Suche einFernglas für anfänger..

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Aponik

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Hallo,

nachdem ich mich bei verschiedenen Webseiten mal in den Einsteiger Ecken informiert habe bin ich zu dem entschloss gekommen mir ein Fernglas zu zulegen.


leider weiß ich nicht wo ich ein gutes bekommen.
Es sollte schon so sein das ich mir mal den Mond und die Sterne genauer ansehen kann.

ich hab mir da sone preisspanne von 70-150E vorgestellt.

Ich hoffe mal ihr könnt mir einige Tipps geben oder sogar ein Fernglas vorschlagen.


Mfg.
 
sry für das doppelposting find aber den Edit Button nicht xD.


Hab da noch ne frage, STimmt es das man sich im Jagdgeschäft beraten lassen kann? Und sollte man nicht ein Fernglas vorher ausprobieren??? hab da intern ne Mail bekommen , was haltet ihr denn davon???

(wird von einem aus dem Forum bei ebay verkauft)
Swift Audubon Mk II 8,5 x 44

445ft auf 1000yds = 148m auf 1000m = 8,5° Gesichtsfeld
scheinbares Sehfeld 71,6°
Austrittspupille 5,2 mm
Augenabstand 17 mm
Gewicht 1068 gr
 
Guten Morgen,

bitte unbedingt vor dem wirklichen Kauf zu einem Optiker oder wenigstens in einen Elektronik/Optik-.Fachmart à la Saturn gehen und ein paar Gläser in Ruhe durchprobieren, bilölige und teure. Die Unterschiede zwischen einem 100€- und einem 1000€-Glas werden dann schnell klar.

Dann kann man entscheiden, worauf man Wert legt und worauf nicht. Ich habe das vor kurzem hier im Forum beleuchtet:
http://forum.astronomie.de/phpapps/.../showflat/Main/82778/Number/534255#Post534255
 
Hallo Aponik,

zum Swift Audubon Mk II kann ich Dir etwas sagen.

Dieses Glas ist ca. 30 Jahre alt und hat dementsprechend noch keine moderne Mehrschichtvergütung, d. h. das Bild ist nicht so hell wie bei einem modernen Glas. Außerdem ist das Swift recht schwer, aktuelle Modelle vergleichbarer Größe - so wie das 8,5x44 Swift Audubon ED - sind ca. ca. 250g leichter. Schließlich ist das alte Schätzchen nicht wasserdicht und auch nicht für Brillenträger geeignet.

Trotzdem ist das alte Audubon ein schönes Glas, es ist sehr solide verarbeitet, hat ein riesiges Sehfeld und einen eingebauten Stativschluss. In gutem Zustand günstig erworben ist das Glas auch heute noch interessant, wenn Dich das hohe Gewicht nicht stört.

Gruß

Manfred
 
Hallo Manfred, hallo Uwe,
hallo Nikola,

"Aponik" ist nämlich Schüler, heisst in Wirklichkeit Nikola und steckt in der ersten Begeisterung für die Astronomie.

Daher meine ich, ist der Fall etwas besonders gelagert. Egal, welches Fernglas Nikola kauft. Es wird nicht das letzte sein. Manfred hat das Swift schon beschrieben. Für 40.- Euro wäre doch das Swift ein Schnäppchen. Für 150.- Euro ? Meiner Meinung nach zuviel, wenn man bedenkt, dass man für 120.- bis 150.- Euro ein Nikon 8x40 neu bekommt.
Also müsste man sich einen angemessenen Preis überlegen, den man bieten kann und dann keinen Cent mehr bieten. Sofern es zum Swift Audubon kommt.

Aber die Sache ist nicht ohne Tücken und man sollte wirklich nichts überstürzen. Niemand kann voraussagen, ob Nikola z.B. ein 10-fach FG am Himmel ruhig halten kann. Die Anforderungen am Nachthimmel sind einfach grösser. Auch wenn man am Tag das FG ruhig halten kann, nachts ist es schlimm, wenn die Sterne anfangen zu tanzen und man sieht die schwachen gar nicht, weil sie zittern.

Idealerweise benutzt man einen Garten-Liegestuhl mit Armlehnen, bei mir ist das mit dem 10x50 Dekarem so. Dann kommt man gut in den Zenit. Da gibt es am meisten zu sehen. ein 10x50 bietet schon deutlich mehr Lichtstärke.

Für den Mond sind FGs allerdings nicht so gut geeignet. Um den Himmel mit dem FG zu entdecken braucht man kleine Helferlein. Hier mal eine Auswahl mit Kurzkommentar:
*Karkoschka (15.- Euro?) handlich, gute Auswahl von Beobachtungsobjekten, Aufsuchkarten, überdeckt den Himmel nicht gleichmäassig
*Stoyan ausführlicher, teurer, gute Anleitungen
*R.Sinnott: Pocket Sky Atlas (15.-) überdeckt den Himmel gleichmässig, für seine Leistung ein Sensationspreis.

Ach ja, wenn das erste FG nach einiger Zeit durch ein besseres ersetzt wird, so kann man dennoch das alte wieder verkaufen. Astronomie-Begeisterte wird es immer geben.
Nur ist 7-fach Vergrösserung ein bisschen wenig. Alles andere gilt es zu überlegen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
huhu,

ich war mal bei saturn und hab mir ferngläser angeguckt. Diese 3 habe ich mal in die nähere auswahl gewählt.


Nikon
3 fache vergrößerung
8x40
40mm

Preis 99 €

----------------------------------

Nikon
10x50
10 fach

Ca. 50 mmm (stand nicht bei deswegen geschäzt)
Preis 199,-


---------------------------------------


Nikon
8x42
ca.40mm (stand auch nicht dabei)
8 fache vergrößerung

Preis 160 euro.

Was meint ihr dazu soll ich mir eins davobn kaufen oder nochmal in nem jägerladen oder so schaun?
 
Hallo,

Du hast schon einige interessante Gläser angesehen. Wie war denn Dein Eindruck, hast Du auch mal durchgesehen oder nur angeguckt?

Nikon bietet ein recht vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis. Das 10x50 ist für Astronomie eigentlich das "Universalglas", braucht aber ggf. schon ein (Einbein-)Stativ, um die volle Leistung ausnutzen zu können. Das 8x40 dürfte in den meisten Fällen noch freihand gut benutzbar sein.

Das 8x40 ist vermutlich in Preis-/Leistung für Deine Ansprüche schon mal recht gut geeignet. Wie geschrieben, berichte doch mal von Deinem Eindruck.

Es kann nicht schaden, wenn Du noch ein paar weitere Gläser ansiehst und vor allem auch ausprobierst (also durchsiehst).

Berichte uns dann mal von Deinen Eindrücken. Achte darauf, wie Du die Gläser in der Hand halten kannst, wie leicht oder schwer Du den "scharfen Punkt" findest beim Einstellen, wie groß das Gesichtsfeld ist (bei manchen Gläsern guckt man wie durch eine Röhre oder einen Tunnel). Interessant ist auch, ob z.B. Laternenmasten oder Häuser-Wände (die "Ecken") schön gerade abgebildet werden, vor allem wenn Du sie an den linken oder rechten Rand des Gesichtsfeldes bringst.

Gruß
Adson
 
Hmm, das Omegon hat aber nur ein Sichtfeld von 89/1000m. Das ist ein ziemlicher Tunnelblick. Mein 15 Jahre altes Revue 8x40 hat 158/1000 und hat in der Bucht nur 27€ gekostet.
Allerdings hat es auch eine ausgeprägte Randunschärfe. Das ist mir persönlich allerdings lieber als ein scharfes, aber stark begrenztes Feld.

Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Gruß:
Marcus
 
Hallo Aponik,

bei den Angaben zu den Ferngläsern sagt z.B. 8*40 schon recht viel. 8fache Vergrößerung und 40mm Objektiv. Beim Rest ist es auch so.
Aus der Hand geht die 8fache Vergrößerung ohne Übung einigermaßen, aber eine 10fach Vergrößerung benötigt Hilfsmittel. Den Gartenstuhl oder gar ein Stativ. Für FG sind Stative aber mit Kosten verbunden, denn ein Adapter ist zwar schnell besorgt, aber das Stativ sollte den Blick in den Himmel ermöglichen - das ist mit einem FG schwerer, denn beide Augen müssen an die Okulare und es gibt keinen Zenithspiegel. Häufig sind 10*50-FG schwerer als 8*40 - aber ich lege mich nicht fest wie große die Abweichungen sind.
Natürlich zeigt ein 10*50 etwas mehr als ein 8*40, wenn es still gehalten wird. Ein 7*50, falls dir soetwas unterkommt, ist aus Erfahrung sehr empfindlich gegenüber einem hellen Vorstadthimmel. Da ist der Himmel nicht schwarz, sondern aschgrau - da 'versumpfen' dann viele Objekte regelrecht. Ist der Himmel aber dunkel, also >=5.5 mag, geht die Post ab.
Daher mein persönlicher Rat, ohne deinen Ort, dein Budget und deine favorisierten Himmelsobjekte zu kennen: Nehme anfangs eine kleinere Vergrößerung. Mit dem 8*40 oder 8*42 kannst du unter gutem Himmel gereits einiges sehen. Die Sternenhaufen sind kleine neblige Scheiben, aber du kannst sehr viele davon entdecken. Auch die Standardobjekte, wie Orionnebel, Plejaden, Andromeda, etc. sind natürlich drin.
Und solltest du mal unter einen pechschwarzen Himmel geraten, dann habe einen Sternenatlas dabei (z.B. den vom Karkoschka) und suche z.B. eine M81, wenn der große Bär zu sehen ist.

Viele Grüße,
Stefan


P.S.: Ich kenne den Unterschied zwischen dem 8*40 und dem 8*42 nicht, aber der Preisunterschied muss einen Grund haben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Doppelstern:
Aus der Hand geht die 8fache Vergrößerung ohne Übung einigermaßen, aber eine 10fach Vergrößerung benötigt Hilfsmittel.

Das ist individuell unterschiedlich. Ich halte ein 10x50 recht gut, un dieses Glas zeigt dann ein kleines Stück mehr als ein 8x40. Man sollte das ausprobieren, in dem man die Instrumente in die Hand nimmt. und nicht nur in die Waagerechte schauen, da ist alles einfacher. Auch mal steil nach oben.

Es hilft dann weiter, den Kopf irgendwo anzulehnen, an einem Baum oder am Autodach. Das bringt viel Ruhe ins Bild.
 
Hallo Uwe,

da stimme ich dir zu, das sind die besagten Hilfsmittel, welche bei 10x nach meinem persönlichen Empfinden häufig benötigt werden.
An vielen Beobachtungsstellen, welche ich aufgesucht habe, stand nichts und einen Baum wollte ich meiden ... da konnte ich mich auf meine 7fache Vergrößerung verlassen. Bei mir persönlich war das 10*50 vom Kumpel zu unruhig in der Hand.

Alles ist subjektiv ... naja, fast alles.

Grüße,
Stefan
 
Wenn ein Fotostativ vorhanden ist, kannst du in Kombination mit einem Adapter für ca. 10€ und einem Stuhl sehr gute Beobachtungen mit einem 10x50 machen. Bei Zenitnahen Beobachtungen ist ein Liegestuhl hilfreich, weil man da die Ellbogen aufstützen kann. Mit dieser Kombination habe ich jahrelang erfolgreich beobachtet; mittlerweile tue ich dasselbe mit einem 20x80, das geht immer noch. Ist nicht das non-plus-ultra an Komfort, aber dafür bezahlbar.
 
Hallo,

also es gibt für 100,- € schon sehr brauchbare Ferngläser für die Astronomie. Im Sonderangebot oft auch noch ne Ecke billiger.

Solange es freihändig genutzt werden soll, sollte man max. ein 10x50 nehmen. 10-fache Vergrößerung ist in der Regel das höchste, was freihändig noch machbar ist. Kommt aber auch auf die Person drauf an.

Ein 8x oder auch 7x ist beim Beobachten viel ruhiger in der Hand. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen (und habe trotzdem ein 10x50).

Es gibt eigentlich nur die Lösung, selbst auszuprobieren. Und zwar vor dem Kauf, also am besten mit einem geliehenen Glas.

Wenn ein Stativ zum Einsatz kommt ist die Vergrößerung allerdings zweitrangig. Dann würde ich sehen, möglichst eine noch etwas größere Öffnung zu bekommen.

Viele Grüße

Carsten
 
Guten Abend Aponik,
wenn Du ca. 100,- Euro locker machen kannst, solltest Du auf alle Fälle versuchen, in der Bucht oder anderswo ein gut gebrauchtest 10x50 von Zeiss Jena zu ergattern. Dieses Glas benutze ich auch des nachts, obwohl ich tagsüber zur Vogelbeobachtung ein wesentlich kostenintensiveres Zeiss Victory 10x40 Fl zu Verfügung habe.
Nach meinen Erfahrungen sind meistens Neugeräte in diesem Preissegment nicht annähernd optisch in der Qualität wie die klassischen Zeiss-Ferngläser. Mit dem Porro-Glas von Zeiss als Dekarem oder Jenoptem - die Vergütungsunterschiede fallen allenfalls bei Tagbeobachtungen auf - auf ein Stativ gesetzt, hat man eine Ausrüstung, womit man ein ganzes Leben lang Freude hat.
Ich benutze das Glas teilweise auch freihändig (schön weit vorn an den Objektiven angefasst, (da verringert sich das Handzittern) um Deep-Sky-Objekte auszumachen, die ich anschließend mit meinem Teleskop anvisiere.
Als Tipp: hier bei Astronomie.de steht bei Testberichten ein Artikel von Dr. Frank Schäfer (Astronomie mit zwei Augen, oder so). Im PDF-Download macht er auch Angaben zum 10x50. Das Glas hat Weitwinkelokulare mit einem scheinbaren Gesichtsfeld von 72 Grd. Für mein Dafürhalten das Astro-Universal-Glas.
Viele Grüße
 
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