Gerd_Duering
Aktives Mitglied
Hallo Sebastian,
leider nicht denn eine parallaktische Montierung muss zwingend eingenordet werden.
Das man darauf verzichten kann ist ja ein ganz wesentlicher Teil der Funktionalität solcher hochautomatisierten Teleskope und ein wichtuger Grund für den ganzen Aufwand den man da treibt.
So ein Teleskop muss nach dem hinstellen auf Knopfdruck einsatzbereit sein, ohne irgendwelche lästigen Nebentätigkeiten zur Vorbereitung zu erfordern.
Außerdem hat eine Azimutale Montierung eine höhere Tragfähigkeit bei gleichem Gewicht wie eine parallaktische Montierung. Auch das ist natürlich ein wichtiger Punkt.
Also der De-Rotator inklusive der nötigen Elektronick und Software und deren Anbindung an die Montierung. Ein Encoder dürfte dafür auch nötig sein. Muss unbedingt dazu wenn der Anspruch besteht eine vergleichbare Funktionalität zu erreichen.
Und ob da ein Raspberry für das Live Starking reicht wage ich zu bezweifeln.
Auch ein Handy reicht da leider nicht, das findet hier nur als Fernbedienung und Bildschirm Verwendung.
Das hat natürlich auch seinen Grund. Zum einen wird erhebliche Rechenleistung benötigt um hochauflösendes Live Starking zu ermöglichen und diverse Filter und Optimierungs- Algorithmen in Echtzeit bei hoher Auflösung laufen zu lassen.
Das schafft ein Handy leider nicht, selbst ein preisgünstiger Laptop kommt da an Grenzen.
Zum anderen sollten ja Rohbilder verarbeitet werden und da wird es knapp mit der Bandbreite des W-LAN.
Wenn man das Handy hingegen nur als Bildschirm nutz genügt ja ein komprimiertes Signal.
Und was auch noch fehlt ist das Gehäuse. Man kann das leider nicht unter Kleinteile für 100 Euro verbuchen.
Vor allem so ein edles Designer- Gehäuse erfordert mehrere teure Spritzgießwerkzeuge
Bei Massenware relativiert sich das natürlich aber hier reden wir ja über recht überschaubare Stückzahlen was dann den Stückpreis erheblich steigert da die erheblichen Anfangsinvestitionen ja wieder reinkommen müssen.
Zu einem marktfähigen Produkt gehört eben doch etwas mehr nur als das zusammenstöpseln von ein paar vorhandenen Komponenten.
Man muss sie schon in einem ansprechenden und gut durchdachten funktionalem Gehäuse zusammenführen
Und es ist dann ja auch Gewährleistung zu geben und diverse Bestimmungen und Zertifizierungen einzuholen.
Da wäre mal beispielhaft die Europäische Elektroschrottverordnung zu nennen.
CE Kennzeichnung usw.
Dann ist noch Support zu leisten und ein Reparatur und Ersatzteilservice aufzubauen.
All das verursacht erhebliche Kosten die natürlich auch irgendwie wieder reinkommen müssen.
Daher ergibt nur das zusammenzählen der allernötigsten Einzelkomponenten leider noch nicht die Gesamtkosten die dem Hersteller letztlich entstehen und die er wieder reingekommen muss.
Grüße Gerd
De-Rotator spare ich mal, für die Funktionalität täte es ja eine parallaktische GoTo-Montierung.
leider nicht denn eine parallaktische Montierung muss zwingend eingenordet werden.
Das man darauf verzichten kann ist ja ein ganz wesentlicher Teil der Funktionalität solcher hochautomatisierten Teleskope und ein wichtuger Grund für den ganzen Aufwand den man da treibt.
So ein Teleskop muss nach dem hinstellen auf Knopfdruck einsatzbereit sein, ohne irgendwelche lästigen Nebentätigkeiten zur Vorbereitung zu erfordern.
Außerdem hat eine Azimutale Montierung eine höhere Tragfähigkeit bei gleichem Gewicht wie eine parallaktische Montierung. Auch das ist natürlich ein wichtiger Punkt.
Also der De-Rotator inklusive der nötigen Elektronick und Software und deren Anbindung an die Montierung. Ein Encoder dürfte dafür auch nötig sein. Muss unbedingt dazu wenn der Anspruch besteht eine vergleichbare Funktionalität zu erreichen.
Und ob da ein Raspberry für das Live Starking reicht wage ich zu bezweifeln.
Auch ein Handy reicht da leider nicht, das findet hier nur als Fernbedienung und Bildschirm Verwendung.
Das hat natürlich auch seinen Grund. Zum einen wird erhebliche Rechenleistung benötigt um hochauflösendes Live Starking zu ermöglichen und diverse Filter und Optimierungs- Algorithmen in Echtzeit bei hoher Auflösung laufen zu lassen.
Das schafft ein Handy leider nicht, selbst ein preisgünstiger Laptop kommt da an Grenzen.
Zum anderen sollten ja Rohbilder verarbeitet werden und da wird es knapp mit der Bandbreite des W-LAN.
Wenn man das Handy hingegen nur als Bildschirm nutz genügt ja ein komprimiertes Signal.
Und was auch noch fehlt ist das Gehäuse. Man kann das leider nicht unter Kleinteile für 100 Euro verbuchen.
Vor allem so ein edles Designer- Gehäuse erfordert mehrere teure Spritzgießwerkzeuge
Bei Massenware relativiert sich das natürlich aber hier reden wir ja über recht überschaubare Stückzahlen was dann den Stückpreis erheblich steigert da die erheblichen Anfangsinvestitionen ja wieder reinkommen müssen.
Zu einem marktfähigen Produkt gehört eben doch etwas mehr nur als das zusammenstöpseln von ein paar vorhandenen Komponenten.
Man muss sie schon in einem ansprechenden und gut durchdachten funktionalem Gehäuse zusammenführen
Und es ist dann ja auch Gewährleistung zu geben und diverse Bestimmungen und Zertifizierungen einzuholen.
Da wäre mal beispielhaft die Europäische Elektroschrottverordnung zu nennen.
CE Kennzeichnung usw.
Dann ist noch Support zu leisten und ein Reparatur und Ersatzteilservice aufzubauen.
All das verursacht erhebliche Kosten die natürlich auch irgendwie wieder reinkommen müssen.
Daher ergibt nur das zusammenzählen der allernötigsten Einzelkomponenten leider noch nicht die Gesamtkosten die dem Hersteller letztlich entstehen und die er wieder reingekommen muss.
Grüße Gerd