Hi
anfangen kann man auf vielen Wegen und mit vielen Geräten.
Da weder Du noch wir wissen, was Du final erwartest, wie Du Dir die praktische Astronomie vorstellst und was letztlich zu dem bzw. zu Dir paßt,
ist eine Festlegung auf ein Gerät ohne Praxiserfahrungen ein gewisses Glücksspiel.
Aus meiner Erfahrung heraus ist vorheriges Probekucken der Winner schlechthin, denn das öffnet die Augen und macht viel Theorie erlebbar und für Dich bewertbar. So reift eine Entscheidung die Du getroffen hast und hinter der Du stehst.
D.h. suche Kontakte zu erfahrenen Leuten, Sternwarten oder Gruppen und sammle imput bis Du eine eigene Entscheidung treffen kannst.
Zu den vorgestellten Sachen ist das wesentliche gesagt.
Ich würde, so es keine Sonderanforderung wie z.B. Reisetauglichkeit gibt, immer Öffnung, sprich den 8" Dobson favorisieren, weil letztlich Öffnung darüber entscheidet, ob man etwas sieht oder nicht. Zudem ist er optisch universell ausgelegt.
Das angeführte Thema Newtonjustierung ist m.E. kein echtes Kontraargument gegen einen Newton.
Alle Teleskope müssen justiert sein. Beim Newton kann man es leicht selbst machen, bei den anderen Systemen geht das nicht. Hat man Kontakte z.B. die Leute vom Probekucken findet sicher auch ein Helfer für die Justage des Newtons, falls es nicht klappt.
Foto und Handy - das ist eher Spielerei. Das Geld für Handyhalter kann man besser anlegen.
Ausgehend von den 1000 EUR, die genannt waren, wäre neben dem Teleskop eine anständige Summe für Okulare vorhanden und das ist gut so.
Okulare sind für das Bild das Du am Ende siehst maßgeblich. Sie sind kein Zubehör sondern genauso wichtig wie die Optiken selbst. Wer hier spart besch.. sich um Seherlebnis und kauft mehrfach und verkauft mit Verlusten. Am Ende ist es oft so, dass das gute Okular bleibt, während die Teleskope wechseln.
CS