Hallo Manfred, hallo Uwe,
hallo Nikola,
"Aponik" ist nämlich Schüler, heisst in Wirklichkeit Nikola und steckt in der ersten Begeisterung für die Astronomie.
Daher meine ich, ist der Fall etwas besonders gelagert. Egal, welches Fernglas Nikola kauft. Es wird nicht das letzte sein. Manfred hat das Swift schon beschrieben. Für 40.- Euro wäre doch das Swift ein Schnäppchen. Für 150.- Euro ? Meiner Meinung nach zuviel, wenn man bedenkt, dass man für 120.- bis 150.- Euro ein Nikon 8x40 neu bekommt.
Also müsste man sich einen angemessenen Preis überlegen, den man bieten kann und dann keinen Cent mehr bieten. Sofern es zum Swift Audubon kommt.
Aber die Sache ist nicht ohne Tücken und man sollte wirklich nichts überstürzen. Niemand kann voraussagen, ob Nikola z.B. ein 10-fach FG am Himmel ruhig halten kann. Die Anforderungen am Nachthimmel sind einfach grösser. Auch wenn man am Tag das FG ruhig halten kann, nachts ist es schlimm, wenn die Sterne anfangen zu tanzen und man sieht die schwachen gar nicht, weil sie zittern.
Idealerweise benutzt man einen Garten-Liegestuhl mit Armlehnen, bei mir ist das mit dem 10x50 Dekarem so. Dann kommt man gut in den Zenit. Da gibt es am meisten zu sehen. ein 10x50 bietet schon deutlich mehr Lichtstärke.
Für den Mond sind FGs allerdings nicht so gut geeignet. Um den Himmel mit dem FG zu entdecken braucht man kleine Helferlein. Hier mal eine Auswahl mit Kurzkommentar:
*Karkoschka (15.- Euro?) handlich, gute Auswahl von Beobachtungsobjekten, Aufsuchkarten, überdeckt den Himmel nicht gleichmäassig
*Stoyan ausführlicher, teurer, gute Anleitungen
*R.Sinnott: Pocket Sky Atlas (15.-) überdeckt den Himmel gleichmässig, für seine Leistung ein Sensationspreis.
Ach ja, wenn das erste FG nach einiger Zeit durch ein besseres ersetzt wird, so kann man dennoch das alte wieder verkaufen. Astronomie-Begeisterte wird es immer geben.
Nur ist 7-fach Vergrösserung ein bisschen wenig. Alles andere gilt es zu überlegen.