Nachtrag:
Ralf hat sich entschieden, jedoch möchte ich für die anderen Teilnehmer doch noch eine effektive und sehr stabile RPi-Lösung anbieten, die scheinbar nicht so oft erkannt wird:
Warum auf dem schwächlichen Raspberry Pi einen Desktop laufen lassen und dann noch per Remote Desktop auf den Station im Wohnzimmer darstellen?
Für dieses Konzept muss man wirklich einen stärkeren Rechner am Teleskop haben. Der Datenverkehr ist dann enorm, da ja die Oberfläche ständig upgedatet werden muss.
Eleganter ist folgendes Konzept:
1. Raspberry Pi am Teleskop, daram ist die Montierung, die Kameras, etc. angeschlossen
2. Auf dem Wohnzimmerrechner per ssh auf dem RPi einloggen -> Remotekonsole.
3. In der Remotekonsole (auf dem RPi also) den Indiserver mit allen Treibern starten, z.B. indiserver -v indi_mi_ccd indi_lx200basic
4. Auf dem Wohnzimmerrechner das Wunschprogramm, z.B. ccdciel oder kstars starten und mit dem Indiserver verbinden
5. und fertig
Die Vorteile: Der RPi braucht keinen Desktop mit den aufwändigen Programmen kstars oder ccdciel starten, welche viele Ressourcen fressen. Man kann eine schlanke "Headless" Installation nutzen und viel Zeugs deinstallieren, wodurch auch mehr Speicher frei bleibt. Der RPi bleibt völlig kalt, vielleicht 5°C über der Umgebungstemperatur.
Die Bilder kommen so direkt und sofort auf den Wohnzimmerrechner und müssen nicht in einer Nachsession zusätzlich übertragen werden.
Nachteile: Die WLAN sollte stabil und schnell sein. evtl. einen externen USB-Stick mit großer Antenne anschließen, da die interne Antenne der RPis nicht so gut ist. Oder gleich ein Ethernetkabel legen, das ist natürlich optimal.
Grüße, Claus