mini PC /NUC und Stromversorgung

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Hallo,

wird kein Problem, die Montierung ist allerdings eine EQ8 Pro. Wenn erforderlich kann ich modular alles anders montieren, ggf. kann ich noch mit Gewichten ausbalancieren.

Nunja werde ich sehen, bastle an dem Set-Up seit Ostern, war allerdings in der Zwischenzeit lange im Ausland tätig und hatte keine Zeit.

CS

Alex
 
Hallo,
Ich mag auch diese Mini PCs, bin aber kein Freund davon die auf der Montierung spazieren zu fahren. Denn ob ich nun das Stromkabel da hoch verlege oder ein USB Kabel zum Hub, macht für mich keinen Unterschied. So bin ich dann auch frei von der 12v Vorgabe. Ich habe meinen minipc in eine kleine Holzkiste gebaut die direkt mit allem anderen, wie Netzteile, relaiskarte etc. direkt an der Säule steht.
Ich nutze dafür einen Lenovo ThinkCenter mM93p tiny und als Backup ein dell optiplex Micro. Diese gibt es gebraucht immer Mal sehr günstig auf eBay ( günstiger als z.b einen Mele) und deutlich schneller.

Vielleicht noch mal als alternativen Ansatz.

Viele Grüße
Thomas
 
Moin,

ich hatte @Skolgi mal empfohlen, ein Outdoortablet zu verwenden, ich baue ja nach und nach auch wieder ein Setup zusammen, da kommt sowas mit der passenden Halteplatte ans Stativ. Dann hat man für den Fall der Fälle einen Bildschirm am start, den man bei Nichtbedarf ausschalten kann.

Ansonsten finde ich die Argumentation das Teil auf dem Setup zu platzieren genau so nachvollziehbar wie eine Montage am Stativ oder der Säule, es geht ja im Endeffekt um die Bekämpfung des Kabelwirrwarrs. Da geht auf jeden Fall beides. Wichtig ist aber, dass kurze Kabel allein nicht die Miete sind, aufgeräumt, gut eingebunden ohne Quetschung, nach Möglichkeit irgend ne Form von Zugsicherung... Nix nervt mehr als in so einem gebundenen Kabelbaum DEN gezogenen Stecker zu finden.

CS
Jörg
 
Gebundene Kabelbäume gehen schon, wenn man vorher beide Seiten des Kabels, JEDES Kabels mit einem Labelgerät oder ein Stück beschriftet Papier mit Tesafilm einwickelt.
Ich hab mich jetzt so Organisiert dass ich zwei "überzieher" über die Kamera habe und von dort aus die Kabel "verteile, da die Kamera auch als USB HuB für den Fokus und das Filterrad dient.
Somit gehen 3 Kabel zum Teleskop:
1x USB für die Montierung, unbewegt im gebrauch, daher nur am Stativ fest, 1x USB für die Kamera und Strom von der Batterie zum USB-Taukappenhub.
Am Teleskop dann 2x Taukappe, Filterrad und Fokus ordentlich mit dem "Kabelorganisierer" verbunden.


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Gebundene Kabelbäume gehen schon, wenn man vorher beide Seiten des Kabels, JEDES Kabels mit einem Labelgerät oder ein Stück beschriftet Papier mit Tesafilm einwickelt.
Ich hab mich jetzt so Organisiert dass ich zwei "überzieher" über die Kamera habe und von dort aus die Kabel "verteile, da die Kamera auch als USB HuB für den Fokus und das Filterrad dient.
Somit gehen 3 Kabel zum Teleskop:
1x USB für die Montierung, unbewegt im gebrauch, daher nur am Stativ fest, 1x USB für die Kamera und Strom von der Batterie zum USB-Taukappenhub.
Am Teleskop dann 2x Taukappe, Filterrad und Fokus ordentlich mit dem "Kabelorganisierer" verbunden.


Den Anhang 289611 betrachten

Hallo,

den Strap über die Kühlluftöffnungen der Kamera zu legen ist doch eher suboptimal???

CS
Alex
 
Hallo,

hier führen nur die 12V-Kabel zum Teleskop, der PC ist Huckepack montiert, noch nicht fertig, da hängt noch eine Menge rum! Im wesentlichen wird es von der Stromversorgung nur einen gebundenen Kabelstrang zum Teleskop geben! Ist halt immer ein Kompromiss, die Kabel an der Hauptkamera müssen etwas länger sein um Spiel für den Auszug und den Rotator zu haben.

Die Kabel sehen noch etwas chaotisch aus, aber da hängt nirgendwo etwas in keiner Bewegungsrichtung!

Sauber verlegt wird später wenn alles funktioniert wie es soll, aber nur mit der Verbindung zur Stromversorgung!

Cs
Alex
 

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Hallo,

den Strap über die Kühlluftöffnungen der Kamera zu legen ist doch eher suboptimal???

CS
Alex
Jou, ist natürlich richtig, da die Kabel zur Kamera aber etwa 2cm Luft haben ist der Strap nicht fest drumherum. Somit liegen Kabel und Strap nicht am Gehäuse an die Luft kann zirkulieren.

Man braucht es auch nicht immer übertreiben - perfektion ist zwar super, aber irgendwo muss die Kirche im Dorf bleiben.
 
Joh, ich empfehle das Du Dich mal mit Strömungsmechanik auseinander setzt, muss man nicht machen kann man aber! Bei Deinem Setup sehe ich nichts was dagegen spricht die Öffnungen offen zu lassen! Man könnte die Kabel ja anders verlegen und wie ich sehe nutzt Du 3D-Teile, also einfach mal was drucken und alles was Ein-/Auslass- anbelangt offen lassen! Nur ein Tipp! Bei Flugzeugen führten 2 cm irgendwo zu abstürzen und unkontrollierten Flugverhalten, In unserem Fall ist es ja nur Kühlung!

CS
Alex
 
Ich plädiere ebenfalls für den Mele Quieter 3. Ein Mele Quieter 2 sollte auch ausreichend sein.

Ich habe beide Varianten headless mit automatischem Hotspot Start konfiguriert. Das ist mit Windows 10/11 ohne Internetverbindung ein nicht triviales Unterfangen, aber mit Hilfe von MyPublicWiFi möglich. Im Nachbarforum habe ich ausführlicher beschrieben, wie man das konfiguriert.

Was man nicht übersehen sollte, ist das sehr geringe Gewicht der Mele Quieter.

Viele Grüße,

Günther
 
Hallo!
Mit dem Mele Quiter wird ein komisches USB-C Netzteil mit vertrieben. Wer kann einen USB-C auf z.B. Hohlstecker 12V Adapterkabel empfehlen, oder Tips für ein Selbstbau. Ein Trial & Error ist mir zu riskant.
 
Hallo Jürgen,
Kabel organisiert, läuft. Ich bin erstaunt, wie sparsam der Mele Queiter 2Q ist unter OpenSuSE Tumbleweed, mit Kernel 6.0 .... irgendwas. Beim Start werden da mal kurzzeitig bis zu 700mA gezogen, ansonsten sehr unauffällig mit 0,1 bis 0,2A.
Wird wohl zur Planetenfotografie die 1. Wahl werden, da der Raspi die Datenrate einfach nicht bringt.
 
Der Toptopn M6 Gen11 mit bis zu 16 GB RAM und Pentium N6005 ist mein neuer Kandidat. Preisgleich zum Mele Quieter 3, Win 11 Lizenz ist dabei wenn man die schrottige 128 GB China NVMe SSD mitbucht und dann ersetzt.

Nicht mehr passiv, aber selbst meinen Pi4 lass ich nicht passiv werkeln.

Nettes Gimmick: 2,5 GBit Netzwerk

CS, Ralf
 
Hallo Thomas,
ich war auch erstaunt, wie sparsam der 3Q ist, kaum mehr als der Raspi und ich finde es "bequemer" damit zu arbeiten. Hast Du den 2Q oder 3Q?

Ralf, führe mich nicht in Versuchung ;) :ROFLMAO:
 
Hallo Jürgen,
2Q mit J4125, 8GB Ram, 128GB eMMC. Dazu habe ich noch eine 2TB SSD gepackt, die Datenrate ist zwar um den Faktor 3-5 höher gegenüber den Raspi, aber an einen ausgewachsenen Chipsatz der 500MB/s bringt kommt er trotzdem nicht ran. Im besten Falle sind dauerhaft so 120-150MB/s drin.
Auf Grund der Schnittstellenvielfalt und sehr einfachen Adaption bleibt dabei trotzdem der Raspi die 1. Wahl für mich.
Nicht mehr passiv, aber selbst meinen Pi4 lass ich nicht passiv werkeln.
Naja, ich gehe da voll auf einen Passivbetrieb, erhöht zwar am Anfang den Kühlaufwand, in Summe aber fahre ich damit besser, da keine aktiven Teile.
Wie war das mit den süßesten Früchten ??? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze die GPIOs des Raspberry Pi um mir eine ähnliche Funktionalität wie die Pegasus Powerbox und GPS bereitzustellen. Dazu fehlt mir in der Windows-Lösung noch was Vergleichbares. (Gibt wohl eine Arduino Power Box?)
Final soll alles wieder in die Montierung integriert werden. Ob das klappt muss der Platz zeigen.

CS, Ralf
 
Die komplette Nacht als Aufnahmesession, dazu alle Flats ... Wenn man sich die am Folgetag auf die Workstation oder den Server zieht ist flottes Netzwerk schon nett.
Planeten-Streams oder Solar-Videos das Gleiche. Da sind schnell mal 100 GB voll und die zu verlegen dauert.

Das Netzwerk muss es aber als Infrastruktur auch hergeben.

Powerbox braucht Zeit und Rat

CS, Ralf
 
Funktioniert sowas auch mit einem Standart Android als Bildschirm?

Also nur als Anzeige über USB otg?
 
Hallo @SkyBob,
gehst du von einem Standard-Android aus? Meinst du Ethernet over USB-Tethering oder UVC-Protokoll via USB-OTG?
 
Ich meinte ob man ein Standard Android Tablet bei so einem nuc als Monitor nutzen kann?

Oder braucht man da dann einen extra Bildschirm im Feld?
 
Man benötigt einen Feldmonitor. Es gibt am Markt meines Wissens nach nur ein Sony-Smartphone (XPERIA PRO) welches einen eingebauten HDMI-Eingang hat.
Bei anderen Androids ist man darauf angewiesen entweder per z.B. VNC zu betrachten (was auch über USB-Tethering geht), oder man kann über USB-OTG einen HDMI-Adapter anschließen und als Kamera am Android "auslesen", sofern UVC-Treiber unterstützt werden.
 
Im Feld würde ich den Mini PC als WLAN Access Point konfigurieren (Ad-hoc) und dann vom Tablet via VNC direkt auf dem Gerät arbeiten.

Eine App für NINA wäre natürlich noch besser...

CS, Ralf
 
Ist der accesspoint mehrfach ansteuerbar?

Also wie ein Router?

Also mit Tablet per WLAN und vnc und gleichzeitig die DSLR per WLAN steuern?
 
Müsste ich testen ...

Ich hab alles stationär und Netzwerk via Patchkabel. WLAN für das steuernde Endgerät hab ich überall im Haus und Garten verfügbar.

WLAN mit Access-Point und mehreren Clienten gilt es zu testen.

CS, Ralf
 
Ich meinte ob man ein Standard Android Tablet bei so einem nuc als Monitor nutzen kann?

Oder braucht man da dann einen extra Bildschirm im Feld?
Hallo!
Also mit VNC und einem größeren Android Tablet geht das schon (VNC-Raspi). Aber ohne ordentliche Tastatur und Maus/Trackball/Touchpad ist die Bedienung ein Gegurke. Als Notfall ja, als Regel eher nein, machbar nur mit den aufgezählten zusätzlichen Eingabegeräte. Eine Kombitastatur mit Trackball/Touchpad wäre da meine Wahl.
 
Habe eine Bluetooth Minitastatur mit Touchpad.

:)
 
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