Meteor-Video auf youtube

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Das ist nicht der Krater. Das steht schon weiter oben.
 
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Habe gerade gelesen, dass eine russische Astronomin glaubt, dass es sich hier um Vorboten von DA14 handeln soll.
Leider kann ich den Link nicht kopieren.
Daher bei Interesse googeln.

Gruß Marco
 
Hallo Meteoritenfreunde!

Der 1. tag nach Valentinstag beginnt sehr ereignisreich...

Ich habe eine frage zu dem meteoritenereignis:

Kann man wie auf diesem video https://www.youtube.com/watch?v=90Omh7_I8vI ab der szene 1:15 min. anhand des lichteinfall und die schatten der Gebäude die geschwindigkeit des Meteoriten schätzen?? Dazu müsste man die höhe wissen?

(je höher die lichtquelle desto langsamer bewegt sich der schatten)?
(je niederiger die lichtquelle desto schneller bewegt sich der schatten)?

Lg, Marius

 
@rainbow711

Vielleicht war der Meteor ein Satellit von DA14, das könnte erklären warum er aus einer anderen Richtung kam.

Auch wenn das unwahrscheinlich ist, bedeutet das nicht, dass es unmöglich ist.

Selbst wenn es nicht so ist, könnte DA14 trotzdem noch ein paar kleinere Brocken vor sich herschieben, und hinter sich herziehen.
 
Die beiden Objekte waren weiter voneinander
entfernt als die Erde vom Mond. Da is nix
mehr mit "Möndchen", die Gravitation von 2012 DA14
ist da viiiiel zu schlapp dazu.

Und Flugrichtungen VÖLLIG verschieden,
2012 DA14 war im Moment des Impakts 60 Grad
unter dem lokalen Horizont von Tscheljabinsk,
oder anders ausgedrückt, für einen Körper, der
aus der gleichen Richtung kam, war der Impaktort
unerreichbar auf der Erdrückseite.

Gruss
Thorsten
 
Nun ja, ist ja auch wurscht ob er nun mit DA14 in zusammenhang gebracht werden kann. Vielleicht ist er vor zig tausend jahren mal zerissen und der kleine DA14 hat noch eine Ehrenrunde als Satellit der Erde gedreht und ist daher aus einer anderen Richtung eingeschlagen. Alles Spekulation. Wir werden es nie erfahren.

Was wir erfahren werden, ist wenn die Experten sich wegen DA14 verrechnet haben. :-)

Gruß Jens
 
Also wenn diese beiden Ereignisse (2012 DA14 und Meteoriten) wirklich völlig unabhängig voneinander sein sollen, dann ist es schon ein toller Zufall, dass sie sehr zeitgleich stattfinden.
 
Zitat von MiMeDo:
Die beiden Objekte waren weiter voneinander entfernt als die Erde vom Mond. Da is nix mehr mit "Möndchen", die Gravitation von 2012 DA14 ist da viiiiel zu schlapp dazu.

Und Flugrichtungen VÖLLIG verschieden, 2012 DA14 war im Moment des Impakts 60 Grad unter dem lokalen Horizont von Tscheljabinsk, oder anders ausgedrückt, für einen Körper, der aus der gleichen Richtung kam, war der Impaktort unerreichbar auf der Erdrückseite.
Sehe ich auch so, Meteorit und Asteroid haben völlig verschiedene Richtungen.

Der Asteroid kommt aus einer Richtung, welche nur 20° vom südlichen Himmelspol entfernt ist, der Radiant liegt bei etwa RA = 00h20m, Dec = -70° im Sternbild Tucana. Aus der Position von Tscheljabinsk (55°09'N, 61°23'O) liegt das tief unter dem Horizont. Der Meteorit kam dagegen aus nördlicher Richtung, er wurde über der Stadt Nischni Tagil gesichtet, die liegt etwa 350 km weiter nördlich, und schlug dann ca. 80 km westlich von Tscheljabinsk ein.

NYT - Meteor Fragments Are Said to Rain Down on Siberia

The governor of the Chelyabinsk district reported that a search team had found an impact crater on the outskirts of a city about 50 miles west of Chelyabinsk. An official from the Interior Ministry told the Russian news agency Interfax that three large pieces of meteorite debris had been retrieved in the area and that 10,000 police officers are searching for more.

The object was visible from the city of Nizhniy Tagil, around 220 miles north of Chelyabinsk, where so many people called an emergency assistance number that it stopped working, the Novy Region news service reported.

The government response on Friday was huge. Seven airplanes were deployed to search for places where meteorites might have fallen and more than 20,000 people dispatched to comb the area on foot, according to the Ministry of Emergency Situations.





 
Hallo zusammen,

für alle, die glauben der Brocken hat was mit 2012 DA14 zu tun eine kleine Abschätzung der Größenverhältnisse:

Ich schätze wirklich grob drüber und gebe DA14 100.000 t und dem Metoriten 10.000 t Masse, Gravitationskonstante ungefähr 7*10^-11.

Wenn der Meteorit gegen 04:30 eingeschlagen ist ist das ca. 16h vor 2012 DA14, wenn wir von konstantem Abstand ausgehen, also gleicher Geschwindigkeit und die mit 280.000 km/h annehmen haben die beiden einen Abstand von ca. 4,5 Mio. km.

F= G *m_1*m_2/r^2 also ungefähr 7*10^4/(4.5*10^6)^2 = 3.5 * 10^(-9) N....
(das ist nur eine Abschätzung der Größenordnung, nicht, dass da jz über die gewählten Zahlen eine Diskussion ausbricht)

Zum Vergleich: Erde-Mond ungefähr 2*10^20N

Die beiden haben nichts miteinander zu tun.

Viele Grüße,
Christian


 
Sky & Telescope - Lessons from Today’s Russia Meteor Impact

By what appears to be an amazing cosmic coincidence, the impact occurred just hours before the predicted flyby of asteroid 2012 DA14. Because the two objects were moving in different directions, there’s no chance the two events are related.

"This meteor event is in no way related and can't be associated with DA14," says Dan Durda (Southwest Research Institute). "It's complete coincidence."




 
Watch the video of the incoming fireball:

Leider ist dieses Video, das Musik von SME
beinhaltet, in Deutschland nicht verfügbar,
da die GEMA die Verlagsrechte hieran nicht
eingeräumt hat ...


... da kann man wirklich nur hoffen, dass der nächste Meteorit im GEMA Hauptquartier einschlägt, damit denen endlich mal klar wird, wie bekloppt die sind!

 
Hi

die Menschen, die durch die Druckwelle oder herumfliegende Glassplitter verletzt wurden, haben mein Mitgefühl.

Inzwischen ist was von mehr als 1000 Verletzten zu lesen.

Diesmal ist eben so ein kleiner Brocken in einer besiedelten Region runtergekommen und nicht mitten im Wald / Meer im Nirgendwo...

Jeder, der sich auch nur ein bischen mit der Thematik beschäftigt hat, hat mit einem solchen Ereignis gerechnet. Und zwar unabhängig von 2012DA14.

Auf dem Video erkennt man sehr gut, daß in dieser Stadt eigentlich nur wenige Fenster in den Gebäuden zerbrochen sind. Die Druckwelle war aber stark genug, den Filmer zu erschrecken/aus dem Gleichgewicht zu bringen, etliche Fenster zu zerstören (man hört das Glas beim Aufprall auf dem Boden klirren) und Warnanlagen in Autos einzuschalten. Damit kann man schon Rechnungen anstellen. Z.B. die Unter- und Obergrenze der Druckwelle ausrechnen.

In irgendeinem Blog hab ich einen Augenzeugenbericht von einem Deutschen in der Region gelesen. Der schrieb, daß zwischen der grellen Expolision am Himmel und dem Eintreffen der Druckwelle 10 Sekunden vergangen sein sollen.

Wir alle wissen, daß man sich mit der Zeitangabe da total vertun kann. Ich unterstelle dem Blogger nix böses, bin einfach nur etwas kritisch gegenüber seinen "10 Sekunden".

Das würde nämlich bedeuten, daß die Explosion in ca. ca. 3 km Höhe stattfand. Bei dieser Höhe würde aber der Radius der Zerstörung nicht mit den vielen Städten mit Zerstörungen auf der Flugbahn übereinstimmen...

Im verlinkten Video ist der Meteor selber nicht zu sehen. Nur seine hinterlassene Rauchspur. Und in der Spur bewegt sich nix (mehr), soweit ich das erkennen kann. Die muß also schon etliche Sekunden am Himmel gestanden haben, ehe der Filmer sein Handy rausgekramt hat und losfilmte. Dann dauert es im Video noch ca. 14 Sekunden, bis die Druckwelle auftrifft.

Ich denke, der Meteor ist deutlich höher zerplatzt. 10 km oder höher. Dann paßt auch die Spur der Zerstörungen...

Da in Rußland viele Überwachungskameras installiert sind, die auch ein Zeitsignal einblenden, wird es sicherlich demnächst fundierte Analysen zur Höhe geben...

Daß später im Video die Schüler von Erwachsenen in Panik aus dem Gebäude gescheucht wurden, hängt sicherllich damit zusammen, daß die zuerst ein Erdbeben oder einen Anschlag vermutet haben.


 
Hier ist ein Video in voller Länge zu sehen. Die FK leuchtet etwa bei 4:30 auf, die Druckwelle kommt bei ca 7Minuten an - Zeitdifferenz also ca. 2,5 Minuten.

Klick

Das letzte Video ist es.
 
In den Nachrichten haben sie bereits gesagt, dass der Meteorit in ca. 50km höhe zerplatzt ist.
 
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Zitat von pscharff:
Demnach Laufzeit der Druckwelle = 2,5 Min = Wegstrecke ca. 50km?!

Für alle die immer noch meinen das Ding gehöre zu 2012DA14:
"The trajectory of the Russian meteorite was significantly different than the trajectory of the asteroid 2012 DA14, making it a completely unrelated object. Information is still being collected about the Russian meteorite and analysis is preliminary at this point. In videos of the meteor, it is seen to pass from left to right in front of the rising sun, which means it was traveling from north to south. Asteroid DA14's trajectory is in the opposite direction, from south to north."
http://www.spaceweather.com/
 
Videos im Web: Auto-Kameras filmen Meteoritenschauer

Wie kann das sein? Ein Meteoritenschauer richtet ohne Vorwarnung im Uralgebirge großen Schaden an - und wenig später stehen mehrere Videos im Netz, die den Vorfall zeigen. Der Vorfall ist verblüffend gut dokumentiert: In mehreren Videos ist der Schauer zu beobachten, Rauchstreifen am Himmel, helle Lichtblitze und berstendes Glas. Aufgenommen sind viele dieser Videos vom Armaturenbrett eines Fahrzeuges aus.

Es gibt keine konkreten Zahlen darüber, wie viele Autofahrer in Russland eine Kamera fest in ihr Auto installiert haben. Klarheit herrscht aber sehr wohl darüber, warum diese Kameras in den Autos installiert sind. Ein Versicherungsexperte von Allianz Russland erklärt: "Die Dash-Cams helfen, vor Gericht die eigene Unschuld zu beweisen, sollten sich die Aussagen des Angeklagten und der Polizei oder eines anderen Verkehrsteilnehmers widersprechen. Außerdem verhindert die Kamera, dass sich Polizeibeamte gesetzeswidrig verhalten."


Driving in Russia

 
Hallo Peter, danke für diese Info. Davon habe ich schon mal etwas gehört. Heute Morgen hab ich mich darüber gewundert, dass so viele (gute) Aufnahmen aus Autos heraus entstanden sind. Die Info erklärt natürlich einiges.


Gruß,
Christian
 
Hi Daniel, also dieses Loch sieht mir aber nach dem in Turkmenistan aus:

gugst du hier.

http://www.youtube.com/watch?v=BS7jlYVNmbM

das ist aber schon ein wenig älter! Da wird nun ein Medienhype draus gemacht!

Bei uns war es den Nachmittag klar...die zunehmende Mondsichel war gut zu sehen, Himmel im Osten frei, dann geh ich um 21h, weil er da schon im Löwen sein sollte...und? Nebel, eine dicke fette Nebelsuppe...Wiiiiiiiiiiiiiiiinerrrrrrrr Becken...zum Verrecken..!!!!!!!! Gruss von Anette
 
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Hey Leute,

zu den Kameras in den Autos noch etwas.
Eine Freundin von meiner Mutter war jetzt längere Zeit in Russland und hielt einen Vortag darüber. Die Verhältnisse zwischen Arm und Reich sind sehr extrem.
Meist haben die Russen, welche in armen Verhältnissen leben so gut wie keine Chance sich gegen einen mächtigeren Russen bei einem Unfall zu verteidigen, bzw. deren eigene Unschuld zu beweisen. Ein weitere Grund für die Kameras in den Autos.

Grüße,
Josef
 
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NASA comments on Chelyabinsk meteor

> The trajectory of the Russia meteor was significantly different than the trajectory of the asteroid 2012 DA14, which hours later made its flyby of Earth, making it a completely unrelated object.

> The Russia meteor is the largest reported since 1908, when a meteor hit Tunguska, Siberia. The meteor entered the atmosphere at about 40,000 mph (18 kilometers per second). The impact time was 7:20:26 p.m. PST, or 10:20:26 p.m. EST on Feb. 14 (3:20:26 UTC on Feb. 15), and the energy released by the impact was in the hundreds of kilotons.

> New information provided by a worldwide network of sensors has allowed scientists to refine their estimates for the size of the object that entered that atmosphere and disintegrated in the skies over Chelyabinsk, Russia, at 7:20:26 p.m. PST, or 10:20:26 p.m. EST on Feb. 14 (3:20:26 UTC on Feb. 15).

The estimated size of the object, prior to entering Earth's atmosphere, has been revised upward from 15 meters to 17 meters, and its estimated mass has increased from 7,000 to 10,000 tons. Also, the estimate for energy released during the event has increased by 30 kilotons to nearly 500 kilotons of energy released. These new estimates were generated using new data that had been collected by five additional infrasound stations located around the world – the first recording of the event being in Alaska, over 6,500 kilometers away from Chelyabinsk. The infrasound data indicates that the event, from atmospheric entry to the meteor's airborne disintegration took 32.5 seconds. The calculations using the infrasound data were performed by Peter Brown at the University of Western Ontario, Canada.


 
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