Takahashi TSA-120: Setup-Check für rein visuelle Nutzung

@Harald_M

ja, da hast Du einen wahren Kern getroffen - das Grab and Go ist weg. Die Zeit wird’s zeigen ob ich mit dem Toa glücklich werde.

Geplant sind jetzt noch eine Erhöhung und 5kg Gegenwicht.

Das Stativ werde ich wohl auch upgraden :y:
 
Er ist deutlich zu schwer für den mobilen Einsatz. Ich wuchte selber ein 8 kg Teil in den Garten, der TOA wiegt mit Schelle über 12 kg. Es ist überhaupt nicht einfach, den in die Prismenklemme auf Brust- oder Schulterhöhe zu heben und in die Aufnahme zu fummeln: Man ist mit dem Kopf quasi über dem Rohr und sieht die Aufnahme der Prismenklemme nicht direkt.
Ich kann Deine Euphorie 100% nachvollziehen und hoffe Du kommst damit zurecht.
Bei der AM5 bin ich zuversichtlich dass es geht, da ich ja selber nur eine AM3 habe und selbige 8 kg Takahashi FS128 mit sogar etwas längerer Brennweite und einem Berlebach Report trägt, ohne Gegengewicht.
Andreas
 
Hallo Chris.

Unverzichtbar für das Handling vom Tubus finde ich einen oben an den Rohrschellen angebrachten Griff.
Damit hält man den Tubus immer sicher.
Das Tragen vom Tubus sowie das Aufsetzen auf die Montierung wird damit enorm vereinfacht.

Empfehlen kann ich den Holzgriff von Berlebach.
Der ist bei Kälte wesentlich angehmer als Metallgriffe.

Auch empfehle ich dringend eine 3" Prismenschiene, was Du aber ja schon vorgesehen hast.
 
Ich hatte mal die Gelegenheit, mit einem TOA130 zu beobachten auf der Emberger Alm in Kärten.
Das ist schon etwas ganz besonderes. Gratuliere zu dieser Anschaffung.
Allerdings, ich bin mir nicht ganz sicher, ob die AM5N für die „vorwiegend visuelle“ Verwendung „the yello from the egg“ darstellt. Zumal der Handcontroller dieser Montierung eher rudimentär ausgeführt ist. Und ein stabiles Stativ wie das Berlebach Planet ist für diese Gewichtsklasse sicher angemessen. Wobei, für den schnellen Transport auf die Terrasse oder sonst wo hin ist schon mit einer gewissen Schlepperei vebunden. Mir reichts ja schon, wenn ich meinen TV NP101 mit der Vixen GPD2 und dem Berlebach Uni 18 irgendwohin schleppen muss….
 
Leidensbereitschaft für Teleskope, dessen Gewichte grenzwertig sind, können einer großen Vielfalt unterliegen. ICH finde, sofern dem TAK der Himmel gegönnt werden soll, den er für seine Entfaltung benötigt, sein Gewicht als kein Hindernis für transportable Feldeinsätze. Meist oder oft ist es nicht das Gewicht des Gerätes als mehr das Alter des/der Nutzer.
Früher bin ich mit 1,4m und ~10kg Tubusgewicht (ohne ZS-Sucher-Okulare) raus gefahren.
@asani69151 GLÜCKWUNSCH!
 
Um sich das Leben mit schwerem Gerät leichter zu machen gibt es zweierlei Ansätze, Bedienhilfen wie Griffe, was Harald schon geschrieben hat,
bessere Prismenklemmen, Pilzkopfeinhängung usw.
Oder die Abläufe optimieren wie z.B. erst die Prismenschiene mit Rohrschellen montieren und als zweiter Schritt das Teleskop einlegen.
Auch kann man den Prismen Kopf an der Montierung zuerst quer stellen, dann das Teleskop mit Schiene einlegen, ab dem Moment ist auch das Gewicht weg.
Danach muss man nur noch etwas dagegen drücken und die Schrauben zu drehen.
LG
 
bei visueller Nutzung kann ich ehrlich gesagt die Klagen bei weniger als 20kg nicht nachvollziehen. Es besteht bei Verwendung eines Kurbelstativ gar keine Notwendigkeit den Refraktor über Schulter zu montieren. Persönlich wiegt mein Refraktor 17kg und ich verwende diesen ausnahmslos mobil. Die Montagehöhe liegt bei 120cm und der Aufbau dauert keine 10 Minuten.
 
Es wird sicher am Anfang etwas herausfordernd, da mir einfach noch die Routine fehlt. Das ist mein erstes wirklich ernsthaftes Setup – seit gut 25 Jahren steht bei mir noch ein alter Bresser 102/1000, da ist der TOA natürlich eine ganz andere Hausnummer.

Mit meinen 42 Lenzen fühle ich mich aber noch fit genug – und bekomme zudem tatkräftige Unterstützung von meiner Frau, die letztlich auch die Initialzündung für das Ganze gegeben hat. Seit sie zum ersten Mal den Orionnebel und Jupiter durchs Okular gesehen hat, war es komplett um sie geschehen :)
 
es ist beisammen!

von grab and go bin ich zwar deutlich abgekommen, aber es ist absolut beherrschbar.

es fehlt jetzt nur noch ein Tragegriff + eine gute Transporttasche und natürlich eine sternenklare Nacht. Von der Sternwarte in ca 5km Entfernung habe ich auch das „Go“ das Setup dort aufzubauen.

Ich bzw. wir sind schon gespannt wie ein Flitzebogen :)
 

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Glückwunsch, Chris, das schaut hervorragend aus! Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald damit raus kannst.

Falls Dir das Teil doch zu schwer ist, sag Bescheid. Ich kann einen TSA-120 zum Tausch anbieten (natürlich gegen einen finanziellen Ausgleich). Aber ich vermute, Du rückst den TOA nicht mehr raus ;-)

LG Wolfgang
 
Glückwunsch zu dem schönen Gerät, bin mal gespannt wie sich die Kombination bewährt. Ich habe ein Bino aus zwei TOA auf der TTS160 und einem Planet K70, das geht noch ganz gut, da die Einzelteile nicht zu schwer sind. Auch mit einer Vixen SX oder einer Rowan AZ100 hatte ich keine Probleme, bei der Rowan auch ohne Gegengewicht.
Prinzipiell ist ein Berlebach Uni völlig ausreichend, wobei ich nicht weiß wie sich das mit den Hebeln bei der AM5 verhält.
Von den Daten her sollte die AM5 ja passen, die Steuerung wäre hier nicht mein Fall, aber das ist ja Geschmacksache.
Fürs mobile GOTO hat mir bisher die Steuerung von Rowan per App am besten gefallen.
Der TOA ist auf jeden Fall ein sehr schönes Gerät. Viel Spaß damit und frohe Ostern.

cs Alex
 

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Gestern hatte der Toa seinen ersten Ausseneinsatz. Das Berlebach Uni 18 und die AM5N sind ersetzt und nun steht der Dicke auf dem Planet und der AM7. Der Auf- und Abbau war erstaunlich schnell erledigt. Insgesamt war es ein toller Abend und ich konnte einige sehr erfahrene Hobbyisten kennenlernen - nochmal ein dickes Dankeschön an Wolfgang, der alles organisiert hat!
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Hallo Chris,

gern geschehen und es hat uns allen sehr viel Spass gemacht und die 5" Klasse, war stark vertreten! ;)

Die Referenz, dein TOA130, der LZOS 130f6, Stefans TS125 f7,8 und mein auf der optischen Bank, optimiertes TS130 FPL53 Triplet haben alle schöne Bilder geliefert und die beiden Mewlons, zeigten ebenfalls ihr Potential.
Okulare wechselten zwischen den Apos hin und her und jeder konnte sich einen Eindruck machen, an Mond, Jupiter und auch etwas Deep Sky, wie sie am jeweiligen Teleskop funktionieren.
Als kleinen Bonus, gab es noch zusätzlich, einen Schattendurchgang von IO, auch wenn Jupiter schon recht tief stand, waren doch, schöne Beobachtungen möglich.

Gerne wieder, wenn die Bedingungen es uns ermöglichen, es war ein sehr schöner Abend. :)


CS, Wolfgang

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Hallo Wolfgang,

ich war dabei und möchte mich auch bei Dir für das schöne Treffen bedanken. Ich habe mich in der Rolldachhütte zum Mewlon 300 verkrümmelt und damit eine halbe Stunde lang (oder war es eine ganze Stunde? Man vergisst die Zeit an so einem Instrument) die Hadley-Rille am Mond studiert - meine Erstsichtung, herrlich! Es war sehr interessant im direkten Anschluss die versammelten feinen 5-Zöller zu nutzen um zu entdecken, dass die Hadley-Rille eigentlich gar kein schwieriges Objekt ist wenn die optische Qualität stimmt - jedenfalls die südliche Hälfte der Rille - und das obwohl das Seeing nur mittelmäßig war. Aber die Rille vorher so genau im Mewlon 300 gesehen zu haben - und auch zwei Segmente der viel schwierigeren nördlichen Hälfte der Rille - hat sehr geholfen, sie in der kleineren Öffnung zweifelsfrei zu sichten.

Das nächste Mal bringe ich mein TOA 130 der ersten Bauserie (erkennbar an der roten Beschriftung des Objektivs) mit und Ihr könnt die Unterschriften von Takahashis Chefingenieure bestaunen:
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Übrigens, Chris, die Tak TOE Okulare wurden für das TOA 130 optimiert. Das merkt man durchaus, sehr am Mond zu empfehlen. Wobei ich sagen muss, dass ich in der Hochvergrößerung ab 200x aufwärts doch eher zu den Pentax XO und den Zeiss ZAO greife; sie sind stets ein Stück kontrastreicher und schärfer am TOA 130, besonders an Planeten.

Beste Grüße, Christopher
 
Hallo Christopher,


sehr gerne wieder, es hat uns allen, ja sehr viel Spass gemacht und jeder hat einige neue Erkenntnisse gesammelt.

Eines der Bilder zeigt dich ja in der Hütte und es ist wirklich so, dass man oft die Zeit vergisst beim beobachten, besonders mit Bino und ADK am Mewlon, das ist einfach faszinierend.
Leider war das Seeing wieder der begrenzende Faktor und du hast mit den 16mm ZAO, also mit ca. 224x beobachtet, normalerweise, geht da noch mehr.

Die 5 Zöller sind schon beeindruckend, was sie an Mond und Planeten zeigen und der Kontrast ist einfach der Hammer und auch deutlich weniger von den Einflüssen betroffen, als ein grösseres Instrument.
Hier wäre zum direkten Vergleich, noch ein 6" schön gewesen.

Ich bin schon gespannt, auf die TOA´s, beim nächsten Mal und Chris, wird bestimmt bis dahin die Untersetzung für den Fokussierer haben, damit kann der Apo, sein ganzes Potential entfalten.

Ich hoffe nur, dass ich dann der Takitis, überhapt noch erfolgreich widerstehen kann, bei so vielen TOA´s ;)


Viele Grüsse, Wolfgang
 
Es war sehr interessant im direkten Anschluss die versammelten feinen 5-Zöller zu nutzen um zu entdecken, dass die Hadley-Rille eigentlich gar kein schwieriges Objekt ist wenn die optische Qualität stimmt
Hallo Christopher,

genau die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Wenn die Beleuchtung und Luftruhe passen, geht das schon recht einfach mit 85mm (FSQ). Hätte ich damals auch nicht vermutet.

CS Jochen
 
Lieber Wolfgang, damit wir weiter in diesem Thread posten dürfen müsste eigentlich ein TSA 120 beim nächsten Treffen dabei sein. Das fände ich spannend!

Hallo Jochen, auf genau so eine Rückmeldung hatte ich gehofft. Die Hadley Rille geht also mit 85mm? Da habe ich ein neues Projekt für den 4-Zöller!

Beste Grüße, Christopher
 
Lieber Christopher,

ein TSA120 zum Vergleich, wäre wirklich interessant!

Leider ist bei mir diesbezüglich, eher Ebbe in der Kasse, aber wer weiss, so langsam komme ich auf dumme Gedanken und schaue mich schon im Gebrauchtmarkt um, bei den zahlreichen vorhandenen TOA130 hier...;)

Die Hadley Rille mit dem 4-Zöller, eine gute Idee!

Das werde ich mit dem Vixen FL102S ebenfalls probieren, wenn es nicht klappt, liegt es dann wohl an meinen Augen....mit zunehmendem Alter, braucht man wohl grössere Öffnungen ;)

LG, Wolfgang
 
Hallo Chris,

gern geschehen und es hat uns allen sehr viel Spass gemacht und die 5" Klasse, war stark vertreten! ;)

Die Referenz, dein TOA130, der LZOS 130f6, Stefans TS125 f7,8 und mein auf der optischen Bank, optimiertes TS130 FPL53 Triplet haben alle schöne Bilder geliefert und die beiden Mewlons, zeigten ebenfalls ihr Potential.
Okulare wechselten zwischen den Apos hin und her und jeder konnte sich einen Eindruck machen, an Mond, Jupiter und auch etwas Deep Sky, wie sie am jeweiligen Teleskop funktionieren.
Als kleinen Bonus, gab es noch zusätzlich, einen Schattendurchgang von IO, auch wenn Jupiter schon recht tief stand, waren doch, schöne Beobachtungen möglich.

Gerne wieder, wenn die Bedingungen es uns ermöglichen, es war ein sehr schöner Abend. :)


CS, Wolfgang

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Hallo Chris,

gern geschehen und es hat uns allen sehr viel Spass gemacht und die 5" Klasse, war stark vertreten! ;)

Die Referenz, dein TOA130, der LZOS 130f6, Stefans TS125 f7,8 und mein auf der optischen Bank, optimiertes TS130 FPL53 Triplet haben alle schöne Bilder geliefert und die beiden Mewlons, zeigten ebenfalls ihr Potential.
Okulare wechselten zwischen den Apos hin und her und jeder konnte sich einen Eindruck machen, an Mond, Jupiter und auch etwas Deep Sky, wie sie am jeweiligen Teleskop funktionieren.
Als kleinen Bonus, gab es noch zusätzlich, einen Schattendurchgang von IO, auch wenn Jupiter schon recht tief stand, waren doch, schöne Beobachtungen möglich.

Gerne wieder, wenn die Bedingungen es uns ermöglichen, es war ein sehr schöner Abend. :)


CS, Wolfgang

Den Anhang 549325 betrachtenDen Anhang 549326 betrachtenDen Anhang 549327 betrachtenDen Anhang 549328 betrachtenDen Anhang 549329 betrachtenDen Anhang 549330 betrachtenDen Anhang 549331 betrachtenDen Anhang 549341 betrachten
Toll, so ein Teleskoptreffen im kleinen Kreis mit Instrumentenvergleich. Da wäre ich auch gern dabei gewesen. Meinen TS-SD150 f8 hätte ich gern mal im Vergleich zu den 130er Edelapos getestet und auch meinen alten Vixen ED130SS als Doppelrefraktor hätte ich mitgebracht :)
 
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