Mir fehlt noch das passende Teleskop. :)

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Hatte meine neue Monti 10x erfolgreich über USB im Einsatz,
Dann auf WLAN Verbindung programmiert, ging easy,
Im Einsatz brach dann das Guiding von PHD ab, ließ sich nich neu starten, erst nach Rechnerneustart und Neustart von PHD kam dann eine Meldung von Windows Firewall das einige Funktionen deaktiviert Programmes deaktiviert wurden?
Mit sowas muss man eben irgendwie leben lernen

Gruß Frank
 
N'abend nochmal,

hier mal was zur Gesichtsfelddrehung.
Deutlich an den Bildrändern zu sehen.

EAA
NGC7715/7714
150/750 PDS Newton
iOptron AZ Pro
Asi224MC
Einzelframe 8 Sekunden, 422 Frames, 3376 Sekunden
TOPAZ DeNoise - Mode = Severe Noise, Remove Noise = 20, Enhance Sharpness = 40, Color Noise Reduction = 10 (rechtes Bild)
NGC_7715_Bildschirmfoto_2023-10-23_22-20-33.png
 
Da ich ja auch noch Anfänger bin, geb ich auch noch meinen Senf dazu kurz:
- Montierung: Entweder SA GTI oder SA 2i, denn die Dinger laufen autark. Ist am Anfang deutlich unkomplizierter.
- Tele: Klassiker ist das RedCat51, aber das ist leider teuer. Stellt aber bzgl. Brennweite (250mm) den Sweetspot dar, bei mega guter Abbildungsqualität. Und ist einfach an die Sony zu adaptieren, ohne extra Flattener etc…
- Was auch immer gut geht ist das Samyang 135/2.0 Objektiv (MF), dass es direkt für deine Sony gibt.
- Wenn du mehr Brennweite für wenig Geld willst, dann kannst du dir ein gebrauchtes Beroflex 500/8 Objektiv (oder Klon) holen. Schön leicht und günstig. Qualitativ natürlich nicht so gut wie tolle Teleskope, aber besser als dein AF Objekttiv. Ich hab mir ein 400er geholt, was allerdings ne Gurke war. Dann neu ein Dörr/Danubia 500er, welches wirklich gut ist. Letztlich nutze ich aber nur mein RedCat51 - das Dörr kann ich dir daher für nen Fuffi anbieten wenn du magst (PN bei Interesse)!
- Mond würde ich z.B. damit machen. Für Planeten sind unsere Brennweiten an VF eh zu kurz… Aber DeepSky geht damit auch sehr gut - auch weil es so leicht ist, und somit gut mit den einfacheren Montierungen harmoniert. Generell ist aber das RedCat natürlich viel besser. Und das Samyang ist am einfachsten vom Handling…
Am SA2i kannst du auf jeden Fall problemlos 60s mit 250mm tracken. Das Samyang 135 für 90s! Beim 500er würd ich max 20-30s gehen. Alles
immer davon abhängig wie gut du einnordest, und auch sehr vom Stativ!! Die GTI ist da auch nicht viel besser, hilft aber natürlich die Objekte zu finden… Wobei ein „quasi-GoTo“ auch mit der 2i möglich ist… gern PN bei Fragen dazu!
 
Hi,

ich kann's nur immer wieder sagen. ;)
Die SA 2i kostet fast so viel (oder sogar mehr?) wie die AZ-GTi, hat auch eine Polhöhenwiege, hat praktisch die gleiche Belastungsgrenze, ist aber nicht in beiden Achsen per Computer steuerbar und hat kein GoTo.

Warum die dann kaufen?

Ach so, und auf die AZ-GTi muss man halt die EQ-fähige Firmware aufspielen.

Gruß
Peter
 
OK dann:
Nimm einfach die SA GTI! Und wenn du Laune hast, später dann dazu noch ne ZWO ASIair mit Guidescope &-cam… Aber erstmal nur die GTI ist sicher nicht verkehrt. Ich komme von ner 2i, und bin auch vor 2 Wochen umgestiegen. Bis rund 500mm gehen damit definitiv
 
Hab mir nicht den ganzen Thread durchgelesen. Falls es noch niemand gesagt hat: Vollformat wird prinzipiell teuer.

Man braucht mindestens einen 2,5" Auszug um das voll auszuleuchten. Dazu ist die größere Diagonale empfindlicher für Verkippungen. D.h. am besten ist da nichts gesteckt, sondern alles verschraubt. Die Korrektur ist anspruchsvoller. Das kostet und vor allem das wiegt etwas.

Da ist es dann relativ, ob ein Teleobjektiv für die Kamera teuer ist. Denn auch vollformattaugliche Teleskope mit kurzer Brennweite fangen erst um die 1000€ an.

Für das was du vorhast, muss die Kamera zwingend parallaktisch nachgeführt werden. Denn alles andere führt dir bei den notwendigen Integrationszeiten Feldrotation ein. Abgesehen davon, dass dir das dein Feld verkleinert, nagelt es dich bei kurzen Belichtungszeiten fest, da dir die Rotation sonst die Sterne in den Ecken verschmiert. Das mit der Feldverkleinerung würde ich nicht unterschätzen. Wenn man ein 3:2 Format rotiert, bleibt nicht viel in der Mitte übrig.

Der Effekt ist unabhängig von der Brennweite. Pro Zeit wird das Bild um einen bestimmten Winkel gedreht. Wenn deine Kamera einen Modus hat, der nur den elektronischen Verschluss einsetzt, kannst du das prinzipiell machen. Ansonsten kriegst du Unmengen an Auslösungen auf den Verschluss. Aber auch mit elektronischem Verschluss musst du mit du endlosen Datenmengen klar kommen.

Planeten kannst du damit vergessen. Dafür sind Consumer Kameras nichts. Dafür muss man Videos im Rohformat aufnehmen und den Aufnahmebereich auf ein ROI beschränken können. Die großen Pixel bräuchten in dem speziellen Fall zusätzlich auch extreme Brennweiten.

Natürlich soll es kein 50€ Kaufhaus-Schrott sein, aber ich bin auch nicht bereit weit 4-Stellig zu investieren.
Meiner Meinung schließen sich diese beiden Randbedingungen gegenseitig aus. Galaxien brauchen einfach Brennweite. Bis auf eine Ausnahmen sind die alle klein. Für sowas braucht man eine parallaktische Montierung mit entsprechend Tragkraft, um auch mit etwas Brennweite längere Belichtungszeiten zu erlauben.

Für einige große Gasnebel, Sternbilder, Milchstraße kannst du mit kurzer Brennweite auf einem Tracker arbeiten. Für den Rest brauchst du Brennweite. Je mehr desto besser. Ich persönlich würde mir sowas nicht auf einen Tracker setzen. Da bist du auf kleine Brennweiten festgenagelt, weil alles andere das Teil an die Grenze bringen. Die Kamera schreit mit ihren großen Pixeln und dem großen Chip aber nach Brennweite. Sowas fängt bei so 400mm Brennweite erst richtig an loszulegen. Ein Tracker kann nur kleine Brennweiten, eine größere Montierung führt dagegen auch kleine Brennweiten nach.

Aber wie gesagt...Vollformat stellt höhere Ansprüche. Sowohl vom Gewicht als auch von der Mechanik und der Abbildungsleistung. Das wird immer teuer, egal was du machst ;)

Grüße,
Joachim
 
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