECM264-200Schritte-1500mA.jpg kontra Link zur Grafik: http://1.bp.blogspot.com/-FqfXTqsDQRw/UZwwD-zZUFI/AAAAAAAACR4/jDqR3n99zYA/s1600/Schaukel-Powermax-1800mA.jpg
(Skalierung in Zeitsekunden und in Bogensekunden)


Wir haben für die Messungen 4 Encoder gleichzeitig verwendet und ausgewertet, wie am Bild sichtbar ist:

Link zur Grafik: http://3.bp.blogspot.com/-jQRC6L3wOC8/UY1MpVhh65I/AAAAAAAACOg/Y8nA3_QUyMY/s1600/P1020738.JPG

Ich finde es auch richtig, wie Du schreibst, dass Du Dir beim Motorwahl Zeit lassen willst (musst!). Damit ersparst Du Dir viele unerwartete Problemen in der Zukunft.
Auch wenn wegen besseren Motoren die Montierung ein wenig mehr kosten wird. Zum Vergleich: bei der neuen Fornax-Photo Serie kosten NUR die Motoren und Untersetzssystem ca. 1000 EUR - allerdings (oder eben deshalb) sind wir ohne jeglichen Dampf-Last in der 0,2 Bogensekunden-Bereich.

Wenn eine Montierung präzis sein soll, bin ich NICHT für ein Sparkurs bei der Motorisierung...

Viel Erfolg!

Lajos
 
Hallo Uwe,

im Prinzip empfehle ich erstmal eine Ausrichtung über das Alignment in der Handbox - das ist schon recht gut. Wer das unbedingt mit Polsucher machen will, kann bei Einblickschwierigkeiten z.B. unseren 8x50 Sucher mit Polsuchergravur und 90°-Einblick verwenden.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Lajos,

genau das Aufschwingen ist ein Problem, und das mit bezahlbaren Motoren hinzubekommen ist natürlich genau die Kunst. Bei Servos ist das aber weniger eine Frage der Motorqualität, sondern eine Frage der Encoderqualität - man hat ja bei einem Servo einen Regelkreis. Bei einem Schrittmotor ist das (meistens) anders - man schickt ein Kommando "gehe 14/32 Schritte in die Richtung x" und glaubt dann, daß der Motor das auch macht. Also nur eine Steuerung, keine aktive Regelung. Was man dadurch aber an Komplexität bei der Motoransteuerung verliert, muß man bei der Qualität der Motoren und der Untersetzung wieder reinstecken - Geschenke gibt es auch hier nicht. Deshalb - und aufgrund der besseren Dynamik der Servos- verwenden wir Servomotoren.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Uwe,

wenn das gewünscht wird, werden wir eine eigene Lösung vorstellen. Das ist viel zu teuer, da kriegt man ja fast unseren 8x50 Sucher mit Beleuchtung und Polsucherplättchen dafür.

Clear Skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo,

eine eigene, preiswerte Lösung für einen Winkelsucher in der Achse wäre sehr schön. Ich würde mir das als Standard auch für andere Montierungen wünschen. Für Balkonbeobachter, wie mich, ist es nicht möglich ein brauchbares 3-Sterne-Alignment durchzuführen.

Viele Grüße
Uwe
 
Johoho,
wenn der Weihnachtsmann ein Einsehen hat wird er hoffentlich einen ordentlichen Polsucher erfinden und bringen.
Bis dahin heisst es basteln.
Ich habe mir einen EOS Kamera Winkelsucher an meinen Losmandy Polsucher gefrickelt.
Das Einblickverhalten ist bequem aber mit den Sternen am Rand nicht perfekt.
Immer noch besser als am Boden rum zu kriechen.
Das nächste wird eine Webcam am Polsucher. Mal schaun wie das funktioniert.
 
Hallo Tassilo,

hat diese Montierung einen sogenannten "Meridian-Flip" (wie die CGE)?
Was wird diese Montierung mit TDM kosten?

Danke für Antworten
 
Danke für die Info.
Ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
Meine Frage war eigentlich, ob die MTB 100 genauso wie die CGE-Pro von Celestron 20° nach den Meridian, mit der Nachführung, stoppt.
Andere Montierungen haben keine Begrenzung, diesbezüglich.

Gruß Manfred
 
Hallo Manfred,

wenn man sich das mal durchdenkt bräuchte eine Montierung mit Encodern eigentlich so eine Beschränkung nicht.

Stattdessen sollte die Steuerung eine Art "Anschlag" Erkennung besitzen, welche die Motoren stoppt, sobald die Encoderbewegung nicht mehr korrekt ist.

Generell wäre das auch eine nette Sache z.B. bei einem Schwenk, um zumindest das Schlimmste zu verhindern.

CS
Volker
 
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