Newbie will Astrofotograf werden

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas ReMue
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

ReMue

Neues Mitglied
Hallo Leute, mein Name ist René und ich will in die Astrofotographie einsteigen.

Ich habe die meisten Neuling-Beiträge-Fragen gelesen.
Entweder werden zuviele Fachbegriffe verwendet oder ein Noch-Unwissenderer-Als-Ich fängt beim Urschleim an ... .

Wirklich Wissen habe ich noch nicht!

Komme aus der Fotoecke, habe 2 gescheite DSLRs; Objektive: 8mm Fischauge,50mm f/1.8 und ein 50-500mm. Damit will ich anfangen, also erst einmal kein Teleskop. Das Suppenzomm ist allerdings nicht offenblendtauglich, brauche mindestens f/8.

Was will ich? In die Tiefe/DeepSky.

Womit will ich anfangen? Mit den vorhandenen Objektien und einer, wie ich denke, gescheiten Montierung: EQ5 (inc. GoTo), weil außer dem kommenden/"großen" Teleskop auch ein 2. kleines gebraucht wird. Mit Planeten auf der Mattscheibe/im Sucher/auf der Speicherkarte und Brennweiten umzugehen lernen.
Als nächstes soll der Schneckenfehler ausgemerzt werden (muß mich auch hier erst einlesen). Wobei ich gleich eure Hilfe benötige: Was brauche ich dafür/was muss ich wissen/wo finde ich Lesematerial?

Mein Plan auf lange Zeit:
1. mit der Montierung und den vorhandenen Objektiven anfangen, die Grundbegriffe lernen: wie lange kann ich ohne Nachjustierung belichten... . Nebenbei mit der 2.Cam bissi Strichspuren einfangen.
2. In die Nachführung einarbeiten, weiter mit geplanter Montierung und vorhandem Kram "arbeiten"
3. Mit der gewonnen Erfahrung einen Gedanken an ein 1. Teleskop verschwenden, welches später "nur" noch für die Nachjustierung gebraucht wird. Was würdet ihr mir empfehlen?

Stacken und Bildbearbeitung sind für mich keine Fremdworte mehr.

Wo bekomme ich Wissen her, welche Seiten/Literatur empfehlt ihr?



Macht mein Plan Sinn, was würdet ihr anders machen, empfehlen?

Über Budget will ich lieber nicht sprechen: immer klamm, muss es mir zusammen sparen, will kein Geld zum Fenster raus werfen. Lieber länger sparen als 2x kaufen.


Danke für eure Antworten, Gruß René
 
Hallo René,

als erstes würde ich Dir raten, mit dem vorhandenen Material die "Qualität" (Lichtverschmutzung) Deines Himmels zu bestimmen.

Also in einer klaren Nacht ohne Mondschein die Kamera mit dem 50 mm Objektiv auf einem Fotostativ bei Blende 3,5 oder 4 mal 2, 3 und 5 Minuten bei 400 und dann 800 ISO in den Himmel zu halten. Dazu benötigst Du nur noch einen "Drahtauslöser" und eine Stoppuhr. Oder Du verbindest Deine Kamera mit einem Laptop und steuerst die Belichtung von dort aus...

Eventuell mit einem hübsches Vordergrundmotiv (Baum, Haus, Kirche?), fertig ist das erste Bild. Klar werden dabei aus den Sternen Striche, aber so etwas hat seinen eigenen Reiz.

Das Bild soll Dir zeigen, ob der Himmel orange, lila, grün oder wie auch immer wird, oder ob es mit der Lichtverschmutzung an Deinem Ort nicht so grausam ist.

Denn die Lichtverschmutzung setzt dem angehenden Fotografen mehr Grenzen als Du Dir von der Tageslichtfotografie kommend vorstellen kannst...





 
Danke für eure Tips, das Buch habe ich gerade bestellt, die empfohlenen Seiten schon fast alle durch, auch andere Seiten (wegen fehlendem Wissen über Fachbegriffe).
@ Sternenfee: Das mit der Lichtverschmutzung ist mir bewußt, habe schon einige Strichspuraufnahmen gemacht, Nähe Wallau bei Wiesbaden. Kannst dir ja vorstellen, das dort der Himmel alles andere als schwarz ist :-( außerdem ein paar Timelapseversuche. Programierbaren Fernauslöser, Lapi, für "normales" Knipsen gescheites Stativ habe ich alles schon. Wenn ich auf die Jagd nach Himmelsobjekten gehen will muß ich zwangsweise in den Taunus, Odenwald, Spessert oder anderweitig fahren.
Frage1: welche externe Stromquelle(n) verwendet ihr, würdet ihr mir empfehlen? Ich brauche eine, welche auch mein Lapi versorgt. Das Ding ist nach ca. 2,5 Std alle.
Frage2: Warum so hohe ISO-Werte? Rauschfilter in der Kamera ein oder aus? Wenn ein - dann volle pulle oder moderat?. Eigentlich habe ich den Filter immer aus und entrausche mit Lightroom (komme halt aus der Fotoecke). Meine 1DMKIIN rauscht bis ISO 200 sehr wenig (ISO 50 ist meine Lieblingseinstellung), da kann die 7D nicht mithahlten.
Allerdings dreht sich der Spieß spätestens ab ISO 400.

Frage 3: Welche Vereine oder einfach nur Leute, die gemeinsam auf die Jag gehen, gibt es in der Nähe von Frankfurt (ich bin zu blöd zum Suchen, bzw. finde nichts), die mich mal mitnehmen würden. Ich denke: man kann in der Praxis, beim Zusehen und Fragen stellen mehr lernen als durch reines Lesen.

Euch frohe Ostern und immer einen klaren Himmel, Gruß René
 
Hallo René,

... Taunus, Odenwald, Spessert oder anderweitig fahren
klingt gut. Du bist Dir bewußt, daß Dein Standort zu Hause nicht ideal ist. Damit hast schon mal einen Anhaltspunkt, wie hoch der Zeitbedarf wird. :)

Frage1: welche externe Stromquelle(n) verwendet ihr, würdet ihr mir empfehlen? Ich brauche eine, welche auch mein Lapi versorgt. Das Ding ist nach ca. 2,5 Std alle.

Ich verwende bei meinen selteneren Feldeinsätzen 12V Bleigel Akkus. Von Panasonic. Mittlerweile habe ich 4 Stück mit 7,5 AH. Einer für die Stromversorgung der Sphinx, einer für die Kamera (DMK31AF03.AS und Filterrad) und die beiden anderen zusammen für den Schläppy. Das reicht mir für eine Nacht. :)

Die EQ5 zieht im Goto Betrieb kurzfristig etwas mehr als 2 A. Bei normal laufender Nachführung liegt sie natürlich deutlich niedriger. So bei 700 oder 800 mA. Aber Du brauchst ja auch für die Guidingcam und den Laptop Strom.

Ich habe als erstes gemessen, welche Leistung mein Laptop bei "Normalbetrieb" aus dem 220 V Netz zieht. Hab dazu bei Reichelt so ne digitale Anzeigesteckdose gekauft. Und festgestellt, daß mein Schläppy im "Leerlauf" etwa 22 W zieht. Hängt eine DMK als Guidingcam am Schläppy und Autoguiding mit Guidemaster läuft, dann zieht er etwa 35 W. Mittle ich dann mit Giotto meine Planetenvideos (da ist der Rechner zu 100% beschäftigt) springt der Lüfter nach kurzer Zeit an und die Anzeige schnellt auf ca. 48 W hoch.

Daher würde ich an Deiner Stelle eine Kapazität von 40 oder 50 Ah anstreben. So ein Bleigelakku soll nicht tiefentladen werden. Und immer mit komplett aufgeladenem Akku auf den Acker fahren. ;)


das sind meine Erfahrungen mit meiner Canon EOS 400. Bei anderen Kameras kann das völlig anderst aussehen.

ISO 50 kann ich nicht einstellen. Bei 100 müßte ich 8x so lange pro Einzelbild belichten. Das packe ich nicht. Dann wäre ein Einzelbild 8x8 Minuten = 64 Minuten lang zu belichten. In der langen Zeit kann vieles schief gehen. Also mache ich lieber kürzer belichtete Aufnahmen.

Mehr als 8 Minuten am Stück möchte ich nicht belichten. Ich brauche ca. 12 geditherte Aufnahmen von einem Motiv, damit ich bei der Bildbearbeitung überhaupt was anfangen kann. Für ein ordentlich durchbelichtetes Bild ist das das Minimum. 2 oder 3 Stunden Gesamtbelichtungszeit wäre sicher besser. Schau mal im Bilderboard die Bildunterschriften genauer an. Was da bei guten Bildern als Gesamtbelichtungszeit angegeben ist. Manche Aufnahmen werden gar über etliche Nächte zusammengesetzt. Belichtungszeiten von 12 Stunden und mehr!

Rauschfilter in der Kamera ein oder aus? Wenn ein - dann volle pulle oder moderat?.

das ist zum einen abhängig vom Kameramodell und der Firmware, Deine kennen ich nicht und kann dazu nix sagen. Zum anderen möchten wir in der Astronomie möglichts unkomprimierte Aufnahmen. Wir verwenden bei DSLR´s den RAW Modus. Da nicht ordentlich dokumentiert ist, was die verbauten Rauschfilter machen, lasse ich die Finger von solchen kamerainternen Aktionen. Mache separate Darks und gut ist. Dann kann ich bei der Bildbearbeitung bestimmen, was wie gemacht wird...

Das ist aber teilweise eine "Glaubenssache".

Wenn man dithert, kann man theoretisch auf Darks verzichten, sofern die Kamera kein Verstärkerglühen zeigt. Durch den leichten Versatz um ein paar Pixel zwischen den einzelnen Aufnahmen kommen die Hotpixel immer auf andere Stellen im Bild und mitteln sich weg.

Entrauscht wird ebenfalls von Hand bei der Bildbearbeitung...

Welche Vereine oder einfach nur Leute, die gemeinsam auf die Jag gehen, gibt es in der Nähe von Frankfurt

Schau mal ins GAD. Da solltest Du fündig werden :)
 
Hallo,

wenn Du ein Notebook für das Setup verwendest, dann würde ich für die Steuerung der Montierung EQMod empfehlen. Damit kann man auch recht effektiv den Schneckenfehler kleiner machen. Damit habe ich den Schneckenfehler meiner EQ6 von +-35 auf +-8 gebracht. Auch die Option für einen kabellosen Joystick zur komfortablen Steuerung der Montierung ist recht praktisch.

Zur Montierung:
Astrofotografie kann sich zu einer Sucht entwickeln, daher unter Umständen gleich auf die EQ6 aufrüsten. Damit ersparst man sich schon mal ein Upgrade. Ab der EQ6 wird es dann etwas teuer.

Teleskop:
Jedes Teleskop hat seine Objekte, daher am Anfang der Klassiker: Einen ED80 oder auch den kleinen Quadro65 von TS. Damit macht man nichts falsch.

Literatur:
Eines der besten Bücher ist: Digitale Astrofotografie von Axel Martin und Bernd Koch – Oculum Verlag. Hat aber eh schon Sven empfohlen.

Liebe Grüße aus den Alpen
Max

 
Wow seid ihr schnell ;-), danke für eure Antworten.

Das das Spechteln zur Sucht werden kann ist mir wohl bewußt!
Deswegen will ich vor dem 1. Kauf erst einmal Wissen haben um nicht unnötig Geld aus dem Fenster zu werfen. Lieber ein bischen länger gespart als gefrustet das teure Zeug mit Verlust wieder zu verkaufen.

Es ist mir auch bewußt, das die ersten Nächte nicht das gewünchste Resultat bringen werden. Ich habe ja noch eine 2. Knipse, welche nebenbei die erwähnten Srichspuren aufzeichnen wird (Rauschfilter aus, ISO 50 bzw. 100; lieber länger belichten, RAW sowieso Pflicht). Das beherrsche ich schon ganz gut. Somit ist der Frustfaktor deutlich kleiner.

Mit Teleskopen will ich mich vorerst nicht beschäftigen, will/muß erstmal lernen mich am Himmel zu orientieren. Mehr als eine Hand voll Sternbilder finde/kenne ich nicht, geschweige denn Sterne mit Namen bestimmen... .
Außerdem ist allein das Einnorden wohl schon eine Kunst für sich. Solange ich noch keine Montierung habe ist alles nur graue Theorie, deswegen will ich ja auch mal "dabei sein".

Was mich ein wenig wundert ist die Empfehlung der EQ6. Sicher hat sie Vorteile und ein Aufrüsten ist nicht so schnell nötig. Eigentlich wollte ich mit Tischmontierung anfangen. Doch allein der Gedanke an einen wackligen Tisch hat mich schnell wieder davon abgebracht. Dann die EQ3 "gefunden", doch mit ein bischen Recherche erkannt, daß diese Montierung fürs Knipsen eher ungeeignet ist (zu wenig Tragkraft), fürs reine Beobachten wohl ganz ok. Doch gleich eine EQ6?

@Fee: danke für den GAD-Link, genau was ich gesucht habe.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Was mich noch interessieren würde bzw. worauf ich gespannt bin: wie sich die 1DMKIIN bei gleichem niedrigen ISO-Wert gegenüber der 7D schlägt.
Warum frage ich (mich) das?
Die 7D hat seehr viele Pixel (18 Mio) auf einem relativ kleinen Sensor (APS-C = 25,1mmX16,7mm). Sie rauscht bis ISO 200 wie die [zensiert] und ich spreche jetzt nicht von Langzeitbelichtungen (ja, ich weiß: jammern auf hohem Niveau), merkt man aber nur, wenn man in ein Bild ordentlich reinzoomt. Bis größe A2 sieht man NICHTS! Rauschfilter ist aus.
Die 1DMKIIN hat "nur" 9 MegaPixel ABER auf einem größeren Sensor (APS-H = 28,7mmX19,1mm).
Beim Rauschverhalten ist sie bis ISO 200 der 7D deutlich überlegen, spätestens ab ISO 400 nicht mehr.
Ein wenig Hintergrundwissen habe ich, doch verstehe nicht alles. Das einfallende Licht, welches auf eine einzelne Fotozelle des Sensors trifft wird mehr oder weniger zurückgeworfen, bzw. auch auf die Nachbarzelle gespiegelt. Die Software muss nun erkennen, welches das orginal Proton ist und welches nicht. So weit so gut (verstanden). Um so größer der Pixelabstand auf dem Sensor um so weniger Grundrauschen. Auch ok.
In den 5 Jahren, die zwischen der MarkII und der 7´ liegt wurde sicher Einiges an Entwicklungsarbeit geleistet.
Wunderschönes Beispiel: gleiches Objektiv an der 1´ und an der 7´ (50mm f1,8) an der 1´ sind die Lansflares unter aller [zensiert], die 7´ hällt sich vornehm zurück. Fazit die 7´ streut einfallendes Licht deutlich weniger Licht vom Sensor wieder zurück.
Welche Vorteile überwiegen, welche Nachteile sind für die Astrofotografie markant: weniger Rauschen bei niedrigen ISO-Werten oder weniger Anfälligkeit für Flares?
Sicher auch ein Argument, welches ich beachten sollte, wenn ich mir Gedanken über ein 1. Teleskops mache.

Wenn ich durchhalte werde ich eh um eine gekühlte Kamera nicht drumherum kommen...

Wehe eine(r) lacht ;-): ich habe mir gerade eine Sternkarte bestellt und mußte ein Tutorial dafür suchen. Hatte ich mal in der Schule, ist aber lange her.
Ja ich wei?: hätte damit anfangen sollen.

Gruß René
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hey René,

die 1er zieht deutlich mehr am Okularauszug wegen des höheren Gewichtes als die 7D .Und siehst selber im Forum, dass keine mit iso 50,100, 200 oder 400 schießen. Standard ist iso 1600, aber 800 und 3200 sind hier auch vertreten.
 
Gibt es in diesem Forum eine Übersicht aller Bilder oder muss ich wirklich bei Unterthemen (bestimmte Sterne/Galaxieen) suchen? Diese Forumssoftware ist mir neu, bzw. gebe die falschen Begriffe in der Sufu ein.
 
Zitat von Vaadwaur:

Yep!
Und gerade diese Art von Bildern ist es, die ich machen will, suche die Herausforderung (meine Planespottingbilder entsprechen auch nicht der Norm. Auf ein Bild habe ich Monate gewartet, trotz Standortvorteil. Na und?).
Den Gürtel des Orions kennt man wohl zur genüge ... . Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi René,

Wehe eine(r) lacht ;-): ich habe mir gerade eine Sternkarte bestellt und mußte ein Tutorial dafür suchen. Hatte ich mal in der Schule, ist aber lange her.
Ja ich wei?: hätte damit anfangen sollen.

warum sollen wir da lachen? Ist doch vernünftig. So ne Karte nimmste in die Hand und übst das Erkennen der einzelnen Sternbilder.

Parallel dazu kannst Dir auch noch eine Planetariumssoftware anschaffen. Stellarium z.B. Damit kannst das Gesichtsfeld für Deine Kamera mit verschiedenen Objektiven simulieren. Dann siehst, für welches Objekt Du welche Brennweite brauchst...

Dein Normalobjektiv ist gut für Übersichtsaufnahmen der Milchstraße, Dein Weitwinkel wäre was für ne Langzeitaufnahme des gesamten Nachthimmels...

Gibt es in diesem Forum eine Übersicht aller Bilder oder muss ich wirklich bei Unterthemen (bestimmte Sterne/Galaxieen) suchen? Diese Forumssoftware ist mir neu, bzw. gebe die falschen Begriffe in der Sufu ein.

ich kämpfe auch ab und an mit der Suchfunktion. Wenn Du Bilder eines bestimmten Objektes suchst, dann gib die Katalognummer (Messiernummer, NGC Nummer ...) oder den Namen des Objektes ein und klicker sowol die "Foto-Galerie", "Astrofotografie" als auch den Unterordner "Deepsky - Galaxien, Sternhaufen, Nebel, etc." bei Astrofotografie an.

Dann wird in diesen 3 Verzeichnissen nach dem Objekt gesucht...

 
Und wenn du dir die Mühe gemacht hättest dir die Daten anzuschauen
dann wüßtest du jetzt dass die Bilder mit ISO200 aufgenommen wurden...
 
Zitat von Olaf_F:
Hallo René,

unsere Sternwarte ist keine 5 km von dir entfernt, da kannst du gerne mal vorbeischauen! Schau mal unter

www.sternwarte-hofheim.de

da findest du Informationen über uns, und auch eine Galerie unserer Astrofotografengruppe.

CS,

Olaf

Ei klar doch, sobald ich wieder einen Samstag frei habe und es wettermäßig passt. Danke für den Link.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Jaha, ich hab´s ja geschnallt, auch wenn es ein wenig länger gedauert hat ;-)
Also war meine Überlegung eine Cam mit weniger Rauschen bei niedrigen ISO-Werten zu verwenden, doch nicht absurd. Die Frage ist: wie weit runter kann ich? Die verwendete Cam ist nicht unbedingt für gutes Rauschverhalten (bei niedrigen ISO) bekannt.
Schau mer mal.
Ich werde wohl erst mal Wissen in der verlinkten Sternwarte sammeln, würde mich wundern wenn dort meine Fragen nicht beantwortet werden (können).

Gruß René
 
Zitat von wurzelwaerk:
Hallo René,
Zitat von ReMue:
...Die Frage ist: wie weit runter kann ich?...
Soweit, wie Deine Monti sauber nachgeführte Bilder hinkriegt bei den dann nötigen Belichtungszeiten.

Na sage/denke ich doch.
Die Frage ist: wieweit ist eine DSLR mit hoher Auflösung gegenüber einer reinen AstroCam vergleichbar. Wo hat welche Cam Vor- und Nachteile?
Normalerweise versucht jeder sein Objektiv/Teleskop zu erwärmen, damit es keine Feuchtigkeit anzieht (Taukappe, Spiegelheizung etc.) Mit einer DSLR ist das eher kontrapoduktiev, der Sensor wird über kurz oder lang warm.

Soweit ich mich durch die Bilder geklickt habe, fand ich noch nicht sooviel mit höherwertigen DSLR-Cams. Hat sicher seinen Grund: vielleicht das bei Langzeitbelichtung(en) der Sensor warm wird und das Bild eventuell verfälscht wird. Eine reine AstroCam (damit habe ich mich auch noch nicht beschäftigt) merzt dieses Problem eventuell aus.

Eine Spiegelreflexkamera haben wohl viele zu hause, doch ich behaupte: nicht jeder kann damit umgehen, kennt die Unterschiede der verschiedenen Kameras.
Nein, ich will nicht provozieren.

Eine 1000€+ Astroausrüstung kann sich über kurz oder lang jeder leisten, doch kann man deswegen damit umgehen? Sicher nicht.

Ich werde versuchen mich in die Hofheim-Gruppe (Sternwarte) einzuklinken. Mein Wissen über die Vor- und Nachteile von Nicht-Einsteiger-DSLRs der Marke Canon ist sicher nicht von Nachteil.
Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie ich mich auf das 1. Treffen freue.

Gestern mal wieder ein auf Timelaps gemacht (in den Sonnenuntergang). Viel Bewegung am Himmel, viele Flugzeuge (Nähe Frankfurt wohl nicht zu vermeiden...). War so gewollt. Kleines Highlight: ich habe zum 2. mal ein IridiumFlare eingefangen. Stolz wie Oskar. Sorry DAS mußte jetzt sein.
http://imageshack.us/photo/my-images/861/stackedimage.jpg/


Gruß René
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Weil eine teure Kamera nicht von Nöten ist.
Die Canon 550D hat denselben Sensor verbaut, wie die 600D, 60D und 7D. Die Vorteile der 7D mit dem deutlich besserem Body, bessere Bedienung (ich finde das Rad rechts vom Display einfach nur Hammer, welches nur die 1 und 2 stelligen haben) und deutlich schnelleren AF braucht man einfach nicht, bzw. sind sogar teilweiße kontraproduktiv (höheres Gewicht).

Der große Unterschied bei den meisten ist, dass sie auch die Kamera auch für die Tageslichtphotographie verwenden kann. Somit hat man direkt 2 Bereiche mit einer Investition abgedeckt.
 
Hallo Rene,

ich könnte mir vorstellen, dass der Grund für die wenigen einstelligen DSLRs im Astrobereich einfach der Preis ist!

Das schlechtere Rauschverhalten der günstigen Eos bekommt man mit genügend langer Belichtungszeit in den Griff, auch die Bildbearbeitung kann nachhelfen.

Durch das Erwärmen des Sensors wird nichts verfälscht, es sei denn, man bügelt dank mangelder EBV reale Strukturen statt Rauscehn weg. :-)

Wer die Kohle für eine einstellige DSLR hat und NUR Astrofotografie betreiben will, der wird sich wohl eine CCD kaufen. Beim passionierten Tageslichtfotografen sieht das womöglich anders aus.

Die Diskussion DSLR-CCD hatten wir hier erst vor kurzem mit teil witzen Statements - es kommt aber immer das selbe raus: wer super Bilder mit der DSLR macht, liebt sie, wer sich ein mal eine CCD leistet gibt sie nicht mehr her (zu 99%).

EineTtaukappe würde ich dir aber doch wärmstens empfehlen!

Der Anschluss an eine Gruppe sit sicher einer der besten Schritte!

LG, Markus

 
Sorry, ich wollte niemanden angreifen, der eine DSLR von Canon im unteren/mitlerem Preissegment hat.

Selbst habe ich mit einer BridgeCam angefangen. Dann (m)eine 1. DSLR: 550D. DIE gegen die erwähnte alte 1D getauscht (ich war mir der Unterschiede wohl bewußt!). Habe sie heute noch, gebe sie nicht mehr her. Ein bischen später kam die 7D.
Jede der beiden Kameras hat bei mir ihre Berechtigung und selten ist nur eine Kamera dabei, wenn ich zum Knipsen gehe. Beide habe Vor- und Nachteile.

Meine Frage ist/war: welche eignet sich besser zum Knipsen im Astrobereich.

Über kurz oder lang werde ich es heraus finden.

Im Moment gucke ich Wetterbericht und in meinen Schicht/Urlaubsplan: wann passt es mit der Sternwarte in Hofheim.
Ich bin schon fast am sabbern, total heiß.

Schon cool, wenn man mit Stellarium beim Startrail-Einfangen Sterne, Sternzeichen/Bilder bestimmen kann.

Gruß René
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hey Renè,

mach halt Vergleichsbilder.
Wer hat schon 3 DLSRs im Hause, um sowas zu testen.
Meine Vermutung:
Low Iso:
1D mk2n, dann 7D und knapp hinter die 550D.
High Iso(1600+):
7D, 550D und am Schluß die 1er.



Mein Bruder hatte selber noch bis vor kurzem eine 1d mk2n. Nachteil ist halt noch die alten NiMH Akkus.

Grüße,

Nicolas
 
ReMue: you say that you are newbie. OK, no one knows evertyhing and we all have started in some way.

just a question - do you know that there are also CCD cameras for astrophotography?

I personally find using DSLR for anything other than startrails/constellation shooting/night sky landscape images or say, very bright DSO (like M45, M42 with large aperture) a "wrong way". There are too many CCD options these days.

Especially if you do not own anything at the moment. I have started directly with mono CCD and I do not regret (as I never owned DSLR before so I had to learn all the tricks from scratch anyway).

If you insist on DSLR then I strongly recommend cooled DSLRs from http://www.centralds.net/en/index.htm

just my 0.02 EURo cents :)

alles Gute!
Pavel
 
Hey Pavel,

of course a camera made for astrophotography is much better than a standard DSLR. A lot of user got allready one. So at the beginng there is no need for a cooled ccd cam.

And I think Renè will first buy a mount with a normal telscope than a cooled ccam. But this depents on his budget.

Ahoj!

Nicolas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben