Hallo Chris,
ich habe den 120er TSA seit über 10 Jahren.
Vorher wars ein FS 102. Der Unterschied von 4" auf 120mm ist gravierend, wie einige User bereits geschrieben hatten. Das kann ich voll bestätigen.
Ich beobachte Mond und Planeten seit 20 Jahren nur mit Bino-Ansatz, ein Unterschied wie Tag und Nacht gegenüber der einäugigen Beobachtung.
Funktioniert aber nicht bei jedem Beobachter,
am besten Du probierst das mal im Verein, bei anderen Sternfreunden oder Teleskoptreffen aus.
Die originale TAK-Rohrschelle ist für's Visuelle völlig ausreichend und funktioniert hervorragend:
bei schwerem Zubehör einfach die Schraube etwas lockern und den Tubus durch verschieben
ausbalancieren, fertig.
Der OTA ist für einen -fast- 5- Zöller relativ leicht.
Ich betreibe den TSA 120 von Anfang an mit meiner alten Vixen GP-DX, das geht sehr gut. Es muß also keine superschwere Montierung sein.
Als Auszug würde ich bei Neukauf ebenfalls den FeatherTouch wählen, der spielt in einer anderen Liga, vor allem bei schwerem Zubehör wie einem Bino-Ansatz. Als GWK, um mit dem Bino-Ansatz in den Fokus zu kommen, kann ich die Düring-Barlow wärmstens empfehlen. Die macht bei bei der Montage weit vor dem Okular zwar eine ca. 3,8 fache Brennweitenverlängerung, aber die Abbildung ist perfekt und bei hohen Vergrößerungen eher ein Vorteil.
A propos Vergrößerung: bei guter Luft ist 300x
für den 120er TSA kein Problem.
Ich kann aus langjähriger Erfahrung nur raten:
kauf gleich was "Gscheits" Du hast immer Freude daran und der Preis ist bald verschmerzt und vergessen. Mit dem TSA 120 machst Du nichts falsch!
Klaren Himmel
Uli