Suche "Gelegenheitsteleskop"

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Hallo Bernhard,

auch nach dem ganzen Verlauf stehe ich immer noch zu der Aussage meines ersten Posts und gebraucht sollte bis zum "Scharretermin" so ein ED auf azimutaler Monti drin sein (innerhalb oder leicht über Budget).
Aufgrund der besseren "Farbkorrektur" bei den geplanten höheren Vergrößerungen gegenüber etwas größeren zu kurzen FHs überlegen, aufgrund der kürzeren Baulänge leichter/günstiger stabil zu montieren aus ausreichend lange FHs.
Bei der geplanten stationätren Aufstellung scheint mir bei günstigen Montierungen die Schwachstelle Stativ nicht sooo relevant, man kann sicher für eine feste Säule oder eine stabile Montierung auf einer Balkon/Rewrrassenbrüstung sorgen. Adapterplatte, Monti Drauf, Refraktor drauf, besser als jedes Stativ.

CS
*entfernt*
 
Moin,

nochmals vielen Dank, ist ja mittlerweile ein großer Thread geworden hier. Das mit der Azimuthmontage werde ich nochmal genauer betrachten.
Die Vixen-Modelle sind sicher gut, aber mit Zubehör bin ich da ja auch schon wieder bei 500€ oder mehr. Da bekomme ich bei Skywatcher und Co. für den Einsteigeranspruch mehr fürs Geld. Wie gesagt die Bildqualität braucht nicht Top sein, man muß nur was erkennen können.
Sicher, ein ED wär auch gut, aber ich möchte meinen Eltern lieber etwas neues schenken, jetzt da mit meinem Viertelwissen lange rumzusuchen ist mir ehrlich gesagt auch viel zu mühsam. Das wäre eher was für mich selbst, sollte ich mir mal ein Teleskop kaufen und dann im Vorfeld schon damit rumbasteln.

Ich stelle einfach nochmal meine Fragen in den Raum:

1. Sind die beiden Skywatcher merklich besser als das Lidlscope oder lohnt der Aufpreis nicht?

2. Benötigen die Skywatcher eigentlich auch so ein Tuning wie das Lidlscope, um schöne Ergebnisse zu bekommen (also zum Beispiel Auskleiden von Tubus und Okularauszug)?

3. Ist der 100/1000 (jetzt mal von der Montierung abgesehen) wesentlich besser als der 90/900, oder macht es kaum einen Unterschied?

4. Sehen es alle so, daß die EQ3 für den 90/900 ausreicht, nicht jedoch für den 100/1000?

5. Hat noch jemand eine Alternative für die genannten Refraktoren (nicht Spiegel oder Spektiv/Fernglas), sprich einen anderen Refraktor? Wäre ein Richfield sinnvoller (für Mond und Planeten doch eher nicht, oder?) Wie gesagt, Preisrahmen um max. 300-400€.


Mittlerweile habe ich nun auch kapiert, dass ich für Erdbeobachtung am besten ein 45° Amici-Prisma besorge. Daher erübrigt sich Frage 6. Wie gesagt, ob Azimuth oder Parallaktisch überlege ich noch, aber mich interessiert nun vor allem, welcher der oben genannten Refraktoren der geeignetere wäre.
Habe auch noch einen 102/1000 von Celeston bei TS gefunden, der sogar etwas günstiger als der Skywatcher ist:
http://www.teleskop-service.de/Celestronseiten/TeleskopeAstro/astroRe.htm#100

Wäre da der Celeston gegebenenfalls dem Skywatcher vorzuziehen, oder gibt sich das qualitativ nichts?

Viele Grüße,
Bernhard
 
Dieser leistungsfähige Refraktor kann eine Investition für das ganze Leben sein. Einerseits garantiert Ihnen die Öffnung von 102mm bereits eine große Reichweite und Leistungsfähigkeit, andererseits ist dieses Gerät mit einem Gesamtgewicht von ca. 3,5kg noch gut transportabel.

Hi Bernhard,

ich habe es mal in Grün gehalten, da mir beim Lesen die Galle überläuft. O.k., es ist ein Einsteigerteleskop. Aber man sollte nicht für jeden Mist (zu-) viel Geld hinlegen. Ich habe das Gerät mal in der Warte gehabt, von einem Bekannten. Er hat es anschließend verkauft. No commands....

Letztendlich entscheidet nicht der Preis, sondern das, was ich (mechanisch) dafür bekomme. Optisches möchte ich bei dem Preis nicht erläutern...

Summa Summarum bekomme ich meist ein für seinen Preis äquialentes Produkt, das seinen Wert wiederspiegelt. Also dürfte man dazu ansich garnichts sagen. Aber der PREIS spiegelt nicht das wieder, was ich dadurch SEHE. nd da liegt der Hund begraben.

Für "Geiz ist gail" kann ich nichts bekommen, was mich befriedigt. Das ist jetzt gar und garnicht auf Dich gemünzt. Natürlich versucht man, günstig einzukaufen. Aber was nutzt es, wenn das Teil in einem halben Jahr im Keller vergammelt?

CS
Winfried


p-s-: ist aber nicht böse gemeint...
 
Re: Suche "Gelegenheitsteleskop"

Hallo Bernhard,

wenn es denn unbedingt sein muss....eventuell gibt es ja dafür
http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=10&lng=de#refr-125-tal
auch eine Quelle in "D"?????

Das wäre möglicher Weise eine Variante in Richtung brauchbarer Qualität für wenig Geld, kenne aber nur einen einzige Tal-Newton 150/1200 persönlich, der ist aber mechanisch und auch von der Optik her sehr gut.

Dafür kenne ich zwei 102/500er Skywatcher sehr gut und diese Teile machen nach einigen kleinen Aufbesserungen als Richfielder, bei niedrigsten Vergrößerungen sehr viel Spass.
Für höhere Vergrößerungen und Tagesbeobachtungen würde ich so ein Gerät, auch mit doppelter Brennweite, aber niemals einsetzen wollen.
Was mich an dem mit etwas günstigerem Öffnungsverhältnis ausgestattetem 90er Röhrchen stört ist die Festlegung auf 1 1/4".

CS
*entfernt*

PS: Der Celestron hat eine andere Tubusfarbe, mehr nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

keine Angst, ich bin nicht böse und kann Deine Reaktion auch gut verstehen.
Mir geht es bei Sachen, mit denen ich mich intensiver beschäftige ähnlich. Da steigt der Anspruch automatisch und man gibt sich nicht mehr mit irgendwas zufrieden. Jeden Cent, den man für etwas ausgibt, was den eigenen Ansprüchen nicht genügt, ist dann verschwendet.

Das ich den Werbeaussagen keinen großen Glauben schenke, liegt auf der Hand, sonst würde ich ja hier nichts schreiben bzw. fragen.

Versteht mal, ich selbst kann und will momentan nicht die Astronomie als weiteres Hobby betreiben, ich habe schon genügend andere und wohne abgesehen davon mitten in der Stadt. Das bedeutet, das Sterngucken für mich hier nur mit größerem Zeitaufwand möglich wäre. Und Zeit ist leider immer knapp, schließlich muß man ja auch noch arbeiten und Geld verdienen. Ich will einfach nur ein nettes Gerät für meine Eltern, wo sie mal durchsehen können und etwas sehen, was man sonst nicht einfach so sieht. Sie werden ganz sicher nicht die Hobbyastronomen von Morgen werden und haben auch keine besonders hohen Ansprüche an solche Dinge, Saturn mit einer Idee von einem Ring drumherum wird schon eine richtige Sensation sein.
Im Prinzip reicht also wie schon angedeutet der Lidl-Refraktor aus, aber ich will halt immer ein wenig mehr und eventuell werde ich dann in einer ruhigen Minute in Österreich auch mal selber nen Blick durch die Röhre werfen.

Das ich für das angepeilte Budget keinen Refraktor bekomme, mit dem ich z.B. die Cassini-Teilung sehen kann, ist mir schon klar. Ich will bloß wissen, ob es sich lohnt, ein wenig mehr als bei Lidl auszugeben. Aber schlechter als das Lidl sind die Skywatcher und das Celeston sicher nicht, nur haben sie vielleicht ein schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis. Das ist nun natürlich auch immer subjektiv.

Kurzum, wenn der Celeston für die meisten hier Schrott ist, dann sind es die Skywatcher doch sicherlich auch, vom Lidl ganz zu schweigen. Für nen Astronomen ist das auch sicherlich so, für mich bzw. meine Eltern womöglich aber ne tolle Sache... es geht hier auch gar nicht um Geiz, sondern einfach nur um sinnlose Investitionen: ein Porsche ist ein richtig schnelles Auto, wenn auch mit stolzem Preis, aber schnell. Für meine Großmutter wärs trotzdem sinnlos, sie würde sich nicht mal trauen den zu fahren (Metapher für meine Eltern und z.B. nen dicken, fetten Dobson)

Ich hoffe, es kommt raus was ich meine: Ich will zu einem vorgegebenen Budget einen Refraktor kaufen, weil alles andere offenbar ungeeignet ist. Es gibt welche weit unter meinem Budget, mit dem viele zufrieden sind, das Lidl-Scope ist ja nicht umsonst Kult. Und es gibt halt etwas teurere, bei denen mich eben interessiert, ob sich der Aufpreis lohnt. Das ich zu so einem Preis kein Spitzengerät bekomme, ist mir wie gesagt schon klar.

Ich bleib mal etwas dreist und hartnäckig und frage nochmal:

1. Sind die beiden Skywatcher bzw. der Celeston 102/1000 merklich besser als das Lidlscope oder lohnt der Aufpreis nicht?

2. Benötigen die Skywatcher bzw. Celeston eigentlich auch so ein Tuning wie das Lidlscope, um schöne Ergebnisse zu bekommen (also zum Beispiel Auskleiden von Tubus und Okularauszug)?

3. Ist der 100/1000 (jetzt mal von der Montierung abgesehen) wesentlich besser als der 90/900, oder macht es kaum einen Unterschied?

4. Sehen es alle so, daß die EQ3 für den 90/900 ausreicht, nicht jedoch für den 100/1000?

5. Hat noch jemand eine Alternative für die genannten Refraktoren (nicht Spiegel oder Spektiv/Fernglas), sprich einen anderen Refraktor? Wäre ein Richfield sinnvoller (für Mond und Planeten doch eher nicht, oder?) Wie gesagt, Preisrahmen um max. 300-400€.

6. Gibt es einen qualitativen Unterschied zwischen Skywatcher und Celeston?


Nichts für ungut und Grüße,
Bernhard
 
Hi Bernhard,

warum willst Du die Cassini-Teilung nicht sehen? Das geht mit den Röhrchen schon. :cool:

CS
*entfernt*
 
Hallo Bernhard,

du bist ganz schön hartnäckig. :/ Und die anderen auch, die Deine konkreten Fragen ignorieren oder sich nicht trauen zu antworten (hat denn wirklich niemand einen 90/900 oder 100/1000 auf EQ-3?).

Daher kommt jetzt meine persönliche Meinung zu den beiden von Dir favorisierten Skywatchern.

Wie gesagt ich habe den 70/900 Refraktor von Skywatcher als Kindergarten Teleskop. Den Ah-Oh Effekt habe ich damit bei Beobachtungsabenden auch schon erreicht, wenn Leute zum ersten Mal den Saturn anschauen.Man sieht damit auch ettliche Deep-Sky Objekte (viele aber schwach und winzig und vermutlich übersieht sie der Anfänger).

Daher kommt auch sehr schnell der Wunsch nach mehr auf.

Da es bei Dir das Budget ja zulässt, würde ich, wenn ich zwischen den 3 Geräten (Lidl, 90/900, 100/1000) zu wählen hätte den 90/900 auf EQ-3 nehmen.

Und zwar, weil er doch etwas mehr Licht reinlässt als der Lidl und damit an Planeten und Deep-Sky ein Plus bringt. Und ich würde ihn dem 100er vorziehen, weil dieser auf der EQ-3 sicherlich nur noch wackelt.

Tuning Maßnahmen sind meines Erachtens für die Ansprüche Deiner Eltern erst mal nicht erforderlich und wenn es Dich packt, kannst es ja immer noch machen.

Noch ein Wort zur Werbung der EQ-2:
Die Montierung wird mit dem gleichen stabilen Alu-Stativ geliefert, wie die größere EQ-3.
Eine der ersten Tuning Maßnahmen war, das labile Stativ mit Quarz-Sand zu füllen, damit es sich nicht bei jeder Teleskop Berührung fortbewegt hat. Und ich würde schon bei meinem 70er lieber eine EQ-3 drunterhaben wollen.

Was für Deep-Sky noch unbedingt notwendig ist, ist ein besserer Sucher (8x50 oder Leuchtpunkt Sucher). Den 6x30 reicht max. um den Mond und Planeten anzupeilen.

Aber um es nochmal deutlich zu machen. Das ist meine Meinung, wenn ich ausschließlich zwischen diesen 3 Geräten zu wählen hätte.

CS
Volker
 
Zitat von AstroRider:
Hallo Bernhard,

du bist ganz schön hartnäckig. :/ Und die anderen auch, die Deine konkreten Fragen ignorieren oder sich nicht trauen zu antworten (hat denn wirklich niemand einen 90/900 oder 100/1000 auf EQ-3?).

Hi!

Ich glaub, die Frage nach Alternativen hab ich zumindest gestreift - und da ich in der glücklichen Lage bin, mich nie groß mit Einsteigergeräten beschäftigen zu müssen, hab ich nie durch ein Teleskop auf einer EQ3 geschaut. Statt mit einem Lidlskop hab ich mit nem 150/2250 Zeiss angefangen (Volkssternwarte machts möglich), was natürlich zu etwas höheren Ansprüchen führt :/

So, jetzt ernsthaft weiter:

Vixen ist eine Nummer stabiler als Skywatcher/Celestron und das 409-Euro-Gerät noch nicht so sehr über dem Preislimit, dass es weh tut. Übrigens ist es immer einen Versuch wert, zu handeln (ich hab grad gesehen, dass es den bei Fernrohrland für 395,- gibt). Ein paar Euro hin oder her sind häufig machbar (gilt natürlich nicht nur bei Vixen), und der Blick auf Schnäppchenlisten lohnt ebenfalls. Wen juckt's, wenn die Verpackung eine Macke hat?

Baader-Planetarium hat zum Beispiel in der Schnäppchenliste ein 40mm-Celestron-Okular für 60 statt 100 Euro, Fernrohrland.de hatte ein 40-mm-Okular von Wachter zum Messepreis von 20 Euro - und dafür keinen regulären Preis angegeben. Müßte ein Oldtimer sein, ist aber für einen längeren Refraktor auch kein Problem und wahrscheinlich noch zu haben.

Ein Amici-Prisma hab ich bei mir eins fast ungebraucht im Schrank liegen - das würde ich mal auf 15-20 Euro Marktwert taxieren, incl. Porto. Neu gibt's die Dinger ab 40 Euro.

Macht also ohne Handeln 470 Euro für den 80er, wobei die letzten 60 Euro nicht unbedingt Pflicht sind. Vielleicht tauscht der Händler auch gleich das Zenit- gegen ein Amici-Prisma aus, nachfragen kostet nichts - dann wären's 430 Euro. Das kleine 70er-Vixen liegt sogar noch besser im Rahmen (360 Euro Listenpreis + 40 Euro neues Amici + 20 Euro gebrauchtes Okular). Deep-Sky-Kanone ist es natürlich keine, aber für Erde, Mond, Planeten und helle DS-Objekte geht schon einiges. Der komplette Messier-Katalog ist in Fernglasreichweite, daher dürften bei der Öffnung und höherer Vergrößerung viele Objekte schon ganz nett kommen.
Ich kenn die Größenklasse aber nicht, Volker dürfte da mehr sagen können, von seinem Kindergartenteleskop kennt er die Optik.

Bei Zubehör würde ich immer auch mal ins Biete/Suche-Forum schauen, ich denke, dass hier einige Kleinteile rumliegen haben, die beim Teleskop dabei waren und irgendwann gegen was besseres ausgetauscht wurden, ohne deshalb schlecht zu sein.

Zugegeben: Sternkarte/Atlas rechne ich dabei nicht mit ein.

Zu Punkt 3)
Der 100/1000 hat mehr Öffnung als der 90/900, liefert also hellere Bilder und zeigt schwächere Objekte besser aufgelöst - ein Riesenunterschied ist dabei allerdings nicht zu erwarten, aber etwas mehr sieht man darin schon. Da die Brennweite länger ist, ist die Minimalvergrößerung aber auch höher, und das Gerät ist sperriger. Da der Schwerpunkt auf Erde, Sonnensystem und hellen Deep-Sky-Objekten liegt, lohnen sich meines Erachtens nach die 10 cm Öffnung nicht - da geht auch mit 7 cm schon einiges. Und Mars gibt auch bei 35cm Öffnung nicht allzuviel her :(

zu Punkt 5)
Richfielder sind zwar klasse (zumindest mit ED-Optik), aber für Mond/Planeten/Doppelsterne/Wanderer ist die Vergrößerung ausschlaggebend (bei gleicher Öffnung), daher dürfte für was langes mit rund 1m Brennweite besser geeignet sein.

zu Punkt 6)
Skywatcher und Celestron fallen vom selben Band, Unterschiede kann es in Ausstattung und Okularauszug geben (generell würde ich eher auf Celestron vertrauen, kommt aber auf den Einzellfall an).

Nur ein Kommentar noch zum Gelegenheitsgucken: Lieber eine Nummer kleiner, aber mit ordentlicher Qualität, als was großes, labiles, optimierungsbedürftiges - denn damit ein Gelegenheitsgucker was erkennt, sollte er sich auf's durchschauen konzentrieren können. Öffnung ist leider doch nicht alles.

Soweit meine Meinung und Vorschläge.

Beste Grüße,
Alex
 
Gratuliere, Alex,

Du hast es auf den Punkt gebracht mit Deinen Aussagen. Dem ist ansich nichts mehr hinzuzufügen.
Nun sollte Bernhard die entsprechenden Händler abklappern und das beste herausholen!

CS
Winfried
 
Moin,

das hat mir jetzt auch nochmal weitergeholfen. Da der Vixen eine japanische Optik hat und keinen Chinakram (habe mit japanischer Optik in anderen Bereichen gute Erfahrungen gemacht), kommt er nun doch in die engere Wahl, da er (vermutlich) einiges mehr zeigt als der Skywatcher 90/900 und nicht soo viel teurer ist. Na gut, der Skywatcher auf Az-Montage dürfte noch günstiger sein, hab ich aber bisher noch nicht finden können.

Tja jetzt muß ich nochmal ein wenig rechechieren, damit ich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekomme...

Grundsätzlich halte ich mal fest: ein langer Refraktor soll es sein, am besten AZ-montiert und mit vernünftigen Okularen (z.B. Plössl) und nem guten Amici im Zubehör.


Vielen Dank schonmal an alle, Ihr habt mir bisher sehr gut geholfen.

Viele Grüße,
Bernhard
 
Dann viel Erfolg und später viel Spaß!

Schönes Wochenende,
Alex
 
Hallo Bernhard,

ebenso viel Erfolg und schau mal bei meiner PN. Könnte sich lohnen, da einiges im Wandel ist und einige Vixen Produkte auslaufen. Dann gibt es bei den entsprechenden Händlern Sonderangebote.

- Finde ich zwar schade, da nun auch Vixen einen Teil der Produktion ins "Ausland" (wohl China) verlegt, aber das ist das Zeichen der Zeit und für Dich die Gelegenheit, noch ein "made in Japan" zu ergattern. Würde ich auch als sinnvoll ansehen. Damit hättest Du ein Gerät, das einmal, solltest Du es später gegen ein größeres tauschen wollen, noch einen guten Gebraucht-Verkaufspreis erzielen könnte. Denn "Made in Japan" ist ja zwischenzeitlich fast wie "made in Germany".

CS
Winfried
 
Moin,

eben, so ein japanisches Gerät ist doch auf jeden Fall wertiger als ein chinesisches.

Nur nochmal zur Montierung, ich hab nochmal mit meinen Eltern gesprochen und versucht, den Verwendungszweck einzugrenzen: es soll hauptsächlich wie gesagt um Mond und Planeten gehen, aber es soll auch möglich sein, helle DeepSky-Objekte zu sehen, also das, was so ein 80/900 Vixen-Refraktor hergibt - im Prinzip die hellen Messier-Objekte. Die Erdbeobachtung steht in der Priorität dahinter.
Deshalb möchte ich sicher gehen, ob so eine AZ-Montage wie die Vixen-Porta auch für solche Sachen geeignet ist, oder ob man dann doch lieber zu einer parallaktischen Montage greifen sollte.


Viele Grüße,
Bernhard
 
Hallo Bernhard,

... es bleibt dabei...
Eine azimutale Montierung ist für Deine (ich denke mal nicht technisch interessierte) Eltern das beste. Die parallaktische Montierung macht zwar "optisch" einiges her, sieht "professionell" aus, wird Deinen Eltern aber sicherlich nicht gerecht.

Das ist zwar nur meine eigene Meinung, und zwar in Deinem ganz speziellen Fall, aber ich denke, unter Berücksichtigung aller Fakten, werden mir alle anderen darin zustimmen.

CS
Winfried
 
Hallo Sternfreunde,

was User Theoden euch da als Zitat von mir unterschieben will
ist tatsächlich das Geschreibsel von ihm selbst. Ich nehme an,
daß dies in böswilliger Absicht geschah daß er etwas als ein Zitat
von mir ausgibt, was nicht von mir, sondern aus seiner Feder stammt.

Ich bitte die Forenleitung alles das aus dem angeblichen Zitat
im Beitrag des Users Theoaden zu entfernen, was nicht aus einem
meiner Beiträge stammt!

MfG, Karsten
 
Hallo Karsten,

das war meine Antwort auf ihn: Und ggf. gibt es hier Leute, die Dich bereits im Kinderwagen gesehen haben, als sie mit der ersten Liebe schmusten....

Also: wieder zur Sache!


Ich mag es nicht, wenn man, um die Sache streitend, was ja sein darf, andere diffamiert. Daher diese meine Antwort auf ihn. Siehe gaaaanz oben...

CS
Winfried
 
Hallo Winfried

also meine Zustimmung hast Du! :)

Schön das Du Dir das mit dem Vixen 80/900 nochmal überlegt hast Bernhard. Ist eine gute Alternative. Ich habe den nicht mit aufgenommen, da Du ihn ja als zu teuer abgehakt hattest.

Aber auch beim Vixen gilt. Der 6x30 Sucher am besten durch einen Leuchtpunktsucher ersetzen.

Noch zur Vollständigkeit zu meinem Kindergartenteleskop, weil Alex gefragt hatte. Entdecken kann man schon sehr viele Objekte und manche (wie beispielsweise der Orionnebel) sind auch schön anzusehen.
Allerdings sind die meisten Objekte dann doch recht klein und wenn dann die erste Euphorie des "Was, das sieht man auch" verflogen ist, möchte man mehr sehen, gerade bei den Kugelsternhaufen oder bsp. M57, aber auch bei den Planeten.
Und wenn man dann höher vergrößert, wird es halt im 70er sehr schnell dunkel und flau. Daher kam mein Rat zu mehr Öffnung, wobei hier dann wieder die Stabilität im Vordergrund stehen sollte.

Für den 80/900 spricht auch der gegenüber dem 90/900 zu erwartende geringere Farbfehler.

Bleibt mir dann nur noch, dir Bernhard erfolgreiches Handeln zu wünschen.

CS
Volker
 
Hi!

Deep-Sky-Objekte nachführen ist kein Problem - Du mußt zwar an zwei Schrauben drehen, um nachzuführen, aber das ist intuitiv und kein großes Problem. Der Vorteil der parallaktischen Monti ist, dass Du nur eine Achse nachführen musst - das ist bei einer Motor-Nachführung Gold wert, weil Du nur einen Motor brauchst statt zweien, und bei öffentlichen Veranstaltungen, wenn viele Leute durchschauen und du nur alle halbe Stunde selber reinschauen kannst, um zu kontrollieren, ob das Objekt noch drin ist. Für Kleingruppen ist das aber kein Problem - und auch bei der parallaktischen kann man in die falsche Richtung drehen.

Das Einstellen der Objekte ist sogar etwas einfacher als mit der parallaktischen Montierung, da die Rektaszensionsachse nicht im Weg ist, wenn man schwenkt. Die Montierung ist somit voll und ganz Astrotauglich, nur Astrofotos gehen nicht - aber das steht ja eh nicht zur Debatte.

Gruß,
Alex
 
Alles klar, vielen Dank nochmal an alle. Werde mich jetzt mal mit den Händlern auseinandersetzen, danke an Winfried für den Link.

Tja, Sonntag früh um viertel nach 3 und ich muß mal wieder auf Geschäftsreise...
Werde bis Mittwoch Abend nicht antworten können, also bitte nicht wundern.

Viele Grüße,
Bernhard
 
Zitat von KaStern:
Hallo Sternfreunde,

was User Theoden euch da als Zitat von mir unterschieben will
ist tatsächlich das Geschreibsel von ihm selbst. Ich nehme an,
daß dies in böswilliger Absicht geschah daß er etwas als ein Zitat
von mir ausgibt, was nicht von mir, sondern aus seiner Feder stammt.

Ich bitte die Forenleitung alles das aus dem angeblichen Zitat
im Beitrag des Users Theoaden zu entfernen, was nicht aus einem
meiner Beiträge stammt!

MfG, Karsten

dann bitte ich Dich, zu präsentieren, welche Sätze die ich zitierte NICHT von Dir stammen sollten!
Typisch für Dich - gerne austeilen, aber nichts einstecken wollen!

an Berberich:

Das hier die Germanen in der Überzahl sind und sich gerne miteinander verbünden, ist mir klar.
Allerdings solltest Du schon fair bleiben und erkennen, dass karsten mit dem Streit begann.
Ich habe mich nur verteidigt!

lg Theo
 
Theo und Karsten,

so etwas macht man erst einmal via PN aus. Daß ich mir für meine "Einmischung" von einem von Euch beiden auch noch Prügel (via PN) einstecken musste, gefällt mir nicht.

Ich versuche hier lediglich, Wogen zu glätten, mit etwas Ironie und Übertreibung darauf aufmerksam zu machen, daß wir es in dieser Abteilung oft mit Einsteigern zu tun haben und ich nicht möchte, daß diese ein so schlechtes Bild über uns Hobbyastronomen bekommen.

Aber ich werde mich, soweit ich kann, nicht mehr einmischen, es sei denn, ihr treibt es hier zu bunt, daß es auch andere nervt. Auch ich habe hier dazulernen müssen und mein Verhalten, gerade was den Verweis auf gewisse Händler angeht, zwischenzeitlich gelassen. Dann folgt bitte meinem Beispiel und vertragt Euch wieder oder macht es erstmal via PN aus. Das ausgehandelte Ergebnis könnt ihr dann ja hier gemeinsam präsentieren, dagegen hat niemand etwas.

CS
Winfrie
 
HAllo Theoden,

ich weis nicht ob du dich dumm stellst oder was du hier bezweckst.
Ich weis auch nicht wie es um deinen Bildungshintergrund bestellt ist.
Ich bin davon ausgegangen, daß du weist wie man zitiert.
In ein Zitat gehört nur das, was der Autor welchen man zitiert
auch tatsächlich geschrieben hat. Auslassungen werden durch ...
gekennzeichnet. Du hast mich aber zitier und deine Antworten
wirr dazwischengeschrieben und das ganze als Zitat des Users
KaStern präsentiert. An der Uni wärest du damit durchgefallen
und auch in der Oberstufe wird man dir das nicht durchgehen lassen.

dann bitte ich Dich, zu präsentieren, welche Sätze die ich zitierte NICHT von Dir stammen sollten!

In Ordnung, wenn du es selbst nicht schaffst das herauszufinden.
Aus dem fälschlicherweise von dir als Zitat des Users KaStern
bezeichneten Wust stammen folgende Teile nicht von KaStern,
sie stattdessen wurden von Theoden gescrieben:


und dafür kauf mant sich ja ein Teleskop, um an einer Hausecke einen "Farbfehler" zuerkennen! Schon klar!

Ein € 200.- teures Okular für einen FH um € 150.- ?
Auch sehr "intelligent´!"
Übringes sagt Dir das Wort - kidney bean effekt - etwas?
Nein - dann bitte (wie immer bei Dir!) googlen!

Vielen Dank für Deine wertvollen "neuen" Erkenntisse!

All dies was du als Zitat von mir präsentierst stammt nicht
in Wirklichkeit von mir! Du selbst hast das geschrieben.

So ein Vorgehen ist absolut inakzeptabel.

Hier nochmal das was ich in Wirklichkeit geschrieben hatte:

schon mal durchgeführt? Deinen Worten nach nein. Dann halte
doch mal einen 100/1000er an einem schönen sonnigen Tag mit
40x Vergrößerung auf eine Hausecke.
Was du dann siehst würde ich mit richtig üblem Farbfehler umschreiben.
Wie du das nennst ist mir gleich.

Der Unterschied zur Nachtbeobachtung ist daß bei der Tagbeobachtung
genug Licht vorhanden ist um diese Farbsäume richtig schön
hell in Farbe zu zeigen. Denn die Lichtintensität ist hoch
genug um die Rezeptoren für das Farbsehen zu reizen.

Antwort auf:
Naturbeobachtungen passieren meist bei Vergrößerungen zwischen 15-40 fach. Bei diesen Vergrößerungen( wie soll man die mit einem 1000er überhaupt vernünftig erreichen?)


Abgesehen davon daß Bernhard Vergrößerungen von 20-30fach
bis auf 150fach anstrebt ergibt sich die Vergrößerung aus:

Objektivbrennweite : Okularbrennweite

Mit einem 55mm Televue Plössl kommt man am 100/1000mm FH auf 18,2 x.
Wenn du 40x erreichen möchtest nimm ein 25mm Okular

1000mm : 25mm = 40x

Hoffe dir damit weitergeholfen zu haben,

Karsten

Karsten
 
Hallo Winfried,

hm, blutunterlaufene Augen, rote Nasen? Das sollen die beiden hier präsentieren? Ich meine nein.
Normalerweise sollte man sich auch auf so ein Zankgespräch nicht einlassen. Man kann sich ja auch schon von vornherein ausrechnen, wo da die heiße Luft herkommt. Da wird von 14 bis 40-fach getönt, ohne zu bedenken, dass am 100/1000 dies zu Okularen von 71mm bis 25mm führt. Fleißiges Suchen nach 70mm Okularen setzt ein... Allein da müsste schon auffallen, dass 100/1000 nicht gerade ein Gerät für Tagbeobachtung abgibt. Schon wenn man sich dann die Baulänge betrachtet...
Der Farbfehler, tja, der ist nunmal zu sehen, bei Tage. Wenn ich ein 32mm in meinen 90/1000 stecke, fällt mir das am Laub usw schon auf und man fokussiert erstmal verzweifelt herum, um zu entscheiden, ob man nun Laub mit blauem oder gelbgrünem Saum will. Gut "Gelegenheitsteleskop" steht oben drüber, da kann man das als übertrieben werten, aber es ist insgesamt ein weiterer, bemerkbarer Punkt den man gegen das Gerät einwenden kann. Der Kreuzzug gegen den "Refraktorfeind" lässt sich so kaum begründen, und was mit wirrem Zitieren so passiert ist, muss man auch nicht für gut heißen.

Ich persönlich finde für die Spezifikationen des Eingangspostings zwei Geräteklassen interessant:
1. Einen günstigen ED APO, zum Beispiel 80/600.
2. Einen kleinen Mak, z.B. Travelmak mit bis zu 127mm Öffnung.

Der ED Apo ist der vielseitigste was Tagbeobachtung und astronomische Beobachtungen angeht, der Mak macht für Mond und Planeten wegen seiner Öffnung mehr her.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

Ich persönlich finde für die Spezifikationen des Eingangspostings zwei Geräteklassen interessant:
1. Einen günstigen ED APO, zum Beispiel 80/600.
2. Einen kleinen Mak, z.B. Travelmak mit bis zu 127mm Öffnung.

interessant sind die Geräte bestimmt, allerdings wurde im Threadverlauf klar, das die ED Apo´s vermutlich das Preislimit (Neugerät incl. Montierung bis 400€) deutlich übersteigen würden und das die Eltern ausschließlich ein klassisches Linsenfernrohr akzeptieren, sprich alles was Spiegel hat ausfällt.

Auch wurde der Anspruch der Tagbeobachtung deutlich heruntergefahren!

Insofern würde ich sagen, Bernhard fährt mit dem Vixen 80/900 ganz gut.

CS
Volker
 
Hallo Sven,

ich denke auch daß ein gebrauchter 80/600mm China-ED
die Anforderungen wohl noch am besten erfüllt.

Gruß, Karsten
 
Re: Suche "Gelegenheitsteleskop"

Hallo Volker,

ich weiß nicht, ob da nicht gerade der Knackpunkt ist der angesprochen werden sollte, wo Mancher aber lieber den Mund hält.
Lieber was Neues was nicht für den Zweck optimal ist, als das was vom Anforderungsprofil her genau passt und eventuell in der Beschaffung etwas mehr Mühe macht oder leicht über dem vorgestellten Budget liegt?

Der neu in der Diskussion befindliche 80/900er Vixen mit der Porta ist auch schon über Budget und noch längst nicht fertig ausgestattet. Von den Achros bislang aber sicher die sinnvollste Variante.

Trotzdem....mit Geduld und "Internetfleiß" hole ich mir für das Geld ganz sicher einen gebrauchten und beobachtungsfertigen 80/600er ED mit AZ-Monti.

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

sicherlich hast Du recht, das man völlig zu recht auf mögliche Alternativen (gebraucht oder teurer) hinweisen sollte, aber das ist hier doch schon gleich zu Anfang geschehen und Bernhard hat auch entsprechend reagiert. Deswegen habe ich vermutet, dass Karsten evtl. das relevante Posting überlesen hat.

Zudem hat Bernhard das Anforderungsprofil ja im Threadverlauf deutlich Richtung Mond/Planeten korrigiert.

Der Vixen 80/900 liegt übrigens mit 395€ gerade noch im Rahmen.

Gruß
Volker

 
Hi!

Das Problem beim Apo ist die mangelnde Planetentauglichkeit wegen Brennweite. Da am Himmel Mond, Planeten und dann irgendwann Deep-Sky beobachtet werden sollen, sollte die Maximalvergrößerung mit halbwegs angenehmen Okularen erreicht werden. 3-4-mm-Okulare sind schon recht hart, was längerbrennweitiges ist da vom Einblick her doch angenehmer.
Spricht meiner Meinung nach eher für längere Brennweiten.

Gruß,
Alex
 
Hallo Volker,

Treffer....hab auch eben 395 € gelesen, in einem Fall sogar mit Leuchtpunktsucher, aber ohne Zenitspiegel oder Amici, nunja Händler kommt ja bekanntlich von HANDELN.

Trotzdem könnte ein wenig mehr Einsatz (finanziell oder persönlich) halt 2" Auslegung, größere Gesichtsfelter, weniger Farbe....halt ein vielseitigeres kleines Teleskop bringen.
Ich bin wirklich kein Freund von maßlosen Budgetüberschreitungen und unzumutbaren Klimmzügen aber dieser "Fall" könnte ein wenig von Beidem vertragen. ;)
Bin ja nicht der Einzige der das so sieht.

CS
*entfernt*
 
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