Mondfilter notwendig?

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Mit dem Teleskop wird nichts heller? Ich dachte immer Punktlichtquellen werden eben doch heller. Also man sieht ja auch mit maximaler AP am Teleskop mehr Sterne als ohne. Heißt für mich, der Hintergrund bleibt gleich hell wie mit bloßem Auge, der Stern aber ist heller.

VG
Klaus
 
Hallo Klaus,

mach Dir mal am Schlepptop oder Computerbildschirm einen weißen Bildschirm und dann decke ihn mit einem schwarzen Karton ab in den Du Löcher verschiedener Größe gestochen hast (Stecknadel, Zirkelnadel, verschiedene Nägel zw. 1 mm und 4 mm Dicke).

Dann betrachtest Du das mal bei normalem Bildschirmabstand und dann gehst du immer weiter weg. Das Ganze auch noch im Hellen und im Dunklen.
Du kannst auch so weit weg gehen, dass du wieder ein Fernglas oder ein Fernrohr brauchst um mehr als nur einen schwarzen Karton zu sehen. Fortsetzung nach Belieben.
Wenn Du ganz winzige Löcher machen könntest, bräuchtest Du für die allerkleinsten von Anfang an ein Lupe.

Nichts wird dabei hinter Deinem Karton heller oder dunkler.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Klaus,

die Sternhelligkeit nach der Abbildung durch das Teleskop ist einfach noch sehr weit weg von der realen Helligkeit. Das reale Sternscheibchen hat einen Winkeldurchmesser, der extrem viel kleiner ist, als die Auflösung von Amateur-Teleskopen. Das Extrembeispiel für einen großen Stern ist Betelgeuse mit ca. 0,05 Bogensekunden Durchmesser (Betelgeuse - Wikipedia). Obwohl also die allermeisten Sterne nochmal viel kleiner sind, ist das also eine Auflösung, die nach der 120/D Formel etwa 2400mm Öffnung verlangt, ab der eine Trennung erfolgen kann. Damit dann eine wirklich flächige Darstellung erfolgt, braucht man wohl nochmal mehr Öffnung. Habe ich mal grob auf 4m abgeschätzt. Bei der Öffnung fängt also ein Teleskop an, Betelgeuse größer abzubilden, als die Beugungsfigur, und dann erst beginnt das Sternscheibchen in der Fokalebene nicht mehr heller, sondern größer zu werden.
Mit weniger Öffnung ist das Beugungsbild des Teleskop erheblich größer als das Urbild, das heißt seine Helligkeit wird auf eine größerer Fläche Verschmiert und die Flächenhelligkeit des Beugungsscheibchens ist somit noch nicht maximal.

Das erläutert sehr gut den Grund für die Zunahme an erkennbaren Größenklassen mit wachsender Öffnung: Der flächige Himmelshintergrund bleibt bei gleicher AP gleich hell, aber das Verhältnis zwischen Airy-Scheibchen-Durchmesser und scheinbaren Durchmesser des Sterns wird mit zunehmender Öffnung besser, so dass die Flächenhelligkeit des Sternscheibchens sich laaaangsam an das Maximum annähert. Bei Betelgeuse kommt man noch mit recht kleinen Profi-Teleskopen aus, beim 08/15 Stern hingegen bist Du schnell beim OWL. Was Betelgeuse angeht: Da könnte nun wer Lust hat mal ausrechnen, ob wie denn die Flächenhelligkeit von Betelgeuse mit jener der Sonne vergleichbar ist.

Na gut, das habe ich jetzt mal naiv ausgerechnet: Die Sonne hat -26,74mag, Betelgeuse +0,42mag, ergibt -27,26mag Differenz, dass durch 5 gibt 5,452 und somit 100 hoch 5,452= 80.167.806.338,... also ist die Sonne ca. 80 Milliarden mal heller, als Betelgeuse. Scheint... nicht unplausibel. :sonnig:
Die Sonne hat nun im Mittel 32'=1920" scheinbaren Durchmesser, Betelgeuse 0,05", ist also 1920/0,05=38400 mal kleiner im Durchmesser und bedeckt somit 38400²=1.474.560.000, grob knapp 1,5 Milliarden mal weniger Fläche. Bezogen auf die Fläche ist Betelgeuse also um den Faktor 54 mal dunkler, als die Sonne. Da spart man glatt einen ND 1,7x Filter.
Mit einem 2,5m Teleskop würde ich mir jedenfalls bei Betelgeuse anfangen, mir Gedanken zu machen. Die sähen so aus, dass ich freiäugig bei einem scheinbaren Sonnendurchmesser von 0,5° und trotz der vielen schönen Sommer- und Wintertage meines Lebens noch nicht blind geworden bin, aber auch nicht doof geradeaus in die Sonne gestarrt habe (wie große und dann blinde Forscher vor mir - kein Witz, das ist zynischer Ernst!). Damit Betelgeuse im Okular einen scheinbaren Durchmesser von 0,5° bekommt, braucht es 1920-fache Vergrößerung. Damit das bei 7mm AP stattfindet (gleiche Flächenhelligkeit wie freiäugig) müsste ein 13,44m Teleskop her - und da ist sie dann immer noch 54x schwächer. Gleiche ich diese Schwäche durch mehr Öffnung aus (größere Lichtmenge, größere Flächenhelligkeit als mit 7mm AP geht nicht), kann ich die Öffnung um Wurzel 54 steigern, macht 98,7m Öffnung, womit wir wieder beim OWL wären.
Also kein Ding, falls ich mal durch's OWL auf Betelgeuse schauen muss: Sofi-Brille hab' ich schonmal. Dürfte aber etwas düster sein. Es bleibt halt bei 54x weniger Flächenhelligkeit. Mit einer ND 3,5 Folie statt ND 5 haut's hin. Vorbereitet sein ist alles... :giggle:

Clear Skies
Sven
 
Hallo Christian,

die drei Daumen sind nichts dagegen, wie ich darüber denke, wenn man sogar bei Beispielen aus dem Alltagsleben noch zum Arzt rennt. Mir fällt der Spruch mit der Ölkanne ein!

CS
Sven
 
Hallo Sven,

ich hätte vorhin noch etwas dazu schreiben wollen. Die drei Daumen waren nur die Kurzversion, da ich zum Training musste.

Was Du oben geschrieben hast ist einfach unhöflich. Auch und gerade dann, wenn man sich nicht persönlich kennt, gehört sich so ein Verhalten nicht. Wie in einem Parallel-Thread geschrieben, passt hier der Satz „Danke für den informativen Teil, aber das möchte hier niemand lesen!“

Leider ist Dein Verhalten auch in anderen und älteren Threads so, dass Du immer dann patzig wirst, wenn jemand Dir nicht sofort zustimmt. Eine vernünftiger Meinungsaustausch ist dann natürlich schwierig.

Hallo Christian,

die drei Daumen sind nichts dagegen, wie ich darüber denke, wenn man sogar bei Beispielen aus dem Alltagsleben noch zum Arzt rennt. Mir fällt der Spruch mit der Ölkanne ein!

CS
Sven

Und was Du damit meinst, kannst Du auch gerne für Dich behalten.

Von mir trotzdem freundliche Grüße
Christian
 
Hallo Günther,

danke für Deine Antwort. Ja, ja beim Spiegelteleskop ist das Licht immer indirekt, da denkt man auch nicht sofort daran. ;)

Das kommt sehr auf die Länge der Geraden an auf der Dir so ein Fernlichtfanatiker entgegen kommt......und mit dem Teleskop wird NICHTS HELLER.

Trotzdem starrst Du nicht wie bei der Mondbeabachtung minutenlang in das Zentrum des hellen Lichtes.

Mir ging es übrigens nie um die Helligkeit des Lichts, sondern um Menge an Licht, die sich durch ein Teleskop gegenüber dem unbewaffneten Auge vergrößert (siehe Zitat von Herrn Birkmaier oben). Und mir ging es um die Gefahr durch die dann größere Lichtmenge.

Wenn ich einen hellen Stern beobachte habe ich natürlich keine Schmerzen. Wenn ich aber tagsüber mit einem Fernglas längere Zeit in helle Wolken schaue kann ich ich mir gut vorstellen, dass das ähnlich wie beim Schnee auch schmerzt. Womöglich reicht sogar der mehrminütige Blick (ohne Fernglas) in den blauen Himmel. Nur das macht man normalerweise nicht. Ob das dann ungesund wäre, weiss ich nicht.

Wie ich heute in einem 17 (!!) Jahre alten Thread gelesen habe, gibt es auch andere, die Probleme bei der Mondbeobachtung ohne Filter sehen. Es können wohl auch chemische Prozesse für die Schmerzen verantwortlich sein, die mit der Dunkeladaption zu tun haben. Da ist wohl jeder Mensch anders empfindlich.

Was ich in dem alten Thread auch interessant fand, ist die Info, dass sich die Pupille bei der Mondbeobachtung bis unter 1mm vereengt. Wenn das stimmt, würde sich ja auch die Helligkeit verringern und das Auge wird geschützt.

Naja der alte Thread ist eigentlich informativer als dieser. Vielleicht, weil sich auch mehr Leute daran beteiligt haben. Oder waren die Hobby-Astronomen früher besser informiert??

Wen es interessiert, hier der Link:

Freundliche Grüße
Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Als ich meinem 150/3000mm Schiefspiegler noch hatte, setzte ich zur Mondbeobachtung immer zwei Polfilter ein um die Helligkeit zu dämpfen.
Beobachtete ich den Mond, blendete mich dieser, was sehr unangenehm war. Ging ich vom Okular weg, hatte ich ohne Filter immer ein dunkles "Nachbild" beim Sehen in die Umgebung.

Zur Mondbeobachtung ging ich immer raus in die Natur, denn hier ist die Luftruhe wesentlich besser als mitten im Ort.
Ein aufhellen der Umgebung, damit sich das Auge anpasst sehe ich als zu großen Aufwand bzw. als nicht praktikabel an. Ich müsste mir entweder ein paar Batterieleuchten aufstellen oder in diese hineinsehen, damit sich das Auge anpassen kann.

Ich bevorzuge zur Lichtdämpfung bei der Mond und auch bei der Beobachtung der Planeten Neutralfilter. Im Moment habe ich sie in der Stärke ND 0.6 und ND 0.9, was für den 110mm Maksutov Cassegrain völlig ausreichend ist.
Über das nächste Instrument mit 10" Öffnung das für die Mond und der Planetenbeobachtung angeschafft wurde, kann ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten, ob und wie ich bei der Mondbeobachtung geblendet werde.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo Christian,

wir können hier nur vom "Normalfall" ausgehen und da gibt es eine individuelle Bandbreite der Blendempfindlichkeit bei verschiedenen Menschen.
Eng kann es natürlich werden, wenn es persönliche Probleme gibt, z.B. verzögerte Pupillenreflexe. Das gibts nicht nur bei Alkohol- oder Drogenmissbrauch, sondern auch als Abweichung von der Norm, oder wie z.b. überhaupt extreme Lichtempfindlichkeit, wie sie z.B. bei Albinos (und da nicht nur bezüglich der Haut) auftreten.

Jedenfalls ist das Problem der Blendung in den Griff zu kriegen.

Der Visus hilft sich ja z.b. so

.........Was ich in dem alten Thread auch interessant fand, ist die Info, dass sich die Pupille bei der Mondbeobachtung bis unter 1mm vereengt. Wenn das stimmt, würde sich ja auch die Helligkeit verringern und das Auge wird geschützt.......

und das ist nichts anderes als "Abblenden". Da werden vom Okular 7 mm EP oder auch 5 mm oder 3 mm geliefert und die Iris macht die Pupille auf 0,8 mm dicht, als wäre es hellster Tag (wir sind nun mal seit Urzeiten auf Tagessehen ausgelegt).
Massiver Lichtverlust durch Öfffnungsschwund.
Das wollen wir aber je nach dem nicht.......ich zumindest will das nicht.
Wenn ich also die volle Öffnung und die entsprechende Auflösung will, aber z.b. wegen störendem Seeing nur bis 2 mm oder 1,5 mm EP (fernrohr-/okularseitig) komme, dann muss ich Licht dämpfen oder Umgebungslicht schaffen um so meine Pupille zu veranlassen, sich weiter zu öffnen.

Nun könnte man einwenden......oder es wurde schon eingewendet, dass man bei 2 mm AP ja das volle Auflösungsvermögen dert großen Öffnung nicht nutzt, also auch das Abblenden über die Iris und den entsprechenden Öffnungsverlust akzeptieren könne.

Das sagen nur Leute, die nie die Möglichkeit hatten oder ungeblendet beobachtend nutzten, den Mond mit 150 mm Öffnung und 0,7 mm AP bei 215 fach zu betrachten und im direkten Wechsel die gleich Region mit 300 mm Öffnung und 1,5 mm AP bei gleichen Vergrößerungswerten.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Gerd,

der Artikel ist wirklich schöner. Bei Wiki ist die ganze Sehgeschichte aber leider unübersichtlich über die verschiedensten Einzelaspekte verstreut. Bezüglich ß-Hell-Adaption wird der "Weißabgleich" jedenfalls an anderer Stelle auch angesprochen.

Paar Kleinigkeiten noch... einmal werde ich da oben eines Zitats "bezichtigt", das nicht von mir stammt... egal.

Dann mal Quintessenz aus dem Blatt der Strahlenschutzkommission:
Vollmond 2,5·10³ ... 5·10³ cd/m²
Bedeckter Himmel (Tag) 2·10³ ... 8·10³ cd/m²
Blauer Himmel 5·10³ cd/m² ... 3·10^4 cd/m²
Verkehrsampel 2·10³ ... 8·10³cd/m²
von der Sonne beschienene Wolken 10^4 cd/m²
Dazu sei erwähnt: Das sind alles Objekte mit diffuser Abstrahlung, das heißt Sonnenlicht aus einem Winkelbereich über 1/2° wird auf einen Winkelbereich von bis zu 180° gestreut. Die Reflexion auf Eis oder einer halbwegs ebenen Wasseroberfläche ist hingegen kaum gestreut. Ergebnis: Ganz andere Intensitäten. Immerhin, die Verkehrsampel ist heller als der Mond. Angst?

Weiter zur AP: Die Iris kann die Lichtmenge nur begrenzen, indem sie kleiner als die durch Okular bzw. gewählte Vergrößerung bestimmte AP schließt und dann die effektive Öffnung beschränkt. Das mag bei 3mm AP also auf 1mm herunter gehen und den effektiven Öffnungsdurchmesser somit dritteln, die Lichtmenge auf 1/9 reduzieren.

Clear Skies
Sven
 
Hallo nochmal,

ich sehe gerade, das dem Sven hier

Paar Kleinigkeiten noch... einmal werde ich da oben eines Zitats "bezichtigt", das nicht von mir stammt... egal.

tatsächlich Unrecht geschehen ist, denn was ihm da

Zitat von Sven_Wienstein:

Das kommt sehr auf die Länge der Geraden an auf der Dir so ein Fernlichtfanatiker entgegen kommt......und mit dem Teleskop wird NICHTS HELLER.
untergejubelt wurde stammt von mir.
Nunja wenn schon Autos ran müssen, dann ist meistens klar was man sagen will, aber unklar wie man es besser rüberbringt.
Ich nehme an, besonders störend ("bezichtigend" falsch personalisiert) ist in dem Fall der Halbsatz, dass im Teleskop nichts heller wird, wo doch JEDEM völlig klar und geäufig ist, dass schon in der unvollständigsten Händlerbeschreibung für jedes Teleskop der theoretisch wie praktisch völlig unstrittige öffnungsbezogene Anstieg der sichtbaren (Stern)Grenzgröße manifestiert wird.

Dennoch, wir sind uns einig, dass wir den Mond nicht heller machen können als er ist, die Sonne nicht und auch die Planeten nicht und............nun kommt meine Aussage..........nein, auch Sterne nicht..........sondern nur scheinbar.

ja aber, was ist denn nun

....Mit dem Teleskop wird nichts heller? Ich dachte immer Punktlichtquellen werden eben doch heller. Also man sieht ja auch mit maximaler AP am Teleskop mehr Sterne als ohne......

damit?
Okay, das ist nun weitab vom Thema Blendung und Mondfilter, aber die Missverständnisse sind so offenkundig, dass man versuchen sollte, sie zu klären.

Da stolpern wir also über die Punktlichtquelle und da steht schon dass sie im eigentlichen Sinne der Definition die Ausdehung 0 (Null) besitzt, also dimensionslos ist, aber dass wir meistens was anderes sehen und uns dem nur annähern.

Sterne können aber, auch im Teleskop, dem Ideal sehr nahe kommen.
Ich sehe z.B. Strne als Punktlichtquellen, wenn ich einen feinen Kugelsternhaufen im 12- oder 16 Zöller gerade so an die Auflösungsgrenze bringe und dann dieses Bild von Puderzuckerstaub auf schwarzer Glasplatte habe. Nadelspitzenfeine Sternchen also.
Gehe ich mit der Vergrößerung höher werden die ersten Sternchen des Kugelsternhaufens schon wieder (auch für meine Augen) flächig, ich sehe/erkenne da also schon das Beugungsscheibchen, gerade im Vergleich mit weiteren, durch Auflösungssteigerung und Lichtsammelleistung hinzukommende (dimensionslose) Puderzuckerstäubchen erkenne ich den Unterschied und das kann ich nun weiter führen bis erste Sterne sogar in gelblichen oder bläulichen Farbanflügen funkeln, spätestens dann sehe ich sie schon größer als das Beugungsscheibchen welches das Teleskop daraus macht. Damit verteilt sich die Helligkeit für mich als Beobachter, mit meinen Augen, bereits auf mehr Fläche als vom Teleskop "vorgegeben". Wir haben Fläche auf die sich die Helligkeit verteilt........wie beim Mond auch.

So weit, so gut. Die Sterne sind da, sie haben alle ihre Helligkeit. Viele die wir mit bloßen Auge nicht auflösen könne bilden z.B. das helle Band der Milchstraße.
Noch niemand von uns hat Sirius mit -1,5 MAG als dimensionslose Punktlichtquelle gesehen, Alkaid mit 1,8 MAG auch nicht. Schon mit bloßen Auge sehen wir solche Sterne flächig und hell.
So sind sie auch mit unterschiedlich großen Scheibchen/Flächen auf unseren Sternkarten gekennzeichnet.
Oder hat schon mal jemand versucht, solche hellen Sterne durch harte Filterung auf einen dimensionslosen Punkt oder ihr Beugungsscheibchen zu reduzieren?
:unsure:
Definieren wir ihre unterschiedliche Helligkeit also eventuell über Flächenunterschiede?
Meine Anregung Post #32 ist diesbezüglich nicht ganz uninteressant und wirklich nicht schwer nachzuvollziehen.
Wie kommt es denn, dass wir auch als geübte "Starhopper" in unbekannteren Gefilden schon mal den Weg zu einem Objekt verlieren? Bei mir passiert das, weil ich beim Wechsel ans Okular meine, den freisichtig hellsten Stern angepeilt und im Okular zu haben, aber es war der weitaus weniger helle Nachbar, der als hellster Klecks das 0,5° verschobene Gesichtsfeld dominiert und dann klappt der 2° Hopp zum nächsten Stern eben nicht.
Ich gehe bei meinen Helligkeitsabschätzungen auch bei Sternen über Fläche. Wer nicht?
:unsure:
Dimensionslos sehe ich ein Sternfünkchen nur und ausschließlich an der Wahrnehmungsgrenze, also an der Auflösungsgrenze des Auges oder des Teleskops. Diesem Fünkchen wiederum kann ich durch mehr Lichtsammelleistung und/oder mehr Auflösung Fläche verleihen..............Fortsetzung nach Belieben und Teleskopgröße!

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Günther

"...Definieren wir ihre unterschiedliche Helligkeit also eventuell über Flächenunterschiede?
Meine Anregung Post #32 ist diesbezüglich nicht ganz uninteressant und wirklich nicht schwer nachzuvollziehen. ..."

Gruß
Günther

Bevor ein Stern tatsächlich aufgelöst als "reelle Fläche" erscheint...mit doppelter Öffnung und gleicher Brennweite ist das Beugungsscheibchen halb so groß, d.h. die Fläche auf welche sich das Licht verteilt ist folglich nur 1/4 (lassen wir mal die Unterschiede Refraktor/obstruiertes Teleskop bei der Bilderzeugung zur Veranschaulichung hier weg), d.h. jede beliebige Flächeneinheit innerhalb des Scheibchens hat im Vergleich die 4-fache Intensität. (Wir können auch sagen, der Stern wird im kleineren Teleskop auf die 4-fache "...Fläche verschmiert..."...siehe auch u.a. Sven sinngemäß oben...) Kommt auf's gleiche raus.

Aus diesem Grunde sieht der Stern im größeren Teleskop um den Faktor 4 heller aus. Geht, solange die Pupille nicht als Blende wirkt.

Viele Grüße
Werner
 
Zuletzt bearbeitet:
Beispiel:
11" F4, 17 mm Okular, AP = 4,25 mm, 65,74x
5,5" F8, 17 mm Okular, AP = 2,125 mm, 65,74x
 
Hallo Werner,

das ist ja unstrittig. Leider fehlt dem zitierten Satz ein ganz wichtiges, kleines Wort. Ich kann das nicht mehr korrigieren.
Ich füge es mal nachträglich hier ein, weil es (nur) so in den von mir beschriebenen Zusammenhang passt:

...Definieren wir ihre unterschiedliche Helligkeit also eventuell AUCH über Flächenunterschiede?

Gruß
*entfernt*
 
Hi Zusammen
Ich Beobachte nicht nur hab ihn Schon Fotografiert. mit meinem Celestron Nexstar Evolution 8 EHD. habe "keinen Mond Filter" bei der Sonnenbeobachtung müsste ich eine Filter Kaufen die Frage ist nur welchen?? Folie oder Glas. zum beobachten und Fotografieren. Zwei Filter sind mir zu teuer. oder doch besser zum Sonnenteleskop greifen wenn; zu welcher Marke? der preis ist kein Problem dann wird was zu Seite gelegt und freut sich bis es zuhause ist. mach ich zur zeit bei der Montierung Avalon M-Uno.
Grüsse *entfernt*ssandro aus der Schweiz
 
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