Okulare für die Planetenbeobachtung. | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Okulare für die Planetenbeobachtung.

Gerd-K

Mitglied
Okulare für die Planetenbeobachtung am 254/3048mm Cassegrain.

Hallo,

Ich suche für meinem 10"/f12 Cassegrain Okulare für die Beobachtung der Planeten.
Meine Okulare der 82° Serie von Explore Scientific sind sehr gut am Nachthimmel, sie zeigen an den Planeten aber Geisterbilder und Reflexe. Diese Reflexe zeigen sie an beiden meiner Teleskope, den 12"/f4 Newton und den 10"/f12 Cassegrain.

Ich dachte an die 18 und 10mm "Baader 1.25" Classic Ortho" Okulare.
Welche Okulare, die gut für die Beobachtung der Planeten geeignet sind gibt es überhaupt auf dem Markt? Wenn ich auf die einschlägigen Seiten der Händler sehe, verliere ich den Überblick.

Vielen Dank für eure Mithilfe
Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:

WOBAFGKMRN

Mitglied
Hallo Gerd,

der 10"/f12 Cassegrain ist ja ein interessantes Teleskop - hatte ich bisher noch gar nicht auf meinem Schirm. Könnte ich mir als Ersatz/Vergrößerung für meinen Mewlon 210 vorstellen. Evtl. magst ja noch ein wenig mehr darüber erzählen :).
Verwende das 32mm Baader Classic Ortho am Bino und bin damit zufrieden. Ist dann halt eher eine moderatere Vergrößerung, bei der das Bild schnell mal scharf erscheint. Im Brennweitenbereich 18mm und 12,5mm habe ich die Genuine Ortho von Baader und die verwende ich sehr gerne. Sehr angenehmer Einblick und tolle Schärfe über das gesamte Bild. Die Classic Ortho sind ja die Nachfolger der Genuine Ortho und dadurch evtl. vergleichbar. Für die Jupiterbeobachtung verwende ich auch gern Plössl von Televue, wobei mir das Einblickverhalten bzw. der Augenabstand der Baader Orthos besser gefällt.
Die Takahashi Abbe Orthos könntest dir auch mal anschauen. Mit denen habe ich leider noch keine Erfahrungen, aber sie werden von Planetenbeobachtern ziemlich gelobt.

LG Michael
 

Andreas_W

Mitglied
Hallo Gerd,

die Classic Orthos sind gut, keine Frage, mir war der Augenabstand bei den 10ern aber zu unbequem (ich beobachte praktisch nur binokular) und durch den geringen Abstand zum Auge beschlugen sie sehr schnell (ein Punkt, der selten beachtet wird, wenn von geringen Augenabständen gesprochen wird). Die 18er sind auf der Achse ebenfalls top und auch ausreichend komfortabel beim Einblick. Beim direkten Vergleich der 10er Orthos mit meinen 10er Delos konnte ich keinen Vorteil in Bezug auf Schärfe und Kontrast für die Orthos sehen. Ich kenne die TV Delite Reihe nicht persönlich, aber was man so lesen kann, sollen die ähnlich gut sein, wie die Delos. Vielleicht eine Option?

Viele Grüße
Andreas
 

Gerd-K

Mitglied
Hallo,

Vielen Dank für die ersten Infos. Es ist mit den Okularen nicht einfach...

der 10"/f12 Cassegrain ist ja ein interessantes Teleskop - hatte ich bisher noch gar nicht auf meinem Schirm. Könnte ich mir als Ersatz/Vergrößerung für meinen Mewlon 210 vorstellen. Evtl. magst ja noch ein wenig mehr darüber erzählen :).

Das meiste über dieses Teleskop habe ich bereits auf meiner Seite beschrieben.
Für mehr Infos kann gerne ein neuer Diskussionsfaden erstellt werden.

Viele Grüße
Gerd
 

eckehardt70

Mitglied
Hallo Gerd,

habe über viele Jahre so einiges an Okularen durchprobiert und bin dann bei den Takahashi LE Okularen gelandet.
Sind teuer und haben mit 52° ein kleines Sichtfeld. Liefern das an Bilddefinition, was ich mir wünsche. Der Einblick ist für mich, als Nichtbrillenträger in Ordnung und das kleine Gesichtsfeld stört am Planeten nicht, es sei denn man steht auf viel Schwarz drumrum.
Mit einem Kasai Plössel habe ich auch gute Erfahrungen am Planeten, kommt aber an das LE nicht ganz ran. Die Weitwinkelokulare sind in diese Liga raus, auch wenn es nur minimalste Unterschiede in der Bilddefinition sind.
Bei 3m Brennweite musst du mit der Okularbrennweite nicht so weit runter, was das Thema Augenabstand etschärft.

Gruß Thomas
 

WOBAFGKMRN

Mitglied
Hallo,

die Takahashi LE wollte ich auch gerade "in die Runde werfen". Ein Paar dieser Okulare sind in 7,5mm Brennweite auf dem Weg zu mir. Im 10mm-Bereich habe ich ein Paar Baader Eudiaskopische Okulare, die vom Augenabstand her das Minimum für mich darstellen (um die 9-10mm, so wie die Takahashi LE mit einer Brennweite von <10mm). Habe auch ein Paar Astro Professional LE 9mm. Die sind vom Augenabstand her noch gemütlicher, aber bei der Schärfe stinken sie gegen die Eudiaskpoischen gnadenlos ab.

LG Michael
 

MikeWölle

Mitglied
Hi, mein Astrokumpel hatte gestern Gelegenheit die Taka Okulare gegen die Ethos an seinem 15" Dobs und an einem 20" DK zu testen. Die Ethos waren besser. Ich bevorzuge auch die Ethos, insbesondere das 13er und das 8er am 24" Dobs.
CS Mike
 

WOBAFGKMRN

Mitglied

eckehardt70

Mitglied
Hallo Mike,

die Ethos Okulare sind sicher geniale Okulare mit rießigen Feld und angenehmen Augenabstand. Das Licht muss aber durch einen ordentlichen Stapel Glas der aus 9 Linsen in 5 Gruppen muss. Beim Tak LE sind es 5 Linsen in 3 Gruppen. Beim letzten Quäntchen Schärfe halte ich das für wichtig.

Gruß Thomas
 

stefand

Mitglied
Hallo Gerd,

ich hatte früher gerne orthoskopische Okulare, aber ganz ehrlich, die sind etwas anstrengend und am Ende konnte ich deren Qualität kaum von der Abbildungseigenschaft eines guten TeleVue Radian oder Delite unterscheiden. Aber das Spechteln mit einem Delite/Radian ist mir weitaus angenehmer. Entspannende 20mm Augenabstand, mehr Gesichtsfeld und eine sehr gute optische Qualität haben die letzten 5% an Kontrastgewinn, welche die puristischen Okulare vielleicht haben, mehr als ausgeglichen. Meine Empfehlung geht daher mehr in Richtung TeleVue Delite - die finde ich klasse!
Die sind nicht ganz preiswert, aber für mich als Anschaffung eine Bank und es gibt sie von 3mm - 18mm in unterschiedlichen Brennweiten.

Falls du nicht soviel ausgeben möchtest sind gebrauchte TeleVue Radians sehr gut. Meine drei habe ich seit langem und behalte sie auch.

Grüße,
Stefan
 

Arno_Imig

Mitglied
Hallo Gerd,
ich geh mal davon aus, dass du Planeten mit Binokularansatz beobachtest ....oder?
Dann schließe ich mich ebenfalls der TAK LE Empfehlung an....;)
Diese sind nach vielen Tests aus meiner Sicht die besten
Planetenokulare + gutem Einblickverhalten (ohne Brille) - gerade auch mit Bino.

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CS
Arno
 

wibott

Mitglied
Hallo Gerd,
ich geh mal davon aus, dass du Planeten mit Binokularansatz beobachtest ....oder?
Dann schließe ich mich ebenfalls der TAK LE Empfehlung an....;)
Diese sind nach vielen Tests aus meiner Sicht die besten
Planetenokulare + gutem Einblickverhalten (ohne Brille) - gerade auch mit Bino.

Den Anhang 171343 betrachten

CS
Arno
apropos... gibt es eigentlich keine Binoansätze für 2" Okulare? kann man die technisch nicht herstellen?
 

Fensterrollo

Mitglied
Hallo Gerd,

ich benutze für die Planetenbeobachtung sehr gerne Pentax Okulare. Ich hatte vorher einen Mix aus Antares Ortho und Antares Ultraplössl. Die beiden sind oder waren baugleich mit den Baader Orthos bzw. Eudiaskopic. Bis auf das 5mm Antares Ultraplössl sind alle weg.
Die Pentaxe stehen denen in Schärfe und Kontrast in nix nach und haben ein erheblich bequemeren Einblick mit größerem Gesichtsfeld (u.a.für Dobson).
Mein Tip, besonders auch für Bino, sind die Pentax XF mit 12 und 8,5mm Brennweite. Dieses Jahr am Mars und Jupiter mal vom Süden Frankreichs bei quasi stehenden seeing einfach top.

Vg Oliver
 

Gerd-K

Mitglied
Hallo,

ich geh mal davon aus, dass du Planeten mit Binokularansatz beobachtest ....oder?

Nein, ich beobachte monocular und möchte das auch so beibehalten.
Die Ethos und Delos und ähnliche sind sicher gute Okulare, sie schießen aber deutlich über das Ziel hinaus. Mit den Explore Scientific Okularen habe ich schon einen Satz Weitwinkelokulare, einen zweiten Satz Weitwinkelokulare schaffe ich mir nicht an.

Bis die Saison für Planeten im Jahr 2021 wieder losgeht, habe ich noch viel Zeit mir zu überlegen, welche Okulare ich mir anschaffe.

Viele Grüße
Gerd
 

Wombat1964

Mitglied
Ich habe mir jetzt eben mal das Baader Ortho Dreierset bestellt. Mal schauen. Möchte damit Planeten gucken mit dem Denkar AE-61, Vixen 102 SP usw. und auch mal mit dem LX200.... Ein Televue oder ein großes Baader sieht irgendwie blöde aus auf dem kleinen Refaktor... irgendwie muss es auch bei allem Respekt vor der Leistungsfähigkeit moderner Okualare irgendwie epochemäßig und technisch zueinander passen.

Guido
WOMBAT
 

blindqvist

Mitglied
Guten Abend Gerd. Die Baader Orthos sind sicherlich eine feine Sache, keine Frage. Ich kenne nur die Genuine Orthos. Bedenkenlos empfehlen kann ich dir die Baader Morpheus'e. Detailreich, sehr guter Augenabstand und preislich angemessen. Kein großer Unterschied zu einem Delos, das ich im Nachhinein verkauft hatte. Gut, das Delos ist natürlich noch etwas besser verarbeitet. Es kommt halt immer drauf an was du wirklich willst in Bezug auf Preisklasse, Augenabstand, Glasfläche und natürlich dein eigener Geschmack ("Ego"). Gruß, Bengt
 

Kay

Mitglied
Vergesst nicht, dass jedes Auge anders sieht! Das merke ich selbst an meinen beiden :-(
Schon deshalb sind Augenabstand, mögliche Verwendung für's Bino usw. sehr individudel zu sehen.
Eine automatische Nachführung bzw. Plattform, die Austrittspupille in Bezug zur Vergrößerung usw. sind alle relevant.
Sehen ist eine Gesamtleistung des Körpers.
Trotzdem auch von meiner Seite danke für die vielen Anregungen!
 

wibott

Mitglied
oh ja das stimmt wohl... habe einiges ausprobiert und am Bino scheitern schon etliche WW-Okulare alleine an deren Korpulenz. Die Nagler Typ 6 sind diejenigen wo ich meine Nase noch bequem dazwischen bekomme mit meinem Augenabstand von nur ca. 60mm. Inzwischen bin ich richtig angetan von diesen Okularen.
 

arago

Mitglied
Hallo Freunde

Sieh an, sieh an, da sind die vielfach so hoch gelobten 82°-ES-Okulare dann doch nicht so perfekt.
Nun, bei 3 Meter Brennweite sollte es nicht all zu schwer fallen gute Okulare zu finden denn die Planeten werden hier in der Bildebene schon recht groß wiedergegeben.
Dazu ein Paar Vergleichswerte:

Der Jupiter wird bei einer Größe von 48 Bogensekunden mit

- 5 Meter Brennweite 1,14 mm
- 3 Meter - 0,68 mm
- 1,2 Meter - 0,27 mm

groß in der Bildebene dargestellt.

Es sollte wohl einleuchten, daß ein Okular mit vergleichsweise langer Brennweite einfacher feinste Details aus einem 1,13 mm großen Jupiter "herauslesen" kann als ein Kurzbrennweitiges aus einem gerade mal 0,27 mm kleinem Pünktchen. Damit Ihr auch begreift wovon ich rede. Haltet mal euch vor Augen wie groß oder besser gesagt wie fein die feinsten Details im Primärfokus tatsächlich sind wenn wir etwa 1% vom Jupiterdurchmesser (0,48") auflösen wollen.
Das langbrennweitige Okular muß hier 0,014 mm auflösen. Alleine das ist schon schwer denn das ist in etwa 1/3 vom Durchmesser eines Haares. Zum Vergleich: das kurzbrennweitige Okular muß Feinheiten in der winzigen Größe von 0,0027mm auflösen.
Nun ich sage nicht, daß das für ein kurzbrennweitiges Okular unmöglich ist aber man sollte sich vor Augen führen das hier "die Kirschen deutlich höher hängen".
Es wundert mich daher nicht, daß unser Freund mit dem langbrennweitigen Cassegrain im Hochvergrößerungsbereich bessere Ergebnisse erzielt als mit den schnellen Newton auch wenn der weniger Obstruktion aufweist.
Bei der langen Teleskopbrennweite ist die Qualität der Okulare weit weniger kritisch als bei der ultra kurzen Brennweite. Bei F20 genügt da bei fast schon ein einfacher "Flaschenboden". Hier kann ein primitiver 3-Linser selbst bei einer Feldblende von 70 mm noch nadelfeine Sterne am Feldrand zeigen! Macht bei einem Öffnungsverhältnis von 1:4 die Okularqualität 80% der Abbildungsgüte aus so sind es bei F12 50% und bei F20 nur noch 20%!
Es sollten also für F12 reichlich Okulare im Brennweitenbereich 8-18 mm zu finden sein die den Ansprüchen genügen.

Bei F20 und 5Meter Brennweite verwende ich folgende Okulare:

Am Großfeldbino

-32er Plössel, 50°, 156 (*219) fach bei schlechtem Seeing, problematischer Einblick
-27er EF-Flatfield, 60°, 185 (*259) fach Standardvergrößerung
-24er Panoptik, 68°, 208 (*292) fach, hervorragendes Okular!
-23er Axiom / Japan 70°, 217 (*304) fach
-20er Zeiss, Mikroskop-Okular 250 (*350) fach
-19er Panoptik, 68°, 263 (*368) fach, Höchstvergrößerung am Planeten
-18er Classic Ortho 52°, reale Brennweite 19 mm! 263 (*368) fach unbequemer Einblick

*Anmerkung: Am Bino wird die Vergrößerung um etwa dem Faktor 1,4 größer wahr genommen, daher die Korrekturwerte!

Monokular kommen zusätzlich weitere Brennweiten zum Einsatz wenn ein größeres Feld oder mehr Helligkeit wie beispielsweise an Uranus und Neptun gefordert wird:

- 30er 3"-100°-Okular 167 fach Mindestvergrößerung am Planeten! Bei F20 ein hervorragendes Planetenokular!
- 23er Luminos, 82°, 217 fach
- 21er Ethos, 238 fach
- 19er Luminos, 82°, 263 fach, Standardvergrößerung
- 17er Ethos, 294 fach
- 16er Nagler, 312 fach
- 15er Axiom / Japan, 70°, 333 fach
- 13er Ethos, 385 fach, Maximalvergrößerung am Planeten. Jupiter kommt hier in der Wahrnehmung so groß rüber wie eine 2€-Münze aus 25-30 cm Entfernung betrachtet!
- 9er Nagler, 556 fach Maximalvergrößerung am Doppelstern.

Wie man sieht, ein sehr fein abgestuftes Sammelsurium mit dem ich die Vergrößerung für jede Art von Seeing optimal einstellen kann. Bei einer F4-Optik fallen die Abstufungen deutlich grober aus. Jedes dieser Okulare erfüllt seinen ganz speziellen Zweck.

Die RKE-Okulare bilden hier auch hervorragend ab zeigten aber im direkten Vergleich mit den obrigen Okularen keinerlei Vorteil in Sachen Kontrast und Schärfe daher habe ich sie verkauft. Das kleine 45°-"Klorollenfeld" wollte ich mir nicht antun.

Auch das 18 mm Classic Ortho bildet gut ab zeigt aber keinerlei Vorteile gegenüber dem 19er Panoptik.
Wollte man hier mehr Kontrast und Schärfe erkennen so muß man hier schon einen ganzen Sack Erbsen zählen. Ich mag die Dinger nicht. Der Einblick ist mir hier zu unbequem.

Die Takahashi Le habe ich, aber bei kürzeren Brennweiten, auch im Gebrauch. An sich ist hier die Abbildung hervorragend aber ich habe damit am Bino sowohl beim 5er wie auch beim 7,5er Doppelbilder was ich mit den anderen Okularen nicht habe. Außerdem ist mir bei den Dingern die Vergütung mit der Zeit fleckig geworden. Da habe ich nun immer die "Elefanten" mit im Bild. Ein Problem was ich sonst bei keinem anderen Okular in der Form so habe und das sind immerhin so an die 50 Stück!

Sorry, Leute, der Rundumschlag ist wohl länger geworden als ich wollte aber der Zusammenhang sollte doch schon gewahrt bleiben. Seht es mir bitte nach.

Frohe Weihnachten noch!

Peter
 
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blindqvist

Mitglied
Guten Morgen. Da Gerd ja schon geschrieben hatte, dass Ethos'e und Delos'e über sein Ziel hinausschießen, entfallen auch alle weiteren Okulare in dieser Preisklasse. Gruß Bengt
 
Bei der langen Teleskopbrennweite ist die Qualität der Okulare weit weniger kritisch als bei der ultra kurzen Brennweite.

Hallo,

wie ist es dann zu erklären, dass mein Leica-Zoomokular am Apo mit 952mm Brennweite locker mit meinen besten Festbrennweiten (Pentax XL und XW) mithält, aber am C11 mit 2800mm Brennweite im Vergleich zu den Okular-Festbrennweiten ein Totalversager ist?

VG
Günter
 

Foxi

Mitglied
Was ist eigentlich mit diesen Okularen? 70 Grad Gesichtsfeld und Kamerafähig....

 

Pitufito

Mitglied
Hallo,

Planeten Okulare sind auch noch ein offenes Thema bei mir, habe sehr viel gutes gelesen von den Baadern Classic Orthos. Und hatte sie fast bestellt. Fast...
Was ich gerne mal hier ansprechen würde sind die Masuyama Okulare, die anscheinend fast gleich zu den Baader sind. Die sitzen noch auf meiner Comparativ Liste. Die haben anscheinend eine kleinere Feldblende gegenüber den Baadern. Was ich in dieser Categorie als Vorteil sehe.
Ganz oben auf meiner Liste sitzen dann die Takahashi Abbe Ortho, die sind besser als die Taka LE, das ist schon bekannt. Und speziell beim Cassegrain würde ich die Taka Abbe Orthos dann nehmen.
Und diese empfehle ich hier, die kommen bei mir im Frühjahr dann an.

Mit einem Gruß,
CS, Martin
 

marcus_z

Mitglied
Hallo zusammen!
Zu den Takahashi LE: Hier werden bei unterschiedlichen Brennweiten unterschiedliche Designs verwendet. Die LE2,8 und 3,6 sind anders aufgebaut als die LE5 und LE7,5. Die LE12,5 bis LE30 haben wieder ein anderes Design. Und beim LE10 bin ich mir nicht sicher ob es nicht auch wieder ein weiteres Design hat. Alle sind sehr gut gelungen, haben aber unterschiedliche Eigenschaften, die man auch sieht. Somit kann man keinen pauschalen Vergleich der Abbe und LE machen, sondern muss sich jeweils auf die Brennweite beziehen.
 
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