Refraktor

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muttipapa1923

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
kann mir jemand sagen in welcher Relation ein Refraktor 150/1200 im DS zum Newton steht? Ist der Refraktor mit einem 8er Newton zum vergleichen?
Wenn ich DS und Planeten beobachten will ist es besser einen Newton zu nehmen oder oben besagten Refraktor auf einer EQ6?
Vielleicht könnt Ihr mir weiter helfen

Danke

 
Hallo,

Also wenn man von einem 200mm-Newton die Obstruktion - also die Abschattung durch den Fangspiegel - abzieht, dann ist er in etwa mit einem 150mm-Refraktor zu vergleichen. Wahrscheinlich hat der Newton zwar trotzdem noch etwas mehr effektive Öffnung (ich würde mal sagen 170mm bis 180mm je nach Fangspiegelgröße) -> aber der Unterschied ist wohl nicht groß!
Wenn man als Liebhaber von Linsenteleskopen bereit ist, den Mehrpreis zu bezahlen, dann würde ich wohl den 6"-Refraktor einem 8"-Newton vorziehen. Aber 3 Nachteile muss man dabei in Kauf nehmen:

1. Ungefähr doppelt so teure Optik
2. Wohl ein kleines bisschen weniger effektive Öffnung
3. Der Farbfehler bei f/8 könnte sich ab einer bestimmten Vergrößerung - ich schätze mal so 150fach - doch noch bemerkbar machen

Die EQ6 trägt natürlich beides. Den 6"-Refraktor und den 8"-Newton. Sie würde sogar noch einen 10"-Newton f/5 tragen! Und da käme bei mir dann die Überlegung ins Spiel, ob ich für das Geld eines 6"-Rraktors nicht lieber einen 10"-Newton (oder zumindest einen 8"-Newton mit Zubehör) nehme.

Doch wie gesagt, wenn man darauf besteht, dass ein Fernrohr von vorne nach hinten dünner wird und man hinten reinschaut, dann ist der 6"-Refraktor wohl 1. Wahl! Jedoch müsste man bei der EQ6 dabei die Stativbeine schon recht weit ausziehen, was bei diesem Monstrum <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> nicht jedermanns Sache ist.
Daneben wird den Refraktoren manchmal eine etwas äshetischere Sternabbildung und bessere Kontrastleistung zugesprochen. Tatsächlich habe ich die perfekteste Sternabbildung in einem 8"-Refraktor gesehen! Andererseits sah ich meinen besten Saturn in einem 12" f/4 Newton...
Deshalb sag ich mal, dass ein sauber justierter Newton mit gutem Spiegel eigentlich ebenfalls eine tolle Abbildungsleistung haben sollte.

Alles in allem kann man eine solche Kaufentscheidung natürlich nur selbst treffen. Ausprobieren wäre das beste, aber das geht halt meist nicht...
 
Hallo Rolf,
danke für Deine Antwort. Das mit dem 10er Newton ist eine Sache zum überdenken, der bringt im DS sicher mehr. Wie sieht es aber bei Planeten aus?
 
Hi,
wenn der N sauber kollimiert und von guter optischer Qualität ist, ist er dem Ref. überlegen, sofern es die Bedingungen zulassen.
Mit zunehmender Öffnung steigt auch das Auflösungsvermögen - ein nicht unwichtiger Aspekt.
Visuell uns Preis-/Leistungsgründen würde ich immer einem größeren Newton den Vorzug geben, wenn dieser entsprechende Qualität hat.
Ein 6" f/8 FH ist ein Allrounder und sicher kein Planetengerät im strengen Sinne.
CS
 
Vergleiche und so...

Hallo Muttipappa,

ich meine aus deinem Posting entnehmen zu können,daß du wissen willst inwieweit
diese beiden Teleskope bei Deep-Sky-Beobachtungen miteinander vergleichbar sind(?)

Wohlan,zuerst einmal ein Vergleich des Lichtsammelvermögens,ich rechne mit r² x 3,14 :

152/1200er FH

181,366cm² x 0,99 x 0,99 x 0,99 x 0,99 x 0,99 x 0,99 = 170,75cm²

Erläuterung:
Die Nettolichtsammelfläche muß noch mit den Verlusten multipliziert werden.
Diese sind von mir etwas zu günstig angenommem,denn statt 1% an jeder Glas-
Luft-Fläche hat der Chinarefraktor eher mehr VErlust,aber seis drum.
Dan kommen noch die Transmissionsverluste,die ich pro Linse auch mit 1%
angenommen habe.

Zusätzlich must du je nach Stand des Beobachtungsobjektes (horizontnah oder
im Zenit?) noch einen Zenitspiegel einrechnen,der je nach Verspiegelung
von 1% bis zu etwa 12% (einfacche Aluverspiegelung + Quarz) Verluste aufweist:

169cm² mit 99% Spiegel

160cm² mit 94% Spiegel

150,26cm² mit einfachem 88% Spiegel

Weitere Anmerkung:
Es sind FH aufgetaucht,deren Blenden falsch berechnet waren und das Objektiv
abgeblendet haben!Die Rechnung gilt ausschließlich dann wenn die Blenden
korrekt berechnet und positioniert wurden!


Einfacher 202mm Taiwan/China-Newton mit f/5 oder f/6 und 50mm Fangspiegel:

(320,3cm² - 19,625 =) 300,68cm² x 0,88 x 0,88 = 232,85cm²

Ich bin dabei von 0,88% Reflektion ausgegangen,auch wenn z.T. 90% beworben
werden.Die Obstruktion muß natürlich auch noch vorher abgezogen werden.
Das Ergebnis gilt dann für alle Teleskope deren Fangspiegel ausreichend
groß dimensioniert ist (kann bei zu langer Brennweite und entsprechender
Verlängerung am Auszug ein Problem sein!).


Fazit:
Wenn der FH mit einem Zenitspiegel geringer Reflektivität benutzt wird
stellt der Newton eine etwa 1,5 fache effektive Lichtsammelfläche zur
Verfügung.


Die beiden Teleskope unterscheiden sich allerdings auch noch sehr stark in
der praktischen Anwendung!

Der FH braucht ein stabileres Stativ,weil es wesentlich weiter ausgezogen
werden muß.Er wiegt auch etwas mehr als der Newton.

Bei der Beobachtung zeigen sich weitere Unterschiede:
-Der Newton zeigt deutliche Koma abseits der optischen Achse.
Der FH zeigt auch Koma abseits der Achse,nur ist diese anders orientiert
undauch geringer.

Oberhalb von etwa 80x zeigt der FH an helleren Sternen einen deutlichen Farbsaum.
Der Newton zeigt an helleren Sternen wegen der Beugung des Lichtes an den
Fangspiegelstreben "Newtonspikes".

Bei hoher Vergrößerung an kleinen hellen Deep Sky Objekten wie Kugelhaufen
macht sich beim FH der farbfehlerbedingte Kontrastverlust störend bemerkbar.

Es kommt also darauf an was du mit dem Teleskop vorhast und wie gravierend
die jeweiligen systemimmanenten Fehler für dich persönlich sind.

Mein Rat:
Unbedingt vor dem Kauf mit beiden Teleskopen beobachten,am besten im Vergleich.
Erst danach kaufen.
Tip:Es werden von beiden Typen immer wieder welche verkauft,da kannst du
z.T. 40% sparen.

MfG,Karsten
 
Hallo Rolf.

Ein 10" Spiegel ist dem nicht farbechten Linsenteleskop sicherlich auch am Planeten überlegen.

Was aber bei Spiegeln (okay, z.T. auch bei Linsen) dieser Grösse noch zum Tragen kommt, ist die Auskühlzeit.

Sollen Vergrösserungen Jenseits von 150x zum Einsatz kommen (mit einem guten 10"er kannst Du, je nach Seeing, bis über 500x gehen..), muss der Spiegel gut temperiert sein, sonst gibt's Tubusseeing.

Ich würde mir wahrscheinlich eine EQ6 und einen 8" Newton mit guter Mechanik (Okularauszug, Spiegelhalterungen, Sucher-Einrichtung) reinziehen - da bleibt etwas Reserve im Budget (gegenüber einem 10"er) und auch in der Tragkraft der Montierung.

Es gibt nichts schlimmeres als eine wackelnde Montierung; die kann das beste Teleskop mieserabel machen!
Steht dann vielleicht mal noch Fotografie auf'm Wunschzettel, dann bist Du mit einer "überdimensionierten" Montierung eh besser beraten.

8" f/5 oder f/6 und der Eimer ist geflickt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hi multipapa,

also, wenn Du DS beobachten möchtest, dann lass´ den 8er Newton weg und nimm´ den 10er. Der wird auch noch von der EQ 6 getragen.

Aaaber .. was auch hier wieder zu berücksichtigen ist: den erwähnten Nachteile des Refraktor, die in den vorangegangenen Antworten stehen, stehen ebenso deutliche Nachteile des Newtons gegenüber:

1) Justageanfälligkeit: Ein wenig Dejustage und Du kannst das Bild ab geringer bis mittlerer Vergrößerung vergessen, weil "Matsch". Also: vorm Beobachten immer wieder mal (je nachdem, wie gut die Mechanik ist): Fummelage mit Justierokularen bzw. Justagelaser (die es im übrigen auch nicht umsonst gibt)
2) Seeinganfälligkeit (selten kann man bei unseren Bedingungen größere Öffnung gerade am Planeten ausreizen); klick Dich hier mal ein Stündchen durch diverse Threads, da wirst Du auch einiges dazu finden.
3) z.T. wesentlich längere Auskühlzeiten des Newtons: Erst z.T gut lange warten, bis es "los gehen kann".
4) kürzerbauende Newtons (f4 - f6) bedürfen in der Regel teurerer Okulare, um hier auch eine randscharfe Abbildung zu bekommen -> teuer; könnte den Mehrpreis einer Refraktoroptik schnell egalisieren. Ein f8 Refraktor (oder auch - der Fairnesshalber gesagt) f8-Newton ist da weniger kritisch. Nur Letzterer bedarf wieder gerade bei 200mm aufwärts einer noch kräftigeren Montierung als der 150er f8 Refraktor.

Bist Du als Liebhaber von Spiegelteleskopen bereit, hiermit auszukommen und/oder möchtest Du schwerpunktmässig visuell DeepSky beobachten wäre der Newton - als Dobson - für Dich sicher eine brauchbare Alternative.

Den am 150/f8 Refraktor auftretenden Farbfehler kann man im übrigen recht wirkungsvoll mit Filter reduzieren. Frag doch mal in den Foren hier zu Erfahrungen damit. Und auch der ist sehr gut DeepSky fähig. Lass´Dich nicht von Unsinn á lá "Deep Sky beginnt erst ab 8" Öffnung" beeindrucken.

Es ist wie immer eine Frage der Abwägung, der umgebenden Bedingungen, des Geldbeutels und der eigenen Vorlieben.

Ich weiss ja nicht, ob bei Dir eine konkrete Kaufentscheidung ansteht. Wenn ja - trotz Kärnten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> - meine Empfehlung: Warte bis Mitte Mai, nimm´ den weiten Weg nach Essen im Ruhrgebiet auf Dich und komm´ zum ATT - der größten Astrobörse Europas. A) hast Du hier eine sehr große Auswahl an gebrauchten und neuen Geräten; alle namhaften Händler sind vertreten und die machen z.T. auch noch sehr gute Messepreise. Und .. Du hast die Geräte vor Dir und kanst sie mal mit eigenen Augen sehen. Zudem kannst Du dann noch weiteres Geld sparen und Dir ... ggf ... einen Apo besorgen, den es dort auch billiger zu bekommen gibt ;-) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruss Hannes
 
Re: Vergleiche und so...

Hallo Karsten,
ist ja etwas heftig was es so alles zum berechnen gibt, ich entnehme dem daraus das es doch besser ist einen 10er Newton zu kaufen.
Trägt den die EQ6 noch?

mfg Ronald
 
10" ist ein großer Kübel!

Hallo Ronald,

oben war die Rede von 8" Spiegel vs 6" FH.

Beim 10" Spiegel ist der Unterschied zum 6" FH in Punkto Deep Sky so gewaltig
groß daß es keiner genauen Nachrechnung mehr bedarf um das zu zeigen.

Aber trotzdem:

(490cm² - 35cm²) x 0.88 x 0.88 = 352cm²

Aber hier gibt es nochwas zu beachten:
Einige 10" Teleskopspiegel aus Borofloat entpuppten sich als nur 245mm groß.

Das macht nicht tierisch viel aus und bei Deep Sky wird man den Unterschied
gegenüber einem 253mm Pyrexspiegel selbst im Direkten Vergleich kaum sehen,
soll aber der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

Tja,mit Dobsons kenne ich mich bsser aus.
Einige Leute setzen aber sogar 12" auf diese Monti und sind zufrieden mit
der mechanischen Stabilität,es sollte also funktionieren.
Wenn du photogrphieren wllst reicht die Normalausführung der EQ6 aber wohl
nicht aus,wegen unzulänglicher Nachführgenauigkeit.Da must du nachrüsten
(dazu gibt es einiges hier im Board und auch unter www.deepsky.de )oder z.B.
eine Losmandy G11 nehmen.

Aber trotzdem:
Sieh dir deine Kombi vor dem Kauf an,sieh durch und trage die mal ein Stück.
Denn 10" ist schon ein großer Kübel!Und das Achsenkreuz der EQ6 wiegt ca 18Kg.

Und:
Kaufe das Teleskop neu nur mit werksseitig originalverschlossenem Karton!

MfG,Karsten

0 geändert,vielen Dank an Antares für den Hinweis!
 
Re: 10" ist ein großer Kübel!

Hi Karsten
Und:
Kaufe das Teleskop neu nur mit werksseitig originalverschlossenem Karton!

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> ...und was bringt das für Vorteile?

Ich als Händler sehe lieber vor dem Versenden nach, was ich meinem Kunden da zumute. Also überprüfe ich den Zustand der Lieferung, den Inhalt und bei Newtons zumindest die Kollimation. Dies kann ich nicht, wenn der Karton ungeöffnet bleiben soll.

Gruß
 
Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Hallo Robert,

bei namhaften Teleskopproduzenten wird jedes Teleskop vor dem Versand geprüft
und dann eingetütet,da brauchst du nicht mehr durcheinander zu bringen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Die Optikqualität kannst du sowiso nicht beurteilen.

Zur Frage ob offene Kiste oder origialverschlossener Karton verweise ich
auf folgenden Thread.

Wohl bekomms!Sag blos du hättest den Thread verpaßt?Wenn du die Kiste erst
im Beisein deines Kunden öffnest ist ja auch nichts dagegen zu sagen.
Mir könntest du aber keine geöffnete Kiste zuschicken,das kannst du vergessen.

Karsten
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Hi Karten,

naja....also ich bleibe dabei. Mir ist es lieber ich schau nach was ich meinem Kunden versende. Sollte dieser hier bei mir sein und sein Teleskop abholen, kann ich die Kiste ja in seinem Beisein öffnen. Dies hat nichts mit "durcheinander bringen" zu tun, sondern eher mit der Gewisseheit für mich, die Teile "in einem Stück" gesandt zu haben.
Und wenn wir von "namhaften Herstellern" reden, brauch ich ja eh nicht die Qualität zu prüfen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> .

Den Trhead hab ich nicht verpasst, gerade deshalb finde ich doch, daß es wichtig ist, zumindest den Inhalt nachzuprüfen.
.....nacher kommt noch einer auf die Idee mir was anzuhängen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Gruß
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Hallo Robert,

hmm,also wieder ein Händler weniger an den ich Chinateleskop Interessenten
verweisen kann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />

Kann ich deinen Äußerungen entnehmen daß du die Russenteleskope nicht vor
dem Versand noch extra einmal nachprüfst?Odeer interpretiere ich da zuviel hinein?

MfG,Karsten
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Hi Karsten,
ganz im Gegenteil
ICH PRÜFE VOR DEM VERSENDEN SOWOHL DIE WARE, ALS AUCH DESSEN QUALITÄT UND DESSEN JUSTAGE.

Bei den Russenteleskopen ist dies sowieso der Fall, da ich mich nach Transport auf gar nichts verlasse. Die Chinaware wird von mir erst auf äussere Unstimmigkeiten geprüft, dann sehe ich mir die Optik soweit auch am Himmel an. Danach wird verpackt und vesendet. Dazu MUSS ich ja die Verpackung öffnen. Deshalb habe ich ja auch interveniert und mich gewundert, daß gerade Du sowas für richtig hälst, eine Verpackung nicht zu öffnen.

Gruß
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Hallo Robert,

ICH PRÜFE VOR DEM VERSENDEN SOWOHL DIE WARE, ALS AUCH DESSEN QUALITÄT UND DESSEN JUSTAGE

DAS SAGEN ANDERE AUCH,UND ES IST EIN FIASKO OHNE GLEICHEN!

Siehe den verlinkten Thread.

Ich persönlich kann heutzutage eine Optik zumindest bis 8" hinreichend gut
am Himmel testen,das heist:

- ich profitiere weder durch eine Vorauswahl eines Händlers der die Optikqualität
sowiso nicht testen kann,weil er weder die Kenntnisse besitzt noch das
erforderliche Interferometer.Sollte er ein I-Meter haben so weis ich wie
man auch damit eine Optik besser aussehen lassen kann als sie es ist.
- noch habe ich ein Problem falls mir jemand Ware im unverschlossenen Karton
zuschickt die schonmal bei einem anderen Sternfreund war,weil der Händler
sich damit dann doch nur selbst ins Knie schießt (Versandkosten),weils zurückgeht.

Bei Einsteigern sieht das aber anders aus,es sei denn sie hätten einen
versierten Sternfreund der sich das Teleskop dann ganz genau ansieht.
Das Märchen daß die Händler die bösen schlechten Gurken aussortieren
können wir ja wohl getrost im Zinksarg beerdigen.Mit dem Argument ist
in der Vergangenheit einfach viel zuviel Schindluder getrieben worden.

Eine Frage:
Schickt dir dein Großhändler die China-Ware im ungeöffneten Karton oder im
wiederverschlossenen Karton?

Die gleiche Frage in Bezug auf die Russenware?

MfG Karsten
 
Hi!

> 1) Justageanfälligkeit: Ein wenig Dejustage.....

Erzähl doch nicht solche Gruselgeschichten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Also das mit der Justageanfälligkeit beim Newton halte ich für ein Gerücht.
Ich habe schon in einem total verstellten Ding den Pluto aufgespürt.
Da saß der FS in der Ecke.
Auch kann ich in keiner Weise bestätigen, dass mich eine Justage mal in irgendeiner Form
rausgerissen hätte.
Meinen ersten Newton habe ich drei Jahre lang nicht justiert und trotzdem
Mondschatten auf Jupiter gesehen.

Fazit:
Entweder bin ich saublöd und blind oder es wird da zuviel Geschiss um nichts gemacht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Außerdem kann man es wohl fast jedem unterstellen, dass er einen
Laserstrahl mit drehen an drei Schrauben in ein vorgesehenes Loch bekommt.
Du tust ja gerade so als wäre das eine riesen Aktion mit Netz ohne Boden.

Don't Panic

Grüße

Sabine
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Also Karsten
DAS SAGEN ANDERE AUCH,UND ES IST EIN FIASKO OHNE GLEICHEN!
was andere sagen oder tun, ist mir gleich. Ich öffne meine Ware und überprüfe diese. Ob ich Kenntnisse habe (natürlich sind deine göttlich besser) oder nicht, spielt beim beschauen der Ware keine Rolle. Auch ein Interferometer ist zur überprüfung einer intakten Linse/Spiegels nicht notwendig (anders beim prüfen der optischen Qualität). Wenn ein Kunde eine Chinaoptik ausgesucht haben will, diesen Gefallen kann ich ihm nicht tun, ich verkaufe keine "ausgesuchte" Optik, denn ich habe keine Zeit Optiken zu prüfen, bis diese dem Kunden soweit entsprchen. Eine Chinaware ist eine Chinaware, das weiss der Kunde vorher. Und Du und andere hier (auch ich) weisen oft genug darauf hin, daß Chinaware halt billiger ist und mit größeren Streuungen in der optischen Qualität versehen ist. Somit bekommt ein Kunde beim Kauf einer Cinware keine "Katze im Sack". Und weil ich meinen Kunden keine Katzen im Sack verkaufen will (und zum Glück kann ich es mir leisten die Ware vorher zu überprüfen) bin ich bisher sehr gut gefahren und habe keine Probleme mit meiner Kundschaft.

Selbst ich kann eine Optik am Himmel testen, also das wird in dem Punkt auch völlig ausreichen. Sollten meine Kenntnise nicht ausreichen, kenne ich genügend Leute, die sich dorthin besser auskennen....sogar besser als Du. Sollte also ein Testreport für eine Optik verlangt werden, bin ich durchaus in der Lage, solche Tests erstellen und durchführen zu lassen, wenn der Kunde es zahlt. Somit brauche ich kein "Optikguru" zu sein, um eine Optik zu verkaufen.

Die Vorgehensweise meiner Geschäfte geben mir Recht. Ich habe meinen Kunden bisher keine Optik verkauft, die nicht ok war. Ich habe keine Beschwerden und habe keinen Ärger mit meinen Kunden.

Meine Cina-Ware kommt soweit orignalverpackt an. Ob mein Großhändler diese Ware öffnet, kann ich nicht beurteilen.

Meine Russenoptiken hole ich mir selbst aus GB ab und bevor ich dort was im Wagen lade, sehe ich mir die Ware erstmal äusserlich an, also wird die originale Verpackung (Holzkisten) geöffnet.

Gruß
 
Re: 10" ist ein großer Kübel!

Hi Karsten,
>>Aber hie gibt es nochwas zu beachten:
Einige 12" Teleskopspiegel aus Borofloat entpuppten sich als nur 245mm groß. <<
Nicht die 12", sondern die 10" GSO/Galaxy sind 245/246mm groß.
Die Dimensionen der 12" ist mir nicht bekannt.
CS
 
Hi Sabine,

na, schau mal in den Bereich "Teleskoppflege und Bedienung". Da wird ja offenbar jede Menge - um mal in Deinen Worten zu bleiben - "Geschiss" drum gemacht. Andere bauen sich auf ihren Webseiten sogar eigene Unterseiten zu diesem Thema auf . Hmmmh ... scheinen ja wohl notwendig zu sein, diese "Gruselgeschichten". Gibt zumindest weit mehr zu lesen als zu der Gebetsmühlenorgel "Farbrestfehler beim FH", nur wird - aus welchen gründen auch immer - stets gerne bei "Beratung" unter den Tisch fallen gelassen.

Schön das Du mit Deinem Newton (wars nicht einer von AOM, wenn ich mich richtig entsinne?) keine Justagegurke erwischt hast.

So long, Gruss Hannes
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Hallo Robert,
Ob ich Kenntnisse habe (natürlich sind deine göttlich besser) oder nicht, spielt beim beschauen der Ware keine Rolle.
was soll die Polemik?Kannst du die von Intes Mikro oder einem anderen
Hersteller garantierte Optikqualität überprüfen oder nicht?Eben nicht.
(Ich auch nicht.Ich kann nach dem Sterntest nur sagen ob sie für mich gut genug ist.)
Das war und ist alles was ich zum Ausdruck bringen wollte.

Was du mich deinen Kartons machst ist deine Sache,was ich jemand rate der
von mir wissen will wo er sein Teleskop am besten kaufen solle ist aber
allein meine Sache die ich davon abhängig mache wo ich glaube daß der Sternfreund gut aufgehoben ist.

Und Du und andere hier (auch ich) weisen oft genug darauf hin, daß Chinaware halt billiger ist und mit größeren Streuungen in der optischen Qualität versehen ist. Somit bekommt ein Kunde beim Kauf einer Cinware keine "Katze im Sack"

Nun bin ich baff.Du kannst die Optikqualität nicht überprüfen und schreibst
daß der Sternfreund KEINE KATZE IM SACK bekommt?

Du kannstz doch nur verbrochenen Spiegel und Linsen ausschließen,aber keine
schlechte Optikqualität!Dein Kunde wird also ein vollständiges Teleskop
bekommen (sofern nichts beim Transport von dir per Paketdienst etwas passiert,
und das ist wesentlich warscheinlicher als daß im Überseecontainer etwas passiert)
aber du kannst nicht garantieren ihm keine schlechte Optik auszuliefern.

Er kauft bei dir wie bei den anderen Händlern die die Kiste öffenen also
in Hinblick auf die Optikqualität eine Katze im Sack.

Der China-Hersteller garantiert auch nichts,wenn der Versandkäufer also
nicht innerhalb der 14 Tagefrist ein schlechte Optik detektiert bleibt
er drauf sitzen.

Wichtige Zusatzfrage:
Falls ein Käufer eine schlechte Optik reklamiert und zurückschickt,
was passiert dann mit dieser Optik
?

MfG,Karsten
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

was soll die Polemik?Kannst du die von Intes Mikro oder einem anderen
Hersteller garantierte Optikqualität überprüfen oder nicht?Eben nicht.
(Ich auch nicht.Ich kann nach dem Sterntest nur sagen ob sie für mich gut genug ist.)
Das war und ist alles was ich zum Ausdruck bringen wollte.
nun ja, polemisch wurdest du zuerst. Wenn du es nicht als Echo vertägst, dann schreie sie auch nicht in den Wald.

Die Intes Micro Ergebnisse nochmals prüfen? Wozu? Meinst du die erzählen mir auf dem Papier eine Geschichte und hoffen irgendeiner fällt darauf rein? Also irgendwo muss man die Kirche im Dorf lassen, schliesslich gehst du auch nicht nach dem Autokauf hin und überrüfst ob du auch die 110 KW bekommst, die du bezahlt hast. Sollte aber eine Unstimmigkeit vorliegen, besteht jederzeit die Möglichkeit es gegen zu testen und ggf. dem Kunden auch dei Optik zu geben, wofür er bezahlt hat.

Und was für dich gut ist, ist mir recht. Auch ich überprüfe die Optik am Himmel um zu sehen, ob diese überhaupt geliefert werden darf.

Nun bin ich baff.Du kannst die Optikqualität nicht überprüfen und schreibst
daß der Sternfreund KEINE KATZE IM SACK bekommt?
nun spiel das nicht so künsltich auf.
Denn auch eine Chinaware wird am Himmel getestet. Was für eine russische Optik gut ist, ist für eine chinesische ebenfalls gut. Auch hier musst du bitte mal den Mund nicht so voll nehmen.
Und da ich bisher immer so verfahren bin und meine Kunden bisher keine Reklamationen hatten, was mache ich dann in deinen Augen falsch? Sicher kauft KEINER, der eine Chinaoptik kauft, eine Optik mit L/10 oder Strehl 0,98, oder RMS 0,034. Er kauft durchschnittliche Optik, mit all den bekannten Abweichungen.
Genau so sicher ist aber auch, daß wenn ich eine Optik beim Test als n.i.O. befinde, diese erst gar nicht von mir versandt wird und der Kunde informiert wird, daß es etwas länger dauert, bis er seine Ware bekommt. Weisst du, es kommt mir vor, als würdest du gerne mich hier als Lügner darstellen wollen. Dies lasse ich aber nicht zu. Ich habe meiner Kundschaft gegenüber nichts zu verbergen und verschweige auch gar nichts. Ich drehe meinen Kunden keinen Schund an, denn ich habe viel zu viel Respekt vor der schwerverdienten Kohle anderer Leute. Du kannst denken was du willst und das berührt mich so weing, als wenn ein Sack Reis in China umfällt.

Wichtige Zusatzfrage:
Falls ein Käufer eine schlechte Optik reklamiert und zurückschickt,
was passiert dann mit dieser Optik?

Ich kann dir versichern, daß sollte eine ausgelieferte Optik (was eigentlich nicht vorkommen kann) beim Kunden landen und er beanstandet diese als Gurke, daß ich diese Optik, soweit diese nachweislich bei mir gekauft wurde, ausgetauscht wird. Du musst endlich verstehen, daß nicht hinter jeden Baum ein Verbrecher wartet. Vielleicht hast du sehr schlechte Erfahrungen mit vielen dingen gemacht, aber jetzt hier jeden und alle als Verbrecher abstempeln, ist mehr als krass. Zumal du nicht einen Beweis hast (was mich angeht) scherst du mich mit wem weiss ich über einen Kamm. Das ist mehr als voreingenommen, lieber Karsten.
Nun komm auf den Boden der Tatsachen zurück, gehe in den Garten und beobachte mal ein wenig den Sternenhimmel.
Fakt ist, daß ich deine Art wie du hier vorgehst nicht dulde, ich bin hier nicht bei der Inquisation. Also wenn du Beweise hast, ich hätte eine Gurke geliefert, sage es. Ansonsten cooldown und laß es gut sein.

Schönen Gruß
 
Re: 10" ist ein großer Kübel!

Hallo Armin,

vielen Dank für deinen Hinweis,ich habe das oben auf 10" geändert.

Eine Nachfrage.Du schreibst:
... sondern die 10" GSO/Galaxy sind 245/246mm groß.

Hast du einen Link parat wo ein Galaxy nur 245/246mm groß beschrieben wird?

Ich kannte das bislang nur von den Borofloat-Spiegeln.Auch bei den 8 gibt es
schon mal Differenzen.
Mein eigener BK7 GSO hat exakt 200mm.Manche haben aber auch203mm.Das scheint
auch nicht am Substrat zu liegen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Viele Grüße,Karsten
 
Hallo Hannes,

>Andere bauen sich auf ihren Webseiten sogar eigene Unterseiten
>zu diesem Thema auf . Hmmmh ... scheinen ja wohl notwendig zu sein

Man kann natürlich auch das Justieren sehr akademisch anfassen
und daraus eine Doktorarbeit machen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Es gibt aber prima Anleitungen wie z.B. von Ekkehard.

Meine Erfahrungen beim Newton decken sich mit denen von Sabine:
Auf ein "Pfund" mehr oder weniger bei der Genauigkeit kommt es nicht
an. Jedenfalls habe ich nach einer sehr sorgfältigen Justierung
keine nennenswerten Änderungen zum Ausgangszustand bemerkt.

Es kann natürlich sein, dass ich grundsätzlich falsch justiere. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Ich bin aber auch so ein schludriger Typ, den die unendlichen
Strehl-Diskussionen kalt lassen, da es im Niedrigpreissegment
Glückssache ist, welche Qualität man bekommt.

Allerdings ist es in höheren Preisregionen lt. Karsten auch noch
Glückssache. Was soll ich also mit Strehlwerten anfangen?

Wenn ich mit der Abbildung eines Objektes zufrieden bin, hat mein
Teleskop für mich einen guten Strehlwert. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

>keine Justagegurke erwischt hast.

Rembrandt?


Gruß
Larry
 
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

Hallo Robert,

Weisst du, es kommt mir vor, als würdest du gerne mich hier als Lügner darstellen wollen.
Nun werd mal nicht gleich hysterisch.Dein Reaktion erinnert mich fatal
an die eines anderen Händlers dieses Boards.

Ich kann dir versichern, daß sollte eine ausgelieferte Optik (was eigentlich nicht vorkommen kann) beim Kunden landen und er beanstandet diese als Gurke, daß ich diese Optik, soweit diese nachweislich bei mir gekauft wurde, ausgetauscht wird.
warum kann keine der von dir ausgelieferten Chinaoptiken eine Gurke sein?
Willst du mich für blöd verkaufen?Bei den Chinateilen gibt es einen größeren
Prozentsatz an Gurken.Du kannst nur dann sicher sein keine auszuliefern wenn du alle einzeln testest,mit einem Equipment welches eine quantitative
Bestimmung der Optikqualität erlaubt.Über ein solches Equipment verfügt
keiner der hier versammelten Händler!

Daß du die Gurken wenns sein muß zurücknimmst ist löblich,beantwortet aber nur einen Teil meiner Frage.Den zweiten Teil der Frage hast du damit nicht
beantwortet,sorry meine Schuld,ich hätte klarer fragen sollen:

Was passiert danach mit der Chinagurkenoptik wenn du eine zurückgenommen hättest?
Glascontainer?An Bastler?Rohling für den Selbstschleifer?Zurück an den Großhändler?

Nun komm auf den Boden der Tatsachen zurück, gehe in den Garten und beobachte mal ein wenig den Sternenhimmel.
Na was denkst du was ich gestern mit dem klaren Abend getan habe?
Das Seeing war allerdings wenig erbaulich,kein Vergleich mit neulich als
ich mit mehreren Sternfreunden bei Dülmen die Encketeilung sichten konnte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />

Fakt ist, daß ich deine Art wie du hier vorgehst nicht dulde, ich bin hier nicht bei der Inquisation.
Also wenn du Beweise hast, ich hätte eine Gurke geliefert, sage es.
Hallo?Ich schreibe an keiner Stelle du habest eine Gurke geliefert.
Falls du anderer Ansicht bist benenne die Stelle.

Daß ich dich genauer befrage ergibt sich aus deiner ersten Antwort auf mein
nicht an dich gerichtetes Posting.

MfG,Karsten
 
Re: 10" ist ein großer Kübel!

Hallo Armin,

danke für den Link!Leider gibt es keine Rückmeldung darüber welchen präzisen
Durchmesser die 10" Spiegel von Galaxy und Skywatcher haben.

MfG,Karsten
 
Re: 10" ist ein großer Kübel!

Hallo Armin,

ich habe den Thread kurz überflogen und keine entsprechende Rückmeldung zu
Glaxy und Skywatcher gefunden.
Ist aber in dem Zusammenhang hier meiner Ansicht nach wohl weniger Bedeutsam.

Gruß,Karsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Der Karton,(k)eine Frage der Optik

warum kann keine der von dir ausgelieferten Chinaoptiken eine Gurke sein?
Willst du mich für blöd verkaufen?Bei den Chinateilen gibt es einen größeren
Prozentsatz an Gurken.Du kannst nur dann sicher sein keine auszuliefern wenn du alle einzeln testest,mit einem Equipment welches eine quantitative
Bestimmung der Optikqualität erlaubt.Über ein solches Equipment verfügt
keiner der hier versammelten Händler!

aber, aber lieber Karsten, zeige Contenance. Also ich will dich nicht für blöd verkaufen, ich habe nur geschrieben, daß bisher KEINER meiner Kunden reklamiert hat. Für mich ein Indiz, daß die gelieferte Ware ist ok. Weiterhin besteht für mich dann kein Anlass, meine China-Optiken soweit auf Strehl, RMS und anderen dingen zu prüfen.
Aber bitte sage du mir, wie du zur Erkenntnis kommst, daß ein größerer Anteil der China-Optiken Ausschuss sei? Hast du jeden Sternfreund der eine Chinaoptik hat persönlich danach gefragt und was wichtiger ist, hast du jede Optik untersucht?? Und Karsten, nochmals. Es werden China-Optiken verkauft, die JEDER, aber auch JEDER als solche auch kennt. Diese Optiken bieten für das Geld eine maximale Leistung (und ich schreibe hier lediglich für die von mir vertriebene Marke Synta, anderes chinesisches Zeug führe ich nicht). Synta ist seit Jahren den Astroamateuren bekannt und auch wenn du es anders siehst, hat Synta über Jahre hinweg gute aber eben chinesiche Qualität geliefert. Wie gesagt, für das Geld ok. Dies werden dir gerne viele Amateure bestätigen.

Ehrlich Karsten, bisher habe ich deine Beiträge ziemlich ernst genommen, aber gerade jetzt vermittelst du einen Eindruck du wärst verfolgt. Sicher hast du mit deinem Spiegel ins Klo gegriffen und hast wahrscheinlich auch einen Grund dich so zu ärgern. Soweit ich weiss, hast du keinen Synta?
Desweiteren finde ich es wirklich edel, daß du es dir vornimmst, deine schlechten Erfahrungen soweit jedem mitzuteilen, damit er soweit diese nicht macht. Aber auch andere Leute haben diese edlen Einstellungen, stell dir das vor.
Und eben weil du als "Verfolgter" an diese sache rangehst, artet dies soweit aus, daß du wirklich nichts und niemandem traust. Ok, auch ich wäre frustriert, wenn man mich so abzieht, aber hallo....nicht jeder Händler ist auch gleich ein Verbrecher.
Und noch eins sage ich dir. Es ist dein Frust, die wirklich schlechten nicht abgreifen zu können, denn die sitzen nicht hier im Forum, wo jeder sie anschreiben kann, diese sitzen irgendwo im Nimmerland und sehen sich die heutige Vorstellung im warmen Sessel mich Chips und Cola an.




Daß du die Gurken wenns sein muß zurücknimmst ist löblich,beantwortet aber nur einen Teil meiner Frage.
das aus deiner Feder zu lesen, ist ja fast wie Q1 Award.
Nun hier die Antwort auf den 2. Teil deiner Frage.
ICH WÜRDE DIE OPTIK SELBST BEANSTANDEN UND ZURÜCKSENDEN.
Auch ich als Händler muss von meinem Vorlieferanten erwarten, gute Ware zu erhalten.
Da ich nachweislich keinen Ebay Verkauf habe, kannst du mir auch keine anderen sachen andichten....

Na was denkst du was ich gestern mit dem klaren Abend getan habe?
Das Seeing war allerdings wenig erbaulich,kein Vergleich mit neulich als
ich mit mehreren Sternfreunden bei Dülmen die Encketeilung sichten konnte
diesbezüglch klarer Punktvorteil an dich.

Daß ich dich genauer befrage ergibt sich aus deiner ersten Antwort auf mein
nicht an dich gerichtetes Posting.
diesbezüglich klarer Punktvorteil an mich. Dies beweist was ich sage, du fühlst dich von jedem verfolgt und angegriffen. Ich habe natürlich (weil es halt im Forum so üblich ist) einfach nach den Vorteilen deiner "Polemik" gefragt.

Wie gesagt Karsten, in vielen Punkten bin ich mit dir konform, weil es einfach der richtige Weg ist. Allerdings finde ich nicht, daß JEDE Chinaoptik schlecht ist und daß man mit diesen Teleskopen nur die User [zensiert].


Schluss für heute, Gute Nacht.

Gruß
 
Der vergebliche Versuch einer Diskussion

Hallo Robert,

ich weis nicht so recht ob eine Diskussion mir dir irgendenen Sinn macht...
In der Vergangenheit nicht,und in der Gegenwart offenbar auch nicht.

Chinaoptiken und Gurke:
-Ich mußte 3x zum Lidl um 1 brauchbare Lidloptik fü meine Nichte zu bekommen-
-Eckehard hatte einen angeblichen beugungsbegrenzten 127/1200er Chinarefraktor,
war aber schrottig.
-Mein Bruder hatte einen 130/900er Skywatcher,der war aber ziemlich mau.
-der 200/100er Skywatcher von Birgit Kremer hatte eine schrottige Optik
-der 200/100er Skywatcher Dobson von AOM beim ITV 2001 war nach Sterntest
stark unterkorrigiert.
-der 102mm MAK eines mir nicht namentlich bekannten Sternfrundes bei einer
größeren Astrozusammenrottung hatte starkes shifting (was aber selten bei
dem Modell ist)
-der 120/1000er Synta-FH von Kurt Schreckling war ziemlich schlecht.
-der Fangspiegel meines 200/1200er GSO war sehr stark astigmatisch,muste
getauscht werden.
-ein 120/600er FH eines Sternfreundes aus Dortmund war grottenschlecht,
zu allem Farblängsfehler noch ein dejustiertes Objektiv
-ein 100/100er TS-FH eines chinesischen Herstellers hatte einen Pilz oder eine nicht polierte Optik,Bilder gabs vom ehemaligen Besitzer dazu.
-ein Astrofreund hatte einen 102/1000er der fehlkorrigiert war.Der wurde
dann in Handarbeit mittels anderer Pättchen erst halbwegs brauchbar gemacht
-der 200/1000er Skywatcher Dobson von meinem Freund Bert war sowas von schlecht
(unterkorrigiert,etwas Asti und Zonen).Er hat ihn verkauft und sich danach
ein GSO Spiegelset gekeuft um das in die Reste meines eigenen GSO zu setzten.
(Ich habe mein Teleskop bekanntlich mit Kurt komplett neu gebaut)
Der Spiegel war aber auch schlecht(Zonen,Fehlkkorrektur),er hat ihn zurückgeschickt
und einen teureren Spiegel gekauft,der war dann endlich soweit in Ordnung.

Soweit meine persönlichen Erfahrungen mit verschiedenen Chinateleskopen.
Ich habe daraus meine Lehren gezogen.

Synta ist seit Jahren den Astroamateuren bekannt und auch wenn du es anders siehst, hat Synta über Jahre hinweg gute aber eben chinesiche Qualität geliefert.
Im Lichte der Erfahrungen vieler Sternfreunde dieses Boards ein Hohn.

Synta hat gute,schlecht und mittelmäßige Teleskope geliefert.Und ein paar unbrauchbare.

Sicher hast du mit deinem Spiegel ins Klo gegriffen und hast wahrscheinlich auch einen Grund dich so zu ärgern.
Ähem,ich weis nicht wo du das her hast?Mein Spiegel hat mir kürzlich die
Encketeilung gezeigt,das sehe ich als Beweis einer guten Optik an <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Im Ernst:
Ich kaufte einen Pyrex GSO,bekam aber diesen BK7 GSO Spiegel geschickt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />
Da die Optik nach astausch des astigmatischen Fangspiegels aber visuell im
Vergleich zu anderen 8" Dobsons verschiedener Hersteller recht gut abschnitt
habe ich den BK7 aber behalten.Der wurde von einem Hobby-Optiktester mit
0.98 Strehl getestet,hat aber in Wirklichkeit 0.91 Strehl,da besagter Herr "vergaß" den ganz leichten Asti mit zu berücksichtigen.

Also im Gegenteil eine für China/Taiwanverhältnisse eine erstaunlich gute
Optik die nun im Zusammenspiel mit einem amerikanischen 0.97 Strehl Pyrex
Fangspiegel und einem komplett neuen belüfteten Isoliertubus extrem gute
Bilder liefert.Das werden dir etwa 30 Sternfreunde bestätigen können.

Erstmal Danke für deine deutliche Antwort auf Teil 2 der Frage:
ICH WÜRDE DIE OPTIK SELBST BEANSTANDEN UND ZURÜCKSENDEN.
Auch ich als Händler muss von meinem Vorlieferanten erwarten, gute Ware zu erhalten.
Es ergibt sich aber das Problem,daß der Syntagenerlimproteur (ich denke
doch daß es immer noch der gleiche ist?) seinerzeit hier im Board die
Rücknahme von Teleskopen und Montierungen abgelehnt hat.

Was nun?Hat er dir die Rücknahme beanstandeter Optiken zugesagt?
Gibt es dabei verbindliche Richtwerte?

Wie gesagt Karsten, in vielen Punkten bin ich mit dir konform, weil es einfach der richtige Weg ist. Allerdings finde ich nicht, daß JEDE Chinaoptik schlecht ist und daß man mit diesen Teleskopen nur die User [zensiert].
Das macht die Diskusion mit dir so ermüdend.Entweder kannst oder willst du
nicht richtig lesen was man schreibt.

Ich schreibe nirgendwo,weder in diesem Thread noch anderswo noch in einem
anderen Board daß alle Chinateleskop schlecht seien.
Denn so ist es nicht.Es gibt auch gute Chinateleskope,ja sogar sehr gute.
Ein Beispiel wäre der 127mm Synta-Mak von Uwe aus Herne.Das teil ist eindeutig
beugungsbegrnzt und kann problemlos bis zur Auslösungsgrnze hochgezogen werden.
Ich kenne auch einen sehr guten 200/1200er Synta Pyrex Dobson.
Außerdem etliche leidliche Tleskope über die man nicht sehr viele Worte
verlieren muß,da sie unspektakuläre und recht brauchbare Teleskope sind.

Im Gegenteil zu dir.Du hast als du seinerzeit nur die Russenoptiken
verkauftest den Chinamaks pauschal jegliche gute Opik abgesprochen,
erinnerst du dich noch?

Aber was solls,du hattest deine Gratiswerbung und ich geh jetzt ins Bett.

Gute Nacht,Karsten
 
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