Probleme bei meiner ersten Bildbearbeitung

romeo72

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich bin absoluter Neueinsteiger in der Fotografie/Astrofotografie. Ein Jahre langer Traum ist in Erfüllung gegangen und ich habe mir vor ca. 6 Monaten nach und nach mein erstes Teleskop Ausrüstung zusammengestellt, um Deep Sky Objekte und Galaxien zu fotografieren. Ich bin mit meinem Setup sehr glücklich und versuche mich nach und nach in das Ganze einzuarbeiten und zu lernen damit umzugehen.
Mein erstes richtige Ziel ist zur Zeit die Whirlpool Galaxie M51. Leider habe ich seit Wochen mein erstes Problem bei der Bildbearbeitung und ich komme einfach nicht weiter bzw. ich weiß nicht so richtig an was es liegen könnte. Ich habe mir schon jede Menge Video´s angeschaut, aber keine richtige Lösung finden können. Meine Frage die ich mir stelle ist, liegt es schon am erstellen der Bilder oder liegt das Problem eher an der Bildbearbeitung ?

Zur Bildbearbeitung nutze ich Siril, GraXpert, Affinity Photo 2, PhotoShop (diverse Plugins).
Wobei ich zu den letzten beiden genannten Programme noch nicht kam. Das Problem fängt schon bei Siril und Graxpert an.

In meinem gestackten Bild, das aus biases, darks und flats besteht, bekomme ich einen komischen Schleier ins Bild. Es sieht fast so aus, als wären es Schleierwolken die ich mit Siril und GraXpert einfach nicht wegbekomme. In den Video´s, die ich mir angeschaut habe bzgl. Bildbearbeitung mit Siril und GraXpert, kamen irgendwie andere/bessere Ergebnisse zum vorschein. Und ich bin da gerade ein bisserl am verzweifeln muss ich sagen bzw. ich weiß nicht nach was ich suchen muss !?

Mein vorgehen ist:
- Siril öffnen
- Standard Werte verwendet
- 30x biases, 30x darks, 30x flats und lights in die entsprechenden Ordner von Siril kopiert
- OSC_Processing in Siril ausgewählt, da ich biases, darks, flats habe.
- GraXpert (result.fit) öffnen
- Bild reinladen
- Standard Werte verwendet.
- berechnen lassen
- Bild speichern

Anbei habe ich mal ein paar Screenshots mit angehängt, damit ihr euch mal ein Bild machen könnt. Die Dateinamen habe ich entsprechend umgenannt.
Meine Ausrüstung besteht aus:
Teleskop: SkyWatcher 150 PDS
Montierung: SkyWatcher HEQ-5
Kamera: Canon EOS 600D(a)
Autoguider: ASI 120MM
Guiding Scope: SVbony 106 (240/60)
MiniPC: ASIair Plus
Korrektor: Baader MPCC Mark III
Autofokus: ZWO EAF


Ich würde mich sehr freuen wenn Ihr mir da vielleicht weiter helfen oder einen Tipp geben könntet.

Dann wünsche ich Euch einen schönen Abend und verbleibe mit freundlichen Grüßen !!
 

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Sooo schlecht sieht das doch gar nicht aus. Du hast offenbar 2 Probleme:

Deine Flats sind nicht symmetrisch. Vermutlich ist das Teleskop nicht sauber kollimiert. Möglicherweise sitzt der Fangspiegel nicht richtig oder Kamera/OAZ sind gegenüber der optischen Achse verkippt.

Außerdem hast du Gradienten im Bild. Vermutlich durch Streulicht von Straßenlaternen oder anderen Lichtquellen. Das sollte mit GraXpert eigentlich korrigiert werden. Wenn die AI-Hintergrundentfernung nicht funktioniert, musst du manuell Punkte setzen wie in den älteren Tutorials z.B. von astrophotocologne gezeigt.

Der Bildhintergrund wird übrigens NIE schwarz - das kann man auch als "Schleier" interpretieren. Das ist aber völlig in Ordnung und im Rahmen der Bildbearbeitung kann man das anpassen, z.B. durch Anpassung des Schwarzwertes. In Siril im Allgemeinen Hyperbolischen Stretch dazu die Methode auf "linear" ändern, die Skalierung im Histogramm hoch setzen und dann im Histogramm den linken Schieber an den "Berg" schieben ohne das unten bei Clipping die Zahlen steigen. Dann wird der Hintergrund dunkler.

Ciao, Udo
 
Hallo Romeo,
stell uns doch mal das "result.fit" zur Verfügung.
Dann lässt sich sicher noch mehr sagen.
Ansonsten hat Udo ja schon einige Tips gegeben.
LG Jens
 
Hallo ihr beiden,

erst mal vielen Dank für Eure schnelle Rückmeldung !!
Das klingt ja schon mal nicht gaanz so schlecht wie ich gedacht habe und beruhigt auch ein bisschen :)

@Udo
Darf ich Fragen, woran du das siehst, dass das Teleskop nicht richtig kollimiert ist bzw. das die Flats nicht symmetrisch sind ?
Bezüglich der Gradienten, da liegst Du richtig. Ich fotografiere im Moment noch von meinem Südbalkon aus da ich noch nicht Mobil ausgerüstet bin. Das Streulicht wird tatsächlich von den gegenüberliegenden Laternen kommen und zusätzlich noch, durch das leicht schimmernde Licht von den mit Rollo´s abgedunkelten Balkontüren. Durch meine aufgesetzte Taukappe und Verdunklung des Hauptspiegels (gedruckte Abdeckkappe), wurde es leicht besser.
Was mich bei der Bearbeitung der Gradienten mit GraXpert verunsichert ist, das es so komisch wolkig aussieht. Ist das denn normal ? Bei den Videos die man im Netz findet, sehen die Ergebnisse irgendwie anders bzw. schöner aus, nicht so wie bei mir :-/
Ist mein Oben genannter Weg/Ablauf überhaupt richtig ? Stacken und dann direkt mit Graxpert die Gradienten entfernen ?
Entschuldige bitte die blöde Frage zur hyperbolischen Stretch Methode, meinst du die gelb Markierte Einstellung (siehe Screenshot).

@Jens
Sehr gerne stelle ich die "result.fit" zur Verfügung.
Anbei die result.fit:
Result.fit M51 Whirlpool

Danke vielmals für Eure Hilfe !!!
 

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Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
genau diese Einstellung ;-)

Beim Flat sieht man, dass das helle Zentrum nicht ganz in der Bildmitte ist. Das ist aber im Workflow kein wirkliches Problem. Wenn die Flats korrekt verarbeitet werden und zu den lights passen, dann sollte das keinen Einfluss auf das Ergebnis haben - eine schlechte Justage sorgt halt "nur" ggf. für unrunde Sterne.

Zum result.fit:
Da ist halt schon arg viel Rauschen im Bild. Da bräuchten wir dann noch ein paar Informationen, am Besten auch ein Einzelbild als crw oder fit.
Wie hast Du denn belichtet? ISO? Belichtungszeit? Im FITS-Header finde ich 120s und 10 Bilder und eine Sensortemperatur von 38°C. Je wärmer der Sensor, desto mehr Rauschen bekommst Du natürlich und 20 Minuten Gesamtbelichtungszeit (wenn die Daten stimmen) ist halt auch nicht wirklich viel.

Viele Grüße,
Udo Baumgart
 
Moin Udo,

dann bin ich bzgl. der hyperbolischen Einstellung auf dem richtigen Weg :)
Das Teleskop hatte ich mit einem OCAL so gut es geht nach Anleitung kollimiert. Vielleicht muss ich da noch mal ran :) Hast Du da vielleicht auch noch einen Tipp für mich ?

Ich steuere ja das Ganze über die ASIair Plus, Auto Guiding mit der ASI 120 und gedithert habe ich auch :)
Wie Du schon richtig erkannt hast, sind es leider nur 10 Bilder geworden und ist tatsächlich nicht die Welt. Nur ging es mir erst mal darum, ob ich so weiter fotografieren kann bzw. ob die Fotos so in Ordnung sind um sie bearbeiten zu können. Oder ob da schon der Fehler beginnt.
Die BZ lag an diesem Abend bei 120s und die Temperatur schwankte von 36-54 Grad und den ISO Wert hatte ich als Versuch auf 1600. ISO 800 fand ich doch recht dunkel.
Anbei habe ich mal die 10 fits Dateien mit angehängt (ca. 350MB). Ich hoffe das ist nicht zu viel.
Fits Dateien

Viele Grüße und besten Dank !!
 
Da ist halt wirklich extrem viel Rauschen in den Bildern. Was hast Du für einen Standort? Viel Lichtverschmutzung? Wie hell war der Mond? Die 600D ist eigentlich gar nicht so schlecht, also müsste das Rauschen "vom Himmel" kommen.

Was auffällt: Die Lights sehen sehr unterschiedliche aus. Insbesondere bei den ersten 5 Bildern war es offenbar noch nicht wirklich dunkel. Oder die Bedingungen waren einfach nicht gut und es gab Schleierwolken? Damit hast Du natürlich einen sehr hellen - und damit verrauschten - Hintergrund.

Die Qualität der Lights bzgl. der Helligkeit kannst Du in Siril z.B. so beurteilen:

1. Erstelle eine Sequenz mit allen Bildern => Umwandeln
2. Rechts unten auf die Bilderliste klicken und ein Bild mittig aus der Sequenz auswählen
3. Stretch auf Linear oder Quadratwurzel (alles nur nicht Histogramm oder Autostretch) und mit den Schiebern unter dem Bild so einstellen, dass man etwas erkennen kann.
4. Nun die Bilder in der Bilderliste nacheinander anklicken

So bleibt das Stretching für alle Bilder gleich und man sieht deutlich, dass die ersten 5 Bilder einen deutlich helleren Hintergrund haben.

Du solltest auf die astronomische Dunkelheit warten bevor du mit der Belichtung beginnst. Hier am Rand des Ruhrgebiets wird es momentan nachts leider gar nicht mehr richtig dunkel. Ich kann das Hobby erst wieder Mitte/Ende Juli aufnehmen ;-) Ich weiß nicht wo Dein Standort ist, aber Du kannst das sehr leicht selbst überprüfen auf der Website clearoutside:

https://clearoutside.com/

Einfach oben nach Deinem Standort suchen und dann über der Tabelle auf "Annual Darkness". Astrofotografie (mit RGB-Kameras, DSLR ohne Filter) macht eigentlich nur Sinn in den "schwarzen" Zeitabschnitten. Wenn Du mit der Maus über dem "Sonnenstreifen" auf der tabellarischen Übersicht "parkst", zeigt Dir clearoutside auch die genauen Zeiten für Beginn/Ende der astronomischen Dunkelheit an. etwas früher kann man anfangen mit der Polarausrichtung und auch schon mal ein Ziel anfahren und scharfstellen, aber für "ernsthafte" Aufnahmedaten sollte die Nacht schon dunkel sein. Definiert ist das durch die "Höhe" der Sonne. Sie muss mindestens 18° unter dem Horizont stehen, dann ist astronomische Dunkelheit. Wobei 17° jetzt auch keinen großen Unterschied machen...

Ciao, Udo
 
Hallo @romeo72,

ich habe dein Bild mal in Pixinsight bearbeitet auf die Schnelle. Soweit finde ich keine groben Fehler. Etwas mehr Belichtungszeit würde dem aber noch gut tun, weil schon viel Rauschen vorhanden ist. Aber so wie ich es beurteilen kann ist das schon sehr toll gemacht. Schreib doch noch bitte mal wie viele Lights Du gemacht hast.

CS Alex
 

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Was hast Du in PI gemacht? Sämtliche XTerminatoren eingesetzt? Was war die Ausgangsbasis? Die Lights oder das result.fit?

Ciao, Udo
 
Ich hab' auch mal eine ganz schnelle Bearbeitung mit Siril+GraXpert gemacht. Schritte:

SIRIL:
  1. Nur die dunkelsten/kontrastreichsten Einzelbilder ausgewählt (verkürzt die Gesamtbelichtungszeit halt nochmal deutlich...)
  2. Umrechnung mit DeBayern
  3. Registrierung (Allgemeine Stern-Ausrichtung)
  4. Stackingrander abschneiden => Zuschnitt
  5. Bildbearbeitung -> Histogrammtransformation: Histogramm zoomen, Schwarzpunkt links an den Beginn der Kurve
  6. Bildbearbeitung -> Rauschreduzierung (Salz+Pfeffer, Unabhängige Kanäle: Ja, Datenadaptive Dual-Domain-Entrauschung, Modulation 0,55)
  7. Bildbearbeitung -> Farbkalibrierung -> Photometrische Farbkalibrierung
  8. Bild speichern
Dann graXpert
  1. Bild laden
  2. Hintergrundentfernung mit AI (korrigiert auch die Vignettierung recht ordentlich - Flats hab' ich ja keine)
  3. Entrauschen mit KI-Modell 3.0.1, Stärke 0,8
  4. Speichern als 32 Bit Fits
Dann wieder SIRIL
  1. graXpert Bild laden
  2. Nochmal Bildbearbeitung -> Farbkalibrierung -> Photometrische Farbkalibrierung
  3. Bildbearbeitung -> Histogrammtransformation Schwarzpunkt nochmal etwas näher an den "Berg"
  4. Bildbearbeitung -> Histgrammtransformation: Nur den mittleren Regler nach links schieben. Anwenden. Mehrfach wiederholen
  5. Bild speichern
Wie gesagt: Quick and Dirty - ohne Anspruch auf "Schönheit"...

M51.jpg
Viel weiter stretchen kann man halt nicht, weil die Gesamtbelichtungszeit so gering ist und es dann mächtig rauscht - da ist deutlich Luft nach oben.

Ohne blurXTerminator sieht man auch recht deutlich, dass die Sterne am Rand nicht rund sind. Da müsstest Du mal den Arbeitsabstand des Korrektor kontrollieren und - vor Allem - eine bessere Ausrichtung der Komponenten auf der optischen Achse hinbekommen. Siril erzählt mir 10% Verkippung, was schon recht viel ist. Aber das sind "Randprobleme".

Ciao, Udo

P.S.: Du solltest kürzer belichten und ggf. den ISO-Wert doch eher auf 800 stellen. Es sind schon recht viele Sterne ausgebrannt - da fehlen dann im fertigen Bild die Sternfarben.
 
Das Rauschen ist hier tatsächlich das "Hauptproblem", sogar der Gradient ist deutlich harmloser.
Das Rauschen erinnert leider auch an Walking Noise, aber fleckig.
 
Walking pattern noise st bei der 600D nicht außergewöhnlich. Mit mehr Aufnahmen passt das dann schon.

Ciao, Udo
 
Hallo Romeo,
auch ich hab mal das "result.fits" mit Siril und GraXpert bearbeitet.
Wie die Anderen schon geschrieben haben ist bis auf das Rauschen und die Teleskop-Justage alles Gut.
Die Chiptemperatur von bis zu 54°C ist aber schon recht viel.
Du bist sicher auf dem richtigen Weg.
result_1200s.jpg
LG Jens
 
Guten Morgen zusammen,

erst mal muss ich ein großes Wooooow loswerden und mich bei ALLEN viiielmals bedanken für eure Zeit und Mühe. Ich bin auch überrascht, das Ihr aus dem wenigen Material, doch noch was rausgeholt habt. Ich werde auch noch mal am Ende des Beitrags meine Biases, Darks und Flats mit anhängen, falls einer von Euch sich diese ansehen möchte.

Eine kleine Info vorweg, ich wohne am Randgebiet Hannover (Class 4 Bortle), sozusagen ein bisserl ländliche Idylle. Mein Teleskop steht im 1. Stock auf einem Südbalkon und habe eigentlich auch einen recht guten Blick nach Osten und nach Westen. Eine direkte Einnordung über den Polarstern ist leider nicht möglich, da das Teleskop direkt auf meine Hauswand schaut wenn es aufgebaut ist. Also läuft das Plate Solving über die ASIAir nach Süden. Ich muss sozusagen, das beste erst mal drauß machen, solange ich noch nicht Mobil bin.

Sooo...nun zu euren tollen und hilfreichen antworten. Ich fange mal an mit....

@Udo (ubit)
Ich glaube an dem Abend waren die Bedingungen tatsächlich nicht optimal, soweit ich mich dran erinnern kann, waren auch Schleierwolken unterwegs. Aber als Einsteiger möchte man testen, probieren lernen und da die klaren Nächte hier oben im Moment sehr Rar sind, versuche ich jede Gelegenheit zu nutzen um Bilder zu machen und um die Lernkurve zu erhöhen.
Die Erklärung um die Qualität der Lights zu vergleichen ist Super und auch toll erklärt. Ich habe es zwar noch nicht ausprobieren können, aber ich werde diesen Vorgang in meinen Ablauf mit einbringen. So kann man auch schon mal einiges aussortieren.
Vielen Dank auch für den Tipp mit der astronomischen Dunkelheit und der passenden Seite dazu. So konnte ich den oben genannten Class 4 Bortle herausfinden ;) Und wenn ich mir das so anschaue, geht es mir anscheinend wie Dir, die astronomische Dunkelheit findet nicht statt (steht auf N/A).

Wofür ich Dir absolut dankbar bin, ist der Ablauf/Erklärung der Bildbearbeitung mit Siril und GraXpert. Somit sehe ich mal einen vernünftigen Ablauf !
Wenn ich das Richtig sehe/verstanden habe, dann nutzt du kein fertiges Script wie z.B. OSC_Processing, du machst alles manuell !?
Es ist vielleicht unverschämt, aber darf ich Dich noch fragen wie du vorgehen würdest, wenn du noch die Biases, Darks und Flats mit einbinden würdest ?
Dies wäre auch noch mal sehr interessant und hilfreich. Würdest du die auch einzeln und manuell erst mal umwandeln und dann mit den Lights verbinden ? Das habe ich nämlich noch nicht so richtig verstanden :(

Den Tipp mit ISO 800 werde ich bei nächster Gelegenheit auf jeden Fall ausprobieren, wenn es das Wetter endlich mal zulässt.
Bezüglich "eine bessere Ausrichtung der Komponenten auf der optischen Achse hinbekommen", dies habe ich leider nicht so ganz verstanden, was genau meinst Du damit ?
Was den Arbeitsabstand angeht, da habe ich schon einen 0.3er Abstandsring dazwischen. Vielleicht muss ich da noch mal mit meinen anderen Abstandringen(0.5 und 1), die ich noch zur Verfügung habe nachjustieren.
Ebenfalls habe ich noch den alten/originalen Klemmring auf dem OAZ. Vielleicht kommt daher auch die Verkippung. Einen "ARTESKY-SELF Centering Adapter" habe ich hier noch liegen und hatte Ihn auch schon mal verbaut. Allerdings hatte ich das Gefühl, das die Kamera jedes mal anders sitzt beim festziehen. Und ich nicht so richtig in den Fokus kam damit, da zwischen dem Adapter und der OAZ Kante nur noch minimal Platz war. Aber vielleicht teste ich das noch mal. Das blöde daran ist, ich müsste es wahrscheinlich noch mal neu kollimieren wg. des offset´s.

@Alex (AstroAlex)
Erst mal danke für die aufbauenden Worte.
Leider habe ich kein Pixinsight. Aber ich bin echt überrascht, was du aus den Lights damit rausgeholt hast. Das Bild gefällt mir richtig gut.
An diesem Abend waren es tatsächlich nur 10 Lights.

@MK2007 und Jens (Soncebos)
Erst mal vielen Dank für Eure antworten.
Die...ich nenne es mal Wölkchen, das MK2007 hochgeladen hat, das ist Rauschen ?

Sooo entschuldigt bitte für den ellenlangen Text, ich komme jetzt endlich zum Ende :)
Also für mich heißt es erst einmal:
- Teleskop sauber kollimieren
- Arbeitsabstand einstellen
- Mehr Bilder von M51 machen mit weniger BZ (z.B. 60s anstatt 120s) bei ISO1600 oder mit weniger ISO (z.B. 800) aber weiterhin mit 120s BZ.

Ich bedanke mich noch mal vielmals bei Euch allen und danke das Ihr bis zum ende des Beitrags durchgehalten habt :)
Bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende !
Anbei noch die jeweils 30x Biases, Darks und Flats.
Biases Ordner
Dark Ordner
Flats Ordner

Clear Sky´s
 
Ich bearbeite meine Daten in der Tat manuell. Im wesentlichen gehe ich dabei nach den Tutorials auf der Siril-Seite vor:


Insbesondere nach diesem:


Ich benutze mehrere Kamera und habe mir aus diesen Tutorials eine eigene Ablaufliste gemacht für jeden Workflow. Auswendig kann ich das auch nicht...

Ich mache alles "manuell", weil ich dann auch Mal verschiedene Durchläufe machen kann ohne die Master (Flats) jedes Mal neu berechnen zu müssen. Außerdem hilft der manuelle Weg dabei zu verstehen was da eigentlich passiert.

Zur Justage kann ich auf den Justage Primer verweisen:


Das Thema Verkippung ist nicht ganz einfach. Da braucht es für den Einstieg etwas Geduld. Die relativ einfachen/günstigen OAZ bei den "China-Teleskopen" machen es nicht einfacher. Aber Eins nach dem Anderen. Oder mal auf Astrobin stöbern wie viele Bilder da solche Bildfehler haben - andere kochen auch nur mit Wasser...

Ciao, Udo
 
Hallo @Udo

vielen vielen Dank für die SUPER Verlinkungen !!! Deine Oben genannte Anleitung und die tolle Informationen aus den Verlinkungen, haben mich schon mal zu einem Ergebnis kommen lassen. Es ist zwar noch nicht das gelbe vom Ei, aber es ist schon mal ein Anfang :y:
Anbei mal mein erstes Ergebnis (leider nur als .png) :) Vielen Dank für alles und ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche !!!
 

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