PC Mindestanforderung, Neukauf

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Hallo Melissa,

welche Mindestanforderungen ein PC erfüllen muss damit er nicht in die Knie geht ist ein klein wenig schwierig zu beantworten, wenn man nicht weiß wie groß die Bilder sind mit denen Du zu tun hast, in welchen Mengen sie verarbeitet werden, ob die Grafikkarte genutzt werden soll (Plugins?) und vor allem wie schnell die Bearbeitung erfolgen muss. Da müßtest Du ein klein wenig mehr Input liefern, damit es nicht unnötig teuer für dich wird.
Soviel kann ich aber jetzt schon sagen. Es lohnt sich die Daten auf SSDs im Rechner zwischenzuspeichern. Mechanische Festplatten sollten, wenn es nicht ganz bestimmte Gründe gibt, nur noch als Datengräber genutzt werden. Fertig-PCs kann man nutzen, aber in meinen Augen lohnt sich der Selbstbau mit einem anständigen Board, damit der Rechner/Stromversorgung nicht bei hoher Last in die Knie geht oder vorzeitig ablebt. Wenn der Rechner etwas länger halten soll, dann spendiere ihm 32Gb Ram, die Geschwindigkeit ist eher von untergeordneter Bedeutung.

Was einen guten und günstigen Monitor angeht, so kann ich den Dell S2421HSX empfehlen. Ich habe mir diesen als Stromsparalternative zu meinem Nec Bildbearbeitungsmonitor angeschafft und war geschockt was für das Geld möglich ist. Klar, perfekt ist er nicht, aber wer Perfektion wünscht der muss ganz andere Summen auf den Tisch legen. Jedenfalls ist er mit 12W sehr sparsam, anständig ausgeleuchtet deckt 97% sRGB ab und ist so gut, dass ich meinen ehemals sauteuren Nec eingemottet habe. ;)


MfG

Rainmaker
 
Wenn es um einen neuen PC geht kann ich folgenden YT-Kanal empfehlen:


Da werden zwar "Gaming-PCs" zusammengestellt, aber es wird in der Regel auch erklärt warum bestimmte Komponenten ausgewählt werden. Außerdem zeigen viele Videos dort auch wie man so ein System zusammenbaut. Und meistens wird bei den Vorschlägen auch Wert auf eine geringe Geräuschentwicklung gelegt. Wenn man die schnelle Grafikkarte nicht braucht, schaut man halt bei der nächsten "Preisstufe" rein und ersetzt dort die Grafikkarte durch eine günstige Alternative oder - wenn die CPU es kann - nutzt die CPU-interne Grafik.

Man bekommt die vorgeschlagenen Systeme auch fertig zusammengebaut (von einem Partnershop).

Meiner Meinung nach wird dort wirklich gute Arbeit geleistet. Es gibt eigentlich immer Bauvorschläge mit aktuelle verfügbarer Technik, wenn man selbst zusammenbaut auch mit Links auf günstige Einkaufsmöglichkeiten und die Vorschläge machen eigentlich immer sehr viel Sinn. Die Anforderungen bei Gaming-PCs sind nicht sooo grundsätzlich verschieden zur Astrobildbearbeitung. Lediglich die Grafikkarte kann im Astrobereich je nach verwendete Software "überflüssig" sein. Schnelle Prozessoren mit mehreren Kernen, viel Hauptspeicher und schnelle SSDs brauchen Beide. Ggf. lohnt es sich im Astrobereich etwas mehr Hauptspeicher einzubauen - auch das aber stark abhängig von der verwendeten Software. Und: Gaming-PCs müssen zwangsläufig darauf ausgelegt sein längere Zeit unter hoher Last zu laufen ohne zu überhitzen. Das ist bei "Fertig-PCs" nicht immer gegeben.

Wie eigentlich im ganzen Leben gilt auch bei PCs: Das letzte Stück Perfektion ist möglich, aber immer unverhältnismäßig teuer.

Und: Fertig-PCs "von der Stange" - besonders von größeren Herstellern - sind eigentlich immer veraltet.

Ciao, Udo
 
Hallo Udo,

veraltet ist so ein Begriff der an der jeweils notwendigen Leistung fest gemacht werden muss. Mein oller i7-2600k @4,7Ghz mit 32GB Ram war nach rund 10 Jahren auch "veraltet", weil er mit den an ihn gestellten Anforderungen (500GB Tiffs und gleich ein paar tausend davon) nicht in der gewünschten Zeit zu Potte kam. Für normalere EBV mit etwas kleineren Dateien, also etwa 30 Megapixel, wäre er immer noch ausreichend schnell gewesen ...
Veraltet muss kein Nachteil sein. Hardware der letzten Generation gibt es häufig etwas günstiger und die Dinger laufen noch mit DDR4, was den Preis noch ein klein wenig weiter senkt. Ich hätte jedenfalls kein Problem einen "veralteten" Ryzen 5000 ohne schlechtes Gewissen zu empfehlen und das liegt nicht daran, dass ich gar kein Gewissen habe ;). Die Dinger sind immer noch schnell, verdammt schnell sogar.
Die Leistung des PCs hängt übrigens nicht nur von aktueller Hardware ab, sondern auch und vor allem von anständig programmierter Software. Auch angeblich Marktführer bei EBV-Software haben übrigens keine Probleme damit richtig mies optimierte Software zu gepfefferten Preisen zu verhökern ...


MfG

Rainmaker
 
Moin,

da kann ich mich @Rainmaker nur anschließen, wie ich oben schrieb, auch für mich kommt als Nachfolger für meinen aktuellen Rechner nur gebrauchte (refurbished) Rechner in Frage, ich habe damit beste Erfahrungen gemacht und man hat ein definitiv laufendes System, das seine Fehlerphase schon durch hat. Und ich kaufe das definitiv auch für die produktiv-Nutzung, also meine Arbeit.

Es ist ein verbreiteter Irrglaube dass nur im immer neuesten System das Heil liegt. Ich bin da im Gegenteil eher skeptisch. Wenn ich mich wirklich drauf verlassen können will greife ich nie zum "Neusten".

Wenn ich mir einen P15 oder P17 von Lenovo ansehe, wie sie derzeit als Leasing-Rückläufer teilweise in Top-Ausstattung angeboten werden dürfte der ggü. meiner derzeitigen Maschine einen so deutlichen Leistungssprung machen dass mir das locker reicht und ich weiß, dass der schon in irgend einer Firma 2 Jahre täglich gelaufen ist - und das bei mir locker 10 Jahre weiter tun wird...

CS
Jörg
 
Der angesprochene Kanal setzt meist auch auf DDR4 - einfach auf Grund des Preis-/Leistungsverhältnisses. Aber bei den Prozessoren bleibt die Entwicklung halt auch nicht stehen. Aktuelle Prozessoren haben einfach mehr "Dampf" (Kerne). Häufig ist ein aktueller "kleinerer" Prozessor spürbar schneller als die "größere" CPU der letzten Generation - und meist auch noch günstiger (und braucht weniger Energie). Und: Aktuelle CPUs haben Chipfassungen bei denen auch die nächste CPU-Generation noch rein passt. Man hat also die Möglichkeit später aufzurüsten wenn mehr Speed gewünscht wird (werden allerdings nur Wenige tatsächlich machen - Trägheit siegt).

Der YT-Kanal verwendet in meinen Augen einen sehr guten Mix. Es werden aktuelle Prozessoren mit aktuellen Mainboards verwendet, M2 SSDs, "alter" DDR4-Speicher, starke und leise Netzteile, leise Lüfter, einfache, gut Lärmgedämmte Gehäuse und Grafikkarten mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Wie gesagt: Nur die Ausstattung mit Hauptspeicher kann und sollte man für einen Astro-Bildbearbeitungs-PC aufrüsten. 32 GB dürfen es schon sein (wenn man 64-Bit-Software verwendet - sonst macht es wenig Sinn).

Ciao, Udo
 
Hallo @ all!

neues Jahr, neues Glück.
Ich wollt das Thema nun in Angriff nehmen und mir einen PC zusammenbauen lassen über RHINO.

Das wären momentan meine ausgewählten Spezifikationen:

Konfigurator​



Gehäuse:​


be quiet! Pure Base 600 - schwarz

Netzteil:​


Xilence Performance C Series XP500

Mainboards AMD:​


Asus Prime B450M-K - mATX

Prozessor:​


AMD Ryzen 7 5700G - 8x 4.6GHz

Prozessor Kühler:​


Xilence A250PWM

Arbeitsspeicher:​


32GB DDR4 PC-3200 (2x 16GB)

Grafikkarte:​


NVIDIA GeForce GT 730 4GB

M.2:​


500GB M.2 SSD - Kingston NV2 - NVME

Festplatte:​


1000GB SSD - Samsung 870 QVO

2. Festplatte:​


- keine 2. Festplatte -

Laufwerk:​


DVD-Brenner 24x fach

Soundkarte:​


- Onboard Sound -

WLAN Optionen:​


WLAN Karte - Asus PCE-N15 - 300Mbit

Betriebssystem mit Installation:​


Windows 11 Pro 64-Bit

Officesoftware:​


- keine Officesoftware -

Sicherheitssoftware:​


Norton 360 Gamers Edition (90 Tage)

Tastatur:​


- keine Tastatur -

Maus:​


- keine Maus -

Monitor:​


- kein Monitor -

Garantie & Service:​


24 Monate Herstellergarantie & Bring-In Service

Fertigung:​


Standard Bearbeitung (10-15 Arbeitstage)


Ich bin mir nur nicht 100% sicher, ob Mainboard, WLAN, Lüfter, Netzteil etc alles kompatibel ist und auch schlüssig funktioniert. Nicht, dass ich jetzt Komponenten gewählt habe, wo andere nun überlastet sind o.ä.?!

Mir war WLAN wichtig, ebenso ein größerer RAM und eine Grafikkarte, besser als die Standardinterne. Viele Kerne sollen ja auch von Vorteil sein, oder?

Grundlegend soll der PC dann für Schreibprogramme sein, aber auch für Video bzw. Fotobearbeitung (Anfängerniveau).

Passt das so? Ich habe, wie gesagt, null Ahnung von PCs. Das wäre mein erster PC seit über 10 Jahren :)

Achja, preislich wäre dieser Custom PC jetzt bei gut 820€

LG
 
Recht gute CPU und dann so eine Grafikkarte?
 
Recht gute CPU und dann so eine Grafikkarte?
Ja, die Graka ist ein Lappen. Die hat sich selbst vor 10 Jahren schon an weniger anspruchsvollen Titeln die Zähne ausgebissen. Da ist man mit einer Onboard besser bedient. Oder ist das eine Onboard?

Andererseits braucht man für Bildbearbeitung auch nicht unbedingt eine schnelle Graka. Zum Stacken wird die zumindest bei der Software, die ich einsetze, gar nicht verwendet und für den Rest braucht auch der Prozessor keine Stunden um die Berechnung durchzuführen.

Das Netzteil ist ok für die Konfiguration, hat aber wenig Luft nach oben. Wenn du eine gescheite Graka nachrüsten willst, wird es eng. mATX ist auch prinzipiell ok...außer man will nachrüsten. Dann musst du schauen, welche Optionen du noch hast für z.B. eine weitere Festplatte. 1TB ist heutzutage schnell voll. Für gewöhnlich ist eine mATX auch in einem kleinen Gehäuse verbaut. Nachrüsten ist dann ein furchtbares Gefummel, selbst wenn noch Steckplätze da wären.

Wie gesagt, an sich ist das ok, bis auf die Graka und die Option nachzurüsten. Das braucht man aber beides nicht unbedingt. Man kann auch eine USB Festplatte anschließen und ohne Graka arbeiten. Grakas sind derzeit durch das Kryptomining preislich immer noch völlig daneben. Wenn du doch Optionen zum Nachrüsten haben willst, würde ich nochmal auf ein ATX Board mit Midi Tower mit einem stärkeren Netzteil anpassen.
 
Hi,

ach ja, der Teufel steckt im Detail. ;)

Ich denke, das ist alles so ok, besser geht natürlich immer. ;)

Diese Aufrüst-Argumente haben bei mir in der Praxis eigentlich nie funktioniert. Weil, wenn ich dann nach ein paar Jahren aufrüste, wurde es dann doch wieder eine neue CPU, neues Board, neuer RAM und vielleicht auch neues Netzteil. Meistens kein neues Gehäuse, das war am stabilsten ;) . Die Entwicklung schreitet einfach unaufhaltsam voran.

Ausserdem sind für mich inzwischen die AMD Boards keine Option mehr, da ich in der Hauptanwendung Musik SW/Instrumente benutze und da habe ich mit den AMD Boards/CPUs schlechte Erfahrungen gemacht, da sie bestimmte Intel Befehls-Erweiterungen nicht unterstützen oder nur emulieren. Die Intel Boards und dann mit den echten Intel Core CPUs haben sich bei dieser Anwendung als die besseren herausgestellt.

Warum eigentlich eine extra WLAN Karte? Das onboard WLAN ist mM immer ausreichend.
Gibt es überhaupt noch Boards ohne WLAN? ;)

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde für eine potenten Astro-PC beim Hauptspeicher nicht sparen. 64 GB sind da schon angebracht.

Ciao, Udo
 
Diese Aufrüst-Argumente haben bei mir in der Praxis eigentlich nie funktioniert. Weil, wenn ich dann nach ein paar Jahren aufrüste, wurde es dann doch wieder eine neue CPU, neues Board, neuer RAM und vielleicht auch neues Netzteil. Meistens kein neues Gehäuse, das war am stabilsten ;) . Die Entwicklung schreitet einfach unaufhaltsam voran.

Ausserdem sind für mich inzwischen die AMD Boards keine Option mehr, da ich in der Hauptanwendung Musik SW/Instrumente benutze und da habe ich mit den AMD Boards/CPUs schlechte Erfahrungen gemacht, da sie bestimmte Intel Befehls-Erweiterungen nicht unterstützen oder nur emulieren. Die Intel Boards und dann mit den echten Intel Core CPUs haben sich bei dieser Anwendung als die besseren herausgestellt.

Warum eigentlich eine extra WLAN Karte? Das onboard WLAN ist mM immer ausreichend.
Gibt es überhaupt noch Boards ohne WLAN? ;)
Im Grunde habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht. Mein aktuelles Board konnte ich zumindest von 16GB auf 32GB heben, aber die Zeit ist einfach weitergelaufen.
Jetzt das Board gegen ein neues zu tauschen mit WIN11 kompatibler CPU und Sicherheitsmodul ist vermutlich ein Höllenritt, denn ob danach noch WIN läuft ist zweifelhaft. Die Prozedur ohne Neuaufsetzen von Windows und allen Programmen traue ich mir nicht zu, kann nur schiefgehen...

Was WLAN engeht, so habe ich mich aber damals bewußt für eine externe Lösung entschieden, da der PC HF-technisch sehr ungünstig steht und ich für das externe Antennenmodul eine bessere abgesetzte Position gefunden habe.

Meinen nächsten PC (ich kaufe immer Tower) werde ich zunächst parallel nutzen und dann über einen langen Zeitraum Stück für Stück umziehen.
Für meinen i7 Traum muß ich aber jetzt schon knapp 2,5k€ hinlegen und da bin ich weit von High End entfernt.
Ach ja, AMD kommt mir als Desktop auch nicht mehr ins Haus, als LapTop-Lösung o.K.

Grüße
Hartmut
 
Danke für die Antworten.

Also der PC soll im Grunde ein Office-PC sein, mit dem ich aber auch mit der Zeit dann in die (Astro)bildbearbeitung einsteigen möchte. Er soll auch keineswegs zum Spielen o.ä. sein, daher bin ich verwundert, dass die Graka so mies daherkommen soll.

WLAN war wohl keines mit drin. Eine günstigere Option wäre noch ein Stick.

Zu AMD: Hmm, habe mehrfach gelesen, AMD ist besser als Intel, aber momentan überteuert(?!)

Woran erkenne ich, dass ich bspw. später wenig bis nix aufrüsten kann (RAM zb)?
 
RAM: 4 Speicherslots auf dem Board, 2 Slots am Anfang bestücken. Dann ist noch Platz für mehr ;-)
Die aktuellen Prozessoren von Intel sind aktuell recht ordentlich - auch bzgl. Stromverbrauch. Aktuelle gute Mittelklasse wäre ein Core i5 13400. Die i7 sind einfach zu teuer. Und der i5 schlägt den Ryzen 5700 eigentlich in jeder Disziplin. Der i5 kann 128 GB RAM ansteuern - wenn das Board das unterstützt.... Das sollte im Moment für die meisten Anwendungen ausreichend sein *g*

Ciao, Udo
 
"Später" heißt eigentlich, "in einigen Jahren". Die Entwicklung läuft weiter, neue Standards kommen, die mit den alten nicht mehr kompatibel sind.

RAM nachrüsten ist eigentlich recht lange möglich. Allerdings werden bei den Mainboards auch solche mit wenigen (nur 2) Speicher-Slots verkauft.
Wenn die von Hause aus schon voll bestückt sind und man verdoppeln möchte, müssen dann oft die alten rausgeworfen und gegen neue mit z.B. doppelter Kapazität ausgetauscht werden. Besser wäre nachrüsten. Man sollte auch nur (daten-)gleiche RAM-Bausteine verwenden und nicht mischen.

"Office-PC's" sind in der Regel träge. Besser ist mindestens einen "Multimedia" PC zu verwenden. Ich hatte mir seinerzeit einen recht schnellen PC gekauft, aber bei der Bildbearbeitung mit SIRIL merke ich jetzt schon, dass über kurz oder lang was neues her muß, sonst dauert alles ewig. Das ist besonders nervig, wenn man mal einen Bildbearbeitungsschritt ausprobieren will, diesen für schlecht hält und wieder zurückspringen muß.
 
Eine weitere Konfiguration. Um die 790€

Konfigurator​

Gehäuse:​

AeroCool CS-1103

Netzteil:​

be quiet! Pure Power 11 600W

Mainboards INTEL:​

Gigabyte Z590 UD AC - ATX

Prozessor:​

Intel Core i7-10700 - 8x 4.8GHz

Prozessor Kühler:​

Xilence Performance C I250PWM

Arbeitsspeicher:​

32GB DDR4 PC-3200 (2x 16GB)

Grafikkarte:​

Intel UHD Graphics 630 onboard

M.2:​

1000GB M.2 SSD - Kingston NV2 - NVME

Festplatte:​

- keine 1. Festplatte -

Laufwerk:​

DVD-Brenner 24x fach

Soundkarte:​

- Onboard Sound -

WLAN Optionen:​

- ohne WLAN Funktion -

Betriebssystem mit Installation:​

Windows 11 Pro 64-Bit

Officesoftware:​

- keine Officesoftware -

Sicherheitssoftware:​

Norton 360 Gamers Edition (90 Tage)

Tastatur:​

- keine Tastatur -

Maus:​

- keine Maus -

Monitor:​

- kein Monitor -

Laufwerk extern:​

- keine Auswahl -

Garantie & Service:​

24 Monate Herstellergarantie & Bring-In Service

Fertigung:​

Standard Bearbeitung (10-15 Arbeitstage)​
 
daher bin ich verwundert, dass die Graka so mies daherkommen soll.
Es gibt mittlerweile einige EBV Tools, die die GPU nutzen können. Ich habe z.B. einen Ryzon 2600 und eine GTX 960. Die Graka ist beim Zocken im Verhältnis etwas schwächer als die CPU. Wenn ich in Topaz Denoise AI die GPU Unterstützung aktiviere, läuft der Rechenprozess aber trotzdem 10x so schnell.

Mit der 730 nicht. Die ist zu schwach und die Technologie ist schon 10 Jahre alt. Die aktuellen Onboard Lösungen kosten kaum einen Aufpreis und sind einer separaten 730 meistens sogar überlegen. Mein Punkt war, dass man entweder eine Onboard Lösung nimmt, wenn man auf die GPU Unterstützung verzichten will oder was gescheites.

Ähnlich ist es mit der WLAN Karte. Hast du guten Empfang, tut es auch eine Onboard Lösung. Ist dein Netz eher schwach, ist eine ordentliche Karte mit separaten Antennen sinnvoll. Eine schwache separate WLAN Karte bringt allerdings keinen Vorteil, kostet aber zusätzlich.

Am Ende ist das aber müßig, sich darüber einen Kopf zu machen. Das macht vielleicht 30-40 Euro Unterschied, ob du das so lässt oder nicht und die Kiste wird dir trotzdem dein Zeug stacken. Vielleicht sind das ja aber auch schon alles Onboard Lösungen und die weisen das nur separat aus um das Angebot marketingtechnisch etwas aufzuwerten. Viele hier bauen sich ihre Kisten (so wie ich) schon seit Jahrzehnten selber. Da guckt man halt gern auch mal etwas zu genau auf die i-Tüpfelchen.
 
Die Konfiguration liest sich für mich ganz OK und flott, nur die OnBoard Grafikkarte macht mir Sorgen...
Keine Ahnung, ob das gutgeht. :ROFLMAO:

Nun gut, man kann bei Bedarf eine vernüftige Grafikkarte auch nachrüsten.
Ich gehe mal davon aus, dass das Mainboard einen entsprechenden Slot hat. Netzteil ggf. dann von vornherein auf 700W dimensionieren.
Das kostet nicht viel Aufpreis.

Eine Festplatte für Daten (min 1TB SSD) würde ich dem aber auch spendieren und die 1. Platte nur für das Betriebssystem und Programme nutzen.
 
Ich lande immer preislich eheblich höher... :ROFLMAO:

Rhino Computer – Mozilla Firefox.jpg
 
Es gibt mittlerweile einige EBV Tools, die die GPU nutzen können.
Hallo Melissa,

kann ich so bestätigen und zumindest bei Starnet++ ist die Steigerung ziemlich deutlich. Die GPU kann man aber auch später einfach nachrüsten.
Wenn Du nicht selber zusammenbauen willst/kannst, würde ich trotzdem zumindest ein Sockel 1700 Mainbord nehmen. Und da reicht auch ein H670, B660 oder H610 Chipsatz. Du musst dann zwar 2 CPU Generationen höher einsteigen, aber dafür gehen auch bestimmt noch zwei folgende... Beim 1200er ist m.E. nach der 11 Gen. Schluss. Ist natürlich Budgetfrage, aber m.E. ist ein I5 G13 genau so schnell wie der I7 G10. In Benchmarks liegt der I5 sogar vorn. Wenn Du jemand in der Bekanntschaft hast der zusammenbaut, könnte es preislich fast ausgehen.

CS
Silvio
 
so viel machen die in meiner Konfig gar nicht aus. Der größte Brocken in der Differenz sind die externe Grafikkarte und die 2. Festplatte.
Über den Rest kann man notfalls ein paar Euros rausholen, aber nicht die Welt...
Na ja, mit schnellerem RAM kann man vermutlich noch was rausholen an Speed oder umgekehrt Einsparen an Euros... :rolleyes:

Aber generell ist Astrofotografie speicher- und rechenintensiv...:cautious:
 
Ich lande immer preislich eheblich höher...
Hallo,
geht mir ähnlich, dafür reicht die Kiste um einiges zeitlich länger.
Aber mal zum Thema:
Die verwendete CPU hängt von deiner Software ab. Skaliert die schön mit jeden Kern, ist ein AMD 5950 oder 7590 dein Freund oder sogar ein Treadripper. Brauchst du Taktraten, nimm Intel. Als Grafikkarte nehme ich nun schon seit Jahren eine Quadro von PNY, aktuell eine P2200.
Cuda ist aktiviert Pixinsight erkennt das auch und nutzt es.
Mal als Beispiel meine Konfig zum Bearbeiten von Bildern:
AMD Ryzen 9 5950X, ASUS PRO WS X570-ACE, 64GB RAM, PNY Quadro P2200, beQuiet Pure Power 11 FM 550W, Boot-SSD: Sabrent Rocket NVMe PCIe 4.0,
/home partition: Software Raid 5 auf 4x PNY CS 3030 1TB mit einer PCIe Bridge mit ASM2824 auf 4xM.2 Slots, Gehäuse ist ein Corsair Obsidian Series 450D.
SW: OpenSuse 15.4
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Ryzen 9 ist halt auch schon arg teuer. Dafür kaufen sich manche Leute einen kompletten PC *g* Aber klar: Wenn die Software gut skaliert ist das eine sehr gute und schnelle CPU. Wenn nur ein Kern bei einem Prozess genutzt wird ist ein aktueller i5 meist leicht schneller. Und kostet halt nur halb so viel.... Das Geld in SSDs und RAM investieren kann unterm Strich je nach Workflow vorteilhaft sein. Muss aber halt jeder selbst entscheiden.

Ciao, Udo
 
Hallo!
Wenn Bildbearbeitung nimm eine dedizierte Grafikkarte, am besten mit Displayport, der kann dann alles (DP, DVI, HDMI)
Hallo,
Ok, also ist eine externe Graka zwingend erforderlich? Sorry, ich habe wirklich null Ahnung von alldem :)
Ich wollte nun primär einen ruhigen und schnellen PC, um vorrangig ein Buch schreiben zu können, aber auch dann hin und wieder ein Bild bearbeiten kann. Wenn letzteres etwas dauert, zb stacken, stört es mich nicht.

LG
Melissa
 
ich würde mir gern einen PC anschaffen, den ersten nach über 10 Jahren, um (Astro)Bilder/Videos bequem und mühelos zu bearbeiten.
Was sind dafür Mindestanforderungen, um Bilder mit Gimp, PI oder zB PS bearbeiten zu können, ohne dass der PC auf Grund riesiger Datenmengen in die Knie geht?

Deine beiden in Deinem Post #57 genannten Anwendungen sind in Bezug auf die Anforderungen an den PC sehr gegensätzlich. Für eine Textverarbeitung reicht sicherlich das kleinste angebotene PC-Modell, aber für Stacken und Bildbearbeitung sollte im Gegensatz dazu ordentlich Geschwindigkeit und Speicher z.V. stehen.

Das sieht jetzt auch anders aus als in Deinem Eröffnungs-Post...

Nun gut, für einen Allrounder halte ich Deine Auswahl im Detail für gut, aber bei der Grafikkarte sehe ich es wie @steins-ursel (Thomas).

Eine onboard-Grafik-Karte wäre für mich ein NoGo. Damit Du für die Zukunft gwappnet bleibst, empfehle ich Dir dringend auch eine eigenständige Grafikkarte und ehrlich gesagt halte die im Konfigurator optionale Top-Karte für die beste Option. Leider sind es dann auch fast 200,- Euro mehr.

Grüße
Hartmut
 
Hi Melissa,
Ok, also ist eine externe Graka zwingend erforderlich? Sorry, ich habe wirklich null Ahnung von alldem :)
Ich wollte nun primär einen ruhigen und schnellen PC, um vorrangig ein Buch schreiben zu können, aber auch dann hin und wieder ein Bild bearbeiten kann. Wenn letzteres etwas dauert, zb stacken, stört es mich nicht.
ich bin kein Gamer mehr und habe seit Jahrzehnten keine externe Grafikkarte mehr. Im Gegensatz zu früher.
Also von mir ganz klar: Onboard reicht erst einmal. Du kannst ja auch problemlos später eine externe Graka nachrüsten.

Externe Graka zieht auch einen kleinen Rattenschwanz nach:
Grösseres Netzteil, zusätzlich "dicke" Versorgungskabel zur Karte
Lautstärke eventuell höher, man muss darauf achten, dass es keine laute Karte ist
notwendige zusätzliche Gehäusekühlung, meine Gehäuse haben nur den Luftfluss durch das Netzteil.

Aber klar, wenn du ein Programm nutzt, das die Graka zur Berechnung nutzt, bekommst du einen zeitlichen Berechnungs-Vorteil.
Gibt es aber auch mM viele Fall- und Konfigurations-Stricke.

Ich habe auch bei meiner Astro-EBV keine gefühlten Zeit- oder Geschwindigkeitsprobleme.
Mache allerdings auch kein Stacking von tausenden von Aufnahmen.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke euch :)

Ja, seit dem Öffnungspost hat sich das Anliegen leicht verschoben. Es soll halt generell was solides sein, aber ruhig auch kein High-End.

Ich habe leider echt null Ahnung, was das ganze angeht. Ich weiss zB nicht, ob mehr Kerne besser ist, ob i3,i5 oder i7 sinnvoll ist. Vllt bei der zuletzt genannten Konfig einen "schwächeren" Prozessor, dafür aber ne gute (welche dann) Grafikkarte? Und der Rest des Konfigs, passt dann so?
Viel weiter im Budget will ich nicht hoch gehen müssen. Vllt ist ja auch was, was ich ausgewählt habe, überflüssig?

LG
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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