Parameter klassischer Cassegrain 6“ und 8“ von GSO.

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;) … ich hatte das vorgemerkt. Ich wollte da noch was vergleichend für mich klären. Das Wetter, die Zeit … wir werden sehen.

Die „Sturmhaube“ um den Spiegelfleck herum, habe ich entfernt. Ich habe obstruktionsmäßig so gut wie alles rausgeholt. Dafür ist es jetzt ein wenig tagblind …

Am Rande: Ist das Blendrohr des Maks nicht optimal ausgestaltet (Länge/Durchmesser) wirkt das wie eine Beschneidung der Öffnung. Das wäre eine Erklärung, warum ein Mak statt 180mm nur 170mm effektive Öffnung hätte. Das muß man im Einzelfall klären.
 
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Zumindest beim Mak 180 ist der FS Kragen mit der zentralen HS Halterung und mit dem in den vom HS kommenden Kegel hineinragenden Blendrohr in sachen Obstruktion exakt deckungsgleich, beim skymax 180 ist das entfernen des Kragens also Sinnlos. Beim Skymax 102 ist das anders, den bekommt man von 37 auf 32mm runter.
Gewicht ist für mich kein Argument an der Stelle. Hab als Parallaktische nur ne EQ-6. Wenn ich also 10kg Gegengewichte, 10Kg Stativ und 16Kg Achskreuz ins Auto wuchte, ist es ziemlich Wurscht ob ich da nun ein 5Kg oder ein 10Kg Scope hinterherwuchte
 
So zeigt sich aber wieder, warum es so viele verschiedene Teleskoptypen gibt, jeder legt auf andere Eigenschaften wert, und das ist ja auch richtig so. Mein Bruder hat sich auch grad ein C8 gegönnt und ich freu mich auf seinen first light Bericht.
 
was eine der blödesten Blödheiten der SW-Maks ist. ich wäre gern bei der Besprechung der Produktdesigner dabei gewesen, wo derjenige zum Schweigen gebracht wurde, der zaghaft anfragte, ob man nicht vielleicht doch einen Griff... nun ja. Wahrscheinlich ist das Blech so dünn, dass ein Griff bei Benutzung das Ding zu einem Ei verzogen hätte. Einen anderen Grund kann es nicht geben, außer, dass man nicht dazukommt, wenn sich drinnen eine Mutter des Griffs lockert. Deshalb haben die SCs wohl den Griff außen aufgeschraubt, und zwar an den Fassungsringen des Tubus.

Ein Cassegrain ist ein Cassegrain ist ein Cassegrain.
Ja, ich finde die Maks eleganter, eine Meniskuslinse hat was. Eine Schmidt-Platte ist eher fad. So un-optisch. Auf den ersten Blick... :rolleyes:

Die anderen Topfkonstruktionen wie etwa Mewlons dürften davon auch profitieren, nur, das macht mich immer wieder stutzig, von dort, aber auch von anderen Topfkonstruktionen bekomme ich davon nichts mit,
Noja. Mein Mülon tut einfach was er soll, das ist nicht so spektakulär und umbauen muss man ihn auch nicht, vorn ist er offen also temperiert er und die Abschattung ist völlig ok. So what... :)

lg
Niki
 
Also, wenn es nur an der Aussprache der Melone hapert... Bei mir liegts auch am Preis.
Aber in einer wichtigen Hinsicht kann er nicht besser sein als die GSO-CCs. Sind ja von den Dimensionen ganz ähnlich, nämlich das Beschlagen der Spiegel und das ungleichmäßige Auskühlen oben und unten mit dem Tubusseeing als Folge, welches sich bei beliebig langem Warten nicht akklimatisiert. Ein Astrokollege guckt immer nur mit 45°-Prisma nach schräg oben. Ich könnte das nicht und will auch mal nach ganz oben gucken. Vielleicht ist ihm auch mal der Spiegel zugetaut, und das möchte er nicht nochmal erleben. Dann ist die Nacht erstmal gelaufen. Und in den Mewlon ne Lüftung einbauen, da ist die Schwelle höher als beim GSO-CC, das ist ja son Gesamtkunstwerk. Das Sucherfernrohr ist gleich Griff zum Tragen.
 
und es macht einen guten Eindruck, wenn man damit rumläuft. Oder es nur ab und zu anfasst
Im Grunde ist es toll, weil wenige eines haben. Dann wird hinter vorgehaltener Hand geflüstert "der hat ein Mewlon"...
Man gehört zu einem Kreis, den die wenigsten Kollegen wirklich kennen.

Meine Entscheidung für ein Mewlon war der Abnormitätsgrad. C8, klar, Mak, auch klar, alles da, funktioniert, und dann gibt es diese Saurier, die selten hergestellt werden. Kein Skywatcher, kein Meade, kein Celestron baut so ein Zeug, also ist es interessant.

Der Spiegel des 210ers wird gar nicht zur Gänze genutzt, da er auf 200 abgeblendet wird. Das ist doch schon mal von erhabener Überheblichkeit. Und das Zeug nennt sich "Dall-Kirkham", also gibt es etwas besseres? Während die Kollegen mit ihren C8 und 150er Maks gucken, holt man sein "Dall-Kirkham" hervor und trägt es - richtig! - am Griff, der das Sucherfernrohr (und ja, eines der Besten!) beinhaltet.

Also hat das alles etwas Majestätisches.
Sozusagen ein Lancia von Land-Rover mit einem Hauch BMW und Mercedes-Stern.
Alles andere erachte ich bei einem Mewlon als unwichtig. :coffee:

lg
Niki
 
Da lieg ich doch mit meiner Einschätzung richtig. Das Design ist geil, vor allem der 7er mit der dreiarmigen Spinne, ist auch was Besonderes.
Und dass der zwar auch gut abbildet, dass das aber eben nicht alles ist. Ich hätte übrigens gerne den Handgriff als Winkelsucher, für mich der einzige Designmangel. Andere überdimensioneren ihre Hauptspiegel auch z.B. hat der HS beim Meade 2080 auch 210 mm im Durchmesser. Der HS vom 5er Bresser Mak soll 134 mm haben (hab ich selbst nicht gemessen). Wenn nur am Ende die Nennöffnung rauskommt, ist mir egal, wie sie es machen.
Leider ist der Vergleichstest des Mewlon 7 mit dem Skymax 7 weg. Den Link gibts noch, aber der funzt nicht mehr. Die waren da ziemlich gleichauf, nur der Griff am Mak fehlte :-), dafür gabs n Winkelsucher.
 
Der Spiegel des 210ers wird gar nicht zur Gänze genutzt, da er auf 200 abgeblendet wird. Das ist doch schon mal von erhabener Überheblichkeit.

Das erste stimmt, das zweite ist falsch.
Der Mewlon hat einen 220mm HS und genutzt werden 210mm.
Da gibt es nichts zu meckern denn er ist ja mit 210mm Öffnung angegeben.
Da stimmt das wenigstens im Gegensatz zu diversen China MAKs die alle weniger Öffnung haben wie angegeben.

Grüße Gerd
 
Also hat das alles etwas Majestätisches.
Sozusagen ein Lancia von Land-Rover mit einem Hauch BMW und Mercedes-Stern.
Alles andere erachte ich bei einem Mewlon als unwichtig.
Gibt es den auch als Bausatz? Vielleicht könnte man den noch etwas Pimpen mit Teilen zum Selberdrucken und vielleicht ein paar Sticker draufmachen. So à la Radian Raptor. So ganz "nackt" sieht der ja schon etwas langweilig aus. :affemund:

Gruß

*entfernt*
 
Andere überdimensioneren ihre Hauptspiegel auch z.B. hat der HS beim Meade 2080 auch 210 mm im Durchmesser. Der HS vom 5er Bresser Mak soll 134 mm haben (hab ich selbst nicht gemessen).
Bei MAK und SCT ist ein größerer HS Design bedingt notwendig, beim MAK noch stärker als beim SCT.
Das liegt daran das hier die Meniskuslinse bzw. die Schmidtplatte die Apertur darstellen.
Wenn man etwas mehr als die Achse zu 100% ausleuchten will muss der HS daher entsprächend größer sein.
Beim MAK kommt zusätzlich noch hinzu das sich das Strahlenbündel innerhalb des Meniskus weitet.
Bei einem reinen Spiegelsystem stellt hingegen der HS die Apertur dar.

Grüße Gerd
 
Gibt es den auch als Bausatz? Vielleicht könnte man den noch etwas Pimpen mit Teilen zum Selberdrucken und vielleicht ein paar Sticker draufmachen. So à la Radian Raptor. So ganz "nackt" sieht der ja schon etwas langweilig aus. :affemund:

Gruß

Heiko
Na bevor so ein edler TAK dran glauben muss, wie wäre es denn mit diesem Bausatz.


Grüße Gerd
 
Zitat: "Update: The last set of 170mm aperture presented here was sold. It is going to Germany." Warst du das? ;)

Gruß

*entfernt*
 
Guck mal, sowas bringst Du locker zusammen: Dall-Kirkham reflecting telescope, 1960-1975 | Science Museum Group Collection



lg
Niki
 
und wie gesagt, die sind ja vom Design ziemlich ähnlich den Mewlons. Wenn es den Bausatz nicht mehr gibt, warum nicht den cc8 so tunen, dass er wie ein Mewlon aussieht und damit dann angeben?
Übrigens, der CC8 wurde auch mal verglichen mit dem Mewlon7, und da kamen beide ziemlich gleichgut weg. Also, dann hätte man den CC8, den Mewlon 180 und den Skymax 180 alle so ungefähr auf einem Level, nur nicht preislich, da sticht der Mewlon einfach raus, auch der 180
 
Wenn es den Bausatz nicht mehr gibt, warum nicht den cc8 so tunen, dass er wie ein Mewlon aussieht...

Eine gute Idee. Wenn der Sinn des Mewlons nur ist, daß man ihn herumträgt und damit angibt, dann könnte man ihn ja auch nur als leere Hülle 3D-Drucken. Damit etwas reflektiert und spiegelt könnte man Fensterglas und einen Rasierspiegel verbauen - sozusagen die gefälschte Rolex der Astroszene. Jede Anfrage da mal durchschauen zu wollen, könnte man mit dem Hinweis auf den Wert des Teils abschmettern.
Da fragt man sich, wieviele von diese Edeloptiken echt sind. :LOL:

Gruß

*entfernt*

PS: Ähh Niki, hat übrigens schon mal jemand anderes durch Deinen Mewlon geschaut? :ROFLMAO:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Bei MAK und SCT ist ein größerer HS Design bedingt notwendig, beim MAK noch stärker als beim SCT.
Das liegt daran das hier die Meniskuslinse bzw. die Schmidtplatte die Apertur darstellen.
Wenn man etwas mehr als die Achse zu 100% ausleuchten will muss der HS daher entsprächend größer sein.
Beim MAK kommt zusätzlich noch hinzu das sich das Strahlenbündel innerhalb des Meniskus weitet.
Bei einem reinen Spiegelsystem stellt hingegen der HS die Apertur dar.

Grüße Gerd
Beim Mak ist der Effekt vielleicht bedeutend. Aber es gibt auch China-Maks, die die volle Öffnung haben, wie das Bresser 127/1900

Beim Meade 2080 ist die Aufweitung des Strahlenbündels nicht wirklich messbar. Die 210 mm HS machen nur Sinn zum Angeben oder, weil die Außenkanten öfters steil oder abgesunken sind. Wenn die es also nicht schaffen, den Spiegel über den vollen Durchmesser gut zu schleifen, machen sie ihn vielleicht einfach größer, und dann kann man noch damit werben.
Würde wie gesagt zur Aussage von GSO passen, wenn die meinen, der Kontrast wäre besser, wenn man außen etwas abblendet. Ist aber alles Spekulation.
 
Da fragt man sich, wieviele von diese Edeloptiken echt sind. :LOL:

Gruß

Heiko

PS: Ähh Niki, hat übrigens schon mal jemand anderes durch Deinen Mewlon geschaut? :ROFLMAO:
Wenn die Optiken aus Neapel kommen, sind sie wahrscheinlich nicht echt.
Die Idee hatte ich auch schon mit Rasierspiegel. Winwinwinwinsituation: Kühlt schnell aus, kann zur Not zurechtgebogen werden, ist leichter und billiger.
Und gestern hab ich bei ATU Fangspiegel gesehen für 3,99€. Die nehmen die glaube ich als Zusatz für den Außenrückspiegel für mehr Übersicht, totale Zweckentfremdung.
 
Hallo zusammen,

beim GSO-CC6 und CC8 scheint es mir für uns, die wir schon mal gerne etwas optimieren wollen, etwas schade, dass die Abschattung der Hauptspiegelöffnung durch den Blendschutzzylinder des Cassegrain-Spiegels erfolgt. Diese Form der Abschattung oder Abblendung rückgängig oder variabel zu machen, erfordert handwerkliches Geschick und Können.

Wer das nicht kann, kann die Cassegrain genießen … so wie geliefert. Eine gegenüber den Werbungsangaben reduzierte effektive Öffnung sollte einer Beobachtungsfreude doch nicht im Wege stehen, oder?

Wie ist das beim GSO-CC10? Schattet da der Blendschutzzylinder die Hauptspiegelöffnung ab?

Gruß, *entfernt*
 
Beim Meade 2080 ist die Aufweitung des Strahlenbündels nicht wirklich messbar. Die 210 mm HS machen nur Sinn zum Angeben
Es geht hier nicht um eine Aufweitung in der Schmidtplatte.
Es geht um die Tatsache das die Apertur bei der Schmidtplatte liegt und nicht beim HS.
Darum muss der HS größer als die Schmidtplatte sein wenn mehr als die Achse zu 100% ausgeleuchtet werden soll.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

den rückseitigen Flansch des CC8 konnte ich komplett entlacken. Ich möchte die Oberfläche hochglanzpolieren. Zum einen zur Freude des Betrachters, zum anderen um einen guten Strahlungsreflektor zu bekommen. Ein typischer Kompromiß. Der Flansch soll zum einen die Bodenstrahlung und Körperstrahlung möglichst gut reflektieren. Zum anderen durch Wärmeleitung möglichst verzögerungsfrei mit der jeweiligen Lufttemperatur mitgehen.

Bei der Gelegenheit wollte ich den Außendurchmesser von 231mm kommunizieren. Fast auf den Zehntel identisch mit des C8 „classic“. Passt also in die Gabelmontierungen der Celestron C8. Etwas länger als der C8, kann also nicht komplett nach unten eingeschwenkt werden. So what.

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Jetzt gehts zum Ausbohren und Ausfeilen dreier Lüftungsschlitze.

Gruß, *entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Reinhold,

das sieht bestimmt cool aus. Aber eine reflektierende Oberfläche nimmt zwar wenig Strahlungswärme auf, strahlt andererseits aber auch wenig ab. Das heißt wenn das Teil aus dem Warmen ins Kalte kommt, dauert es lange bis es im Wärmestrahlungsgleichgewicht ist. Es hat vielleicht einen Grund, warum man mehr schwarze als verspiegelte Teleskoptuben sieht.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

ja, es ist ein Kompromiß, aber ein guter, wie finde. Die Temperierphase, also vom Warmen ins Kalte, oder Kalten ins Warme, ist für ein Vollmetallgerät kein Problem. Wärmeleitung zwischen Luftmasse und Flanschmasse erledigt das ohne erwähnenswerte Probleme. Lack ist kein guter Wärmeleiter. Wenn er sich vermeiden läßt, dann weg damit. Hier geht es um den Flansch, der in der Praxis meist nach unten gerichtet ist. Beim Tubusrohr überlege ich noch. Ist beim CC8 aus ~1mm Stahlblech.

Gruß, *entfernt*
 
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