Mond am 28.12.09

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W_Manfred

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Hallo zusammen,

gestern gab es doch tatsächlich noch klaren und sogar recht guten Himmel. Das Seeing war bei mir eines der besten dieses Jahr.
Anbei ein kleiner Ausschnitt aus der Gegend um Schiller mit
C11 und 2-fach-FFC, DMK31 und Rotfilter.

Gruß Wolf Manfred
 

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Hallo Manfred,

leider kommt Dein schönes Bild erst nach dem Herunterladen voll zur Geltung (Forenkomprimierung).
Hoffentlich gibt es noch einen Nachschlag von dem Abend.


Guten Rutsch,
Torsten
 
tolles Bild! So ein C11 ist schon ne tolle Kanone ;)
 
Hallo, ihr drei,

danke für eure Komentare!!
Torsten, wie machst du das mit dem runterladen in voller Auflösung, bin da noch unbewandert :-)?
Natürlich kommt noch ein Nachschlag, aber es sind extrem viele Streams geworden, und AviStack braucht eine Stunde pro Stream.
Ja, Christian, mein C11 überrascht mich auch immer wieder,
denn die beste Optik isses nicht, aber vielleicht ist in unserer Gegend eh das Seeing kaum so gut, dass das auszureizen geht, was mir da zur Verfügung steht.
Justieren tu ich eigentlich auch nicht so oft.

Gruß Wolf Manfred
 
Hallo Christian,

Ja ich habe schon viel aus diesem tollen Tutorial profitieren können. Die Auflösung hab ich noch nicht bestimmt, aber ich arbeite immer, so es das Seeing zulässt, mit F/20.
Drunter eigentlich nur, wenn das Seeing absolut nicht besser werden will, und F/10 dann doch noch recht schöne Bilder liefert, damit die Aufbauerei nicht ganz umsonst war.
Aber du wirst mit F/10 nie und nimmer die Auflösung erreichen,
wie sie mit F/20 kommt, da hilft das ganze nachvergrößern nix,
also das ist jetzt so mein Eindruck.
Grundsätzlich geht aber mit monochromen CCD-Kameras wesentlich mehr, als mit Kameras, die eine Bayermaske aufgestzt haben.
Auch benutze ich eigentlich immer einen Filter, bei den jetzigen Mondmosaiken einen Rotfilter, um ein ruhigeres Bild zu erhalten.

Gruß Manfred
 
Den Rotfilter benutzt Du um mehr im Infrarotbereich bzw. nahe dem Infraroten zu arbeiten, wegen der Luftunruhe richtig?

Der Unterschied zwischen einer Aufnahme mit f10 und f20 ist im Tutorial sehr schön beschrieben.
Mit f10 ist der Chip nicht "ausgereizt", man nutzt in diesem Fall nicht seine volle Auflösung!
Mit f20 ist das Bild optimal an den Chip angepasst. Dies ist natürlich bei jedem Teleskop je nach verwendetem Öffnungsverhältnis etwas anders.
Wenn man ein Digitalbild, das mit f10 aufgenommen wurden, auf den Maßstab f20 nach vergrößert, werden lediglich die Informationen des f10-Bildes „aufgebläht“. Es kommen keine neuen Details dazu!

Es ist eben wirklich so, dass man nur jene Informationen aus einem Bild "herauskitzeln" kann, die auch von vornherein schon im Bild vorhanden waren.

Ich finde, das ist ein sehr interessantes Thema! Ich werde mich mal mit meiner bescheidenen Optik daran versuchen ;)

Gruß

Christian
 
Hallo Christian,

Richtig, den Rotfilter benutze ich zu diesem Zwecke.
Ein IR-Passfilter wirkt noch stärker, verlängert aber wiederum die Belichtungszeit enorm.
Wenn das Seeing Top ist, benutze ich auch sehr gerne einen Gelbfilter, der erfordert nicht sehr viel längere Belichtung, wirkt aber unheimlich kontrastfördernd.
Da muss man aber mit seiner Optik etwas rumprobieren, da varriieren die Erfahrungen doch tatsächlich von Fall zu Fall.
Übrigens ist dein russischer Newton ein exzellentes Gerät.
Die Russen verstehen sich auch in Sachen Optik absolut top.
Ich kann mir vorstellen, dass dir in Verbindung mit einer 2,5-fach oder 3-fach Barlow von TeleVue(?) sehr gute Ergebnisse gelingen. Mehr Barlow bringt dann nur noch gelegentlich an Planeten.

Gruß Manfred
 
Ich habe eine 3fach Barlow von TAL, ich hoffe die ist gut genug? :/
 
Hallo Manfred

Also dein Mond Bild ist echt der Hammer, mit einem C11, frage? ist das ein C11 in Ogange aus den alten Tagen.

Es tut eine Menge von guten Teleskopen geben die haben eine Qualität, da möchte man am liebsten gar nicht aufhören zu beobachten.

Mit gruß Manfred
 
Hallo Manfred,

Freut mich, dass es so gut gefällt!!
Das C11 ist noch nicht ganz so alt, es ist schon in schwarz lackiertem Tubuskleide.
Habe das C11 aber mal von Wolfgang Grzybowski auf einer Messe auf seiner optischen Bank liegen und da kam ein eher sehr bescheidenes Urteil heraus. Eigentlich schon ein leichtes Todesurteil :-)
Aber ich habe beschlossen, es zu begnadigen, nicht zuletzt
aus Geldgründen. War aber sich nicht die schlechteste Entscheidung, die ich da getroffen hatte.
So hat halt jedes Teleskop sein Objekt, bei Planeten bin ich
mit auf den letzten Plätzen, da zeigt halt dann schon ein Top-Spiegel seine Trümpfe.

Gruß Wolf Manfred
 
Zitat von W_Manfred:
Aber du wirst mit F/10 nie und nimmer die Auflösung erreichen, wie sie mit F/20 kommt, da hilft das ganze nachvergrößern nix, also das ist jetzt so mein Eindruck.
Hallo Wolf,

Deine drei Mondmosaike gefallen mir sehr, insbesondere auch die Art und Weise der Ausarbeitung. Die oben zitierte Feststellung halte ich trotzdem für unbegründet, auch wenn manche "Experten" versuchen, die Gemeinde in diesem Sinne zu unterrichten.

Es gibt inzwischen genügend Beispiele, die dagegen sprechen, vgl. insbesondere meine aktuelle Eingabe mit einem bei f/11 aufgenommenen Mondmosaik und die dort zitierten, älteren Forumsbeiträge.

Wenn Du auf Deine aktuellen Bilder einen 50%-Zwischenverkleinerungstest anwendest, wird Dir schnell klar werden, dass Du solche Bilder in gleicher Qualität auch aus Videos gewinnen kannst, die mit der halben Brennweite, d.h. in Deinem Fall ohne Zwischenschaltung einer Nachvergrößerungsoptik aufgenommen werden. Die Nachvergrößerung per Software funktioniert ohne erkennbare Verluste, wie ja nicht nur der Zwischenverkleinerungstest selbst in überzeugender Weise zeigt, sondern auch mein aktueller Vergleich mit dem bei f/20 aufgenommenen Clavius.

Wenn Du an der Erfassung von großflächigen Bereichen der Mondoberfläche interessiert bist, bieten ohne optische Nachvergrößerung aufgenommene Videos in Deinem Falle gleich eine viermal größere Gesichtsfeldfläche. Zudem kannst Du bei viermal kürzerer Belichtungszeit aufnehmen und damit den Einfluss der Luftunruhe reduzieren.

Vielleicht wären diese Aussichten ja einen Versuch wert?

Gruß, Jan
 
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