Neue Star Adventurer - 2 Achsen Nachführung mit GoTo

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Hallo Ulrike, ja, das nehme ich auch immer. War bei der AZ GTI auch so. Gut, wenn das über USB genauso geht, umso besser. Danke noch mal! ?

LG Olaf
 
Hi Olaf,

versuch es mal der Skywatcher AZ-GTI oder aber EQMOD bei USB Verbindung zwischen SA GTI und AsiAir.
BTW.: Du kannst den SA GTI auch per WLAN mit dem AsiAir verbinden.

Dazu bringst Du den SA GTI in Station Mode und gibst ihm die SSID sowie das W-Lan PW vom AsiAir. Spart Kabel und ist bei mir ausgesprochen stabil.
Anleitung von AsiAir hier.

Gruß,
Moritz
 
Hallo Moritz, vielen Dank für Deine Antwort. Ich hab es mit EQmod Mount und dem seriellen Kabel hinbekommen. Die WiFi Variante würde ich aber auch gerne mal ausprobieren, da hab ich mich noch nicht rangetraut und hab auch die Stabilität bezweifelt. Aber das versuche ich mal anhand der Anleitung.

LG und CS Olaf
 
Hi Olaf,

ich nutze ausschließlich die WiFi Verbindung und hatte noch nie ein Problem damit.
Wichtig ist es erst den AsiAir einzuschalten und auch nach dem Bereitschafts-Pieps noch etwas länger zu warten und erst dann den SA GTI einzuschalten.
Das AsiAir Wifi muss voll etabliert sein, damit der SA GTI sich verbinden kann, soweit ich weiß macht der GTI nur einen Verbindungsversuch.

Gruß,
Moritz
 
Hallo,
am Mittwoch fuhr ich mit Bus und Bahn zum Hotel "Adler" am Hochtannbergpass , Östereich.
Mit dabei war natürlich die GTi und der Borg 55. Leider war nur eine Nacht klar, und das leider erst ab Mitternacht. Die Monti funktionierte einwandfrei, trotz großem Backslash in Deklination. Außerdem gefallen mir die Sterne mit dem Borg und der 70Da nicht besonders, der FSQ85 mit der Canon Ra liefert doch eine bessere Performance ab.
Viele Grüße
Michael
IC1805.jpg
 
Hm...

da fehlt das Rot. Ich könnte mir denken, das da in der EBV noch Luft ist, vllt. auch betreffend die Sterne, wobei ich die sooo übel nicht finde, Signal ist auf jeden Fall genug da.

CS
Jörg
 
Nach nun mittlerweile bestimmt 15-20 klaren Nächten und intensiver Benutzung des SA GTI kann ich konstant und reproduzierbar einen RMS von rund 1" erreichen. In den peaks auch mal kurzfristig 2", aber auch nach unten mit 0,6". Für um die 360mm Brennweite und weniger völlig ausreichend.

Ich bin nach wie vor ausgesprochen zufrieden!
 
Guten Abend zusammen,

letzte Woche konnte ich auch mal den SA testen. Leider hatte mir Stellarmate einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hatte alles neu aufgesetzt und ein paar Einstellungen vergessen. Somit stimmten die GPS Daten und die Uhrzeit nicht. Also alles händisch einnorden und über die SynScan App mein Ziel der Begierde anfahren. Somit habe ich mit meinem TS 61EDPH und meiner Nikon D750 (kein Mod) 249x 30sek bei ISO 3200 aufnehmen können. An mehr hatte ich mich noch nicht gewagt, da ich bereits etwas mehr als 2 Std. mit dem anderen Newton und Stellarmate beschäftigt war. In dieser Nacht hatte ich von den aufgenommenen 250 Bildern nur eines als Ausschuss, der Rest war vollkommen in Ordnung. 30sek bei einer Brennweite von 274mm ist also vollkommen in Ordnung.

Exif
Lights: 249x 30sek, ISO 3200
Darks: 30x 30sek
Flats, Darkflats & Bias jeweils 20x

Bearbeitet in Pixinsight und LR

Schöne Grüße
Stefan
 

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Hallo Stefan,

ich habe jetzt auch meinen SA Gti von Teleskop Austria bekommen. Ich habe fürs erste ein Samyang 135 an einer ASI1600 und FW drauf. Toll wäre es, wie du meinen 61edph drauf zu setzen. Das ist aber schon arg an der genannten Maximallast. Wie würdest du das aus deiner Erfahrung einschätzen?

CS
Stephan
 
Mein Komplettsetup auf dem SA GTI wiegt 3,5kg bei 360mm Brennweite. Das geht. Du kannst ja Dein Setup ebenfalls anhand des Gewichts bewerten.
Wenn Du eh einen 61EDPH hast: Ausprobieren. Machst ja nix kaputt.
 
Ich hatte die GTi ebenfalls mit 3,5 kg beladen (allerdings bei 250 mm). Es geht, aber ich fand es schon ziemlich grenzwertig. Windig darf es dann nicht sein. Und ich würde ggf ein anderes Stativ verwenden, falls möglich.
 
Moin zusammen,

das 61EDPH geht schon klar. Inkl. Kamera, Guidingrohr und ggf. dem ein oder anderne Kleinkram ist es natürlich schon ordentlich gewicht. Viel Wind würde da gewiss an der Montierung rütteln. Wie bereits erwähnt hilft da oft schon ein gutes und stabiles Stativ.
Es ist aber auf jeden Fall möglich. Aber wenn man es mit großen Teleskopen und Montierungen vergleicht, bekommt man da ja auch bei Wind schon Probleme.
Man muss es einfach mal erproben.

Grüße Stefan
 
Ich hab die SA GTI auf dem Skywatcher Stahlstativ mit Verlängerungssäule montiert, auf dem vorher meine AZGTi montiert war, da wackelt bei 4 kg Gewicht nichts. Hab mal aus Spaß meinen 102/1000 FH drangehangen mit DSLR. Dann wird es wegen des Hebels kritisch, aber nicht wegen des Gewichts. Ich werde die SA GTI aber nur mit DSLR und meinem 72ED nutzen. Das klappt bisher super. Ein gewisses Backlash hat mein Exemplar auch, ist aber noch im tolerablen Bereich. Wer ist denn Chris Peters?

LG und CS Olaf
 
Hallo Leute,
ich habe den alten Star Adventurer und komme bis 135mm Brennweite (zusammen mit dem MGEN-II) ganz gut damit klar.
Jetzt steht im November ein Urlaub in Neuseeland an und ich frage mich, ob ein Update auf den Star Adventurer GTi für mich lohnend und sinnvoll ist.
Da würde mich Eure Meinung interessieren und natürlich besonders von den Kollegen, die sowohl den alten als auch den neuen SA GTi kennen.
Was meint Ihr?
Beste Grüße und CS
Norbert
 
Ich hatte den alten und habe auf den GTI geupgraded.
Das bereue ich absolut überhaupt gar nicht. Komplett neues Level an Astrofotografie!
Wenn Du das Geld hast und einen SA GTI bekommen kannst und nicht planst ein größeres Teleskop drauf zu machen: Beste Entscheidung, die Du machen kannst!

Liebe Grüße,
Moritz
 
Das bereue ich absolut überhaupt gar nicht. Komplett neues Level an Astrofotografie!
Danke Moritz, für Deine Antwort.
Das höhere Level kenne ich mit einer EQ6-R und einer EQ8-R gut.
Mir geht es bei meiner Frage hier nur um eine leichte, transportable Reisemontierung und darum,
ob sich das Update vom alten SA zum neuen SA-GTi wirklich lohnt.
LG und CS
Norbert
 
Dir geht es nur um "leicht" "transportabel" "Reisemontierung"?
Interessiert dich die 2. Achse nicht so?
Klar interessiert mich die DEC-Achse. Die Frage ist, wie viel bringt das bei einer leichten Reisemontierung?
Ich denke, bei Weitwinkel (wie z.B. 35 mm) wird das wenig ins Gewicht fallen und mehr als 135mm wird mit dem alten SA kritisch.
Also anders gefragt, bis zu welcher Brennweite bringt der neue SA-GTi solide Ergebnisse ohne zu viel Ausschuss?
Selbstredend ist dann auch das Gewicht der limitierende Faktor. Also ein Objektiv mit 600 mm wird auch der neue SA-GTi voraussichtlich nicht mehr tragen.
Insofern ist die Frage: Was geht da noch halbwegs sinnvoll mit mehr als 135 mm mit den neuen SA-GTi?
 
Der GTI ist sicher einen Tacken größer und auch ein klein wenig schwerer. Aber alles im Rahmen. Es passt nach wie vor in einen Rucksack. Meine Transporttasche für die gesamte Ausrüstung ist nach dem Wechsel vom normalen SA zum GTI die selbe wie vorher. Ich merke keinen Unterschied.

Ich nutze den SA GTI mit 360mm Brennweite und einem gesamten Gewicht von 3,5kg, dass auf dem GTI hockt und habe faktisch unter 10% Ausschuss bei durchschnittlich 120s Belichtungszeit. Die 10% beziehe ich dabei auf bisher 1240 Einzelbilder, die ich mit dem GTI gemacht habe. 10% beinhalten auch solchen Ausschuss wie das 1. Bild nach dem Flip oder Windwackler auf meinem Balkon, also totaler Ausschuss.

Das GoTo in dieser kleinen Montierung ist der enorme Unterschied zum SA non-GTI. Diesen Vorteil hast Du ungeachtet der Brennweite. Nutzt du Platesolving noch dazu, dann ist das Objekt finden und anfahren ein Kinderspiel.

Ebenso die Möglichkeit in der 2. Achse zu guiden macht enorm viel aus. Unguided erziele ich mit dem SA GTI in etwa die selben Belichtungszeiten, wie mit dem SA non-GTI. Den Unterschied macht das 2-Achs Guiding.

Wenn Du nicht guidest, kein Problem mit dem Finden von Objekten hast oder sogar Star Hopping bewusst machen möchtest und auf GoTo verzichten kannst, dann lohnt das Upgrade aus meiner Sicht nicht.
 
Ich nutze den SA GTI mit 360mm Brennweite und einem gesamten Gewicht von 3,5kg, dass auf dem GTI hockt und habe faktisch unter 10% Ausschuss bei durchschnittlich 120s Belichtungszeit.
Danke für Deine Erfahrung und Einschätzung. 360 mm Brennweite ist natürlich mit dem alten SA nicht zu schaffen. Das ist natürlich ein Anreiz! Ich guide entweder mit dem MGEN oder mit PHD2.
 
Moinsen
Ich hatte sogar mal den Tak Baby-Q (4kg) drauf, das ging auch, kaum Ausschuss, das ist aber grenzwertig. Ansonsten funktioniert ein 60mm Refraktor mit 360mm Brennweite + Guiding Scope super, kein Ausschuss. Allerdings hat mein Exemplar ein großen Backslash in Deklination.
Viele Grüße
Michael
 
Hi
der Backslash lässt sich ziemlich einfach vermindern, einfach das Gehäuse abschrauben und an der Schraube (siehe Bild) VORSICHTIG drehen. Ein wenig Spiel sollte aber vorhanden sein, denke ich.
Viele Grüße
Michael
DSCF3702.jpg
 
Danke für Deine Erfahrung und Einschätzung. 360 mm Brennweite ist natürlich mit dem alten SA nicht zu schaffen. Das ist natürlich ein Anreiz! Ich guide entweder mit dem MGEN oder mit PHD2.
Ich hatte das selbe Teleskop vorher auf den SA non-GTI. Da war meine Belichtungszeit bei 45s, in sehr guten Nächten bei maximal 60s. Dann aber mit deutlich höherem Ausschuss.
 
Hallo Michael,
Danke für den Hinweis, wie man den Backlash der DEC-Achse beim GTi vermindert.
Das Thema ließt und hört man ja wirklich oft beim GTi und scheint ein echtes Sorgenkind zu sein.
CS
Norbert
 
Klar interessiert mich die DEC-Achse. Die Frage ist, wie viel bringt das bei einer leichten Reisemontierung?
Ich denke, bei Weitwinkel (wie z.B. 35 mm) wird das wenig ins Gewicht fallen und mehr als 135mm wird mit dem alten SA kritisch.
Also anders gefragt, bis zu welcher Brennweite bringt der neue SA-GTi solide Ergebnisse ohne zu viel Ausschuss?
Selbstredend ist dann auch das Gewicht der limitierende Faktor. Also ein Objektiv mit 600 mm wird auch der neue SA-GTi voraussichtlich nicht mehr tragen.
Insofern ist die Frage: Was geht da noch halbwegs sinnvoll mit mehr als 135 mm mit den neuen SA-GTi?
Hi Norbert,

ich hatte meine Redcat 51 auf der Montierung, allerdings ausgestattet mit Focusser, gekühlter Kamera, Leitrohr und ASIAIR. Insgesamt saßen dann gut 3,5 kg auf der Montierung. Das hat sie auch ganz gut gemacht, aber: Aus meiner Sicht gehört in jedem Fall ein stabiles Stativ darunter und ich würde auch auf die Pier Extension verzichten. In dem Fall würde ich der Gti auch noch 4 kg zutrauen; selbstverständlich aber ohne größeren Hebel. Während meines ersten Versuchs hatte ich die Gti auf einem Feisol CT-3442 Rapid. Das ging irgendwie auch, aber dann leidet das Guiding zugegebenermaßen schon etwas. Danach habe ich dann doch lieber mein Berlebach genutzt. Dennoch kann ich mich bei allen bisherigen Sessions an keine größere Mengen Ausschuss erinnern.

Wieviel möchtest du denn auf die Gti aufladen? Auf dem Blatt trägt sie - wie die alte SA auch - nur 5 kg. Als großen Vorteil sehe ich die stabilere und integrierte Polhöhenwiege (dem krummen Ding, was man unter die alte SA haut, habe ich da nie so wirklich vertraut) und natürlich die GoTo-Funktion. Wenn man sich wie ich schwer damit tut, manuell Objekte aufzusuchen, ist das ein unschätzbarer Mehrwert. Dazu kommt noch das Guiding in beiden Achsen und das Dithering. Klar, es gibt auch genug Fotografen, die die alte SA prima in einer Achse guiden, manuell dithern und Objekte aufsuchen. Wenn das alles für dich okay ist, dann wird die alte SA den Job auch tun und du sparst etwas Gewicht. Die Gti ist irgendwie ein Zwischending - kein einfacher Startracker mehr, aber auch (noch) keine "richtige" Montierung. Also nicht Fisch und nicht Fleisch. Andererseits: Die EQ3 trägt auch nicht mehr als die GTi und die ist natürlich schon eine vollwertige Montierung (mit der besseren Achsenklemmung).

CS,
Ulrike
 
ich hatte meine Redcat 51 auf der Montierung
Hallo Ulrike,
vielen Dank für Deine Einschätzung.
Mit dem alten SA habe ich gute Erfahrungen bis 135mm gemacht, in Ausnahmen sogar mal mit 200mm DSLR plus MGEN-II inkl. Dithern.
Aber wirklich sehr gut mit sehr wenig Ausschuss geht das inkl. MGEN bis 85mm. Alles andere braucht dann schon sehr gute Voraussetzungen, PoleMaster, kein Wind und ein sehr gutes Stativ. Da sind wir uns total einig.
Jetzt steht demnächst eine Reise nach Neuseeland an und da möchte ich natürlich während neu Neumondphase so gut wie möglich die südliche Hemisphäre ausnutzen und insofern habe ich mich innerlich schon zum SA GTi entschlossen. Denn mit meinem alten SA bin ich da von der Brennweite zu sehr limitiert.
Nachteil bei solchen Fernreisen ist das Gepäck. Daher werde ich da leider kein Berlebach-Stativ oder vergleichbares mitnehmen können, sondern ich bin da lediglich auf ein Carbon-Reisestativ (wenn auch ein gutes) festgenagelt. Da ich nicht nur den PoleMaster, MGEN, sondern auch ein Laptop mitnehme, wäre sogar PHD2 plus NINA als Aufnahmesoftware und Guiding möglich. Vom Ladegewicht her, bleibe ich sogar inkl. MGEN-Leitrohr und Kamera unter 4kg. Um wenigstens einige der interessanten Astroziele des Südhimmels ablichten zu können, hoffe ich, dass ich mit dem SA-GTi bis 400mm Brennweite aufnehmen kann. Ob das klappt werden wir sehen, aber das wäre meine Wunschvorstellung.
CS
Norbert
 
Es wird gerade ein SA GTI hier im Forum angeboten :)
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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