MiMeDo
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Wobei das, wie oben schon erwähnt, für die Schmelzflusselektrolyse gilt.Abgesehen vom beträchtlichen Energieaufwand, das Material muss ja eingeschmolzen werden, der auf dem Mond dann wohl durch entsprechende Solaranlagen bereitgestellt werden müsste, gibt es aber noch erhebliche Schwierigkeiten mit der Lebensdauer geeigneter Elektroden.
Die Eisenoxidreduktion ist in gewissem Sinne eine Ausnahme, weil sie weniger Energie benötigt so dass sie schon bei Temperaturen unter dem Schmelzpunkt vom Regolith abläuft.
Eine geeignete Metrik dafür ist, wie lange die Anlage braucht, um ihr eigenes Gewicht in Sauerstoff zu produzieren. Grobe Werte dafür sind so in etwa 6 bis 12 Monate. Nach dieser Zeit hat man dann den Vorteil, dass man pro Hin-Flug (zum Mond) locker das doppelte an Nutzlast heranschaffen kann (da man ja den Sauerstoff nicht mehr mitbringen muss, der etwa 40% der Startmasse für den Rückflug ausmacht). Da kann man schon ordentlich Geld sparen.Ab wann sich eine solche Sauerstoffproduktion aus Mondmineralien gegenüber einer klassischen Anlieferung von der Erde wirklich rechnet, das steht wohl noch in den Sternen.
Gruss
Thorsten