P_E_T_E_R
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Ein Fastar/Hyperstar-ähnlicher 11" f/2.2 Astrograph von Celestron:
Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph
The Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph builds on the legacy of Celestron’s Schmidt Camera, which allowed astrophotographers to produce images on film in the 1970s. Today, with CCD sensor sizes as large as film—or larger—the Schmidt Astrograph offers a full 70 mm optimized image circle to capture pinpoint stars on the largest imaging chips. Combine this large image circle with a focal length of just 620 mm and you have an instrument suitable for wide-field imaging, creating huge mosaics of the night sky, surveying, and even comet hunting.
In den Siebziger Jahren baute Celestron neben den bekannten Schmidt-Cassegrains auch noch echte Schmidt-Kameras für rein photographische Anwendungen. Ich war einer jener seltenen Exoten, die seinerzeit damit gearbeitet haben. Das war etwas umständlich, denn man musste dafür Filmstreifen in einen Filmhalter einlegen und den belichteten Film dann auch noch selber entwickeln. Wer sich die Mühe machte, konnte damit riesige Felder am Himmel in sehr kurzer Zeit ablichten. Mit einem Öffnungsverhältnis von f/1.5 bis f/1.7 dauerten solche Aufnahmen unter einem guten Himmel typischerweise nur 10 bis 20 Minuten!
Im Zeitalter von elektronischen Bildsensoren führte Celestron dann für seine Schmidt-Cassegrains die Fastar Option ein. Dafür musste der Fangspiegel entfernt und durch eine Linsenkonstruktion ersetzt werden, die dann ein ebenes Bildfeld vor der Schmidt-Korrektorplatte erzeugte. Dort wurde dann eine möglichst schlanke CCD-Kamera betrieben.
Celestron hat dieses Fastar Konzept dann der Firma Starizona überlassen, die das Ganze seitdem unter dem Namen Hyperstar anbietet. Wie ja auch zahlreiche Bildbeitäge hier im Forum belegen, lassen sich damit in kurzer Zeit eindrucksvolle Deep-Sky Bilder aufnehmen.
Das Bildformat der 14" Schmidt-Kamera war allerdings mit 53 mm x 70 mm noch erheblich größer als typische CCD Sensorformate in erschwinglichen Amateurinstrumenten. Gleichwohl geht der Trend zu immer größeren Sensoren. So soll der neue Astrograph von Celestron nun ein ebenes Bildfeld mit einem Durchmesser von bis zu 70 mm abdecken können!
Wie man durch Betrachtung der Photos und der Spezifikationen schnell erkennt, handelt es sich bei dem neuen Astrographen im wesentlichen um ein C11, bei dem der Cassegrain-Modus von vornherein eliminiert wurde und anstelle vom Fangspiegel eine Fastar/Hyperstar-ähnliche Feldebnungslinse eingebaut ist.
Das Konzept eines zweckbestimmten Astrographen ohne Cassegrain-Option erscheint mir durchaus schlüssig. Aber letzten Endes wird der Kunde entscheiden, ob er das akzeptiert.
Gruß, Peter
Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph - Specifications (Credit: Celestron)
Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph
The Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph builds on the legacy of Celestron’s Schmidt Camera, which allowed astrophotographers to produce images on film in the 1970s. Today, with CCD sensor sizes as large as film—or larger—the Schmidt Astrograph offers a full 70 mm optimized image circle to capture pinpoint stars on the largest imaging chips. Combine this large image circle with a focal length of just 620 mm and you have an instrument suitable for wide-field imaging, creating huge mosaics of the night sky, surveying, and even comet hunting.
In den Siebziger Jahren baute Celestron neben den bekannten Schmidt-Cassegrains auch noch echte Schmidt-Kameras für rein photographische Anwendungen. Ich war einer jener seltenen Exoten, die seinerzeit damit gearbeitet haben. Das war etwas umständlich, denn man musste dafür Filmstreifen in einen Filmhalter einlegen und den belichteten Film dann auch noch selber entwickeln. Wer sich die Mühe machte, konnte damit riesige Felder am Himmel in sehr kurzer Zeit ablichten. Mit einem Öffnungsverhältnis von f/1.5 bis f/1.7 dauerten solche Aufnahmen unter einem guten Himmel typischerweise nur 10 bis 20 Minuten!
Im Zeitalter von elektronischen Bildsensoren führte Celestron dann für seine Schmidt-Cassegrains die Fastar Option ein. Dafür musste der Fangspiegel entfernt und durch eine Linsenkonstruktion ersetzt werden, die dann ein ebenes Bildfeld vor der Schmidt-Korrektorplatte erzeugte. Dort wurde dann eine möglichst schlanke CCD-Kamera betrieben.
Celestron hat dieses Fastar Konzept dann der Firma Starizona überlassen, die das Ganze seitdem unter dem Namen Hyperstar anbietet. Wie ja auch zahlreiche Bildbeitäge hier im Forum belegen, lassen sich damit in kurzer Zeit eindrucksvolle Deep-Sky Bilder aufnehmen.
Das Bildformat der 14" Schmidt-Kamera war allerdings mit 53 mm x 70 mm noch erheblich größer als typische CCD Sensorformate in erschwinglichen Amateurinstrumenten. Gleichwohl geht der Trend zu immer größeren Sensoren. So soll der neue Astrograph von Celestron nun ein ebenes Bildfeld mit einem Durchmesser von bis zu 70 mm abdecken können!
Wie man durch Betrachtung der Photos und der Spezifikationen schnell erkennt, handelt es sich bei dem neuen Astrographen im wesentlichen um ein C11, bei dem der Cassegrain-Modus von vornherein eliminiert wurde und anstelle vom Fangspiegel eine Fastar/Hyperstar-ähnliche Feldebnungslinse eingebaut ist.
Das Konzept eines zweckbestimmten Astrographen ohne Cassegrain-Option erscheint mir durchaus schlüssig. Aber letzten Endes wird der Kunde entscheiden, ob er das akzeptiert.
Gruß, Peter
Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph - Specifications (Credit: Celestron)