Jan_Fremerey (verstorben)
Aktives Mitglied
Hallo Oliver,
wenn es Dich nicht langweilt, würde ich gerne noch auf die von Dir aufgeworfenen Fragen eingehen, denn so eine Diskussion kann ja in jedem Fall hilfreich sein bei der Überwindung eigener Denkhürden. Hier also ein paar Anmerkungen zu Deiner Darstellung:
Gruß, Jan
wenn es Dich nicht langweilt, würde ich gerne noch auf die von Dir aufgeworfenen Fragen eingehen, denn so eine Diskussion kann ja in jedem Fall hilfreich sein bei der Überwindung eigener Denkhürden. Hier also ein paar Anmerkungen zu Deiner Darstellung:
Das Auge kann nach meiner Erfahrung ganz schön differenzieren zwischen Rauschen und substanziellem Bildinhalt, dafür hatte ich gerade dieser Tage ein Beispiel mit Saturn gepostet, in welchem trotz beträchtlichen Rauschens bestimmte wohl bekannte Merkmale klar erkennbar waren, die man in rauschfrei geglätteten Bildern oftmals nicht zu sehen bekommt.Zitat von Starhead37:Die kürzeren Belichtungen enthalten einfach sehr viel mehr Rauschen gegenüber den gemittelten Frames.
Zitat von Starhead37:Das Problem unserer Stackingprogramme ist, dass sie die sehr kurz belichteten Frames nunmal irgendwie überlagern müssen. Das tun sie dann auch einfach, ohne jedoch die Strukturen vorher zueinander zu "entzerren".
Zumindest bei Registax wird die hier von Dir beschriebene Vorstellung ganz offensichtlich verwirklicht, indem nämlich zunächst ein aus qualitativ hochwertigen Frames gebildetes Referenzbild erzeugt wird, welches - so verstehe ich das zumindest - als Orientierung für die Platzierung der Schnipsel dient. Ich gehe mal davon aus, dass dieses Verfahren Stand der Technik ist und von anderen Stackprogrammen in ähnlicher Weise, wenn auch vielleicht nicht so deutlich sichtbar, verwendet wird.Zitat von Starhead37:Programmtechnisch könnte ich mir daher eher einen Fortschritt bei sehr kurzen Belichtungen vorstellen, wenn man jeden Einzelframe aus einem Video nicht - wie momentan - zerhackt, sondern ihn zu einem vorher berechneten Mittelwertbild ENTZERRT ...
Mit der Überlagerung von vier unmittelbar aufeinanderfolgenden Frames habe ich lediglich das Ergebnis einer vierfach längeren Belichtung synthetisch erzeugt. Bei einer durchgehenden, d.h. lückenlosen Belichtungszeit von 1/50 s werden ja vier aufeinander folgende Teilstücke von 1/200 s Dauer in jeweils ein und demselben Frame unmittelbar aufsummiert, d.h. ohne spezielle Auswahl und Ausrichtung, wie beim "Stacken".Zitat von Starhead37:Problem bei Deiner obigen Darstellung ist, dass direkt aufeinander folgende Frames überlagert werden.
Gruß, Jan