Neuling sucht Teleskop

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Es ist für mich nun an der Zeit diese Ebene zu verlassen.
Danke für die Erinnerung.
:mauer: :niemals:
 
Zitat von MichaD80:
@Sven_Weinstein:
Ein Dobson ist eine gute Wahl für jemanden der hauptsächlich Planeten beobachten will? Noch dazu wenn z.B. bei Mars hohe Vergrößerungen nötig sind? Vielen Spaß!
Dann stell ich mal gegen: Mit dem angesprochenen Dobson mit 1200mm Brennweite kommt man schon gut auf Vergrößerung. Falls es ums Nachschubsen geht: Ich kenn einen sehr schönen Fraunhofer-Achromat von Butenschön (ca. 90/1250) - sehr schön am Planet, und auf einer Montierung, die noch nicht mal eine Feineinstellung hat (aber dafür stabil ist). Klar: Ein Dobson bei 300x muss sauber laufen, um sauber nachgeführt zu werden, aber das muss auch jede andere Montierung.
Zitat von MichaD80:
Fraunhofer sind Nutzlos und 80mm ED`s zu Lichtschwach!?
Die Farbwerfer, die heute als Fraunhofer verkauft werden, sind für hohe Vergrößerungen nutzlos, außer man setzt noch einen Satz Farbfilter dahinter. Und beim ED80 ist das Problem die Auflösung - wobei bei 160x-Vergrößerung eh schon Ende der Fahnenstange ist und Du das Auge verdammt nah an das 3,5-mm-Okular pressen musst.
Zitat von MichaD80:
Überhaupt sind Planeten out und Deep Sky so was von in!?
Gute Planetenbedingungen gibt's die nächsten Jahre halt erstmal nicht. Und für Saturn ohne Ring brauchst Du keinen Planetenspezialist, Öffnung schadet aber auch hier nicht - ein Graufilter ist schnell reingeschraubt, wenn das Bild zu hell ist. Abgesehen davon gibt Mars auch bei 14" Öffnung nicht wirklich was her, da darf das Teleskop halt auch noch bei anderen Objekten was zeigen.
Zitat von MichaD80:
Und unter 150mm Objektivdurchmesser geht bei Deep Sky schon mal gar nichts!?
Ab acht Zoll wird's langsam beeindruckend - kleiner Öffnungen für Deep-Sky sind für die Leute toll, die schon beobachten können. Einem Einsteiger eine kleine Öffnung als Einstieg zu empfehlen, ist keine gute Idee, weil die Erfolgserlebnisse ausbleiben. Ich hab mich nach langen Jahren für den ED80 als ********* entschieden und finde die Planeten bis hin zum Uranus-Scheibchen darin schön - aber als Planetenspezialist taugt er nicht wirklich. Bei 120x hab ich den gesamten Mond im Bildfeld, und viel höher vergrößern ist nicht drin.
Zitat von MichaD80:
Andere Behauptungen sind lächerlich!?

Eine wirklich objektive Beratung! :super: :applaus:

Was? Sie wollen ne Currywurst? Currywurst ist heute etwas kleiner! Nehmen se doch die Schweinshaxe! Currywurst ist eh doof! Und alle die was anderes sagen auch!
Zitat von MichaD80:
Ps.: So wie ich die Sache einschätze, wird gleich (oder auch später) die Gegendarstellung folgen. Wie heißt es so schön: Chips und Cola! :totlach:
Seufz... so Kommentare sind's, die den Spaß am Forum verleiden können. Ich verlink mal auf Userfriendly , passt heute grad.

Gruß an alle, die noch sachlich bleiben,
Alex
 
Ich staune immer wieder, wie beliebt z.B. die kleinen Meade ETX in den USA sind. Und hierzulande bekommt man Buh-Rufe, wenn man einen Mak empfiehlt ("nur 1° Gesichtsfeld ..." usw.).

Eingangs war von Planeten die Rede und es sollte nicht so riesig groß sein. Klar, ein APO wäre eine Alternative, aber nicht in der Preisklasse. Der 8" Newton wurde vom Anfrager als "ziemlich gewaltig" bezeichnet. Aber hallo, wer glaubt denn, dass irgendjemand etwas "ziemlich gewaltiges" gern und oft ! zum Beobachten verwendet?

Unter den zur Auswahl gestellten Modellen sehe ich daher einen 127er Mak durchaus gut positioniert. Ich habe ein Intes M500 auf einem ordentlichen Fotostativ mit Neiger gehabt, der 127er Skywatcher ist sicher auch nicht schwerer. Okulare zum durchgucken gibt es erst mal für 20 - 30 EUR eben weil der Mak kein Richfielder ist und eben weil er kein schneller Newton ist.

Gruß
Adson
 
Warum sollte man eigentlich zu Blödsinn eine Gegendarstellung schreiben?
Es steht doch jedem Frei, welchen Beratungsstil er oder sie annimmt, und welche zusätzlichen freien Wissensquellen der Rat suchende hinzuzieht.
 
Hallo Sven,
Zitat von Sven_Wienstein:
Günther hat schon recht, eine wirkliche Lösung konnte im Thread nicht erarbeitet werden.
Nein, eine endgültige Lösung haben wir noch nicht. Aber ich finde, dass wir der Lösung sehr wohl näher gekommen sind. Ich habe in den letzten Tagen schon wesentlich holprigere Threads gesehen. Es wurde einiges von dem klar, was Carsten will, daran halte ich mich.

Ich sage jetzt mal was ganz subjektives:
Wozu beobachten wir DeepSky? Ich z.B. tue das nicht wegen eines Marathons (möglichst viele Objekte in möglichst kurzer Zeit) und Carsten ist auch nicht der Marathon-Typ.
Ich will einiges von den grossen Weiten der Aussenwelt spüren und zwar in der dritten Dimension. Die Tiefe des Raumes spüre ich, wenn ich einmal die Hyaden (ein Sternhaufen), dann die Plejaden (die sind dichter zusammen), dann h+chi im Perseus, dann die weiter entfernten Haufen anschaue. Das geht eben mit dem Mak nicht, mit einem Richfielder 102/500 aber sehr wohl.
Der Richfielder hat einen Anschluss für Fotogewinde!
In diesem Sinn ist das Thema Refraktor noch nicht vom Tisch. Das Problem der Okulare kann man lösen, wenn man will. Ich bin gespannt, was die erfahrenen Benutzer sagen.

Wenn man sich vorerst auf Vergrösserungen von 60-fach oder so beschränkt, dann sehe ich das nicht als "Opferung von optischer Leistung". Wenn man gar keine Arbeitsteilung zwischen den Instrumenten akzeptiert, dann bleibt freilich nur ein Newton/Dobson übrig.

Fast alles, was du sagts, Sven, ist richtig. Nur, was du nicht sagst, das muss beachtet werden: Will Carsten zu jeder Beobachtungs-Sitzung zweimal 10 kg oder mehr schleppen? Ich habe eher den Eindruck, das er das nicht will.

Zum Geld/Budget:
Wer heute 400.- Euro für sein Hobby hinblättern kann, der wird es auch in 1 1/2 Jahren wieder können. Und wenn nicht, dann eben in 2 Jahren. Wenn man in zwei Jahren mehr will und einen 8" Dobson will, dann kann ich immer noch sagen mit einem Mak 127mm
(eventuell !) oder mit einem Richfielder habe ich keinen Fehlkauf zu verantworten. Ich habe einen Interessenten in sein Hobby eingeführt. Das behaupte ich jedenfalls im Wesentlichen.

Es gibt nicht nur die sternklaren Nächte zum Neumond mit 4 Beobachtungsstunden. Es gibt auch Nächte mit nur einer halben Stunde Zeit und die Nächte, wo man nur Wolkenlücken hat. Erst wenn Carsten sich zu dieser Transportfrage eindeutig geäussert hat, dann ist der Newton die richtige Wahl.

Ach, der Micha macht auch wieder seine Scherze.
Mit Grüssen an alle,
Joachim
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Adson,

ich weiß nicht, warum das in den USA so ist, aber nur, weil im Land der Jubel-Produkttests ein Gerät beliebt ist, würde ich das nicht kaufen wollen.

Die Alternative 150/900 habe ich genannt, wenn auch das zu gewaltig ist, scheue ich mich nicht, zu sagen: Vernünftiger Rat ist nicht zu geben.
Okulare zum Durchgucken für 20-30 Euro sind vielleicht pro Stück zu machen, aber passen dann die Brennweiten? Und wie war das mit der Montierung für 50 Euro?
Gut, redet ihr weiter über was Gebrauchtes... oder worüber ihr sonst so reden wollt.

CS
Sven
 
Hallo Joachim,

quo vadis?
Verständnisproblem. Willst Du nun
- ein 100/500 zusätzlich hinzunehmen in ein Budget, welches für ein Teleskop schon zu knapp ist?
- ein 100/500 als "Gesamtlösung", also ein Spezialgerät für Deepsky/Widefield für jemanden, der an erster Stelle Planeten nennt?

Beides stößt bei mir auf wenig Einsicht, aber außer dem folgenden Link habe ich nichts weiter zum Thema hinzuzufügen.
http://www.svenwienstein.de/HTML/der_kleine_apo.html
(Man sollte es lesen und nicht einfach für eine Empfehlung halten.)

CS
Sven
 
Dann noch mal Zusammengefasst!

Angenommen ich würde hier um Rat fragen, und dazu noch mein Interessengebiet beschreiben. Dann erwarte ich doch einen Rat, der meinen Interessen entgegenkommt und nicht etwa: Geht nicht mach lieber was anderes. Deshalb der Vergleich mit der Currywurst!
War das so schwer zu verstehen? Sorry, vielleicht ist mein Humor nicht jedermanns Sache.
Zum Fraunhofer: Die China-Farbwerfer mögen ja nicht gerade Paradebeispiele für gute Fraunhofer sein, aber bei den TAL-Teleskopen sehe ich das etwas anders. Ich habe ja deshalb auch (siehe weiter oben) die ED`s ins spiel gebracht.
Ich denke mal der ED 100 oder 120 wäre wohl das richtige für ihn.
Es ist nur langsam nervig, das allen und jedem ein Dobson empfohlen wird. Egal was er beobachten will. Und noch nerviger ist es: Deep Sky braucht mindestens die und jene Öffnung! Soweit ich weiss, sind wir hier Amateure. Und wir sollten auf dem Teppich bleiben. Ansonsten ziehen wir uns doch gleich die Hubble - Bilder aus dem Netz!
Ich weiß wie leistungsfähig Dobsen sind und war selbst erstaunt was ein Mehr an Öffnung bringt. Nur brauche ich das auch immer? kann ich es immer nutzen? Wiegt das andere Nachteile immer auf? Wenn er hauptsächlich Deep Sky (visuell) beobachten will: Bitte! Kauft Euch unbedingt einen Dobson! Würde ich auch!
Ich habe z.B. Jupiter, trotz ungünstigen Sichtbedingungen, in einem Zeiss 130mm APO beobachten dürfen. Da kommt so schnell kein Spiegel ran! Selbst der kleine 63mm Zeiss Fraunhofer sticht einen 130mm Spiegel aus. Natürlich nicht was die Lichtstärke betrifft.
Richtiger wäre es vielleicht gewesen, Carsten zu raten noch etwas zu sparen, um sich dann ein Gerät zu kaufen welches seinen Interessen entspricht.
Ich akzeptiere selbstverständlich andere, auch gegensätzliche Meinungen. Ich lasse mich auch gern über meine "Irrtümer" aufklären. Nur bitte nicht in der art eines Oberlehrers und erst recht nicht durch herablassende Bemerkungen.
Aber: Vielleicht habe ich ja auch Worte interpretiert, die so nicht gemeint waren.
Tut mir leid, das musste ich mal los werden.

VG,
Micha
 
Nochmal hallo,
Zitat von Sven_Wienstein:
quo vadis?
Verständnisproblem. Willst Du nun
- ein 100/500 als "Gesamtlösung", also ein Spezialgerät für Deepsky/Widefield ..
Wohin ich gehe? Ich gehe zu den drei Postings von Carsten. Auf seine Bedürnisse versuche ich zu antworten. Die Sache mit den Planeten hatten wir vorerst abgehakt. Es geht um Carstens Deep/Sky Beobachtungen.

Ja, um eine Gesamtlösung für den Augenblick geht es. Von einem Apo wollte und habe ich nicht gesprochen. Es geht um ein Gerät, wie es die Firma Skyw... anbietet und man bleibt im Budget-Rahmen.

Ich gebe dir in vielem Recht. Würde ich heute anfangen, ich würde mir sogar für einen 130mm oder 150mm Newton eine Dobson-Montierung bauen. Warum sollte das nicht gehen? Aber wer baut denn heute noch selbst etwas?

In diesem Sinn mit Gruss, Joachim
 
130mm Zeiss - 400 Euro Budget. 100mm ED: Aktuell grob 700 Euro zum in der Hand halten, also ohne Montierung.
Der 8" Silberdobby, dessen Hauptspiegel ein unveränderter GSO Serienspiegel auf Floatglass ist, hat schon neben 7" TMB bestanden. Da habe ich bei 130mm Zeiss auch keine Bedenken. Nur... der Seriendobson ist jetzt schon im Budget drin. Der 4" China ED "Apo" würde das Budget um Faktor 3 aufplatzen lassen.
 
Hallo Joachim,

oh, mir war entgangen, dass Carsten nun ein Deepsky Gerät haben wollte und möglichst kaum noch nach Planeten schauen will...

Tschö mit Ööööhhhhh...
Das könnt ihr alleine weiter beraten!
 
Hallo,

zur Planetenbeobachtung kann ich nur sagen, daß das atemberaubend beste Bild von Saturn und Jupiter, das ich je gesehen habe, durch eine 8" f/6 Newton Optik von GSO war. Diese Optik war zwar in einem selbstgebauten isolierten und belüfteten Tubus untergebracht und die Bedingungen waren wirkliche "Sternstunden" im Vergleich zu dem was sonst so vom Wetter geboten wird, aber sie haben mir gezeigt, was mit einer normalen Newtonoptik von der Stange so geht. Und trotz der 300 fachen Vergrößerung war das Nachschubsen für mich als Dobsonneuling damals nicht so problematisch. Da ich auch einen 127/1500 Mak von Skywatcher besitze, den ich auch noch gut justiert habe ( das ist bei denen auch ab und an nötig, bestimmt aber sind sie vom Werk nicht perfekt justiert ), kann ich sicher sagen, daß man damit nie an die Bilder im 8" Newton rankommen wird, da fehlt dann einfach Auflösung. Auch vom Preis/Leistungsverhältnis her, halte ich den Dobson für geeigneter. Der Nachteil der größeren Sperrigkeit ist relativ gering, wenn man mit dem Auto fährt. Der paßt in jedes Auto. Auch das Justieren ist kein Problem, denn es ist viel einfacher als bei allen anderen Systemen, bei denen es im Widerspruch zur allgemeinen Meinung auch nötig ist. Nur ist es bei denen meistens schwieriger oder gar unmöglich, dafür aber zugegebenermaßen nicht so oft nötig. Das sind aber nur meine Erfahrungen, die sicher nicht der Weisheit letzter Schluß sind. Am besten ist es, sich mal auf einem Astrotreffen oder bei einer Beobachtergruppe bei gleichen Bedingungen einen Überblick über die verschiedenen Teleskoptypen zu verschaffen.
 
Hatte ich denn behauptet, er soll sich für 400 Euro einen Zeiss APO kaufen?

Der Worte sind genug gesagt!
Und doch sind sie verloren,
denn: Wem die Einsicht schon verzagt,
dem nützen keine Ohren.

Von mir!

VG :/
 
Man merkt es deutlich: Es ist Freitag.

Auf meine Signatur zeigend verabschiede ich mich für 2 Wochen nach Windhoek.

Gruß
Adson
 
TOLL, toll, toll,

ansich habt ihr immer auf mich geschimpft, ich würde Werbung machen. Aber was ihr hier treibt ist genau das Gegenteil:

Ihr lasst den Threadstarter garnicht mehr zu Wort kommen und schlagt euch mal wieder mit Euren vorgefestigten Meinungen Dinge um die Ohren, die DER garnicht mehr versteht. Und schlagt Geräte vor, die er nicht will.

EINE ABSOLUT TOLLE BERATUNG, Gratulation, ich lese das mit und lache mich halb kaputt. Warum Adson das überhaupt noch mitmacht, verstehe wer will. Von mir jedenfalls kommt hier nichts, es sei denn, ihr werdet mal wieder vernünftig. Aber das kann wohl dauern...

CS
Winfied
 
Hallo Winfried,

wenn man Einsteigern nur zu den Geräten raten dürfte, die sie vom Namen her schon vor ihrer Anfrage kennen, wäre die Welt der Sternfreunde auf Meade und Astroshop beschränkt. Und natürlich ICS, die haben auch ihre Fürsprecher.

Interessant ist nicht, ob Adson das noch mit macht, sondern ob Carsten das gut findet, ein Teleskop für 300 Euro zu kaufen, um dann entweder unbrauchbare Montierung und Notnagel-Okulare, oder eine fast brauchbare Montierung und keine Okulare oder eben einen Satz einfache Plössl und eine Teleskop zum in der Hand halten ohne Montierung haben will. Jedenfalls im Budget von 400 Euro.

Das Nachdenken setzt einfach nicht ein! Und das, obwohl ich einige Optionen Abseits des Dobsons auch ausgeführt habe. Um dem Nachdenken förderlich zu sein:
100mm Mak
80mm ED
Die Leistungsmerkmale und daraus resultierenden Nachteile solcher Lösungen habe ich ja auch genannt.

Es läuft hier darauf hinaus, dass aus Langeweile "nicht schon wieder ein Dobs" eine Empfehlung ausgesprochen wird, die des Fragestellers Geld verbrät, und zwar mehr, als er geplant hat, dann aber optisch seine Wünsche gerade eben so umsetzt. Ohne ordentliche Okulare geht es nunmal nicht! Man schaut immer durch das Gesamtsystem.

CS
Sven
 
Hi Sven,

er hatte ja eine Idee, den Mak Traveler.
So übel ist ein Mak nun auch nicht, wenn er keinen "langen" Newton oder Dobson möchte.

Aber hört doch bitte auf, Euch gegenseitig zu hauen. Das nützt weder euch noch dem Frager.

CS
Winfried
 
Hi Micha,

oh mann ... jetzt lass mal die Knarre stecken.

Wenn Du Svens Posting wirklich gelesen hättest würde Dir vielleicht aufallen, dass von Deinen Behauptungen nichts in seinem Posting steht. Die einzige Beratung vor der ich wirklich bedenken hätte wäre eine von Dir.

Zu Deinen Punkten:

Ein Dobson ist eine gute Wahl für jemanden der hauptsächlich Planeten beobachten will? Noch dazu wenn z.B. bei Mars hohe Vergrößerungen nötig sind? Vielen Spaß!

Habe ich regelmäßig. Planetenbeobachtung mit nem Dobs ist kein Problem wenn man sich dran gewöhnt hat. Es geht jedenfalls viel besser als mit ner unterdimensionierten Montierung - GERADE bei höherer Vergrößerung. Kannst mir glauben, ich hab beides probiert.


Unter Umständen schon. Ich habe just mit dem skm127 Saturn in der letzten Opposition beobachet parallel zu nem 8" F6. Und da hat die Öffnung wirklich geholfen. Bei dem Mak ist nämlich wirklich bei nichtoptimalen Bedingungen so wenig Licht da, dass man im Vergleich zum Dobs die Augen verbiegen muss um Details zu sehen.

Und unter 150mm Objektivdurchmesser geht bei Deep Sky schon mal gar nichts!?

Das kommt drauf an was Du sehen willst. Unter Alpenhimmel Richfield ist mit dem ED bestimmt dufte, bei mittelguten Bedingungen angelöste Kugelsternhaufen ankucken eher unbefriedigend im Vergleich zum Dobs. Die MEHRZAHL der DS-Objekte ist einfach dergestalt, dass bei 8" die Tür aufgeht. Dass mit weniger Öffnung ÜBERHAUPT kein Deep Sky geht behauptet keiner, es geht aber nur bei bestimmten und wenigen Objekten gut.

@Threadstarter: ich würde wirklich mal die kleine Öffnung gegen den 8" F6 ausprobieren und dann entscheiden.
Wie ist so schön in einer Signatur immer zu lesen: By the Way, size matters.

CS


Klaus
 
Um auch etwas von sich zu geben:

Es ist doch so, das Niemand davon verschont bleibt, irgendwann mal den Sprung in das kalte Wasser zu wagen. Ich gebe mal zu, das ich eine menge Geld für Teleskope und Zubehör bisher verbraten habe.
Ich habe mir einen 8" F/6 Dobson von GSO gekauft, den ich, mangels passenden Wetters, und auch aufgrund anderer Umstände, bisher kaum verwendet habe. Ich hoffe, das wird besser, wenn Orion wieder gut sichtbar ist.
Ausserdem habe ich mir ein Tchibo-Torpedo (zum zweiten mal in meinem Leben) zugelegt. Um dieses 76/700 auf stabilere Beine zu stellen, habe ich mir eine AZ3 Montierung gekauft. Leider habe ich bis heute nicht die passenden Rohrschellen gefunden.

Inzwischen habe ich mir ein weiteres Teleskop (ein Skywatcher 130/650) geholt, mit EQ2 Montierung, da die etwa 18 Euro Differenz, die ich gespart hätte, wenn ich nur de Tubus alleine gekauft hätte, IMO nicht der Rede wert gewesen sind. Ich habe das 130/650 also auf die AZ3-Montierung gesetzt, und das passt prima, wie ich finde. Was ich mit der EQ2 mache, weiß ich nicht.

Im Nachhinein hätte ich, wenn es mir klar gewesen wäre, das 130/650 Skywatcher zusammen mit der AZ3-Montierung bestellen sollen, wenn das denn möglich gewesen wäre. Nachher ist man immer schlauer.

Was die Okulare betrifft, so bin ich mit den Goldkanten, und dem 25 Superplössl, ganz zufrieden. Nur, so ein Satz Goldkanten (oder auch Blaukanten) kosten ja schon gegen 200 Euro.

Ich möchte den sehen, der als Anfänger alles perfekt gemacht hat. Ich habe es wenigstens nicht getan. Aber ich bereue meine Fehler auch nicht.

Gruß, Karsten
 
>>Hi Micha,

oh mann ... jetzt lass mal die Knarre stecken.

Wenn Du Svens Posting wirklich gelesen hättest würde Dir vielleicht aufallen, dass von Deinen Behauptungen nichts in seinem Posting steht. Die einzige Beratung vor der ich wirklich bedenken hätte wäre eine von Dir. <<

Schon gemerkt? Es ist abgehakt!
Tja, wer zu spät kommt.
Aber es ist Dir wohl wieder zu still? Da gieß mar ma e biss`l Öl ins Feuer!

Lass mal gut sein!

VG
 
Hallo Karsten,

ein wahres Wort von Dir.

Daher noch ein letzter Nachsatz von mir für heute: Als ich angefangen habe, war mein Fernrohr ein wackliges Röhrchen mit Brillengläsern. Der Aufstieg in die Luxusklasse für viele Jahre war dann ein CZJ 50/540 mit den bekannten 2 Huygens-Okularen, welche später in einem Okularrevolver landeten (ich sagte ja: Luxus!). Ich habe das Gesichtsfeld dieses Röhrchens nicht im Kopf, aber es war alles andere als riesig. Die Öffnung ist heute gut für einen mittelgroßen Sucher ...

Warum vergessen manche denn so schnell, dass jedes Fernrohr seinen eigenen Himmel hat UND dass das BESTE Fernrohr das Fernrohr ist, was am meisten benutzt wird. Und vor allem letzterem steht oft die Größe entgegen.

Größe ist eben nicht alles, man muss es/ihn auch hochkriegen!

;)

Gruß
Adson
 
(Jetzt habe wir noch einen zweiten Karsten.)

Hallo Carsten und alle anderen
Zitat von Berberich:
Aber hört doch bitte auf, Euch gegenseitig zu hauen. Das nützt weder euch noch dem Frager.
Ich finde, Carsten (der Threadstarter), kann sich nicht beschweren. Er wollte ausdrücklich eine Analyse der am Markt vorhandenen Geräte, auch wenn er das eine oder andere Gerät nicht ausdrücklich vorgeschlagen hat.

Ich meine aber, Günther hat recht, Carsten war sich am Anfang selber nicht darüber im Klaren, was er beobachten will. Daher kam der Anstoss von Günther und Stefan. Jedenfalls wollte Carsten die Zeit überbrücken, bis die Planeten wieder besser kommen. Es wäre gut, wenn er sich jetzt äussert. Was steht im Vordergrund? DeepSky? Planeten?

Klar habe ich eine radikale Lösung ins Spiel gebracht, nämlich die Planeten vorerst links liegen zu lassen, bestenfalls mit geringerer Vergrösserung den Mond zu beobachten. Vielleicht kann man das spätere Zweitgerät in Carstens speziellen Fall zuerst kaufen. Carsten hat sich klar geäussert, dass er nicht vage in ein neues Hobby hineinschnuppern will, sondern dass er das Hobby auf Jahre hinaus betreiben will. Daher gehe ich davon aus, dass er in absehbarer Zeit bereit ist, erneut eine Investition zu tätigen. Nur will niemand einen Fehlkauf.

Mit Gruss, Joachim


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallö an alle,

es ist doch bedauerlich, dass ein Forum, in dem sachlich diskutiert und beraten werden soll, immer wieder zum "verbalen Boxring" mutiert. Soviel dazu, zurück zum Thema.

Ich beobachte in Berlin (visuelle Grenzgröße ca. 4,8 mag auf meinem Randbezirk-Balkon) mit einem Meade 8'' ACF und einem Celestron C90 Maksutov (90/1000 mm).

Beide Geräte ermöglichen auf ihre Weise den Rahmenbedingungen entsprechend ansprechende Planeten- und Deep Sky-Beobachtungen. Ich kann aus meiner persönlichen Einschätzung heraus nicht bestätigen, für Deep Sky sei eine bestimmte Öffnung oder ein besonderer Optiktyp erforderlich.

Als Einsteigergerät tendiere ich aus persönlichen Erfahrungen grundsätzlich zu Refraktoren oder Maksutovs bis etwa vier Zoll Öffnung, und das aus folgenden Gründen:

1. Ein gutes Einsteigergerät soll meines Erachtens nach auch dann Freude und Nutzen bereiten, wenn man sich im Laufe der Jahre oder gar Jahrzehnte umorientiert.

Ein Mak mit 90 bis 100mm Öffnung ist auch ein ideales Reiseteleskop und als "Jederzeit-Bereit-Gerät" auch für kurze Beobachtungen geeignet, wenn man nicht die Zeit für die Vor- und Nachbereitung der Beobachtung mit großen Öffnungen hat (Auf- und Abbau, Temperaturanpassung, einräumen, warten im Haus, bis die Optik endlich nicht mehr beschlagen ist usw...). Das geht mir oft so, wenn ich am nächsten Morgen früh raus muss. Da lobe ich mir meinen "kleinen" Maksutov als Zweitgerät.

2. In einem Punkt sind Refraktoren von 60-90 mm Öffnung und Maks bis etwa vier Zoll Öffnung auch großen Geräten überlegen: Die kurze Vorbereitungszeit in Verbindung mit einer extrem kurzen Auskühlungsphase, sowie die äusserst geringe Seeinganfälligkeit:

Mein 60mm-Refraktor stand im Wohnzimmer aufgebaut. Bei gutem Wetter einfach ans Stativbein fassen, raustragen und wenige Minuten später loslegen. Das Bildflimmern ging gegen null! Versucht das mal mit einem Dobson oder großem Mak (bezogen auf die Auskühlzeit und Seeinganfälligkeit)...

Als Fernrohr für jede Gelegenheit (zumindest an Mond, Planeten, einigen Sternhaufen und Doppelsternen) haben kleine Maksutovs und kleine Refraktoren, eine gute Optik und Mechanik vorausgesetzt, als "Jederzeit-Bereit-Teleskop" durchaus ihre Daseinsberechtigung, auch wenn man meist mit großer Öffnung beobachtet.

Bei uns an der Sternwarte stehen auch Refraktoren mit 60mm und 80mm Öffnung neben einem 50cm-Cassegrain und 15cm-Coude-Refraktor bereit. Warum wohl...?

Bleibt am Schluss die Anmerkung, dass letztendlich JEDES noch so gut durchdachte seriengefertigte Teleskop irgendwo ein Kompromiss ist und jedes Fernrohr seinen Himmel hat. Jedes Fernrohr bringt auf seine eigene Weise Spaß und Probleme, so war und ist es jedenfalls bei mir.

VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo an alle Antworter


Ich finde es echt super wie ihr euch Gedanken macht und mir helfen wollt.
Doch muß ich auch sagen das einige recht haben wie das sie meinen das ich selber wo anders bei anderen Leuten mal mit schauen sollte, was ich mir vor genommen habe.

Ich sage aber auch das wenn ich sage ich möchte ein Teleskop für 100-400 € Euro meine ich ein Teleskop nicht was drum rum ist wie Okulare oder Filter sondern höchstens das Eigentliche Gerät und vieleicht wenn es passt die Montierung. Selbst wenn nicht bin ich gerne bereit auch mehr aus zu geben sprich 350,- fürs Gerät und bis 200.- Für Montierung aber alles mit der Zeit und davon habe ich noch einiges.

Ich wollte nicht das es sich so anhört wie 300,-€ Euro und man hat alles nein das Weiß ich selber nur zu gut das das nichts wird.

Als erste beschränke ich mich aufs Gerät und das sollte zum Anfang nicht mehr als 400,-€ Euro kosten wenn ich eins bekomme wo Montierung gleich dabei ist und das nicht gleich 400,-€ Euro überschreitet ist es klar das ich mich dann darüber freue aber ich kann dann auch wieder 1-2 Monate warten und mir eine Montierung die entsprechend das Gerät trägt kaufen.

Es ist aber schön zu wissen das ihr euch viel Mühe gibt um mich gut zu Beraten.

Gruß Carsten
 
Hallo Micha,
Ich habe z.B. Jupiter, trotz ungünstigen Sichtbedingungen, in einem Zeiss 130mm APO beobachten dürfen. Da kommt so schnell kein Spiegel ran!
Liegt zwar schon ein paar Beiträge zurück- aber zu dem Super Vergleich will ich doch noch was sagen.

Stell mal einen Spiegel hin der soviel kostet wie dieser 130mm Zeiss Apo- schau durch beide durch und dann wirfst du vermutlich den Zeiss in die Kiste :/

Gruß
Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stefan,

der Anblick im großen Spiegel mag zwar besser sein, aber so drastisch würde ich es nicht sagen.

Bedenke bitte auch, dass der 5-Zoll-Refraktor weniger seeing-anfällig ist und somit im Durchschnitt bei mittlerer und hoher Vergrößerung ein ruhigeres und damit schärferes Bild zeigt als der Spiegel mit zehn oder zwölf Zoll Öffnung.

Es kann aber auch an fehlerhafter Justage oder einem beschädigten Spiegel liegen, wenn ein Refri wesentlich mehr zeigt als ein wesentlich größerer Spiegel, siehe hier:

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/474998/fpart/1

Wie bereits gesagt, jedes Fernrohr hat seinen Himmel.

VG Christian
 
Hallo!

ich war gerade darüber erstaunt, dass das Ding nicht völlig gekippt ist, also lasst diese Spiegel/Linse Kiste zu und haut noch einen 200er Baunagel durch.
Bitte nicht die Optiken treffen! :biggrin:
Gegebene Öffnung begrenzt Auflösung durch Beugung und gegebene Qualität bringt im Idealfall Abbildungsgüte bis zur Beugungsgrenze.
Eigentlich ist das gar nicht so schwer, aber der Idealfall kann schon recht teuer werden. :o

Da will also nun jemand gucken gehen, bevor er was kauft.
Starke Leistung, weiter so Carsten! :cool:
Praktische Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen und mir würde an Deiner Stelle der Kopf brummen.
Alle meinen es gut (hoffe ich zumindest), das nur nebenbei, aber es woll Dein Teleskop werden und nicht das von Irgendwem.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Stefan,

ich bin ganz Deiner Meinung! Habe ich nie bestritten. Aber in die Kiste schmeißen würde ich so einen Apo bestimmt nicht! Falls Du das einmal vor hast: Schenke ihn mir lieber!

VG,
Micha ;-)
 
Moin Moin

Ich finde es echt super das so viele Antworten aber doch ist keiner auf meine Frage und Antwort eigeganngen.

Ich habe als Antwort geschrieben das ich nicht alles für ein Preis sprich 400,-€ haben wollte sondern nur das Gerät und vieleicht eine Monti oder etwas später eine Monti oder auch gebraucht.

Mir ist es klar das ich für 400,-€ nicht alles haben kann aber das wollte ich auch nicht da ich weiß das Astro ein teures Hobby ist.

Als gerät habe ich mir ein Mindestpreis für den Anfang gesetzt und der sollte nicht 400,-€ überschreiten.

Ich wollte auch noch wissen welche Firma Besser ist TS Celestron Skywatcher oder wer auch immer.

Danke und schönen Tag

Carsten
 
Hallo Carsten,
wie sollen wir denn rausfinden, was Dir liegt, das kannst Du nur selber. Darum: mit anderen rausgehen zum Beobachten, oder mal auf ein Teleskoptreffen fahren oder mal eine Astro-Messe besuchen.

Bis auf kurze Achromaten für Planeten kann man nach meiner Meinung fast alles für jeden Zweck benutzen (natürlich nicht immer mit maximal möglichem Ergebnis). Die Unterschiede liegen in der Bedienung und natürlich in erreichbaren Gesichtsfeldern/Vergrößerungen sowie selbstverständlich in der Qualität.
Außerdem musst Du entscheiden, wie der Einblick in das Scope sein soll: von hinten (Refraktor, SC, Mak) oder von der Seite oben (Newton). Das wirkt sich auch auf die Art der Montierung aus. Mir z.B. liegt ein Newton auf einer parallaktischen Montierung nicht so, weil sich die Einblickposition ständig ändert.
Je nachdem wie und wo Du wohnst, kann die Transportierbarkeit einen Ausschlag geben.

Einen guten unkomplizierten Einstieg bietet nach meiner Meinung ein 6" oder 8" Dobson in Verbindung mit einer guten drehbaren Sternkarte und jemand dazu, der einem mal zeigt, wie das Aufsuchen so funktioniert. Von da an kann man sich selber weiterentwickeln, dazulernen und sich ev. spezialisieren, wenn gewünscht.

Für 400,- kann man sich schon ein nettes Scope holen, darf aber keine Wunder erwarten. Die von Dir genannten "Hersteller" nehmen sich da nichts, ist alles "Made in China" mit geringen Unterschieden in der mechanischen Ausführung, die man aber mal selber erfühlen muss.

Hast Du Dich mal bei einem Händler beraten lassen? Könnte auch eine Idee sein, um den eigenen Weg in die Astronomie zu finden.

Viel Erfolg bei Deiner Suche!

 
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