Soll interstellarum öfter erscheinen?

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Sorry wenn ich mich einfach so nochmal melde, aber ich muss das jetzt einfach mal sagen:

Interstellarum hat sich ziemlich verändert und nicht immer zum Vorteil - das konnte man an den Leserbrieben der letzten Zeit auch deutlich merken.

Ich hätte gerne mehr Interstellarum, aber wenn ihr weiter abdriftet in eine Mischung aus "Mini"SUW, Astro-Foto-Zeitung und High-End-Geräte-Testbericht Zeitschrift, dann muss ich mein Abo leider kündigen.

Sorry.

Ich bin halt leider nur ein kleiner Deep-Sky-Beobachter und für den wirds immer weniger. Viele Ausgaben blättere ich einfach nur noch durch und lege sie weg - weil außer dem Mittelteil nix drin ist. Was hab ich früher die Starhops genossen. Aber leider gibts den nicht mehr (wenigstens kommt das jetzt als Buch).

Bitte vergesst die Leuts nicht für die ihr am Anfang die Zeitschrift gemacht habt, die ihr wohl auch selber mal wart. Die Leute die einfach nur rausgehen und den Himmel genießen, denen die Physik dahinter aber wurscht ist und die sich auch keinen 5000 Euro Apo leisten können. Und ich denke das sind die meisten hier...

cu Marco
 
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Wertes Interstellarum-Team,

Ich habe an der verlinkten Umfrage bereits teilgenommen und würde mich ebenfalls sehr freuen, wenn Interstellarum monatlich erscheinen würde.

Schöne Grüße
Daniel Martins
 
Wir haben vorher im Kreis der Autoren diskutiert. Auch unsere ziemlich einheitliche Meinung ist, dass der Praxisbezug erhalten werden muss bzw. sogar noch gestärkt werden soll.

Der Übergang vom reinen Deep-Sky-Blatt zur allgemeinen Zeitschrift vor einigen Jahren war unausweichlich, sonst würde es is wohl nicht mehr geben. Für Deep-Skyler wie Marco ist das natürlich ein Verlust. Den Starhopper gibt es nicht mehr, aber OdS, Die Deep-Sky-Herausforderung, die Fernglas-Sektion und den Freie-Augen-Artikel. Nicht alles in jedem Heft freilich.
 
Hallo,

ich fände es besser (hab das in der Umfrage auch kund getan) wenmn das zweimonatige Erscheinen beibehalten wird.

Gründe (konnte man bei der Umfrage bedauerlicherweie nicht angeben):

- Die meisten Leser der IS werden nicht von 21 bis 22 Uhr beobachten, wir brauchen nicht alle vier Wochen eine aktuelle Sternkarte oder den Stand der Planeten, wohl aber weiterhin die interessanten Objektipps (davon lieber mehr)

- Da viele und die interessantesten Artikel von Amateuren stammen würde m.E. die Qualität leiden wenn plötzlich die doppelte Nachfrage nach Artikeln da wäre.

- Der Zeitdruck die Zeitschrift alle vier Wochen zu füllen kann zu qualitativ schlechteren Inhalten führen (siehe andere Zeitschriften)

Im Übrigen ist es so wie Marco geschrieben hat auch bei mir, ich lese IS wegen dem grossen Praxisbezug und den wirklich guten Artikeln zum Thema Technik und Objekte, wenn ich einen astrophysikalischen Exkurs brauche lese ich SuW wenn ich SciFi sehen will... achso nee das nicht mehr :/

Ich finde es schon mal toll, dass die Zeichnungen (meinem subjektiven Empfinden nach) etwas zugenommen haben :super:

Grüße Benny
 
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Als interstellarum-Leser seit Heft 1 habe ich die Zeitschrift als Deep Sky Magazin kennengelernt. Die Öffnung in Richtung einer thematisch breiteren Zeitschrift finde ich gelungen und sehe darin für mich persönlich keinen Verlust. Denn ich habe nicht die Gelegenheit, mit einem 20" Teleskop unter Alpen- oder Namibiahimmel nach Extreme Challenges zu fahnden. Dass ich mich damit als Hardcore-Spechtler disqualifiziere, nehme ich billigend und mit einem Augenzwinkern in Kauf. Was interstellarum aktuell mit seinen Beobachtungshinweisen bietet reicht mir eigentlich aus, denn meistens macht das Wetter einen Strich durch die Rechnung.

Aus persönlicher (und natürlich nicht repräsentativer) Sicht stelle ich fest: wenn interstellarum künftig mehr Gewicht auf Astrofotografie und Test von teurem Equipment legt und/oder die Berichte über astronomisch motivierte Fernreisen zunehmen dann wäre für mich der Punkt erreicht, den Nutzen eines Abos zu überdenken. Denn das sind nicht meine Themen. Als alleinverdienender Familienvater stehen andere Prioritäten oben als die eigenen Hobbys. Bin ich damit Angehöriger einer Randgruppe in der Leserschaft oder gibt's viele, die es sehr ähnlich sehen? Wenn ich an die Umfrageergebnisse zum Astro-Budget denke, dann scheint es mir so, dass die "solventen Großinvestoren" auch heute nicht unbedingt das Gros der Abonnenten ausmachen. Es ist sexy über Edelkram zu berichten, aber wenn es nicht den Bedarf der Mehrheit trifft, ist es verfehlt.

Wenn künftig mehr Beiträge kommen, die mir Anregungen geben, hier zuhause mit dem verfügbaren Equipment interessante Beobachtungen zu machen dann würde ich mich darüber sehr freuen und auch das häufigere Erscheinen begrüßen (plus die höheren Kosten akzeptieren).

Im Gegensatz zu Benny finde ich aber astrophysikalische Informationen zu den Beobachtungsobjekten sehr wertvoll. Klar, die kann ich mir aus anderen Quellen besorgen, aber warum nicht auch gleich im Heft? Mich interessiert sehr, was ich sehe denn oft wird ein Objekt vor dem Auge des Geistes interessanter als der rein visuelle Eindruck das hergibt. Rein optisch/ästhetisch braucht z.B. niemand behaupten, dass Quasare was hermachen aber die Physik dahinter macht es doch spannend! Warum SuW als "Astrophysik light Spezialblatt" zusätzlich heranziehen? Wenn ein Objekt dargestellt wird, dann wünsche ich mir beobachterische Infos (Aufsuchkarte, Daten, vorhandene Beobachtungen), historische Infos (Entdeckungs- oder Erforschungsgeschichte) und aktuelle Erkenntnisse. Also "das volle Paket"! Wenn schon, denn schon.

Wo ich mir auch Zuwachs wünsche: Rezensionen und Hinweise auf interessante Webseiten und Software. Hier fände ich es besonders nützlich, wenn gerade diese Beiträge in angemessener Verzögerung zum Erscheinen der Hefte auch online archiviert würden. Die bestehende Linksammlung auf der is-Seite könnte ja noch ausgebaut werden.

Was ich aber so oder so auf keinen Fall gerne sähe: mehr Masse zu Lasten der Qualität. Denn mehr sinnvoller Content muss ja auch erst einmal produziert werden. Alle Redakteure werden beurteilen können, wie groß der Fundus relevanter Beiträge aus Einsendungen ist bzw. in wieweit sich der eigene Zeiteinsatz fürs Schreiben ausbauen lässt. Vor allem, ob man das auch dauerhaft durchhalten kann.

Mein Fazit: mehr Content für "einfache Beobachter" wie mich würde mir gefallen, mehr Techniklastigkeit oder "Masse statt Klasse" nicht. Aus meiner Sicht kann interstellarum gerne bleiben wie es ist!

Welche Themen wären in einem häufiger erscheinenden interstellarum verstärkt vertreten? Als Verleger versucht man da sicher, die Bedürfnisse der Zielgruppe(n) zu bedienen. Klar, alles andere wäre unternehmerischer Unsinn und AH hat ja demonstriert, was bei Missachtung der Zielgruppenbedürfnisse passiert.

Und: mein Lob dafür, dass ihr eure Leser fragt, was sie wollen! Hätte das AH getan, wären sie vielleicht noch da...

Viele Grüße und Danke für eine wirklich großartige Zeitschrift!!

Tom
 
Welche Themen wären in einem häufiger erscheinenden interstellarum verstärkt vertreten? Als Verleger versucht man da sicher, die Bedürfnisse der Zielgruppe(n) zu bedienen. Klar, alles andere wäre unternehmerischer Unsinn und AH hat ja demonstriert, was bei Missachtung der Zielgruppenbedürfnisse passiert.

Umfragen sind nicht alles. Allein dieser kurze thread zeigt doch, wie unterschiedlich die Wünsche sind. Es gibt sie eben nicht DIE Zielgruppe. Witzigerweise hält sich aber jeder für die Zielgruppe und droht mit Kündigung, wenn ein Heft nicht genau die eigenen Wünsche bedient und somit angeblich nicht die Zielgruppe bedient. Das hat schon was komisches.
Gruß
Apollo
 
Hi!

Ja, bei den ganzen Umfragen und Rückmeldungen besteht immer die Gefahr, dass sich nur die Unzufriedenen melden und nicht die, die ganz zufrieden sind. Wenn's dann nur wenige, aber lautstarke Unzufriedene gibt, ergibt sich ein Problem...

Ich hab mit Interstellarum alle zwei Monate kein Problem. Lieber ein etwas dickeres, gutes Heft alle zwei Monate als ein normal dickes jeden Monat. Als die c't vor einigen Jahren auf zweiwöchentlich umgestellt hatte, war's mir irgendwann zu viel geworden - einerseits war ich mit dem Lesen nicht mehr nachgekommen, andererseits gab's in jeder Ausgabe irgendwann zu wenig, was mich gereizt hätte, und die Themen haben sich dann auch irgendwann wiederholt. Das Abo hat sich irgendwann weder inhaltlich noch finanziell gelohnt.

Bei Änderungen in is würde ich ein dickeres Heft (mit mehr Themen/Artikeln) bevorzugen, wenn die Alternative mehr Hefte mit letztlich den selben Themen und der selben Artikelmenge wie bisher wäre. is ist nicht billig, wenn auch sein Geld wert - aber es täte (zumindest mir) weniger weh, alle zwei Monate Geld auszugeben als monatlich einen etwas geringeren Betrag (der sich halt auch aufsummiert).

Soweit meine Meinung dazu.

Egal, was Ihr mit is anstellt, viel Erfolg,
Alex
 
Hallo,

auch mein Senf dazu: Die frühe IS gefiehl mir am Besten (Aufsuchkarten als Beilage, etc.). Als die Geräte-Tests dann zunahmen war für mich die Zeit gekommen IS nicht mehr zu kaufen. Die Konkurrenz (?!) durch Foren wie dieses und freie Webseiten ist mittlerweile sehr sehr groß.

Es wird schwierig sein, alles unter einen Hut zu bekommen. Nicht nur IS verändert sich, auch die Leserschaft. Am Anfang braucht man Kauftipps, ist der ganze Kram dann angeschafft will man Beobachtungs-Hinweise, dann kommt der Foto-Einstieg... Ob eine andere Erscheinungsweise daran etwas ändern würde, wage ich zu bezweifeln.

Ich würde für zeitlich relevanten Content eher in einen besseren Online-Auftritt investieren (sei es eine Website oder in Verbindung mit z. B. einem aufgemotzten Astro-Newsletter). Es muss nicht immer Print sein.

Grüße

Joachim
 
Hallo Joachim

Ich würde für zeitlich relevanten Content eher in einen besseren Online-Auftritt investieren (sei es eine Website oder in Verbindung mit z. B. einem aufgemotzten Astro-Newsletter). Es muss nicht immer Print sein.

Ich bin mir ziemlich sicher, daß das papierlose Büro schon längst Realität und sämtliche Printmedien schon längst der Vergangenheit angehören würden, wenn "digital" auch genügend "Return of Investment" garantieren würde. Da es dies nicht tut wird sich hier in absehbarer Zukunft bei den
Zeitschriftenverlagen und bei vielen anderen Anbietern nichts ändern.

Gruß Alex (VSU)

P.S Ab und an kaufe ich mir auch eine IS-Ausgabe und sei es damit ich beim Bahnfahren was zu Lesen habe. Da ist mir nämlich ein Notebook zu unhandlich und die nächste Steckdose zu weit weg. :/

 
Um mich nochmal kurz zu Wort zu melden: die IS so wie sie ist, ist im Großen und Ganzen ok! Für mich jedenfalls. Das ist vielleicht nicht so rausgekommen. Selbstverständlich gibt es neben den DS-Fans noch die anderen Gruppen der Astronomie - und die sollen natürlich ebenfalls zu ihrem Recht kommen. Keine Frage.

Auch Info's aus dem Bereich der Profi's sind mir willkommen. Was ich nicht will (und das ist der Grund warum ich SUW nicht lese) ist einfach folgendes: ich möchte auf das Gefühl verzichen können beim Lesen der IS als [zensiert] darzustehen, weil ich zufälligerweise nicht Physik studiert habe.

Ich denke in der AStronomie gibt eh schon genug Fachbegriffe und Abkürzungen, da will ich mich nicht mehr als üblich mit irgendwelchen Formeln rumschlagen müssen. Ich will spechteln, andere wollen fotografieren, ich denke jeder möchte neue Produkte kennenlernen oder getestet sehen.

Wenn dieses gewisse Gleichgewicht aus praxisbezug und (durchaus wissenschaflicher) Info bestehen bleibt, dann werde ich wohl auch die nächsten Jahre mein Abo bestehen lassen. Im anderen Fall jedoch kündigen. Denn auch wenn Apollo das vielleicht anders sieht - warum sollte ich Geld für etwas bezahlen, dass keinen Nutzen mehr für mich hat.

cu Marco

p.s. sorry ist doch wieder länger geworden :)
p.s.2 vielleicht ein Verbesserungsvorschlag: macht doch mal in jedem Heft so was wie einen Glossar. Damit Newbies einfach mal Begriffe nachschlagen können. Meine Frau beobachtet auch leidenschaftlich gerne - sie käme allerdings nie auf die Idee IS zu lesen. Sie versteht davon nur jedes 2te Wort ...
 
Hi Alex,

teilweise d'accord. Aber eben nur teilweise. IS hat eine Website und die Generierung des Content ist eh schon digital. Es wäre "nur" Arbeit in ein vernünftiges Konzept zu stecken. Der return ON investment sollte sich auch als Alleinstellungsmerkmal vs. den anderen Print-Medien darstellen lassen. Man könnte sich vielleicht "seine" IS selbst generieren (visuelle Beobachter, Testberichte, Foto,...). Daneben könnte IS dann z. B. eine "low level" IS anbieten (vielleicht kostenlos) und eine "high end" IS (gegen Abogebühr).

Ich beteilige mich gerne und merke immer wieder, dass handfester Internet-Conten ausserhalb von freiwillgen Foren (der absolut grösste Konkurent von IS, meiner Meinung nach) auch einen Preis hat. Bei meinem 2. Hobby (Archäologie) bezahle ich z. B. 20 eur / Jahr an eine Website um gewisse Preiumfunktionen zu erhalten.

Wie die das bei dem Preis machen können, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber der Preis von z. B. 6 Heften / pa und dafür genau den Content zu bekommen, der mich interessiert. Das wäre doch mal einen Versuch Wert...

Mal sehen was so kommt.

Grüße

Joachim
 
Hallo Joachim,

schwieriges Thema, die Sache mit dem digitalen Content. Davon weiß ich mehr als nur ein Lied zu singen :krank:
Bestimmt haben sich die Macher von IS darüber schon genug den Kopf zerbrochen. Die eigentlichen Beweggründe für die Anfrage liegen möglicherweise auch teilweise im "digitalen Problem" begründet.
Aber lassen wir die Spekulationen über den Background.
Es soll um ja um die Inhalte und um die Häufigkeit des Erscheinens von Interstellarum gehen.

Die Zeitschriftenlandschaft bzgl. Astronomie dünnt sich sowieso im Moment aus und die "Geiz ist Geil" Mentalität schlägt sich natürlich auch hier voll nieder.
Was der User sich von irgendwoher digital ziehen kann, daß zieht er sich auch und findet sich dabei in aller Regel ziemlich "smart".
Daß hierbei die Arbeitsleistung der Macher nicht entlohnt wird, entlockt dem "smartie" nur ein müdes Lächeln.
Letztlich beschweren sie sich darüber, daß mal wieder ein "digital-Content-Anbieter" insolvent gegangen ist (selbst schuld, hätte er doch besser aufgepasst).

Naja, das Thema ist so alt wie der PC und seit Internet und CDROM-Brenner aktueller denn je, aber darüber haben sich schon die besten Köpfe die Hirne zermartert. (z.B John Gilmore -> Electronic Frontier Foundation).
Etwas "gedrucktes" wahrt in diesen Zeiten zumindest teilweise den "ROI" aufgrund des im Papiermedium implizierten "DRM" :/ und wandert beim nächsten Festplattendefekt nicht automatisch ins Datennirvana.


Daß Du dich im Zweithobby auch finanziell an einem digitalen Service beteiligst ist sehr löblich. :respekt: Wenn insgesamt der "Fair Use" mehr Schule machen würde, dann, ja dann würde es mehr digitalen Content geben, keine Frage :biggrin: .


P.S Ich buddle zwar nicht selber, aber Paläontologie interessiert mich auch ziemlich stark. Ich warte immer noch auf den ersten Spinosaurus als Haustier :D

Gruß Alex (VSU)

 
Hallo,

ich möchte mich Toms Antwort anschließen, und würde gerne zu dem eigentlichen Inhalt des Heftes, neudeutsch content, etwas hinzufügen: In letzter Zeit habe ich den Eindruck, dass IS Probleme hat, die Ausgaben zu füllen, was sich in einem sehr hohen Fotoanteil bemerkbar macht. Deswegen habe ich große Bedenken hinsichtlich einer Verdoppelung der Erscheinungsfrequenz. Schließlich will man sich vermutlich die zusätzlichen Ausgaben bezahlen lassen, was vielen Sternfreunden dann nicht mehr so locker von der Hand gehen würde, wie im Moment.

Mein Vorschlag: Versucht das gute Niveau zu stabilisieren und zu verbessern, anstatt auf Quantität zu setzten.

Vielleicht wäre ein Mittelweg, die Seitenanzahl zu erhöhen und den Preis etwas anzuheben. Früher (70ger Jahre...) gab es in SuW ab und an Sonderaktionen mit Sammelkarten im Heft von Beobachtungsobjekten, Sternbildern, etc. zum Heraustrennen. Vielleicht wäre das etwas speziell für jüngere Sternfreunde.

Man könnte vielleicht den Beobachtungsteil, also die Beobachtungsvorschläge, drastisch erweitern und durch anderes Papier oder ein spezielles Layout vom übrigen Heftteil abgrenzen, so dass man diese Tipps als Sammlung separat in einem Ordner anlegen kann.

Ein Wort der Kritik: Die lauwarmen wischiwaschi Geräte Tests von Ronald kann man sich sparen! Wenn man den Astrohändlern nicht auf die Füße treten will, sollte man die Tests lieber weglassen, anstatt Nichtssagendes zu bringen. Sorry für die harten Worte, aber so kommt es rüber.

Viele Grüße + weiter so!
Andreas
 
Andreas, Alex,

so ist es.

Aber warum bleibt IS stehen und geht den Weg in den bunten 4-farben Druck, Bilder-orientierten Inhalt, "wischiwaschi Tests" und fragt allen ernstens nach einer doppelt so häufigen Erscheinungsweise?

Echt: was ich mir wünschen würde:
- eine IS die zu den Wurzeln zurückkehrt, es muss nicht "bunt" sein. Die VDS-Hefte sind beispielhaft (ok, ok, ist ein Verein, kein Unternehmen)
- eine Ergänzung durch intelligente Online-Funktionen (zusammenklickbare IS, kostenlos / kostenpflichtig)
- der Versuch, bezahlten Content anzubieten, im Preis bis max. 5-6 Hefte pa.
- eine stärkere Online-Integration vielleicht in diesem Forum oder bei dem occulum Newsletter

Unser Hobby ist teuer, wirklich teuer. Sehr viele landen über kurz oder lang vom Einsteigersystem bei etwas "Besserem", haben einen Okularkoffer, der nach 10 Jahren jeder Beschreibung spottet (Hygens, Plössl, Vixen, Tele Vue, Filter, ihr kennt es).

Klartext: viele von uns geben über die Jahre 1.000-ende von eur für unser Hobby aus (1,2,3 Scopes, Monti, Steuerung, Leitrohr, Stativ, Okus, Kameras, Fernglas, you name it).

Hey: ich wäre für eine intelligente IS wirklich bereit, Geld auszugeben.

Für die Printausgabe bin ich es nicht (mehr).

Grüsse

Joachim
 
Hallo Marco,

Was ich nicht will (und das ist der Grund warum ich SUW nicht lese) ist einfach folgendes: ich möchte auf das Gefühl verzichen können beim Lesen der IS als [censored] darzustehen, weil ich zufälligerweise nicht Physik studiert habe.

Genauso ist es bei mir. Ich möchte den Himmel genießen. Dazu gehört natürlich auch Hintergrundwissen, aber bitte auch für "nicht Physiker", zu verstehen. :confused:

Ich bin auch für die Beibehaltung der zweimonatigen Erscheinungsweise, dafür vielleicht mit etwas mehr Seiten für Praktiker.

Gruß
Andreas
 
Hallo,

auch ich meine IS sollte weiterhin Zweimonatig bleiben und den Energieüberschuss lieber in die Verbesserung des bestehenden leiten!
Z.B.
Mehr Praxistipps für den Hobbyastronomen, nicht für den Halb oder Vollprofis!
Schon auch, aber weniger Test von Highend Produkten dafür mehr Tests "normaler" Ausrüstung!
Astrophysik nur begrenzt und in verständlicher weise. SuW habe ich vor Jahren gekündigt weil ich einfach nicht mehr verstanden habe was die von mir wollen!
Berichte aus den Anfängen der Astronomie, der Bau eines Teleskops, die Entdeckung von etwas, die Geschichte eines Astronomen usw.

Eine Zeitung oder ein Buch kann niemals vom Internet ersetzt werden es sollte eine Ergänzung sein. Das geschriebene Wort in der Hand ist allemal besser als auf dem Bildschirm. Ich kann jederzeit an jeden Ort nachschlagen, im Zug, in der Mittagspause oder im Urlaub, außerdem kann man die Hefte so schön sammeln! :biggrin:

Astronomische Grüße
Ulf
 
Zusammengefasst:
IS hat sich dahingehend gewandelt, dass eine kleine Anzahl von "High-End-Amateuren" für eine kleine Anzahl von "High-End-Lesern" überwiegend über "High-End-Geräte/Themen" schreibt.
Auch die Vorliebe (der Astrofotografen-Redaktion) für Berichte über Astro-Reisen nach Afrika ist überdeutlich.
Die breite Masse der Leser und Hobby-Astronomen verfügt über ein sehr limitiertes Budget und eher mäßigen Himmel (Großstadtbedingungen)und nicht die Möglichkeit, einen Astrourlaub in Nambia verbringen zu können. An diesem Leserkreis geht IS zwischenzeitlich thematisch weitgehend vorbei. Auch "Selbstbau"-Berichte sind "High-End"...sprich man benötigt schon einen umfangreichen Maschinenpark und eine Ausbildung als Schreinermeister.
Praktische Basteltipps, die ein "normaler" Hobby-Astronom nachbauen kann, sind selten. Ich hatte einmal einige Basteltipps als redaktionllen Beitrag eingereicht...gescheitert, zugunsten "High-End".

Zwischenzeitlich blättere ich IS nur noch oberflächlich durch, gepaart mit dem Ausruf "...nicht schon wieder...Afrika..oder so"....Das ist die Vorstufe zur Abo-Kündigung.

...schade.....

E.E.
 
Meine Meinung als Neuer Bezieher von IS:

Ich habe mir diese Zeitschrift im Dezember zugelegt, da S&W immer mehr zur Plattform von Wissenschaftlern "verkommt", die in anderen Zeitschriften wohl abgelehnt wurden. Diese Kapitel interessieren mich nicht, ich möchte beobachten.

Genau das finde ich bei IS gut und dieses Thema müsste ausgebaut werden. Ich weiß nicht, wie es zuvor war, aber auch mich stören Namibia Reisen, die ich mir nicht leisten kann und Pseudo-Tests von High Tech Geräten, die jenseits des Allgemeinen liegen.

Geht auf die Beobachter ein, stellt mehr Objekte vor in Wort, Bild und Zeichnung und ihr seid auf dem richtigen Weg.
Eine zweimonatige Erscheinungsform, etwas amateutmäßiger und ggf. dicker, reicht mir aus.

CS
Winfried
 
Hallo.

Ich lese IS unregelmäßig aber gerne. Außerdem SUW, ebenfalls unregelmäßig aber gerne.

Ich hätte nichts gegen mehr Inhalt, aber bloß nicht auf Kosten der Qualität. Monatliches Erscheinen dürfte doch einen erheblichen Zwang bedeuten, ein Heft um jeden Preis zu füllen. Würden da eure Ressourcen reichen? Wenn es mehr zu berichten gibt, vielleicht lieber die Hefte dicker machen und bei der zweimonatigen Erscheinungsweise bleiben.

Zum Inhalt: Eine gesunde Mischung von Beobachtungspraxis und Gerätekunde scheint mir das Herz eines Journals für Astroamateure zu sein. "Geräte" sollte möglichst alles umfassen, einfache wie teure Ausrüstung und auch Selbstbau. Ich finde es wichtig, daß ihr Testberichte bringt - im Internet findet man zwar über alles und jedes etwas, aber bis man erstmal verstanden hat, wer da für wessen kommerzielle Interessen schreibt... da ist mir ein unabhängiges Fachjournal lieber. Ob Fotografie ein wesentlicher Schwerpunkt sein sollte, weiß ich nicht - interessiert mich nicht, stört aber auch nicht.

Was ihr bitte nicht tun solltet: Euch zu sehr an SUW orientieren. Das ist auch ein sehr lesenswertes Blatt, aber die zahlreichen Grundlagenartikel gehen vermutlich an eurer Leserschaft vorbei. Die meisten ernsthaften Astroamateure lesen wahrscheinlich eh beides, und in der Konkurrenzsituation müßt ihr euer Profil wahren, sonst verliert ihr die wirklich interessierten Leser.

Und was ihr bitte schon gar nicht, wirklich überhaupt gar nicht machen dürft: Euch am Mickymausniveau gewisser anderer Astroblätter orientieren. Die haben ihre eigene Leserschaft, und wenn ihr auf deren Bedürftnisse einzugehen versucht, seid ihr eure Stammkundschaft schneller los, als ein Zwölfjähriger "Überlichtgeschwindigkeit" sagen kann.

Hope that helps,

Jopari
 
Hallo zusammen,

es stellt sich doch die Frage, wie IS eigentlich eine monatliche Erscheinungsweise hinkriegen will. Ich kenne niemenanden aus dem Oculum-Verlage und habe auch keine Ahnung über die Mitarbeiterzahl und die dahinterstehende Infrakstruktur.

Aber ich unterstelle mal, daß da nicht die geballte Verlagspower wie beim Spektrum-Verlag dahintersteht.
Und in die Richtung zielt die Umfrage meines Achtesns deutlich ab. Wenn die SuW (die ich auch als zu hochgestochen empfinde) und die Astronomie Heute (Friede ihrer Asche) jetzt vereint werden, kann das in der Tat eine Gefahr für die IS werden. Denn der große Verlag wird immer ein Heft vollkriegen, dafür bürgt m.E. schon die Zusammenarbeit mit Sky and Telescope und Scientific American im Hintergrund.

Bei IS hat beim letzten Heft über ein Woche Verzögerung gegeben, weil Komet Holmes noch reinmusste.

Ich habe halt ein bisschen die Befürchtung, daß bei monatlicher Erscheinung die Qualität sinkt.

Vielleicht sollte man mal abwarten, wie die "neue" SuW aussehen wird und die IS mit dem ergänzen, was dort fehlt.

Wenn nämlich zwei Monatszeitschriften auf dem MArkt sind, die sich kaum unterscheiden (Sternhimmel des Montas, Feldstechertipp, aktuelles aus der Forschung und mein schönestes Urlaubserlebnis in Namibia :-)) wird eine baden gehen. Nicht weil eine schlechter ist als die andere, sondern weil der Markt glaube ich nicht soooo breit aufgestellt ist.

Und das wäre schade.

Vielleicht auch sollte man sich die Sky and Telescope anschauen und sich fragen, wie die seit 50 Jahren eine spannende und amateurnahe Zeitschrift hinkriegen und eine "lebende Legende" sind.
Liegts vielleicht daran, daß man darin Passagen findet wie diese:
"Irgendein Fernglas ist besser als keins. Das wichtigste ist, rauszugehen und den Himmel zu genießen, seine Schätze zu suchen und das Sternenlicht aufzusaugen. Wenn Sie das tun, ..., werden Sie über die Schönheit des Sternenhimmels nachdenken und nicht über das Fernglas, das Sie in der Hand halten" (einigermaßen wortgetrue Übersetzung aus dem Heft 10/2007)

Wenn es eine deutsche Zeitschrift gäbe, in der solche Sätze stehen und keine Tests von Geräten, die sich eh keiner leisten kann, dann wäre das toll. Vielleicht kann die IS ja so werden. Im Augenblick ist sie weit weg davon.

Gruß
Frank

 
Hallo Frank,

Irgendein Fernglas ist besser als keins. Das wichtigste ist, rauszugehen und den Himmel zu genießen, seine Schätze zu suchen und das Sternenlicht aufzusaugen. Wenn Sie das tun, ..., werden Sie über die Schönheit des Sternenhimmels nachdenken und nicht über das Fernglas, das Sie in der Hand halten

Dieser "minimalistische Ansatz" käme der Astronomie zugute und würde möglicherweise einer Reihe von Leuten die Augen für die Sternenwelt überhaupt erst eröffnen.
Aber die Realität sieht da anders aus. Wer nur mal hier ins Forum schaut wird sich vor "Tuningtips" für sein Gerät nicht mehr retten können. Manch einer kommt vom vielen Schrauben schon lange nicht mehr dazu überhaupt vor die Werkstatt zu gehen und mal einen unbewaffneten Blick in den Himmel zu riskieren, oder traut sich nicht mit seinem 8" Gerät in den Garten weil der Nachbar mit seinem 24" auf niedrigsten cw-Wert getunten Lowrider-Dobson Teleskop ihm den Rang abläuft.

Es ist wie in der Automobil, und der Computerindustrie.
Beim Verbraucher muß diejenige Hirnwindung aktiviert werden, die bei ihm den "Schrauberimpuls" auslöst und das Wettrüsten kann beginnen.
Das das mit Astronomie als solches nichts zu tun hat, merken viele erst später oder überhaupt nicht mehr.

Nun ja, die Gerätehersteller freuen sich, der Zeitschriftenhandel kann die Auflagen erhöhen und jeder ist zufrieden.
Oder etwa doch nicht? :cool: :/

Gruß Alex (VSU)





 
Zitat von EffJott:
Wenn es eine deutsche Zeitschrift gäbe, in der solche Sätze stehen und keine Tests von Geräten, die sich eh keiner leisten kann, dann wäre das toll. Vielleicht kann die IS ja so werden. Im Augenblick ist sie weit weg davon.

Volle Zustimmung. Mit Sorge schaue ich auf den angekündigten Fernglastest der kommenden Ausgabe. Das Vorschaubild zeigt Swarovski, Zeiss und Leica - na denn ... . Ich hoffe inständig, dass sich die übrigen vier Testgeräte in einem gesunderen und damit vermutlich für 95% der Leser auch in einem interessanteren Preisrahmen bewegen.

Beste Grüße, Klaus
 
Hallo zusammen,

als ich so 2002 auf IS gestoßen bin, war ich voll begeistert. Mit großer Mühe habe ich mir die vorhergehenden Hefte besorgt und ein Abonnement geordert.

Zwischenzeitlich ist alles immer bunter geworden, in jeder Hinsicht und ständig in neuer Weise. Schon an anderer Stelle hatte ich erwähnt, dass es mir auf den Geist geht, wenn mehrfach schon IS mit noch tollerem Layout und wieder anderer Struktur erscheint und die von vielen sehr geschätzten Rubriken wie Starhopping oder OdS (ist ja gegenüber früher nicht wieder zu erkennen) gestrichen wurden oder an Bedeutung verloren haben.

Wer steckt da eigentlich aus welchen Gründen dahinter? Ist das Ronald Stoyan alleine oder wer oder was treibt die Leute zu so was? Sicher, nicht jeder artikuliert seine Meinung, aber besonderes Lob habe ich schon lange nicht mehr gehört.

Allen kann es nicht recht gemacht werden, das sieht man ja auch bei den Beiträgen hier. Und es kann m.E. auch keine Zeitschrift bestand haben, die das versucht. Wer allen alles bieten will, wird am Ende niemand zufrieden stellen. Seht euch SuW an, vielen zu abgehoben, aber die ist auf neuhochdeutsch nachhaltig. Die haben ihre Leserschaft und die wird treu bedient. Daran sollten sich die Macher von IS orientieren.

Wer Einsteiger ist, findet so viel Literatur und jede Menge Hinweise im Netz, dass doch bitte so Artikel wie „Wie orientiere ich mich am Frühlingshimmel“ unterbleiben mögen. Das kann „Welcher Stern ist das?“ schon seit Jahrzehnten besser.

„Die Zeitschrift für praktische Astronomie“ steht auf jedem Cover. Das isses doch was offensichtlich die beständigen Astro-Amateure wollen. Keine Objekte, die nur von Australien sichtbar sind, keine „kosmischen Vögel“, keine Tests von 1.500€ Binos. Hier sind schon viele gute Vorschläge gemacht worden, wies auch anders geht.

Mein Fazit: Bei guter Qualität gerne zwölf Hefte im Jahr. Wenn aber sechse nicht wieder auf früheres Niveau (nicht themenmäßig gemeint) kommen, dann ist für mich demnächst Ultimo.

Das allerletzte: Größte Anerkennung findet aber Oculum meinerseits bei dem sonstigen Verlagsprogramm. Das ist alles exklusiv auf dem deutschsprachigen Markt und hat andere Verlage hier längst überholt. Bitte mehr davon!!!

Gruß
Reinhard
 
Zitat von EffJott:
...

Vielleicht auch sollte man sich die Sky and Telescope anschauen und sich fragen, wie die seit 50 Jahren eine spannende und amateurnahe Zeitschrift hinkriegen und eine "lebende Legende" sind.
Liegts vielleicht daran, daß man darin Passagen findet wie diese:
"Irgendein Fernglas ist besser als keins. Das wichtigste ist, rauszugehen und den Himmel zu genießen, seine Schätze zu suchen und das Sternenlicht aufzusaugen. Wenn Sie das tun, ..., werden Sie über die Schönheit des Sternenhimmels nachdenken und nicht über das Fernglas, das Sie in der Hand halten" (einigermaßen wortgetrue Übersetzung aus dem Heft 10/2007)

Wenn es eine deutsche Zeitschrift gäbe, in der solche Sätze stehen und keine Tests von Geräten, die sich eh keiner leisten kann, dann wäre das toll. Vielleicht kann die IS ja so werden. Im Augenblick ist sie weit weg davon.

...

Genau meine Meinung. Diese Begeisterung für die Astronomie und die Wunder da draußen ist der IS über die Jahre einfach abhanden gekommen.

Back to the Roots ist das Gebot für die Zukunft - ansonsten fürchte ich wird die IS auch bald zu Grabe getragen und die letzte Zeitschrift für uns Amateure (sieht man mal von den Vereinszeitschriften ab) ist dahin...
 
Yepp - Praxisbezug ist löblich. Wobei es da noch sehr, sehr viele Möglichkeiten gibt.
In jeder Zeitschrift finden sich immer wieder die selben Standardobjekte. Dabei gibt es doch so viel mehr am Himmel zu sehen. Mit ganz normalem Equipement unter ganz normalem Vorstadthimmel. Da einmal die "Perlen" zu suchen oder gar komplette Beobachtungsprojekte zum nachmachen anzubieten wäre doch nett.
Vielleicht sogar mit Rückmeldemöglichkeit über Internet (oder Brief...)? Daraus könnte dann mit der Zeit eine richtige kleine Datenbank mit Beobachtungsberichten und -umständen werden.
Dazu Testberichte von bezahlbarem Equipement, Praxistipps zum Thema Tuning (will doch jeder lesen *g*).
Und natürlich in Kurzdarstellung das Wichtigste aus der aktuellen wissenschaftlichen Arbeit.
Wenn dann noch Platz ist darf es gerne noch etwas History sein.

Ciao, Udo
 
Hallo zusammen!
Ich bin völliger Neuling in der Astronomie und habe mir die IS als Probeabo kommen lassen.
Eine Ausgabe bekomme ich noch und bisher muss ich leider feststellen,das sie (zumindest für mich)sehr wenige interessante Themen enthält.
Ich möchte beobachten,möchte etwas über die vielen verschiedenen Objekte erfahren etc.
Wie oben bereits geschrieben wurde:
Geht mehr auf die Beobachter ein, stellt mehr Objekte vor in Wort, Bild und Zeichnung und ihr seid auf dem richtigen Weg.
Das Abo werde ich wohl erstmal nicht verlängern.Denn wenn ich die Zeitung nur "durchblättere",weil keine interessanten Themen drin sind,dann lohnt sich so ein Abo nicht wirklich.

Grüsse
Kerstin
 
Hallo Sternfreunde,

ich lese i.d.R. sowohl SuW als auch die IS und lege Wert auf deren Komplementarität. Die SuW mit mehr wissenschaftlichen Hintergrundberichten (übrigens die SuW ist keine wissenschaftliche Zeitschrift, wie ein Forenteilnehmer glauben machen wollte, sondern wohl mehr eine Platform von Wissenschaftlern für interessierte Amateure mit entsprechend ausgelegten Übersichtsartikeln) dafür weniger Praxisbezug und die IS mit mehr Praxisbezug.

Gut finde ich insbesondere an der IS, dass auch mal auf exotischere Ereignisse hingewiesen wird, die man in gängigen astronomischen Kalendern nicht in so schön aufbereiteter Form oder gar nicht findet (z.B. besondere Ereignisse bei Jupiter- oder Saturn-Mond-Events, Ereignisse in der Jupiteratmospäre, etc.). Auch schön die Rubrik Objekte der Saison mit Objektbeschreibungen, gesehen mit unterschiedlichen Fernrohröffnungen. Gegen Testberichte, auch von hochwertigem Equipment habe ich aber auch nichts, auch wenn ich nicht alles kaufen werde/kann, was dort beschrieben wird. Einfach nur interessehalber.

So wie ich einige Thread-Teinehmer verstanden habe, gefällt nicht, dass sich die IS weg von einem reinen Deep-Sky-Magazin hin zu einer breiteren astronomischen Platform entwickelt hat. Dies liegt wohl daran, dass mit dem aufwendigeren Layout und der häufigeren Erscheinungsweise mehr Kosten verbunden sind, die irgendwie gedeckt werden müssen über entsprechende Verkaufszahlen und die können wohl einfacher erreicht werden, wenn ein breiteres Publikum angesprochen wird. Vielleicht fehlt aber auch der entsprechende Input von Seiten der Amateure mit dessen Hilfe die entsprechenden Rubriken gefüllt werden können. Hier sollte sich vielleicht das IS-Team einmal äussern, ob ggf. mehr Input seitens der Amateure gewünscht wäre und auch Einsteiger dazu ermutigen ihre Erfahrungen/Beobachtungen zu publizieren. Dies bedingt dann aber auch, dass die entsprechenden Beiträge seitens der Einsteiger/Amateure kommen müssen, ansonsten lässt sich so etwas nicht umsetzen.

Grüße
Thomas
 
Hallo zusammen.

Also mir reicht die 2-monatige Ausgabe von IS.

Da ich sie schon länger im Abo habe, muss auch ich erkennen, dass sie sich zum Nachteil entwickelt hat. Die meisten Punkte wurden ja schon benannt.

Warum muss die Zeitschrift als Hochglanzprodukt daher kommen?
Warum ist sie so knallbunt geworden?
Warum werden immer wieder die selben Objekte x-fach abgebildet (Astrofotografie)?

Soll so etwa die Auflage gepuscht werden?

Auch die Rubrik „Hintergrund“ mit Schlagzeilen und Neuigkeiten aus der astronomischen Forschung sind überflüssig, da sie überall im Internet und anderen astronomischen/wissenschaftlichen Magazinen zu finden sind.

Ansonsten gefällt mir schon die praxisorientierte Aufmachung von IS. Auch die offiziellen Umfragen der IS-Redaktion finde ich klasse, obwohl ich den Eindruck habe, dass sich die Umfrageergebnisse nicht in den Veränderungen von IS widerspiegeln.
 
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