Hallo Bernd,
ich gehe hier mal nicht auf Details ein... ist mir ein bisschen zu blöd.
wird wohl auch besser sein denn wenn du die Pfeiltiefe der letzten Linse benötigst um die erforderliche Tubuslänge eines Refraktors hier speziell eines FH zu ermitteln würdest du dich nur blamieren.
Zur Konstruktion benötigt man noch den Radius der letzten Linse zur Berechnung der Pfeilhöhe.
Wobei der Unterhaltung wegen wär‘s ja mal ein netter Schwank gewesen.
Die Schnittweite ist der Abstand vom letzten Linsenscheitel zum Brennpunkt. Was bitte schön ist denn daran nicht zu verstehen?
Da hat sich wohl in den 15 Jahren ein Tunnelblick entwickelt.
Eine Schrittweite ist grundsätzlich erst mal ein Abstand zu einem Bezugspunkt.
Der Bezugspunkt kann vielfältig sein, ein Linsenscheitel ist nur eine von vielen Möglichkeiten.
Oft ist zb. ein Brennpunkt der Bezugspunkt von dem aus die Schnittweite zu einem anderen Brennpunkt angegeben wird.
Im Falle des Farblängsfehlers ist es im Normalfall zb. der Brennpunkt für die FH Linie e oder für 550nm.
Die Schnittweite ist dann der Abstand zu den Brennpunkten anderer Wellenlängen.
Im weiter oben erwähnten Fall Glasweg ist der Bezugspunkt der Brennpunkt ohne Glasweg und die Formel
s=t*(n-1)/n
s…….Schnittweite
t……..Länge des Glasweges
n…….Brechzahl für die jeweilige Wellenlänge
gibt die Differenz der Lage des Brennpunktes mit Glasweg dazu an.
Auch das ist eine Schnittweite.
Es gibt also nicht die Schnittweite schlechthin die sich mit der Selbstverständlichkeit die du hier annimmst auf einen Linsenscheitel als Bezugspunkt bezieht.
Darum kannst du dir deine Überheblichkeit mit der du uns das hier verklickern willst durchaus sparen.
Das Letzte was du zur Konstruktion benötigst ist die Brennweite Große Optikfirmen haben in ihren Katalogen die Brennweite oft mit +-10% angegeben.
Zur Konstruktion benötigst Du die Schnittweite, das ist die Entfernung vom letzten Linsenscheitel zum Fokus und die wird bei Objektiven immer sehr genau angegeben.
Dir scheint nicht klar zu sein das die Brennweite und der Abstand Linsenscheitel zum Brennpunkt miteinander verknüpft sind.
Die Brennweite hat nur einen anderen Bezugspunkt nämlich die Hauptebene des Objektivs.
Wohlgemerkt des gesamten Objektivs als System.
Es kann nicht sein das das eine sehr exakt bekannt ist und das andere nur mit +/-10% Toleranz angegeben werden kann.
Wenn ich ein Objektiv entwerfe ist mir selbstverständlich dessen Brennweite exakt bekannt, genauso exakt wie der Abstand eines beliebigen Linsenscheitels zum Brennpunkt.
Noch ein Wort zu den nötigen Blenden: Die werden natürlich nicht geometrisch oder zeichnerisch bestimmt.
Na das wird ja immer lustiger.
Ist dir nicht bekannt das es sowohl einen graphischen als auch einen rechnerischen Lösungsweg gibt.
Ich glaube das lernt man schon recht zeitig in der Schule.
Selbstverständlich lässt sich das erforderliche Blendensystem auch Graphisch ermitteln.
Das ist die schnellste Lösungsvariante zumal ja eh das erstellen eine Zeichnung ganz hilfreich ist.
Es wäre geradezu ein Schildbürgerstreich dann nicht auch gleich die graphische Lösungsvariante zu wählen.
Besonders wenn man mit einem CAD Programm arbeitet
Anzahl und Abstand werden genau bestimmt. Da ist nicht eine zu viel oder zu wenig.
Ja selbstverständlich für wie blöd hältst du uns eigentlich?
Und zuletzt: Wenn ich in "" schreibe, sollte man das auch berücksichtigen.
Na ja für einen der so neunmalklug daherkommt ist es aber schon recht merkwürdig wenn er nicht mal die Brennweite vernünftig definieren kann.
Eventuell hilft das hier ja weiter.
http://de.wikipedia.org/wiki/Brennweite
Genauer gesagt ist sie der Abstand zwischen der Hauptebene der Linse bzw. des Spiegels und dem Brennpunkt.
Ich verstehe da beim besten Willen nicht wie man eine so simpel zu erklärende Sache mit einem hierfür so unpassenden Begriff zu erklären versucht, egal ob nun mit oder ohne Anführungszeichen.
Grüße Gerd