Omegon Pro APO AP 85/510 Triplet ED FCD-100

Grimmste

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich überlege, mir den Omegon Pro APO AP 85/510 Triplet ED FCD-100 zuzulegen und wollte mal nach euren Erfahrungen fragen. Hat jemand dieses Teleskop bereits im Einsatz und vielleicht sogar Bilder damit gemacht?

Ich bin auf der Suche nach einem zuverlässigen & einfach zu bedienenden Setup für Deep-Sky-Fotografie, insbesondere für Galaxien & Nebel. Dabei ist mir wichtig, dass ich nicht ständig kollimieren oder justieren muss, weshalb ich mich gegen einen Newton entschieden habe.

📌 Mein aktuelles Equipment:

Montierung: Sky-Watcher EQ-AL55i Pro SynScan WiFi (10 kg Traglast)

Kameras: Canon EOS 60Da & EOS 5D Mark III

Objektive: Canon EF 135mm f/2.0L, EF 70-200mm f/4 IS, EF 24-105mm f/4

Stromversorgung: Anker SOLIX C300 + Anker 737 Powerbank

Bisherige Ziele: M31, M33, M45, M51, Orion-Nebel, Herz- & Seelennebel

📌 Fragen an euch:

1️⃣ Passt der Omegon Pro APO AP 85/510 gut zu meinem Setup oder würdet ihr eine Alternative empfehlen?

2️⃣ Hat jemand Erfahrungen mit der Bildqualität – insbesondere in Kombination mit einer DSLR?

3️⃣ Ist ein 0,92x Reducer/Flattener wirklich notwendig oder reicht es ohne?

4️⃣ Hat jemand Beispielbilder mit diesem Teleskop?

Ich freue mich über jede Meinung, Tipps oder eigene Erfahrungen! 😊

Danke im Voraus & Clear Skies!
 
Hallo Grimmste

Ich bin etwa mit der selben Brennweite unterwegs und denke das die 500mm eine gute Ergänzung sind. Zu dem Apo von Omegon kann ich leider nichts sagen, da keine Erfahrung. Vielleicht können andere dazu mehr beitragen. Aber für Galaxien sind die 500mm Brennweite schon etwas wenig. Außer für die Kandidaten die du schon selber abgelichtet hast, geht das noch. Deine Montierung gibt da die Größe vor. Eventuell würde noch ein Skywatcher 130pds mit etwas mehr Brennweite Sinn ergeben. Aber wenn du keinen Newton möchtest, wird es wohl knapp mit den Galaxien.

Gruß Alex
 
Danke für die Antwort, ich denke daran meine Eos 60da anzuschließen mit dem Crop Faktor 1.6 komm ich schon ordentlich weit...
Welches Teleskop nutzt du?
 
Moin,

Ich nutze einen TS Apo mit 500mm Brennweite. Mit deiner EOS im APS-C Format kommst du schon weiter ran als mit einer Vollformat Kamera. Auf Astronomy Tools kannst du dir mal den Abbildungsmasstab verschiedener Sensoren und Brennweiten anschauen und ein wenig herum probieren.

Gruß Alex
 
Hallo Grimmste,

ich verstehe gar nicht, das eine gewissen Anzahl hier nicht mal ihren Vornamen nennen wollen?
Ist denn das so schlimm???

Ich fotografiere auch mit einer Canon EOS (vom Typ 600 +700 - also Crop Faktor 1,6)
Ich habe zwar nicht den von dir ausgewählten APO 85/510 aber wenn ein 0,92x Reducer/Flattener
mit im Angebot ist (also zusätzlich zu kaufen ist) ist das Bild nicht so plan wie es wünschenswert wäre,
inbesondere wenn du das Kleinbildformat nutzt ( EOS 5D Mark III)
Beim kleineren Format mag es vielleicht noch halbwegs gehen, aber auch da wirst du leicht
verzogene Sterne haben (kommt auf die Vergrößerung an wenn du die Ecken betrachtest).

Andererseits muß man ja nicht immer das volle Bild nutzen (so mach ich es) und nehme nur den
zentralen Bereich wo die Sterne optisch punktförmig abgebidet sein müssen.
Wenn das nicht mal der Fall ist - ist die Optik sowieso Schrott.

Nun kommt es auf das Bildfeld an, das du benötigst. Siehe Link von Alex. Astronomy Tools

Wenn du jetzt oder später mehr fotografieren möchtest- wäre die Anschaffung eines speziellen Fotorefraktors (Flafield-APO)
mit eingebautem Flattner (also 5 ...6 Linser ) überlegenswert. z.B. die Askar PHQ Serie

Beispiel: Teleskop-Express: Askar 65PHQ 65 mm f/6,4 5 Element Flatfield APO Astrograph-AS65PHQ
Auch kleine Öffnungen bieten eine sehr gute plane Abbildung.
und der Kleine Askar 65PHQ passt auch noch auf deine vorhandene Montierung.

Gruß und CS
Dieter
 
Danke für die Antwort, ich denke daran meine Eos 60da anzuschließen mit dem Crop Faktor 1.6 komm ich schon ordentlich weit...

Vergiss den Crop Faktor, der ist für die Auflösung völlig irrelevant.
Das Auflösungsvermögen hat nichts mit der Sensorgröße zu tun, sondern mit der Pixelgröße.
Genauer gesagt der Pixelgröße und der Brennweite, daraus ergibt sich dann der Abbildungsmaßstab /Pixel und der ist das Entscheidende.

EOS 60Da
Pixelgröße ………..4,29µm
Abbildungsmaßstab /Pixel bei 510mmBrennweite ……………..1,7“/ Pixel.

EOS 5D Mark III

Pixelgröße ………..6,22µm
Abbildungsmaßstab /Pixel bei 510mmBrennweite ……………..2,51“/ Pixel.

Die Vollformat hat zwar ein um Faktor 1,47 geringeres Auflösungsvermögen aber das liegt nicht an der Sensor sondern an der Pixelgröße.

Zum Vergleich die Vollformat DSLR

Sony Alpha 7R V

Pixelgröße ………..3,76µm
Abbildungsmaßstab /Pixel bei 510mmBrennweite ……………..1,52“/ Pixel.

Die Detailsauflösung bei gleicher Brennweite mit der Vollformat Sony Alpha 7R V ist also besser als mit der APS-C EOS 60Da.

Passt der Omegon Pro APO AP 85/510 gut zu meinem Setup oder würdet ihr eine Alternative empfehlen?

Anzustreben wäre das sich 2x2 Pixel auf die Größe der Sternabbildung verteilen.
Es gibt 2 Möglichkeiten welche die Größe der Sternabbildung bestimmen können.
Das Beugungsscheibchen oder das FWHM (Seeing).
Es zählt das was größer ist.

Das BS hat bei 85mm Öffnung einen Durchmesser im Winkelmaß von 3,24“.
Oft wird das FWHM kleiner sein so das dann das BS die Größe der Sternabbildung bestimmt.

Das BS hat bei F6 einen Durchmesser im Längenmaß von 8µm.
Die 4,29µ Pixel der EOS 60Da passen da also für die 2x2 Pixel Bedingung schon ganz gut.
Die 6,22µm Pixel der EOS 5D Mark III sind etwas zu groß, du verschenkst Detailauflösung aber du bekommst mehr Licht / Pixel und damit kürzere Belichtungszeiten.

Das passende FWHM für die 2 Pixel Bedingung ergibt sich aus dem oben genannten Abbildungsmaßstab /Pixel.

EOS 60Da
1,7“x2 = passendes FWHM 3,4“
EOS 5D Mark III
2,51“ x 2 = passendes FWHM 5,02“

Ist ein 0,92x Reducer/Flattener wirklich notwendig oder reicht es ohne?

Ein Reducer ist in Anbetracht der eh schon etwas zu großen Pixel für die originalen 510mm Brennweite nicht zu empfehlen.
Einen Flattener benötigst du aber zwingend.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Leider gibt es aber auch Reducer welche das Beugungsscheibchen nicht verkleinern, da werden die Sterne nicht um den Reducerfaktor kleiner aber deren Abstand schon. Man hat dann mehr Feld sonst eher weniger Auflösung

Gruß Frank
 
Hallo Frank,

sprechen wir hier mal lieber von der Größe der Sternabbildung bzw. von der Spotgröße.
Ja das kann durchaus sein das der Spot mit Reducer nicht kleiner ist als mit Flattener und das dieser dann auch größer als das Beugungsscheibchen ist und damit dann die Größe des Spots die Größe der Sternabbildung bestimmt.

Was aber nicht stimmt ist das die Größe des BS trotz Reduktionsfaktor unverändert bleibt.
Die Größe des BS im Längenmaß ist ausschließlich von der Öffnungszahl abhängig und wenn man von zb. F6,8 mit 0,8 Reducer auf F5,44 geht dann verkleinert sich das BS natürlich auch dementsprechend.

Nur bei der Sportgröße kann das bei schlechten Reducern in der Tat auch anders sein.
Ein Negativbeispiel wären zb. die Reducer zum Askar 103.


RMS Spotradius mit
Flattener ………….4,6µm
0,8X Reducer …….4,9µm
0,6X Reducer……..5,78µm

Radius des BS bei
originalen F6,8 (Flattener)…….4,56µm
0,8X Reducer = F 5,44………...3,65µm
0,6X Reducer = F 4,08………...2,74µm.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

nach gefühlten unzähligen Stunden habe ich mir nun das Zenithstar 81 WIFD, FLAT 6AIII (0.8x Reducer), M48 T-mount for Canon EOS, WO Camera Angle Rotator und das Guidescope UniGuide 50mm Red bestellt. Nun erstmal wieder sparren und damit spass haben. Hat jemand von Euch Erfahrung mit dem Zenithstar 81? Gruß Stefan
 
Hallo zusammen,

nach gefühlten unzähligen Stunden habe ich mir nun das Zenithstar 81 WIFD, FLAT 6AIII (0.8x Reducer), M48 T-mount for Canon EOS, WO Camera Angle Rotator und das Guidescope UniGuide 50mm Red bestellt. Nun erstmal wieder sparren und damit spass haben. Hat jemand von Euch Erfahrung mit dem Zenithstar 81? Gruß Stefan

Es ist mir unverständlich warum jemand gerade für Foto ein überteuertes FPL53 Doublet mit weniger Öffnung einem größeren und vergleichsweise preisgünstigem FCD100 Triplet welches eine deutlich bessre Farbkorrektur aufweist vorzieht.

Auch mit dem William Doublet kann man natürlich fotografieren und mit entsprechend Bildbearbeitung wird man auch dessen Restfarbfehler kaschieren können aber das Peis / Leistungsverhältnis ist hier bei William trotzdem miserabel.
Du bekommst exakt die gleiche Optik mit TS Aufkleber bedeutend günstiger.


Die Wahl wäre also das TS SD80 FPL53 Doublet für günstige 699 oder das Omegon Pro AP 85/510 FCD100 Triplet mit besserer Farbkorrektur und etwas mehr Öffnung für 949.

Grüße Gerd
 
Gerd, deine Antwort klingt ziemlich von oben herab – als ob jeder, der sich nicht für deine favorisierte Lösung entscheidet, keine Ahnung hätte. Ich habe mich bewusst für das William Optics ZenithStar 81 WIFD entschieden, und das aus guten Gründen:

Mechanische Qualität & Verarbeitung – Der ZenithStar 81 hat einen präzisen, belastbaren 2,5” R&P-Auszug, der stabil bleibt und keine Verkippungen erzeugt. Bei TS gibt es in der Vergangenheit immer wieder Berichte über nachlassende Justage oder schwache Okularauszüge.

Optimierung für Astrofotografie – Der Field Rotator & DSLR-Adapter sind Gold wert. Ich muss nicht erst mit Adaptern herumhantieren oder nachträglich Zubehör kaufen, um mein Setup optimal anzupassen.

Farbreinheit in der Praxis – Klar, ein Triplet wie das Omegon 85/510 hat theoretisch die bessere Farbkorrektur. Aber in der Praxis? Mit modernen Filtern und Bildbearbeitung ist der Unterschied minimal. Ich bekomme dafür ein leichteres, schneller auskühlendes Setup, das keine ständige Nachjustierung erfordert.

Langfristige Qualität – William Optics liefert konstant hohe Qualität, während bei TS die Fertigungsstreuung berüchtigt ist. Ein “günstigeres Äquivalent” ist nicht automatisch besser, wenn es an entscheidenden Stellen spart.

Dass du das Preis-Leistungs-Verhältnis des ZenithStar 81 für “miserabel” hältst, ist deine Meinung – meine Überlegung zeigt, dass es mechanisch und optisch ein Top-Teleskop ist, das sich in der Astrofotografie bewährt. Vielleicht solltest du akzeptieren, dass nicht jeder nach der billigsten Lösung sucht, sondern ein durchdachtes, zuverlässiges Setup haben will.

Gruß Stefan
 
Die Wahl wäre also das TS SD80 FPL53 Doublet für günstige 699 oder das Omegon Pro AP 85/510 FCD100 Triplet mit besserer Farbkorrektur und etwas mehr Öffnung für 949.

Grüße Gerd
Hallo Gerd

In der Theorie der Theorie hast du ja recht, aber du hast ja nichtmal die Diagramme zur Verfügung welche für das Design berechnet sind. Du kannst dir das auf den Seiten von Sharpstar ansehen das noch nicht mal die tripletapos mit eigens gerechnetem Flatner funktionieren wie man es von einem Apo erwartet, was du denkst das mir 3 Linsen besser korigierbar ist schaffen die nicht mal mit 5 oder 6.
Die Frage zu praktischen Ergebnissen ist verständlich.

Nur mal so der dünnere hat schlechtere Auflösung , das könnte den Fehler in großen Pixeln verstecken, was zählt ist das Ergebniss

Gruß Frank
 
Gerd, deine Antwort klingt ziemlich von oben herab – als ob jeder, der sich nicht für deine favorisierte Lösung entscheidet, keine Ahnung hätte. Ich habe mich bewusst für das William Optics ZenithStar 81 WIFD entschieden, und das aus guten Gründen:

Mechanische Qualität & Verarbeitung – Der ZenithStar 81 hat einen präzisen, belastbaren 2,5” R&P-Auszug, der stabil bleibt und keine Verkippungen erzeugt. Bei TS gibt es in der Vergangenheit immer wieder Berichte über nachlassende Justage oder schwache Okularauszüge.

Optimierung für Astrofotografie – Der Field Rotator & DSLR-Adapter sind Gold wert. Ich muss nicht erst mit Adaptern herumhantieren oder nachträglich Zubehör kaufen, um mein Setup optimal anzupassen.

Farbreinheit in der Praxis – Klar, ein Triplet wie das Omegon 85/510 hat theoretisch die bessere Farbkorrektur. Aber in der Praxis? Mit modernen Filtern und Bildbearbeitung ist der Unterschied minimal. Ich bekomme dafür ein leichteres, schneller auskühlendes Setup, das keine ständige Nachjustierung erfordert.

Langfristige Qualität – William Optics liefert konstant hohe Qualität, während bei TS die Fertigungsstreuung berüchtigt ist. Ein “günstigeres Äquivalent” ist nicht automatisch besser, wenn es an entscheidenden Stellen spart.

Dass du das Preis-Leistungs-Verhältnis des ZenithStar 81 für “miserabel” hältst, ist deine Meinung – meine Überlegung zeigt, dass es mechanisch und optisch ein Top-Teleskop ist, das sich in der Astrofotografie bewährt. Vielleicht solltest du akzeptieren, dass nicht jeder nach der billigsten Lösung sucht, sondern ein durchdachtes, zuverlässiges Setup haben will.

Gruß Stefan
Hallo Stefan,
ich habe hier nur gelegentlich mitgelesen, aber bei deinem letzten Post bin ich stutzig geworden. Du wirfst Herrn Dühring (einem absoluten Optik Experten), der sich die Mühe gemacht hat auf deine Anfrage hin beratend zu schreiben, eine von oben herab Art vor, weil er deine Entscheidung nicht nachvollziehen kann und sich sogar hierzu noch die Mühe macht die Kritik zu hinterlegen?? Ggf. solltest du darüber nachdenken, ob das nicht von oben herab ist.
Ich werde deine Entscheidung nicht Bewerten, da ich sehe, wie empfindlich dich das trifft, rate dir aber das WO auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Serienstreuung bei WO ist nämlich leider auch nicht wirklich berühmt für Konstanz. Ein guter Bekannter hat seine brandneue 91 Cat WIFD gerade nach 6 Wochen "Wartung" wiederbekommen, weil die Optik vollkommen unbrauchbar war...und hier sprechen wir von einem Teleskop der gehobeneren Klasse.
Ich hoffe in jedem Fall du hast viel Freude mit deinem neuen Equipment.
CS Ben
 
Mechanische Qualität & Verarbeitung – Der ZenithStar 81 hat einen präzisen, belastbaren 2,5” R&P-Auszug, der stabil bleibt und keine Verkippungen erzeugt. Bei TS gibt es in der Vergangenheit immer wieder Berichte über nachlassende Justage oder schwache Okularauszüge.

Der TS SD80 und der William ZenithStar 81 sind exakt die gleichen Teleskope und kommen aus der gleichen Fabrik mit der gleichen Fertigungsqualität und sie haben beide genau den gleichen 2,5” R&P-Auszug mit genau der gleichen Qualität.

Wenn du auf das Marketing von William reinfällst und denkst das da irgendetwas anders ist nur weil dort die Rohrschellen Gold lackiert wurden und das gute Stück wesentlich teurer verkauft wird dann täuscht du dich.

Optimierung für Astrofotografie – Der Field Rotator & DSLR-Adapter sind Gold wert. Ich muss nicht erst mit Adaptern herumhantieren oder nachträglich Zubehör kaufen, um mein Setup optimal anzupassen.

Ja der Rotator scheint tatsächlich etwas Eigenes von William aber den gibt es auch einzeln und er kann natürlich auch am TS verwendet werden.

Langfristige Qualität – William Optics liefert konstant hohe Qualität, während bei TS die Fertigungsstreuung berüchtigt ist. Ein “günstigeres Äquivalent” ist nicht automatisch besser, wenn es an entscheidenden Stellen spart.

Dass du das Preis-Leistungs-Verhältnis des ZenithStar 81 für “miserabel” hältst, ist deine Meinung – meine Überlegung zeigt, dass es mechanisch und optisch ein Top-Teleskop ist, das sich in der Astrofotografie bewährt. Vielleicht solltest du akzeptieren, dass nicht jeder nach der billigsten Lösung sucht, sondern ein durchdachtes, zuverlässiges Setup haben will.

Beide sind wie gesagt absolut identisch auch Qualitativ, sie kommen vom gleichen Band.
Und selbstverständlich sind beide gleichermaßen gut für Astrofotografie geeignet.
William lässt lediglich einen Rotator extra fertigen aber der passt natürlich auch an den TS.

Grüßen Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Stefan,

hab mir auch gerade die Diskussion einverleibt und muß hier dem Gerd Düring irgendwie schon auch beipflichten ohne deine Entscheidung zu demontieren.
Du sprachst davon erst mal wieder zu sparen um Spaß zu haben und gibst geschätzt €500.- mehr für eine bisschen Bling Bling und der Hoffnung einer besseren Qualitätssicherung aus weil es William Optics heißt.
Auch ich habe vor rund zwei Jahren mir einen kleinen WO APO (3-Linser) geleistet und bin bis heute damit nicht wirklich zufrieden. Weder die mechanische noch die optische Justage waren auf Achse. Und das nach einem Austausch, da der erste Versuch noch schlechter war.
Ich drücke dir aber die Daumen das alles passt und viel Spaß damit. Den Optikexperten darf man gern ein wenig mehr vertrauen schenken, wenn sie beratend ihre Meinung abgeben.

CS,
Franz
 
Hallo Frank,

In der Theorie der Theorie hast du ja recht, aber du hast ja nichtmal die Diagramme zur Verfügung welche für das Design berechnet sind.

ich kenne die Gläser im SD80 und kann daher dessen Farbkorrektur ganz gut beurteilen und ich kann mir natürlich auch selber ein 85F6 FCD100 Triplet rechnen um es mal mit dem 80F7 Doublet zu vergleichen.
Von daher denke ich schon ganz gut einschätzen können wie beide im Vergleich abschneiden.

Du kannst dir das auf den Seiten von Sharpstar ansehen das noch nicht mal die tripletapos mit eigens gerechnetem Flatner funktionieren wie man es von einem Apo erwartet, was du denkst das mir 3 Linsen besser korigierbar ist schaffen die nicht mal mit 5 oder 6.

Sharpstar verwendet zb. beim 76EDPH kein hochwertiges FCD100 aus Japan sondern vermutlich günstiges FK61 aus China.
Die Farbkorrektur des vorderen Triplets ist hier daher deutlich schlechter und der hinten liegende Reducer ist separat gerechnet so dass es kein echter 6 Linser ist sondern ein 76F5,5 FK61 Triplet mit 0,82x Reducer.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

jetzt muss ich doch noch mal etwas nachschieben.
Ich war von dem bisherigen Zenitstar 81 der baugleich mit dem TS SD80 ist ausgegangen.


Einen an beide Teleskope passender Rotator gibt es extra.


Der Stefan hat aber wohl den neuen Zenitstar 81 WIFD bestellt der erst in kürze verfügbar sein wird.
Den hatte ich nicht auf dem Schirm.


Die Optik ist nach wie vor dieselbe wie im TS SD80 aber die Mechanik ist hier natürlich völlig anders.
Von daher muss ich meine Aussage bezüglich Mechanik für den WIFD natürlich korrigieren.

Ja der Zenitstar 81 im neuen WIDF Gewand sieht erst mal gut aus und die Werbung bezüglich der neuen Fokussierung von WO ist sehr Vollmundig.
Klar es ist Hobby und wem das gefällt und wer immerhin fast das Doppelte gegenüber dem TS SD80 für das gleiche Doublet im neuen Gewand ausgeben möchte kann das natürlich tun.

Angesichts der vollmundigen Versprechungen bezüglich der neuen Fokussierung wird sich erst noch zeigen müssen wie sauber und geschmeidig diese Fokussierung so läuft.
Und neben den beworbenen Vorteilen sollte man die Nachteile nicht vergessen.
Der verfügbare Weg zum Fokussieren ist sehr kurz.
Beim Zenitstar 81 WIFD finde ich zwar keine Angabe aber beim RedCat91 WIFD sind es lediglich 36mm.
Es ist anzunehmen das es beim Zenitstar 81 WIFD ähnlich ist.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,
am Mittwoch wir mein Zenitstar 81 WIFD geliefert bestellt direkt bei WO geliefert aus Taiwan.
Wenn ich euch im Detail etwas zeigen kann das Euch interessiert, dann sagt gerne bescheid. Wie gesagt bin Anfänger habe ein paar brauchbare Bilder von den Klassikern am Himmel mit meinem EF400mm mit und ohne 1,4 converter mit der 60da oder 5Dmark 3 gemacht. Meine Reise in das Thema beginnt quasi erst jetzt.
Gruß Stefan
 
Der verfügbare Weg zum Fokussieren ist sehr kurz.
Beim Zenitstar 81 WIFD finde ich zwar keine Angabe aber beim RedCat91 WIFD sind es lediglich 36mm.
Es ist anzunehmen das es beim Zenitstar 81 WIFD ähnlich ist.

Hallo

Das ist unwichtig, es muss passen.
Problem ist DSLR mit Adapter 55mm und Astrokamere 12mm Backfocus passt nicht in 36mm.
Es ist zu hoffen das es genug Backfokus für DSLR hat und der Rest muss mit Abstandsring angepasst werden.

Gruß Frank
 
Hallo Frank,

davon das es in der vorgesehenen Konfiguration mit dem dafür vorgesehenen Reducer passt ist natürlich auszugehen.
Wäre ja schlimm, wenn nicht.

Der zugehörige Reducer ist nicht speziell für den Zenitstar 81 gerechnet so das der Arbeitsabstand angepasst werden muss.
Für den Zenitstar 81 werden 60,2mm angegeben und natürlich muss das passend eingestellt werden.
Der Reducer hat dazu gleich eine Verstellung für ein paar mm integriert.
Wenn das nicht reicht zb. bei Astrocam statt DSLR wird man natürlich mit Abstandsringen arbeiten müssen.

Das ist aber gar nicht der Punkt.
Mir geht es da um die Flexibilität die man normalerweise bei so einem Doublet mit klassischem OAZ hat.
So ein Doublet ist ja prinzipiell universell verwendbar.
Man kann verschiedene Flattener oder Reducer dran verwenden.
Man kann aber auch visuell beobachten und einen 2“ ZS oder einen 1,25 ZS verwenden.
Und man kann natürlich verschiedene Okulare mit unterschiedlicher Fokuslage verwenden.
Man kann auch mal eine Barlow verwenden wo man dann oft noch mal eine andere Fokuslage hat.
Auch ein Bino kann man verwenden usw.

Und da frage ich mich dann schon wie das alles mit 36mm Fokusweg so gehen soll.
Klar wenn der Backfokus reicht kann man vieles mit Abstasndshülsen machen aber es stellt sich die Frage reicht hier der Backfokus überhaupt für einen 2“ZS?
Ich fürchte nicht.
Und selbst wenn, will man dann bei Okularen mit anderer Fokuslage jedes Mal einen Abstandsring umschrauben weil der Fokusweg nicht reicht?

Und was ist wenn man vielleicht schon einen Flattener oder Reducer hat den man dann gerne hier verwenden würde der aber eine andere Baulänge und einen anderen Backfokus hat.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd

Diese ewig langen Auszugsrohre sind mir eigentlich nicht recht,
Werden die billigen Dünnen vermutlich wenn ganz eingefahren vignetieren. Bei 120mm Travel, noch 60mm Rohr im OAZ und noch mal 120mm weg im Zenitspiegel hätte man bei 50mm Innendurchmesser an einem F/6 0mm 100% ausgeleuchtet , flexiblel hat da seinen Preis.

Gruß Frank
 
Hallo Frank,

na ja man muss jetzt auch nicht gleich ein Extrem annehmen das hier so überhaupt nicht zutrifft.
Der im TS SD80 verbaute 2,5“ OAZ hat 92mm Verstellweg und 62mm freien Durchlass.
Außerdem hat das Doublet F7 und nicht F6.
Also wenn dann sollte man schon von den hier zutreffenden Parametern ausgehen.
Wenn wir deine restlichen Parameter so beibehalten befindet sich also eine Blende mit 62mm Durchmesser 272mm vor dem Fokus.
Dann sieht die Sache krass anders aus.

Zu 100% ausgeleuchtetes Feld
23,15mm/(1-272/560mm) = 45,01mm:cool:

Ja richtig gelesen das zu 100% ausgeleuchtete Feld hat hier satte 45mm Durchmesser!!!
Wer s es nicht glaubt hier mal eine Grafik mit Oslo erstellt.

Ausleuchtung_80F7.jpg


Grüße Gerd
 
Hallo Gerd

Zugegeben findet man so schlechte Konstruktionen vermutlich h nur im Einsteigdrbereich, bei ED und Apo wird man sich solche Fehler nicht leisten dürfen.
Sowas zB.
Bresser Teleskop AC 102/460 AR-102 Polaris EQ3
Da möchte ihh nicht wissen was durch 2" Zenitspiegel noch übrig bleibt. Aber so auf dem Bild sieht es ordentlich aus.

Gruß Frank
 
Hallo Frank,

es geht ja hier wie gesagt ganz konkret um den TS SD80 mit klassischem 2,5“ OAZ versus WO Zenitstar 81 WIFD mit der neuen Fokussierung von WO.
Und da sollten wir schon mit den hierfür relevanten Parametern arbeiten.
Es geht ja darum ob es lohnt den 81WIFD zu nehmen und fast das doppelte zu bezahlen nur wegen der neuen Fokussierung und hat diese nicht eventuell auch Nachteile die man auch bedenken sollte und nicht nur die vollmundig in der Werbung gepriesenen Vorteile.

Bezüglich Vignettierung relativiert sich das hier ja schon mal wie man oben sehen kann.
Das Argument Vignettierung das für den RedCat91 WIFD mit F4,9 und stolzen 55mm korrigiertem Feld zweifellos ein Punkt für die WIFD Fokussierung ist muss beim F7 Zenitstar und „lediglich“ Vollformat längst nicht genauso von Vorteil sein.
Wie man sieht reicht hier der klassische 2,5“ OAZ durchaus.

Und wem die Qualität des im TS verbauten 2,5“ OAZ nicht genügt der könnte für den Mehrpreis des WO 81WIFD auch einen 2,5“ oder 3“ Feather Touch an den TS SD80 anbauen lassen.


Den Preis des originalen OAZ den man dann ja nicht mitkaufen muss bzw. auch wieder verkaufen könnte kann man ja vom Preis des Feather Touch abziehen.


Dann hätte man zu einem ähnlichen Preis wie der WO 81WIFD am TS SD80 einen spitzen OAZ der vermutlich geschmeidiger läuft wie der WIFD, wo auch nichts verkippt und der wesentlich mehr Verstellweg bietet.
Und das ohne für Vollformat Nachteile bei der Vignettierung befürchten zu müssen.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,
wie versprochen die Bilder nach der Montage des Objektives. Der Fokus lasst sich von 0 bis 77mm einstellen und an dem FLAT 6AIII (0.8x Reducer) bekomme ich mit dem M48 T-mount für Canon EOS ein sauberes Bild vom nächsten Berg her. Bin mal gespannt wie es sich Nachts verhält. Auf jeden Fall "etwas" größer als mein EF400mm 5.6 USM :-)

Servus,
Stefan
 

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Hallo
irgendwie ging es dem TE anfangs ja um das Omegon Pro APO AP 85/510 Triplet ED FCD-100 Teleskop und Glückwunsch zu deinem WO 81 Neuerwerb.
Vor knapp zwei Jahren, habe ich mir exakt das Gerät (Omegon) nach sehr genauer Überlegung zugelegt. Inzwischen habe ich das Teleskop in etlichen Nächten eingesetzt und es macht das, wofür ich es haben wollte: Nämlich ein einigermaßen universelles Gerät, das ich auch mal schnell mitnehmen kann.
Ich betreibe es auf einer alten GP Montierung mit EQStarPro Steuerung. Alle meine Kameras (Omegon 533C mit IMX533 Sensor, QHY5III715C, Nikon D7000 und Lumix G110) habe ich eingesetzt mit - für mich subjektiv - tollen Ergebnissen. Einen 1:1 Fieldflattener hatte ich noch und den muss es auch haben. Ich wollte (bislang) auch keine Brennweitenverkürzung.
Wer sich ein paar Bilder ansehen will, hier auf meiner Webseite so ab 15.9.2023 CPs Astrofotos ... und Saturn, Jupiter und Mond oder auch hier im Forum
Vielleicht ist das für den TE etwas hilfreich.
Gruß Christoph
 
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