N150 Dobson und Fotografie mit dem Handy

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Olaf,

Außerdem schreckt mich die Empfindlichkeit der Optik eines Spiegelteleskops etwas ab. Dazu die Justage nach jedem Transport, Auskühlzeit, etc.

Also mein 12" F5 Dobson lagere ich in der kühlen Garage und schon fällt sie Auskühlzeit weg.
So muss in den Pott nur ein paar Meter in den Garten tragen und kann sofort loslegen.
Die Justage hält da bei mir übrigens monatelang.

Bis 8" sind die Dobsons eigentlich noch git mit dem Auto zu transportieren. Ich habe das zwar noch nie gemacht aber Rockerbox in den Kofferraum und Tubus auf den Rücksitz sollte locker gehen.

Gruß,
Holger
 
Ich weiß nicht warum Ihr immer auf das schmale Brett kommt, daß ein Maksutov besonders für die Planetenbeobachtung geeignet ist.
Ich habe den Vorschlag gemacht, weil Olaf nicht nur beobachten, sondern z.B. Planeten fotografieren will. Mit einer automatischen Nachführung finde ich das bequemer.
Wenn er nur visuell unterwegs wäre, würde natürlich ein Dobson reichen.

Gruß
Ronald
 
Hallo Ronald, ich fand Deinen Tipp durchaus nachvollziehbar. Ich will ja tatsächlich auch fotografieren, ohne allerdings den Anspruch zu haben, da binnen kürzester Zeit die dollsten Aufnahmen machen zu können. Mir ist klar, dass ich ein Teleskop mit automatischer Nachführung will, mit dem Beobachtung möglich ist und ein Einstieg in die Fotografie auch. Ausserdem soll es möglichst einfach zu handhaben und mit Okularen und Filtern erweiterbar sein. Daher bin ich auf den Refraktor gekommen. Die Dobson mögen mehr zeigen, aber mit einem Refraktor, parralaktischer Montierung und computerunterstützter Fotografie hätte ich einfach im Gesamtpaket mehr Spaß. Auch wenn ich weiß, dass ich dann etwas weniger zu sehen bekomme. Aber ich denke schon, dass mir das, was ich sehen werde und damit machen kann, gefallen und für einige Jahre genug beschäftigen wird. ;) VG Olaf
 
Hallo Ronald, ich fand Deinen Tipp durchaus nachvollziehbar. Ich will ja tatsächlich auch fotografieren, ohne allerdings den Anspruch zu haben, da binnen kürzester Zeit die dollsten Aufnahmen machen zu können. Mir ist klar, dass ich ein Teleskop mit automatischer Nachführung will, mit dem Beobachtung möglich ist und ein Einstieg in die Fotografie auch. Ausserdem soll es möglichst einfach zu handhaben und mit Okularen und Filtern erweiterbar sein. Daher bin ich auf den Refraktor gekommen. Die Dobson mögen mehr zeigen, aber mit einem Refraktor, parralaktischer Montierung und computerunterstützter Fotografie hätte ich einfach im Gesamtpaket mehr Spaß. Auch wenn ich weiß, dass ich dann etwas weniger zu sehen bekomme. Aber ich denke schon, dass mir das, was ich sehen werde und damit machen kann, gefallen und für einige Jahre genug beschäftigen wird. ;) VG Olaf
Hallo Olaf,
Ich glaub, du verwechselst da etwas.
Du willst visuell beobachten und aber auch in die Fotografie reinschnuppern. Dafür möchtest du eine automatische Nachführung. So gut, so klar.
Du wirfst aber dafür zwei verschiedene Dinge in den Raum, Dobson und Refraktor.
Ok, Dobson fällt weg, aber warum bitte gibts für deine Alternative deswegen nur ein Refraktor? Was spricht für dein Vorhaben gegen einen Reflektor?
Gruß, Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Olaf,
Die Dobson mögen mehr zeigen, aber mit einem Refraktor, parralaktischer Montierung und computerunterstützter Fotografie hätte ich einfach im Gesamtpaket mehr Spaß.
Das kostet bei selben Budget halt enorm Öffnung und damit Auflösung. Aber wenn das für dich wichtiger ist, macht das natürlich auch wieder Sinn.
Dennoch gehe ich da mit Klaus:
Was spricht für dein Vorhaben gegen einen Reflektor?

Wie sieht es denn mit den Selbstbau-Möglichkeiten aus ?
Ich verwende meinen 8" und jetzt 12" Dobson fast nur fotografisch mit Asi120mc & mm.
Dafür habe ich mir diese dürftige manuelle EQ-Plattform zusammengeschustert:
plattform-c.jpg

Hat nicht einmal 10 Euro für eine paar Baumarktartikel (z.B. Möbelrollen) gekostet und macht sogar Deepsky Objekte möglich:
oder eben Planeten:

Und gerade bei Mond & Planeten hat sich die große Öffnung schon ausgezahlt aber ich habe da bei knappen Budget auch bewusst auf Konfort verzichtet.
Du musst natürlich selbst entscheiden was da für dich wichtiger ist und ob du dir eine Selbstbauplattform zutraust.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger und Klaus, im Grunde habt Ihr natürlich Recht. Bin halt hin- und her gerissen, weil ich auch eine gewisse Mobilität offenhalten will und ich auch die Refraktoren insgesamt "sexier" finde. Die eierlegende Wollmilchsau suche ich wahrscheinlich, wissend, dass ich sie nicht finden werde, und das bei der Astronomie auch von Anfang an Quatsch ist. Ich werde mich entscheiden müssen für ein Anfangsgerät, mit dem ich bestimmte Sachen eben nicht machen kann. Möglicherweise ist der Dobson dann doch der beste Kompromiss aus Einstiegsinvestition, Beobachtungsoptionen, Lerneffekt und dennoch möglichen ersten Schritten in der Fotografie. Dafür dann eben weniger Mobilität und einen "Trümmer" mehr im Haus. :D LG Olaf
 
Hallo Holger und Klaus, im Grunde habt Ihr natürlich Recht. Bin halt hin- und her gerissen, weil ich auch eine gewisse Mobilität offenhalten will und ich auch die Refraktoren insgesamt "sexier" finde. Die eierlegende Wollmilchsau suche ich wahrscheinlich, wissend, dass ich sie nicht finden werde, und das bei der Astronomie auch von Anfang an Quatsch ist. Ich werde mich entscheiden müssen für ein Anfangsgerät, mit dem ich bestimmte Sachen eben nicht machen kann. Möglicherweise ist der Dobson dann doch der beste Kompromiss aus Einstiegsinvestition, Beobachtungsoptionen, Lerneffekt und dennoch möglichen ersten Schritten in der Fotografie. Dafür dann eben weniger Mobilität und einen "Trümmer" mehr im Haus. :D LG Olaf
Nee, du hast nicht verstanden, was ich meine.
Du möchtest automatische Nachführung und fotografieren. Alles Gut.
Jetzt hast du schon wieder den Dobson ins Spiel gebracht.
Du versteifst dich in die zwei Worte Dobson und Refraktor.

Mein Anliegen, lass doch mal Dobson und Refraktor weg und befasse dich mit automatischer Nachführung mit einem Reflektor auf geeigneter Nachführ-Montierung.
 
Nee, du hast nicht verstanden, was ich meine.
Du möchtest automatische Nachführung und fotografieren. Alles Gut.
Jetzt hast du schon wieder den Dobson ins Spiel gebracht.
Du versteifst dich in die zwei Worte Dobson und Refraktor.

Mein Anliegen, lass doch mal Dobson und Refraktor weg und befasse dich mit automatischer Nachführung mit einem Reflektor auf geeigneter Nachführ-Montierung.
Hallo Klaus, doch, ich habe Dich schon verstanden, aber ein Newton auf EQ kommt für mich noch weniger in Frage als ein Dobson. Wenn Newton, dann will ich auch einen Großen. Meine Einstiegsfrage (Threadtitel) ist im Grunde überholt, weil ich inzwischen so viele gute neue Infos bekommen habe, dass ich die Frage heute so nicht mehr stellen würde. Ich will weder mit dem Handy fotografieren, noch will ich einen 150er Newton. Ich kann mir für den Anfang zwei Szenarien vorstellen: Entweder ich gehe auf den 200er Dobson, verzichte zunächst auf den Schnickschnack mit der Fotografie, obwohl da ja auch ohne motorisierte Nachführung erste Schritte möglich sind, wie ich auf YouTube gesehen habe (Mond und auch Jupiter, Saturn, Mars). Oder ich gehe auf Refraktor auf EQ-5 GoTo. Wenn mir der Anfang Spaß macht, würde ich das jeweils andere Gerät später zusätzlich anschaffen. Ich muss entscheiden, womit ich starte.
 
Ich kann mir für den Anfang zwei Szenarien vorstellen: Entweder ich gehe auf den 200er Dobson, verzichte zunächst auf den Schnickschnack mit der Fotografie, obwohl da ja auch ohne motorisierte Nachführung erste Schritte möglich sind, wie ich auf YouTube gesehen habe (Mond und auch Jupiter, Saturn, Mars). Oder ich gehe auf Refraktor auf EQ-5 GoTo. Wenn mir der Anfang Spaß macht, würde ich das jeweils andere Gerät später zusätzlich anschaffen. Ich muss entscheiden, womit ich starte.
Bin jetzt doch verwirrt.
Entweder 200er Dobson, oder Refraktor auf EQ5 Goto.

Frage:
Angenommen, du entscheidest dich für EQ5 Goto.
Hätte gern mal deine Antwort gelesen zu:
Refraktor auf EQ5 Goto, oder Reflektor auf EQ5 Goto. Warum das eine und nicht das andere?
 
Bin jetzt doch verwirrt.
Entweder 200er Dobson, oder Refraktor auf EQ5 Goto.

Frage:
Angenommen, du entscheidest dich für EQ5 Goto.
Hätte gern mal deine Antwort gelesen zu:
Refraktor auf EQ5 Goto, oder Reflektor auf EQ5 Goto. Warum das eine und nicht das andere?

Weil mir der N150 auf einem parralaktischen System zu wuchtig erscheint und ich außerdem gelesen habe, dass das Reinschauen je nachdem mit einer Yoga-Übung einhergeht, die ich lieber an anderer Stelle als am Beobachtungsposten durchführe. ;) Wenn Newton, dann will ich auch die Rockerbox und den 8-Zöller, weil das eben tatsächlich für mich zwei völlig verschiedene, aber gleich charmante Ansätze sind.
 
Hallo Olaf,

und wie sieht es nun mit deinen handwerklichen Fähigkeiten aus ?
Wäre der Selbstbau eine EQ-Plattform für dich vorstellbar, denn damit kannst Du wunderbare Planeten / Mondfotos mit einem Dobson machen.

Bin halt hin- und her gerissen, weil ich auch eine gewisse Mobilität offenhalten will
ja aber eine EQ5 mit Stativ muss ja auch erst einmal getragen werden.
Ob jetzt die Rockerbox in den Kofferraum kommt oder das Stativ mit Montierung, macht doch kaum einen Unterschied.

Gruß,
Holger
 
Und wieso jogaübung?

Den Tubus kann man auch in den Schellen drehen.
Dadurch entfallen Verrenkungen.

Einziges, tatsächliches Argument.
Man muss Gewichtsbedingt auf Öffnung verzichten, oder (auch preislich + gewichtstechnisch) höher mit der Montierung einsteigen.

Auch noch eine Möglichkeit, wäre ein SC.
Der hat Öffnung. Es gibt angepasstes Fotozubehör (z.B. Reducer).
Hält sich gewichtstechnisch in Grenzen.
Manko hier wieder die Obstruktion und die Auskühlzeit.

Aber es bleibt ohne reale Vergleichsmöglichkeiten alles nur eine Abwägung.

Leitsätze wie "Jedes Teleskop hat SEINEN Himmel", haben halt ihre Berechtigung.

Und in irgend einem Bereich, kommt dann der Gedanke "hätte ich Mal lieber ...."

Es ist schwer, wenn man nicht weiß wo die Reise hin geht.

Gruß Markus
 
Hi Markus,
Und wieso jogaübung?

Den Tubus kann man auch in den Schellen drehen.
Dadurch entfallen Verrenkungen.
du hast da komplett recht.

Ich bekomme da immer die Krise.
Selbstverständlich dreht man einen Newton auf parallaktischer Montierung in den Rohrschellen.
Das ist auch wirklich kein grosses Ding. Man fährt ja nicht wie wie wild am Himmel rum. Nein, man sucht sich ein Objekt aus, fährt das an und sieht dann, dass der OAZ ungünstig steht. Dann löst man eventuell etwas die Rohrschellen und dreht den Newton bis es für dieses Objekt passt.
Gut, das Drehen kann manchmal etwas haken. Das habe ich natürlich auch schon erlebt. Man muss dann die Rohrschellen noch weiter öffnen.

Erinnert mich auch an die Star-Hopping Geschichte. Wird auch immer als Argument gegen manuelles Suchen angeführt.
Dabei braucht man bei einem Peilsucher/Telrad und eben keinen optischen Sucher das Star-Hüpfen gar nicht, sondern macht es durch direkte Positionierung.

Gruß
Peter
 
Hallo Ronald, ich fand Deinen Tipp durchaus nachvollziehbar. Ich will ja tatsächlich auch fotografieren, ohne allerdings den Anspruch zu haben, da binnen kürzester Zeit die dollsten Aufnahmen machen zu können. Mir ist klar, dass ich ein Teleskop mit automatischer Nachführung will, mit dem Beobachtung möglich ist und ein Einstieg in die Fotografie auch. Ausserdem soll es möglichst einfach zu handhaben und mit Okularen und Filtern erweiterbar sein. Daher bin ich auf den Refraktor gekommen. Die Dobson mögen mehr zeigen, aber mit einem Refraktor, parralaktischer Montierung und computerunterstützter Fotografie hätte ich einfach im Gesamtpaket mehr Spaß. Auch wenn ich weiß, dass ich dann etwas weniger zu sehen bekomme. Aber ich denke schon, dass mir das, was ich sehen werde und damit machen kann, gefallen und für einige Jahre genug beschäftigen wird. ;) VG Olaf
Hallo Olaf,

die Frage wäre, wo Du die Prioritäten setzt. Jede Kombi hat ihre Vor- und Nachteile. Das Problem ist allerdings, dass man selbst diese Vor- und Nachteile oder seine Vorlieben möglicherweise erst in der Praxis erkennt.

Gruß
Ronald
 
Hallo zusammen, ich habe jetzt die Gelegenheit wahrgenommen, einen gebrauchten Meade AC 127/1180 EMC LXD75 mit GoTo zu kaufen, der unweit von mir angeboten wurde. Das Teleskop wurde nur wenige Male genutzt, daher in sehr gutem Zustand und ein größerer Trümmer als ich gedacht habe. ;) Klar ist., dass ich den nicht ins Auto packe und länger als drei Minuten irgendwo hin schleppe. Dafür werde ich wohl den kleinen Meade ETX 90 nutzen, der jahrelang auf dem Dachboden bei meinem Vater lag, auch wenn die Elektronik kaputt ist. Manuell funktioniert er. Oder ich leiste mir im Sommer doch noch einen Dobson.
Der Große wird also hier in meinem Garten zum Einsatz kommen. Aber er wirkt sehr stabil und wertig. Ich werde damit jetzt die ersten Schritte machen und dann schauen, wie es weiter geht. Ich habe viel zu lernen. Sollte ich damit gar nicht klarkommen, werde ich das Teil wieder verkaufen, der Betrag lag jedenfalls unterhalb meines angedachten Einstiegs-Budgets und daher bin ich jetzt erst mal zufrieden damit. Vielen lieben Dank an Euch alle für die lehrreichen Informationen und Hinweise! Wir lesen uns hier jetzt sicherlich öfter, denn Fragen werden sicher genügend aufkommen. Viele Grüße! Olaf
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben