PC Mindestanforderung, Neukauf

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ladystarlight

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Hallo,

ich würde mir gern einen PC anschaffen, den ersten nach über 10 Jahren, um (Astro)Bilder/Videos bequem und mühelos zu bearbeiten.
Was sind dafür Mindestanforderungen, um Bilder mit Gimp, PI oder zB PS bearbeiten zu können, ohne dass der PC auf Grund riesiger Datenmengen in die Knie geht?

Hab absolut null Plan von, aber RAM ist sicher wichtig, Grafikkarte auch, oder?


LG
Melissa
 
Moin,

Was mir wichtig wäre:

Schnelle CPU, i9 mit min. 8 Kernen,
>32 GB Ram
>1.te SSD-Platte für Programme, System, Auslagerungsdatei usw.
>2.te Platte für Storage
>Gute Grafikkarte NVIDIA wegen Cuda-Nutzung

CS
Jörg
 
Hallo Melissa,

Soll es ein Tower-PC oder ein Laptop werden?
Lagerst Du Deine Rohaufnahmen auf dem PC oder hast Du zusätzlich ein NAS? (Wenn nicht, darüber sollte man nachdenken, da es das sinnvollere "Lager" ist)
Wie wichtig ist dir Lautstärke? Leistung braucht Kühlung und diese ist/kann laut sein. Unangenehm im Wohnzimmer, aber akzeptabel im Büro oder Arbeitszimmer.

10 Jahre sind eine lange Zeit, auf diese sollte/kann man einen PC nicht planen. Schnell wird eine heutige Anschaffung aber lang genug sein.

- Guter Monitor oder Display mit korrekter Farbdarstellung (wird leider immer gern vergessen)
- 8 Kerne, besser mehr
- 32 GB RAM, besser mehr
- SSD Hauptplatte
- SSD "Arbeitsplatte"
- Grafik was der Geldbeutel her gibt
Also die Anforderungen die größtenteils auch schon vorab genannt wurden

CS, Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mische mich mal ein.

Mein Desktop PC der in der Sternwarte steht, ist schon 10+ Jahre alt, 4gb Ram, Sehr alte AMD CPU und läuft sehr gut.

Leider hat das Mainboard + Kühler ein schaden, weswegen er immer ausgeht.

Reicht meiner Meinung nach. Läuft flüssig, Remote Desktop geht auch. Alles top.
(nichtmal Windows 10 wird empfohlen, ist aber drauf und läuft)


CPU: AMD FX(tm)-4100 Quad-Core Processor 3.60 GHz

4 Kerne, 4 Threads.
Brauche aber auch ein neuen, höre deshalb mal zu.


Da läuft aber nur die Software drauf, also mit dem alles Aufgenommen wird.

Auf meinem Hauptrechner ist auch nicht viel besseres Verbaut.

NVIDIA GTX 960, 16gb Ram

AMD RYZEN 5 6 Core


Pixinsight, APP, DSS läuft auch recht schnell.



CS Vincent
 
Vincent hat da noch einen Punkt aufgezeigt, den ich nicht bedacht habe:

Soll das Gerät ausschließlich zur Bearbeitung sein oder auch Aufnahme- und Steuerungsaufgaben, ggf. sogar mobil übernehmen oder wird vielleicht sogar eine andere, komfortable Lösung für diese Themen bereits genutzt?

CS, Ralf
 
Vincent hat da noch einen Punkt aufgezeigt, den ich nicht bedacht habe:

Soll das Gerät ausschließlich zur Bearbeitung sein oder auch Aufnahme- und Steuerungsaufgaben, ggf. sogar mobil übernehmen oder wird vielleicht sogar eine andere, komfortable Lösung für diese Themen bereits genutzt?

CS, Ralf
Habs grad gemerkt, das er eher über Pixinsight Stacking geschrieben hat, deswegen kurz ergänz txD
 
Moin,

mein Lenovo W520 mit i7, 4 Kerne, 32GB kämpft manchmal schon ganz gut und pfeift wie ne Dampflok, da die Bilddateien immer größer werden sollte man da ausreichend vorbauen.

CS
Jörg
 
Hi Jörg ... bei mir rödelt exakt die gleiche Möhre und braucht wenn es mal wieder viel war, >12h zum Stacken ...

Verschmerzbar

Viel mehr nervt mich, dass StarNet2 sich gern mal 15 Minuten genehmigt ...

Ich liebäugel gerade mit dem XMG Apex Max 15 E22 mit R9 5950X, 64 GB, RTX3700 ... Steht bei mir im Hobbyraum, Lautstärke quält mich nicht.
100%ig entschlossen bin ich aber noch nicht ...

CS, Ralf
 
Moin,

ich hab mal CPU auf Intel Core i72920XM getauscht und 32GB Ram reingesteckt (CTO-Versipon), SSD, aber irgendwann endets. Bin am überlegen, weil ich mit dem Brett eigentlich sehr zufrieden bin, gerade Grafik und kalibrierfähiger Schirm, mir einen der Nachfolger zu holen, aber mal abwarten. Vllt. wird's für mich unüblich auch was neues...

CS
Jörg
 
Intel Core i72920XM ... also doch nicht die gleiche Möhre ... aber wo bekommt man den einzeln her? Egal ...

Bei Neuanschaffung würde ich diesmal ggf. etwas tiefer in die Tasche greifen um mehr Rechenpower zu haben. Kerne sind Trumph würde ich mal behaupten.

CS, Ralf
 
Liebe Melissa,
lass dich nicht von den Superastronomen entmutigen. Du brauchst nicht solche Megacomputer. Ich habe einen gebraucht gekauften PC (150€) mit I5 Prozessor für kleines Geld mit mehr Arbeitsspeicher (12 GB) und einer externen Festplatte ausgerüstet. Der rechnet schon eine Weile, wenn ich 200 große Fotos verarbeite, aber ich brauche ihn für nichts anderes. Das funktioniert super.
CS Harald
 
Hallo Harald,

Stackst Du mit dem System? Hast Du den Post von Jörg und mir gelesen? Wir arbeiten mit Thinkpads W520, welche wohl um 2011 auf den Markt kamen und heute noch gute Dienste verrichten. Das läuft, stockt nicht, dauert nur ... wenn man geduldig ist tut es das natürlich auch, aber für eine Kaufberatung für ein modernes System, was 10a in die Zukunft halten soll braucht es ein paar "Geschütze" und vielleicht auch Wunschträume.

Lasst uns doch erstmal abwarten wie es um den Erwartungshorizont, die konkrete Anforderung und der Geldbeutel der Threadstellerin bestellt ist, bevor wir Vorschläge anderer als überkanditelt abtun. Ideen und Erfahrungen zu sammeln schadet ja in der Zwischenzeit nicht.

CS, Ralf
 
Danke an alle für die vielen Tipps!

Ich habe aber nicht geschrieben, dass der PC für die nächsten 10 Jahre fit sein soll - sondern nur, dass ich seit 10 Jahren kein PC mehr besessen habe :D

Generell bin ich mit den ganzen Begriffen nicht sonderlich bewandert, aber glaube, dass ich mit den angedachten 500€ + evtl. 200€ nicht sooo weit kommen mag, wie es scheint.

Der PC wird im Büro stehen. Kein Laptop, sondern fester Standplatz. Außer Bildbearbeitung nur Internet surfen und Office.
 
Moin,

man muss dazu sagen, dass man seinerzeit für die "W"'s einen Haufen Geld auf den Tisch gelegt hat und meiner ist heute noch mein Bürorechner im Home-Office und macht nebenher die Datenhaltung. Ich habe nun keine superneuen DSLR's so dass meine Bilddateien noch sehr überschauber sind, ich habe mal testweise mit einer "R" rumgewerkelt, da sieht das dann anders aus. Und Win11 geht auch nicht, also irgendwann ab 2025 wird es keine Updates mehr geben, c'est la vie.

Ich liebäugele mit einem Nachfolger, da die "W"' durch die "P"'s ersetzt wurden wird es wohl in die Richtung gehen, auch wegen CAD. Wobei ich da noch sehr urtümlich mit Autocad LT unterwegs bin, also 2D, und 3D gerade anfangen will.
Ich hatte mal ein parametrisches 3D-Programm (also mit Programmierschnittstelle) testweise auf der Kiste und das lief wohl auch wegen der NVIDIA-Grafik ziemlich flott, aber klar, auch da kommen immer mehr Funktionen, Bibliotheken usw. dazu. Ich habe halt das Problem, dass ich auch die Arbeit dafür haben muss, um ein paar tausend Euronen locker zu kriegen.

Privat werkle ich mit meinem "Computermuseum", das für EMail, Ebay usw. völligst ausreicht. Da lebt das eine oder andere Dinosaurierchen still vor sich hin - es muss nicht immer alles neu sein und manchmal ist es schon lustig welche Reaktionen von Kid's auf Besuch kommt, wenn irgendein Kasten mit 'nem Win3.11 f. Workgroups-Bildschirm startet und einen Bernstein-Schirm hat... Aber ne St6 oder eine Lcccd14sc hat nunmal einen Centronics-Anschluß und kommt (wie das Betriebssystem) mit Weichscheibenmagnetspeichern als Träger der Treibersoftware um die Ecke :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO: - auch wenn das Zeug nicht mehr produktiv genutzt wird, es läuft und manchmal ist es nett den Leuten zu zeigen, wie die Anfänge aussahen.

CS
Jörg
 
Danke an alle für die vielen Tipps!

Ich habe aber nicht geschrieben, dass der PC für die nächsten 10 Jahre fit sein soll - sondern nur, dass ich seit 10 Jahren kein PC mehr besessen habe :D

Generell bin ich mit den ganzen Begriffen nicht sonderlich bewandert, aber glaube, dass ich mit den angedachten 500€ + evtl. 200€ nicht sooo weit kommen mag, wie es scheint.

Der PC wird im Büro stehen. Kein Laptop, sondern fester Standplatz. Außer Bildbearbeitung nur Internet surfen und Office.
Moin,

so einen Brummkasten würde ich mir nicht mehr unter den Tisch stellen, das ist außer als Staubfänger und Staubsaugerunfallproduzent zu nix gut.

Laptop + Dock wäre auf jeden Fall meine Empfehlung, gerne auch refurbished. Da kriegst Du weit mehr Leistung als Du neu bezahlen kannst, und wenn Du 'ne ordentliche Marke wie Lenovo (ex. IBM), HP oder Dell kaufst hast Du auch was davon. Ich habe im Büro auch Tastatur und Schirm dran, samt Maus. Aber nix unterm Tisch wo man hängen bleiben könnte oder wo sich die Staubmäuse tummeln.

CS
Jörg
 
Hallo Melissa,

Ich habe einen kleinen preisgünstigen ACER für 230€ mir geholt im Einkaufszentrum beim Jumbo.

Der Labtop hatte ne kleine SSD(250GB) und wenig RAM(4GB), hatte noch von meinem vorherigen Computer eine grössere SSD(1TB) und ne grössere RAM(+4GB= 8GB) dazugefügt. Dazu habe ich noch über die Zeit noch ne Externe SSD geholt zum zwischenspeichern.
Über dem HDMI Anschluss habe ich noch nen Monitor dran den ich schon hatte, eine super Sache mit den zwei Bildschirmen.
Die Maus kam da auch noch dazu ohne Kabel.

Vor vielen Jahren bei einem Deutschlandbesuch hatte ich mir einen kleinen Arbeits Labtop von Siemens Second Hand angeschafft, der war auch absolut in Ordnung für mein damaliges Lightroom für nur! 150€, gut heutzutage mit der Inflation wäre das etwas mehr. Den hatte ich nicht sehr lange, da meine Freundin mir ihn erfolgreich abgeluchst hatte.

Auf meinem Labtop mach ich Bildbearbeitung mit AstroArt7 das geht gut und schnell genug. Auch Siril geht ohne ohne weiteres. ASTAP zum Stacken mag ich mehr, aber braucht dann schon was ordentlich mehr Zeit bei dem nur DualCore Prozessor.
Das ganze läuft bei mir unter Windows11.

Für mich reichts gut für meine Astrosachen.

Clear skies,
- Martin
 
Hallo Melissa,

Ich rate zu einer gebrauchten Workstation mit einer Nvidia Quadro K2000 oder besser. Sowas gibt es schon ab ca. 500€

Wenn es mobil sein soll, eine gebrauchte Mobile Workstation.

Mit solchen Geräten arbeiten wir im 3D CAD Bereich in der Firma. Die Geräte sind bei uns alle geleast und sie werden alle 3 Jahre ausgetauscht. Es gibt spezialisierte Firmen, die diese Geräte dann weiterverkaufen.

Privat nutze ich im Moment mehrere gebrauchte Acer V3 772g mit Intel Core I7, Full HD, 32 GB RAM, 1TB SSD und 1TB HDD mit Nvidia Grafikkarten. Diese Kisten haben mir bisher immer gereicht.

Viele Grüße,

Günther
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Empfehlung geht dahin, sich den neuen PC aufbauend auf einem Basissystem selber zusammenzustellen und aufbauen zu lassen.
Dafür bieten einige Hersteller Online-Konfiguratoren an.
Meinen habe ich bei RHINO bauen lassen.

Oben auf der Web-Page gibt man z.B. die Preisklasse ein und läßt dann filtern. Nun erhält man fertige lauffähige Tower-PC's.
Hat man sich für einen entschieden, dann auf diesen klicken. Nun kann man auf eines der orangefarbenen Felder und kann sich die einzelnen Komponenten noch mal genauer anschauen und gegen Aufpreis anpassen.

Grüße
Hartmut
 
Ich habe einen kleinen preisgünstigen ACER für 230€ mir geholt im Einkaufszentrum beim Jumbo.
Hallo,

die ersten Vorschlägen hier gingen ja fast in Richtung Supercomputer :)
Also meiner (war gebraucht auch nur 230€) ist ein altes Thinkpad i5 (Dualkern), 500GB SSD, 8 GB Ram und 15". Der kommt Abends mit raus an den USB3 Hub, an den wiederum alles andere hängt. Wenn die Nacht nicht so kalt ist, bleib ich dabei, sonst steuere ich den über VNC aus der warmen Stube (er kommt dann draußen in die Thermobox).
Während er das nächste Planetenvideo aufnimmt werkelt im Hintergrund schon AS!3 und das nebenbei zu VNC. Dabei wird die Bildrate des Planetenvideo nicht langsamer.
Die kostenlosen Grafikprogramme laufen auf der integrierten i5 Grafik -für mich- ausreichend schnell. Zu den anderen kann ich nichts sagen.
Für das Archiv hab ich eine externe 8 TB HDD.
Ab und zu wollte ich schon einen 2. Monitor anstecken, aber ohne kann ich das Teil zu jeder Zeit an fast jedem bequemen Ort für die Weiterverarbeitung nutzen. Die normal 10h Laufzeit wird bei starker Belastung (z.B. AS!3) vielleicht halbiert.
"Blecheimer" hab ich schon lange aus meiner Wohnung verbannt, aber das ist natürlich nur mein persönlicher Geschmack.

MfG
thomas314
 
Es fehlt eigentlich nur noch der Vorschlag einen Raspberry Pi zu nehmen. ;)

Wenn neu und normaler Tower würde ich einfach bei den bekannten Versender (CSL, Amazon, ..) etwas aus der Mittelklasse bestellen.
Mainboard egal aber CPU ca. eine Genration unter der aktuellen, also wohl Core I7 und nicht die kastrierten (Pentium, Celeron, etc.), sondern Core und Windows 11.

Und natürlich kein "cooler" Gaming PC für pubertierende Erwachsene. ;)

Also so was zB:


oder


Speicher und SSD muss man halt noch nach eigenen Wunsch anpassen.

Die heutigen Tower sind übrigens total leise. Ich habe für mein Synthesizer/Keyboard Studio einen normalen Tower bestellt. Den hörst du nicht.
Allerdings ein bisschen auf die Quiet Optionen achten und die leiseren Optionen wählen.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt wo Du es gerade sagst Peter: Wäre nicht ein Raspberry gut geeignet? :cool:

Der Raspberry ist doch eher mit den Aufgaben der Steuerung und Aufnahme zu betrauen. (ASI-Air, Stellarmate, Astroberry)

Bearbeiten und vor allem Stacken wäre am Raspberry sicher lustig, das fertige Ergebnis gibt es dann eine Woche später ... oder man baut sich einen Cluster aus Pis ... aber da die aktuell wie Gold gehandelt werden sicher keine zu empfehlende Lösung.

Nun gab es ja schon reichlich Input, schauen wir mal was Melissa zu unseren Vorschlägen meint.

CS, Ralf
 
Ich bau sie immer selbst, meist kommt ich mit knapp unter 1.000 Euro davon. :)

Tja.
Forum. :D:coffee:
Jeder kann mittlerweile mit seinem Zeug umgehen, und hier ist eben auch alles vertreten, vom 10 Jahre alten "geht irgendwie" bis zu "ohne 64 GB RAM kannste einpacken". Man kann sich an alles gewöhnen und das dann auch anderen so empfehlen. Die Wahrheit wird in der Mitte liegen, wenn es halbwegs logisch betrachtet wird. 500 Euro sind zu wenig, 2000 sind übertrieben.

my 2 pence.

lg
Niki
 
BTW: Die Gaming-PCs sind gar nicht so schlecht. Da steckt in der Regel eine brauchbare CUDA-fähige Grafikkarte drin die z.B. von PixInsight sogar genutzt werden kann. Prozessoren in den Dingern sind meist auch ordentlich. Hauptspeicher kann man aufrüsten. Und in "leise" gibt es die Dinger mittlerweile auch.

Wobei man halt für sich selbst entscheiden muss: Was ist einem wichtig? Wer ohnehin hunderte von Einzelbelichtungen stacken möchte, wartet sowieso länger. Das kann kein PC in "Echtzeit". Also kann man den Rechner "verlassen", andere Dinge erledigen und dann halt irgendwann das Ergebnis anschauen und weiter bearbeiten. Dabei dürfte es im Hobbybereich ziemlich egal sein ob der PC 2 oder 10 Stunden rechnet.

Wer unbedingt PixInsight verwenden möchte braucht natürlich auch noch für andere Aufgaben einiges an Leistung. Und vor Allem Hauptspeicher. 32 GB sind da kein Luxus... PI ist aber halt bei vielen Aufgaben schon arg ressourcenfressend/langsam. Arbeitet man mit anderen Programmen, dann reicht deutlich weniger Leistung. Siril z.B. ist auch auf durchschnittlichen PCs sauschnell. Gimp, Photoshop, Fitsworks etc. brauchen auch keinen High-Class-PC.

Persönlich würde ich bei sowas irgendwo in der 1000 € Gaming-PC-Klasse suchen. Selbst aufgebaut - keine Fertigprodukte. Und dann halt nur den Hauptspeicher auf mindestens 32 GB aufrüsten und Plattenplatz (sofern man kein NAS verwendet) zufügen. Und das mit Schwerpunkt "leise".

Ciao, Udo
 
dürfte es im Hobbybereich ziemlich egal sein ob der PC 2 oder 10 Stunden rechnet.

Unterschätze nicht die Ungeduld der Menschen ;)

Ich kann es immer kaum erwarten den fertigen Stack zu sehen. Ich liege meist >10h Rechenzeit und bin durchaus bereit Kleingeld in die Hand zu nehmen um das zu ändern. Allerdings bin ich nicht der Entscheidungsfreudigste und der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug, da man ja zwischendurch was Anderes macht.

CS, Ralf
 
Eben - und für schnelle Ergebnisse "vorab" kann man ja einfach mal Siril anwerfen ;-) Mache ich z.B. meist schon während der Aufnahmesession auf einem Surface Pro 7 um zu prüfen ob es rund läuft. Das eigentliche Stacking darf dann gerne länger dauern.

Ciao, Udo
 
Moin,

na ja, man muss vor allem Augenmaß halten. Wenn ich was vor Firmenhintergrund kaufen kann, was ich fur's Hobby mitnutze und abschreiben kann kaufe ich anders als wenn ich ans Haushaltsbudget muss. Unser Hobby darf nie systemgefährdend werden, weder was den Haussegen angeht noch materiel. Wer heißt hier "Hagen"?

CS
Jörg
 
BTW: Die Gaming-PCs sind gar nicht so schlecht. Da steckt in der Regel eine brauchbare CUDA-fähige Grafikkarte drin die z.B. von PixInsight sogar genutzt werden kann. Prozessoren in den Dingern sind meist auch ordentlich. Hauptspeicher kann man aufrüsten. Und in "leise" gibt es die Dinger mittlerweile auch.

Udo, dass ist einer meiner groessten Kritikpunkte an PI. Weil PI Mac-OS kompatibel bleiben soll, moechte man auch fuer andere Betriebssysteme derzeit keine extra CUDA/OpenCL beschleunigten Bibliotheken anbieten (Starnet++ ist ein externes Plugin). Was PI betrifft bringen irgendwelche bombastischen GPUs leider wenig, man kann PI daher auch mit dem integrierten Graphic-Core der CPU laufen lassen.
Das kommt in den PI-Foren immer wieder hoch, es gibt auch unveroeffentlichten Code, der in irgendeiner Release zukuenftig ja mal...aber bisher kam leider noch nichts. PI ist "nur" Multi-Thread auf der CPU bescheunigt.

@ladystarlight
Zum Thema " was braucht man, damit es nicht nervt"?
Immer schwer zu sagen. Mich stoert es nicht, ob Starnet++ nun zwei Minuten oder drei dauert. Ob dagegen das (ansonsten exzellente) WBP-script zum Stacken 8h laeuft, oder auch mal volle drei Tage, dagegen schon. Und da haengt es an genau drei Dingen: (1) Anzahl und Rechenleistung der Prozessorkerne, (2) genuegend RAM (wenn die Bildintegration swappen muss, dann ist die Sache gelaufen, 16-32GB RAM sehe Ich als Minimum, je nach Astrokamera und Tiefe der Stacks), (3) schnelle SSD zum Laden und Wegschreiben der Daten.
Eigentlich ist das auch gar nicht so schlecht, denn z.Z. gibt's CPUs mit ordentlich Kernen fuer wenig Geld, waehrend durch den Bitcoinkram die GPU-Preise z.T. laecherlich hoch geklettert sind.

Z.B einen Core i5 mit 8 logischen Kernen, 32GB RAM, 0,5-1TB M2 SSD wuerde Ich schon als die Untergrenze des "geht einem nicht zu sehr auf den Keks" ansetzen und eine (externe) Plate >= 2TB zum Archivieren der Daten. Damit kann man schon flott arbeiten.
Das wird kostenmaessig zwar knapp, ist aber fuer 500-750 Euro schon realisiierbar, und auf sowas sind diese Zeilen hier getippt und darauf werden kurze Naechte mit der 12-16MPixel Kamera gestackt und 3-4 Stunden dauert das dann.

Um mal so die Spanne von "ganz Ok" bis "Holla die Waldfee" aufzuzeigen, unter dem Tisch steht ein i12900 mit 128GB DDR5 und ordentlich 6TB M2 SSD Plattenplatz, was als Update (Gehauese, Netzteil, GPU stammt aus dem "alten" Rechner, also + 600Euro?) so etwa 2000Euro gekostet hat und damit schafft man es dann mit der offiziellen PI Benchmark in die Top-10 (Ich brauche Rechenleistung auch beruflich). Sowas nimmt man dann, wenn man lange Aufnahmenaechte mit Kameras >24MP ueber Hunderte von Bildern innerhalb eines Tages durchmangeln will. Mit der kleineten Kamera (12-16MP, siehe oben) dauert es dann ungefaehr 45min und nicht 3h wie auf dem i5 Desktop, mal so als groben Vergleich.

Mit dieser subjektiven Einschaetzung im Hinterkopf, kannst Du dir ja mal die PI-Benchmark Liste auch anschauen, die zeigt verschiedene Computer mit verschiedenen Konfigurationen so abliefern:

Da findest Du auch Vergleichsdaten mit aelteren CPU Modellen (und mehr oder weniger RAM), die wie schon andere vorgeschlagen haben, manch mal schlaegt sich Preis-Leistungsmassig was gebrauchtes/refurbished gar nicht so schlecht.

Mit anderen Bildbearbeitungsprogrammen als PI, die besser GPU beschleunigt sind, sieht das allerdings schon wieder anders aus.
Vielleicht hilft das zur Orientierung...
Gruss & CS
 
Auf meinem Hauptrechner ist auch nicht viel besseres Verbaut.

NVIDIA GTX 960, 16gb Ram

AMD RYZEN 5 6 Core


Pixinsight, APP, DSS läuft auch recht schnell.
Das gleiche System habe ich für meine Bildbearbeitung. Das Läuft mit Siril und Gimp einwandfrei. Seine Grenzen findet das System allerdings, wenn ich 24mpx Aufnahmen drizzeln will. Geht zwar, aber man muss aufpassen, dass das System nicht einfriert. Wenn man in Gimp mal bei 20-30 Ebenen mit Masken gelandet ist, dann fängt man auch an zu merken, dass die Kiste nicht mehr die jüngste ist. Aber mehr als 1-2 Sekunden pro Arbeitsschritt sind das auch nicht. Am wichtigsten finde ich eine SSD Platte und mindestens 16GB Speicher für die Bearbeitung. Das beschleunigt die Berechnung um ein Vielfaches. Die Prozessorleistung finde ich nicht mal so entscheidend. Wenn dann würde ich eher Richtung mehr Speicher investieren. Damit läuft auch eine ältere Möhre noch rund.

Für die Deepsky Aufnahmen selbst tut es ein Mini PC, dessen Leistung grad so für Full HD Videos bei Youtube ausreicht. Der hat dann sogar noch Luft nach oben. Wichtig sind 8GB Speicher. Darunter finde ich, dass Windows keinen Spaß macht.

Die günstigste Lösung ist sicher ein Laptop mit ähnlichen Parametern wie im Zitat. Das gibt es als Refurbished für unter 500€. Ich habe z.B. ein T560 von Lenovo mit 16GB Speicher und einer SSD. Das tuts eigentlich für alles, Bildbearbeitung, Deepskyaufnahmen und sogar für Mond und Planetenvideos. Allerdings braucht es für die Bearbeitung hier einen gescheiten Monitor. Mit dem Laptopbildschirm sind Farben ein Glücksspiel. Das mit den Farben sollte man nicht unterschätzen. Das macht den Unterschied zwischen gut und schlecht. Außerdem muss man ab und an noch eine große USB Festplatte dranhängen um die SSD von den Unmengen an Daten zu befreien.

Ich liege meist >10h Rechenzeit und bin durchaus bereit Kleingeld in die Hand zu nehmen um das zu ändern.
Muss man sich auch überlegen, was man ans Ende vom Teleskop hängen will. Bei so Fragen gehe ich davon aus, dass der TE eher normal unterwegs ist und nicht >10k für drei Astrofotos im Jahr ausgeben will. Eine ASI6200 braucht einen anderen Rechner wie eine ASI533. Mit letzterer Stacke ich mit meiner fast 10 Jahre alten Gaming Möhre auch Sessions von mehreren 100 Aufnahmen inklusive Kalibration und Registrierung in weniger als 5min. Selbst bei längeren Sessions von 100 Bildern mit der Canon R braucht das reine Stacken keine 5 min.
 
Moin Melissa,
da ich nicht weiß wie es mit deinen Fähigkeiten als PC Schrauberin aussieht, mache ich lieber zwei Beispiele von Fertigsystemen die in deiner Preisklasse bis maximal 700€ liegen. Damit bekommst du ein Gefühl was bei den derzeitigen Preisen und für dein Budget heute Neu möglich ist. Beachte aber das die Preise schon Angebote im Rahmen von Black Friday sind.

System 1: Intel® Core™ i7-12700, 16GB RAM, 512GB SSD
Preis 649€
Bei dem System musst du, falls du keine aktuelle Lizenz hast, noch ein Betriebssystem hinzu kaufen. Wenn du irgendwann noch eine CUDA fähige Grafikkarte nachrüsten möchtest, könnte das Netzteil mit 180 Watt etwas schwach sein.

Intel i5-12400, 16GB RAM, 512GB SSD, Windows 11 Home
Preis 599€
Hier kann ich leider nichts zum verbautem Netzteil sagen. Da habe ich auf die Schnelle nichts gefunden. Ein Betriebssystem ist bereits vorhanden.

Beide Systeme haben bereits SSDs vom Typ M.2 anstatt SATA SSDs verbaut. Das gibt nochmal ordentlich Schub bei den Schreib und Lesevorgängen.
System 1 z.B. hat laut den Systemspecs den Vorteil das bei den Speicherslots nur eine Bank, also 1x16GB, belegt ist. Falls man auf 32GB aufrüsten möchte, muss man nur einen zu dem bereits verbauten Riegel passenden Riegel dazu kaufen.
Beim zweitem System sind zwei 8GB Riegel verbaut. Hier benötigt man zwei 16GB Riegel und die beiden Achter Riegel bleiben dann über.
Bei beiden Systemen kannst du für kleines Geld eine normale HDD als Datengrab nachrüsten. Evtl. auch was externes oder gleich beides und das externe als Backup.

Kurz Off Topic. Bitte, bitte, bitte benutzt nicht irgendeine Cloud als einziges Backup System. Für interessierte Macht auch immer lokale Backups!

Falls du noch einen Monitor benötigst sprengen meine Beispiele dann aber dein Budget.
Wenn, dann aber mindestens einen 27“, mit QHD 2560x1440 und mindestens 99% sRGB Abdeckung. Da gibt es bestimmt einige zur Auswahl.

Grüße Carsten
 
Allerdings braucht es für die Bearbeitung hier einen gescheiten Monitor. Mit dem Laptopbildschirm sind Farben ein Glücksspiel. Das mit den Farben sollte man nicht unterschätzen. Das macht den Unterschied zwischen gut und schlecht.
Mit einem Monitor der den sRGB Farbraum abdeckt ist man auf jeden Fall schon gut aufgestellt, aber wenn man schon auf Farben achten möchte, sollte man den Monitor auch kalibrieren. Ich mache das schon seitdem ich digital Bilder bearbeite und bin immer wieder überrascht wie kalt unkalibrierte Monitore Farben darstellen.
Zur Zeit nutze ich einen Datacolor SpyderX Pro. Mit dem ist das einen Sache von ein paar Minuten und der Monitor ist kalibriert.
Grüße Carsten
 
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