Parameter klassischer Cassegrain 6“ und 8“ von GSO.

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Bei meinen Überlegungen zum Kauf eines GSO CC8 vergleiche ich schon ein wenig mit meinem Celestron Celestar C8 Ultrabright Coating. Obstruktionsmäßig rein vom Zahlenwert her nehmen sich beide nicht viel, beide könnte ich optimieren. Den exakten Backfokus ab M90-Flansch habe ich noch nicht gefunden, ich schätze ihn 166mm (aus Datenblatt) plus Okularauszug irgendwo auf 240mm.

Wenn ich für 240mm Backfocus beim C8 in dieser Untersuchung von Eddgie auf Cloudynights schaue, hat ein C8 für 240mm auf der Achse (!) nur noch irgendwas um 88% Ausleuchtung. Wobei mir unklar ist, ob es ein Vor-Fastar-C8 oder ein Fastar-C8 mit jeweils eigenen, untereinander abweichenden Obstruktionen ist.

Wie sieht das für den CC8 für seinem fixen Backfocus aus? Optikrechnen kann ich jetzt nicht so. Oder anders gefragt, wie groß ist der 100% ausgeleuchtete Bildkreis des CC8?

Schon mal Dank für euer Bemühen

Viele Grüße *entfernt*
 
Hallo Reinhold,

ich habe gestern noch mal einen kurzen Blick durch das Cassegrain in den Himmel werfen können - Dunst und grauenhaftes Seeing aber es hat gereicht um den Fokus in einen brauchbaren Bereich zu bringen, OAZ ist direkt am Tubus ohne Zwischenring. Der Sekundärspiegel ist jetzt um ca. 4mm im Vergleich zum Auslieferungszustand nach vorne gerückt und scheint damit fast den ganzen HS zu erfassen. Zur Sternabbildung kann ich noch nix sagen ich muß erst justieren und dann braucht's gescheiten Himmel.

Zur Zeit bin ich geneigt zu sagen: der Tilt Adapter könnte durchaus sinnvoll sein. Oder ein Umbau auf HS-Lagerung direkt über die Rückwand getrennt vom OAZ zu justieren das wäre konsequent weil es Baulänge spart. Ich warte mal ab wie sich das Cassegrain mit versetztem Fokus beim Sterntest schlägt und überlege dann weiter. Ach ja, die kurzen sechseckigen Stummel an denen die vier Spinnenbeine außen am Tubusabschlussring befestigt sind ragen jetzt in den Strahlengang da sind nur 190mm Platz...:ROFLMAO:


Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix,

das mit dem Hineinragen der vier Bolzen wirft uns nicht aus der Bahn, in allem steckt eine Chance. In einem anderen Forum hatte ich mal einen Vorschlag eingebracht, als es um die Dicke der Spinnenbleche ging. Klar, je dünner, desto besser. Und die scheinen dick zu sein. Dazu kommt die Frage nach dem Material. Die Bleche sollten möglichst viel Widerstand gegen Verwindung leisten können. Der Widerstand wird durch das E-Modul bestimmt. Nicht so gut ist Aluminium, auch nicht Verbundwerkstoffe, sondern Stahl, und richtig gut geeignet ist 99,9% Wolframblech. Das dünnste Blech bekämest du bei gleicher Steifigkeit mit Wolfram hin.

Bei ebay wurden welche in der EU angeboten. Die waren dann aber schnell weg. Im Moment bieten in China ansässige Anbieter 0,4mm Bleche an.

Mit Kürzen der Bolzen liesse sich das gleich mit erledigen ;-)

Viele Grüße *entfernt*
 
Hallo Reinhold,

Wie sieht das für den CC8 für seinem fixen Backfocus aus? Optikrechnen kann ich jetzt nicht so. Oder anders gefragt, wie groß ist der 100% ausgeleuchtete Bildkreis des CC8?

100% bezogen auf 200mm ist er natürlich 0 da ja die vollen 200mm gar nicht erreicht werden.
Ich hatte ja für einen nutzbaren SP Durchmesser von 58,5mm und bei 285mm Fokus hinter HS eine nutzbare Öffnung von 194,6mm angegeben.
Das wäre nach Optimierung der Blende und entfernen des Vorschraubrings.
Dementsprechend wäre hier die Ausleuchtung auf der Achse auf 200mm Öffnung bezogen.
(194,6/200)^2 = 0,947 also 94,7%
Das Quadrat weil es hier um die Fläche geht.
Wie ich ja auch schon angegeben hatte würde man bei 5,1mm größerem Abstand von HS und SP eine 100% Ausleuchtung erhalten und wäre dann bei Fokus hinter HS von 285-73,8 = 211,2mm
Welchen Backfokus das jeweils entspricht müsste man noch bestimmen.

Das C8 hat meines Wissens für das Design also die 127mm Backfokus für die es gerechnet ist ein zu 100% ausgeleuchtetes Feld von 6mm Durchmesser.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Reinhold,


die vier Spinnenbeine sind 1,6mm dick, schon ein Umbau auf drei Beine mit 1mm würde über 50% Material sparen.

Immerhin hat die Knopfzelle in meinem Justierlaser gestern noch mal für 30 Sekunden Strom für etwas Licht fabriziert mit dem um 4mm nach vorne gesetztem Sekundärspiegel scheint ein großer Teil der Öffnung genutzt zu werden. Sterntest steht noch aus ich bin gespannt was dabei herauskommt.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix,
Hallo Gerd,

ich habe mir jetzt den CC8 in der Originalversion von Guan Sheng bestellt. Eure Informationen und Botschaften haben mir sehr geholfen. Nachdem alle Eckwerte für mich passen, ist als Zwischenschritt das Thema Kollimation dran.

Interessant finde ich, dass der CC6 und CC8 nicht (mehr?) auf der GSO Homepage auftauchen. Nur die RCs.

Viele Grüße *entfernt*
 
Hallo Felix,

das gute Stück ist angekommen und durfte gleich an die Sonne.

Ich habe mich entschieden, das Blendrohr nun doch komplett zu entfernen. Ursprünglich wollte ch erstmal im Originalzustand beobachten und das Scope ausreizen.

Anbei ein Foto, die Sonne habe ich zentrisch gesetzt. Die Sonne erwärmt das Blendrohr (etwas), da es stark in den Strahlengang ragt. Die Erwärmung muss nicht sein. Da das Blendrohr auf Höhe des Spiegels keine rundumlaufenden Löcher hat, können zudem Luftschichten im Blendrohr nicht entweichen. Besonders eklatant in Zenitstellung. Das träfe auch für die übrigen Beobachtungsarten zu.

Viele Grüße, *entfernt*

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Hallo Reinhold,

na das ging ja jetzt fix wenn du das gute Stück schon da hast.
Auf dem letzten Bild sieht man ja an dem hellem Ring außen am Becher vom SP schön wo das Licht vom HS kommend „ hängen“ bleibt.

Anbei ein Foto, die Sonne habe ich zentrisch gesetzt. Die Sonne erwärmt das Blendrohr (etwas), da es stark in den Strahlengang ragt.

Welches Blendrohr meist du hier, das am HS oder die Kappe am SP?
Das Blendrohr am HS sollte eigentlich kein Licht vom HS abbekommen, jedenfalls für die Achse.
Es ist doch 145mm lang und hat 40mm Außenmdurchmesser und der Bund am HS hat 70mm Durchmesser?

Grüße Gerd
 
Nach dem was ich bisher weiß sollte der Strahlengang im CC200 so aussehen.
Die Vorlage ist Maßstäblich mit Oslo generiert, nur das Blendrohr und die Hilfslinien zur Bemaßung sind von mir und daher nicht ganz exakt.
Gerechnet habe ich wie gesagt mit Fokus hinter HS 285mm und Systembrennweite 2436mm.

CC200.jpg


CC200b.jpg

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Welches Blendrohr meist du hier, das am HS oder die Kappe am SP?

Da meinte ich nur die Kappe

Nach dem was ich bisher weiß sollte der Strahlengang im CC200 so aussehen.

Danke. Die zweite Berechnung zeigt die Vignette durch das okularseitige Blendrohr, hier für die Sonne. Die schnelle Entscheidung für den GSO-CC8 fiel, weil das System modular aufgebaut und änderungsfreundlich ist. Beispielsweise ist der Hauptspiegel fest, justierbar und die Blendrohre lassen sich einfach ausschrauben und durch neu gestaltete ersetzen. A la longue steht bei mir der Einbau eines Nasmyth-Spiegels auf dem Plan. Wenn ich ohnehin die meiste Zeit einen Zenitspiegel benutze …

Grüße, *entfernt*
 
Hallo Leute,


ich konnte das CC8 gestern abend noch halbwegs justieren und habe gerade mal geschaut was dabei herauskommt:

Abstand HS - Sekundärspiegel: ca 422mm

Fokus hinter der Vorderseite HS: ca 264mm

Blendrohr am Sekundärspiegel: 18mm gekürzt( dürfte etwas mehr sein als unbedingt nötig) und das Blendohr am HS ist vom Basteln ganz raus.

Ausleuchtung: ich habe den Eindruck noch nicht ganz aber fast...werde ich noch genauer messen. Mittlerweile überlege ich ob das Teil vielleicht mal als funktionierendes 200/2400 gerechnet wurde und dann durch Kostensenkung bei der Produktion und die Auslegung auf Tageslicht Eignung das Teil ruiniert hat. In den USA was ja kein kleiner Markt ist wird ja alles wo man durchgucken kann als "Spotting Scope" angepriesen da macht sich heftige Tagblindheit nicht soo gut...

Eindruck bei Schleierwolken: mit Sonnenfilterfolie vorne drauf sah das gerade so schlecht gar nicht aus, Vergrößerung bis ca. 200x (12mmT4) ging ganz gut das 9mmT1 (ca 260x) war meistens etwas zu viel des Guten da spielte das Seeing und die Schleierwolken nicht mehr mit.


Viele Grüße Felix
 
Hallo miteinander,

beim Zerlegen der Sekundärspiegels konnte ich folgendes festhalten.

Der Rändelring hat möglicherweise die Funktion eines Konterringes. Innengewinde M55x1 12,5mm lang.

Der Spinnenhalter hat einen Rohransatz mit Innen- und Aussengewinde.
Das Aussengewinde dient als Sitz für Rändelring. Es hat auch M55x1, ist aber ~12,9mm lang.
Das Innengewinde hat M50x1

Die Spiegelfassung hat ein Aussengewinde mit M50x1 und 10,5mm Länge. Innenöffnung D=44,5mm
Die Spiegelfassung hat spiegelseitig ein M65x0,5 Gewinde, damit auch der Vorschraubring für den Spiegel.

Die Innenseite des Vorschraubringes ist so glatt, dass sie glänzt. Das ist natürlich nicht so der Hit.

Die Rückseite des Spiegels ist mattiert. Die Mittenmarkierung ist als unverspiegelter Ring ausgeführt. Damit ist die Mittenmarkierung translucent zur Spinne hin.

Könnte man daraus einen Nutzen ziehen? Etwa wenn man für die mittige Spiegelschraube eine Hohlschraube benutzt?

Ich habe alles wieder zusammengebaut. Das Feingewinde im Becher und das Glänzen des Vorschraubringes war mir nicht ganz klar beziehungsweise bewusst. Da überlege ich neu, was ich da machen will.

Rändelring:

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Spiegelfassung:

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Vorschraubring:

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Spiegelhalter:

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Viele Grüße, *entfernt*
 
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Hallo Reinhold,


der glänzende Schraubring liegt hier so auf'm Schreibtisch und...glänzt vor sich hin. Bleibt draußen der stört nur.

Mit dem Rändelring läßt sich der Abstand Sekundärspiegel Hauptspiegel einfach verändern der dient nur zum Kontern.

Der Link im Nachbarforum zur Bedienungsanleitung von Orion ist gut das scheinen die bisher genauesten Angaben zu sein z.B. 7,9" und 200mm für das CC8, das paßt alles ganz gut zu dem was sich draus machen läßt. Fakt ist: Sonne mit Folienfilter im CC8 war heute nachmittag noch richtig nett für nicht perfekt justiert und diesig.


Viele Grüße Felix
 
der glänzende Schraubring liegt hier so auf'm Schreibtisch und...glänzt vor sich hin. Bleibt draußen der stört nur.

… hast du den Spiegel dann eingeklebt?

Ich bin hier zusammengezuckt, als ich das Feingewinde gesehen habe. So einfach absägen ginge nur schwer, wegen der Gewindegänge. Ich denke ich werde einen neue Fassung bauen und kleben, wie heute bei vielen Newtons, dass er zunächst frei schwebt. Blendrohre dann später zum drüberschieben.

Ich meine du warst es, der den exakten Außendurchmesser des Glases, also nicht der spiegelnden Fläche gemessen hat? Ich finde die Stelle nicht mehr …

Viele Grüße, *entfernt*
 
Hallo Reinhold,


der Sekundärspiegel ist bei meinem CC8 ab Werk eingeklebt, scheinen drei dünne Stückchen doppelseitiges Klebeband alle 120° drunter zu sein.

Das Feingewinde ist hinten am Schraubring etwas kleiner als weiter vorne, da ist ne leichte Kante. Absägen ohne das Gewinde zu beschädigen ist kein Problem. Ich habe eine Puksäge mit feinem Metallsägeblatt genommen das geht prima.

Ja, den Sekundärspiegel hatte ich gemessen...war das im Thread unten in Preise und Markt? Weiß ich auf Anhieb auch nicht mehr und notiert hab ich es mir auch nicht. Ich meine aus der Erinnerung 60mm Glasdurchmesser und etwas über 59mm verspiegelte Fläche...bin mir aber nicht ganz sicher.


Viele Grüße Felix
 
Jetzt verstehe ich. Unten sitzt ein M64 nur für den Vorschraubring. Das M65 dient als Reflektionsschutz. Klug gemacht, sonst müssten die den Vorschraubring über die volle Länge des Blendrohres eindrehen.

Hallo Felix,

wieviel Luft war zwischen Spiegel und der Außenwand? Erinnerst du dich? Viel oder wenig? Rein rechnerisch, wenn das Vorschraubgewinde bis zum Boden geht, ist rundherum 1,5mm Luft.

Die Mittenmarkierung fasziniert mich. Da war Präzision am Werk. Auch sonst, wenn man sich den Lack wegdenkt, alles sehr präzise. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Spiegel während der Vormontage in der Spinne über die Mittenmarkierung, also nicht über den Spiegelrand, zentriert wurde. Dann bräuchte man rundherum Luft.

Ich verstehe nicht, warum GSO keine Konusblende genommen hat. Die hätte sich von 60mm auf 70mm (=Blendrohrsockel) aufweiten können, und hätte besseren Blendschutz geboten als der Zylinder und hätte weder den Hauptspiegel noch den Sekundärspiegel abgeschattet. Egal.

Ich überlege noch, ob es einen Vorteil bei der Kollimation brächte, die Sekundärspiegelmitte diffus leuchten zu lassen, was ja ginge.

Viele Grüße, *entfernt*
 
Hallo Reinhold,


der Schraubring liegt nur ziemlich außen am Sekundärspiegel auf ca. 0,5mm auf der verspiegelten Fläche und hat 58mm Innendurchmesser. Aber wie viel Luft da war weiß ich nicht mehr, auch nicht ob der Durchmesser dahinter bis zum Boden des Bechers unverändert weitergeht habe ich nicht drauf geachtet. Ich meine da war gar nicht so viel Luft will aber nix falsches sagen.

Bei Kegelblenden kann streifendes Licht Reflexe erzeugen, noch besser wäre ein Becher mit mehr Durchmesser was aber wieder mehr Obstruktion bringt. Ich bin mittlerweile sehr kompromissbereit was Tagblindheit angeht und lebe gerne mit dem gekürzten Becher das funktioniert prima. Das zentrale Blendrohr werde ich neu bauen aus was auch immer vom Durchmesser paßt, Länge wird passend gemacht. Scheint beim 10" (siehe Nachbarthread) gut gelöst zu sein mit einem konischen vorderen Ende da würde ich den Winkel dann etwas kürzer und stumpfer halten als den Strahlengang damit die Außenseite im Schatten liegt.


Viele Grüße Felix
 
Hallo miteinander,

ich plane den Spiegel frei zu lagern und zu befestigen, wie man es heute bei vielen Newton sieht. Zum Design und Wiederherstellung der orginalen Abstände, habe ich einige Abstände gemessen. Für euer Interesse.

Als Spiegelträger bezeichne ich die einschraubbare Zylinderblende, welche den Spiegel innen trägt.
Als Spiegelträgerfassung bezeichne ich die neigbare Fassung, in die der Spiegelträger eingeschraubt wird.
Der Spiegel liegt auf drei sehr dünnen Blättchen und wird durch den Vorschraubring gehalten.

Interessant ist für mich

- der Abstand der Spiegelrückseite zur Spinnenvorderkante, weil ich den nach Umbau gut messen kann.
- der Abstand des Spiegelträgers zur Spinnenvorderkante, falls ich später mal rückbauen möchte.
- der Freiraum zwischen Spinnenmitterückseite und Spiegelrückseite für die Gestaltung des neuen Trägers.

Abstand Spiegelrückseite - Spiegelträgerflansch 2,6mm (nur nach Abschrauben messbar)
Abstand Spiegelträgerflansch - Spinnenvorderkante 37,7mm (von außen messbar, teleskopindividuell).
ergibt für mich den teleskopindividuellen Wert
Abstand Spiegelrückseite - Spinnenvorderkante 40,3mm

Abstand Spiegelträgerflansch - Spiegelträgerfassung 14mm (teleskopindividuell? Rändelmuttereinstellung)
Abstand Spiegelträgerfassung - Spinneninnenseite 4,9mm (teleskopindividuell, Kollimationsfreiraum)
Spinnendicke - 18mm

Abstand Spiegelrückseite - Spinneninnenseite -> 22,3mm (rechnerisch, teleskopindividuell)

Der letzte Wert ist für das neue Spiegelträgerdesign entscheidend. Es ist der Freiraum, den ich für die Neugestaltung eines Spiegelträgers habe. Der neue Spiegelträger soll die minimal mögliche vordere zentrale Obstruktion von 60mm ermöglichen. Ich denke derzeit an eine 40mm-Ronde mit zentraler Gewindebohrung und aufgeklebtem Spiegel.

Viele Grüße, *entfernt*
 
Hallo Reinhold,

na das macht auf den Bildern doch alles einen recht soliden Eindruck
Bin da positiv überrascht.

Ich verstehe nicht, warum GSO keine Konusblende genommen hat. Die hätte sich von 60mm auf 70mm (=Blendrohrsockel) aufweiten können, und hätte besseren Blendschutz geboten als der Zylinder und hätte weder den Hauptspiegel noch den Sekundärspiegel abgeschattet. Egal.

Das Gegenteil ist der Fall.
Eine Konusblende bringt nur unnötig Streulicht da Licht hier die Wandung trifft. Sie hat daher nur Nachteile und keinen einzigen Vorteil.
Die Obstruktion ist ja so oder so 70mm.
Ein zylindrischer Becher hat aber den großen Vorteil das seine Wandung im Schatten seiner Vorderkantre liegt so das kein Licht zur Wandung gelangt und damit kann es hier auch kein Streulicht geben.

Der neue Spiegelträger soll die minimal mögliche vordere zentrale Obstruktion von 60mm ermöglichen. Ich denke derzeit an eine 40mm-Ronde mit zentraler Gewindebohrung und aufgeklebtem Spiegel.

Ich sehe in dieser Konstruktion nur dann einen Sinn wenn du auf eine Blende am SP gänzlich verzichten willst was dann entsprechend Direktlicht in der Bildebene zur Folge hat.
Da die Obstruktion eh wegen der HS Lagerung auf dem Blendrohr bei 70mm liegt sehe aber keinerlei Sinn dafür die Blende am SP wegzulassen.
Das bringt nur Nachteile und keinen einzigen Vorteil denn die Obstruktion legt ja so oder so bei 70mm.
Wenn du den Becher neu konstruieren möchtet wofür ich ehrlichgesagt keine Notwendigkeit sehe dann sollte er unbedingt zylindrisch sein, 70mm Außendurchmesser haben und eine möglichst geringe Wandstärke damit man einen möglichst großen Innendurchmesser erhält.
Wer es solider möchte der kann auch eine größere Wandstärke wählen und an der Vorderkante eine sehr langgezogenen Fase im flachen Winkel drehen die Spitz bei 70mm Außendurchmesser ausläuft.
Der Bechner sollte gerade so lang sein das seine Vorderkante den Lichtkegel des HS für die Achse noch nicht beschneidet.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

da einige hier mit der Auslegung der CC6 und 8 von GSO hadern will ich mal mit anderen Cassegrain Systemen vergleichen.
Zum CC8 wäre da ein klassisches SCT8 angebracht.
Im Buch Telescope Optics findet sich auf S.237 eine Technische Zeichnung mit diversen Maßen für das SCT8.
Der Becher am SP hat 68mm Außendurchmesser, na welch Zufall der am CC8 hat 68,5mm.
Allerdings hat der Sitz des HS auf dem Blendrohr hier auch 68mm Durchmesser beim CC8 hat er wohl 70mm.
So oder so fakt ist, es gibt keinen wirklich großen Unterschied in der Obstruktion zwischen SCT8 und CC8.

Auch sehr interessant wäre der Takahashi Mewlon 210.
Der hat laut Tommy 37% Obstruktion, im Katalog steht hingegen nur 33%.
Anscheinend wird also auch hier im Katalog nur der reine Durchmesser des SP angegeben und nicht die tatsächliche Obstruktion.

Und auch sehr interessant, der HS hat 220mm Durchmesser, genutzt werden aber nur 210mm.
Also selbst bei einen derart hochwertigen und über jeden Zweifel erhabenen Teleskop von der Edelschmiede Takahshi wird nicht der volle Durchmesser des HS genutzt.

Ich denke es wäre das Beste gewesen wenn GSO ihre cc6 und 8 gleich als cc140 und cc190 angeboten hätten.
So wie Takahshi den Mewlon als 210 und nicht als 220 anbietet.

Zum Schluss aber noch die Leistung des jeweiligen Design.
Ich habe hier relativ kleine 0,2° Feldwinkel dargestellt weil SCT und Mewlon erheblich Koma im Feld zeigen

Das SCT8

SCT8.jpg


Auf der Achse minimaler Farbfehler, im Feld erhebliche Koma.

Mewlon 210

Mewlon 210.jpg


Auf der Achse perfekt, im Feld erhebliche Koma.

CC8

CC8.jpg


Auf der Achse perfekt, im Feld immer noch sehr gut.

Ich denke hier wird deutlich wie gut ein klassisches Cassegrain eigentlich ist.

Grüße Gerd
 
Eine Konusblende bringt nur unnötig Streulicht da Licht hier die Wandung trifft. Sie hat daher nur Nachteile und keinen einzigen Vorteil.
Die Obstruktion ist ja so oder so 70mm.
Ein zylindrischer Becher hat aber den großen Vorteil das seine Wandung im Schatten seiner Vorderkantre liegt so das kein Licht zur Wandung gelangt und damit kann es hier auch kein Streulicht geben.
d‘accord. Ich habe hier zwei Konusblenden aus zwei unterschiedlichen Maksutovs ausgebaut liegen. Glänzen im Streiflicht, wie viele Oberflächen. Man müsste sie befilzen. Aber warum, wenn es ein Zylinder besser und einfacher kann. Stimmt.

Da die Obstruktion eh wegen der HS Lagerung auf dem Blendrohr bei 70mm liegt sehe aber keinerlei Sinn dafür die Blende am SP wegzulassen.
Option auf die Zukunft. Ich will das Konstrukt und den Cassegrainspiegel nur einmal anfassen müssen. Ich kann später eigene Abschattungszylinder definierter Länge und Durchmesser, sowie Qualität drüberschieben und an der Spinne bequem fixieren. Der CC8 kommt mir konstruktiv sehr, sehr entgegen. Ich mag dieses Teil, wir werden Freunde :)
Die mögliche Obstruktion auszureizen ist ein Nebenziel. Wie du schon sagst, auch wenn ich die zentrale Mutter zum Halten des Spiegels weitestgehend abdrehen kann, spätestens am Innendurchmesser der verspiegelten Hauptspiegelfläche wäre Schluss.

Bei meinem Konstrukt sind Zylinder und Spiegel mechanisch entkoppelt. Falls der Hauptspiegel an dieser abgesunkenen Kante leiden sollte, kann ich ihn durch Vorschieben eines neuen Zylinders unabhängig von der Position des Spiegels gezielt abblenden.

Ich sehe die Gefahr, dass sich in diesen Zylindern je nach Teleskop-Stellung Luftkissen bilden und halten können. Inwieweit sich das auf die Bildqualität auswirken könnte, weiss ich nicht. Möglicherweise eine übertriebene Befürchtung. Bei einem freiliegenden Spiegel bin ich damit jedenfalls raus und nur dem allgemeinen Tubusseeing unterworfen.

Alternativ könnte man beim originalen Zylinder viele kleine Löcher bohren, dessen Löcher gerade so groß sind, dass kein Direktlicht zum Okular kann. Bei meinem entkoppelten System könnte ich einfach fertiges Lochblech nehmen.

Grüße, *entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich denke es wäre das Beste gewesen wenn GSO ihre cc6 und 8 gleich als cc140 und cc190 angeboten hätten.
So wie Takahshi den Mewlon als 210 und nicht als 220 anbietet.

Zunächst Ja. Im Hinblick auf Vertrauen hat Takahashi alles richtig gemacht. GSO bietet die Classical Cassegrain unter ihrer eigenen Marke nicht mehr an. GSO ist als Marke bei diesen zwei Instrumenten aus dem Rennen. Ob GSO das in der Vergangenheit gut oder schlecht gemacht hätte, ist Vergangenheit. Es ist an die heutigen Vermarkter und Lizenznehmer zu adressieren, kundenorientiert zu beschreiben und zu vermarkten. Im Heute sollten wir also fragen. warum deklarierst du Anbieter deine (im Drittland bei GSO auftragsfertigten) Teleskope nicht ehrlicherweise als … CC190 … und so weiter
 
GSO ist als Marke bei diesen zwei Instrumenten aus dem Rennen. Ob GSO das in der Vergangenheit gut oder schlecht gemacht hätte, ist Vergangenheit.

Zum einen finden sich nach wie vor auch CC6 und 8 mit GSO Aufkleber und falscher Öffnungsangabe.


Zum anderen ist und bleibt GSO der Hersteller der hier falsche Angaben zu seinem Produkt gemacht hat. Die 6 und 8“ haben sich nicht die diversen Handelsmarken ausgedacht sondern diese Abgabe kommt von GSO und damit trifft GSO auch die Schuld wenn diese Angabe nicht stimmt.
GSO bietet die Teleskope den Handelsmarken als 6 und 8“ an und darum verkaufen die diversen Handelsmarken auch alle samt die GSO auch als 6 und 8“.

Hier jetzt den Handelsmarken die Schuld dafür in die Schuhe schieben zu wollen das GSO ihnen eine falsche Öffnung genannt hat finde ich absolut nicht in Ordnung. Der Schuldige ist und bleibt GSO und sonst niemand.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd und Reinhold,


Omegon tut's auch...8"f12 Cassegrain Omegon und sicherlich noch weitere. Ist halt so genau wie bei vielen Newtons da kommt auch bestenfalls auf Kante genäht raus was dran steht gerade bei den kleineren Geräten bis 6". Oder bei vielen Maks die vignettieren auch fröhlich vor sich hin oder haben (viel) mehr Obstruktion als angegeben oder beides. Egal ob unter Händler- oder Herstellerlabel.

Mit dem um etwa 4mm vergrößerten Abstand HS-FS beim CC8 und dem etwa 55mm noch innen gelegten Fokus ist auch die Ausleuchtung mit dem zentralen Blendrohr gut. Im 12mm T4 läßt sich wenn man den Stern defokussiert und an den Rand des Gesichtsfeldes bringt keinerlei Eindellung erkennen. Im 17er Ethos gibt es eine leichte Eindellung aber nicht viel. Das nimmt zum Rand des GF hin auch nur wenig zu.

Bisheriger Eindruck: die Optik scheint nicht schlecht zu sein die Cassegrains zeigen nach der Kur was bei der Öffnung mit der Obstruktion zu erwarten ist. Bei starken Kontrasten am Mond macht sich die Obstruktion durch mehr Beugungserscheinungen bemerkbar als bei wenig oder keiner Obstruktion, an leichten Kontrasten wie Rillen in der Mondoberfläche oder Kraterhängen sieht das dagegen erfreulich scharf und knackig aus. Saturn und Jupiter machen ebenfalls einen guten Eindruck, bei Jupiter springen die Wolkenbänder direkt ins Auge und bei Saturn wirken der Schattenwurf des Planeten auf dem Ring und der schmale Schatten des Ringes auf dem Planeten richtig räumlich. Auch da passen mit etwas Geduld beim Beobachten die Details und die Schärfe zu dem was man jeweils erwarten sollte. Auch die Sonne mit Filterfolie vor der Öffnung ist sehr nett man sollte halt drauf achten daß der Tubus sich nicht einseitig erwärmt sonst gibt es Tubusseeing Turbo...


Viele Grüße Felix
 
Hier jetzt den Handelsmarken die Schuld dafür in die Schuhe schieben zu wollen das GSO ihnen eine falsche Öffnung genannt hat finde ich absolut nicht in Ordnung. Der Schuldige ist und bleibt GSO

Schuld für was? Unzutreffende Datenblattangaben? Unzutreffende webshop-Angaben?

Ich schiebe niemandem Schuld zu. Bin kein Jurist. Nur um meine Position klarzustellen, einen Hauptspiegeldurchmesser ab Design, ab Werk, abzublenden ist völlig in Ordnung. Der Hersteller oder Vermarkter oder Händler oder Lizenznehmer braucht mir das nicht sagen. Und zumindest ich fühle mich nicht betrogen.

Die originären optisch technischen Angaben von GSO liegen nicht mehr vor. Witzigerweise habe ich meinen CC8 bei teleskopy.pl gekauft. Ich wollte das GSO-Original. Ein originäres GSO-Datenblatt war nicht dabei. Nachdem GSO das Teleskop laut homepage nicht mehr im eigenen Programm hat, vermute ich einen Abverkauf der Restbestände der eigenen GSO-Marke.

Fest steht, dass die Vermarkter unter eigener Marke es selbst in der Hand haben, mit welchen optisch technischen Angaben und unter welcher Kurzbezeichnung sie diesen Teleskoptyp anbieten.

Ich gehe da mit, es gäbe kein Gedöns, wenn bei Öffnung 190mm angegeben würde und vielleicht unter CC190 angeboten würde. Den Verkaufserfolg sollte Klarheit nicht schmälern. Die beiden Instrumente haben ihn jedenfalls verdient.

Grüße, *entfernt*
 

… mit folgenden Angaben im Astroshop.de

Zitat:
  • Hauptspiegel mit 94% Reflexion für hellere Bilder als ein Standardteleskop
  • 8 Streulichtblenden für mehr Kontrast und scharfe Aufnahmen

Tippfehler von Astroshop?
Tippfehler von Omegon?
Designänderung? und die Angaben treffen zu?

Wir können aus der Ferne zu all Diesem kaum etwas sagen. Versandhandel ist und bleibt Versandhandel.
 
Hallo Reinhold,


bei mir saßen auch 11 Blendenringe im Tubus des CC8, 8 Blenden sind es beim CC6 das wurde vermutlich irgendwo falsch übernommen. Ob 94% oder 96%...heller bzw. neutraler als eine Antiquität mit vergilbter 0-8-15 Verspiegelung ist das schon finde ich. Hier ist der Himmel gerade erfreulich klar mittlerweile scheint mir auch die Justage ganz gut gelungen zu sein Sonnenflecken mit Penumbra sind jedenfalls sehr schön detailliert und scharf.


Viele Grüße Felix
 
Schuld für was? Unzutreffende Datenblattangaben?

Na nun komm, du weißt genau um was es geht also was soll jetzt diese Unwissenheitsnummer.
Die Schuld an der unzutreffenden Öffnungsangabe natürlich und die liegt glasklar bei GSO.
Da helfen auch keine Ausreden von wegen die „originären optisch technischen Angaben von GSO liegen nicht mehr vor“
Was glaubst du denn worauf die Angaben der Händler beruhen?
Selbstverständlich auf dem was ihnen GSO gesagt hat.
Versuche hier nicht schon wieder den Händlern den schwarzen Peter zuzuschieben.

Wer jetzt auf den Standpunkt steht der Händler müsse unbedingt die Angaben des Herstellers überprüfen der muss das natürlich dann auch für alle Händler fordern, auch für die welche das Teleskop mit GSO Aufkleber vertreiben wie der polnische Händler von dem du es hast.
Und dem sollte dann auch klar sein das Messungen von Parametern die wie in dem Fall hier von einer im gewissen Rahmen frei einstellbaren Größe nämlich dem Abstand HS – SP anhängen keine eindeutigen Ergebnisse bringen.
Systembrennweite, Backfokus, nutzbare Öffnung, Öffnungszahl all das kann nicht eindeutig mit Messung bestimmt werden da es in gewissen Grenzen frei eingestellt werden kann.
Jeder Händler würde zu anderen Messergebnissen kommen wenn der Abstand HS – SP jeweils etwas anders eingestellt ist.
Soll der Händler dann schreiben na ja so ungefähr 190mm Öffnung und ungefähr F12 oder F12,5 usw. aber nix genaues weiß man nicht?

Das ist albern, es gibt ein Design mit glasklaren und eindeutigen Parametern und genau das kennt nur GSO und darum liegt es auch ausschließlich in der Verantwortung von GSO hier klare und korrekte Angaben zumachen.
Und das darf man auch von einem Hersteller erwarten.
Sowohl der Endkunde als auch Händler oder Handelsmarkeninhaber müssen sich darauf verlassen können was ihnen der Hersteller für Angaben macht, Punkt.
Da helfen auch keine Ausreden.

  • Hauptspiegel mit 94% Reflexion für hellere Bilder als ein Standardteleskop
  • 8 Streulichtblenden für mehr Kontrast und scharfe Aufnahmen

Tippfehler von Astroshop?
Tippfehler von Omegon?


Omegon ist die Handelsmarke von Astroshop, das ist also die gleiche Firma.
Nicht anders wie TS die Handelsmarke von Teleskopservice ist.

Designänderung? und die Angaben treffen zu?

Möglich das die Verspiegelung gewählt werden kann.
Die Tuben gibt es ja auch in Weiß und Schwarz.
Auch ein Tippfehler wäre möglich.
Am wahrscheinlichsten halte ich es aber bei der Reflexion das GSO hier unterschiedliche Angaben gemacht hat die der Händler dann so übernommen hat.

Grüße Gerd
 
Gerd, die bekannte CC6-Zeichnung, die auf Cloudynights veröffentlich wurde und laut eines dortigen Teilnehmers von GSO versendet wurde. Wenn diese Zeichnung von GSO stammt, dann weiß GSO genau, was sie konstruieren und designen. Die Abblendung ist dann wohl kaum ein Zufall. GSO soll die Cloudynights geben, aber TS (beispielsweise) ausschweigen? Es glaube ein jeder was er will, ich will nur meinen Glauben auf dieser Plattform nicht veröffentlichen. Und ich bin kein Verbraucheranwalt und auch nicht hobbymäßig als Solcher hier. Wie gesagt, ich bin hochzufrieden mit dem (abgeblendeten) GSO-CC8. Und bei dem Preis bin ich persönlich auch sehr entspannt, was Obstruktion, Öffnung und Reflektionsgrad betrifft. Wahrscheinlich sehe ich die Unterschiede nicht mal.

Grüße, *entfernt*
 
Wenn diese Zeichnung von GSO stammt, dann weiß GSO genau, was sie konstruieren und designen. Die Abblendung ist dann wohl kaum ein Zufall.

Ja selbstverständlich weiß man bei GSO was sie herstellen und welche Konstruktion und Design dem zugrunde liegt. Es wäre ja ein Stück aus dem Tollhaus wenn es nicht so wäre.
Und genau darum liegt die alleinige Verantwortung hier die Händler über die korrekten Daten zu informieren auch bei GSO.
Wenn GSO dem Händler erzählt es würde sich um 6 bzw. 8“ Öffnung handeln dann liegt das in der alleinigen Verantwortung von GSO und nicht vom Händler.

GSO soll die Cloudynights geben, aber TS (beispielsweise) ausschweigen?

GSO hat die Zeichnung nicht Cloudynights gegeben sondern irgendjemand hat sie auf Cloudynights veröffentlicht, das ist etwas völlig Anderes.
Wie diese Person nun an die Zeichnung gekommen ist liegt völlig im Dunkeln.
Und ja ich gehe davon aus das GSO den Händlern diese Zeichnung nicht zur Verfügung gestellt hat.
Nicht alles was aus irgendwelchen nicht näher bekannten Kanälen irgendwo, irgendwann mal auftaucht muss den Händlern zwangsläufig schon lange bekannt gewesen sein.

Es ist auch nicht die Aufgabe der Händler permanent das Netz zu durchforsten ob irgendwo mal Infos auftauchen die GSO ihnen vorenthalten hat.
Sondern es ist Aufgabe von GSO die Händler korrekt zu informieren und wenn sie so wie in der Zeichnung ersichtlich dem Händler gesagt hätte das es sich beim CC6 nach ihrer Konstruktion um 136,4mm Öffnung handelt hätten die Händler niemals 6“ in ihrer Präsentation geschrieben, da bin ich mir absolut sicher.

Wie gesagt, ich bin hochzufrieden mit dem (abgeblendeten) GSO-CC8. Und bei dem Preis bin ich persönlich auch sehr entspannt, was Obstruktion, Öffnung und Reflektionsgrad betrifft. Wahrscheinlich sehe ich die Unterschiede nicht mal.

Ja eben was wirklich zählt ist das was das Teleskop am Himmel leistet und nicht das was irgendwo auf dem Papier steht.
Und da kann man ja mit beiden also CC6 und 8 offensichtlich ganz zufrieden sein.

Grüße Gerd
 
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