Refraktor

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Hi!

Nur weil viele einen regelrechten Kult daraus machen heißt
das noch lange nicht, dass das jeder so tun muss.

Bei gehts jedenfalls auch ohne Geschiss. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Wie ist deine Meinung?
Hast Du einen Newton?

Oder denkst Du das ist so weil es einige Websites dazu gibt?
Kannst Du es aus erster Hand bestätigen?

Grüße

Sabine


 
Re: Der vergebliche Versuch einer Diskussion

Ich mußte 3x zum Lidl um 1 brauchbare Lidloptik fü meine Nichte zu bekommen-

... das glaube ich nicht, sag das DAS nicht wahr ist ...; ... das glaube ich nicht, sag das DAS nicht wahr ist ...; ... das glaube ich nicht, sag das DAS nicht wahr ist ...; ... das glaube ich nicht, sag das DAS nicht wahr ist ...

... damit machst du Dich so unendlich lächerlich ... das ist unglaublich!
 
Re: Der vergebliche Versuch einer Diskussion

Hallo Karsten,

ich weis nicht so recht ob eine Diskussion mir dir irgendenen Sinn macht...
In der Vergangenheit nicht,und in der Gegenwart offenbar auch nicht.

Siehst du, genau das gleiche denke ich über diese Diskussion mit dir. Du bist und bleibst verbohrt und einseitig negativ eingestellt. Es geht dir gar nicht darum irgendwelche guten oder schlechten Optiken zu finden, sondern lediglich darum, die Händler hier durchweg zu beschuldigen.

Ich möchte nicht behaupten, daß die von dir aufgereihten Optiken nicht so schlecht waren wie du sie empfunden hast. Du schreibst, du hast daraus deine Lehre gezogen. Ich sage dir, du hast nicht genug gelernt. Schlicht bist du immer noch bei einer Chinaoptik geblieben, auch wenn diese aus Pyrex ist. Wenn du also eine wirklich gute Optik suchst, musst du dich völlig davon lösen, eine Chinaoptik zu verwenden. Klar gibt es auch dort gute Optiken und ich glaube bei der Masse die verkauft wurde, einen erheblichen Ausschuss auch zu finden. Aber neben diesem Ausschuss wird man eine menge guter Optiken finden, mit denen die Sternfreunde auch gute Ergebnisse erzielt haben. Auch dies ist nachweislich bekannt. Aber in deinem Fall, müsstest du konsequent handeln und die Chinaoptik, so gut wie sie auch ist, zu versenken.
Synta hat gute,schlecht und mittelmäßige Teleskope geliefert.Und ein paar unbrauchbare
Dies ist deine Auslegung dieser Qualität. Aber du weisst genau wie ich, daß Qualität und ich meine hier wirkliche Qualität mehr Geld kostet. Also wäre lt.deiner Aussage das einzig richtige, die Chinaoptiken einzustampfen. Mag sein, aber leider würde dann nicht jeder zu seinem Hobby mehr finden, denn gute Optik ist teuer. Daher muss man die Chinaoptiken gewiss mit Abstand und unter kritischem Gesichtspunkt genau betrachten. Das ist leider die Kehrseite der Medaille.
Alleine aber die Bestätigung deines Spiegels zeigt, daß Chinaoptiken durchaus brauchbar, bis gut sind. Somitstehst auch du in einem Dilemma.

Es ergibt sich aber das Problem,daß der Syntagenerlimproteur (ich denke
doch daß es immer noch der gleiche ist?) seinerzeit hier im Board die
Rücknahme von Teleskopen und Montierungen abgelehnt hat.

Was nun?Hat er dir die Rücknahme beanstandeter Optiken zugesagt?
Gibt es dabei verbindliche Richtwerte?
Dieser Fall ist bisweilen nicht eingetreten. Ich bestelle beim Lieferanten nur das, was ich auch verkaufen kann. So kann ich jede Lieferung einzeln bewerten und der Lieferant weiss, daß er mir NUR DIESE Ware gesandt hat. Sollte ich also feststellen, daß die Ware unbrauchbar ist, weiss der Lieferant, es ist die letzte von ihm gelieferte Ware. Mein Geld fliesst nicht und ich setze mich mit ihm in Verbindung. Dies ist soweit erstmal abgeklärt. Ist also eine defekte Optik von mir festgestellt worden, wird reklamiert und umgetauscht.

Im Gegenteil zu dir.Du hast als du seinerzeit nur die Russenoptiken
verkauftest den Chinamaks pauschal jegliche gute Opik abgesprochen,
erinnerst du dich noch?
daran erinnere ich mich sehr gut, ich kann dir sogar schreiben, wie ich diese Optiken nannte. Ich nannte diese "Schminkspiegel". Diese Bezeichnung aber galt und gilt lediglich, beim Vergleich einer Chinaoptik zu einer russischen Optik, in Bezug zu den Preis- und Qualitätsdifferenzen. Ich bin immer noch überzeugt, daß die Russen die besseren Optiken herstellen, aber diese kosten auch viel mehr Geld. Ich bin aber andererseits zufrieden, daß die Chinesen, für eine breite Masse bezahlbare Optiken liefern. Daher muss man das ganze relativiert sehen.
Alles hat halt seinen Preis.

Schönen Gruß
Robert
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Ohne mich in Eure persönliche Kontroverse einmischen zu wollen, sei mir ein Kommentar erlaubt. Ich kann die Geschichte von der Wandergurke auch nicht so recht glauben, aber bei Aussagen wie
Ich kann dir versichern, daß sollte eine ausgelieferte Optik (was eigentlich nicht vorkommen kann) beim Kunden landen und er beanstandet diese als Gurke, daß ich diese Optik, soweit diese nachweislich bei mir gekauft wurde, ausgetauscht wird.
kommen mir dann doch Zweifel. Bei mir kommt dieser Satz ganz klar an als "Eine Optik ist gut, wenn sich der Kunde nicht beschwert", und dass ist doch genau die Annahme, die der Wandergurkenthese zu Grunde liegt. Besonders wenn eine solche Bemerkung im Kontext mit
Denn auch eine Chinaware wird am Himmel getestet.
fällt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Marge von Chinaware gross genug ist eine individuelle Überprüfung rentabel zu machen.

Philosopischer Teil:

Ganz abgesehen davon gefällt mir die Gleichstellung von chinesischen Produkten mit zweifelhafter Qualität nicht. Auch diese Produkte werden zu grossen Teilen von Maschinen hergestellt, die in China nicht schlechter arbeiten als in Europa. Und gerade weil Arbeit in China weniger kostet als hier, hätten die Hersteller die Möglichkeit jeden Spiegel und jede Linse in sorgfältiger Handarbeit nacharbeiten zu lassen.

Ich möchte keineswegs behaupten dass Sie das auch tatsächlich tun, sondern es werden Qualitäten zu Preisen produziert, die der Markt offensichtlich annimmt. Das finde ich wesentlich schlauer, als hochpreisige Produkte herzustellen, die sich nur in wirtschaftlich guten Zeiten verkaufen lassen, denn letztlich werden diese Teleskope produziert um Geld zu verdienen. Für romantische Liebhaberei ist da kein Platz.

Weiterhin gibt es in anderen Produktbereichen zahlreiche Beispiele, wie die chinesischen Hersteller innerhalb kürzester Zeit vom reinen Preisbrecher zu Anbietern einer Qualität geworden sind, die sich im internationalen Vergleich nicht zu verstecken braucht. Die meisten von Euch werden diese Nachricht auf "Made in China" Ware lesen.

Auch sollte nicht vergessen werden, dass Deutschland im 19. Jahrhundert für die damals weltweit führende Industrienation England das gleiche war wie heute China für den Weltmarkt: Ein Hersteller billiger und qualitativ minderwertiger Ware. Die seinerzeit eingeführte Pflicht zur Markierung des Herstellungslands "Made in Germany" war eigentlich zum Schutz der Engländer vor minderwertiger Ware gedacht. Wie die Geschichte ausgegangen ist, dürfte bekannt sein. Also, vielleicht wäre ein bischen mehr Respekt vor den Leistungen der chinesischen Hersteller angebracht. In 5 Jahren werden wir vielleicht die hochwertigen Optiken aus China beziehen.

zzzip
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Hallo zzzip,

Bei mir kommt dieser Satz ganz klar an als "Eine Optik ist gut, wenn sich der Kunde nicht beschwert", und dass ist doch genau die Annahme, die der Wandergurkenthese zu Grunde liegt.

sicher hast du den Thread verfolgt, jedoch ist dir vielleicht entgangen, daß die Prüfung der Optik am Himmel, völlig ausreichend ist, um zu entscheiden ob die geliefert wird oder nicht. Sicher wird aber eine Gruke (wir sollten diesen Ausdruck besser deffinieren) meinerseits erst gar nicht ausgeliefert. Aber solange ich diese Optiken am Himmel prüfe und meine Kundschaft nach Erhalt der Ware und erstem Himmelkontakt schreibt, daß die Ware ok ist, dann ist eine Bestätigung eingegangen und welche Gedanken sollte ich mir da noch machen?
Du darfst mich nicht mit den anderen Händlern vergleichen, meine Ausliefermenge erlaubt mir diesen Vorgang. Und auch weiss ich nicht, wie andere Händler mit ihren Waren vorgehen, ehrlich gesagt, interessiert mich das auch nicht. Ich spreche nur für mich.

In deiner weiteren Ausführung kann ich dir nur zustimmen, eine Chinaoptik ist wissentlich anders erstellt und unter anderen Aspekten entstanden, als eine Zeissoptik. Die Chinaoptik kostet dementsprechend auch viel weniger als eben eine Zeisoptik. Somit wäre seitens der Kundschaft nicht verkehrt IMMER daran zu denken, daß im vorhandenen Preissegment, eine Optik zwar ihre Eigenschaften erfüllen muss, aber daß Abweichungen und sogar Einschränkungen einfach vorhanden sind. Mit diesem Wissen, kann man eine bessere Optik erhoffen oder wenn extra bezahlt wird, ausgesucht werden. Bei einer ausgesuchten Optik, MUSS auch eine bessere, oder zugesicherte Eigenschaft geliefert werden. Da ich aber KEINE ausgesuchten Optiken bei den chinesischen Teleskopen anbiete, jedoch eine Prüfung auf ordentliche Qualität und Abbildung mache, finde ich mein Vorgehen als fair gegenüber dem Kunden.

Gruß
 
Hi Sabine,

machste Dir da es nicht etwas einfach ("...viele eine Kult draus machen ...")? Ich denke, umsonst macht da keiner einen "Kult" draus, die Leute wollen einfach nur scharfe Bilder haben. Und das geht wohl nicht ohne diesen nervigen Mehraufwand.

Und auf Deine Frage: Ja, ich habe noch einen Newton, einen 10" GSO. Und hatte mal einen älteren 200/1000er Vixen (ansonsten gutes Gerät!) und den sattsam bekannten 114/900er von Tasco. Und bei allen ... mit unterschiedlichen Stärken ... derselbe Mist. Nach eine gewissen Zeit dejustieren sich die Teile. Dann kommen diese kleine "Kometen" bzw. die Sterne werden zu kleinen etwas flächigen Punkten.
Und das scheint ja wohl vielen so zu gehen .. umsonst gibt es diese ganzen Threads und z.T auch gut gemachten Justageseiten (z.B die von Ekkehard) ja nicht.

Ich habe da keine Lust mehr drauf. iIh möchte Sterne als Sterne und nicht ab etwas höherer Vergrößerung als dicke Punkte sehen. Wenn Du mit Deinem Newton ein justagestabiles Gerät erwischt hast, prima! Ich hatte auch schon Gelegenheiten, durch gut justierte Newtons (allerdings präzise Selbstbauten, nicht die von der Stange) zu schauen. Da kann man dann wirklich begeistert sein; ich war es auch (war ein 8" f8.8). Da gab es dann auch Sterne, die denen in guten Refraktoren durchaus nahe gekommen sind.

Nur die - meist chinesichen - Rohre, die immer wieder Einsteigern empfohlen werden und die im Vergleich zum - meist chinesischen - Refraktor ja so "viel besser" sein sollen, da sie nicht diesen "unerträglichen Farbrestfehler" aufweisen, sind eben mit i.d.R.mehr oder weniger häufigem Justagebedarf ausgestattet. Und das (und auch die anderen Probleme) sollten die Protagonisten des Newtons fairerweise auch bei ihren Empfehlungen mal erwähnen, nicht nur den "ewigen Farbrestfehler" des Refraktors.

Bin mal gespannt.

Gruss Hannes
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Ist doch alles viel einfacher.
Händler sollten in der Lage sein, zu erkennen , was Sie von welchem Hersteller bekommen und wem Sie vertrauen und wem nicht, dementsprechend sollte die Garantieaussage des Händlers sein und dementsprechend sollte mann seinen Zulieferer aussuchen.

Ich mache das wie folgt:

Bei meinen TMB Apos von LZOS und LOMO wurden zu Beginn Nachprüfungen im Auftrag des Optikherstellers durchgeführt, diese Nachrprüfer wurden dann durch LOMO und LZOS als Nachprüfstelle im Streitfall anerkannt. Das heißt wurde eine Optik mit einem Interf. Prüfprotokoll geliefert ( eine nachweissbare/nachvollziehbare Qualitätsurkunde) und wir oder der Kunde war der meinung diese Werten können nicht stimmen, wurde sozusagen der anerkannte Prüfer als von beiden Seiten anerkannter Gutachter eingeschaltet. Gottseidank gab es bisweilen hierzu keine Probleme. Probleme konnten bisweilen nur auftreten wenn eine Optik dezentriert war, zum Bsp. durch Transport oder sonstiges, hier kommt logischerweise ein anderer Wert raus.

Bei Chinateilen sollte mann sich festlegen. Gibt der Hersteller irgenteine Qualitätsgarantie ? Mir ist kein China Hersteller bekannt, der solch eine Garantie gibt , jedenfalls nicht in harten P.T. oder RMS werten, also muß mann Qualitätsversprechen entweder aus eigener erfahrung geben und dahinter stehen, oder mann gibt kein Qualitätsversprechen ab.

Nun bekomme ich von einem Chinazulieferer gute und schlechte Teile, bemerke ich das durch eigentests , so kann ich dies Beanstanden und sehen was der Zulieferer dazu sagt und macht. Entweder der Zulieferer kümmert sich um solche Problemfälle oder lehnt diese ab. Lehnt dieser sie ab, währe es ratsam diesen Zulieferer auszuschliesen.
Bei TS ( Teleskop Service) kaufe ich als Widerverkäufer etliche teile teurer ein als bei Direktimport aus China. Da meine Erfahrungen mit Direktimport und Service danach und Garantieansprüche danach recht negativ ausgefallen sind, haben ich diese Direktimporte weitgehenst eingestellt und kaufe interesante Teile nun beim Teleskop Service ein. Da ich nicht viele dieser Teleskope verkaufe , nehme ich mir die Zeit diese Ware am Kollimator kurz anzuschauen.Für mich am wichtigsten bei diesen China Refraktoren ist eine gute runde symetrische Zentrierung. Sehe ich hier echte Probleme, rufe ich bei Teleskop Service an und bekomme diese Anstandslos ausgetauscht, sodaß hier ein problemloser Service vorliegt und mein Kunde gute Ware bekommt. Was der Zulieferer mit meiner Reklamationsware macht, interssiert mich reichlich wenig und hat mich auch nicht zu interesieren.

Bei INTES MICRO und STF habe ich gleichwertige Vereinbarungen wie mit LZOS und LOMO. Sicherlich überprüfe ich nicht die genauen Zahlen, Daten, Fakten wie sie auf der prüurkunde ausgedruckt sind, aber mein Kollimator ist in der Lage mir zu sagen, ja das passt , oder nein das passt überhaupt nicht

Mehr brauche ich nicht, um Kunden zufrieden zu stellen.

Prüfprotokolle schließen natürlich nicht mechanische Probleme aus, zu denen Justierung eines Maks zählen, aber darum kann ich mich selbst kümmern , ohne den Hersteller zu Hilfe nehmen zu müssen, und wenn ich mal erstzteile brauche, so bekomme ich diese kostenlos geliefert

was ich will ich noch mehr ?
 
Re: Der vergebliche Versuch einer Diskussion

Hallo Robert,

Du schriebst:
> Es geht dir gar nicht darum irgendwelche guten oder schlechten Optiken zu
> finden, sondern lediglich darum, die Händler hier durchweg zu beschuldigen.

Das sehe ich in diesem Thread anders. Wahr ist meiner Meinung nach, dass Karsten ausdauernd und vielleicht sehr enthusiastisch dieses Thema verfolgt, jedoch hat er Dir - nach Deinem Einstieg ins Thema - nur Fragen gestellt. Das Du alles sehr persönlich nimmst, ist Dein Problem. Beschuldigungen Dir gegenüber hat Karsten nicht ausgesprochen und Seitenhiebe kamen von Euch beiden.

Meine Meinung dazu ist, dass sich Händler, die dieses Plattform nutzen und Ihre Zusatz-Dienstleistungen hervorheben, auch entsprechende Fragen gefallen lassen sollten, ohne den Fragesteller als Miesmacher abzustempeln. So einfach geht das nicht.

Karstens Fragen basieren auf realen Fällen, sowohl was die "geprüften Gurken" angeht als auch die "Gurkenstreuung". Zu zurückgeschickten geprüften Gurken könnte ich auch noch einen verbürgten Beitrag bieten und in vielen Erfahrungsberichten findet man noch mehr davon.

@Karsten: meinen Skywatcher 200/1000er Newton kannst Du mit in Deine "Gurken-Liste" aufnehmen.

Wenn ich auch viele schöne Beobachtungen damit gemacht habe und die Unterschiede zu anderen Geräten schwer herauszufinden waren, so brachte ich ihn nie in den Bereich der Maximal-Vegrößerung, was ich lange auf das Seeing schob. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis ich (damals Anfänger) genau wusste, was die Ursache war (Ringförmige Zonen und starke Unterkorrektur) bzw. überhaupt erst ein Problem erkannt hatte.

Vierzehn Tage oder vier Wochen reichen nicht für glaubwürdiges Anfänger-Feedback, die Lernphase dauert wesentlich länger. Der Spiegel wurde neu parabolisiert und nun warte ich auf seine Rückkehr vom erneuten Verspiegeln.

Der Vollständigkeit halber muss ich aber sagen, dass ich auch durch einige gleiche Teleskope gesehen habe, die zumindest beim Laien-Startest besser abschnitten als meins.

 
Re: Der vergebliche Versuch einer Diskussion

Hallo Phillip,

warum ignorierst Du die berechtigten 98% von Karstens Beitrag und pickst Dir lediglich zwei Zeilen hervor, die zwar alleine für sich lächerlich wirken, aber dennoch in die Liste passen?

Das kannst doch Du besser <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

 
Re: Der vergebliche Versuch einer Diskussion

Hallo Thorsten,

Das sehe ich in diesem Thread anders. Wahr ist meiner Meinung nach, dass Karsten ausdauernd und vielleicht sehr enthusiastisch dieses Thema verfolgt, jedoch hat er Dir - nach Deinem Einstieg ins Thema - nur Fragen gestellt.
ich habe ja geschrieben, daß ich Karstens Vorgehen edel finde, soweit andere Anfänger davor zu bewahren, das gleiche zu erfahren wie er. Nur sehe ich es ein wenig differenzierter als du. Er ist natürlich ein "gebranntes Kind" und aus diesem Punkt heraus handelt er auch. Er durchkämmt hier die Händlerstruktur und setzt alle auf gleichem Level, nämlich die eines Verbrechers, der nur darauf hinaus ist, dem Kunden eins auszuwischen. Dies ist deffinitiv nicht der Fall, zumindest bei mir nicht.
Er setzt für sich die Grenzen des "ausreichend" indem er die Optiken am Himmel testet um diese zu unterscheiden, will aber mir vorhalten, ich habe kein Interferometer. Ich prüfe die Optiken ja nicht auf ihre Oberflächeneigenschaften indem ich irgendwelche Strehl, oder RMS- Werte ermitteln will, sondern lediglich darauf, ob die Sternabbildungen intra- und extrafokal ok sind, ob die Sternabbildung im Fokus ok ist und ob andere Unzulänglichkeiten in der Optik vorkommen. Ich denke das kann man auch als ok bewerten. Fallen dann bei diesem Test Optiken negativ aus, sende ich diese nicht aus...basta.

Ich habe Karsten auch nicht als Miesmacher abgestempelt, das wirst du nirgends lesen können. Ich habe ihm aber soweit vorgehalten, die Art wie er mit mir schreibt, als wären wir beim Inquisator. Also ich denke beiderseits macht die Musik den Ton.

Und ich sage es auch dir gerne, ich habe meinen Kunden gegenüber nichts zu verbergen und nichts zu verschweigen. Werde ich nach einer Chinaoptik gefragt und man verlangt eine "bessere Qualität" für weniger Geld, verweise ich sofort auf russischer Optik und mehr kann ich nicht tun. Zwar kostet die russische Optik nicht weniger, sondern mehr, aber anhand des Beispiels wird dem Knunden klar, daß optische Qualität sein Geld wert ist, bzw. viel mehr kostet.

meinen Skywatcher 200/1000er Newton kannst Du mit in Deine "Gurken-Liste" aufnehmen.

Wenn ich auch viele schöne Beobachtungen damit gemacht habe und die Unterschiede zu anderen Geräten schwer herauszufinden waren, so brachte ich ihn nie in den Bereich der Maximal-Vegrößerung, was ich lange auf das Seeing schob. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis ich (damals Anfänger) genau wusste, was die Ursache war (Ringförmige Zonen und starke Unterkorrektur) bzw. überhaupt erst ein Problem erkannt hatte.
dies zeigt folgendes. Du hast leider nicht für wahr gehalten, daß beim Kauf einer Chinaoptik, irgendwann diese Erkenntnis auch dich betreffen wird. Warum meinst du, kostet gute russische Optik mehr? Weil die Russen so Abzocker sind? Nein, diese Optik kostet mehr, weil du nach einem Jahr, keine derartige Abweichung u.U. feststellen wirst. Das ist Fakt.
Also dreht sich alles nur um eines. Der Kunde, muss sich im Klaren sein, daß Preisunterschiede in der Optik, unausweichlich mit Abweichungen, bzw. Unstimmigkeiten irgendwo behaftet sind. Das ist doch kein Geheimnis. Aber da dies kein Geheimnis ist, soll bitte dann der Käufer auch damit leben können, daß seine Optik u.U. nicht das leistet, was eine derartige Optik eigentlich leisten könnte, wäre sie von hoher Qualität.
Ich habe es immer so gesagt und sage es heute noch. Große Öffnung ist gut, aber eine gute (kleine Öffnung)ist besser. Was will ich damit sagen? Ich will damit sagen, daß es mir 5" lieber sind, die mir alles zeigen können, was 5" zu zeigen vermögen, als 10" die schielen.

Der Vollständigkeit halber muss ich aber sagen, dass ich auch durch einige gleiche Teleskope gesehen habe, die zumindest beim Laien-Startest besser abschnitten als meins.
auch das beweist, es gibt gute Chinaoptiken. Aber Thorsten, auch diese guten Chinaoptiken finden ihren Meister. Also ist der Preis automatisch immer eine Grenze der Qualität, aber das wissen wir nicht nur aus diesem Segment.

Problematisch gestaltet sich folgende sache. Ein Test der Optiken wäre wirklich erstrebenswert, aber.....wer will es bezahlen? Anhand des Runs auf diese Optikpreise, stellt man fest, zum einen will und zum anderen kann der Kunde oftmals nicht investieren. Ein Testreport kostet Geld, wird sogar vom einen oder anderen Händler angeboten. Wer als Kunde nimmt dieses aber wahr? Wenn ein Kunde eine Optik für 150,- Euro inkl. Monti und Zubehör bekommt, ist es doch unwirklich zu denken, für dieses Geld ist eine Optik mit hohem RMS-wert zu erwarten. Dies soll keine Entschuldigung sein, denn eines MUSS eine Optik immer erfüllen und zwar ihre zugesicherten Eigenschaften, eine Optik zu sein, die mind. das zustande bringt, was man für diesen Preis auch erwarten darf.

Thorsten,
deine Erfahrungen zeigen nichts anderes, als daß die chinesischen Optiken genau das erfüllen, was ihr Preis auch mitbringen. Hier von Augenwischerei, oder Lüge, oder Betrug zu sprechen - bezogen auf alle Händler - ist nicht ok.
Es gibt Fälle, wenn Eigenschaften zugesichert werden, diese aber nachweislich nicht gehalten werden, da kann man getrost über Täuschung reden. Dies aber bitte immer auf den Fall bezogen und nicht allgemein.

Schönen Gruß

 
Wo sind die guten Optiken? Es MUSS sie geben!

Hi Karsten,

Synta hat gute,schlecht und mittelmäßige Teleskope geliefert.Und ein paar unbrauchbare.

Es müssen rein produktionstechnisch auch sehr gute Optiken herauskommen, und zwar zwangsläufig genauso viele, wie es echte Gurken gibt.
Es geht statistisch nicht anders. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Ich finde es seltsam, wieso man da nie was von hört.

Oder ist es so, dass zufriedene User generell nicht über ihre guten Erfahrungen mit Optiken schreiben, weil es vielleicht langweilig ist und gute Erfahrungen keiner höre will?
Schon gar nicht gute Erfahrungen mit chinesischen Optiken, weil die das Gurkenimage der Chinesen ins Positive schieben könnte, wo es lieber hin soll, wenn man das so hört.

Fragen über Fragen

Viele Grüße nach Schwerte
Thomas
 
Gurkensalat

Karstens Fragen basieren auf realen Fällen, sowohl was die "geprüften Gurken " angeht als auch die " Gurken streuung". Zu zurückgeschickten geprüften Gurken könnte ich auch noch einen verbürgten Beitrag bieten und in vielen Erfahrungsberichten findet man noch mehr davon.

@Karsten: meinen Skywatcher 200/1000er Newton kannst Du mit in Deine " Gurken -Liste" aufnehmen.
====================
Gurkensalat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

 
Re: Gurkensalat

Hallo Hannes,

in der Tat ein ganz schön vergurktes Thema <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

 
Ne, keine Normalverteilung; es gibt mehr "magere"!

Hi Thomas,

wie ich vor kurzem erst in diesem Theater aufgezeigt habe,

sind die Qualitäts-Determinanten einer Primäroptik über die Serie sicherlich nicht "schön normalverteilt", sondern gewiß im Sinne schiefer Verteilungen. Und weil "mager" mal "mager" meist "noch magerer" ergibt und viel viel seltener "besser", sind auch die qualitativ niederen wesentlich häufiger als die qualitativ entsprechend hochwertigen Perzentilen.

Von einigen vortrefflichen Exemplaren ist hier berichtet worden, einige stehen sicher als "verkannte geniale Geräte" unendeckt in Kellern und Dachböden, von wievielen weiteren Spitzenoptiken erwartest Du hier Berichtungen?

Ich persönlich denke da an das PREIS/Leistungsverhältnis und das sieht m. E. bei geeigneter Wahl durchaus gut aus. Mit steigender Erfahrung weiß der ambitionierte Sternfreund, welches Material er dann benötigt und wird sich schon in aller Regel spezialisiertes *entfernt* zulegen nach häufig monatelanger Markt-Observation...

Wünsche Topoptiken und Topbedingungen,

Matthias.
 
starkes Posting!

Hallo Philip,

wenn man einen Artikel zum Lidl zurückbringt muß man einen entsprechenden
Zetttel ausfüllen.Name und Adresse des Retournierenden werden festgehalten.
Das heist Lidl sollte in der Lage sein meine Behauptung nachzuprüfen,sofern
diese Unterlagen über längere Zeit aufbewahrt werden.

Warum Lidlscope:
Meine Nichte war zu dem Zeitpunkt 8Jahre alt und hat keinen versierten
Sternfreund in ihrer Nähe.Trotz meiner Präferenz für Spiegelteleskope
habe ich ihr deshalb ein Linsenteleskop geschenkt,wegen der Justierproblematik(!)

Denn ich würde mich freuen wenn ihr Interesse nicht nur kurzfristig wäre.
Deshalb bekam sie auch keinen schlechten 70/700er ,sondern einen mit dem
auch ich zufrieden wäre.

Grüße vom lächerlichen Karsten
 
Re: starkes Posting!

Grüß dich Karsten!
wenn man einen Artikel zum Lidl zurückbringt muß man einen entsprechenden
Zetttel ausfüllen.Name und Adresse des Retournierenden werden festgehalten.
Das ist mir neu!
Bis Dato war es bei mir immer so, dass es gleich das Geld zurück gegeben hat oder ich konnte mir Ersatz nehmen.
Ist vielleicht von Filiale zu Filiale verschieden.
 
Re: Der vergebliche Versuch einer Diskussion

Hallo Robert,

Schlicht bist du immer noch bei einer Chinaoptik geblieben, auch wenn diese aus Pyrex ist.

o.k.,du kannst tatsächlich nicht lesen...Ich habe keinen Pyrexspiegel,
schrieb das oben ganz präzise,sondern einen BK7.Der Fangspiegel ist von
Discovery und aus Pyrex.
Wenn du also eine wirklich gute Optik suchst, musst du dich völlig davon lösen, eine Chinaoptik zu verwenden.
Siehst du,dieses schwarz/weiß denken verstellt dir den Blick aufs wesentliche.

Eine gute Optik ist eine gute Optik,selbst wenn sie aus Taiwan kommt.
Und dann möchte ich noch den Satz von Kurt Schreckling ins Gedächtnis
zurückrufen:

"Eine gute Optikqualität ist eine notwendige,aber keineswegs hinreichende
Bedingung für gute Planetenbeobachtung."

Daneben spielen weitere Faktoren ein entscheidende Rolle:
- Seeing
- Verblendung/Innenschwärzung
- Justage(!)
- temperierte Optik
- gute Okulare
- geeignetes Optiksystem

Den Rest schenke ich mir,ist sowiso zwecklos.Weiterhin gute Geschäfte
wünscht dir

Karsten
 
Re: Der vergebliche Versuch einer Diskussion

Lieber Karsten,

es bringt nichts, meine Zitate auseinander zu nehmen, um denen neue Bedeutungen zu geben.
Wenn du also eine wirklich gute Optik suchst, musst du dich völlig davon lösen, eine Chinaoptik zu verwenden.
wenn ich das schreibe, meine ich es in Bezug zu deiner Konsequenz. Und die Konsequenz deiner Aussagen zu Chinaoptik ist halt, daß die mehrheitlich schlecht ist. Dann bitte ziehe die Konsequenz und löse dich von der Optik. So ist mein Satz gemeint.

Eine gute Optik ist eine gute Optik,selbst wenn sie aus Taiwan kommt.
Und dann möchte ich noch den Satz von Kurt Schreckling ins Gedächtnis
zurückrufen:

"Eine gute Optikqualität ist eine notwendige,aber keineswegs hinreichende
Bedingung für gute Planetenbeobachtung."

Daneben spielen weitere Faktoren ein entscheidende Rolle:
- Seeing
- Verblendung/Innenschwärzung
- Justage(!)
- temperierte Optik
- gute Okulare
- geeignetes Optiksystem

In diesem Punkt sind wir uns völlig einig. Ich denke auch Kurt, den du sehr gerne zitierst, würde meine Auslegung dieses Satzes akzeptieren. der da heisst "Große Öffnung ist gut, eine (kleine) aber gute Öffnung ist besser."

Schönen Gruß
 
Re: Wo sind die guten Optiken? Es MUSS sie geben!

Hallo Thomas,

----------
Es müssen rein produktionstechnisch auch sehr gute Optiken herauskommen,
-------------------
bis hierhin stimme ich dir weitgehenst zu was die Politur angeht, jedoch nicht was den Linsenzusammenabau angeht.
-----------------

und zwar zwangsläufig genauso viele, wie es echte Gurken gibt.
Es geht statistisch nicht anders.
------------------
wo kommt denn diese Statistik her ?

Ich kenne die Statistik so:

In Massenproduktion gibt es Masse an die Qualität die diese Fertigung zulässt und als Ausreiser nach oben einzelne besonders gute Stücke
 
Re: Wo sind die guten Optiken? Es MUSS sie geben!

Hi Markus,

natürlich, der Zusammenbau der Linsen hat ebenfalls große Bedeutung.

Es gab mal ein Projekt an der FH Bochum (in meinem ehem. Institut für Produktionstechnik und Qualitätssicherung in Zusammenarbeit mit einem großen holländischen Technikkonzern), welches zeigte, dass sich bei Massenproduktion die Anzahl des Ausschusses (nicht Schrott) der Anzahl der positiven Ausreisser angleicht.

Natürlich, und da hast Du vollkommen Recht, müssen die Maschinen eine ausserdordentlich hohe Qualität zulassen, denn auch Ausreisser müssen produziert werden.

Matthias_Müller hat mit der schiefen Verteilung Recht, solange die Produktionsmenge keiner Massenproduktion entspricht.

Ich hatte schon mal die Geschichte mit den Präzisionslagern zum Besten gegeben, das mache ich aber jetzt nicht nochmal. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Viele Grüße von höchster Qualität
Thomas
 
Re: Wo sind die guten Optiken? Es MUSS sie geben!

Hi Markus,
In Massenproduktion gibt es Masse an die Qualität die diese Fertigung zulässt und als Ausreiser nach oben einzelne besonders gute Stücke
...oder nach unten zu besonders schlechten Stücken.

Eine Statistik kann, je nachdem welchem Trend sie unterliegt, entweder 100% i.O Teile enthalten, oder je nach Lage des Mittelwertes weitgehend i.O-Teile inkl. Ausreissern nach oben oder nach unten hin. Arbeitet man mit Statistiken, so müssen die Prozesse erstmal "sicher" sein. Nur dann, eignet sich der Einsatz einer Statistischen Prozeß-Regelung. Im Normallfall geben die Maschinen, nach erfolgter Fähigkeitsuntersuchung erst einen Eindruck wieder, was sie leisten. Und nach der Leistung der Maschinen, wird eine Prozeßregelkarte entworfen, diese dann so, daß statistisch alle Fehler innerhalb der Spezifikationen liegen. Was noch beachtet werden MUSS ist, daß eine Statistik immer von 2 Kurven abhängig ist. Es bedeutet nichts, wenn die Mittelwertkurve noch so schön ist, wenn die Range- oder Sigma-Kurve sehr große Ausreisser beinhaltet. Nur ein gemeinsames Ablesen dieser Werte, gibt Hinweise darauf, wie das Produkt geworden ist.

Gruß
 
Wie gut, dass der Thread nicht entartet ist. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Übrigens den Punkt mit der besseren Auskühlzeit des Refraktors habe ich beim Schreiben solange vor mir hergeschoben, bis ich ihn vergessen habe. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Fazit also: Wenn Du kein Refraktorliebhaber bist, nimm schon aus finanziellen Gründen den Newton. Ob 8" oder 10" würde ich davon abhängig machen, wie viel Geld noch für Zubehör übrig ist. Allerdings empfinde ich die Unterschiede der beiden selbst bei DS als sehr minimal.
 
Re: Wo sind die guten Optiken? Es MUSS sie geben!

Es gibt die guten Optiken, z.B. bei Leica:

KAMERAKONZERN IN NOT
Banken streichen Leica die Kredite
Mehrere Gläubiger haben mit dem defizitären Kamerahersteller Leica die Geduld verloren und ihr Engagement zurückgefahren. Die Finanzkrise des Traditionsunternehmens spitzt sich zu.

Oder www.spiegel.de am 21. Februar 2005:

Leica-Kamera: Operativer Verlust von zehn Millionen Euro
Frankfurt am Main - Angesichts der hohen Verluste kündigten Gläubigerbanken teils die Kreditlinien, erklärte die im hessischen Solms ansässige Firma. Für Leica-Aktionäre ist dies die zweite Hiobsbotschaft binnen weniger Tage. Am Freitag hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals zu erwarten sei.
Leica Camera teilte weiter mit, die verbleibenden Kreditlinien deckten den derzeitigen Liquiditätsbedarf noch. Das Management verhandele mit den Banken über eine Lösung, die das Unternehmen bis zur angekündigten außerordentlichen Hauptversammlung am 31. Mai trage. Auf dem Aktionärstreffen will Leica den Anteilseignern Kapitalmaßnahmen vorschlagen, die das Unternehmen noch nicht näher benennen wollte.
Der traditionsreiche Kamerahersteller wird das Geschäftsjahr 2004/05 am 31. März voraussichtlich mit einem operativen Verlust von zehn Millionen Euro abschließen. Zusammen mit einem Verlustvortrag von 1,6 Millionen Euro aus dem Vorjahr sinkt das Kapital der Leica Camera AG damit unter die Schwelle von 50 Prozent des Grundkapitals. Beim Verlust der Hälfte des Grundkapitals schreibt das Aktiengesetz zwingend die Einberufung einer Hauptversammlung vor, auf der der Vorstand Gegenmaßnahmen präsentieren muss.

Zitat Ende
Der Kunde entscheidet sich noch häufiger als vor einigen Jahren für Erzeugnisse, die zwar ein Mindestmaß an Qualität mitbringen müssen, aber bei denen daneben auch das Preisleistungsverhältnis stimmen muß.
So wird Leica zukünftig eine immer kleiner werdende Klientel bedienen, und ob sich dann noch ein Entwicklungs- und Produktionsaufwand rechnet, wie er heute für eine erfolgreiche Marktpräsenz erforderlich ist, darf bezweifelt werden.
Allfällige Ähnlichkeiten zu der wirtschaftlichen Situation bei bekannten Teleskopherstellern wie "VIXEN", "TAKAHASHI", "TMB" oder "LOSMANDY" sind nicht auszuschließen.

Beat Casper
www.astronomie.ch


 
Re: Wo sind die guten Optiken? Es MUSS sie geben!

Thomas,

wenn wir von Linsenteleskopen reden, so reden wir von Teleskopen, die nicht ausschließlich per Maschine vollendet werden können.

Linsen und Fassungsdurchmesser müssen bis auf wenige hunderstel mm zusammengearbeitet werden, bei supergenauen Maschinen eventuell noch maschinell machbar.

Aber die Linsenspacer müssen bei einer perfekt zentrierten Linse ähnlich wie in einem Coronado Etalon per Hand in Ihrer Dicke den Linsen angepasst werden um die Linsenrotationsssymetrie zu ereichen, die wir sehen wollen, wenn kein Koma auf der Achse erlaubt ist, und hier föngt die handarbeit eines sehr erfahrenen Optikers an, den es in der Massenfertigung am Band nicht gibt
 
Re: Wo sind die guten Optiken? Es MUSS sie geben!

Sprechen wir von Linsenteleskopen gibt es jedoch Probleme die mann maschinel nicht beseitigen kann. Dieses sind Glasinhomogenitäten, die lokale Retuschen erfordern, sowie Zentrierung der Linsen per Hand , dmait ist gemint das Zusammensetzen der Linsen und einfügen der Abstandsplättchen unterschiedlicher Dicken um ein Beugungsscheibchen durchscheinen zu lassen, welches keine Koma und keinen Astigmatismus zeigt :-)
 
Hi Muttipapa1923

Tatsächlich gut mit dem nicht entarteten Thread. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Gelesen hast Du nun sich einiges. Pro und Contra Refraktor, Pro und Contra Newton.
Ich könnte zwar nun den Refraktor empfehlen (da seine Vorteile die Nachteile meines Erachtens beiweitem überwiegen) und nicht den Newton. Aber erstmal empfehle ich was anderes: Nämlich Geduld! Und zwar in dem Sinne, dass Du Sternfreunde suchst, mit denen Du mal mitbeobachten gehst. Meistens sind dann ja beide Geräteklassen vertreten. Da kannst DU dann Deinen Vorlieben nach Entscheidungen finden, bei der praktischen Beobachtung. Dann ... Geduld bis zum ATT im Mai in Essen: Kann bares Geld sparen und Du kannst direkt sehen, was Du kaufst. Vielleicht schaffste es ja, zum ITV zum Vogelsberg Ende April zu kommen. Da kannst Du dann tagelang Teleskope ansehen, durchsehen, anfassen, drüber sprechen und Dir in angenehmer Umgebung ein Bild machen.

Daher sage ich jetzt nicht "nimm dies oder das" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruss und Geduld, Hannes
 
Aber erstmal empfehle ich was anderes: Nämlich Geduld! Und zwar in dem Sinne, dass Du Sternfreunde suchst, mit denen Du mal mitbeobachten gehst. Meistens sind dann ja beide Geräteklassen vertreten. Da kannst DU dann Deinen Vorlieben nach Entscheidungen finden, bei der praktischen Beobachtung.
Hannes, du bist ein weiser Mann! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Ein schöner, wenn nicht gar der Beste, Tipp, womit dieser Thread nun geschlossen werden sollte.
 
Re: Wo sind die guten Optiken? Es MUSS sie geben!

Hallo Markus,

Linsen und Fassungsdurchmesser müssen bis auf wenige hunderstel mm zusammengearbeitet werden, bei supergenauen Maschinen eventuell noch maschinell machbar.

Hundertstel Millimeter sind keine Sache von supergenauen Maschinen, das ist technisch absoluter Standard und nichts wildes.

Bei Tausendstel Milliter wird es interessant.

Aber das ist auch egal, fest steht, dass keiner weiß, wohin die sehr guten Optiken denn verschwinden.

Grüße
Thomas
 
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