Hallo Thomas,
Die Sache ist ja schon recht weit gediehen, trotzdem noch ein paar Anmerkungen.
Wenn Du selbst baust und einen HP Tubus andenkst, kannst Du Dich dem Für und Wider eine Isolierung eigentlich recht einfach entziehen.
Für 8" F/6 würde ich 260 mm Inndendurchmesser vorsehen, den 5 mm dicken HP-Tubus noch mit 2-3 mm Hartstyrodur (grüne Trittschalldämmung gibt es als Matten oder Rollen) oder Korkrolle auskleiden und darauf dann noch die Velourfolie.
Dann hast Du innen alles getan, mit Lüfter genügend Abstand zwischen Spiegel und Wandung und kannst außen eine schöne Tubusoberfläche lackieren, ölen, wachsen, was auch immer.
Du hast dann alles getan, auch was eventuell unnötig ist, aber die Pfennigbeträge für diese Maßnahme lassen sich kaum gegen eine Unterlassung und deren mögliche(!) Folgen aufrechnen.
Der Schiebefokussierer bedingt eigentlich eine Abkehr von der klassischen 4-Arm-Spinne für den FS, Du kommst zu einer Strebe, einem V aus zwei Sterben (mit entsprechend asymmetrischen Beugungserscheinungen) oder einer gebogenen Spinne.
Unabhängig von einen Schiebefokussierer lohnt eine gebogene Spinne, wenn die von der Konzeption her weniger Fläche (in dem Fall fast gleichbedeutend mit Länge) einbringt, als die klassische Vierarmspinne.
Beim Selbstbau kann man m.E. auf einen Schiebefokussierer verzichten und einen flachbauenden, guten OAZ normaler Bauart wählen, wenn man für die Spiegelzelle die Möglichkeit eines Einbaus in verschiedenen Höhen vorsieht.
Das ist möglicher Weise simler zu verwirklichen als ein guter Schiebefokussierer.
Fast ohne sichtbare Beugungserscheinungen kommt man bei der von Dir angedachten Lösung mit einer Vollkreis-Spinne hin, Visuell ist nach meinen Versuchen aber auch so etwas:
Link zur Grafik:
http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/hptubusspinne%20004klein.jpg
schon sehr nahe am Optimum.
Den Fangspiegel würde ich nicht zu klein wählen. Man kann locker unter 20% Obstruktion kommen, ohne der FS bis zum Letzten ausnutzen zu müssen und so vermeiden, dass man sich mit möglichen Randfehlern des Planspiegels die Abbildung ruiniert. Der Lüfter sollte ein großer, gut gelagerter Langsamläufer (120 mm) sein, der schafft den erforderlichen Durchsatz müheloser und in der geplanten Größenordnung reichet ein Lüfter saugend hinter dem HS. Es gab schon reichlich Tests, die keinen Vorteil von Querlüftung seitlich über dem Spiegel erbracht haben, die imaginäre Warmluftblase über dem Spiegel konnte auch ohne Querlüftung nicht nachgewiesen werden. Luft unterschiedlicher Temperatur tauscht sich bei entsprechender Strömung aus, da gibt es bei unseren Größenordnungen keine Grenzschichten die dies verhindern. Wenn Du möglichst hohe Tranportabilität ansprichts, dann bietet es sich bei Selbstbau mit HP-Tuben an, denn Tubus, der ja durch die viuelle Konfiguration mit kleinen FS und kurzbauendem OAZ schon deutlich Überlänge gegenüber den Standardtuben gewinnt, im Rhamen dieser Kunfiguration möglichst kurz zu halten. Das erreicht man durch möglichst wenig Überhang hinter dem HS und vor dem FS und zwei Zusatzbauteile. Dies wären eine auf- oder einsteckbare und abnehmbare Lüftereinheit, die genügend Abstand (ab 50 mm) zwischen HS-Rückseite (mit möglichst offener Zelle) und Lüfter herstellt, um einen gleichmäßigen saugenden Luftstrom aufzubauen. Vorne eine aufsteckbare Tau-Streulichtkappe mit mindestens 1,5 bis 2x D-Tubus (besser) Länge über die vordere FS-Kante hinaus. Je länger diese Taukappe ausfällt, um so besser wirkt sich ein größerer Durchmesser der Taukappe aus, Öffnungsvignettierung kann man so auch bei etwas engen Tuben ausschließen.
Den Fangspiegel würde ich nicht zu klein wählen. Man kann locker unter 20% Obstruktion kommen, ohne der FS bis zum Letzten ausnutzen zu müssen und so vermeiden, dass man sich mit möglichen Randfehlern des Planspiegels die Abbildung ruiniert.
Der Lüfter sollte ein großer, gut gelagerter Langsamläufer (120 mm) sein, der schafft den erforderlichen Durchsatz müheloser und in der geplanten Größenordnung reichet ein Lüfter saugend hinter dem HS. Es gab schon reichlich Tests, die keinen Vorteil von Querlüftung seitlich über dem Spiegel erbracht haben, die imaginäre Warmluftblase über dem Spiegel konnte auch ohne Querlüftung nicht nachgewiesen werden. Luft unterschiedlicher Temperatur tauscht sich bei entsprechender Strömung aus, da gibt es bei unseren Größenordnungen keine Grenzschichten die dies verhindern.
Wenn Du möglichst hohe Tranportabilität ansprichts, dann bietet es sich bei Selbstbau mit HP-Tuben an, denn Tubus, der ja durch die viuelle Konfiguration mit kleinen FS und kurzbauendem OAZ schon deutlich Überlänge gegenüber den Standardtuben gewinnt, im Rhamen dieser Kunfiguration möglichst kurz zu halten.
Das erreicht man durch möglichst wenig Überhang hinter dem HS und vor dem FS und zwei Zusatzbauteile.
Dies wären eine auf- oder einsteckbare und abnehmbare Lüftereinheit, die genügend Abstand (ab 50 mm) zwischen HS-Rückseite (mit möglichst offener Zelle) und Lüfter herstellt, um einen gleichmäßigen saugenden Luftstrom aufzubauen.
Vorne eine aufsteckbare Tau-Streulichtkappe mit mindestens 1,5 bis 2x D-Tubus (besser) Länge über die vordere FS-Kante hinaus. Je länger diese Taukappe ausfällt, um so besser wirkt sich ein größerer Durchmesser der Taukappe aus, Öffnungsvignettierung kann man so auch bei etwas engen Tuben ausschließen.
Gruß
*entfernt*