Polaris im Polsucher? Oder nicht?

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Polaris ist ein Doppelstern, das könnte helfen, ihn eindeutig zu identifizieren. Allerdings weiss ich nicht, ob die Vergrösserung des Polsuchers reicht, ihn zu trennen.
 
Der Polaris-Begleiter hat 9,4m. Die Öffnung eines Polsuchers entspricht etwa der eines Opernglases, also maximal 3 cm - eher noch etwas weniger. Damit kommt man unter optimalen Bedingungen gerade einmal an 9m heran. Selbst wenn die etwa 18" Winkelabstand aufgelöst werden können - das reicht einfach nicht.

Grüße,

Klaus
 
Zitat von kapees:
Das wäre dann aber wohl eher eine dritte Komponente (Ab) im Abstand von nur 0,17", um die es hier aber nicht geht.

Gemeint ist vielmehr die B-Komponente im Abstand von 18,2" mit einer Magnitude von 8,7. Insgesamt handelt es sich also um ein dreifaches System:

Code:
(2,0 mag)
    Aa   
     |    
   0,17"  ------------------ 18,2" ------------------  B     
     |                                             (8.7 mag)
    Ab
(9,2 mag)

Mit Amateuroptiken kann das enge Aa/Ab-System nicht aufgelöst werden. Der Amateur sieht also nur die unaufgelöste Hauptkomponente A und die wesentlich schwächere B-Komponente im Abstand von 18".
 
Also haut der Stern schon hin den ich immer Benutze. -> nicht an der Polhöhenanzeige auf der Montierung achten!
Nur haut das Goto dann irgendwie nicht hin oder so.

Die Handsteuerung zeigt ja auch irgend ne Abweichug von Polaris an, wie auch immer das technisch geht.

Beim ersten Versuch das Goto einzustellen über 5 und 4° Abweichung. Beim 2. 1,2° und irgendwas ... dann 4° und irgendwas und beim 4. mal waren es dann 0,4 und 0,2° und bei 1:30 leicht eirige Sterne.

Hab aber 4 mal die gleichen Sterne benutzt und diese im Live View der Cam, da sieht man ja nur helle Sterne, in die Mitte des eingeblendeten Rechtecks gebracht.

Vll. verlange ich der China Monti auch zu viel ab und man kann mit der nur kurz belichten bzw. nur für Visuelle zwecke gedacht.
Viel wandert das Obkekt ja nicht nach ner Stunde, aber zum Fotos schießen is ja jede Bewegung unerwünscht.

Keine ahnung ob Autogiding den Fehler ausmerzen würd nur ist man da ab 300€ dabei nur ums "Auszuprobieren" ob es was bringt.


Und ein wenig kenne ich mich schon am Himmel aus und dann die Sterne unterscheiden bzw. benennen.
Den kleinen Wagen erkenn ich von meinem Standort aus mit ach und krach komplett.


Gruss
alffrommars
 
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Hallo Alf,

mich beschleicht das Gefühl, daß hier noch ein grundlegendes Mißverständnis im Spiel ist. Hast Du nicht einen Sternwartenverein in der Nähe (zu mir wären's leider fast 400km...), wo Dir mal einer über die Schulter schauen kann? Deine Montierung ist nun so exotisch nicht und für die meisten Spechtler mit mobiler Ausrüstung ist das ja tägliches Handwerk.

Du müßtest normalerweise regelmäßig eine Polabweichung von kleiner 1° hinbekommen.

Noch eins zum Alignment, das steht vermutlich auch in Deiner Anleitung. Je größer das Spiel in der Montierung um so wichtiger ist, die letzten Korrekturen beim Zentrieren der Alignment-Sterne immer mit den gleichen Tasten zu machen (by Skywatcher immer nach oben und nach rechts).

Gruß, Stephan
 
Und welches Missverständnis?

Mit dem Alignment muss ich mal nachsehn aber eig. Is mir nur bekannt das ich den Stern zentrieren muss und dann OK drücken um den nächsten auszuwählen.

Gruss
alffrommars
 
Beim Alignment spielt das Spiel (backlash) eine große Rolle. Während der normalen Nachführung wird ja der Rektaszensionsmotor in einer bestimmten Drehrichtung kontinuierlich drehen und die Mechanik in Richtung "Westen" schieben. Die Steuerung wird daher ein neues GoTo Ziel immer mit der gleichen Drehrichtung "anfahren". Liegt das neue Ziel weiter im "Osten", dann fährt die Steuerung erstmal ein Stück dran vorbei und nähert sich dann in Richtung "westwärts" den Zielkoordinaten. Würde man das nicht machen, könnte sich das Ziel solange "westwärts" aus dem Staub machen, bis das Spiel im Antrieb überwunden ist und das kann beträchtlich sein. In der Deklinationsachse gibt es auch so eine Anfahrrichtung. Diese "Anfahrrichtungen" mußt Du beim Alignment berücksichtigen.

Ansonsten kann ich nur mutmaßen, OTA irgendwie aus der Achse, Stativ schief (Miniwasserwage schief) irgendsowas...

Gruß, Stephan
 
In der Anleitung steht nix weiter dazu.
Nur anfahren und OK drücken und den nächsten Stern auswählen.

Als die Abweichtung so groß war, war die Positionierungsgenauigkeit vom Goto ziemlich gut.
Objekt fast in der Mitte vom Sucher.

Bei 0,4 und 0,2° war es weit daneben, aber M13 auffindbar.
Galaxien werden damit aber zur Nadel im Heuhaufen wenn man sie nicht im Sucher sieht.

Und ja in einer Richtung, weis gerade ne welche, leiert die Montierung erst ne weile bis sie anfährt.

In der Anleitung steht was von Getribespielausgleich aber das brauche man nicht steht dazu.


Die Frage ist aber am Ende immernoch ob ich von der Montierung ohne Autoguider zu viel verlange und bei 60 bzw. 90s schluss ist mit Nachführen?
Und ob nen Autoguider das Spiel ausgleichen würde und ne Verbesserung bringen würde?
Da ich ja nun anscheint immer den richtigen Stern benutze zum Ausrichten.

Zum im Wasser aufstellen bin ich aber ehrlich gesagt auch noch etwas unsicher.
Wenn ich das Stativ gerade ausrichte und dann den Kopf aufsetzte dann zeigt die MiniDosenLibelle ne Abweichung an.
Ist die Montierung dann in Grundstellung und ich lege die Wasserwage in die Prismenklemme dann zeigt mir diese an das die Montierung schief steht, nach links oder rechts verkippt?
Fahr ich dann ein Bein weiter aus ist die Libelle mittig und die WW in der Klemme zeigt auch im Wasser an?
Leg ich aber die WW auf die Fensterbank -> im Wasser ...
Ist für mich bissl suspekt das ganze und verunsichert.

Ich will ja jetzt kein Profi werden mit ner 100K Ausrüstung und Hubble Konkurenz machen aber so paar kleine Erfolge wären schon nett.

Gruss
alffrommars
 
Eine schlechte Polausrichtung macht bogenförmige längliche Sterne - und das erst nach längerer Zeit. Aber das ist nicht der einzige Grund für längliche Sterne.
Unregelmäßig verteilt (nach außen mehr) ist es meißt Koma durch fehlenden oder falsch eingestelltem Komakorrektor.
Wenn die Sterne über das ganze Bildfeld verteilt in die selbe Richtung zeigen, ist es meißt ein Guidingproblem (fehlendes oder schlechtes Guiding). Bei fehlendem Guiding macht sich der Schneckenfehler bemerkbar. Man kann noch so gut schmieren, den bekommt man nur durch Guiding weg. Wenn Du den Preis einer Guidingkamera scheust, kannst Du auch händisch guiden. Das ist aber eine Konzentrationssache und auch eine Sache der Übung.

-Erich
 
Wenn die Kochab Methode nicht hinhauen will kann man auch nach der Wallner Methode einnorden.
So mache ich es immer.

http://forum.astronomie.de/phpapps/...topics/1011387/Polausrichtung_mit_GP-Montieru

Zusätzlich schaue ich mir zur Kontrolle vorher in dem Programm Polarfinder an, wo Polaris etwa auf dem Kreis im Polsucher sein muß.

http://myastroimages.com/Polar_FinderScope_by_Jason_Dale/

Ansonsten wäre es wohl hilfreich, wenn Du Dir einen Astronomieverein in der Nähe suchst und Dir mal vor Ort anschaust, wie es gemacht wird.

http://www.sternklar.de/gad/astronomische-Vereine.htm

Ich vermute, daß Du einen Fehler machst. Nur den kann man nur schwer in einem Forum erörtern.
Schnell schreibt man aneinander vorbei.

Liebe Grüße
Heiko

 
Hallo,

also den richtigen Stern schein ich ja die ganze Zeit zu benutzen. Und auch das Einnorden sollte halbwegs klappen.

Nur halt von 10 Bildern sind vll. 4 verwertbar.
Das wird dann wohl an der Montierung + nicht ganz exakter Ausrichtung liegen nehme ich an?

Link zur Grafik: https://abload.de/img/img_7148kbrwx.jpg

Link zur Grafik: https://abload.de/img/img_7138zsq0c.jpg

Wie man sieht auf dem einen Bild sind die Sterne halbwegs rund, auf dem anderen deutliche Eier.
Beide sind aus einer 10er Bilderserie ohne irgendetwas zu verstellen.

Ich hab mir aber schon ne gebrauchte Kamera mit ST4 Anschluss besorgt um mich mit dem Autoguiding anzufreunden.
Ich hoffe mal ich bekomme das auch auf die Reihe um wenigstens auf 180 Sekunden pro Bild zu kommen :D
Oder aber weniger Ausschuss zu haben :)

Gruss
alffrommars
 
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Jetzt muß ich aber doch nochmal nachfragen.

Welche Montierung mit welchem Teleskop benutzt Du denn?

Ich hatte in meiner Anfangszeit mit C11 auf AS-GT maximal 2min unguided aufnehmen können.
Dabei hatte ich dann auch einen beträchtlichen Ausschuss.
Letztendlich waren 30sec so das, was sich am Besten ausging und relativ wenig Ausschuss erzeugte.

Der Grund war in erster Linie die schwache Montierung, überlastet mit schwerem Teleskop das eine Mordsbrennweite hat.
Im Weiteren der periodische Schneckenfehler. Deswegen maximal 2min.

Lösung:
Stärkere Montierung, Teleskop mit geringerer Brennweite und MGEN für die Nachführung.

Liebe Grüße
Heiko
 
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Hallo Alf,

an der Ausrichtung der Montierung kann es nicht liegen, wenn manche Bilder gut sind und andere nicht. Die Ausrichtung ändert sich nicht von einem Bild zum nächsten. Für mich sind es ganz normale Nachführfehler, verursacht durch den Versuch, ohne Autoguiding auszukommen. Ich an Deiner Stelle, hätte das schon gar nicht erst probiert. Auch mich interessiert, um welches Teleskop und um welche Montierung es sich handelt. Ich bin überzeugt, dass da einiges im Argen liegt.

Viele Grüße

Kurt
 
Es ist ein 130PDS mit 9x50 Sucher und EOS 1000Da auf ber Exos2 Goto.

Sollte die Montierung eig. problemlos packen das kleine Setup.

Die Bilder sind im übrigen 90 Sekunden Belichtungszeit.


Gruss
alffrommars
 
Hallo Alf,

Du hast Recht: Das müsste die Montierung locker tragen. Dann kann es nur noch an der Ungenauigkeit des Antriebs liegen. Ich denke speziell an den Schneckenantrieb. Er scheint bei einem Teil der Schneckenumdrehung schön gleichmäßig zu laufen, an anderen Stellen aber zu holpern. Wenn die Schwankungen langsam kommen und gehen, also keine ruckartigen Veränderungen auftreten, wird das ein Autoguider gut ausgleichen können. Er muss also etwas "Gas geben" oder auch etwas "abbremsen", je nachdem in welcher Richtung Abweichungen zwischen Ist-Drehung und Soll-Drehung auftreten. Mit Deiner Ausrüstung sind mit Autoguiding durchaus sehr gute Langzeitaufnahmen möglich.

Viele Grüße

Kurt
 
Die gute Nachricht. Du hast das Polaralignment erfolgreich gemeistert und Deine Montierung ist in Ordnung.

Deine Montierung entspricht ungefair der AS-GT.
Die angegebenen 14kg Tragkraft solltest Du für Fotografie etwa halbieren.
Das Teleskopgewicht und die Gegengewichte bringen die Montierung da schon in einen Grenzbereich.

Dazu dann der Hebel des Teleskopes und die Brennweite machen solch kleine Ausreisser natürlich sofort sichtbar.

Der Periodische Schneckenfehler verkürzt Dir dann die maximal mögliche Belichtungszeit auf die 90sec.


Lösung: Autoguider zulegen.

Ich benutze den MGEN und bin dadurch PC unabhängig und extremst zufrieden.

Wenn Du weiter bei diesem Hobby bleiben und es ausweiten möchtest, wirst Du allerdings um eine stabilere Montierung nicht herum kommen.

Ich habe die NEQ6 und die AZ-EQ6. Damit kann ich 25 min ohne Ausreisser belichten.

Liebe Grüße
Heiko
 
Hallo Alf,

der Sicherheit halber habe ich nochmals nach dem Gewicht Deines Teleskops geschaut. Es wiegt mitsamt den Rohrschellen 4 kg. Auf der Bresser-Seite wird die Tragfähigkeit der Exos2 mit "bis zu 13 kg" angegeben. Selbst wenn man die bei den Herstellern oft geschönte Tragfähigkeit halbiert, wobei zusätzlich die Fotogradie berücksichtigt wurde, bleibt noch genug übrig, um das Teleskop sicher zu tragen, mitsamt einer Kamera. Bei solchen Betrachtungen wird das Gewicht der Gegengewichte nicht in Rechnung gestellt, denn es ist selbstverständlich, dass das Gewicht der "Nutzlast" auf der Gewichtsseite mit Gegengewichten kompensiert werden muss. Du bist also mit der Beladung der Montierung noch auf der sicheren Seite.

Viele Grüße

Kurt
 
Hallo,

ich hab jetzt ne Alccd 5 mono Cam nur funktioniert die absolut null.
Sämtliches Zeug von der Homepage installiert, im Gerätemanger steht sie auch drin aber nirgends wird sie erkannt oder läuft.

PHD 2 kennt nur die Version II ... also schon absolut unbrauchbar.

Das tool vom Hersteller bringt nur qhy5dll.dll fehlt?
Google spuckt dazu auch nichts brauchbares aus.

Ich glaub ich lass es und verkauf das ganze geraffel einfach macht kein Spaß wenn immer nichts funktioniert.

OS ausprobiert: Win10, XP und Win 7 und überall das gleiche.

Wenn die Kamera schon nicht zum laufen geht brauch ich es mit der Montierung erst garnich probiern. Wird nie klappen.

Gruss
alffrommars
 
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Schönen guten Abend,

schau mal beim Virenscanner in die Quarantäne, da liegt vielleicht die DLL. In dem Fall bring dem Virenscanner bei, Dich vorher zu fragen, bevor er unbekannte Programme auf Verdacht und ohne Nachricht lahmlegt.
Ansonsten empfiehlt es sich im IT-Bereich deutlich vor der persönlichen Wutschwelle freundlich um Hilfe zu bitten. Macht einfach eine gute Gesprächsatmosphäre...

Clear Skies
Sven
 
Jetzt hab ich nen Bild in QGVideo ... warum auch immer ... aufnehm Knopf find ich da keinen.

PHD2 verbindet zwar mit der Cam aber kein Bild, nix funktioniert. Klick ich auf die zwei Pfeile im Kreis kommt entweder qhy5dll.dll nicht gefunden und kopiere ich diese in den PHD2 Ordner rein kommt "Einstiegspunkt SetBinning ind der dll nicht gefunden.

Wir lassen es ... packen alles ein und gut ist.

Das Zeugs ist alles [zensiert] teuer und nix haut auf anhieb hin.

Gruss
alffrommars
 
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Jetzt machts irgendwas aber nen scharfes Bild bekomm ich nicht hin.
Wenn ich den Sucher in die Landschaft halte is einfach nur weis ... halt ich die Hand davor wirds hell / dunkel etc. aber nen Bild wo man was erkennen kann habe ich nicht. Egal wie ich das Objektiv vorne hin und her drehe zum scharf stellen.

Alccd 5 + Parfoc Adapter + Skywatcher 9x50 Sucher geradsichtig.

Dunkelbilder hat die Kamera gemacht ...

Die Kamera funktioniert doch auch so wie ne normale Kamera oder?
Keine Ahnung was ich noch falsch mache ...

Gruss
alffrommars
 
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Du bekommst halt nicht scharfgestellt. Die Kamera ist zu nah am oder zu weit vom Objektiv. Korrigiere das, solange es mechanisch geht, und es kommt ein scharfes Bild. Ein Sucher ist da ein blöder Einstieg, weil dem die Fokussierung fehlt. Was Bauteile zwischen Kamera und Teleskop angeht: Ziemlich oft liegt die Bildebene so, dass man mit der Kamera gerade noch nah genug heran kommt. Jedes Anbauteil kann dann schon zuviel sein.
 
Ok dann wars ne Null Nummer das Bild bleibt weiß.

Billige Werbeversprechen mal wieder und sinnlos 25€ ausgegeben für den Adapter. Die Cam sollte unter 10mm Entfernung vom Chip haben. Und somit mit dem geradsichtigen Sucher funktionieren ...

Gruss
alffrommars
 
Hallo Alf,

am besten schmeisst Du den ganzen _Scheiß aus dem Fenster. Sag ungefähr wann, ich leih mir ein paar Matratzen und entsorge das für Dich!
Oder Du reisst Dich zusammen und siehst zu, dass Du nicht überbelichtest und die Kamera in den Fokus bringst.

CS
Sven
 
Wenn Du das mit der Kamera am Sucher bei Tag probierst, wirst Du kein Bild bekommen, weil alles total überbelichtet ist.
Was glaubst Du hat die Kamera für eine Empfindlichkeit????
Nimm eine Pappblende mit einem zentalen Loch von ca. 5-6mm vor dem Objektiv und versuche dann mal in den Fokus zu kommen. Also die wirksame Objektivöffnung vom Sucher(50 bis 60mm) drastisch verkleinern auf 5-6mm. s.o.

Viel Erfolg
Peter
 
Hi Alf,

Ok dann wars ne Null Nummer das Bild bleibt weiß.

ließt sich für mich, als hättest Du tagsüber mit der Guidingcam rumprobiert? Dann ist es total korrekt, daß das Bild von der Kamera einfach nur weiß ist. Denn die ist sooo empfindlich, daß sie bei Tageslicht völlig übersteuert.

Schnapp mal nur den Sucher und geh rein ins Haus. Fenster und Türen zu, Rolladen runter. Kein Licht im Zimmer anmachen. Alleine das Licht vom Bildschirm erhellt den Raum mehr als genug. Und jetzt gucken, ob die Kamera immernoch ein weißes Bild liefert oder ob es jetzt nicht doch grau wird.

Auf die kurze Distanzen im Zimmer wirst die Kamera im Sucher nicht scharf stellen können. Hast eventuell irgend ein altes (analoges) Fotoobjektiv rumliegen? Möglichst ein Weitwinkel? Dann Kamera und Fotoobjektiv einfach mal mit ein paar Lagen Kreppband zusammendengeln. Kamera so dicht wie möglich an das Fotoobjektiv. Und dann das Fotoobjektiv von "Unendlich" langsam bis in den Nahbereich durchfokussieren.

Verändert sich da was (strukturmäßig) auf dem Bildschirm?

Du hast in einem vorherigen Beitrag geschrieben, daß Du die Kamera gebraucht gekauft hast. Da besteht halt auch die Möglichkeit, daß sie defekt ist.

Ferndiagnose ist schwierig.

Ich kann Deinen Frust nachempfinden, habe aber den Eindruck, daß Du zu ungeduldig bist. Wer Astrofotografie betreiben möchte, braucht Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Und am besten jemand, der einem direkt bei Problemen hilft. -> persönlicher Kontakt zu ner Sternwarte oder Beobachtergruppe. Ansonsten eben sehr systematisch vorgehen.

Ein weiteres Problemfeld könnte auch sein, daß Du falsche Treiber installiert hats. Hast Du wirklich die ALCCD5? Oder die ALCCD5L? Oder die ALCCD5L-IIm? Sind alles s/w Cams mit Autoguideranschluß. Mach doch mal ein Foto Deiner Kamera und stell es hier ein.

Die Treiber für die ALCCD5 gibt es hier

Hast Du wirklich alle rot eingekringelte Treiber installiert?
Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/upload/e52db1-1496325216.jpg

Und auch die richtige Reihenfolge eingehalten?

Also zuerst die "Microsoft.Net Framework Version", die Dein Rechner für die aktuelle Ascom Platfrorm braucht, dann die Ascom Plattform, dann die Ascom Treiber, dann die Systemtreiber (im Softwarepaket), dann die WDM Treiber?

Es ist extrem wichtig, daß Du die Reihenfolge einhältst. Nur so kann die Kamera korrekt angesprochen werden...
 
Sooo ... also ich denke mal Autoguiding stößt an die Grenzen meines technischen Geschickes.

Ich hab die Kamera mal im dunkeln ausprobiert gehabt mit PHD2.
Da hatte ich dann mit dem Sucher ein fast scharfes Bild und konnte die Struktur des Putzes von ca. 20m Entfernung gut erkennen.
Weiter ran konnte ich das Objektiv nicht drehn da es an dem Stoppring anstößt der schon voll zurückgeschraubt war.

Den hab ich heute entfernt um damit dann noch mehr in den Fokus zu kommen damit das Bild scharf wird.

Dann heute alles aufgebaut da klarer Himmel um das ganze einfach mal auszuprobieren. Naja und geklappt hat irgendwie nichts.

- die ganze Zeit über Schnee im Bild
- extrem kleiner Bildausschnitt? Aber riesen Sterne?
- als Montierung hab ich On Camera angegeben

Hätte gedacht das Bild ist "schwarz" und man sieht kleine Punktförmige Sterne? Die haben sich auch beim drehn vom Objektiv kaum verändert.

Auswählen konnte ich die Sterne oder besser hellen Flecken auch nicht da immer "Stern zu klein" kam.
Mit Alt + S hat er dann irgenwas, was auch immer automatisch gewählt und irgenwie die Montierung gesteuert.
Aber so das bei 30s schon extreme Striche sind wo sonst fast runde Sterne sind ohne Guiding.

An dem Graphen war auch keine Linie / Ausschlag zu sehen?
Kalibrierung ist unten rechts noch auf Rot, nicht kalibriert?

Da bin ich einfach überfordert ...

Wie genau muss das Leitroher / Sucher zum Teleskop ausgerichtet sein?
Perfekt oder geht ne kleine Abweichung?
Oder muss ich das ganze erstmal laufen lassen zum Kalibrieren?

Anbei mal zwei Bilder wie das ganze aussah bei mir ... mal sehn wer errät was für ein Objekt das Bild mit den drei Punkten ist :D
Der andere Flatschen soll Arcturs sein.

Link zur Grafik: https://abload.de/img/unbenanntcnk62.png

Link zur Grafik: https://abload.de/img/arc0lj7o.png

Gruss
alffrommars

 
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