Strom-, Daten-, Steuerungsanschlüsse an der Gartensäule

Bochumer1981

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Hallo zusammen,

für meine Metall-Gartensäule werden die vorhandenen 12V Anschlüsse zukünftig nicht mehr ausreichen. Bislang habe ich einen kleinen wasserdichten Kunststoff-Verteilerkasten mit Kabelbinder an der Säule montiert. In seinen Außenwänden sind zwei 12v Buchsen verbaut. In der Nähe ist meine PKW Garage, dort ist ein 12V Netzteil angeschlossen und das 12V Kabel führt unterirdisch in die hole Säule. Die Fotos veranschaulichen den IST-Zustand.

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Nun nutze ich zunehmend mein Notebook mit Planetenkamera und benötige in der Nähe eine 230V SchuKo Steckdose. Hinzu kommt die Notwendigkeit von spannungsführenden USB Anschlüssen zur Stromversorgung des Motorfokus, letztendlich aber auch aktive Daten- USB 3.2(?) Anschlussbuchsen, so dass ich Kamera und Motorfokus zum Schaltkasten verbinde und von dort vielleicht eine USB Verlängerung zum Laptop nutzen kann. 3 Meter von der Säule entfernt haben wir unsere Sitzgruppe im Garten, da könnte ich den Laptop gut zur Planetenfotografie abstellen. Zukünftig wäre aber auch ein Mini PC direkt an der Säule denkbar. Kurzum, ich benötige mehr Anschlüsse und möchte dabei zukunftssicher aufgestellt sein.
Meine Idee ist derzeit das 12V Kabel durch ein 230V Kabel zu ersetzen und vor Ort einen 12V Netzwandler unterzubringen. Dabei dachte ich an einen größeren, wasserdichten Schaltschrank, der alle Anschlüsse und das 12V Netzteil unterbringen könnte? Hier würden mich eure Ideen, Erfahrungen und Lösungen (gerne auch fotografische) als Ideengeber interessieren!

Liebe Grüße

Stephan
 
Mir fallen da mehrere Möglichkeiten ein:
  • Einen 12V MiniPC dort verwenden und das 12V Netzteil entsprechend aufwerten.
  • 12V zu USB-C PowerDelivery Adapter benutzen. MiniPC mit USB-C PD Anschluss und 12V Netzteil entsprechend stärker machen
  • PoE (PowerOverEthernet) verwenden (MiniPC mit PoE)
    • Das 12V Kabel wird durch ein gutes Outdoor LAN-Kabel ausgetauscht
    • Das 12V Netzteil wird gegen einen PoE Injektor getauscht, damit der Strom über das LAN-Kabel kommt.
    • Damit kann man den PC über LAN in das Heimnetzwerk einbinden
    • Recht teuer (PoE Injektor, industrial Mini-PC, hochwertiges LAN-Kabel )
 
Hi Stefan,
willst Du wirklich die gesamte Elektronik auf Dauer draußen lassen? Ich würde eher dafür plädieren, die 12V-Versorgung so zu lassen wie sie ist und eine schnell montierbare Halterung zusammenzustellen, in der die gesamte Elektronik untergebracht ist. Sowas zum Beispiel setze ich an meiner Teleskopsäule ein:
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Unten auf dem Bild siehst Du einen selbst gebauten Stromverteiler, darüber meinen Raspberry zur Steuerung mit einem gesonderten 5V-Wandler, darüber noch der FocusLynx zur Steuerung des Fokusers.

Das ist ganz simpel auf ein Brett geschraubt, das oben zwei Löcher hat. An der Teleskopsäule ist einen simpler Gummispanner, an dem ich die ganze Platte einhänge.

Das kann man sicherlich schöner machen, aber es ist eine sehr schnell aufgebaute Lösung, an der ich nur die Montierung und das Teleskop einstecken muss.

VG Wolfgang
 
Hallo Stephan,
draußen empfehle ich Dir, bei Kleinspannung zu bleiben.

In der trockenen Garage kannst Du ein großzügig dimensioniertes Netzteil betreiben, und bist draußen sicher.
Dafür empfehle ich, in jedem Fall ein Netzgerät mit einstellbarer Ausgangsspannung zu verwenden, wie z:B. dieses


Mit solchen Netzgeräten kannst Du den unvermeidbaren Spannungsfall zwischen Netzteil und Anlage kompensieren.
Benötigst Du andere Spannungen, lässt sich das mit entsprechenden Spannungswandlern sehr leicht realisieren.
Mit diesem z.B. für Kleinrechner, wie NUC, Thinkcentre oder wie sie alle heißen….:


Benutzt Du verschiedene Spannungen, z.B. 13 V für Montierung und Kameras, und 19V für Rechner, empfehle ich , unverwechselbare Steckverbindungen zu verwenden. (Hohlstecker, Klinke, RCA, XLR…..)

Netzspannung an der Säule würde ich nur dann einrichten, wenn es gar nicht anders geht.
Und dann auch nur mit entsprechenden Schutzmaßnahmen, wie Fehlerstromschutzschalter 10mA oder Trenntransformator.

Wie lang ist denn Deine jetzige Leitung zur Säule? Und welchen Querschnitt hat diese Leitung?

CS

Dietmar
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure fruchtbaren Vorschläge, die mich zum Überdenken anregen. Der momentane Ist-Zustand sieht so aus:

Trockene Garage:
1. 230V Steckdose
2. FI Schutz Steckdosenadapter
3. KFZ 12V Netzteil
4. Flachsicherungen
5. 1,5mm2 - zweiadriges Lautsprecherkabel im Flexirohr (20 Meter, es werden aber nur ca. 12Meter benötigt. Bislang funktioniert aber alles super, habe die Spannung am Ende der Leitung aber nicht geprüft, werde ich nachholen).

Garten/Säule:
6. 1,5mm2 - zweiadriges Lautsprecherkabel im Flexirohr endet im Schaltkasten (Foto)
7. Zwei 12V Steckbuchsen und zwei USB Buchsen (letztere nur für Spannung, nicht für Daten).

Mir fehlt jetzt zumindest eine Spannungsquelle für das Notebook, sonst muss ich jedes Mal ein 230V Verlangerungskabel aus der Garage verlegen...

Abhilfe würde hier ja ein kleiner Spannungswandler von 12V auf 18-20V für das Notebook schaffen oder ein kleiner Mini PC mit Remotezugriff, der auch direkt Daten verarbeiten kann, ersatzweise für mein Notebook. Dann mit Remotezugriff...ist wahrscheinlich die bessere Lösung. Die Ideen finde ich schon mal überzeugend. Auf 230V könnte ich so dann verzichten.

Liebe Grüße
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
In Anbetracht der Leitungslänge und einer angenommenen Stromaufnahme von 4A hast Du mit 1,5mm2 einen ordentlichen Spannungsabfall.
Errechnet habe ich den aus Zeitmangel nicht, es gibt aber genug Umrechner im Netz.
Ferner musst Du bei der Berechnung die doppelte Leitungslänge berechnen, denn die zweite Kupferader hat auch einen Widerstand.

Auf keinen Fall 230V an die Säule führen, Wasserdicht bedeutet NICHT gasdicht, somit gelangt trotzdem Feuchtigkeit nach innen zum Spannungswandler.

Ich selbst versorge meine Säule mit 14V bei einer Leitungslänge von 10m.
Die üblichen Trafos im gelochten Blechgehäuse haben meistens ein Poti mit dem man die Ausgangsspannung im kleinen Rahmen etwas verstellen kann.

Auf jeden Fall würde ich einen MiniPC vorziehen, ich nutze einen Mele 4c der sehr zuverlässig arbeitet. Aufgrund der Eigenwärme muss man sich auch keine Gedanken über Taubildung machen.

Steckverbindung aus der Säule würde ich ausreichend dimensioniert und schraubbar nachen, ich habe jahrelang noch nie ein Problem damit gehabt

M12 vierpolig und jeweils 2 Pole brücken, damit ist der Flaschenhals Steckverbindung kein Thema mehr.
 
Messe unbedingt mal die Spannung, die Du an der Säule noch abgreifen kannst. Wenn Deine Zuleitung wirklich 20m lang ist, dann verlierst Du allein durch das Kabel ca. 1,5-2V. Das mögen Kameras und Montierungen typischerweise nicht. Gönne Dir lieber für die Zuleitung 4mm² Querschnitt, gerne auch mehr...

Und ja, ich würde auch unbedingt für einen Mini-PC oder Raspberry plädieren und per Remote-Desktop alles steuern. Du kannst Mini-PCs so einrichten, dass sie automatisch starten, sobald sie Strom bekommen.
 
Hallo Stephan,
der Querschnitt Deiner jetzigen Leitung zur Säule ist definitiv zu gering.
Der Spannungsfall würde sich zwar am Anfang kompensieren lassen, aber hier ist bereits die Grenze des Sinnvollen überschritten.
2,5mm2 oder besser 4mm2 ist zu empfehlen. Da kannst Du auch bei günstigem Lautsprecherkabel bleiben, das spielt keine Rolle.

Fernbedienter Mini-PC oder Komplettlösungen, wie ASIAIR oder Stellavita sind heute Standart für komfortable Astrofotografie, ich möchte das gar nicht mehr anders haben……

habe die Spannung am Ende der Leitung aber nicht geprüft, werde ich nachholen)
Ja, mach das mal. Du wirst Dich wundern, was da unter Last noch ankommt.
Wenn Du ein KFZ-Netzgerät (Ladegerät) verwendest, ist es vielleicht gar nicht so schlimm, die haben ja oft 13,8 V am Ausgang.
Aber selbst dann fällt die Spannung bei angenommenen 4 A Stromaufnahme auf unter 12 V.
Bei einem Netzteil mit 12 V ist Deine Anlage jetzt notleidend, auch wenn alles prima aussieht.
Ein kürzen der Leitung auf die tatsächlich benötigten 12m würde Dir sofort einen gewaltigen Vorteil bringen, denn der Spannungsfall würde sich von 1,9 V auf 1,14 A reduzieren.
Da Montierungen bei Spannungen unter 12 V leiden, ist das schon ein Unterschied.

Deshalb wiederhole ich meine Empfehlung:
Leitungsquerschnitt erhöhen, 2,5 oder 4 mm2
Netzteil einstellbar auf knapp 14 Volt
Leitung nicht unnötig lang lassen

Wie sich Querschnitt und Leitungslänge bei entsprechendem Querschnitt auf die Spannung an Deinen Geräte auswirken, kannst Du mit einem einfachen Onlinerechner selbst in Erfahrung bringen. Z.B. mit diesem:


Viel Spaß!

CS

Dietmar
 
Hallo Stephan,
ich habe mir im Garten auch einen Verteilerkasten hingestellt, allerdings etwas größer. In dem Kasten landen zwei LAN-Kabel und 220V (habe etwa 15-20m vom Haus zum Teleskop). Aus dem Verteilerkasten habe ich eine IP54 Steckdose gelegt, die ich über eine Fritz 210 Steckdose anschalten kann. An diese Steckdose kommt dann mein selbstgebautes Netzteil. Steuerrechner usw. habe ich auf dem Teleskop montiert (sieht ähnlich aus wie das von Wolfgang aus Beitrag #3, nur eben auf dem Teleskop).

Funktioniert nun seit 3 Jahren.

Hier die oben angesprochenen Komponenten:
 
Das 1,5mm² würde ich mindestens gegen ein 3mm² oder 4mm² tauschen. Dann gehen auch 100W ohne nennenswerten Abfall. Und auf ca 13m kürzen.

Aber ich würde wirklich bei 12V bleiben. Und mit StepUp oder StepDown Konvertern arbeiten, falls nötig.

Auf diese Distanz geht aber nur WLAN oder LAN zur Montierung. Hat man bereits ein LAN-Kabel liegen geht ja auch die PoE Lösung. Dann wird alles vom Mini PC versorgt.

Da wäre dann der PoE Injektor in der Garage und evtl ein PoE Splitter (trennt Daten und Spannung wieder) bei der Montierung. Wenn Kombi aus PoE Splitter und 19V/12V mini PC günstiger ist als ein PoE fähiger Mini PC.
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Rückmeldungen! Ich bestelle heute abend eine neue Leitung mit 4mm2 und ein regelbares Netzteil und installiere dann alles auf die tatsächlich benötigte Leitungslänge. Zudem sehe ich von einem 230V Anschluss ab und denke weiter in Richtung Mini PC.

Gibt es konkrete Empfehlungen für ein Netzteil?

Liebe Grüße und vielen Dank,

Stephan
 
Hallo Stephan,
mit Netzgeräten des Herstellers Mean Well habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.
Diese setze ich nicht nur in meinen Astroanwendungen ein, sondern auch beruflich.
Die Geräte sind sehr zuverlässig, sicher, und besitzen Schutzschaltungen, die bei Überlast oder Kurzschluss abschalten, und selbständig resetten.
Sind etwas teurer im Vergleich mit exakt genauso aussehenden Kopien, aber das was drin steckt, ist sein Geld wert.
Achte aber unbedingt auf einstellbaren Ausgang, das haben nicht alle.

Nein, ich arbeite nicht bei Mean Well ...... :)

Eine Empfehlung kann ich Dir gern geben, wenn Du mir sagen kannst, wieviel Leistung (oder Stromstärke) Du brauchst.
25 - 50 % Reserve würde ich immer einplanen.....

CS

Dietmar
 
Wenn du 100W (12V/8A) planst und eine Reserve von 50% willst, brauchst du ein 6mm² Kabel. Dann hast du ca 1V Spannungsabfall bei 12V 12,5A (150W). Bei 100W sind es noch 0,6V Spannungsabfall.
 
Gibt es konkrete Empfehlungen für ein Netzteil?
Wenn du eine UV in deiner Garage für die Säule installierst, empfehle ich auch Mean Well Komponenten für die Hutschiene. 13,8V versorgen deine 12V Astro Komponenten mit genügend Reserven.

12V Netzteile für Laptops gibt es im Auto-Zubehör. Betreibe da selbst einen 12V Ziggi-Anzünder China Adapter für ein 19V Notebook.
Y-Verteiler wären bei stabiler Grundversorgung vom Netzteil problemlos möglich.

Wenn du lieber ein geregeltes Tischnetzteil betreiben möchtest, kann ich neben Mean Well auch VoltCraft (Conrad?) empfehlen.
 
Hallo zusammen,

Vielen Dank für die Rückmeldungen. Die 4mm2 Leitung sind bestellt.
Für das geplante Netzteil habe ich folgende Verbraucher mit Spitzenwert bedacht:

Montierung Vixen SX2: 1,5A
Mini PC mit 12v Anschluss: 1,5A
Astrokamera: 0,5A
Motorfokus: 0,5 A
Smartphone im Ladevorgang: ~2A

Dazu dann 50% Reserveleistung.

Das gewünschte Netzteil musste also ca. 12 A bei regelbaren 12V DC (Bereich 11-14V?) leisten. Ich tendiere eher zum Tischgerät.

Ich danke euch für eure konstruktiven Ideen!

Liebe Grüße

Stephan
 
Hallo,

ich habe hier ein Netzteil für Beleuchtung:

Mean Well HLG-150H-12A LED Netzteil Trafo SNT 12V/DC/0-12,5A/ 150W IP65 Transformator.

Der Hersteller schreibt im Produktblatt, dass mit einem internen Potentiometer die Ausgangsspannung auf 13.5V erhöht werden kann. Das sollte passen, oder?

Liebe Grüße

Stephan
 
Hallo Stephan,
Deine Rechnung mit 12 A ist in jedem Fall gesund aufgestellt.
Die Annahme, dass eine Astrokamera mit 0,5 A zu veranschlagen wäre, ist aber möglicherweise nicht ganz richtig.
Eine ungekühlte Kamera mag sich damit begnügen, aber sowie Du eine Gekühlte hast, brauchst Du mehr Strom.
Und Du musst von der maximalen Stromstärke ausgehen, denn viele Kameras haben in der Kühlung keine echte Leistungsregelung, sondern mitteln die Leistung durch Ein- und Ausschalten des Kühlelementes.
Selbst damit machst du mit dem oben genannten HLG -150 nix falsch.
Allerdings fehlen in Deiner Aufstellung Tauheizungen. Hast Du die vergessen, oder verzichtest Du auf Tauheizungen?
Kommen die noch dazu, würde ich beim Netzgerät noch etwas drauflegen.
Zwischen dem HLG 150 und dem HLG 240 gibt es oft keinen nennenswerten Preisunterschied, und die Reserven fressen kein Brot.......

CS

Dietmar
 
Hallo zusammen,

Hallo Stephan,
Deine Rechnung mit 12 A ist in jedem Fall gesund aufgestellt.
Die Annahme, dass eine Astrokamera mit 0,5 A zu veranschlagen wäre, ist aber möglicherweise nicht ganz richtig.
Eine ungekühlte Kamera mag sich damit begnügen, aber sowie Du eine Gekühlte hast, brauchst Du mehr Strom.
Und Du musst von der maximalen Stromstärke ausgehen, denn viele Kameras haben in der Kühlung keine echte Leistungsregelung, sondern mitteln die Leistung durch Ein- und Ausschalten des Kühlelementes.
Selbst damit machst du mit dem oben genannten HLG -150 nix falsch.
Allerdings fehlen in Deiner Aufstellung Tauheizungen. Hast Du die vergessen, oder verzichtest Du auf Tauheizungen?
Kommen die noch dazu, würde ich beim Netzgerät noch etwas drauflegen.
Zwischen dem HLG 150 und dem HLG 240 gibt es oft keinen nennenswerten Preisunterschied, und die Reserven fressen kein Brot.......

CS

Dietmar

ich bin bislang immer nur visuell unterwegs gewesen und bin zwar in der Astrofotografie orientiert, mache aber gegenwärtig erste praktische Schritte in der Planetenfotografie mit ungekühlter Kamera. Beide Verbraucher (gekühlte Astrokamera und Heizband) sind sicherlich richtig und mit in einer tragfähigen und zukunftsorientierten Lösung hineinzubeziehen, hatte ich aber nicht bedacht, vielen Dank!
 
Hallo zusammen,

ein kleines Update: ich habe soeben das Netzteil mit mehr Reserve, das Meanwell HLG-240H-12A gekauft. Damit kann ich die bestehende Anlage modernisieren und mit mehr Leistungsreserven ausstatten. Im nächsten Schritt folgt dann wahrscheinlich ein Mini-PC.

Liebe Grüße

Stephan
 
Hallo Stephan

Ja 4qmm solltest du schon verlegen und eben vielleicht so ein meanwell 240W Netzteil.
Die restli he Bastellei würde ich lassen und zB. Eine Wanderer Powerbox anschießen , die hat genug Stromanschlüsse, USB , integrierte und Heizungssteuerung und gibt es auch mit 19V 6A Ausgang für Notebook und Minipc.
Dann kannst du eventuell alles direkt am Teleskop unterbringen und es als Ganzes an und ab bauen.
Und vor allem ganz bestimmt nicht Zigarette Anzünderbuchsen,
Eher Xt60 Stecker

Gruß Frank
 
Und vor allem ganz bestimmt nicht Zigarette Anzünderbuchsen,
Das unterschreib ich sofort.
Alles ist besser als diese Zigaretten-Anzünder-Grütze............

Allerdings ist es schwierig, XT60 in Einbauvariante zu bekommen.
Glücklicherweise haben wir in der Audiotechnik viele gut geeignete Steckverbinder, wie RCA (Cinch), XLR, Klinke und nebenbei auch Hohlstecker, die gut und günstig in vielen Varianten verfügbar sind.
Nicht zu vergessen, die uralten Aviation-Mikrofon-Steckverbinder, die nach wie vor gern verwendet werden, z.B. von SkyWatcher an AZ-EQ 6, EQ8, EQ8-R und auch von Lacerta an ihren Power-Splittern. Einfachste Technik, günstig und beinahe unverwüstlich.

CS

Dietmar
 
Ich habe etwa 5 Meter zur Säule und verwende je 4x2,5mm2 für +/-, Quelle ist ein MeanWell HEP-600. (Sternwartenwand durch Leerrohr, in der Säule hoch zur Monteriung)
Als Steckverbinder kann ich auch sehr die Binder RD24 empfehlen.

CS, Ralf
 
Da hier schon mehrfach Netzteile ohne Stecker empfohlen werden: wie macht ihr die 220V-Anschlüsse? Nehmt ihr die Binder-Teile? XT60 oder XT90 sehe ich eher für den Niederspannungsbereich, aber bin nicht vom Fach.
 
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