Stellina von Vaonis jetzt lieferbar

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Hallo Sebastian,

De-Rotator spare ich mal, für die Funktionalität täte es ja eine parallaktische GoTo-Montierung.

leider nicht denn eine parallaktische Montierung muss zwingend eingenordet werden.
Das man darauf verzichten kann ist ja ein ganz wesentlicher Teil der Funktionalität solcher hochautomatisierten Teleskope und ein wichtuger Grund für den ganzen Aufwand den man da treibt.
So ein Teleskop muss nach dem hinstellen auf Knopfdruck einsatzbereit sein, ohne irgendwelche lästigen Nebentätigkeiten zur Vorbereitung zu erfordern.
Außerdem hat eine Azimutale Montierung eine höhere Tragfähigkeit bei gleichem Gewicht wie eine parallaktische Montierung. Auch das ist natürlich ein wichtiger Punkt.
Also der De-Rotator inklusive der nötigen Elektronick und Software und deren Anbindung an die Montierung. Ein Encoder dürfte dafür auch nötig sein. Muss unbedingt dazu wenn der Anspruch besteht eine vergleichbare Funktionalität zu erreichen.

Und ob da ein Raspberry für das Live Starking reicht wage ich zu bezweifeln.
Auch ein Handy reicht da leider nicht, das findet hier nur als Fernbedienung und Bildschirm Verwendung.
Das hat natürlich auch seinen Grund. Zum einen wird erhebliche Rechenleistung benötigt um hochauflösendes Live Starking zu ermöglichen und diverse Filter und Optimierungs- Algorithmen in Echtzeit bei hoher Auflösung laufen zu lassen.
Das schafft ein Handy leider nicht, selbst ein preisgünstiger Laptop kommt da an Grenzen.
Zum anderen sollten ja Rohbilder verarbeitet werden und da wird es knapp mit der Bandbreite des W-LAN.
Wenn man das Handy hingegen nur als Bildschirm nutz genügt ja ein komprimiertes Signal.

Und was auch noch fehlt ist das Gehäuse. Man kann das leider nicht unter Kleinteile für 100 Euro verbuchen.
Vor allem so ein edles Designer- Gehäuse erfordert mehrere teure Spritzgießwerkzeuge
Bei Massenware relativiert sich das natürlich aber hier reden wir ja über recht überschaubare Stückzahlen was dann den Stückpreis erheblich steigert da die erheblichen Anfangsinvestitionen ja wieder reinkommen müssen.

Zu einem marktfähigen Produkt gehört eben doch etwas mehr nur als das zusammenstöpseln von ein paar vorhandenen Komponenten.
Man muss sie schon in einem ansprechenden und gut durchdachten funktionalem Gehäuse zusammenführen
Und es ist dann ja auch Gewährleistung zu geben und diverse Bestimmungen und Zertifizierungen einzuholen.
Da wäre mal beispielhaft die Europäische Elektroschrottverordnung zu nennen.
CE Kennzeichnung usw.
Dann ist noch Support zu leisten und ein Reparatur und Ersatzteilservice aufzubauen.

All das verursacht erhebliche Kosten die natürlich auch irgendwie wieder reinkommen müssen.
Daher ergibt nur das zusammenzählen der allernötigsten Einzelkomponenten leider noch nicht die Gesamtkosten die dem Hersteller letztlich entstehen und die er wieder reingekommen muss.

Grüße Gerd
 
Moin,

ich könnte mir vorstellen, daß die Dinger trotz aller gutgemeinten Ansätze bald den Gebrauchtmarkt fluten werden. Beide, Stellina und eVscope.

Vielleicht beurteile ich auch zu streng, weil ich keine Aufnahme aus einer Gegend mit vernünftigem Himmel gesehen habe (Links aus dem Fred hier und dem anderen)?

@ blaue LED: ja, da mußte ich auch laut lachen, als ich das sah... :ROFLMAO: Wollte bestimmt der Marketingfuzzi so haben.

Nee, kann die Denke hinter dem Produkt nicht verstehen. Aber muß ich auch nicht. Obwohl ich es als KonzeptSTUDIE durchaus interessant finde. Oder ich sag es mal anders: das Potenzial wurde bei weitem noch nicht gehoben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.... ;)

Na dann CS!
Okke
 
Hallo Heico,


ich zu wenig Ahnung vom Knipsen und der Bildbearbeitung um das wirklich bewerten zu können aber das sieht zumindest für mich so aus als könnte man den 560,- Euro ED aus der Kalkulation durch einen 20,- Euro Pinguin locker ersetzen...ist das so oder täuschen Unterschiede durch die Kamera oder Bildbearbeitung diesen frapierenden Unterschied vor?

Viele Grüße Felix
 
Hallo Heiko,

Ein 4000.- Euro Teleskop sollte sich wenigstens optisch nicht von einem Kinderspielzeug für weniger als 50.- Euro schlagen lassen.

mir war nicht bekannt das in dem von dir verwendeten Kinderspielzeug für 50 Euro eine Kamera verbaut ist sowie ein leistungsfähiger Rechner zum Live Starking und ne Montierung welche die Nachführen übernimmt so das mit diesem Kinderspielzeug für 50 Euro tastsächlich die von dir gezeigten Bilder möglich sind.
Ist ja anscheinend ein wirklich erstaunliches Schnäppchen das du da gemacht hast wenn es das allers für 50 Eiro gibt.:eek::unsure:

Grüße Gerd
 
Hallo Sebastian,

bevor du abtauchst gestatte bitte noch einen Versuch von mir.

Ein Mangel an Erkenntnis, dass das Stellina (und auch das eVscope) für andere Menschen reizvoll sein kann hat zumindest bei mir nie vorgelegen. Ich habe irgendwo mal die Zielgruppe skizziert und das bestätigt sich nun schon in etwa.
Du gehörst dazu, okay das Teil ist Dir leider (aber durchaus nachvollziehbar) zu teuer. Andere Möglichkeiten von Low Budget bis Triplet-APO wurden Dir aufgezeigt, auch da passt mal hier, mal dort etwas nicht zu Deinen Anforderungen.
Etwas hast Du eventuell übersehen, nochmal der Link
und da geh mal zum derzeit letzten Beitrag von Heiko #101.

Ansonsten ist auch Abwarten eine Option, denn die Lage (der Markt) kommt/ist in Fluss, da bin ich sicher.

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich,
aber eigentlich bist Du mit Deiner Suche noch viel besser dran als ich seinerzeit mit meiner Suche nach einem visuell tauglichen Richfieldnewton um 4-5 Zoll Öffnung.
Für Fotografie mit 60-120 mm Öffnung windest du bei jedem einigermaßen sortierten Händler einen Berg Zeug in dem Du Dich tagelang verkriechen kannst
Den visuellen Kleinnewton gibts schlicht nicht, nicht aus Europa und nicht aus Asien, nicht für teuer und nicht für billig, preisWERT schon gar nicht.
Den wird es auch nie zu kaufen geben, der Bedarf wird nicht gesehen. Den gibts also nur so

Link zur Grafik: https://*entfernt*/images/PICS/Newtondobs2.jpg

also als Selbstbau oder eben gar nicht.
Da kann man das Forum anheulen bis man das Zeitliche segnet (ich habe kurz vorher aufgehört) oder man macht es selbst.

Erst ab 6" Öffnung wird das etwas besser,da gibt es sogar einen 6" f/6 Newton von der Stange zu kaufen den man mit Fug und Recht gut und visuell ausgelegt nennen kann, aber nicht aus europäischer Fertigung, never ever.
Immerhin hat da das Heulen mal was gebracht, aber das hat ewig gedauert.
Will ich mehr, möchte ich das steigern, dann bau ich selbst.

Aus Europa gibts das erst ab 12", manche Hersteller haben 12 Zoll und 14 Zoll ersatzlos gestrichen, weil sie erst ab 16 Zoll genügend Reserve gegenüber den Massenprodukten sichtbar machen können um die zum Überleben erforderlichen Preise auch abfordern zu können und entsprechende Aufträge zu erhalten.
Ich rede von Nauris, Spacewalk pp und neuerdings wohl z.B. auch Taurus. Da kann man auch wirklich noch von Produktion der allermeisten Komponenten (von den Spiegeln bis zur RB) in Europa reden und nicht nur von Zusammenbau und anbringung des Firmenlogos.

Was fällt da auf? Ja, teuer sind die auch, teils sogar sehr teuer, aber setzt man die gebotene Leistung ins Verhältnis muss man sich m.E. bei Stellina und Co. nochmal Gedanken machen wenn es um preisWERT geht. Wie schon öfter gesagt, nach dem Start muss die Entwicklung weiter gehen.

Ich würde also sagen, entweder einen Kompromiss eingehen oder eben den Markt beobachten und abwarten sind Deine Optionen.
Viel Glück!

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Okke,

Nee, kann die Denke hinter dem Produkt nicht verstehen.

es geht hier vor allem um Komfort.
Diese Teleskope befreien von sämtlichen lästigen und immer er wiederkehrenden eintönigen Nebentätigkeiten.
Man kann sich wieder voll und ganz auf das konzentrieren zu dem ein Teleskop schließlich da ist, nämlich damit zu beobachten.
Man mag zunächst den Komfort infrage stellen den solche Teleskope bieten und sagen brauch ich nicht. Aber ich denke wenn man einmal in den Genuss gekommen ist denkt man da bestimmt anders darüber.
Nehmen wir mal wieder als Vergleich das Auto.
Heute ist doch zb. Zentralverriegelung und El Fensterheber eigentlich Standard. Klar kann man auch die gute alte Kurbel bedienen und hat das Fenster am Ende genau so schnell unten aber es ist eben deutlich weniger bequem, vor allem wenn man als Fahrer mal das Fenster auf der Beifahrerseite runter kurbeln will.
Man gewöhnt sich sehr schnell an den Komfort und merkt erst wenn man mal wieder in ein Modell ohne jeglichen Komfort einsteigt das man die diversen kleinen Helferlein die heutzutage einem das Autofahren angenehmer machen doch schätzen gelernt hat und durchaus vermisst.
Vor allem in der Summe

Zurück zu Astro. Auch hier bedient man sich doch schon lange einiger kleiner Helferlein.
Wurde zb. eine Goto Montierung vor ein paar Jahren zumindest von einigen noch als Sinn frei angesehen hat sich diese Funktion doch mittlerweile breit etabliert und findet sich in nahezu jeder hochwertigen motorisierten Montierung.
Da hat also klart ein Umdenken stattgefunden und man hat den Komfort den sie bieten mittlerweile zu schätzen gelernt.
Ich denke bei den hoch automatisierten Teleskopen wird das in ein paar Jahren nicht anders sein. Es dauert halt nur etwas bis sie A ausgereift sind und B sich in der Breite etabliert haben werden.

Grüße Gerd
 
Hallo Roland,

Dunkeladaption

.......
Was mir aber, neben der fehlenden Taukappe aufgefallen ist: wer uGW kam auf die Idee, der Montierung eine helle blaue LED als Betriebsstatusanzeige einzubauen???

ist für die Nutzer/Zielgruppe des Teils doch unwichtig, eher hinderlich.
Wer auf Displays starrt braucht keine Dunkeladaption.
Wer davon überzeugt werden soll, dem nimmt man besser die Dunkeladaption schon in der Annäherung.............und dann nimm noch Argumentationen hinzu die ja auch hier reichlich zu finden sind..................................also was solls!?

Das strahlende Blau könnte also sogar Kalkül sein, zumindest schadet es den Interessen offensichtlich nicht.

Der fehlende Störlichtschutz (Heizung ist, soweit ich weiß dran) ist da sicher schädlicher.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

ich gebe zu, mit meinem Vergleich der beiden M27 war ich ein bißchen provokant. Ich habe die Livestacks offen bekennent mit PI weiterverarbeitet. Ich weiß nicht wie Vaonis die Aufnahmen behandelt hat. Aber ich denke die haben aus Publicitygründen schon ein Interesse daran, ihre Bilder bestmöglichst darzustellen.
Und ich bleibe dabei. Für 4000.- Euro sollte man bei einem Teleskop schon eine gewisse optische Qualität erwarten dürfen, die auch vorzeigbar ist. Egal ob man sich das Abbild durchs Okular, auf einer teuren Astrokamera oder livegestackt anschaut.
Was nutzt all der Komfort, Wifi etc., wenn das Bild nicht besser ist als der Pinguin.

Gruß

*entfernt*
 
es geht hier vor allem um Komfort.
Diese Teleskope befreien von sämtlichen lästigen und immer er wiederkehrenden eintönigen Nebentätigkeiten.
Ok, den Punkt sehe ich.
zb. eine Goto Montierung vor ein paar Jahren zumindest von einigen noch als Sinn frei angesehen
da nehme ich mich mal aus. Ich hatte damals die gute alte Mel-Bartels-Steuerung nachgebastelt (in Fädeltechnik! :ROFLMAO:) für den Dobson mit Bildfeldrehung und versucht, eine Datenbank damit zu verbinden, na klar, mit Goto im Hinterkopf! ;)
Kamera war die talentierte Philips 2YouCam. Uns hat es umgehauen mit K3ccd Wirbel in den Jupiterbändern darstellen zu können. Aber dann wurde trotzdem wieder rein visuell geschaut, weil das Peripherie-Geschleppe einfach Mist war...

Ich meine nur:
das Potenzial wurde bei weitem noch nicht gehoben
vllt wäre "ausgeschöpft" die bessere Vokabel?
Gerade die Bildqualität läßt viel zu wünschen übrig, aus einer 80erED-Optik kann, nein, muss man mehr erwarten, zumal für 4k€! (abgesehen davon ist ein M27&Co imho kein Objekt für so eine kleine Optik, ok, fürn Nachweis gehts, Nebelgebiete hingegen schon)
Auch klar: irgendwo muß man ja mal anfangen und ich vermute, die bescheidene Bildqualität ist kein Hardware-, sondern ein Software-Problem. Dafür gibts dann Updates.... Wenn es doch ein HW-Problem ist, dann.... öhmja...
Läßt sich der integrierte CLS/UHC/whatever-Filter auch rausfahren oder ist der fest?

Clear Skies!
Okke
 
Stimmt Okke,

nur um es mal in Perspektive zu setzen. Für 2780.- Euro bekäme man das hier inklusive Montierung:

Daran dann eine astromodifizierte DSLR mit Laptop oder eine ASI294 mit Asiair, dann käme man in den gleichen Preisbereich. Jetzt mal Bequemlichkeit und Automatisierung hin oder her. Würde man sich von so einem APO die Qualität gefallen lassen, die uns (hoffentlich nur noch) vom Stellina (eVscope ganz zu schweigen) gezeigt wird?
Hier in den Foren werden doch APOs vergleichbarer Größe für viel weniger verissen, habe ich den Eindruck.
Vielleicht sollte man die Sache erst mal ruhen lassen, bis die ersten Stellinas und eVscopes getestet werden können und auf den ersten Teleskoptreffen auftauchen. Es bringt ja nichts, sich darüber jetzt schon heiß zu reden.

Viele Grüße

*entfernt*
 
Hallo Okke,

Kamera war die talentierte Philips 2YouCam. Uns hat es umgehauen mit K3ccd Wirbel in den Jupiterbändern darstellen zu können. Aber dann wurde trotzdem wieder rein visuell geschaut, weil das Peripherie-Geschleppe einfach Mist war...

ja eben das ist ein wichtiger Punkt.
Man erkennt schon die Vorteile sensorgestützter Astronomie genau wie den einer GoTo Funktion und würde das gerne machen bzw. haben aber dann ist es einem doch zu umständlich die ganzen Gerätschaften zu schleppen aufzubauen zu verkabeln manuelles Alignement gegebenenfalls einnorden usw.
Es ist ja nicht so das man das nicht könnte denn so eine anspruchsvolle und erfüllende Aufgabe ist der umständliche und immer wieder gleiche und damit eintönige Aufbau der ganzen Ausrüstung ja nun auch nicht sondern wirklich so dass es einem ganz einfach zu umständlich ist.
Und genau da setzt ja das Konzept der hier diskutierten Teleskope ja an.
Einfach hinstellen Knöpfchen drücken und schon ist alles einsatzbereit.

Im Prinzip nicht anders wie beim klassischen Dobson wobei beim Dobson ja noch das Knöpfchen drücken entfällt.
Dafür kann man dann aber bei Stellina und co. auch noch die Vorteile sensorgestützter Astronomie genießen.

Gerade die Bildqualität läßt viel zu wünschen übrig, aus einer 80erED-Optik kann, nein, muss man mehr erwarten, zumal für 4k€! (abgesehen davon ist ein M27&Co imho kein Objekt für so eine kleine Optik, ok, fürn Nachweis gehts, Nebelgebiete hingegen schon)
Auch klar: irgendwo muß man ja mal anfangen und ich vermute, die bescheidene Bildqualität ist kein Hardware-, sondern ein Software-Problem. Dafür gibts dann Updates.... Wenn es doch ein HW-Problem ist, dann.... öhmja...
Läßt sich der integrierte CLS/UHC/whatever-Filter auch rausfahren oder ist der fest?

Ja da hast du schon Recht.
Momentan steht der Preis noch nicht so ganz in Relation zur Bildqualität.
Aber das war doch zb. bei den ersten Digicams genauso.
Was hatten die noch mal für eine Auflösung 0,8 bzw. 1,3 Megapixel und was hatten sie gekostet.
Vergleicht man das mit ner Wegwerfkamera (für die Jüngeren das war praktisch ein Kästchen mit chemischem Film und eingebauter Linse) die damals ich weiß gar nicht mehr genau für vielleicht 10 DM zu bekommen waren dann waren die Bilder der 10DM Wegwerfkamera auch nicht schlechter.
Aber Trotzdem haben sich immer mehr Leute die wesentlich teurere Digicam gekauft.
Dann gab es ja eine schnelle Leistungssteigerung und die Digicam erlebte ihren Durchbruch.
Heute fotografieren nur noch Nostalgiker Chemisch.
Ich denke das wir eine ähnliche Entwicklung auch bei Teleskopen wie Stellina und co sehen werden.
Was heute schon technisch möglich ist zeigt sich zb. in diesem netten Gerät hier.

https://popularairsoft.com/see-dark-full-color-spi-x27-night-vision-camera

Der X27 Sensor hat 10 Megapixel und erreicht den sagenhaften Wert von ISO 5 000 000. o_O :giggle:
Und das bei vergleichsweise wenig rauschen.:giggle:
Auch die natürliche Farbwiedergabe bei Nacht ist schon erstaunlich.
Wenn man nicht wüsste das Nacht ist und den Sternenhimmel sieht könnte man glatt glauben das sind Aufnahmen bei Tageslicht.

Stellt auch mal vor so eine Technologie in Stellina und Co.
Dann noch etwas Livestacking und ein paar spezielle Astro Optimierungs- Algorithmen in Echtzeit bei hoher Auflösung laufen lassen und das Ergebnis wäre wirklich überwältigend.

Mag sein das ich da meiner Zeit noch etwas voraus bin aber ich bin mir sicher das wird kommen und sensorgestützte Astronomie wird dann auch ein vollwertiger Ersatz für visuelle Astronomie werden.
Der Trend hin zum sensorgestützten Beobachten ist schon jetzt unverkennbar. Ob in der Mikroskopie
oder zb. bei Ferngläsern, es gibt überall schon Modelle mit Sensor statt klassischem Okular.
Ein vollwertiges Fernglas mit Sensor und elektronischen Okularen ist zb. das hier.

https://www.youtube.com/watch?v=5AiPSWavHfs

Es kann genauso wie ein klassisches Fernglas genutzt werden und ist daher auch ein vollwertiger Ersatz dafür.
Einzig der momentan sehr hohe Preis verhindert noch den breiten Durchbruch.
Das wird sich aber bestimmt noch ändern.

Grüße Gerd
 
Hallo Heiko,


was heißt unfair - immerhin reicht es um mit vergleichsweise einfachster Optik deutlich bessere Bilder zu machen. Und nur der Komfort kann es ja nicht sein - das ist wie ein Trabant zum Preis einer S-Klasse nur weil der Trabant elektrische Fensterheber hat. Das ist für mich persönlich gefühlt keine Fortschritt sondern ein Produkt ohne Nachfrage.


Viele Grüße Felix
 
Hallo zusammen,

ich denke es ist wichtig noch mal etwas zum von Heiko gemachten Vergleich mit dem billig Teleskop zu sagen.
Man sollte nicht vergessen das bei solchen Aufnahmen die Optik bei weitem nicht an ihrer Leistungsgrenze sprich dem beugungsbegrenztem Limit arbeitet.
Es verwundert daher nicht das auch noch eine minderwertige Optik mit Strehl weit unter beugungsbegrenzt noch brauchbarere Ergebnisse erreicht.
Um es dem Visuellen verständlich zu machen.
Wenn man ein Teleskop nur bei sehr großer AP verwendet hat man auch bei schlechter Optik noch eine brauchbare Abbildung. Ob das nun ein sehr schneller FH mit erheblichem Farbfehler oder ein sehr schneller Kugelspiegel mit reichlich SA ist, bei einer großen AP zeigen auch die noch ein brauchbares Bild.
Vergleicht man sie bei großer AP mit einer hochwertigen Optik wird man daher auch kaum einen Unterschied feststellen.

Von daher verwundern auch nicht die von Heiko erreichten Ergebnisse im Vergleich mit dem Stellina.
Das ist nicht anders wie der Vergleich eines schellen FH für 50 Euro vom Kaffeeröster mit einem kleinen schnellen APO für 500 Euro vom Fachhändler bei sehr großer AP.
Man wird kaum einen Unterschied bemerken.
Vor allem dann nicht wenn man das billig plastiklinsen Okular welches beim 50€ FH dabei war durch das dicke TeleVue Nagler das man für den Apo gekauft hat ersetzt.
Und genau das macht ja auch Heiko im übertragenen Sinn.
Er verwendet am billig Spiegel eine ähnliche Aufnahmetechnik die auch im Stellina steckt und die auch Heiko bei weitem nicht für 50€ bekommen hat.
Die Aufnahmetechnik ist hier aber der ganz entscheidende Faktor der die erreichbaren Ergebnisse bestimmt.
Es ist nicht die Optik!!!

Denn die wird weit unterhalb ihrer beugungsbegrenzten Möglichkeiten genutzt.
Das von Heiko gezeigte verwundert daher nicht, es hätte mich im Gegenteil gewundert wenn er mit einer vergleichbaren Aufnahmetechnik keine vergleichbaren Ergebnisse erreicht hätte.

Grüße Gerd
 
Hallo Felix,

was heißt unfair - immerhin reicht es um mit vergleichsweise einfachster Optik deutlich bessere Bilder zu machen. Und nur der Komfort kann es ja nicht sein - das ist wie ein Trabant zum Preis einer S-Klasse nur weil der Trabant elektrische Fensterheber hat.

zum einen kann von deutlich besser keine Rede sein sondern nur von vergleichbar und zum anderen sollte man nicht vergessen das Heiko auch eine vergleichbare Aufnahmetechnik verwendet hat.
Wenn man um in deinem Bild zu bleiben den Motor der S- Klasse in den Trabbi einbaut dann sollte man sich nicht wundern wenn dann der Trabbi auch so schnell wie die S- Klasse fährt.


Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

das

..........
Es verwundert daher nicht das auch noch eine minderwertige Optik mit Strehl weit unter beugungsbegrenzt noch brauchbarere Ergebnisse erreicht.
Um es dem Visuellen verständlich zu machen.
Wenn man ein Teleskop nur bei sehr großer AP verwendet hat man auch bei schlechter Optik noch eine brauchbare Abbildung.............

ist wieder mal sehr fürsorglich, aber für die Leute denen du daran anknüpfend Deine Schlussfolgerungen kundtust eher unnötig und diese Schlüsse sind eben............naja......mindestens fragwürdig.

Das Stellina sieht nun mal auch und gerade weil ein Marketingbild ganz sicher die Möglichkeiten optimal ausreizt, bei "großer AP" schlecht aus.
Von mir aus auch genau so gut wie das Bild von Heiko.

Wer gute Weitfeldaufnahmen mit 80 mm Öffnung und/oder mit Equipment um/bis 4000 Euro sehen und das mal vergleichen will wird im hiesigen Fotoboard fündig oder auch bei Astrobin.
Es wird dann für Jedermann extrem klar erkennbar, dass sich gute Qualität in allen Komponenten auch bei Weitfeld auszahlt. Da hat das Stellina noch einen weiten Weg vor sich und da das Ding quasi aus einem Guss ist, spielt es keine Rolle welche oder wie viele Komponenten betroffen sind.

Die Qualität (auch der inzwischen verfügbaren Bilder die von Anwendern des Stellina gemacht wurden) lässt allerdings einen Rückschluss darauf zu, wie sich das zu höherer Auflösung und kleinerer AP hin entwickelt.

Mir ist weder visuell noch fotografisch jemals ein Teleskopequipment untergekommen, welches im niedrigen Vergrößerungsbereich (große AP) schlechter abbildete als mit hoher Vergrößerung (kleine AP), außer man macht grobe Bedienfehler unter Verwendung untauglicher Komponenten.

Dazu melde ich also begründetet Bedenken an, die Erwartungen zu hoch zu schrauben oder gar dem Marketing anzupassen, werde allerdings weitere Ergebnisse abwarten.

Wir sind ja nun bezüglich der Diskussion dieses Produkts nicht mehr auf Mutmaßungen angewiesen, wenn auch immer klarer wird, dass den Kritikern des Hype, welche sich seit 2016/2017 stets aufmerksamer Kritik erfreuen, die Abschaffung ihrer Art das Hobby zu betreiben mindestens noch zwei bis drei Produktgenerationen lang erspart bleiben wird.

Gruß
*entfernt*
 
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Hi Zusammen,

ich würd ja lachen, wenn in den Geräten letztendlich SOCs mit handfester Verwandschaft zum Raspberry Pi ihren Dienst tun. Gerd stellt da ja Behauptungen auf, was an Rechenleistung nötig ist, man kann sich aber an einem Daumen abzählen, dass die Entwickler auf vorhandene Chips zurückgreifen müssen. Außerdem sollte man schon den Pi 2 nicht unterschätzen, spätestens beim Pi 3 geht wirklich sehr viel. Natürlich ist Bildverarbeitung das eine und irgendwelche Python Routinen für eine Amateur-Ansteuerung am Pi etwas ganz anderes. Das kann man nicht vergleichen. Aber es gibt ja starke, nativ für den Arm kompilierte Grafik-Bibliotheken.
Die Programmierung dürfte das sein, was an den Geräten Zeit kostet.
Da Lifestacking bei korrektem Tracking nur pro Frame und Pixel eine Addition und eine Division ist, was mit doppelter Genauigkeit in Hardware gerechnet wird, sollte das kein Problem sein. Selbst Dunkelbildabzug ist nur eine Subtraktion (=Addition) mehr und da man von gesättigten Sternen ausgehen muss, bleibt eigentlich nur noch ein Schwarzwertabzug bis zu einem Bild. Für Python zuviel, aber mit einem ARM mit mehr als 1GHz geht das schon. Und wenn es nicht geht, fragt man sich, was denn in die Geräte eingebaut werden soll. Wohl kaum eine CUDA Einheit... Obwohl, es sollte ja beheizt sein. :D

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

ich habe nirgendwo gesehen, daß das Stellina irgendwie Darkabzug oder Flatbilddivision macht. Das scheint nicht vorgesehen zu sein. Darks und Flats vor einer Aufnahme machen, würde dann ja auch schon wieder die Bequemlichkeit stören.
An Rechenpower braucht es zum Livestacken nicht viel, wie Du ja erwähnst. Das und die Steuerung der Montierung über ASCOM schafft die AMD E-450 1,65GHz CPU in meinem 9 Jahre alten Laptop problemlos. Mit genügend RAM-Speicher läuft da nebenher auch noch Stellarium mit ASCOM-Ansteuerung ohne Meckern. Das heißt man kann die Montierung über Stellarium verfahren, wenn sie einmal ausgerichtet und synchronisiert ist. Mehr Rechenleistung braucht das Platesolven zum synchronisieren. Aber auch das schafft der alte Laptop mit Astrotortilla für ein 178MC-Frame in ca 2 Minuten, wenn man nicht zu weit weg vom Schuß liegt. - Der Trick ist resourcenfressende Hintergrundprozesse von Windows zu killen und genügend RAM-Speicher zu haben, dann sind auch alte Laptops erstaunlich schnell. In einem extra dafür aufgesetzten Pi2 oder Pi3 sollte die Leistung eines Stellina also locker unterzubringen sein.

Gerd, Du bist Deiner Zeit nicht voraus, nur weil Du versuchst aus Stellina und EVscope etwas revolutionäres zu machen. Sensorgestützte Amateurastronomie machen Leute hier in den Foren doch schon seit Jahren. Ob als EAA, normale Astrofotografie oder sonstwie. Auch streitet keiner ab, daß sich das alles noch weiterentwickeln wird oder ist irgendwie dagegen. Es geht hier nur um eine Produktbeurteilung und ob es den Preis wert ist. Für die einen anscheinend ja, für die anderen nein. Du solltest nicht versuchen, da die Deutungshoheit an Dich zu reißen.
Auf der einen Seite versuchst Du uns zu erzählen, daß es nicht eine teure Optik ist, auf die es beim Stellina ankommt, sondern die Aufnahmetechnik. Auf der anderen Seite sagst Du, daß die ähnlichen Ergebnisse zum Stellina, die ich mit einer Billigoptik erziele, an einer Aufnahmetechnik liegen, die dem Stellina entspricht. Diese Aufnahmetechnik realisiere ich aber mit Software, die es auch schon seit Jahren für Umme gibt. Was ist den jetzt das teure revolutionäre am Stellina oder eVscope? Das kann man doch mal in Frage stellen, ohne wieder als Technikfeind gelten zu müßen.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Günther,

Wer gute Weitfeldaufnahmen mit 80 mm Öffnung und/oder mit Equipment um/bis 4000 Euro sehen und das mal vergleichen will wird im hiesigen Fotoboard fündig oder auch bei Astrobin.
Es wird dann für Jedermann extrem klar erkennbar, dass sich gute Qualität in allen Komponenten auch bei Weitfeld auszahlt. Da hat das Stellina noch einen weiten Weg vor sich und da das Ding quasi aus einem Guss ist, spielt es keine Rolle welche oder wie viele Komponenten betroffen sind.

das wundert nicht denn es sind 2 verschiedene Herangehensweisen mit jeweils vor und Nachteilen.
Die Weitfeldaufnahmen die du ansprichst sind klassische langzeit Belichtungen die mit sehr großem Zeit und Arbeitsaufwand sowie erheblicher Rechenleistung des PCs Zuhause zustande gekommen sind.
Hier geht es darum das Maximale zu erreichen und da scheut man keine Kosten und Mühen und auch keinen Zeit und Rechenaufwand.
Die besten Ergebnisse bekommt man mit einem LRGB Komposit das nun mal auch sehr aufwendig ist.
Sowas ist natürlich alles anderen als Live!!!

Stellina und Co erreichen ihre Ergebnisse zumindest abnähend mit Livecharakter.
Auch wenn es bis zu vorzeigbaren Ergebnissen auch hier ein klein wenig dauert ist man vom Zeit und Rechen und Arbeitsaufwand eines LRGB Komposit meilenweit entfernt.
Bei EEA (Electronically Assisted Astronomy) besteht mit dem Bestreben dem ganzen einen möglichst Live nahen Charakter zu geben eine völlig andere Aufgabenstellung als bei klassischer Astrofotografie.
EEA ist aber sehr stark im kommen, nicht nur in Form von Stelian und co. sondern zb. auch so wie es Heiko uns gezeigt hat.
Wenn man also das Stelliuna mit anderen Lösungen vergleichen will dann geht das wenn man fair ist nur mit anderen EEA Lösungen und nicht mit klassischen Astrofotos.

Es wäre also mal ein Blick in die EEA Szene angebracht.
Da es hier leider noch kein spezielles Board für EEA gibt gebe ich diese Empfehlung.
https://www.cloudynights.com/forum/...lude-integration-time-and-no-post-processing/

EEA Bilder gibt’s auch hier.
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=205567

Die Qualität (auch der inzwischen verfügbaren Bilder die von Anwendern des Stellina gemacht wurden) lässt allerdings einen Rückschluss darauf zu, wie sich das zu höherer Auflösung und kleinerer AP hin entwickelt.

DS Fotografie ist niedrig aufgelöste Fotografie sehr lichtschwacher Objekte die nicht mit hochaufgelöster Fotografie heller Planeten die bei Öffnungszahlen von mehr als 3,6 x Pixelgroße gemacht werden verglichen werden kann.
Es geht bei DS also vor allem darum möglichst viel Licht zu sammeln was hier auch über die Zeit geschieht und mit möglichst empfindlichen und rauscharmen Sensoren und ausgeklügelter Bildverarbeitung das maximale aus dem gestammelten Licht herauszuholen.
Wir reden daher wenn wir DS mit visuell vergleichen über große APs.
Genauso wie du übrigens auch visuell in der Regel mit größerer AP bei den meisten DS Objekten unterwegs sein wirst.
Weil eine größere AP zwar das kleinere und damit niedriger aufgelöste aber eben auch das hellere Bild liefert und genau darauf kommt es ja bei lichtschwachen DS Objekten an.
Genau wie eine kleine Öffnungszahl bei Foto zwar den kleineren Abbildungsmaßstab und damit eine geringere Auflösung liefert aber dafür das hellere Bild.
Das Problem bei DS ist aber nicht die geringe Auflösung sondern das wenige Licht so dass man hier vom helleren Bild wesentlich mehr profitiert als von einer höheren Auflösung.
Daher macht man DS Aufnahmen auch nicht mit F20 oder noch langsamer. Sondern mit möglichst kleiner Öffnungszahl und damit entsprechend weniger Auflösung

Grüße Gerd
 
Sorry Gerd,

Du verfehlst Dein Thema.

Die Life-Anwender des Stellina generieren ihre vorgestellten Ergebniss teilweise auch über 2 Stunden "Integrationszeit und dann muss man eben das vergleichen.
Es gibt auch Aufnahmen mit kürzeren Integrationszeiten die verglichen werden können.
Einfach mal hinschauen was Tatsache ist reicht völlig um zu anderen Schlüssen zu kommen als Du in Deinen zahllosen Wiederholungen Deiner Ansichten.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Heiko,

Auf der einen Seite versuchst Du uns zu erzählen, daß es nicht eine teure Optik ist, auf die es beim Stellina ankommt, sondern die Aufnahmetechnik. Auf der anderen Seite sagst Du, daß die ähnlichen Ergebnisse zum Stellina, die ich mit einer Billigoptik erziele, an einer Aufnahmetechnik liegen, die dem Stellina entspricht. Diese Aufnahmetechnik realisiere ich aber mit Software, die es auch schon seit Jahren für Umme gibt.

na ja mit Software allein kann man aber noch nicht solche Aufnahmen mit deinem 50€ Teleskop machen wie du gezeigt hast
Da muss schon noch eine brauchbare Monti drunter die auch ordentlich nachführt eine Astrocam und natürlich der Laptop auf dem sie Software laufen soll.
Klientele, Kabel Akku pack usw. kämen auch noch dazu.
Es ist daher irreführend so zu tun als ob du mit dem 50€ Teleskop das tun könntest das auch Stelian kann.
Kostenlose Software nun hin oder her, auch wenn an die Optik bei kleinem Chip wo man noch ohne Feldkorrektur auskommt noch keine so großen Anforderungen gestellt werden. Etwass mehr Hardware als sie im 50€ Billigding steckt bedarf es schon noch um das zu erreichen was du uns da gezeigt hast.

Was ist den jetzt das teure revolutionäre am Stellina oder eVscope? Das kann man doch mal in Frage stellen, ohne wieder als Technikfeind gelten zu müßen.

Das hab ich doch nun schon mehr als einmal geschrieben.
Es ist der Komfort den sie bieten.
Und sie vereinen nun mal erstmals alle für EEA nötigen Komponenten inklusive Rechner und Akku in einem Gerat das es hoffentlich bald zu kaufen gibt.
Dass ist und bleibt ein Novum das es in der Form nun mal noch nicht zu kaufen gab.
Ob man das nun als Revolutionär bezeichnet ist Ansichtssache, es ist und bleibt in jedem Fall ein Entwicklungssprung im EEA Sektor der sich nicht leugnen lässt.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

ich habe nie behauptet, daß man die Bilder alleine nur mit dem Pinguin machen kann. Was ich dazu benutzt habe, habe ich gezeigt. Es ging da nur um die optische Leistung.
Und ja, Stellina und eVscope sind als Paket irgendwie ein Novum. Die Frage ist nur, sind sie ihren Preis WERT? Das kommt natürlich auch auf die Erwartungshaltung an und was man bereit ist für bestimmte Merkmale zu zahlen. Es gibt Leute, die zahlen Millionen für ein Gemälde. Mir würde ein Nachdruck für 20.- Euro reichen. Aus ein paar Metern Abstand sieht es für mich sowieso gleich aus. Andere sehen halt was anderes in dem Original.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

das ist ja JEDEM, zumindest jedem der hier beteiligt ist, klar und eines wissen wir auch, sollte demnächst oder wann auch immer ein mit dem Stellina erzeugtes Bild auftauchen, mit dem irgendwie verargumentiert werden kann oder könnte, dass es besser ist als ein vergleichbares Bild anderer "standesgemäßerer" Herkunft wird uns Gerd umgehend, also "quasi life" damit erfreuen.
Da die Teile nunmehr verfügbar sind werden auch weitere Bilder kommen, warten wir das alles also ab.

Und Gerd bitte, ich weiß wie sehr Dir die visuelle Astronomie am Herzen liegt, aber das hat in diesem Thread wenig zu suchen und zu Deinen diesbezüglichen Aussagen wäre, falls Du Interesse hast, in einem eigenen Thread Einiges klar und richtig zu stellen. Hier verfehlt man damit das Thema ständig und komplett.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

ich habe die ganze Zeit still mitgelesen aber jetzt juckt es mir einfach zu sehr in den Fingern.
Ich bin kein Theoretiker und beschäftige mich mehr mit den praktischen Möglichkeiten und da am besten mit kleinem Budget.

1. Es soll hier nicht auf die Optik ankommen ???
Ein kleiner Apo sollte doch wohl besser abbilden können als ein 50 Euro Spiegel aus einem Spielzeugteleskop.
Ich habe mehrere günstige Optiken im Einsatz und natürlich spielt da die Qualität für mich eine Rolle. Allein schon wegen der Abbildungsfehler. Bei meinen M42 Objektiven sind es vor allem die Farbhöfe bei helleren Sternen. Beim billigen Spiegel bekommen die Sterne zum Rand hin schnell einen Schweif.

2. zur Montierung: Da sollte bei der Brennweite eigentlich eine einfache EQ2 ausreichen. Gibt es auch günstig im Set mit Motoren. Ich verwende eine uralte EQ2 mit selbst gebastelten Antrieb und komme beim 76/300 mm Newton auf 8 Sek. Belichtungszeit.
teleskop-monti-antriebc.jpg

Und das ist mit so einem dürftigen Selbstbau und Asi120mc z.B. beim Hantelnebel möglich:
hantelnebel-sep19-300mm-c.jpg

Ok, ich bin da schon ein Extremfall und ich würde niemals 4000 Euro für den Komfort ausgeben.

Ich finde den Workflow auch nicht so lästig, nein das macht mir sogar Spaß.
Und so aufwendig finde ich das in meinem Fall auch gar nicht. Rechner hochfahren, Kamera anschließen, Montierung kurz einscheinern, scharfstellen, Objekt suchen und loslegen.

Aber vielleicht bin ich da nur ein Einzelfall und diese All in One Geräte finden Ihre Käufer.
Nur ich möchte auch eine Herausforderung, will meine Astrofotos selbst entwickeln. Natürlich brauche ich auch Soft- und Hardware aber nur das Nötigste und nicht alles vereint in einem Gerät. Da kann ich mir die Bilder eigentlich auch gleich im Internet ansehen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Gerd,

ich habe nie behauptet, daß man die Bilder alleine nur mit dem Pinguin machen kann. Was ich dazu benutzt habe, habe ich gezeigt. Es ging da nur um die optische Leistung.
Und ja, Stellina und eVscope sind als Paket irgendwie ein Novum. Die Frage ist nur, sind sie ihren Preis WERT? Das kommt natürlich auch auf die Erwartungshaltung an und was man bereit ist für bestimmte Merkmale zu zahlen. Es gibt Leute, die zahlen Millionen für ein Gemälde. Mir würde ein Nachdruck für 20.- Euro reichen. Aus ein paar Metern Abstand sieht es für mich sowieso gleich aus. Andere sehen halt was anderes in dem Original.

Gruß

Heiko
Hallo Heiko,

na dann sind wir doch mit unserer Meinung beieinander.
Also es ist prinzipiell eine gute Idee aber momentan einfach noch zu teuer.
Das hatte auch ich ja schon mehrmals geschrieben
Die Bildqualität steht momentan noch nicht in einer guten Relation zum Preis.
Das kann und wird sich aber noch ändernden.
Der hohe Preis ist ja auch zu einem wesentlichen Teil den absetzbaren Stückzahlen geschuldet.
Spätestens dann wen zb. Skywatcher sowas als Massenware rausbringt und vielleicht auch beim edlen Designergehäuse etwas sparsamer ist wird die Preissituation schon ganz anders aussehen.
Und wenn sich Lidl dazu entschließt sowas dann in großen Stückzahlen zu ordern und von der Palette verkauft sieht es Preislich dann noch mal ganz anders aus.
Wenn ich mich recht entsinne gab es bei Lidl zb. auch schon mal das AC 80/400 ETX mit GoTo zum Schnäppchenpreis.

Momentan ist es nun mal so dass es eine Frage der Persönlichen Haltung ist ob Teleskope wie Stellina und co einem den vergleichsweise hohen Preis wert sind oder ob man noch etwas wartet bis solche Teleskope billiger verfügbar sind.
Das muss jeder alleine wissen und es sollte von Anderen dazu weder in die eine noch die andere Richtung voreingenommen geurteilt werden.

Grüße Gerd
 
Hallo Holger,

Strike! Jau, das ist mal ein Setup! Gratuliere!
Wie gesagt spreche ich den Geräten nicht ihren Markt ab, aber gerade solche Lösungen zeigen: Diese neuen Geräte sind interessant, einfach zu handhaben, eben robotisch, aber keinesfalls revolutionär. Eine einfache Innovation, die sich gerne gut verkaufen darf, aber nicht alles auf den Kopf stellt.

Clear Skies
Sven
 
Moin,

Holger ist einer der harten im Garten ..., Ich finde das aber sehr spannend, und auch wichtig, um an manchen Stellen den Maßstab etwas gerade zu rücken. So ähnlich wieder ausgeweidete Pinguin an anderer Stelle. Das zeigt, welcher Anteil Expertise in den Aufnahmen steckt und was allein die Technik macht. Chapeau.

CS
Jörg
 
Hallo Holger,

ja man kann natürlich auch mit einfachsten Mitteln schon einiges erreichen.
Ich hab da zb. vor vielen Jahren noch wesentlich bescheidener angefangen als Du
Nämlich mit einer Barndoor Nachführung.
1.jpg


Natürlich kompletter Eigenbau.
Und ohne Motor!!!!
Das nachführen wurde per Hand erledigt und zwar war der Abstand der Schraube von der Polachse so gewählt das zur Nachführung exakt eine Umdrehung / Min nötig war.
Also Sekundenzeiger einer Uhr im Blick und die Schaube von Hand synchron dazu gedreht.
Ja das war noch echte Handarbeit, mit Motor ist es ja keine Kunst mehr.;)
Derartiger "Luxus" wie bei dir kam bei mir erst später.
Dann allerdings nicht mit Eigenbau Motorisierung wie bei dir sondern dem Original Zubehör Motor.

3b.jpg

Ja das waren noch Zeiten und es hatte natürlich auch Spaß gemacht. Heute stehe ich allerdings bezüglich Ausrüstung auf einem anderen Stand und es macht trotzdem Spaß auch wenn meine jetzige Ausrüstung nicht selbst gebaut ist sondern „nur“ selbstgekauft ist.
Ich habe heute weder Zeit noch Lust zu solchen Bastellein die ich damals gemacht habe und auch andere Ansprüche was den Komfort anbelangt.
Von daher kommt mir ein Teleskop wie das Stellian gerade recht.
Nur der Preis ist mir schlicht und ergreifend viel zu hoch.
Also warte ich noch ein wenig bis es sowas wesentlich günstiger gibt.
Zurück in die Bastelstube um auch jetzt schon vergleichbares zu deutlich kleinerem Preis zu bekommen möchte ich hingegen nicht.
Vor allem weil es doch recht aufwendig wäre so ein vollintegriertes Konzept mit allem Drum und Dran inklusiver eingebautem Rechner, Akku mit vollautomatischem Alignment usw. selber zu verwirklichen.

Grüße Gerd
 
(y) Hallo Gerd,

versuch doch einfach mal wieder zurück zu Deinen Wurzel zu gehen. Wenn Du mit einer Barndoor Bilder zeigen würdest, das wäre echt der Hammer. Da dürfen die Sterne auch ruhig etwas schief sein. Stellina & Co kann doch jeder, wenn er genügend Geld hat. Selbst wenn das billig wäre, wäre das denn so befriedigend, wenn man da kaum noch was selber machen kann oder braucht?

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

ich denke Du erwartest da nun doch etwas viel.:)
Vor ziemlich genau zwei Jahren schrieb mal jemand in einem anderen Thread zu diesen neuen Techniken.

.........Diese Techniken sind auf dem Vormarsch, zeitgemäß und werden also ihren Weg machen........
Das kann dann eine sehr "segensreiche" Weiterentwicklung in Gang setzen bei der, wie in vielen technischen Bereichen, ein Produkt schon veraltet ist, wenn es bezahlt und geliefert ist.......
Die Technik nimmt uns alle Mühen ab die einmal vor einen Genuss gestellt waren, und das Marketing sagt uns sogar was Genuss ist.
Die einzige Mühe die man dann noch hat ist, wie man die Mühelosigkeit finanziert..........


Mehrere Jahre, mehrere Threads und Massen von Beiträgen in denen gegen Leute die solche Aussagen wagten angeschrieben wurde später steht,
Stand Heute, 17.34 Uhr, abzüglich von über das Ziel weit hinausschießenden Zukunftsprognosen und von Vergangenheitsbewältigung:

.....Also es ist prinzipiell eine gute Idee aber momentan einfach noch zu teuer......

.....Die Bildqualität steht momentan noch nicht in einer guten Relation zum Preis......



Das ist.........m.E..........ebenso stimmig und zutreffend, wie beachtlich!

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerd,


Wenn man um in deinem Bild zu bleiben den Motor der S- Klasse in den Trabbi einbaut dann sollte man sich nicht wundern wenn dann der Trabbi auch so schnell wie die S- Klasse fährt.

Nehmen wir mal wieder als Vergleich das Auto.

Zuviel der Ehre ich hab mich da nur bei Dir eingeklinkt...

...und das Fahrverhalten der S-Pappe erinnert dann an die Bildqualität des Stellina... vom Bremsen ganz zu schweigen - der astronomische Bremsweg paßt ja durchaus in ein Astronomie-Forum ;)


Viele Grüße Felix
 
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