Probleme mit TS-Optics 61EDPH II

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ehemaliges Mitglied 31195
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Naja, der Fehler wurde ja nicht neutral geschildert, sondern sofort pauschal auf das vorgeblich schon wieder (!) mangelhafte Equipment geschoben, und dann noch in zwei Foren. Da unterstelle ich, es ging dem TE nicht nur um die Sache, sondern auch darum, öffentlich Druck auszuüben.

Selbstreflektion sieht anders aus, und das sind schon Verhaltensweisen, die meinen Vergleich zulässig machen.

Dass sich Wolfi hier nicht so äußern kann, wie er vielleicht wollte, liegt auf der Hand. Er MUSS ja die Faust in der Tasche machen und freundlich bleiben.
 
@Orionsieben: Das war jetzt doch etwas aus dem Zusammenhang gerissen.
Natürlich spricht erst mal Entäuschung, daß etwas nicht funktioniert, aus den Posts. Dann gibt es bei mir eine Vorgeschichte mit nicht funktionierenden Reducern, die ich nicht wiederholen möchte. Ich habe auch durchaus erwähnt, daß der APO woanders eine gute Abbildung zeigt - nur konnte ich das in dem Moment bei mir nicht feststellen. Das ist einfach eine Tatsache. Und am Schluß frage ich: " Hat jemand eine Idee, was ich hier eventuell falsch mache oder hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? ".
Um eine breite Basis für mögliche Erfahrungen und Antworten zu haben, habe ich das in den zwei Foren, in denen ich registriert bin, gefragt. Was ist daran falsch? Es gibt da keine explizite Schuldzuweisung an andere.
Also, womit hast Du ein Problem Orionsieben?

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Dieter,

ja, habe ich gemacht. Was ist daran falsch, außer daß da etwas erhöhter Blutdruck bei einer abgebrochenen Beobachtungsnacht spricht?
Um es hier klarzustellen. Ich habe den größten Teil meiner Ausrüstung bei Teleskop Service gekauft. Das hätte ich nicht getan, wenn ich grundlegend unzufrieden damit wäre. Probleme gibt es immer mal, aber wenn man eine Lösung dafür findet, ist das in Ordnung für mich. Die wenigen Male wo es vorgekommen ist, war das der Fall bei mir.
Gleichzeitig heißt das aber auch, daß ich Erwartungen an meinen "Haus- und Hoflieferanten" habe und der nichts mehr verbessern kann. Das scheue ich mich nicht zu sagen. Und ich denke auch, Wolfi ist durchaus in der Lage selber zu antworten, wenn ich hier Falschaussagen verbreite.
Damit wird der Thread hier ja fast schon wieder eine Werbung für den TS-Optics 61EDPH II und für Teleskop Service. Denn nichts ist schlimmer fürs Geschäft, als wenn keiner über einen redet. ;)

Gruß

*entfernt*
 
Hallo,

um das abzuschließen, hier das Ergebnis mit dem Reducer richtig herum:
L_0044_ISO800_300s__13C_c_RGB_VNG_corners.jpg


Das ist deutlich besser, obwohl ich schauen muß, woher die leicht länglichen Sterne in den Ecken und vor allem die unscharfe linke untere Ecke kommen. Ich hatte einen Dualbandfilter, der den Arbeitspunkt auch etwas verschiebt, davor. Mangels M48 Abstandsringen konnte ich das nicht anpassen. Vielleicht ist das ohne noch besser. Das "First and a half light" habe ich hier eingestellt:

Gruß

*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Heiko
Die Sterne in der Mitte gefallen mir nicht wirklich. Hast Du auch eine SW Kamera zu Hand?
Hier könnte man das besser sehen.
Eine DSLR verzeiht mehr.

Gruß Dieter
 
Hallo, Heiko,

wie Niki schon schrieb ist da wahrscheinlich noch eine Verkippung drin. Ich hatte das auch (wenn auch nicht so ausgeprägt) und habe im Kameraadapter die Ursache gefunden.

Viele Grüße

Markus
 
Die Sterne in der Mitte gefallen mir nicht wirklich. Hast Du auch eine SW Kamera zu Hand?

Hallo Dieter,

meinst Du es könnte nicht am Dualbandfilter und an der starken Streckung liegen? Mit der DSLR und der kurzen Brennweite ist man da ja schon ziemlich im Undersampling und die Sterne werden durch den Filter noch kleiner - also ziemlich kantig.
Demnächst probiere ich mal die ASI294MC oder die ASI183MM aus. Die 183MM hat ja kleine Pixel und wäre SW. Da sieht man dann vielleicht besser, wie die Sterne "normalerweise" aussehen.
Der Kameraadapter könnte eine Verkippung verursachen. Es scheint ja wirklich schwierig zu sei, welche zu bekommen, die kein Spiel haben.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo, Heiko,

mit meiner D610 habe ich einen Abbildungsmaßstab von 4,5"/Px; trotzdem sehen die Sterne bis über das APS-C-Format hinaus gut aus. Zum Rand hin wird es schlechter, allerdings könnte das am etwas zu geringen Abstand liegen.
Inzwischen habe ich einen Distanzring besorgt (0,3 mm), aber noch nicht getestet.

Viele Grüße

Markus
 
eventuell nur mit einem RGB Filter.
Ich benutze zum testen meistens einen Ha Filter. Die Sterne werden da nicht aufgebläht, und man kann schön die Form der Sterne erkennen.
Die SW oder Farbkamera ist gegenüber einer DSLR auch besser verschraubt.
Würde das alles in Ruhe nochmal testen.

Gruß Dieter
 
Natürlich kann man statt in der Mitte, ein Stück weiter im Feld scharfstellen, das ist Tommys Trick 17, wenn die Bildfedebnung nicht ausreicht. Dann sind Achse und Feld erträglich fokussiert und der Rand ist auch noch brauchbar.

Ich bin sicher, dass viele hier das so machen, nur muss die wahrscheinliche Verkippung mal raus, hätten wir Präszisionsmaschinenbau, wären die entsprechend engen Spielpassungen bei all den Adaptern wohl standard. Aber das bekommst Du schon hin, das wird keine Hexerei sein.

lg
Niki
 
Schön viel Entrauschen, schön viel Glätten, Kontrast hoch, ordentlich bunt und dann noch richtig JPEG-Komprimierung drauf, dann fällt dem Betrachter die Sternform nicht mehr auf - funktioniert anderswo doch auch :)

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Dieter,

ja, ich habe gestern noch mal ein paar Sachen probieren können. Ich hatte erst mal weiter die 1300Da dran und habe dann mal geschaut, was passiert, wenn ich die um 180° drehe. Es gibt die Möglichkeit die Kamera am Reducer und am M48 Adapter zu drehen. Aber bei beiden Möglichkeiten bleibt die unscharfe (defokusierte) Ecke an der gleichen Sensorposition. Das sagt mir, daß das Problem entweder zwischen M48-Adapter und Kamera oder an der Kamera selbst liegt. Ich glaube nicht, daß es an der Kamera liegt, denn ich hatte damit auch schon Bilder mit einem Komakorrektor und M42-Adapter gemacht ohne etwas festzustellen. Also wird es am M48-Adapter liegen.
Ich hatte dann die ASI294 dran gemacht (ohne den EOS/M48-Adapter) und da sieht es dann auch besser aus. Ich zeige hier dann auch noch mal, wie es damit aussieht.

Gruß

*entfernt*
 
Hi
mal sehen wann meiner geliefert wird.
Hab mir noch ein ZWO Motorfokus dazu bestellt.
Bei mir kommt nur eine Atik 490EXM dran.
Wird hauptsächlich für Schmalbandaufnahmen genutzt.

Gruß Dieter
 
Hallo,

hier ist das Ergebnis mit der ASI294. Das ist jetzt ohne Dualbandfilter. Es war ziemlich suppig und ein UV/IR-Blockfilter würde helfen, da der in der ASI294 nicht eingebaut ist. Man muß also aufpassen, daß man nicht auf den ersten Blick Äpfel mit Birnen vergleicht und das ganze zum Pixelpeeping verkommt.
Veil_04_G_corners.jpg


Die Ecken sind gleichmäßiger. Vielleicht kann man trotzdem noch etwas am Abstand optimieren. Aber im ganzen Feld sieht man nicht mehr viele Unterschiede. F/4,5 scheint da doch bei einem Refraktor empfindlich für kleine Verkippungen zu sein.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

ich würde sagen "da kippt noch etwas". Wobei das keine Kritik,sondern ein Hinweis sein soll. Für mich sieht es so als, als bist Du links oben zu nah und links unten zu weit weg. Wenn D keien Tilt-Adapter besitzt, kannst Du ja versuchen mit Papier als Unterlage in's Gleichgewicht zu kommen.

Wie dem auch sei, hätte ich bei meinem Reducer ein ähnlich schlechtes Bild, wäre ich froh :). Du bist also auf einem guten Weg.
Dir viel Erfolg.

Gruß Jan
 
Hallo Jan,

danke für den Hinweis. Mal sehen ob es noch besser wird. Aber ich werde die ASI294 sowieso öfter mit anderen Kameras wechseln. Vielleicht lebe ich dann einfach mit etwas Verkippung. Im bearbeiteten Bild wird man es wahrscheinlich kaum sehen.
Eine Sache ist mir aber doch noch am 61EDPH aufgefallen, die ich nicht besonders gut finde. Die Kamera ist über den M48 Anschlußring am Reducer nur eingesteckt und über drei Schlitzschrauben geklemmt. Erstens kann man sich da wieder eine Verkippung einhandeln und zweitens kommt einem die ganze Pracht entgegen, wenn man zwei der drei Schrauben löst, um zum Beispiel die Kameraposition zu drehen. Es gibt hier noch nicht mal ein Schwalbenschwanzprofil, was ein leichtes Rausrutschen verhindern würde. Nach fest kommt da direkt ab.
Also hier muß man höllisch aufpassen, wenn man mal die Kameraposition hinter dem Reducer drehen will und beim Lösen der Schrauben die Kamera nicht festhält. Die landet sonst direkt ihrem natürlichen Drang der Gravitation zu folgen gemäß auf dem Boden.

Gruß

*entfernt*
 
Also hier muß man höllisch aufpassen, wenn man mal die Kameraposition hinter dem Reducer drehen will und beim Lösen der Schrauben die Kamera nicht festhält. Die landet sonst direkt ihrem natürlichen Drang der Gravitation zu folgen gemäß auf dem Boden.

ich staune auch immer wieder, dass wir zum Mond geflogen sind, Computertomographen, E-Bikes und Rennmaschinen bauen können, nebst allen Industrieanlagen, CNC-Maschinen, Linsenschleifmaschinen und Kaffeeautomaten, aber eine kleine, billige Steckverbindung, die nicht wackelt, verkippt oder im Zweifelsfall rausfliegt muss offenbar unendlich schwieriger herzustellen sein, als alles andere auf der Welt... obgleich meine billigste Handkreissäge oder Gardena Gartenschere präzisere Teile aufweisen kann... :coffee:

lg
Niki
 
Hallo Jan,

ein Rotationsdapter ist natürlich eine Möglichkeit. Allerdings ist das dann auch wieder ein Teil was verkippen kann. Es gibt vor dem OAZ am Tubus die Möglichkeit den ganzen OAZ zu drehen. Das rutscht nach dem Lösen der Klemmschraube auch nicht heraus - wenigsten hoffe ich das. Wenn man aber einen Autofokuser und einen Sucher/Leitrohr befestigt hat, ist man da eingeschränkt, wie weit man verdrehen kann. In der Steckhülse befindet sich auch ein M48 Gewinde, in das man einen 2"-Filter einschrauben kann. Das ist praktisch, man muß dazu aber wieder die drei Schrauben lösen und die Hülse ziehen, um da dran zu kommen. Hätte man auch mit einer M63 Verschraubung lösen können.
Es ist jedenfalls komisch, wenn alles bombenfest verschraubt ist und zwischendrin hat man dann eine Steckverbindung, die nur mit drei Schräubchen geklemmt ist und man riskiert, das alles was daran hängt herausfällt, wenn man die Klemmung daran unachtsam löst (oder vielleicht sogar von selber?).
Der kleine Apo soll ja bis Vollformat geeignet sein. Ich kann mir lebhaft die Begeisterung des Besitzers vorstellen, wenn jemand die Klemmschrauben unvorsichtig löst, um z.B. einen Filter zu wechseln und sich die schöne ASI6200 in Richtung Stein- oder Betonboden verabschiedet. :eek:

Gruß

*entfernt*
 
Hallo allerseits,

heute abend habe ich endlich mal den 0.8x Originalreducer meines TS 60/360mm Photoline Refraktors (rote Version) testen können. Kamera war Martins EOS 5D Mk2 (Vollformat). Und siehe da, ich habe genau den gleichen Effekt wie Heiko ihn hatte, nachdem er den Reducer richtig herum angeschraubt hatte (siehe sein Bild weiter oben), obwohl das Teleskop nicht das Gleiche ist, er hat einen EDPH benutzt. Auch die Vignettierung des Bildes ist nicht zentrisch. Benutzt habe ich auch den am 1.0x Bildfeldebner mitgelieferten Drehring, dessen Klemmschraube aber richtig fest angezogen; der verkippt sonst auch ein wenig.

Die Bilder mit der Ebnungslinse waren ok, da war keine Verkippung zu sehen.

Da muß ich morgen gleich mal den EOS Adapter untersuchen, ob der wackelt. Falls ja, macht es Sinn den M48-Ring mit Epoxyharz einzukleistern und etwas Schweres beim Trocknen oben aufzulegen? Die kleinen Schräuble kann man ja zusätzlich noch eindrehen.

Grüße, Gerd
 
Hallo Heiko
Hast Du weiter testen können?
Für leichte Verkippungen benutze ich Schiebelehreband (0.02-0.07).
Kann man z.B. zwischen den M48 Adapter schieben (vorher Kamera Position einstellen). OAZ würde wahrscheinlich auch gehen.

Gruß Dieter
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben