Teleskop für Mondbeobachtung

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Schönen Abend!

Wieder was Neues und der Berg an Material durchzusehen wächst > super -> danke, dass ihr euch soviel Zeit nehmt.

Bei der Recherche bin ich auch noch auf den gestossen:
APM Dublet ED APO - 152mm Öffnung - 1200mm Brennweite - f/7,9 - baugleich mit LUNT 152 ED APO
https://www.teleskop-express.de/sho...9---opt--Tubus-mit-2-5--CNC-Okularauszug.html

Im Forum habe ich einen älteren Bericht gefunden, hat sonst noch jemand Erfahrungen?

Wäre dann ein 6" Geräte mit 10,7 kg zu einem recht günstigen Preis. Ich glaube dafür wäre dann aber schon eine NEQ6pro nötig?

Gute Nacht Klaus
 
Zitat von tommy_nawratil:
servus Klaus,

ich habe da einen unserer Lacerta Binoansätze, baugleich William, hat gute Transmission und ist ein gutes Standardteil. Das Großfeld ist ein TV das ich mal ergattert habe.

Es ist gut so spezielle Fragen in die Runde zu stellen, weil die Erfahrungen verschieden sind. Ich hab zwar eine Menge Teleskope und Erfahrungen, aber immer nur meine :-) Alles kenne auch ich nicht, zB hatte ich einen 140er f/7 Apo zwar mal getestet (mit Lunt Branding), aber durch keinen wirklich guten live durchschauen können. Der ist halt auch schon recht groß für einen FPL-53 2-linser, da könnte etwas mehr Farbe im Spiel sein als bei 120mm f/7,5.

Den 150er Esprit kenne ich aber ganz gut, und da fängt es bereits leicht zu blubbern mit dem Seeing. Der ist sehr gut farbrein, das ruhige Bild der kleineren Apos hat er nicht mehr ganz.

lg Tommy

Hi, Tommy!

Danke für die Meldung, leider habe ich deinen Beitrag erst nach meinem gesehen.

Servus Klaus
 
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Moin Klaus,

Zitat von Klaus_Wien:
Hab mir auch gleich die Fotos vom Mond auf deiner Seite angesehen, beeindruckend!
...

Danke! Die Übersichtsaufnahmen vom Mond sind entsprechend leicht gedreht, aber überwiegend Single-Shots (etwas nachgeschärft und für die Website verkleinert) und zeigen so schon recht deutlich, was mit einem 8" ACF und einer DLSR geht, wenn das Instrument gut temperiert und justiert ist. Visuell, muss ich gestehen, bin ich deutlich seltener unterwegs als mit Kamera, aber bei nächster Gelegenheit werde ich mal schauen ob die Krater gezählt bekomme.

Auch weitere Detailaufnahmen mit der ASI werden mit Sicherheit noch folgen, da es einfach zu schade ist, klare Nächte zu verschenken.


Ich nutze selbst ja auch einen Triplet ED APO neben meinem 8" ACF und ja, bei den üblichen Vergrößerungen der jeweiligen Instrumente wirkt das Bild im APO "knackiger", ABER im direkten Vergleich an der Sonne schlägt die größere Öffnung des ACFs in Sachen Details den ED APO selbst mit Herschelkeil deutlich. Der große Dublet ED APO ist mit Sicherheit ein richtig feines Gerät, aber hast du mal so was in Betracht gezogen: https://www.teleskop-express.de/sho...dvanced-Coma-Free-System-mit-AutoStar-II.html

Das Ding ggf. auf Rollen stetzen und rechtzeitig vor die Tür damit und du hast auch jenseits vom Mond bei Planeten, Kugelsternhaufen usw. richtig Spass...
 
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Hallo Klaus,

der Bedarf an Montierung ist so eine Sache. Ich lade meiner Gm-8 regelmäßig mein 5" Triplett auf und das schleppt sie recht problemlos. Das 6" Dublett ist länger und schwerer, daher muss da eindeutig eine Montierungsklasse mehr drunter und daher kommt man in den EQ-6-Regionen heraus oder eben schickerweise eine G-11, das ist auch Geschmackssache.

Was die Ratschläge zu den geschlossenen Cassegrain-Varianten angeht, egal ob SC der Mak, ist mir beim Gedanken an Temperaturanpassung unwohl. Das muss klar sein, dass diese Geräte erhebliche Auskühlzeit benötigen, wenn Sie mit mehr als 5°C Temperaturdifferenz in die Beobachtungssitzung gehen. Kompakt und mit Bino wüsste ich keine Alternative. Der VMC200L mit offenem Tubus beispielsweise hat keine Hauptspiegel-Fokussierung und wird so Bino nicht ohne GWK können. Außerdem muss man die Fangspiegel-Justageschrauben mit ziemlicher Genauigkeit einstellen. Ein großer Newton müsste eher belüftet sein und müsste wohl auf eine EQ-Plattform gestellt werden, so dass ich ahne, dass es schon Sinn macht, sich einen guten Apo herauszusuchen, wenn das irgendwie von der Stange kommen soll.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

das ein SC,ACF, Edge HD, ... lange auskühlen muss ist klar, aber wegen:

Zitat von Klaus_Wien:
... Ich beobachte überwiegend aus meinem Garten (Lagerung im Wintergarten). Bisher habe ich es so gehalten, dass ich mein Spektiv etwa 1 Stunde vor der geplanten Beobachtung in den Garten gestellt habe. Das könnte ich natürlich ausweiten, falls dies erforderlich ist.
Eine Lagerung in der Gartenhütte wäre zwar auch möglich, aber ich glaube, dass eine solche in der Wohnung schonender? und sicherer ist!

sehe ich keinen Grund für Unwohlsein... Mein ACF steht permanent in der Rolldachhütte und wenn das Dach einmal weg ist und alles eingestellt ist, dann ist auch das ACF auf Temperatur. Anders sieht es natürlich aus, wenn das Teil als Möbel im Wohnzimmer steht und man direkt losbeobachten will.
 
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Hallo Markus,

auch hier wird angenommen, daß SCT stehe erstmal so wie es ist unterm Sternenhimmel. Warm wie die Semmeln am Morgen. Ohne Vorkehrungen bezüglich der Auskühlung. Und das wird auch bei Newtons von der Stange ein Thema sein. Ein 6" Newton ist in der Angabe nicht unbedingt übertragbar, schließlich schweben die Spiegel nicht in kollimierter Anordung vor dem Auge des Beobachters. Die Umsetzung/Dimensionierung der Optik (insbesondere Fangspiegel zum HS), der Mechanik (Truss vs. Hartpapiertubus vs. Blechbüchse) und der OAZ spielen auch eine Rolle. Und gerade bei Newtons wird auch der "Dunstkreis" des Beobachters (in wenigen Augen "göttliche Aura") gerne vernachlässigt.

Ohne die ein oder andere Modifikation oder Ergänzung wird man wohl kaum umhin kommen. Nihct jeder hat die gleichen Rahmenbedingungen (Handwerklich, oder durch eine eigene Sternwarte).

Ich halte eigentlich einen guten ED für das Richtige. Es würde sich durchaus lohnen, mal zu warten was Skywatcher bringt. Auch TS hat mit dem SD125 einen entsprechend günstigen ED im Angebot.
Vor dem Hintergrund, daß gute hochwertige ED-Refraktoren gerade in dne Markt fließen würde ich das Erscheinen des Skywatcher ED150 erstmal abwarten.

In Wien gibts nen kompetenten Fachhändler der auch mal in der Lage ist eine Optik auf Herz und Nieren zu testen.

Die Geräte werden so günstig in den Markt eingeführt. Das man den Luxus der Aufrüstung eines besseren OAZ usw. noch innerhalb der Schmerzgrenze eines jeden anderen Teleskoptyps von der Stange (ob SCT oder Newton) vornehmen kann.

Klaus hätte dann auch vielleicht mal die Chance, durch einen FC100DL F/9 zu schauen.
https://teleskop-austria.at/FC100DL_Takahashi-FC-100DL-nur-Tubus-mit-Rohrschelle#m

Wenn man bereit ist Geld in die Hand zu nehmen, dann wären auch die APM ED-Refraktoren die Gerd Dühring gerechnet hat zu erwähnen.

Dann hat TS neuerdings den schon erwähnten SD125 im Programm. Der soll besser sein, als ein Skywatcher 120ED. Bis jetzt liest man aber nur von Testprotokollen von Stellavue, die schon kurz nach Markteinführung der Objektive in 2017 Zweifel aufkommen ließen.

Fazit: Bei Refraktoren kann man nicht viel falsch machen. Aber das Kätzchen im Sack ist nicht unbedingt das, was man in Schrödingers Kiste vorfinden möchte.

Am interferometrischen Test würde ich dann nicht sparen. Und würde auch die Händler auf ihre Werbeaussagen festnageln. Besser als der Skywatcher 120ED hab ich da schon gelesen. Den Beweis blieb mir der Händler schuldig. Wir wissen haber auch, daß innerhalb der 120ED Linie Ausreißer zu finden sind, auf die man diese Wahrheit umbiegen könnte.
Deshalb Klaus: Spare nicht am Test.

Also Montierung in dieser Geräteklasse und wenn Goto mit ein Thema ist, wäre die AZ-EQ6 geeignet.

Um ein SCT oder einen Newton salonfähig zu machen, muß die Leidenschaft schon besonders groß sein. Nicht jeder möchte wie wir gleich noch ein Observatorium bauen, die Optik tunen oder gleich ein komplett neues Teleskop bauen. Vielen wollen das machen, was man mit einem Teleskop eben machen möchte: Durchschauen.

Und da kann Klaus direkt vor der Haustüre alles dafür tun, dass dieses Vorhaben auch gelingt.

Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

Zitat von MountyPython:
Um ein SCT oder einen Newton salonfähig zu machen, muß die Leidenschaft schon besonders groß sein. Nicht jeder möchte wie wir gleich noch ein Observatorium bauen, die Optik tunen oder gleich ein komplett neues Teleskop bauen.

Fordert die praktische Astronomie nicht gernerell eine gewisse Leidenschaft ein? :D

Aber es gab ja auch eine Zeit vor dem eigenen Observatorium... mein "kleines" ACF ist bis auf einen OAZ immer noch im "Serienzustand" und vor dem Bau der Hütte, habe ich das ACF einfach abends nach der Arbeit zum auskühlen auf die Terasse gelegt und dann, wenn es dunkel war, mit Beobachten/Fotografieren angefangen. Außer in ein paar Nächten, in denen die Temperaturdifferenz zwischen Wohnung und Garten sehr hoch war, bzw. die Temperatur in der Nacht binnen kurzer Zeit deutlich gefallen ist, gab es keinerlei Probleme, die einen Eingriff in den Tubus erforderlich gemacht hätten (Lüfter). Einziger Wermutstropfen, der sich einfach nicht wegdiskutieren lässt, ist Tau auf der Schmidtplatte, aber das wird auch bei einer 125er oder 150er Frontlinse ein Thema werden!
Grundsätzlich bin ich aber bei dir, die von dir genannten EDs sind in der Handhabung etwas "anwenderfreundlicher"...
 
Hallo Markus,

"Fordert die praktische Astronomie nicht gernerell eine gewisse Leidenschaft ein?"
Ja klar, deswegen halte ich aber auch hier bewußt fern, warum ich mit einem 14" SCT bislang bessere Mondbeobachtungen gemacht habe, als mit einem 14" Orion Optics von der Stange. Oder das selbst ein 18" Newton (einfch mal so nakt daher gesagt) bislang die besten Ergebnisse brachte.
Jedes Teleskop hat seinen Himmel, nur wie oft im Jahr. Da müssen schon besondere Nächte her, daß man auch mal bei knapp 800 Fach über die Mondoberfläche spazieren kann. Das ist so selten, daß ich daraus einfach keine Empfehlung für einen 18 Zöller machen möchte.

Wenn man die richtige Taukappe hat, dann braucht man nicht mal mehr eine Heizung. Das gilt für Refraktoren in gleicherweise wie für SCT's. Seit dem ich auf Lösungen mit Heizkörperfolie umgeschwenkt bin (Länge >2 Objektivdurchmesser) hab ich damit auch keine Last mehr. Weder an Fangspiegeln noch an Refraktorobjektiven.
CS,
Gerrit
 
Hallo Gerrit,

Um ein SCT oder einen Newton salonfähig zu machen, muß die Leidenschaft schon besonders groß sein. Nicht jeder möchte wie wir gleich noch ein Observatorium bauen, die Optik tunen oder gleich ein komplett neues Teleskop bauen. Vielen wollen das machen, was man mit einem Teleskop eben machen möchte: Durchschauen.
Jaja, das rhetorische Mittel der Übertreibung. Gähn. Soll auch Leute geben, die am heiligen Apo sogar justieren müssen, und womöglich noch basteln...

Clear Skies
Sven
 
Hallo Klaus,

ich verwende einen 80/480 Meade ED APO der Serie 6000.
Du darfst meine Mondbilder natürlich für dich privat als Bildschirmhintergrund verwenden (siehe Impressum)!
 
Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Gerrit,

Um ein SCT oder einen Newton salonfähig zu machen, muß die Leidenschaft schon besonders groß sein. Nicht jeder möchte wie wir gleich noch ein Observatorium bauen, die Optik tunen oder gleich ein komplett neues Teleskop bauen. Vielen wollen das machen, was man mit einem Teleskop eben machen möchte: Durchschauen.
Jaja, das rhetorische Mittel der Übertreibung. Gähn. Soll auch Leute geben, die am heiligen Apo sogar justieren müssen, und womöglich noch basteln...

Clear Skies
Sven

Dann zeig uns doch mal , wie der 6" Newton aussieht, der einen kleineren Apo deklassifiziert. Ist das 100% Stangenware?
 
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Hi,

Eure vielen Hinweise, für die ich gar nicht genug danken kann, haben mich zu folgendem Schluss geführt, den ich ein wenig ausführlicher darstellen darf (falls doch eine falsche Überlegung drinsteckt):

Meine bisherigen Mond-Beobachtungen mit meinem Spektiv haben mit einer AP von 1,3mm (63x) ein ruhiges, scharfes Bild geliefert. Mit einer AP von 0,6mm (125x) war dies nur in einzelnen besonderen Nächten sowie an manchen Tagen überhaupt nur zeitweise der Fall.

Auf dieser Basis habe ich meinen "idealen Apo" zusammengestellt (immer unter Annahme einer hohen Qualität); so groß wie nötig und so klein wie möglich:

Bei einem Objektiv-Durchmesser von 150mm (f/7 mit 1050mm Brennweite) hätte ich mit einem 8mm Okular eine 130fache Vergrößerung, allerdings mit einer AP von 1,1mm!

Bei der angestrebten Vergrößerung von 200x mit einem 5mm Okular hätte ich noch eine AP von 0,7mm. Mit mutigen 4mm sogar 260fach mit einer AP von 0,6mm.

Damit einher geht eine Steigerung des Auflösungsvermögens 1,7" auf 0,9" und somit die empfohlene 1" sogar unterschritten.

(Und ja, Felix hat dies bereits am 4.3. geschrieben: Doppelte Vergrößerung bei gleicher AP erfordert doppelten Durchmesser. Klausi braucht halt ein bisschen länger :-))

Hohe Detailerkennung durch hohen Kontrast (da keine Obstruktion).
Sowie geringe Auskühlzeit und keine inneren Luftunruhe.

Ich habe gelesen, dass sich ein 6-Zöller noch mühelos händeln lassen sollte?

Liebe Grüße Klaus
 
Hallo Gerrit,


kann man jetzt ne Grundsatzdiskussion draus machen bringt aber wie immer nix. Sonst müßte man erstmal klären wieviel kleiner der Apo sein darf. Ein 80mm ED wird vermutlich vom visuell ausgelegten 6"f6 GSO abgehängt wenn da nicht auch bisher unbekannte Mängel drinstecken. Immerhin hat der Ausleuchtung und keine zu große Obstruktion. Dann gibt es die ONC UNTC und namenlosen Newtons - ist das in der Preisklasse noch Stangenware oder muß es der 300,- Euro Blecheimer der mit 5,99" Apo "konkurriert" - oder eben nicht wenn man den Preis mit in die Betrachtung nimmt? Dann sollte es doch mindestens ein belüfteter 6"Mak von Intes Mikro sein.



Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix,

Grundsatzdiskussion ??? Das kann garnicht meine Absicht sein :)
Und damit möchte ich Klaus auch viel Spaß wünschen.

CS,
Gerrit

 
Hallo Klaus,

Zitat von Klaus_Wien:
Ich habe gelesen, dass sich ein 6-Zöller noch mühelos händeln lassen sollte?

Ist, war da die Frage des Unterbaus, sprich, der Montierung schon geklärt? Und, ob Du überwiegend stationär oder mobil beobachten möchtest?

Also, ein 6" Refraktor ist schon ein ordentlicher Trumm und als APO in f/7 kolportiere ich mal, das Teleskop wird nicht unter 10kg sein. Ich kann Dir aus der Praxis sagen, ich hatte einen Bresser AR 152S und nun einen TS 152/900 Individual, das ist dann schon Material für eine EQ6 Montierung, ich nehme ja mal an, dass Du eine Nachführung haben willst zur Entspannten Beobachtung bei hoher Vergrößerung. Also, das alles ist dann schon Materila so um die 25kg, ohne es jetzt genau auf Kilo und Gramm gerechtet zu haben. Will ich Dir damit nicht ausreden und auch keine neue Schleife drehen, aber wissen darf man es ;)
 
Hallo Toni,

nun ja, die EQ6 ist auch schon in die Jahre gekommen. Wird aber immer noch gerne empfohlen. Da bin ich auch gerne dabei.

Mittlerweile hat Skywatcher ja ordentlich was getan, nicht nur in Sachen Laufruhe. Die hier angesprochenen Apos haben ein Gewicht von 8 kg bis 12 kg. Zudem haben die APM Apos eine Losmandy-Schiene im Umfang. Die Verwindung eines Langen Apos eben im Bereich einer Vixen-Schiene sehe ich als Thema. Bei denn EQ6R und AZ-EQ6 halte ich die 3" Klemme als verbesserungswürdig. Ansonsten traue ich den Montierungen das zu. Mein kleiner Astrograph mit 10" konnte trotz der 14 kg Zuladung noch sehr gut damit umgehen. Man mußte aber die 3" Schiene schon ordentlich klemmen. Ein 150er Esprit war dagegen unbedenklich. Den hatte ich mal zum Testen hier. Der drückt knappe 14 kg auf die Waage.

Ich empfehle die AZ-EQ6 sehr gerne, weil sie im AZ-Betrieb verwendbar ist. Damit ist das Thema Achsbelastung auch etwas günstiger. Drunter würde ich aber nicht mehr gehen. Evtl. wäre noch ein Säulenaufsatz für das Stativ eine hilfreiche Option.

CS,
Gerrit
 
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Hallo Klaus,

kennst Du das schon?


quickmap moon

Ansonsten geht so allmählich wieder der übliche Klamauk los.

Ob nun ein guter 5" APO oder ein 8" SC/MAK pp oder eine noch gsar nicht wirklich genannte Variante für Dich und Deine Beobachtungen mit Binoansatz passt entscheidest DU.
Eigentlich ist Zeit mal da vorbei zu schauen, wo man so was anschauen und anfassen kann.

Gruß
*entfernt*
 
Hi Gerrit,

Zitat von MountyPython:
Die Verwindung eines Langen Apos eben im Bereich einer Vixen-Schiene sehe ich als Thema.

Das kann in der Tat ein Thema sein und kommt u.a. ganz darauf an, wie die Schiene gefertigt ist. Ich hatte da mal so eine, ich sage mal Hohlschiene, die das Teleskop selbst schon nicht unerheblich hat schwingen lassen. Gefiel mir nicht und machte mir auch Sorgen. Tut es nun, in meiner visuellen Konfi mit der SkyTee immer noch, was mich dazu bewegt hat, eine längere Backenklemme zu besorgen. Hat auch den Charme, dass das Ausballancieren dann leichter geht, weil die Schiene in der Klemme nicht so leicht verkanten kann.
 
Hallo Gerrit,


sieht so aus als hätte Klaus eine gute Anlaufstelle und realistische und konkrete Zielvorgaben ich denke das wird schon ;)


Viele Grüße Felix
 
Schönen Abend!

Danke für den Link zur Quickmap! Funktioniert auch auf dem iPad, aber am Samstag werde ich sie auf dem PC testen. Da gibt es ja Material (Layer) in rauhen Mengen.

Die Empfehlung zur Montierung nehme ich gerne auch noch mit.

Und ich denke auch, dass es Zeit für den Beratungstermin beim Händler ist! Vielleicht klappt es ja schon nächste Woche.
Bis dahin habe ich ja noch genügend Studienmaterial.

Ist eine Markteinführung des neuen Skywatcher 150 ED noch heuer (ev. vor dem Sommer) zu erwarten?

Liebe Grüße aus Wien
Klaus

P.S.: mit einem klaren Himmel ohne Mond :-((
 
Hi Toni,
dazu kommt auch noch, daß die Skywatcher Prismenklemme leicht nach oben geneigt wird beim Klemmen. Eben weil hier nur zwei M8 Schrauben die Führung übernehmen. Die 3" Schiene nicht so konsequentauf die Auflage gezogen wird, sondern auch leicht kippeln kann. Hier gibts Alternativen von Altair Optics, Teleskop Austria, Farpoint und ADM.
CS,
Gerrit
 
Hallo Klaus,

der Skywatcher ED150 soll m.W. nach im April den Markt erblicken. Also noch vor dem Sommer.

CS,
Gerrit
 
Hallo Klaus,

Tommy weiß ziemlich als Erster, wenn es um den neuen 150er SW ED was Neues zu vermelden gibt.

Bei Quickmap wähle ich bei den Layers meistens
LROC WAC Basemaps - WAC Nearside (big Shadows)

Sich diese Ziele dann ins Teleskop zu holen macht riesig Spass.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Klaus,
wenn Du schon beim Takahashi Händler bist, schau Dir doch auch mal das Mewlon 180c an.

Viele Grüße,
Marcus
 
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Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Gerrit,

Um ein SCT oder einen Newton salonfähig zu machen, muß die Leidenschaft schon besonders groß sein. Nicht jeder möchte wie wir gleich noch ein Observatorium bauen, die Optik tunen oder gleich ein komplett neues Teleskop bauen. Vielen wollen das machen, was man mit einem Teleskop eben machen möchte: Durchschauen.
Jaja, das rhetorische Mittel der Übertreibung. Gähn. Soll auch Leute geben, die am heiligen Apo sogar justieren müssen, und womöglich noch basteln...

Es kommt auch immer drauf an, was man verstehen will, Sven.

Ich kann Dich beruhigen, ich sehe in den Darstellungen der Mängel von Newtons aus Fernost von Günther z.B. keinerlei Übertreibung. Er hat die Kritikpunkte oftmals hier abdeckend veranschaulicht.

Wenn ich sehe, was Günther dann an Optimierungsarbeit geleistet hat…bis hin zum Dobson, dann ist das schon mit Aufwand verbunden.

Und ob das viel oder wenig Aufwand ist, liegt immer auch im Auge des Betrachters. Nicht jeder ist in der Lage, den Schritt zu gehen, den Günther gegangen ist. Das kann auch an den handwerklichen Fähigkeiten liegen, die nicht jeder haben kann. Oder auch haben will. Alles verständlich.

Heiliger Apo? Jetzt übertreibst Du selbst. Zweckmäßig wohl eher in so manchen Situationen. Und mit der Meinung stehe ich wohl nicht alleine da. Und gott sei Dank kann man Apos auch justieren. An die Zentrierung und Ausrichtung von Linsen innerhalb des Objektivs - da schränke ich für mich klar ein - gebe ich mich noch nicht drann. Da gibts mittlerweile genug Leute, die in Ausnahmesituation helfen können.

Aber wann hat man die Ausnahmesituation? Wenn einem die Optik zu Boden fällt. Oder wenn man sie quasi neu vor sich liegen hat? Mein Hinweis darauf, dass man auch hier jemanden sorgfältig testen lassen sollte, der die Versprechen von Händlern überprüft. Am besten ein Händler vorort, der einen in die Tests mit einbezieht. Z._B. wie Tommy das macht, ist noch besser.

Dunstkreis des Beobachters (heilige Aura): Könnte für so manchen auch bedeuten, daß die Wärmeabstrahlung des menschlichen Körpers durchaus auch Tubusseing etc. bewirken kann. Beim SCT läßt sich das ganz leicht beobachten, wenn man z.B. Planetenfotos knippsen möchte. Man stelle sich mal neben einen unisolierten Tubus und einen isolierten Tubus und überprüfe im Sterntest mal die Seeingeffekte. Es ist schon erstaunlich.

Bei den Empfehlungen hier wird gerne davon ausgegangen, daß man ideale Bedingungen hat. Prinzipiell bin ich auch dabei, daß vom Konzept her ein 14" Newton ein 14" SCT bessere Leistungen bringen kann. Aber nicht in der Auslegung gewisser Hersteller. Da gibts doch all zu oft die komplette Bandbreite in beiden Lagern, schlecht zentrierte HS beim SCT, lommelige HS-Zellen beim Newton. Spiegel die so garnicht zu den Zertifikaten passen. SCT-Optiken die Zonenfehler haben, obwohl sie Beugungsbegrenzt abilden sollten. Neue ED-Apos die besser sein sollen als das Konkurrenzprodukt, werden dann ohne jeden Beweiss der Werbethese / Nachweis über den Webshop rausgepumpt.
Heiliger Apo? Heiligs Blechle!
https://www.cloudynights.com/topic/595450-stellarvue-access-125/

Post 192 fast es sehr gut zusammen. Auch bei einer Empfehlung für einen Apo ist es leider so, daß so mancher Händler die Beweispflicht, daß ein Gerät so arbeitet, wie es beworben wird beim Kunden sieht. Offiziel lehnt sich so mancher Händler gerne hinter seinen Werbeaussagen zurück. Ich hab da leider auch meine Erfahrungen gemacht.

Dann zum Thema Newton von der Stange. Z.T. sind die Carbon Netwons TS auch Kundenwünsche berücksichtigt. Das nenne ich "customized" im Sinne auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst. Das ist nicht mehr das was ich persönlich unter Stangenware verstehe (und verstehen darf ;)), und das sind die Geräte aus Fernost (GSO, etc.).


CS,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

naja, also bevor ich mich zu den auch noch hinzu gekommenen Beiträgen vorarbeite, Du fragst in dem kürzeren Beitrag nach "Stangenware".

Ja, der Newton 150/1200 ist schon eine lange Stange, und zwar eine Vanillestange. Es handelt sich um einen Skywatcher Skyliner Tubus, dessen einzige Verbesserung es war, von den Höhenrädern befreit und mit den Rohrschellen eines dieser metallic blauen 150/1200 mit lediglich 1,25" OAZ versehen zu werden. Man könnte jetzt also der Leistung nachtrauern, die man vergeben hat, weil weder Velours noch Lüfter verbaut waren. Allerdings: Ausgekühlt war er, er musste sich eben hinten anstellen. An dem Abend waren auf meiner Gm-8 drei Refraktoren am Start und daneben auf einer SP mein 130 Klorohr und jene besagte Vanillestange. Die SP konnte einem da schon etwas Leid tun, das Klorohr nimmt sie klaglos an, aber die Vanillestange ist jenseits von Spaß am Dienstag.

Etwas frevelhaft war es, dass ich das Klorohr nicht noch justiert habe, sonst wären sicher alle überzeugt gewesen, dass der 6" Skywatcher in der dafür nötigen Zeit selbst mit isoliertem und geschlossenen Tubus durchgefroren gewesen wäre. Ich justiere immer etliche Stunden... Und ich kann zu aller Beruhigung sagen: Nein, es lag nicht an der Justage, dass jenes 130/650 Klorohr nicht gegen meinen Meade 127/950 Triplett ED stechen konnte. Aber es war eine sehr interessante Studie bezüglich dem Restfarbfehler eines FCD-1 Tripletts und dem obstruktionsbedingten Kontrastverlust des Klorohr-Newtons. Daneben gab es noch ein hervorragendes Beispiel mit Kontrastverlust durch sphärische Aberration, aber davon ein Andernmal!

Bei all dem Aufwand hätte man sich wahrscheinlich irgendeine Sensation gewünscht, aber das ganze Zeug verhielt sich einfach so wie immer. So wie ich das schon lange sehe und so wie z.B. Kurt sowas schon immer beschrieben hat. War dann für den Abend so, dass beobachtet wurde. So prophane Dinge wie die Wanderung des Schattens auf den Zentralbergen in Copernicus.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Gerrit,

zuviel des Lobes und schön deplaziert.

Die Gefahr einer Newton/Dobson Anschaffung ist hier nicht gegeben, ein billiger Chinaeimer steht schon gar nicht im Raum.

Mein Beispiel mit den Trisnecker Rillen zeigt auf, was bereits mit einem serienbelassenen 8 Zoll Newton der Einsteigerklasse geht und das man damit unabhängig vom Teleskopsystem nicht rechnen darf wenn es mit der Öffnung im gleichen Qualitätssegment abwärts geht.

Tuning bedeutet, dass man öffnungsbezogen vom visuellen "Lucky imaging" zu beständig abrufbaren und besserer Öffnungsausnutzung
kommt.

Nun gut, die Budgetvogabe und der Händlerkontakt würden locker einen hochwertigen Maßanzug wie den
"Newton ohne Namen" zulassen, aber es wird wohl keine Newton wrden, von daher gibt es keinen Anlass alte Kamellen zu lutschen.

Gruß
*entfernt*

 
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Hallo Sven,

besten Dank. Ich hatte schon weiter oben das Öffnungsverhältnis überlesen.
Für mich ist aber Dein Hinweis nun klarer und verständlicher. Danke
CS,
Gerrit
 
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