Hallo zusammen,
es stellt sich doch die Frage, wie IS eigentlich eine monatliche Erscheinungsweise hinkriegen will. Ich kenne niemenanden aus dem Oculum-Verlage und habe auch keine Ahnung über die Mitarbeiterzahl und die dahinterstehende Infrakstruktur.
Aber ich unterstelle mal, daß da nicht die geballte Verlagspower wie beim Spektrum-Verlag dahintersteht.
Und in die Richtung zielt die Umfrage meines Achtesns deutlich ab. Wenn die SuW (die ich auch als zu hochgestochen empfinde) und die Astronomie Heute (Friede ihrer Asche) jetzt vereint werden, kann das in der Tat eine Gefahr für die IS werden. Denn der große Verlag wird immer ein Heft vollkriegen, dafür bürgt m.E. schon die Zusammenarbeit mit Sky and Telescope und Scientific American im Hintergrund.
Bei IS hat beim letzten Heft über ein Woche Verzögerung gegeben, weil Komet Holmes noch reinmusste.
Ich habe halt ein bisschen die Befürchtung, daß bei monatlicher Erscheinung die Qualität sinkt.
Vielleicht sollte man mal abwarten, wie die "neue" SuW aussehen wird und die IS mit dem ergänzen, was dort fehlt.
Wenn nämlich zwei Monatszeitschriften auf dem MArkt sind, die sich kaum unterscheiden (Sternhimmel des Montas, Feldstechertipp, aktuelles aus der Forschung und mein schönestes Urlaubserlebnis in Namibia

) wird eine baden gehen. Nicht weil eine schlechter ist als die andere, sondern weil der Markt glaube ich nicht soooo breit aufgestellt ist.
Und das wäre schade.
Vielleicht auch sollte man sich die Sky and Telescope anschauen und sich fragen, wie die seit 50 Jahren eine spannende und amateurnahe Zeitschrift hinkriegen und eine "lebende Legende" sind.
Liegts vielleicht daran, daß man darin Passagen findet wie diese:
"Irgendein Fernglas ist besser als keins. Das wichtigste ist, rauszugehen und den Himmel zu genießen, seine Schätze zu suchen und das Sternenlicht aufzusaugen. Wenn Sie das tun, ..., werden Sie über die Schönheit des Sternenhimmels nachdenken und nicht über das Fernglas, das Sie in der Hand halten" (einigermaßen wortgetrue Übersetzung aus dem Heft 10/2007)
Wenn es eine deutsche Zeitschrift gäbe, in der solche Sätze stehen und keine Tests von Geräten, die sich eh keiner leisten kann, dann wäre das toll. Vielleicht kann die IS ja so werden. Im Augenblick ist sie weit weg davon.
Gruß
Frank