Plejaden EBV sehr schwierig

Hallo Thomas,

Mein Einstieg in die Astro-Fotografie startete mit der 'Forderung' zunächst die vorhandenen Dinge zu verwenden, um zu sehen, was kann ich damit erreichen. Und danach dann das Equipment zu erweitern.
Ja, genau mein Ding ! So habe ich das immer gemacht und mit viel Ehrgeiz ist da auch mehr herauszuholen als viele denken.

O.k. das Bresser 90/500 war Lehrgeld und kostete 169€. Wobei für Sonne und Mond werde ich es schon noch verwenden.
Da hatte ich ja mehr Glück mit meiner 400mm Wundertüte für 30 Euro:

Es ist bald Weihnachten und da schenke ich mir einen Zwo SeeStar, damit ist es mir einfacher, von anderen Beobachtungsorten Sky-Objekte aufzunehmen.
Das ist so gar nicht meins, mit diesen All in One Dingern mit Mini-Optik kann ich mich einfach nicht anfreunden. Aber einfach soll es ja sein und seine Ergebnisse liefern.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

ich habe gestern nochmal nachgelegt, zwar mit Gelb-Filter, aber daran lag es ja nicht, denn nur mit IR-Cut kam ja auch nicht mehr an.
Gebracht hat das wieder nichts. Die kleine Optik ist für die Plejaden einfach ungeeignet. Das muss ich halt akzeptieren, daher habe ich gerade alle Lights gelöscht.

Gruß,
Holger
 
Das ist so gar nicht meins, mit diesen All in One Dingern mit Mini-Optik kann ich mich einfach nicht anfreunden. Aber einfach soll es ja sein und seine Ergebnisse liefern.
Der Weihnachtsmann hat mir erlaubt mal das S50, welches er mir unter den Baum legen wird, auszuprobieren, um eventuellen Entäuschungen wegen Geräteproblemen, vorzubeugen. Die direkte Aufnahme von M45 lieferte (das S50 hat auch Probleme den Nebel herauszuarbeiten):

1732922335879.jpg


Eine Bearbeitung der fit Datei mit getrennter Streckung der Sterne und des Hintergrunds ergab dann:

M45-siril-final-v4.jpg


Die Hintergrund Datei hat wenig Dynamik: Min/Max Werte 71, 178, so dass das Strecken quasi diskrete Sprünge liefert und ein Weichzeichen-Filter dies verbessern musste. Mal sehen, ob ich mit längerer Gesamtbelichtungszeit bessere Resulte erhalte. Zumindest liefert das S50 für die Sterne eine 'runde Sache'.

Grüße Thomas
 
Hallo Holger,
beim Plejadennebel handelt es sich nicht um einen einfachen Reflexionsnebel, sondern um polarisiertes Licht. Es schwingt in einer Ebene und ist gerichtet. Ein Magnetfeld richtet die Staubteilchen aus. Wahrscheinlich wirkt deine Kombi mit den Filtern wie ein Polfilter!
Ob es so ist, kannst du ganz leicht mit deiner Optik+ Filter bei Tageslicht an einer Glasscheibe testen. Ich glaube, daß das die Ursache ist. Ab 2 h BLZ kommen die Nebelstrukturen jedenfalls gut zum Vorschein.
Viele Grüße Frank
 
Hallo Frank,

danke für deine Einschätzung.
Wahrscheinlich wirkt deine Kombi mit den Filtern wie ein Polfilter!
Weiß nicht, habe es ja mit einigen Filtern getestet und immer mit dem eher enttäuschenden Ergebnis.
Vielleicht sollte ich mal die aufgesetzte Blende vor dem Objektiv weglassen, allerdings gibt das dann extreme Halos.

Objektiv und einfacher UV/IR Sperrfilter wirkt wie ein Polfilter ?
Und wie soll ich das bei Tageslicht an einer Glasscheibe erkennen ?

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,
Die kleine Optik ist für die Plejaden einfach ungeeignet.
ich bin mir nicht sicher, ob das richtig ist. Ich habe mir, nicht zuletzt aufgrund Deiner Altglas-Posts, zwei alte 135mm Pentax Objektive besorgt und experimentiere gerade damit. Mein Setup ist zwar anders als Deins, aber es lassen sich m.M. nach brauchbare Ergebnisse mit kleinen Optiken erzielen. Hier ein aktuelles Beispiel.

Gruss Jürgen
 
Hallo Jürgen,

klasse Aufnahme, da ist wirklich viel mehr Nebel zu sehen als bei mir.
Ein Unterschied gegenüber meinem Versuch mit Sonnar 135mm fällt mir gleich auf: Die Einzelbelichtungszeit.
15s vs 60s.

Gruß,
Holger
 
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