Selbstbau einer Allsky Cam

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Herwig_Diessner

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Hallo zusammen,
in einigen alten Beiträgen hab ich immer wieder die Idee einer Allsky Kamera als Selbstbau gesehen, aber irgendwie nie etwas von einem Endresultat gelesen.

Ich würde gerne so vorgehen:
Kamera: ASI 120 MM mit dem mitgelieferten Objektiv (150 Grad Blickwinkel)
Dome: Halbkugel aus Acrylglas 100mm Durchmesser (130mm mit Krempe)
Gehäuse: Kanalrohr-Doppelmuffe DN 150 mit 2 Abschlussstopfen

Einen der Stopfen aussägen mit 100mm Kreis, darauf die Acrylhalbhugel mit Zweikomponenten-Silikonkleber wasserdicht befestigen, evtl. auch den oberen Stopfen an der Doppelmuffe ankleben.
Kamera (und ggf. Trockenpatronen) ins Gehäuse setzen.

Durch den unteren Stopfen das USB-Kabel rausführen (mit max 5m zum PC).

Hat sowas jemand schonmal gemacht?
Was sind Eure Ideen dazu, wo kann optimiert werden?
Und was mich gerade am meisten umtreibt: Gibt es dafür brauchbare Software (Steuerung der Belichtungszeit, Umschaltung Tag/Nacht, Erkennung von Meteoren / Flares, etc.)?

Bin gespannt auf Eure Kommentare!

P.S. auf was man alles für Ideen kommt bei einer andauernden Tiefdruckrinne und langer Lieferzeit des bestellten und sehnsüchtig erwarteten Astroequipments... ;)
 
Hallo Herwig,

schau mal hier, vielleicht hilft Dir das weiter.

Gruesze,
Karsten
 
Hallo Herwig,

ich beschäftige mich auf einem "Nebengleis" genau mit diesem Thema.
Mir ist allerdings eine ASI-Kamera dafür zu schade.

Ich möchte dafür einen Raspberry PI und eine NIR-Variante der Raspi-Kamera verwenden. Leider gibt es keine separaten C-Mount-Adaptionen für diese Kamera. Daher muß hier eine Lösung geschaffen werden.

Ansonsten bringt die zur Verfügung stehende Software für die PI-Kamera schon alles mit, was man für eine Allsky-Kamera benötigt. Man kann auch Timelapses aufnehmen. Diese kann man dann per Shellskript auf einen Webserver verschieben. Eine ander Variante ist Live Video via VLC.

Die Kamera kostet keine 30 Euro hat 1,4 mikron,
Sie dürfte auch als Guiding-Kamera sehr interessant sein.
Grüße,
Gerrit
 
Hallo Gerrit,
Raspberry Pi hatte ich auch mal überlegt, aber mangels Erfahrung dann doch lieber sein lassen, hatte auch Zweifel an der Empfindlichkeit des Sensors und konnte kein passendes Objektiv finden.

Hast Du da evtl. schon (Teil-) Lösungen gefunden?
 
Hallo Herwig,

es gibt die Möglichkeit mit einem IPhone Fisheye zu arbeiten. Diese ist auch sehr günstig. Ich möchte aber zum Testen eine vielsetigere Lösung auf C-Mount-Basis. Dafür lasse ich mir im Moment einen Adapter fertigen (fräsen). Der Kostet schon etwas. Dedizierte Lösungen für die PI-Kamera kosten aber im Web schon 155,- USD, so daß ich mit meinem Adapter mit ca. 50 Euro schon im unteren Preis segment bin.
Wenns dann soweit ist, möchte ich die PI-Cam nicht nur als All-Sky-Kamera betreiben, sondern auch deren Lichtempfindlichkeit am Stern testen. Leider liegen zu dem Sensor keine detailierten Werte vor, so daß man nur über Benchmarks mit der ASI evtl. an Werte kommt, die uns interessieren (Erfassung von Sternen gewisser Helligkeit).

Es gibt Lösungen, die direkt ein C-Mount-Objektiv haben. Aber mit dieser Lösung war es mir nicht möglich das OBjektiv der ASI in den Fokus zu bekommen! Obwohl die Abstände stimmen! Weiter arbeitet diese C-Mount-Kamera nicht so zuverlässig, wie die Standard PI-CAM.
Die PI-Cam mit dem C-Mount-Objektiv ist nicht die original Raspi-CAM.

Wenn sich generell noch mehrere mit der NIR-Variante der PI-Cam beschäftigen, würde ich mich über einen Austausch freuen.

Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Herwig ,

Mit den angebotenen C-Mount Objektiven , kommst Du direkt in den Focus mit DMK41 oder 21 .

Die Software von DMK laässt Langzeitbelichtungen zu.

Gruss Gerhard
 
Hi,

mir spukt dieses Thema auch schon lange im Kopf rum. Ich würde so ne "Allsky-Cam" gerne auf dem Balkon installieren.

Ich hab ne DMK 31AU03.AS übrig, seit ich auf die ALCCD5L-IIc als Planetenkamera gewechselt hab. Die DMK liefert bei 1 oder 2 Sekunden Belichtungszeit sehr tolle Bilder vom Himmel mit vielen Sternen - kein Verstärkerglühen, nur 7 Hotpixel.

Passende C-Mount Optiken bis hin zum Fischauge hab ich auch rumliegen. Das größte Problem war bislang die "günstige" Beschaffung einer Glaskuppel. Aber dank dem obigen Link hab ich jetzt von den teilbaren Acrylglaskugeln erfahren. Hab mir jetzt mal welche bestellt. Sollten nächste Woche bei mir eintrudeln. :)

Eine Kanalrohrendkappe hab ich schon von nem anderen Projekt über, die DMK paßt da senkrecht rein, mit der Acrylglaskuppel hätte ich den oberen Abschluß.

Baumarktsilikon ist nicht so gut als Dichtmasse. Da sollte ein UV-beständiges Dichtmittel her. Sonst muß man andauernd die Dichtung erneuern. Ne Gummie/Kautschukdichtung oder UV-beständiges Dekalin aus dem Wohnmobilbereich ist da besser!

Tja, aber wie soll ich die Kamera ansteuern? Sie läuft ja anscheinend nur unter Windows. Meinen aktuellen Laptop möchte ich nicht unbeaufsichtigt auf dem Balkon stehen haben. Den bauche ich drinnen...

Gibt es sowas wie ein Laptop/Netbook, aber ohne Monitor/Tastatur, das ich per Netzwerk über seine IP Adresse von einem anderen Rechner aus ansprechen kann? Also ne flache "Kiste" in der das Motherboard und ne Festplatte oder so eine SSD sitzt mit Stromversorgung, mehreren USB Ausgängen und Netzwerkanschluß (am besten gleich auch noch mit W-LAN)? Und das ganze mit Windows-Betriebssystem? Falls ja, wie heißt das?

Wenn ich von meinem alten Laptop alles überflüssige runterschmeiß, tuts der zwar auch locker als Aufnahmerechner, aber dann muß er zwingend im aufgeklappten Zustand rumstehen und der nimmt mir zudem den Platz auf dem Tisch weg -> hellerleuchteter Balkon.

Das Display mit ner Sperrholzscheibe zudecken? Laptop in einer wasserdichten/blickdichten Kiste am Boden unterbringen? Irgendwie nicht so prickelnd...

Ich hab dunkel im Gedächtnis, daß man auch Laptops aus dem Sleeping-Modus aufwecken kann, indem man sie über das Netzwerk mit Ihrer IP-Adresse anspricht. Aber ich weiß nicht, wie da der Fachbegriff heißt und wonach ich googeln soll...


 
Hallo Fee,

es gibt kleinere Barebone Systeme, die sogar mti 12 Volt laufen. U.a. der Intel NUC.
Hier würde sich aber empfehlen, über ein USB-Kabel (vtl. mit Verstärker) eine Leitung in die Wohnung zu legen und die Sache von dort aus zu steuern.

Ein Raspberry PI ist da günstiger, die Kamera auch. Windows brauchst Du nicht. Allerdings mußt man sich schon mit Unix zu spielen wissen. Das ist nicht jedermanns Sache.

Grüße,
Gerrit
 
Hallo Alle,

Ich habe mich auch Karstens Idee orientiert und rausgekommen ist das:

Link zur Grafik: http://web1036.sabine.webhoster.ag/Bilder/mc.jpg

Als Kuppel hab ich die hier genommen.

http://acrylhaus.com/Halbkugel-aus-Acrylglas-100mm

Die ist etwas stabiler als die Christbaum Version, obwohl die natürlich auch geht:)

Die Kamera ist ne Watec. Die gabs mal billig bei ebay:) und das ganze ist über einen Framgrabber am Notebook. Das Teil ist an einer Gartensternwarte und da ist halt eh alles vorhanden (PC / Strom /Netz usw). Software ist UfoCapture.

Ende März ist mir damit diese Aufnahme gelungen:


Ich habs erst für einen Heli gehalten und gelöscht. Habs mir dann aber anders überlegt...

Project Heimdal sieht aber auch sehr lecker aus! Da muß man dranbleiben:) Ich finde es sehr spannend am nächsten Tag zu gucken was in der Nach so los war:))))

mfg
Uwe

PS: Das mit dem Einschalten über Netzt könnte "Wake on Lan" sein.
 
Hallo Uwe,

genau so sieht mein Gehäuse auch aus, allerdings mit den rotbraunen Rohren, konnte vorher irgendwie kein Bild reinhängen.

Ich hab genau dieselbe Acrylkuppel bestellt, war innerhalb von drei Tagen da.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Herwig,

Na sowas:) Ich hab die Kamera über Winkel am Boden des Rohres festgemacht. Das hat den Vorteil, dass man die Kuppel, die auch auf einem Endstück sitzt abnehmen kann ohne die Kamera abzuschrauben um z.B. zu fokusieren. Im oberen Endstück muss natürlich ein Loch sein für die Kamera. Und da drauf dann die Kuppel.

Boah ist das kompliziert zu erklären. Vielleicht mach ich mal ne Zeichnung:))

mfg
Uwe
 
Hi Gerrit,

es gibt kleinere Barebone Systeme, die sogar mti 12 Volt laufen. U.a. der Intel NUC.

ui, danke für den Tip. Ich hab mal nach den Teil gegoogelt, im Moment versteh ich blos jedes 3. Wort in den Anzeigen/Tests. Da ich das überhaupt nicht kannte, muß ich mich erstmal näher mit dem Teil und seinen "Brüdern" beschäftigen. :blush: ...

Auszug Testbericht:
Zitat von golem.de:
Damit aus dem NUC-Kit ein moderner PC wird, sind noch RAM, SSD, Eingabegeräte und Monitor nötig. Bis zu den NUCs mit Core-i-3000 gab es zudem nur einen Steckplatz für eine mSATA-SSD, die neueren Modelle bieten auch einen Einbauplatz für ein Laufwerk mit 2,5-Zoll-Format. Spielen schnelles Booten und flotter Start von Anwendungen keine Rolle, weil der Standby-Modus mit rund 2 Watt genutzt wird, kann also auch eine alte Notebookfestplatte verwendet werden.

heißt das, daß ich z.B. eine alte Festplatte von einem früheren XP Rechner (die ich ausgebaut und in ein Gehäuse als externe Festplatte gesteckt hab) per USB Kabel an so ne Kiste anschließen kann bzw. wieder aus ihrem externen Gehäuse befreien und einbauen könnte und dann das auf der Festplatte installierte Betriebssystem weiterverwenden könnte? :help:

Und ist mit "Eingabegeräte" z.B. ne USB-Tastatur mit Mausknubbel gemeint? So ne Tastatur hab ich auch rumliegen im Fundus. Falls ja, wäre das NUC gaaaaanz genau das, was ich gesucht hab. Dann müßte ich nämlich neben dem NUC nur noch nen passenden RAM Riegel besorgen. :D

Rein von der Größe her und auch der Stromaufnahme ist das Dingens jedenfalls schon mal total richtig. :) :super:

Könnte ich über den HDMI-Ausgang von dem NUC eigentlich DMK-Videos auf diesem Display live angucken? Diesen Monitor also als Bildschirm für den NUC verwenden, um zu gucken, ob die Kameraeinstellungen (Belichtungszeit/Gain) passen? Aufnahme per Mausklick starten, dann Bildschirm ausschalten, abstöpseln und den NUC samt DMK die ganze Nacht durchlaufen lassen? Die Bilder der Allsky-Kamera per W-Lan auf dem NAS im Heimnetzwerk speichern. Alle 2 Sekunden ein Bild sollte ja kein Problem wegen Datendurchsatz darstellen. ?)

Hey, da tun sich ja tolle Möglichkeiten für diverse Anwendungen auf!

Ich geb zu, mich reizt diese technische Möglichkeit sehr! Das würde meinen Spieltrieb wärend Regenperioden befriedigen. :D

Hier würde sich aber empfehlen, über ein USB-Kabel (vtl. mit Verstärker) eine Leitung in die Wohnung zu legen und die Sache von dort aus zu steuern.

och, wie langweilig. ;)

Das bedeutet aber, daß ich mir ne ordentliche Schlagbohrmaschine kaufen müßte, mit der ich durch ne 25 cm dicke Betonwand komm, dann noch 15 cm durch die Wärmedämmung an der Außenwand durchpopeln müßte. Das ganze dann wieder fachmännisch abdichten. Und wenn der Hauseigentümer das Loch sieht, massiv Ärger bekomm... Bissy viel Aufwand. Und kostet sicherlich auch nicht weniger. ;)

In meinem Bekanntenkreis ist leider kein einziger Handwerker mehr...

Ein Raspberry PI ist da günstiger, die Kamera auch. Windows brauchst Du nicht. Allerdings mußt man sich schon mit Unix zu spielen wissen. Das ist nicht jedermanns Sache.

Mit Unix und so kenn ich mich überhaupt nicht aus... Ich möchte bei Windows bleiben...

 
Hallo Fee,

vom Intel NUC gibts zwei Gehäuse. In die "hohen" Gehäuse kann man alte SATA-Festplatten einbauen. So hab ichs gemacht. Tatsächlich sollten für den Anwendungsfall alte 80er Platten völlig ausreichen.

Ja, über ein Mini-HDMI-Kabel (Mittleres Format, es gibt 3 Größen) kannst Du natürlich ganz normal auf den Bildschirm zugreifen. Über ein Netzwerkkabel, welches man auch sehr elegant durch Fenster legen kann (und das Fenster noch schließen kann) würde auch der Remote zugriff klappen (VNC).

Ich weiß nicht, ob es über ASCOM die Option gibt einen Allsky-Client zu verwenden. Evtl. kann man Astrotortilla nehmen und kann direkt Astrometrie-Auswertungen machen, falls gewünscht. Für den Fall empfehle ich Windows 7 und meinen ASCOM-Treiber für die DMK:
http://www.deepsky-online.com/download/TISAstroCamV2.0betaSetup.exe

Wenn man sich ein bißchen mit Windows Scripting beschäftigt, läßt sich bestimmt etwas damit machen ohne MaximDL oder sonstigen Kram einzusetzen. Man möchte ja ausschließlich im Batch-Job-Verfahren zyklisch Bilder auf die Platte schieben, diese evtl. konvertieren und ggf. in einem Web-Browser anzeigen. Würde mich wundern, wenn es da nicht schon sowas gibt.

Schon ein i3 NUC bringt genug Leistung mit ums Daten schnell laufe NAS zu schieben. Ich würde dafür den Gigabit-Ethernet Anschluß nicht ungenutzt lassen (Wofür WLAN, wenn man sich nen schönen Stolperdraht über die Terrasse legen kann).

Im Prinzip hätte ich schon alles da, um eine All-Sky-Kamera aufzusetzen. Eine TIS GiGE-POE Kamera. Vielleicht mach ich das einfach mal. Mich reizt aber der Raspberry-PI-Ansatz, weil man damit noch wesentlich mehr machen kann.
(Temperaturmessung, Luftfeuchtigkeit usw., Motorsteuerung um das Objektiv abzudunkeln).

Man muß sich nicht großartig mit dem PI auskennen. Meine Idee war oder ein Anstoß in diesem Thread könnte sein, daß ich ein paar Experten mal dazu bereit erklären gemeinsam an so einem Projekt zu arbeiten. Daraus könnte dann ein bootfähiges Image entstehen, was sich Linux-Dummies auf den PI Laden können.

Bin für Anregungen offen und auch für Kontakt via PN. Aber es ist ein Nebengleisprojekt. Ich bastel noch an meinem Newton.
Grüße,
Gerrit
 
Hallo Sternenfee ,

Die DMK31 kannst Du mit einem 5m langen USB-Kabel betreiben,
damit solltest Du locker vom Balkon ins Zimmer kommen , mit einem aktiven Hub müssten auch 10m gehen.
Ich habe meine DMK mit 20 Sek. Belichtungszeit und wenig gain betrieben , das spart Speicherplatz , die Dateien werden mit 2 Sek sonst riesig.

Gruss Gerhard
 
Hi Gerrit,

vom Intel NUC gibts zwei Gehäuse. In die "hohen" Gehäuse kann man alte SATA-Festplatten einbauen. So hab ichs gemacht. Tatsächlich sollten für den Anwendungsfall alte 80er Platten völlig ausreichen.

das hört sich gut an. Solche Platten hab ich rumliegen. :)

Ja, über ein Mini-HDMI-Kabel (Mittleres Format, es gibt 3 Größen) kannst Du natürlich ganz normal auf den Bildschirm zugreifen.

:)

Über ein Netzwerkkabel, welches man auch sehr elegant durch Fenster legen kann (und das Fenster noch schließen kann) würde auch der Remote zugriff klappen (VNC).

dummerweise sind das keine Fenster, sondern fest eingebaute Glasscheiben, die sich nicht öffnen lassen. Sonst hätte ich einfach ein Fenster gekippt, das Kabel durchgesteckt und dann den Rolladen komplett runtergelassen :krank:

Der Weg zwischen Standort von der geplanten Allsky-Kamera und der Terassentüre sind bereits 5 Meter. Im Wohnzimmer wären es dann nochmal 6,5 Meter zum Standort vom Laptop, wenn ich das Kabel so verlege, daß es keine Stolperfalle bildet. Daher wird es mit nem USB-Kabel kritisch bis unmöglich. Hmmm, bei Netzwerkkabeln gibt es ja nicht die Beschränkung auf 5 Meter. Könnte also prinzipiell mit der Terassentüre funktionieren.

Allerdings schließt die sehr gut. Die quetscht definitiv das Netzwerkkabel. Hatte ich vor Jahren schon mit dem Kabel zum Starbook meiner Sphinx ausprobiert. Daher meine Idee mit dem W-LAN...

Ich weiß nicht, ob es über ASCOM die Option gibt einen Allsky-Client zu verwenden. Evtl. kann man Astrotortilla nehmen und kann direkt Astrometrie-Auswertungen machen, falls gewünscht. Für den Fall empfehle ich Windows 7 und meinen ASCOM-Treiber für die DMK:
http://www.deepsky-online.com/download/TISAstroCamV2.0betaSetup.exe

hmm, das ist vorläufig noch nicht mein Ziel. Ich will erstmal die Bilder irgendwie nach "drinnen" kriegen. Was ich dann alles mit den Bildern anfang? Zuerst mal alle paar Sekunden eines auf die Homepage online stellen. Schau mer mal, was dann noch kommt. ;)

Aber danke für den Link zum Treiber. Den bunker ich einfach mal für später. :)

Schon ein i3 NUC bringt genug Leistung mit ums Daten schnell laufe NAS zu schieben. Ich würde dafür den Gigabit-Ethernet Anschluß nicht ungenutzt lassen (Wofür WLAN, wenn man sich nen schönen Stolperdraht über die Terrasse legen kann).

Genau den Stolperdraht auf dem Balkon und im Wohnzimmer möchte ich halt vermeiden...



 
Hallo Fee,
die gibt es sehr gut geschirmt in Cat 6 schon eine ganze Weile, denn ich verwende sie z.B. mit meine Basler im GigE Anschluß. Sie sind haltbar, flexibel und arbeiten im Gbit Netzwerk sehr zuverlässig.

Link zur Grafik: http://www.poguntkeweb.de/Setup+ADC.jpg

Dazu dann noch günstiger als bei Pearl und wenn du weiter suchst sogar in schwarz. :/

Klick mich--> CAT6 Flach Netzwerk Patch-Kabel

Gerrit hatte die Anschlussvariante schon beschrieben. Wir sind da schon in Kontakt, denn ich baue mir ebenfalls eine Allsky-Cam mit einer Basler (GigE) und schiebe dann die Videos direkt auf meinen QNAP NAS (Surveillance Station).

Vorteil; der NAS (Linux) hat bereits einen Videoserver für die Videoüberwachung, läuft dann ohne zusätzlichen Rechner und arbeitet z.B. auch für Planetenaufnahmen. :)

LG
Eberhard
 
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Hallo Eberhard, Hallo Fee,

und so ein Kabel sollte man auch unbedenklich durch die Zwischenräume eines Fensters legen können.

Und auch für den NUC lohnt sich die Beschaffung eines GIGE-POE -Switches.

Erwähnenswert ist, daß die Intel NUC auf i5 Basis bereits beim Booten Remotezugriff gestatten. Mit RemonteAdmin kann man dann die Kiste bequem überwachen, starten, schlafen legen.

Die kostengünstige Alternative bleibt jedoch ein embedded Linux System. Ob nun die Raspberry PI Cam oder über einen Framegrabber günstige Überwachungskameras eingesetzt werden. Mit Video4Linux ist das fast schon egal. Man kann V4L Streams über das Netzwerk streamen (via VideoLan, VLC).

Mal sehen, ob ich hier von Zeit zu Zeit Images für diese Devices anbieten kann, in denen sowas schon fertig getestet konfiguriert ist.
Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Eberhard,
ich plane ebenfalls, die Bilder ultimativ auf mein NAS mit Surveillance Station zu bringen.
Welche Kamera (und Objektiv) hast Du denn für deine Allsky gewählt?
Evtl. ist ja GigE den Aufpreis wert, wenn man den zusätzlichen Aufwand mit USB-Cam plus extra Rechner (Pi oder NUC) gegenrechnet...
 
Hallo Herwig,

ich glaub die 29,- Euro für den Raspberry PI und weitere ca. 30,- Euro für die PI Cam sind kaum zu unterbieten. Da ist dann relativ zur GiGE-Kamera noch der Solarbetrieb mit drinn. Einige USB-Kameras werden ja von Video4Linux schon unterstützt. Man ist also nicht auf die PI-Cam beschränkt.
Auch der Raspberry PI kann via POE betrieben werden. Dazu benötigt man dann natürlich einen entsprechenden Splitter und eine Umsetzung auf 5 Volt.

Die alten Logitech Fusion Kameras konnten z.B. mit einem Tweak bis zu 10 sec Langzeitbelichtung. Dürften auf dem Gebauchtmarkt auch für 20,- Euro zu haben sein.

Anbei noch ein Bild. Die Materialkosten belaufen sich bis dato auf 16,- Euro.

Eberhard hatte mal den Link zu Acrylhaus aufgetan und mir eine "Käseglocke" mit bestellt:
http://acrylhaus.com/Halbkugel-aus-Acrylglas-100mm

Diese passt genau in einen WC-Abfluß. Ich haben ich für einen von 250 mm Länge entschieden.

Allerdings muß man die Halbkugel noch abdichten. Ich gehe davon aus, daß ich hier noch eine Scheibe aus HPL-Platte fertige, die in das Abflussrohr hineinpasst.
Aus einem Aluminiumwinkelprofil läßt sich ein ein entsprechender Ring fertigen (Löten) so das man eine Abtropfkante hat. Mal sehen ob ich heute die Overfräse anwerfe.

Der Innenraum der Käseglocke läßt zu, daß man so einiges an Elektronik verstauen kann. Nur keinen NUC. Das wäre mir persönlich auch zu teuer für diese einen Anwendungsfall.

LG

Gerrit
 

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    Allsky.jpg
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So, das erste Bild aus meiner neu gebauten Allsky Cam ist in Firecapture angekommen!

Jetzt die große Frage: Welche Software? UFO-Capture startet bei mir gar nicht erst und ASC Uploader in der Demo/Test Version stürzt direkt beim Starten ab, wenn sie ASI120MM am USB angeschlossen ist.

Welche Software setzen denn die erfolgreichen Allsky Nutzer ein?
 
Hallo Herwig,

mit VLC kannst Du eine WDM-Kamera (also auch die ASI) übers Netz streamen.
Diesen Stream kannst Du auch über HTTP weiterleiten.
Tutorials dazu finden sich im Web.
Mit ffmepg kannst Du von einem RTSP-Stream einzelne JPEG abgreifen. Via Windows-Batch oder Windows Powershell kannst Du diese dann auf eine Website posten.

Ich hab ähnliches mit der Raspberry PI Cam am Freitag getestet. Geht ganz gut.
Leider gibts es keinen Video4Linux-Treiber für die ASI120mm. Zumindest hab ich da nichts gefunden (bis auf den INDI-Treiber).

Die Software die Du oben genannt hast, bin ich mal grob überflogen. Scheint mir etwas Altbacken zu sein.

Ich werde mir als nächstes das hier mal anschauen...

http://www.raben.com/content/all-sky-camera-software
LG
 
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Hi Herwig,

als Software kann ich im Moment nur das Programm "pjWebCam" beisteuern, das erkennt bei meinem XP-Rechner die DBK 21Au618 als "Microsoft WDM Kamera", die Firewire-Kameras werden nicht erkannt.

Damit es gut funzt, mußte ich zuerst die Kamera mit IC-Capture richtig einstellen (Schärfe, Belichtungszeit, Gain). Dann zumachen und "pjwebcam" anwerfen. Bilder auf Festplatte speichern klappte sofort, der FTP Upload macht im Moment noch Probleme, weil ich da ne falsche Einstellung hab. Muß erst in meinen Unterlagen nach den richtigen Paßwörtern suchen. Lang lang ists her, daß ich dieses kleine Programm im Einsatz hatte...

Auch meine alte ToUcam wurde seinerzeit erkannt, abe die liegt 125 km weit weg von zu Hause im Fundus auf der Sternwarte...

Und ich kann einen Erfahrungsbericht zu diversen teilbaren Kugeln beisteuern:

Ich hatte jeweils 1 Exemplar mit 5, 6, 8 und 10 cm über Amazon bestellt.

Bei allen Kugeln bis auf die 10 cm Kugel ist das Material so ungleich gespritzt, daß es massive Verzerrungen mit dem blosen Auge zeigt, wenn man es vor das Auge hält. Die senkrechten/wagrechten Linien der Nachbarhäuser sind heftige Schlangenlinien. :(

Aber ein Test mit der DBK und einem 4,5 mm C-Mount Objektiv hat gezeigt, daß diese Verzerrungen nicht auffallen, weil die Chipfläche ja winzig ist. :)

Sobald die mechanischen Arbeiten abgeschlossen sind, poste ich Bilder...
 
Hi,

inzwischen hab ich die Zugangsdaten gefunden und auch der Upload alle 15 Sekunden auf meinen Webspace funktioniert mit dem aspach-uralt Proggy. :)

so schaut ein "Live-Bild" meines fliegend verdrahteten Provisoriums aus:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/upload/6ef280-1405734493.jpg

das war mit dem 4,5 mm C-Mount Objektiv an der DBK 21AU618.AS bei 2 Sekunden Belichtungszeit und Gain 900.

Hab mich mit dem "Fischauge" ganz schön verhauen. Bei 4,5 mm Brennweite bilde ich lediglich 56 ° in der Bilddiagonale ab. Für "allsky" reichlich wenig. :blush:

Die 31er DMK (s/w) würde mehr Gesichtsfeld und mehr Sterne zeigen, aber das Proggy will ein 640x480 Pixel großes Bild. :(

Für die TIS-Kameras gibt es (zumindest von TIS selber) definitiv kein Programm, was den automatischen Upload macht... Und wie ich selber so ein Programm zusammenstricken könnte, weiß ich nicht.

Fürs Internet als "Allsky-Cam" sind meine "überzähligen" Kameras also nicht sooo prickelnd. Schade. :(

Aber sie zeigen mir zumindest im Wohnzimmer, wie gut oder schlecht der Himmel aktuell ist. Eine mögliche Anwendung wäre also, das Kamerabild im Winter zur Himmelskontrolle zu verwenden, wenn ich remote aus dem warmen Wohnzimmer das Teleskop auf dem Balkon steuere. Dazu müßte ich schlicht die Kamera mit "Bauchbinde" an den Tubus vom Aufnahmeteleskop schnallen...

Jetzt werde ich mal noch ausprobieren, ob damit eventuell auch per UMTS-Stick eine Übertragung von 1 Bild pro Minute geht. So als "Live-Cam" bei nem Teleskoptreffen oder so...

Dann hätte ich noch ne 2. Option mit den überzähligen Kameras...
 
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