PixInsight Null Plan

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Foxi

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hab mir PixInsight Trial runtergeladen
ich weis nicht , kommt mir vor wie ein Programm aus
den 90ern , mit den Funktionen komm ich überhaupt nicht klar,
wenn man mit den Schiebereglern was verändert, keine Vorschau!
oder ich mach was verkehrt?
Stacking find ich nirgends.

und fast alle Tutorials auf Englisch........

entweder ist das Programm schei.. oder ich bin zu blöd
dafür.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

also "schei..." ist PixInsight keinesfalls. Auch nicht aus den 90ern.
Es erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit und ist nicht trivial. Wenn du ein einfaches Bildverarbeitungsprogramm benötigst, ist PixInsight nicht das Richtige...

cs
Holger
 
Hey,

PixInsight folgt da einfach einer anderen Benutzerführung als man von Software her gewohnt ist. Wenn man sich mal eingearbeitet hat kommt einem die Benutzerführung aber sehr gut auf den Zweck der Software zugeschnitten vor. Also nicht aufgeben!

Tom
 
Hallo Foxi,
ich stand vor dem gleichen Problem wie du. Ich kann dir folgende Tutorials auf Deutsch sehr empfehlen:

Tutorial PI

Besonders Teil 1 und 2 fand ich für den Einstieg sehr hilfreich. Dort wird ein kompletter Workflow beschrieben. Danach war ich so begeistert von der Softwre und hab sie mir gekauft.
Einfach die Videos anschauen und parallel mitmachen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Ersteller und Referenten der Videos.

Auch lohnt sich immer ein Blick ins PixInsight Forum -> Forum

Grüße
Marco


 
ja wie gesagt hab es erst runter geladen, und ich bin Photoshop verwöhnt-gewohnt.

muß mir euere Vorschläge angucken Danke

 
Hallo Foxi,

wenn du Photoshop gewohnt bist, sollte PI von der Art her gut gehen.
Ich komme aus einer anderen Ecke: Weil ich den "einfachen" Ansatz liebe, und ich bin auf Astroart gestossen, was ich jetzt seit zig Jahren bis zur aktuellen Version nutze. Preisleistung finde ich sehr gut.

Das Manual habe ich fast gar nicht gelesen, mache damit ziemlich alles, ausser Planeten.

Der Workflow ist sehr einfach, von der Aufnahme mit CCD bis zum gestackten LRGB-Bild sind es bei mir wirklich nur wenige Minuten.

PI habe ich auch, nutze ich auf Grund der "Unübersichtlichkeit" und der schieren Unzahl von Einstellmöglichkeiten, die man nicht mal eben durchschaut, nur sehr wenig.

Es ist aber für die Astronomische Bildbearbeitung fast unschlagbar, leider nicht ohne brutalen Lernaufwand.

Video Tutorials sind sehr gut, zeichen aber auch die Komplexität von PI.

Liebe Grüße

Peter

 
eben die Unüberschaubarkeit von PI ist
irre und eben alles Englisch, ich kann zwar einigermasen gut Englisch, aber trotzdem sind Begriffe dabei die einem nichts sagen, bzw.Einstellungen.
 
Hallo Foxi,

Ich kenne PI nicht aus eigener Erfahrung. Aber ich konnte bei einem Workshop erfahrenen Nutzern über die Schulter schauen.
Mein Eindruck: ich habe nicht ansatzweise kapiert, was die da machen und warum. Mehrere von den Jungs meinten, dass man zur Einarbeitung in PI etwa eine Woche Urlaub einplanen sollte. Das würde für die Basics reichen. Die Feinheiten kommen dann im Laufe der Zeit.

Ich bleibe lieber bei Fitswork und Gimp. Eventuell lege ich mir mal Astroart zu.

Bis dann:
Marcus
 
ich werd bei Photoshop bleiben, da bin ich wenigstes
Fit hab mich da auch 25 Jahre eingearbeitet .

Astroart naja bin nicht begeistert davon, aber auch wenig
gemacht damit.
 
Zitat von Foxi:
alles Englisch, ich kann zwar einigermasen gut Englisch, aber trotzdem sind Begriffe dabei die einem nichts sagen, bzw.Einstellungen.

Es liegt nicht an Dir und Deinen Englischkenntnissen.

Der Sprachgebrauch in PI ist etwas eigen.

Deswegen übersetzt Harry Page in einem seiner Tutorials ins Englische.

PI ist in der tat schwierig zu erlernen, da es nicht selbsterklärend ist. Wenig intuitiv und extrem komplex.

Ich benutze es seit 2012 und lerne beständig dazu.
Aber es bietet alles unter einem Dach und ermöglicht das Maximum aus den Aufnahmen heraus zu holen.

Liebe Grüße
Heiko
 
Servus,

für Pixinsight gibt's noch die Tutorials von Warren Keller. Die kosten zwar Geld, reduzieren die "Komplexität" aber enorm - auch in dem Sinn, dass man gar nicht alles verstehen MUSS um zu guten Ergebnissen zu kommen. Welche technische Software ist schon wirklich selbsterklärend ;)

1 Woche Urlaub für die Basics ist damit sehr wahrscheinlich nicht mehr nötig.

CS

Klaus
 
Hallo Foxi,

du hast den wunden Punkt bei PI getroffen, ich kann Dir nur rechtgeben. Es fehlt einfach das wichtigste an dem Produkt, die Betriebsanleitung. Es ist sogar so, dass elementare Funktionen des Programms von den Machern nur im Forum erklärt werden. Einfach Krass.

Dies ist der Grund warum sich um das Programm ein ganzer Kosmos an Tutorials, Workshops und Gruppen und natürlich auch kostenpflichter Hilfsangebote gebildet hat.

Aber was willst Du machen, ich würde sagen, dass es sich trotzdem lohnt diese Hürden zu nehmen und PI zu lernen. Du kannst viele kostenfreie Videotutorials downladen, das schauen und nachmachen verbraucht eine Unmenge an Zeit.

Mein Tip: schau dir erstmal nur Harry Page's Videotutorials an, melde Dich im Forum an und kauf Dir eventuell das Buch "Inside Pixinsight" von Warren Keller. Das Buch kommt am meisten dem fehlenden Manual nach.

Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hallo Foxi,

als ich den Thread gelesen habe, habe ich mich sofort wieder erkannt :)
Ich komme auch aus der mehrjährigen PS-Ecke und habe mich in einem Anflug von Begeisterung voller Tatendrang 2 Wochen an die PI-Trial gesetzt. Inklusive zweitem Rechner, auf dem verschiedene Tutorials liefen.
Nach diesen 2 Wochen habe ich für mich feststellen müssen, mein aktueller Workflow (DSS, FITSWORK, LR, PS) bringt keine schlechteren Ergebnisse - und ich weiss zu 100% was ich tue oder tun muss. Bei PI musste ich mich auf allerlei Skripte verlassen, deren Inhalt sich, auch nach den zwei Wochen, einem nur teilweise erschlossen haben.
Einzig das Stacking von "schlechtem" Rohmaterial fand ich etwas besser - aber mein Ziel ist eher sauberes Rohmaterial - und da läuft der DSS auch super!
Alles was nach dem Stacking kommt, ist und bleibt eine simple Manipulation von Pixeln, da kann auch PI nicht zaubern. Und auch für PS gibt es gute Tutorials für Bearbeitung von Atsrobildern, bzw. gegen etwas Geld auch fertige PlugIns. Auch sollte man Fitswork nicht unterschätzen - mein Lieblingsintrument um hässliche Gradienten im Hintergrund zu entfernen.
Und nicht zuletzt musste ich für mich und mein Setup feststellen: das Entrauschen UND Schärfen über LR ist einerseits intuitiv und liefert andererseits sehr gute Ergebnisse.
Also, nimm dir mal 1...2 Wochen für PI Zeit, aber eventuell wird es dir wie mir gehen, der Aufwand wird irgendwie dem Endergebnis nach altem Workflow nicht wirklich gerecht... ;)
Achso, und wenn du heilwegs zügig mit PI arbeiten möchtest, ist Rechenpower und Arbeitsspeicher angesagt! Ich hatte während meiner zwei Wochen so viel Zeit wie noch nie während der Astrobildbearbeitung, um Kaffee zu trinken - i7 (erste Generation) mit 8Gb RAM und WIN7. Aufnahmekamera: Sony NEX5a (14MP)

vG Ronald

PS.: da kannst auch mal ein Auge auf "Startools" werfen ist ebenfalls sehr mächtig, aber benötigt auch Rechenpower ohne Ende. Bei mir dauert z.B. eine auf einen Ausschnitt begrenzte Vorschau(!) im Entrauschungsmodul schon gerne mal >1 Minute...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hallo,

ich bin auch ein alter Photoshopper, habe da aber auch nie eine Anleitung gelesen. Ok, irgendwann dann den Scotty, war doch hilfreich. PixInsight hat mich anfangs masslos geärgert, alles umständlich, kaum was intuitiv, alles spiesste sich. Deshalb habe ich anfangs nur das Tool für die Ebnung des Hintergrundes verwendet, das funzt bei meinen üblen Gradienten nahe der Stadt einfach zu super. In PS habe ich mich da lange geplagt ohne solche Ergebnisse.

Dann kam aber eins zum anderen, immer mehr geniale Funktionen, die genau für Astro zugeschnitten sind. Automatische Farb Kalibration, umgehen mit echten linearen Rohbildern, Entrauschen bevors weh tut, Strecken mit Ziel und Hirn aber fast ohne Hinschauen - dieses Programm ist haargenau für unsere Bedürfnisse gemacht.

Möchte die Unzulänglichkeiten gar nicht klein reden, nichts ist ohne Nachteil. Habe da auch dem Entwickler einige Anmerkungen verehrt. Aber ohne PI wäre ich nie so weit gekommen mit meinen Bildern. Ich benutze nach wie vor auch PS, für Feinarbeit, für alles wo ich in PS gut arbeiten kann. Oft in Kombination, Stichwort Masken erstellen oder HDR Kompression einarbeiten. Bin kein Software Religiöser, der nur eine allein selig machende Lösung anbetet.

Astro EBV ist halt keine einfache Sache, und da muss man sich in jedes Programm reintigern, und vor allem das Auge schulen und draufkommen was man wie erreichen kann. Jedem das seine, wie ihm Beine und Flügel gewachsen sind - das Ergebnis zählt.

Das Buch von Warren Keller in seiner Systematik und Klarheit ist wirklich jedem Einsteiger ans Herz zu legen. Hier bekommt man die Spur gelegt, um gut angeleitet weiter zu kommen.

lg Tommy
 
Hi,
mal ganz ehrlich:

Bei PS kommt doch ein Einsteiger auch nicht direkt klar,
jede neue Software bedarf Einarbeitungszeit.

Ich nutze PI seit ca. 2 Jahren, habe mich nur mit kostenlosen Tutorials eingearbeitet, der Bringer schlechthin waren für mich die Workshop-Videos von Tommy, seither komme ich deutlich besser zurecht.

Gruß,
Rolf
 
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