Refraktor

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KLAASSEEE!!!

Chips und Cola haben wieder einen Sinn!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
 
Hi Hannes,
vielleicht kommt der "Anfänger" nur daher, das hier mal wieder, wie so oft,
aus einer Einzelbeobachtung eine allgemein gültige Aussage abgeleitet und formuliert wird.
Ein erfahrener Beobachter weiß, das dieses Ergebnis im Einzelfall durchaus möglich ist, aber von vielen Bedingungen abhängig ist.
Unter anderen, veränderten Bedingungen kann das auch ganz anders ausgehen.
Und unter optimalen Bedingungen, da schließe ich Optikqualitäten auch mit ein, wird ein 8" Newton dem 4" Apo überlegen sein, selbst wenn der Apo 1,0 Strehl hat.
Bleibt man bei vergleichbaren Öffnungen, so ist es kaum diskussionswürdig, wer die meiste Power hat, im Normalfall der Apo.
CS
 
Hallo Hannes,

Und natürlich, was nicht sein darf (also, dass das Planetenbild im 4er Apo besser ist, als im 8er Newton), ist auch nicht
beimVergleich 4"f/8 TMB vs 8"f/6 Silberdobby waren 3 langjährige Beobachter
anwesend,keine Einsteiger.Nicht einer war der Ansicht daß der 4" auch nur
annähernd dem 8" Spiegel hätte das Wasser reichen können.
Im direkten Vergleich kam bei M13 und M92 sogar echte Ernüchterung auf.

Aber wir sind mal wieder beim alten Problem:

Ohne zu sagen was da exakt verglichen wird kommt man nicht weiter.Das hatten
wir alles schon etwa 1234x.
Ein mickeriger 4" APO kann selbstverständlich einen 8" Spiegel meilenweit hinter sich lassen,falls letzterer:
- nicht kollimiert ist
- verspannte Optik hat
- im Tubusseeing blubbert
- eine miese Optik hat

Falls ein 8" Spiegel bei mittlerem Seeing den 4" APO nicht hinter
sich läßt muß es dafür eine handfeste Ursache geben.
Finde sie,beseitige sie,und genieße die ungebremste Leistung des 8".
Falls der keine Schrottoptik hat,das solls ja auch geben,vor allem im Billigbereich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Mein Tip Nr 1 ist Dejustage.Viele "gut justierte" Newtons sind dejustiert.

MfG,Karsten
 
Hey Antares,

das ist doch mal ein vernünftiges Wort. Das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen. Damit der Newton gleichziehen kann, muss alles rundherum stimmen, solche Nächte gibts aber leider nicht viele im Jahr...

Gruß Tobias
 
...na ja

Hallo Antonius,

ich beobachte öfters mit einem Kollegen, der einen 8" f/6 Dob hat mit meinem 6" f/8 FH, also sogar gleiche Brennweite -> selbe Vergrößerung mit identischen Okularen.

So groß, wie Du es beschreibst, finde ich den Unterschied nun wiederum nicht. Als totalen looser würd ich so einen 6-Zöller im Vergleich zum 8-Zöller nun nicht bezeichnen, auch nicht am Kugelsternhaufen. Von der Helligkeit bringt der Newton in etwa 1" mehr - liegt zugegebenermaßen an meinem dielektrischen 99%-Zenithspiegel - und das ist nun wiederum nicht so krass. Im Achtzolldob - und das is unserer beider Meinung - sind die Objekte eigentlich nur marginal und nur im direkten vergleich erkennbar heller. Und mit 6" sieht man netmal an M13 was vom Farbfehler - zumindest visuell und zumindest Andreas und ich und meine Frau. Die Sternsprenkel kommen im Refraktor gegenüber dem Newton etwas präziser, wohingegen der Newton aufgrund des leicht helleren Bildes etwas mehr hellste Einzelsterne rausarbeiten kann.
Der Unterschied beider Geräte ist aber imho derart im Bereich der Nuancen, daß ich es zumindest für leicht übertrieben halte, den einen gegenüber dem anderen als totalen looser zu bezeichnen, derart groß sind die Unterschiede nun wirklich nicht. Vielleicht so wie ein 90PS-Golf TDI zu einem 100PS Golf Benziner. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> Kannst Dir aussuchen, welcher der beiden synonym für welches Fernrohr stehen soll :-)

Gruß

Markus


____________________________________________________

Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
____________________________________________________

DANUBIA - [COLOR="1070FF"]OBSERVATORIUM[/color]

Markus A. R. Langlotz
Dr.-Bruno-Sahliger-Str. 8
D-93096 Köfering

Die Astroseite: www.N-T-L.de
Die Starfinderseite: starfinder.N-T-L.de
Die Mailadresse: ntl.observatory@freenet.de




 
Re: ...na ja

Hallo Markus!

Dem kann ich voll und ganz beipflichten!
Als ich noch nicht den 8chter hatte nahm ich den 6chser oft mit auf unsere Sternwarte und konnte mich im Reigen von 8chter 12er und 18er Newtons durchaus behaupten bei Deep-Sky.

Auf der Alm treffen wir uns eigentlich nur zur Neumondzeit, den Planeten, Mond usw. geht bei mir auch Zuhause. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Alle waren immer wieder überrascht von seiner Leistungsfähigkeit, sogar an Saturn und Jupiter.
Kurti mit 18ener ICS-Galaxie Dobson rannte an einem Abend immer wieder hin und her zwischen beiden Geräten, weil er in seinem Newton nicht mehr als die 12 Bänder sehen konnte wie in meinem Bresser Phönix der ersten Stunde. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/shocked.gif" alt="" />
(Hat übrigens tolle Chinesische Schriftzeichen an den Linsenrändern und eine Mengen an solchen /I\ Linien.

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
Hi SaBine

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Hi!

Nö, ich mache es mir nicht einfach. Du machst es den anderen zu schwer.

-> Warum? wenn ich sie auf Nowendigkeiten, die sehr lästig sein können, hinweise?

Darauf will ich hinaus:

1.) Justieren ist zwar ab und zu nötig aber erst wenns übel wird und das ist selten. Wie ich schon sagte in 6 Jahren einmal erlebt.

--> Wie schon von mir erwähnt, Du hast ein gutes Gerät erwischt. Aber gerade im Lowprice-Segment ist das nicht üblich (wie schon gesagt, eigene Erfahrungen)

2.) Wie Larry schon sagte, reicht es Pi mal Daumen.

--> Nee, würde mir nicht reichen. Und das möchte ich den Anfängern auch nicht erzählen


3.) Und justieren ist babyeinfach, kickyleicht, Peanuts und so keines Wegs ein Grund von einem Newton abzuraten.

---> Für mich und andere ist es nervig, zeitraubend, ein schlicht überflüssiger Aufwand, erst an seinem Scope rumdrehen zu müssen, um ein scharfes Bild zu bekommen. Ich rate keinem von einem Newton ab, ich gebe das nur zu bedenken. (so wie andere ewig den "Farbrestfehler" zu bedenken geben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> )


Was die Chinesen angeht:
Ja, diese Refraktoren können in der Linsenfassung schon mal öfter die Fassung verlohren haben und das zu justieren ist dann kein Kinnerkram mehr.


---> Ist mir selten untergekommen, aber wenn es so ist: Zustimmung.

Da musste richtig nachdenken und zarte Finger haben.

--> Okay, wenn die Fassung "ausser Fassung" ist, ja. Ansonsten ist Justage beim Refraktor aber ein i.d.R völlig zu vernachlässigender Nerv.

Ich persönlich würde den Anfänger nach seinem Geldbeutel fragen bevor ich ihm was rate.

---> Nicht nur dazu, sondern auch zu : "Primärinteressen", Beobachtungsstandort, Transportabilität etc. und vor allem ...Geduld beim Teleskopkauf (egal, was er/sie denn nunhaben möchte!)
Wer nichts ausgeben will der landet unweigerlich im unteren Segment und da ist es eigentlich egal was er nimmt.


---> Würde ich so pauschal nicht sehen

Aber immer würde ich zu Öffnungsverhältnissen ab f/7 beim Newton und mind. f/10 beim Refraktor (FH) raten.

---> Überwiegende Zustimmung; es sei denn, jemand möchte Low-Power-Weitfeldbeobachtungen machen, dann: immer den 150/750er Refraktor.


GrüßeSabine

Ebensolche, Hannes <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
=============================
 
Hi zusammen,
ich habe jetzt eine Menge über beide Geräte erfahren totzdem nochmal eine Frage.
Ich möchte so um die 1400 Euro für Skope und Monti ausgeben,
für Zubehör ist noch extra was einkalkuliert.
Soll es da eher ein Fh 150/1200 oder ein F/5 Newton.
Ich möchte auf jeden Fall Planeten und DS beobachten.
Ich weiß es gibt kein Univeralgerät, aber, ich möchte das beste für mein Geld.
 
Hi Muttipappa,

das ist genau "die Frage" ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Du wirst jetzt (und hast indirekt ja schon) alle möglichen Tips und Ratschläge bekommen.

Nochmal kurz die Vorteile und Nachteile:

Vorteile Refraktor:

- Kurze bis kaum Auskühlzeiten
- Leichtes Handling
- Hohe Kontrastleistung
- i.d.R. Justagestabil

Vorteile Newton:

- Farbreines System
- Meiste Öffnung fürs Geld
- Beim langbrennweitigen Newton gute Kontrastleistung


Nachteile FH Refraktor

- Farbrestfehler (ist aber durch Filter minimierbar)
- Höherer Preis im Vergleich zum Newton gleicher Öffnung

Nachteile Newton:

- kürzere Newton sind stärker komaanfällig (für randscharfe Bilder müssen daher teurere Okulare gekauft werden)
- Obstruktion (gerade bei kurzen Newtons) kostet Kontrast
- mehr oder minder häufig zwingende Justagenotwendigkeit


Dies jetzt mal in aller Kürze zusammengefasst.

Meine Empfehlung (die eigentlich eine Wiederholung ist): Erstmal (vor Kauf!) versuchen, mit beiden Teleskoparten zu beobachten; also andere Sternenfreunde aus der Umgebung mal "anhauen" (geht auch hier im Forum unter "Treffpunkte")

Weiter informieren (Bücher etc.).
Geduld bis zum ATT in Essen (21.05; man also noch 2einhalb Monate ...) haben (Du solltest ja nicht Deine 1400 € "mit Gewalt raushauen"). In Ruhe nach was Gebrauchtem schauen!

So und jetzt (wenn Du es doch eilig hast; meinst schon genug Infos zu haben, Dir über Deine Beobachtungssituation "im Klaren bist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />" meine Empfehlung:

den 152/1200er TS Refraktor auf einer EQ6-Montierung.

Aber ... weiterhin meine erste Empfehlung: Geduld und erstmal woanders mitgucken (am besten kommste Anfang Mai ein paar Tage zum ITV am Vogelsberg, da hast Du dann alle Zeit der Welt, um "Dein Gerät" zu testen und finden. Zudem gubts da am Sonnabend, 7.Mai auch einen Astroflohmarkt.)

Gruss Hannes
 
Hi!

Ich denke wir zwei kommen doch noch unter einen Hut. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Das Problem ist der typische Anfänger.....
Definieren wir ihn mal:

Meistens will er für 1 EUR alles machen.
Deepsky, Planeten, Fotografie.....
Das gestaltet sich eher schwierig. *g*

Vorlieben hat er nicht und Vorlieben kristalisieren sich immer
erst nach ein bis zwei Jahren heraus.
Also muss es ein Allroundgerät sein, dass natürlich immer in irgendeinem Bereich
Schwächen zeigen wird.
Worüber wir uns nun regelmäßig hier kloppen ist welche Schwächen man hinnehmen kann oder muss.
Da gehen die Geister auseinander.

Die einen reiten auf dem Farbfehler rum weil sie es absolut nicht leiden können
wenn Jupi oder die Kraterränder Säume zeigen.
Den anderen ist eine schnelle Verwendbarkeit wichtiger was den Farbhassern wieder egal ist.

Nur können wir es nicht für den Fragenden entscheiden was ihm jetzt auf den Keks geht.
Das muss er selber rausfinden. Wenn sich einer in einem Refraktor verknallt hat, dann
soll er sich einen kaufen, sonst wird er immer zweifeln ob ein Refraktor nicht besser gewesen wäre.
Umgekehrt ist es natürlich genauso.

Man kann dem Anfänger nur mit auf dem Weg geben was ihn erwarten wird.

Was geschieht mit dem Bild, das man sieht wenn wir Okulare in das Teleskop stecken und so
langsam vergrößern?

Der tierische Überblick (langbrennweitige Okus):
Das Bild ist in beiden Teleskoptypen gleich.
Die Sterne nadelfein und kein Farbsaum ist zusehen.

Stufe zwei:
Der Newton zeigt dickere Sterne. Planeten können bei kurzen Refraktoren Säume zeigen aber
die Sterne sind immernoch nadelfein.

Wir treiben es auf die Spitze:
Der Newton zeigt farbreine Mondkrater und Planeten aber die Sterne werden fett.
Der Refraktor wird jetzt deutlich bunt aber die Sterne sind immernoch nadelfein.

Wie kann man diese Schwächen ausgleichen?
Dem Refraktor kann man mit krassbunten Filterlein nachhelfen. Das muss man aber mögen.
Mit den fetten Sternen des Newton muss man aber leben.

Was für wen jetzt die bessere Lösung ist, ist in der Tat reine Geschmacksache.
Unterm Strich kann man aber sagen:
Wer nadelfeine Sterne sehen möchte nimmt sich einen Refraktor.
Wer auf krasse Filter verzichten möchte nimmt sich einen Newton.

Zu den Öffnungsverhältnissen:
Je größer die Zahl hinterm f umso unkritischer sind die Telskope in:
a) Herstellung (Ein f/8 Spiegel z.Bleistift
muss nur ein strunznormaler runder Hohlspiegel sein ohne Parabel. Eine Linse muss
nicht übermäßig rund geschliffen werden. Die Gurkenwahrscheinlichkeit sinkt damit deutlich.)
b) Okulare
c) Farbsäumen

Je kleiner die Zahl umso:
a) anspruchsvoller sind die Optiken in der Herstellung.
Mehr geschubbere = mehr Fehlermöglichkeit
b) anspruchsvollere Okulare braucht es um nicht am Rande dicke Kometen zu bekommen
c) je kürzer um so bunter bei Vergrößerungen

Weitere Aspekte sind:
Der Newton ist immer noch billiger pro Öffung.
Über Montierungen kann man auch lange philosophieren.
Ich persönlich denke, dass eine paralaktische Monti für den Anfang doch eher
schwierig ist. Aber auch das kann man dem Einsteiger nicht abnehmen.

Für reine Richfield Skysurfer mit dem zierischen Überblick im Oku ist der kurze 150/750
gewiss nicht der schlechteste Plan. Aber auch nur dafür. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Grüße

Sabine





 
Hallo Sabine

2.) Wie Larry schon sagte, reicht es Pi mal Daumen.

Das empfinde ich etwas anderst. Wenn man es kann einen Newton zu Justiren ist es nicht schwer. Ich habe mir einen Künstlichen Stern gekauft damit ich das am Tage machen kann.
Doch finde ich wenn mann den Newton auseinander nimmt z.B. zum Velour ein zu kleben habe ich es noch nie auf anhieb geschaft eine 100% Justage hin zu bekommen, das war immer ein Prozess über 2-3 mal.
Ich selbst habe einen 8" f/8 Newton. Ich habe schon oft gehört das bei einem solchen Instrument die Justierung nicht so genau sein muss und das kann ich nicht bestätigen!
Mein f/8 Instrument muss sehr genau justiert sein damit kein verzogenes Beugungsbild zu sehen ist.
Bei 1600mm Brennweite lässt schon eine geringe drehung der Justierschraube den Winkel so kippen das der Laser gleich 4-5mm wo anderst ist und das sieht man im Beugungsbild.
Das mag bei einem China Instrument mit einem 10mm größeren FS keine Rolle spielen doch bei mir ist der FS grad so groß das der HS gerade so platz findet.
Ich finde auch das man immer eine 100% Justage erreichen oder anstreben sollte, denn ich glaube so ist mein Eindruck, ist das Instrument nicht richtig justiert reist das Seeing das Beugungsscheibchen viel schneller und Stärker auseinander.
Neben der Justierung finde ich, ist die größte schwäche des Newton das offene System.

Gruß Uwe
 
Hi,
ich danke Euch nochmal für die Ratschläge und werde mal abwarten und bei Sternenfreunden durch beide Geräte sehen.
Lambda hin und her mich interessiert vor allem das was ich dann durchs Oku seh. Ob ich dann bei 1/5 Lambda od. 1/10 Lambda einen Unterschied sehe weiß ich nicht.
Zum einstweiligen spechteln habe ich ein Lidlskope das macht sich am Planeten recht gut und der Farbfehler ist mit dem Baader Kontrastbooster fast nicht mehr da.

nochmals vielen Dank
 
Moin!

Also ich bin jetzt mal ganz kühn und behaupte mal kackfrech, dass ich bei allen
vorgeschlagenen Verbesserungsritualen wie Veloursauskleidung und Blenden wenn ich in der
rabenschwarzen Nacht stehe nicht ein einziges Mal eine optische Verbesserung erfahren habe.

Das mag anders sein wenn einem nachbars Lampe in den Tubus guckt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Das einzige was wahrscheinlich etwas bringt ist der Ventilator, der den Luftströmen
eine gerade Linie beibringt. Im Winter bin ich selbst mit meiner Körperwärme und
meinem Atem der größte Seeingkiller. Aber immer gibt es ruhige Momente.

Ich habe bis jetzt weder im Vixen noch im GSO (beide f/fünef) einen Unterschied
von Pi x Daumen zu Super gesehen.
Wenn der Fangspiegel natürlich bei gewissen Umbauten aus der Ausrichtung
gerät wird es übel. Alles geht über den FS, dessen Position muss sitzen.
Der Rest kommt dann nimmer so genau.

Allerdings...
<böseON>
habe ich schon einige Optikproblemchen mitgekriegt, die man auf mangelnde Justage
schob, die sich dann später als Gurkenoptiken herausstellten.
Eine gute Optik entstellt demnach nichts.
</böseOFF> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Kometen kenne ich nur von "schlechten" Okularen und Beobachtungen ohne Brille.

Grüße

Sabine


 
Hi Sabine,

um den Thread noch weiter aufzublähen nun auch mal mein Senf dazu:

Deine Kackfreche Behauptung kann ich nicht unterschreiben, denn Alex und ich haben mal Aufgrund allgemeiner Unlust beide mit "nur" 114/900mm Newtons auf dem Acker gestanden.
Alex mit einem China-Billig-Teil, ich mit einem Japan-Teuer-Teil.
Und siehe da: Gleiche Bedingungen, gleiche Okulare genommen/getauscht, gleiche Objekte und - das China-Teil war BESSER, genauer vieeeeel Kontrastreicher!

Das Problem liess sich sehr leicht durch Veloursfolie in Tubus (was wirklcih nicht so wichtig ist, wenn man auf dem Acker steht) und vor allem OAZ (was wohl sehr wichtig ist) beheben.
Jetzt ist die Welt wieder in Ordung und Japan besser als China. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Auch die vielen Lidl-Tuning-Tips weisen darauf hin, dass ein sackedunkler OAZ sehr wichtig ist für die Kontrastleistung des Geräts.

So. Und jetzt bitte die nächsten 20 Seiten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" /> Hab schon Bier kalt gestellt...
 
Hi,
ich denke das Streulicht z.B. durch stark reflektierende Tubusinnenwände ein Kontrastkiller ist. Also habe ich tapfer immer ausgekleidet und meine tatsächlich eine Verbesserung erreicht zu haben. Leider ist der vorher nacher Test schlecht durchzuführen. Dazu müßte man wirklich mal Velours nur einfach einschieben und nicht dauerhaft befestigen. Und dann hin un her tauschen.
CS
 
Hi!

Dann war euer Acker leider nicht sackedunkel und das Streulicht
( Mond, Fenster und Straßenlampen) lugte ins Rohr. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Absolut ungeeignete Bedingungen fürs Spechteln.
Wenn mein Nachbar das Licht in der Voratskammer anmacht habe ich auch kurzeitigen
Kontrastverlust. Da hilft nur ne dunkele Ecke oder in die andere Richtung spechteln.
Oder bei mir 2 min Pause bis das Licht wieder ausgeht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Grüße

Sabine

Danke, ich darf kein Bier, bah.
Cola gefällig?




 
Hallo Max

Zu meiner Okularsammlung sind seit ein paar Wochen einige TMB Monos dazugekommen. Bei vergleichsbeobachtungen mit Pentax SMC und Kasai Orthos war die Fangspiegelspinne bei Jupiter und Saturn in denn Kasai Orthos heller und breiter als in den Monos. Ich habe nicht glauben wollen das eine Glas- Luftfläche doch etwas ausmacht!
Im vergleich zu den Pentax habe ich mir es wohl eher eingebildet, nach dem es bei den Kasi doch sichtbar war?.
Ich hatte das Gefühl bei so einem hellen Objekt wie der Mond bringt der Velour etwas aber bei den Planeten oder Deep-Sky empfand ich keinen Unterschied.
Tuning hin oder her, die Qualität von Optik ist doch das entscheidende.

Gruß Uwe
 
Hallo Sabine,
endlich mal eine klare Aussage. Ich finde es weder kühn noch kackfrech, denn meistens gibt es andere Gründe für schlechtes Seeing. Eine dunkle Nacht und ein gutes Okular sind mehr als die halbe Miete. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, daß manchmal eine Okulargurke einem den Beobachtungsspaß eher verderben kann als ein nicht mit Velour ausgekleideter Okularauszug.
Viel Freude beim Vermehren des Durchblicks !
CS Harry
 
Hi SaBine!

============================
Hi!

Ich denke wir zwei kommen doch noch unter einen Hut.

-> Ich denke, das sollte das Problem nicht sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


Das Problem ist der typische Anfänger.....
Definieren wir ihn mal:

Meistens will er für 1 EUR alles machen.
Deepsky, Planeten, Fotografie.....
Das gestaltet sich eher schwierig. *g*

-> Stimmt i.d.R.

Vorlieben hat er nicht und Vorlieben kristalisieren sich immer erst nach ein bis zwei Jahren heraus.
Also muss es ein Allroundgerät sein, dass natürlich immer in irgendeinem Bereich Schwächen zeigen wird.

-> Ja!

Worüber wir uns nun regelmäßig hier kloppen ist welche Schwächen man hinnehmen kann oder muss.
Da gehen die Geister auseinander.

-> Ja!

Die einen reiten auf dem Farbfehler rum weil sie es absolut nicht leiden können wenn Jupi oder die Kraterränder Säume zeigen. Den anderen ist eine schnelle Verwendbarkeit wichtiger was den Farbhassern wieder egal ist.

-> Ja!

Nur können wir es nicht für den Fragenden entscheiden was ihm jetzt auf den Keks geht.
Das muss er selber rausfinden. Wenn sich einer in einem Refraktor verknallt hat, dann
soll er sich einen kaufen, sonst wird er immer zweifeln ob ein Refraktor nicht besser gewesen wäre.
Umgekehrt ist es natürlich genauso.

-> Ja!

Man kann dem Anfänger nur mit auf dem Weg geben was ihn erwarten wird. Was geschieht mit dem Bild, das man sieht wenn wir Okulare in das Teleskop stecken und so langsam vergrößern?

Der tierische Überblick (langbrennweitige Okus):
Das Bild ist in beiden Teleskoptypen gleich.
Die Sterne nadelfein und kein Farbsaum ist zusehen.

-> Ja!

Stufe zwei:
Der Newton zeigt dickere Sterne. Planeten können bei kurzen Refraktoren Säume zeigen aber
die Sterne sind immernoch nadelfein.

-> Ja!

Wir treiben es auf die Spitze:
Der Newton zeigt farbreine Mondkrater und Planeten aber die Sterne werden fett.
Der Refraktor wird jetzt deutlich bunt aber die Sterne sind immernoch nadelfein.

-> Im Prtinzip ja, aber was die Farbe betrifft, kommt auf den Refraktor drauf an ;-)

Wie kann man diese Schwächen ausgleichen?
Dem Refraktor kann man mit krassbunten Filterlein nachhelfen. Das muss man aber mögen.

-> Ja!

Mit den fetten Sternen des Newton muss man aber leben.

-> Ja!

Was für wen jetzt die bessere Lösung ist, ist in der Tat reine Geschmacksache.

-> Ja!

Unterm Strich kann man aber sagen:
Wer nadelfeine Sterne sehen möchte nimmt sich einen Refraktor.
Wer auf krasse Filter verzichten möchte nimmt sich einen Newton.

-> Ja!


Zu den Öffnungsverhältnissen:
Je größer die Zahl hinterm f umso unkritischer sind die Telskope in:
a) Herstellung (Ein f/8 Spiegel z.Bleistift
muss nur ein strunznormaler runder Hohlspiegel sein ohne Parabel. Eine Linse muss
nicht übermäßig rund geschliffen werden. Die Gurkenwahrscheinlichkeit sinkt damit deutlich.)
b) Okulare
c) Farbsäumen

Je kleiner die Zahl umso:
a) anspruchsvoller sind die Optiken in der Herstellung.
Mehr geschubbere = mehr Fehlermöglichkeit
b) anspruchsvollere Okulare braucht es um nicht am Rande dicke Kometen zu bekommen
c) je kürzer um so bunter bei Vergrößerungen

-> Jajaja!


Weitere Aspekte sind:
Der Newton ist immer noch billiger pro Öffung.
Über Montierungen kann man auch lange philosophieren.
Ich persönlich denke, dass eine paralaktische Monti für den Anfang doch eher
schwierig ist. Aber auch das kann man dem Einsteiger nicht abnehmen.


-> Sehe ich auch so (um nicht immer Ja! zu sagen ) ;-)

Für reine Richfield Skysurfer mit dem zierischen Überblick im Oku ist der kurze 150/750
gewiss nicht der schlechteste Plan.

Ja!

Aber auch nur dafür.


Das muss man rausfinden!


Grüße

Sabine

Mein Gott, wat ´ne Ja-Sagerei ;-)
So, nun können wir den Hut auspacken, wenngleich der höhere Aufwand, der beim Newton zu betreiben ist, um an ein sauberes Bild zu kommen, etwas unter den Tisch gefallen ist.

Das soll den Hut aber nicht verderben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruss Hannes
 
auf den Punkt gebracht

Hallo Hannes, hallo Sabine,

gute Zusammenarbeit, gut auf den Punkt gebracht

gruß und dank von einem Einsteiger, Aebby

 
Hi!

So, nun können wir den Hut auspacken, wenngleich der höhere Aufwand, der beim Newton zu betreiben ist, um an ein sauberes Bild zu kommen, etwas unter den Tisch gefallen ist.

Sagen wir mal so:
Wenn jemand mit zwei Linken Händen auf die Welt gekommen ist und null Geduld hat,
ist der Refraktor die bessere Wahl. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Jetzt habe ich auch mal JA gesagt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Grüße

Sabine



 
Und ...

wenn jemand wniger Lust hat, mit dem Gerät zu arbeiten, sondern AM, dann ist er/sie mit dem Newton besser bedient.

Ja! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

Gruss Hannes
 
Re: auf den Punkt gebracht

Jetzt will ich auch mal was loswerden!
Das Erlebniss der Himmelsbeobachtung und die Faszination astronomische Objekte mit eigenen Augen statt in Hochglanzmagazinen zu sehen ist von der Bauart des Fernrohres vollkommen unabhängig. Wir sollten uns beherrschen um nicht den Eindruck auf einen weniger erfahrenen Beobachter zu machen, man könnte nur mit Bauart XY etwas neues zu sehen - zu erleben! Deshalb ist der Beitrag von Sabine und Hannes meiner Ansicht der einzige sinnvolle Ratschlag für Einsteiger.
Früher sagte man: Jedes Fernrohr findet seinen Himmel. Dies gilt immernoch.

Klaus
 
Okus/Spinne

Hallo Uwe,

Zu meiner Okularsammlung sind seit ein paar Wochen einige TMB Monos dazugekommen. Bei vergleichsbeobachtungen mit Pentax SMC und Kasai Orthos war die Fangspiegelspinne bei Jupiter und Saturn in denn Kasai Orthos heller und breiter als in den Monos. Ich habe nicht glauben wollen das eine Glas- Luftfläche doch etwas ausmacht!
Im vergleich zu den Pentax habe ich mir es wohl eher eingebildet, nach dem es bei den Kasi doch sichtbar war?.
daß die Kasai/Baader/UO - Orthos recht gute aber keineswegs perfekte Okulare
sind deckt sich voll mit meinen eigenen Erfahrungen beim Vergleich mit Mono
oder Pentax XO.
Aber die Fangspigelspinne sehe ich bei der Beobachtung nicht,wie sollte das
auch sein,sie ist schließlich näher am Objektiv als die Brennweite?!

MfG,Karsten
 
Re: Okus/Spinne

Hallo Karsten

Aber die Fangspigelspinne sehe ich bei der Beobachtung nicht,wie sollte das
auch sein,sie ist schließlich näher am Objektiv als die Brennweite?!

Ich meine nicht die Spinne oder Fangspiegelhalterung selbst. Ich meine die Beugungserscheinung oder der Abbildungsfehler der durch die Spinne entsteht. Die Aufhellung die Kreuzförmig um den Planeten erscheint. Durch die sehr dünne Spinne in meinem Newton ist der Beugungsefeckt schon sehr gering aber doch noch wahrnehmbar.

Gruß Uwe
 
Hallo Multipapa!

Warum in die Ferne schweifen? Nichts gegen die ATT, aber es
gibt auch in Kärnten mittlerweile einen Händler, und bei
dem kann man das Gerät auch ausprobieren.Wir(Astronomische
Vereinigung Kärntens)spechteln im Steinbruch von Wietersdorf
in Klein St.Paul unter "Embergeralm" Verhältnissen. Da
kann ich Dir beide Geräte(10"Newton und 6"f8 Refraktor)
für eine gesamte nacht überlassen !
Melde Dich einfach bei mir.

Michael
 
Spinne und Beugung

Hallo Uwe,

alles klar,die Beugungserscheinungen der Spinne machen sich selbstverständlich
in 4 Richtungen (4er Spinne) oder 6 Richtungen (3er Spinne) um den Planeten
herum bemerkbar.Abilfe schafft da eine gebogene Spinne wie bei Protostar.
Diese verschmiert die Beugungserscheinungen über das Gesichtsfeld und drückt
sie dadurch unter die Wahrnehmungsschwelle.

MfG,Karsten
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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