Stative mit Kurbelsäule für Großferngläser

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Moin, also ich hab mir mal so einen planet arischen Haufen Brennholz mit 70er Kurbelsäule besorgt und vorher hatte ich ein uni versales Nr. 19.

Ich kann jetzt nicht wirklich nachvollziehen, warum Holz als Werkstoff ausgedient haben soll. Nicht dass ich auf der Ökowelle reite, aber bei den aktuellen Problemen in Sachen Energie und Lieferketten ist mir ein Produckt, das ich in der Produktionsstätte selbst abholen kann und bei dem ein Teil der Rohstoffe in der Nähe wächst, recht sympatisch. Wenn ich jetzt noch sage, dass ich an Made in Germany nichts auszusetzen habe und bereit bin für Nischenprodukte wie einen AOM Apo, einen Greatstar ADK, ein Spacewalk Dobson oder eben ein Planet K70 einen vergleichsweise hohen Preis zu zahlen, ist das dann progressiv oder konservativ?

Die Spreizsicherungen bringen erfahrungsgemäß tatsächlich noch einmal ein deutliches Plus an Stabilität.

Zum Thema elektrische Hubsäule: ich hab eine in der Sternwarte, siehe Profilbild und bin vom Komfort sehr begeistert. Das ist auch der Grund weshalb ich mobil auch eine einfache Höhenverstellung haben will. Ich hatte auch mal ein APM100/90° Bino auf einer AZEQ6 auf der Hubsäule in der Sternwarte, dass hat mich aber in dieser Kombination nicht überzeugt. Grund war vor Allem, dass ein relativ kurzes Ferglas in der 90 Grad Version in meiner Sternwarte wegen der Wände erst ab ca. 40 Grad Höhe einsetzbar ist.

CS Alex
 
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Mit welchem Equipment merkt man den Unterschied zwischen K70 und z.B. Uni19 mit 40mm-Kurbelsäule? Die Sportesche mit Brennholz zu vergleichen ist übrigens weder nett noch ökologisch… ;)

csm
 
Mit welchem Equipment merkt man den Unterschied zwischen K70 und z.B. Uni19 mit 40mm-Kurbelsäule?

Ist einfach eine neue Anwendung: das Uni 19 war die Basis für ein APM100/90° auf einem Vinten Protouch 9.
Auf dem Planet sitzt eine Rowan Az100 auf der ich alle meine Optiken einsetzen kann, der Maßstab ist aber konkret der 6 Zoll Apo mit 15kg auf 1,20m.
Beim 80/500 hätts das Uni 19 wohl auch getan :unsure:

CS Alex
 
Mich würde mal interessieren, ob ein Berlebach UNI mit 40 mm Kurbelsäule für einen 100 Refraktor visuell bei 200x noch die nötige Stabilität bringt.
 
Hängt alles davon ab, welche Stabilität man persönlich nötig findet. Ich habe mein 110/2470mm Schiefspiegler regelmäßig und gerne bei 200x am Planeten auf einem Manfrotto Triaut mit Kurbelsäule benutzt, das regelrecht labberig war im Vergleich zu einem UNI.

Wir sind hier aber im Fernglasforum, gelle?
 
Hallo

Ich benutze seit über 25 Jahren Riesenferngläser und auch kleine Ferngläser. Ich hatte immer das kleine Fernglas mit Stativ und Hubsäule, aber nicht das Riesenfernglas, weil man nichts finden konnte, was das Gewicht tragen könnte.

Da ich in der Vergangenheit kein Stativ mit Hubsäule für mein Riesenfernglas hatte, konnte ich es nicht bequem verwenden. Deshalb kann ich eine angenehme Nutzung mit dem Riesenfernglas nicht mehr nachvollziehen, wenn es nicht mit der Hubsäule geht.


Grüße José
 
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