Hallo Günter, danke für Deinen schönen Kommentar. Aktuell konnte ich das Telyt erst einmal kurz draussen am Jupiter testen, ich habe zum ersten Mal bei genauem Hinsehen Strukturen in den Hauptwolkenbändern gesehen, leider war der GRF auf der Rückseite...trotzdem war das schon mal ein Erlebnis und macht mich sehr zufrieden.Ein richtiger Test steht noch aus, mir geht es wie sehr vielen hier, die seit Wochen vorherrschende graue Suppe macht langsam mürbe
Zum Triplet-Noflexar: Ich vermute, die 3. Linse dient in erster Linie der Bildfeldebnung, das T-Noflexar war immerhin auch für Mittelformat (6x6) vorgesehen, da muss der nutzbare Bildkreis ja auch schon bei knapp Ø 80mm liegen. Ich habe bislang beim Durchfahren des Gesichtsfeldes keinen massiven Fokusunterschied zwischen Zentrum und Rand festgestellt, die Bildfeldwölbung scheint recht gut korrigiert zu sein. Aber das sind alles meine subjektiven Eindrücke, ich bin da kein richtiger Peeper sondern erfreue mich am für mich sehr befriedigenden Bild.
Für mich hat sich das Projekt jedenfalls in allen Belangen gelohnt, ich konnte sehr gut den Gewinn an Auflösung mit den Schritten von der anfänglichen Beroflex-Wundertüte 8/500 mit 62,5mm Öffnung über T-Noflexar 5,6/400 mit 71mm Öffnung bis zum Telyt 6,8/560 mit 82mm Öffnung spürbar nachvollziehen. Und natürlich die technische Umsetzung, alles hat so geklappt, wie im CAD entworfen. Schick ist es auch geworden und die Stabilität ist auch sehr gut und wertig. Insbesondere gefällt mir natürlich das modulare Konzept mit den Wechsel-Objektiven, das war für mich seit Anbeginn immer ein wirklich sinnvolles Merkmal.
So, nun hoffe ich mal auf baldiges gutes Wetter...die Prognosen sehen aber für Niedersachsen nicht wirklich berauschend aus...na ja, somit weiß ich aber zumindest schon einmal, wieviele Schrauben die Mobilfunk-Antenne auf dem Architekten-Hochhaus der TU Braunschweig hat und dass die Positionslichter des 200m hohen Heizkraftwerkturms alle mit 3 Einzelbirnen ausgestattet sind



Ist doch auch ein Erkenntnisgewinn...
Leider hat mir Gerd Duering keine großen Hoffnungen gemacht, er sieht, wenn ich es richtig verstanden habe, noch zu viele Variablen, auch wenn man von bestimmten Standard-Glassorten ausgehen würde, die zur damaligen Zeit wohl verwendet worden sein könnten...schade, aber is wohl so...aber mein Aufruf gilt weiterhin...wer will, darf sich gerne mal versuchen, es muss ja nicht alles 100% mit der unbekannten Rechnung übereinstimmen. Mir ist natürlich klar, dass das nicht so einfach gemacht ist und auch etwas Aufwand bedeutet. Es liegt mir auch fern, hier Leute für irgendetwas einzubinden, was keinen Sinn macht. Vielleicht muss man das Objektiv einfach so nehmen, wie es ist...für meine Bedürfnisse vollkommend ausreichend und als Grab'n'Go und darüber hinaus ein echter Zugewinn bei meinem Equipment. Ich habe es auf jeden Fall schon deutlich häufiger genutzt als mein C6
Ich werde über das First-Light mit dem Telyt natürlich berichten.
Viele Grüße
Kay