Neues 102mm F11 ED Doublet auf dem Level eines erstklassigen F8 Triplets.

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So, und sogar nicht erst morgen, sondern heute war es bereits soweit und das gute Stück ist bei mir angekommen...Verpackt wie eine MATRJOSCHKA, also so eine Stapelpuppe in insgesamt 3 Kartons.

Macht im Auslieferungszustand mit eingeschobener Taukappe und eingefahrenem OAZ eine schicke, unerwartet kompakte Figur und kommt so auf etwas über 1m Länge:
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Der OAZ macht einen soliden Eindruck, lediglich bzgl. der Position des Sucherschuhs bin ich noch unschlüssig, ob mir ein da montierter Sucher dann nicht beim Blick ins Okular im Weg rumgeht (mal probeweise einen Baader SkySurfer III aufgesteckt (Hinweis: Wenn der OAZ komplett eingefahren ist, dann steht eine der 3 Feststellschrauben für 2" im Weg und man muss den OAZ ein Stück ausfahren, um den Sockel in den Sucherschuh zu bekommen, was aber sicher auch abhängig von der Ausführung der Sucherplattform ist, meine hier hat hinten eine "Nase" die da an der Schraube aneckt) ...das ist sicher abhängig davon, wieviel Fokusweg man dann braucht, also den OAZ herausfahren muss...wird die Praxis dann zeigen ;):
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Der OAZ selbst hat ca. 93mm Fokusweg (sagt man das so ?):
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Noch ein Bild von vorne, die Beschriftung beschränkt sich auf das Nötigste und verzeiht, dass ich die 5 Staubkörner vor dem Bild nicht abgepustet habe :cool::
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Mit ausgezogener Taukappe kommen wir dann auf eine Länge von rund 116cm:
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Soweit das "Unboxing", ein paar weitere Punkte im nächsten Beitrag.
 
Nach dem Auspacken dann natürlich schon etwas interessiert, denn... und hier direkt die Frage an Wolfgang @TS-Wolfi : Ich hatte es so verstanden, dass mit dem Gerät auch ein irgendwie geartetes Protokoll mitgegeben wird, denn so mein Verständnis, dass das Teleskop nicht ohne bei Euch "geprüft" zu werden verschickt wird. Steht auch auf der Homepage bzgl. Checkliste zu Optik, Mechanik, Kosmetik ...Bei mir jedenfalls ausser Lieferschein und Rechnung nichts weiter zu finden und ich habe alle drei Kartons sehr genau durchsucht, das darf man mir glauben :LOL:

Jetzt habe ich natürlich das Dilemma: Wurde mein Teleskop bei Euch geprüft und nur vergessen, das Papierwerk beizulegen oder habe ich ein ungeprüftes Gerät hier liegen? Fragen über Fragen und dazu noch die Frage, wie die Frage nun geklärt werden kann? Im Zweifelsfall schicke ich ihn Dir (@TS-Wolfi ) nochmal zurück, das wäre mir die Sicherheit einer Prüfung schon wert :)

Was ich mal gemacht habe... einen (justierten) Justierlaser in den OAZ und mal geschaut, ob der an der Wand Kreise zieht, wenn man ihn dreht, aber der Laserpunkt blieb erfreulicherweise genau das...ein Punkt.

Wie es dann immer so ist, bin ich am Wochenende dann erstmal unterwegs, aber vielleicht ergibt sich ja die nächsten Abende / Nächte nochmal eine Möglichkeit einen ersten Blick auf Mond und Sterne zu werfen.

Voller Vorfreude und in der Hoffnung eines klaren Himmels

Frank
 
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So, und sogar nicht erst morgen, sondern heute war es bereits soweit und das gute Stück ist bei mir angekommen...Verpackt wie eine MATRJOSCHKA, also so eine Stapelpuppe in insgesamt 3 Kartons.

Hallo Frank,

erstmal Glückwunsch zum neuen Spezi... :)

Sieht gut aus, ich mag ja diese langen Refraktorrörchen, hat richtig was von Teleskop.:y:
Bin schon gespannt auf Deinen ersten Erfahrungsbericht...;)

Andreas
 
@MarkusW77 … Ich glaube, das ich irgenndwo schon gelesen hatte, dass jemand das ED Modell von diesem Teleskop mit dem Baader SunDancer verwendet.

Habe neulich mal die Sonne mit einem SunDancer an einem Bresser 127/1200mm FH Achromat, allerdings mit Moonlite OAZ und Motorfokus beobachten können, das fand ich auch sehr gut :y:

Frage ist ja, ob man für die Sonne einen APO braucht… aber wenn der sowieso da ist, geht der natürlich auch an der Sonne, denke ich ;)
 
Hey,

das geht wunderbar, sogar mit zwei davon.
Ist auch eine nette Anwendung für die Binoplattform. Hätte ich nicht zufällig einen zweiten FLT 105/1000 bekommen, wäre der TS ED meine Wahl für ein Binoteleskop gewesen. Die Daten sind ja ähnlich und da die Triplett Objektive ölgefügt sind, kühlen sie auch schnell aus.
Auch die Tuben und die Schellen sind wohl vom gleichen Band gefallen.
Ist übrigens ein Sundancer und ein APM Herschelprisma. Cool wären ja zwei Sundancer mit den EMS aber naja vielleicht auch übertrieben.

Und so ist der F11 APO eine interessante, da verfügbare Alternative.

cs Alex
 

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@MarkusW77 … Ich glaube, das ich irgenndwo schon gelesen hatte, dass jemand das ED Modell von diesem Teleskop mit dem Baader SunDancer verwendet.

Habe neulich mal die Sonne mit einem SunDancer an einem Bresser 127/1200mm FH Achromat, allerdings mit Moonlite OAZ und Motorfokus beobachten können, das fand ich auch sehr gut :y:

Frage ist ja, ob man für die Sonne einen APO braucht… aber wenn der sowieso da ist, geht der natürlich auch an der Sonne, denke ich ;)
Man braucht sicher keinen APO, ganz klar. Mich wurde eher interessieren wie fest die "optimalen" f30 in Stein gemeißelt sind oder ob der SD2 bei f33 auch noch ein Auge zu drückt. Wenns nur an der Empfindlichkeit der Kamera liegt, das ist eher kein Problem. :)
 
Ich denke nicht, dass das zu Problemen führt, selbst bei mehr Abweichung. Zwischen f6 und f?15 oder so sollte das gehen, der Sundancer ist ja thermisch einstellbar und obwohl ab Werk auf f10 eingestellt klappt es auch mit einem APM 80/500 ganz gut.

cs Alex
 
Hi!

Die Sorte von H-Alpha-Filtern funktioniert ab f/30 optimal; noch langsamere Öffnungsverhältnisse sind nur insofern problematisch als dass die Minimalvergrößerung steigt. Zumindest fotografisch gibt es ja Reducer.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,
Danke! Dann würde mit ja die "alte" Version auch genügen. Einen x0.4 Telekompressor habe ich schon zum SD2. Fehlt nur boch der D-ERF. aktuell habe ich einen 90mm nutzbaren C-ERF.
 
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Passt:y:
Ich habe ihn für Foto am 80/910 Fraunhofer, funktioniert mit der normalen 3x-Telezentrik bestens.

Beste Grüße,
Alex
 
Was ich mal gemacht habe... einen (justierten) Justierlaser in den OAZ und mal geschaut, ob der an der Wand Kreise zieht, wenn man ihn dreht, aber der Laserpunkt blieb erfreulicherweise genau das...ein Punkt.
Hallo Frank,
wichtig ist, dass der Laserpunkt exakt mittig vorne rauskommt, also OAZ und Objektiv zueinander zentriert sind. Den kreisenden Laserpunkt hast du nur beim Newton, wenn mich nicht alles täuscht.
Viel Spass mit dem Gerät.

Gruß
Ralf
 
Hallo Markus,

beim Telekompressor gibt es zu zu bedenken, dass die effektive Öffnung bei 19mm bleibt und das Feld entsprechend begrenzt. Ich hab für das Bino 25,32 und 40mm Plössl und bereits am 25mm sieht man am Rand die Vignetierung.
Du änderst also nur die Vergrößerung nicht das Gesichtsfeld durch den Telekompressor.
Bei 3300mm Brennweite mit dem f11 ergibt sich ca. 0,35 Grad, das ist etwa die Hälfte der Sonne.

cs Alex
 
@Ralf , danke für den Hinweis, schau ich mir auch noch an. Dachte, dass so auch ein verkippter OAZ am Refraktor identifiziert werden könnte.
 
Hallo Markus,

beim Telekompressor gibt es zu zu bedenken, dass die effektive Öffnung bei 19mm bleibt und das Feld entsprechend begrenzt. Ich hab für das Bino 25,32 und 40mm Plössl und bereits am 25mm sieht man am Rand die Vignetierung.
Du änderst also nur die Vergrößerung nicht das Gesichtsfeld durch den Telekompressor.
Bei 3300mm Brennweite mit dem f11 ergibt sich ca. 0,35 Grad, das ist etwa die Hälfte der Sonne.

cs Alex
Ja, das merke ich schon beim Startravel 102, dass ich mehr Sensor als nutzbares Feld am IMX432 habe aber das ist ok. Den Telekompressor nutze ich eher, für Fulldisk. Mir gehts an längerer Brennweite nur noch um Detailaufnahmen.
Alternativen nehme ich gerne entgegen, noch habe ich mich nicht festgelegt. :)
 
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Hallo Zusammen,

Heute mal Glück gehabt :cool: , wollte zumindest mal einen Blick mit dem neuen Teleskop riskieren, aber als dann der Feuerdrache den Mond verschlungen hat…
IMG_1595.jpeg


… deutet ich das als gutes Zeichen und war bis gerade draußen und kann berichten, dass ich tolle Bilder am Mond hatte, ein bisschen Airy-Scheiben angeschaut habe und zuletzt dann noch Albireo bei 28x schön golden und blau getrennt sah… :love: so muss das sein.

Werde versuchen morgen etwas ausführlicher zu berichten.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
Hallo Leute, ja, wir haben alle vor dem Einlagern überprüft (Optik, Mechanik und auch Kosmetik). Wir haben natürlich auch Urlaubssaison und gerade da kommen so wichtige Lieferungen - ist halt Murphy. Unsere Urlaubsvertretung hat leider vergessen, die Checklisten beizulegen. Aber die Optiken sind echt spannend. Wolfi
 
Hier nun der etwas ausführlichere Bericht zum gestrigen First Light mit dem neuen TS 102mm f/11 SD...

Habe, wie das Bild in Beitrag #376 zeigt, recht früh angefangen und hier erstmal etwas mit dem vorhandenen Zubehör gespielt. Ein älteres Zeiss Mikroskop-Bino mit 60 Grad Einblick, das ich mit einer 2" Steckhülse ausgestattet habe, kommt am langen Tubus ohne GWK in den Fokus und hat schon am noch hellen Himmel Spaß am Mond gemacht. Für einen neueren Binoansatz mit 1,25" Format, kurzadaptiert per T2 Quick Changer am Baader T2 Prisma reicht es ohne GWK am langen Tubus nicht, hier müsste dann die Verlängerung vor dem OAZ rausgenommen werden oder aber eben ein GWK zur Anwendung kommen. Mit dem Baader 1,7x GWK dann völlig unproblematisch auch am langen Tubus...und ziemlich starke Bilder ... aber bitte beachten: ich bin da bisher auch nicht sehr verwöhnt und meine kleinen älteren Japaner sind halt alle kleiner und auch nur Achromaten...zwar mit f/15 - f/20 aber so ist das halt.

Nachdem es dann schon einigermaßen Dunkel wurde und ich auch das Gefühl hatte, dass das Flirren am Mond weniger geworden ist (ob wir gestern sehr gutes Seeing in Hannover hatten? Laut meinen Apps nicht so wirklich...hat man das in der Stadt überhaupt jemals?), wurde ich mutig und wollte mal sehen, wohin man so vergrößern kann. Also umgebaut auf 2" Zenitspiegel und mal klein angefangen mit einem alten 2" Celestron 60mm Okular = 18x Vergrößerung und damit diesen Smartphone Schnappschuss produziert, damit ich was zum Zeigen habe ;):ROFLMAO::
TS_4Zoll_f11_SD_Bild_Mond - 1.jpeg


Dann aber gewechselt auf das APM Super Zoom Okular und mit viel Spass den Mond in den Brennweiten des Zooms (15,4 bis 7,7mm = 72x - 145x) abgefahren, wobei ich mich dann auf die Gegend um und zwischen Montes Carpatus - Krater T. Mayer - Krater Copernicus konzentriert habe, weil ich das Gefühl hatte, das ich aufgrund der Topographie (Bergzüge, Krater, Erhebungen) hier sehr gut einschätzen kann, wann das Bild im Okular noch scharf dargestellt wird.

Habe dann das Gefühl gehabt, dass die 7,7mm = 145x recht unkompliziert möglich waren, musste also aufrüsten. Das APM Super Zoom Okular wurde also mit dem Barlow Element aus der APM 2,7-fach Barlow by Gerd Düring verschraubt und damit kommt man dann auf einen Brennweitenbereich von 8,1 bis 4mm = 138x - 280x. Ich hatte Spaß bis 5mm = 224x und hätte sicher auch Spaß bei 4mm gehabt, wenn die Bedingungen besser gewesen wären, aber das waren immer nur Millisekunden klarer Abbildung.

Inzwischen stand die Vega einigermaßen hoch im Osten, also mal einen Abstecher zur Vega gemacht und - so als Einsteiger mit solidem Halbwissen - gedacht, ich schau mir mal Airs-Scheiben an... was ich dann mit einem 6mm Fujiyama Ortho gesehen habe, waren - intra- und extrafokal - Ringe, die auch schön rund aussahen, was mich sehr erfreut hat :cool:... nur dass ich wohl in deutlich höhere Vergrößerungen hätte gehen müssen und eine solche Beurteilung durch einen Laien wie mich, noch dazu Brillenträger, halt so gar keinen Sinn macht, da ich da alles oder nichts erkennen könnte:ROFLMAO:

Dann muss mir Wolfgang doch noch das Testprotokoll nachsenden ;)

Zuletzt dann noch einen versöhnlichen Blick auf Albireo, der war da von Vega kommend, ja geradezu um die Ecke. Da ich keinen Sucher dran hatte gestern Abend, kurz überlegt, ob ich das überhaupt mache, aber dann motiviert das 40mm Pentax eingesetzt und gedacht, der wird sich schon finden lassen und als ich so vergnügt den Himmelsbereich abfahre, wo ich ihn vermutet habe (Montierung war nur grob eingeordnet und kein Alignment, also kein goto und jaja, echte Beobachter machen dann Starhopping), leuchtet plötzlich was glänzend Goldenes und daneben was strahlend Blaues im Okular auf... toll anzuschauen:love:

Aus meiner Sicht ein gelungenes First Light mit einem tollen Teleskop. Ist es das Beste? Weiss ich nicht. Ist es so gut wie ein <setze hier den Namen Deiner bevorzugten Marke ein> ? Weiss ich auch nicht. Aber dass ich gestern echt Spaß damit hatte, das kann ich sagen.

Ein Punkt noch unabhängig vom Teleskop: Ich hatte gestern mit der Kombination APM Super Zoom und 2,7-fach Barlow Element viel Spaß, aber anfangs hatte ich erhebliche Probleme mit der Augenpositionierung und entsprechenden Blackouts (Kidney Beaning) ... kennt das Problem jemand? Vielleicht bin ich auch falsch gesessen...ich werde das weiter testen.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
Hallo Leute,

Bei mir ist die Optik auch gestern angekommen, richtig unverhofft muss ich sagen. Habe gar nicht mit dem Paket vor Ende Juni gerechnet. Aussehen tut er genauso wie oben auf den Fotos. Auslieferungsprotokolle bzw. Checklisten sind leider auch keine dabei. Nun ja, man kann nicht alles haben.
Mit dem Paketdienst bin ich allerdings ganz und garnicht einverstanden, so wie das Teil angeliefert worden ist:
- Keine Ankündigung dass ein Paket kommt
- Das Paket bei der Hauseinfahrt hinter dem Einfahrtstor einfach abgelegt bzw. eigentlich abgeworfen. Das Tor ist ca. 1,2m hoch. Da man hier schwer drüberklettern kann, gehe ich mal davon aus, dass das Paket darübergeliftet wurde und dann umgeworfen wurde (!). Es hat flach hinterm Tor gelegen.
- Wenn ich dienstlich unterwegs gewesen wäre, wie so oft, hätte das Paket im Freien gelegen, kompett ohne Wetterschutz (!). Das hätte böse ausgehen können.
- Wenn das Paket jemand anderer "für sich in Anspruch genommen hätte", man weiss was ich meine, wäre niemand drauf gekommen, dass das Ding schon abgeliefert wurde. Keine Übernahmebestätigung, Unterschrift oder dergleichen.

Nun ja, Schäden konnte ich am Refraktor durch diese Behanldung vorerst keine feststellen. Das Teil schaut insgesamt sehr gut aus. Bin schon gespannt auf First Light. Der Sterntest wird dann zeigen, ob durch die unsachgemäße Behandlung durch den Paketdienst irgendwelche Schäden/Dejustierungen etc. verursacht hat.
Auf jeden fall ist beim Zustelldienst noch viel Verbesserungspotential. Insgesamt muss ich schon sagen, dass ich mit so einer rohen Behandlung einer wertvollen Optik nicht ganz einverstanden bin.

In diesem Sinne,

LG Walter
 
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Die 2,7x Barlow dürfte mit dem APM Zoom einen signifikant anderen Faktor haben.
Der Fokuspunkt des APM liegt stattliche 32mm Intrafokal.
Wenn man also von 2,67x bei 105mm Arbeitsabstand ausgeht, und davon ausgeht, dass die Steckhülse der Barlow diesen Abstand einhält, hättest du mit dem APM eher 3,18x
Und ja, nicht-telezentrische Barlows verändern das Einblickverhalten von Okularen deutlich spürbar.

LG
Olli
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe dann das Gefühl gehabt, dass die 7,7mm = 145x recht unkompliziert möglich waren, musste also aufrüsten. Das APM Super Zoom Okular wurde also mit dem Barlow Element aus der APM 2,7-fach Barlow by Gerd Düring verschraubt und damit kommt man dann auf einen Brennweitenbereich von 8,1 bis 4mm = 138x - 280x. Ich hatte Spaß bis 5mm = 224x und hätte sicher auch Spaß bei 4mm gehabt, wenn die Bedingungen besser gewesen wären, aber das waren immer nur Millisekunden klarer Abbildung.
Hallo Frank,

Danke für den Erfahrungsbericht, dass klingt ja schon richtig klasse für diesen interessanten Apo!
Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dieser tolle Apo verdient etwas bessere Okulare, als doppelt gebarlowte Zoomokulare. ;) f11 bieten sich ja geradezu an für einfache Plössel oder orthoskopische Okulare.

Viele Grüße und viel Spaß mit schönen 4 Zöller!
Jürgen
 
Hallo Olli,

die Angaben zu den Brennweiten habe ich von der offiziellen APM Webseite, dort wird die Kombination aus Super Zoom und Barlow Element der 2,7fach Barlow inzwischen auch direkt als Set angeboten (Link: APM Super Zoom + 2,7fach Barlow).

Ich kann das ja mal das nächste Mal testen... ohne Barlow Element endet das Zoom ja bei 7,7mm und mit Barlow Element beginnt es bei 8,1mm, das sollte man ja abgleichen können, ob das passt.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
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Hallo Jürgen,

vielen Dank, den Spaß werde ich bestimmt und andere Käufer hoffentlich auch haben.

dieser tolle Apo verdient etwas bessere Okulare, als doppelt gebarlowte Zoomokulare. ;) f11 bieten sich ja geradezu an für einfache Plössel oder orthoskopische Okulare.
nun ist ja weder das APM Super Zoom noch das Barlow Element aus der 1-Euro Krabbelkiste... und ich würde es daher anders formulieren - und das werde ich mir natürlich auch mal anschauen - und sagen, dass an f/11 auch Okulardesigns mit weniger Linsen funktionieren sollten.

Ich hoffe aber, dass ein Okular, das an f/5 ein sehr gutes Bild liefert, das auch an f/11 tut ;)
Aus meiner Sicht hat sich das für das gestrige Ziel einfach so angeboten: unkompliziert die Vergrößerung variieren zu können und ich glaube, auch angesichts dessen, was ich im Okular gesehen habe, da habe ich qualitativ nicht viel falsch gemacht. Aber ich werde mal bei Gelegenheit prüfen, ob mir gute Plössl oder Orthos da mehr zeigen und bei 6mm und weniger Brennweite wird dann aber mit denen auch der Augenabstand schnell ein Thema.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
Hallo Olli,

Der Fokuspunkt des APM liegt stattliche 32mm Intrafokal.

ich weiß natürlich nicht wie du die Barlow adaptiert hast und wo sie bei dir drin steckt.
Mit dem original Gehäuse ist sie jedenfalls Homofokal.
Es verändert sich die Fokuslage also überhaupt nicht wenn mit dem gleichen Okular sowohl mit Barlow als auch ohne Barlow beobachtet wird.
Allerdings nur wenn das Gehäuse auch bis zu seinem Anschlag also 50mm weit in der Aufnahme steckt.
Falls du die Barlow an einem1,25“ ZS verwendest geht das aber nicht da ein 1,25“ ZS jee nach Ausführung nur etwa 30mm Einstecktiefe ermöglicht.
Dann steht das Gehäuse 20mm weiter raus und das musst du natürlich am OAZ intrafokal ausgleichen.

Am Arbeitsabstand und damit am Verlängerungsfaktor ändert sich hier aber nichts.
Man kann daher aus einer Veränderung des Fokuspunkts auch keine Rückschlüsse auf den Verlängerungsfaktor ziehen.

Es ist ja eine Komakorrigierende Barlow also primär für Newton gedacht und dort ist ein 1,25“ ZS der die Einstecktiefe begrenzt ja eher unüblich.
An langsamen Öffnungsverhältnissen kann sie aber dennoch problemlos auch an anderen Optiken verwendet werden.

Wenn man also von 2,67x bei 105mm Arbeitsabstand ausgeht, und davon ausgeht, dass die Steckhülse der Barlow diesen Abstand einhält, hättest du mit dem APM eher 3,18x

Das Barlow Element wird hier ohne das originale Gehäuse verwendet und direkt in das Filtergewinde des Okulars eingeschraubt.
Dadurch sinkt der Arbeitsabstand und damit der Verlängerungsfaktor.
Wie ja in der von Frank schon verlinkten Beschreibung zum APM Zoom steht beträgt er dann 1,89

Ich weiß nicht wie du auf die 3,18 kommst.

Grüße Gerd
 
Hallo Frank,

gratuliere erst mal zu dem neuen APO und schön das er deinen Erwartungen entspricht und alles soweit in Ordnung zu sein scheint.

Inzwischen stand die Vega einigermaßen hoch im Osten, also mal einen Abstecher zur Vega gemacht und - so als Einsteiger mit solidem Halbwissen - gedacht, ich schau mir mal Airs-Scheiben an... was ich dann mit einem 6mm Fujiyama Ortho gesehen habe, waren - intra- und extrafokal - Ringe, die auch schön rund aussahen, was mich sehr erfreut hat :cool:...

Wie sah das denn bezüglich Farbe intra und extrafokal aus?
Ein einfacher ED zeigt ja im Fokus wenig Farbe aber am intra und extrafokalen Sternscheibchen wird es hier typischerweise eher farbig.
Bei diesem SD hier würde ich aber auch am intra und extrafokalen Sternscheibchen keine nennenswerte Farbe erwarten.
Wie ist das denn bei deinem Exemplar?
Bitte ohne Glasweg also Binoansatz testen.

Grüße Gerd
 
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Hallo Gerd,

Bevor ich jetzt was falsch aus meiner Erinnerung heraus schreibe… das schaue ich mir nochmal an und dann auch mit höherer Vergrößerung und gebe Rückmeldung. Vielleicht schaffe ich es morgen Abend, hier eine Aussage zu liefern.

Beste Grüße und klare Nächte
Frank
 
Mag ja sein, dass die Barlow mit der Originalhülse homofokal ist bei einem Okular, was seinen Fokuspunkt in etwa da hat, wo der Steckanschlag ist, aber das ist beim APM nicht so.
Es ging mir auch gar nicht um den Unterschied des Fokuspunkts "Mit Barlow" vs "ohne Barlow", sondern um den radikal anderen Fokuspunkt des APM Zooms im Vergleich zu anderen, "normalen" 1,25" Okularen, was den effektiven Arbeitsabstand der Barlow bei Nutzung der Originalhülse ganz kräftig verändert.
Und wenn man den Arbeitsabstand verändert, verändert sich halt auch der Faktor.

Das Barlow Element wird hier ohne das originale Gehäuse verwendet und direkt in das Filtergewinde des Okulars eingeschraubt.
Dadurch sinkt der Arbeitsabstand und damit der Verlängerungsfaktor.
Ja, das hab ich dann auch gesehen.

Ich weiß nicht wie du auf die 3,18 kommst.
Ganz einfach, bei 105mm Arbeitsabstand hat sie 2,67x.
Der Fokuspunkt des APM Super Zoom liegt aber nicht am 1,25" Steckanschlag, sondern untypischerweise ganze 32mm oberhalb des 1,25" Steckanschlags, ergäbe also 137mm Arbeitsabstand wenn man das Zoom einfach in die Originalhülse steckt.
Wenn eine Barlow bei 105mm 2,67x hat, hat sie bei 137mm 3,18x.
Aber ich denke das weißt du selbst gut genug.

LG
Olli
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Olli,

auch so meinst du das, du hast dich also auf das Okular und dessen Lage der Feldblende zum 1,25“ Anschlag bezogen.
Ich dachte du beziehst dich auf die Barlow.

Ja das APM Zoom hat halt die Kombi mit dem 2“ Steckanschluss und da muss man sich natürlich bezüglich Lage der Feldblende für einen der beiden Anschläge entscheiden.
Und hier liegt sie dann also in der Nähe des Anschlags vom 2“ Steckanschluss.

Grüße Gerd
 
Hier ein Eindruck von Sucher/Zenitspiegel und relativ großem Okular:
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ich denke, das passt wunderbar. Der kleine Leuchtpunktsucher ist perfekt geeignet für dieses lange Teil. Das Nagler geht übrigens auch wunderbar, im Gefensatz zum typischen Wochenendsauwetter wieder einmal. Insofern wird First light etwas warten müssen.
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ansonsten: Terristische Beobachtung mit dem 22er Nagler und Amiciprisma geht hervorragend.
Hier ein Eindruck vom Objektiv
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Hallo zusammen,

was ich etwas schade finde ist die knappe Beschriftung auf dem Objektiv.
Da ist ja leider nicht ersichtlich das es sich hier um den SD mit FPL53 handelt.
Da könnte es zu Verwechslungen mit dem ED mit FPL51 kommen.
Klar beim SD steht halt APO dahinter aber das hat heutzutage ja nicht viel zu sagen und so etwas steht auch auf diversen EDs mit bedeutend schlechterer Farbkorrektur.
Ich kann dem Betriff APO daher nicht viel abgewinnen und mir wäre es lieber, wenn man hier etwas konkretere Angaben zu den Gläsern, wenigstens zum ED/SD Glas hätte und nicht nur die 3 Buchstaben die am Ende nicht wirklich etwas konkretes aussagen.

Grüße Gerd
 
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